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aktuell ist im Forum viel los. Das Team steht gern unterstützend zur Seite, die Teammitglieder können aber derzeit aufgrund der wachsenden Teilnehmerzahl, persönlicher Abwesenheit oder individueller Konstitution oft nicht mehr zeitnah oder sehr ausführlich antworten.

Daher freuen wir uns über alle, die im Sinne der Selbsthilfe andere unterstützen, ihre persönlichen Erfahrungen einbringen und/oder wichtige Infothreads an neue Teilnehmer verlinken.Ein Schwerpunkt des Forums ist die gegeseitige Unterstützung und Begleitung, dazu kann jeder seinen Teil beitragen!

Infothreads:
Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
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Viele Grüße vom Team

Diskussion Notfallmedikament

Allgemeine Diskussion über psychische Störungen, ihre Behandlung und alles Verwandte.
Katharina
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon Katharina » Dienstag, 14.11.17, 10:16

Liebe Sleepness,

da Du schon schon von
Missbrauch / Threads
schreibst, bist Du so gut und schreibst in Deinem Thread weiter, bzw
öffnet einen neuen
eine pro und never thread über Psychofarmaka ?

Dann fühle ich mich in diesem entspannter.

Vielen Dank,
Gruß,

Katharina


Lieber Kevin,
wollen wir uns bis an unser LebensEnde auch hier bis zum Erbrechen rechtfertigen ?
Ich wünsche Dir einen einigen Tag dort, bei Euch. Katharina

liebe Pons
ich bin zu müde erstmal muss jetzt auf der Stelle und Ende Darm Zentrum.
liebe Grüße Katharina
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Kevin05
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon Kevin05 » Dienstag, 14.11.17, 10:21

Hallo Pons,

der obere Beitrag war nicht auf dich bezogen sondern eine versuchte Stellungnahme an Sleepless. Wie ich schon mehrfach betonte, niemand von uns weiß, was das Leben bringen wird und auch die die sich sehr bemühen, können scheitern, es gibt keine Garantie für Niemanden.

Auf dich bezogen würde ich dir auch raten natürlich, zu versuchen es nicht zu nehmen bzw. aufzuhören, aber wenn es nicht gelingen würde und du halbwegs kontrolliert dein Leben verbringen kannst, ohne Angst und manchmal ein Medikament nimmst, sehe ich das als kein NO GO. Ich kenne Menschen in Führungspositionen, die brauchen seit 30 Jahre eine Flasche Rotwein am Tag, was ist denn das Bitte, das ist okay? Aber wenn Menschen ein Medikament nehmen nicht oder was?

Man soll versuchen nicht Missbrauch zu betreiben, das ist wichtig und eben wenigstens Schadensbegrenzung, was ich versuche wie auch Katharina, aber ich spreche da für mich wie für sie, wir sind es müde belehrt zu werden. Wir versuchen auf unsere Art eben das Beste und mehr geht nicht.

Katharina ist nicht glücklich wie es ist, ich auch nicht. Wir sind halt zwei, die sich schwer tun. So wie ich alle anderen akzeptiere würde ich mir das auch umgekehrt wünschen. Aber leider ist das nicht der Fall, so gesehen schadet es mir manchmal, wenn ich mich permanent rechtfertigen muss. Ich bin selbst mein größter Kritiker, und ich weiß selbst was möglich ist und was nicht, zumindest versuche ich es auszuloten.

Ich mag einfach nicht, wenn permanent da Menschen urteilen bzw. beurteilen, die mich gar nicht kennen und Katharina auch nicht, ich weiß nicht mal ob Katharina 30 oder 50 Jahre alt ist.

Dieser Beitrag ist nicht gegen dich, um Gottes Willen, aber eben an doch einige, die mich ständig belehren oder kritisieren wollen. Ich werde halt weder lesen noch schreiben hier, weil es mir nur schadet, es triggert meine Symptome und das brauch ich nicht. Das Forum, das Team vor allem, und die meisten schätze ich, aber nochmal wenn ich mich permanent ärgern muss, ist das nicht hilfreich für mich, alles Liebe und Gute für dich, Kevin
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Lisamarie
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon Lisamarie » Dienstag, 14.11.17, 10:44

Hallo an Alle, ich bitte euch Katharinas Wunsch zu respektieren und hier nicht weiter zu diskutieren. Es ist ihr Thread und ihr ist es zuviel . Diskutiert in einem gesonderten Thread oder in euren Threads , aber bitte nicht mehr hier in Katharinas. Danke.
lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen, berufsunfähig.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon Clarissa » Dienstag, 14.11.17, 12:59

Wird gemacht!

War auch so gar nicht meine Absicht... Hatte bereits prophylaktisch um Entschuldigung gebeten und wiederhole das. (Mir kann man PN schreiben :wink:) .

VG sleepless.
bisher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

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Katharina
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Re: Pro und contra Psychopharmaka

Beitragvon Katharina » Dienstag, 14.11.17, 15:39

Liebe :group:

Lieber Kevin!

Was weisst Du nicht ?:hug:

Weisst Du was?
Mache etwas Schönes nach Dienst Schluss,
denk nicht mehr nach.-

Das hast Du oft genug getan,
fang nicht mehr an damit.

Du weißt Bescheid für Dich,
Du bleibst dran,
Du kennst Dich und Deine Erfahrungen
Du bist verantwortungsvoll,
wachsam und achtsam.


Vielleicht fällt bei Euch der erste Schnee,
vielleicht begegnet Dir 'irgend etwas' angenehmes
wie mir eben als ich 'da' raus kam, (alles okay, Thema beendet.)

( OHNE Notfall-Medikament.
Dafür taub,starr,gefühlslos und stumm.)

Ich war bei ein Italiener essen,Spagetti aglio olio, da ich Lust dazu hatte und die dreifach sonst gewohnte Menge Kohlehydrate des Tages schon verbrannt habe,
an der Tür
sodass ich frischte Luft hatte,
ich hatte darum gebeten,
sowie um einen extra Stuhl, Hocker da hätte ich keine Kraft gehabt darauf ohne Lehne zu sitzen.... und..., da saß ein Labrador. ....
mit den braucht man nicht die Sprache.

Nochmal
- für mich außerhalb meines threads zum letzten Mal -
zum 'schönen' Thema
Psychodarmaka:
Ja
Nein
Vielleicht
Nie:

Der Arzt, der mich heute dazwischen geschoben hat, kennt mich nicht und wusste nicht, wie er mir helfen konnte, menschlich.

Ich konnte nicht sprechen.-

Ich hatte aber der anderen Arzt Helferinn letztes Mal gesagt, was mein Problem ist ;
das ich weder
Ekel
Scham
Angst
vor der Enddarm - Behandlung habe
eh NIE etwas spüre
weil dieses Zentrum genial ist;

das mein Problem eine psychische Ursache hat.

Das hat er dann erfragt.

Und in Erwägung gezogen
nächstes Mal ein kurzZeit
Beruhigungsmittel zu nehmen
nicht wegen ihm,
er kennt ja die ganzen anderen Männer und Frauen
mit gleichen Problemen,
( ebenso viele kleine Jungen werden vergewaltigt und ja, von ihren Müttern sogar ).
sondern um meinetwillen;
ob ich
zumindest jemanden Professionelles bald aussuchen könne. -

Das nochmal
- und zum letzten Mal -
von mir
hier zur Psychofarmaka - Überlegung:

"Ja -nie;
aufwachen;
löst eure Probleme,
wie die jenigen vor der Existenz von Psychofarmaka !!!

Hätte ich damals gelebt,
wäre ich aus den Leben gegangen,
ganz undramatisch
denn ich kann aufhören, zu essen. -

( immer hat es da was gegeben, Quelle
'Medikus' )

das waren dann zwar Opiate o.ähnliches
oder anderes .

Glaubt jemand hier wirklich ernsthaft
die Menschen vor der Psychofarmaka - Herstellung
hatten nicht ihre Methoden / Substanzen ??

Also bitte. -


Einen schönen Nachmittag wünscht Euch,
Katharina
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Arianrhod
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Re: Pro und contra Psychopharmaka

Beitragvon Arianrhod » Dienstag, 14.11.17, 16:45

Interessantes Thema.
Ich finde es geht um einen kritischen, verantwortungsbewussten Umgang.
Ich bin gar keine Medikamentengegnerin.
Doch ich möchte aufgeklärt werden, die volle Wahrheit hören über Nebenwirkungen und Spätfolgen
und mich DANN frei entscheiden.
Entscheide ich mich dafür, braucht man das nicht zu kritisieren, ist mein Körper. Ich habe Benzos und Opioide nehmen können und bin sie wieder problemlos losgeworden, NL dagegen haben mir beinahe das Genick gebrochen. PPI habe ich genommen und konnte sie ohne Rebound loswerden.
Das macht mich nicht zu einem besseren Menschen.
Und ja, Benzos haben mir geholfen, als ich stuporös war und bei Panikattacken.
Das macht mich aber auch nicht zu einem schlechteren Menschen.

Entscheide ich mich GEGEN ein Medikament, möchte ich dennoch die ganze ärztliche und sonstige Unterstützung.

Und ich möchte das Recht haben, ein Medikament audzuprobieren. PP haben mir - außer Benzos - noch nie geholfen, haben immer alles schlimmer gemacht.
Doch wer bin ich, jemanden zu verurteilen, der sagt, dass sie ihm helfen?
Ich kann höchstens nachfragen, ob es wirklich so ist, dass der Patient ein besseres Leben führt. Wenn dann kommt: "Ich leide total, aber ich brauche sie doch!" weiss ich, dass dem nicht so ist und dann kann ich eventuell meine Hilfe anbieten bzw. auf euch verweisen.

liebe Grüße Arian
2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=10634&p=120447#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Kevin05
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Re: Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon Kevin05 » Dienstag, 14.11.17, 20:54

Hallo Katharina,

lass dir Propofol geben als Kurzzeitnarkose, die setzt sogar mich außer Gefecht, das Angenehmste an der ganzen Untersuchung. Früher bekam ich Dormicum, aber Propofol ist deutlich anders und besser. Erkundige dich, einige Kliniken verwenden es mittlerweile standardmäßig andere nicht.

Da gehen die Meinungen auseinander, ich riskiere es gerne, weil die Wirkung wie gesagt deutlich anders ist als wie bei einem Benzo, sprich es wirkt, alles Gute Kevin
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Re: Diskussion Notfallmedikament

Beitragvon Katharina » Mittwoch, 15.11.17, 4:35

Lieber Kevin !

Ich finde Deinen Thread nicht mehr, kannst Du mir helfen?

Kevin, ich brauchte keine Narkose.
Und so eine Untersuchung ist zur Zeit nicht nötig. :~}

Heißt Dein Name anders, bzw
stand da nicht 'Kevin ( DO ) mein Weg'
oder ähnliches?
Ich bin müde vllt schau ich dran vorbei obwohl er vor meiner Nase steht.

Alles Liebe und vielen Dank, ich notiere mir das.

Hab einen guten Tag,
Katharina
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Gwen
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Re: Diskussion Notfallmedikament

Beitragvon Gwen » Mittwoch, 15.11.17, 8:22

Guten Morgen liebe Katharina!

Hier der Link zu Kevins Thread:
viewtopic.php?f=16&t=9214&hilit=Kevin

Ich wünsch Dir einen guten Tag!
Liebe Grüße Gwen
Diagnose: rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 3mg (01.09.2017)

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albertine
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Re: Pro und contra Psychopharmaka

Beitragvon albertine » Mittwoch, 15.11.17, 11:50

Hallo Arianrhod,

Doch ich möchte aufgeklärt werden, die volle Wahrheit hören über Nebenwirkungen und Spätfolgen


über die Spätfolgen kann dich keiner aufklären, weil da kaum etwas bekannt ist. Leider wissen die Ärzte einfach nichts oder zu wenig.

Grüße von Margot
1976 angefangen mit Adumbran
1977 ging es weiter mit Lexotanil und Praxiten
irgendwann gab es dann nur noch Lexotanil bis zu 7 Tabletten pro Tag
1997 - 400mg Sulpirid - es ging mir immer schlechter - bin körperlich immer schwächer geworden, konnte letztendlich nicht mehr laufen und nichts mehr essen, lag nur noch im Bett - die Aussage meines jetzigen Psychiaters: "Sulpirid wirkt so" :frust:
musste dann weil ja nichts mehr ging ins Krankenhaus, lag 8 Wochen auf der Inneren
Sulpirid wurde sofort auf 200 mg reduziert, Lexotanil in diesen 8 Wochen von 42 mg auf 3 mg - war hart, abes es ging
die letzten 3 mg Lexotanil in 1,5 er Schritten zuhause abgesetzt, ging prima
das restliche Sulpirid nach einigen Monaten auch ausgeschlichen, ging auch gut
2002 ging es los mit Diazepam, und ziemlich schnell hing ich wieder in der Suchtfalle
2009 kam eine heftige Depression hinzu
Dez. 2010 - Apr. 2011 war ich in der Psychiatrie zum Diazepam-Entzug
entlassen mit Amitriptylinoxid 210 mg
ein neues , viiiiiel besseres Leben begann :)
es folgten 2,5 Jahre Therapie bei einer Suchtberatung, Einzelgespräche und Gruppe
das AD wurde inzwischen reduziert auf 90 mg
ab 22.3. 2014 - 82,5 mg
ab 11.5 - 75 mg
bin jetzt bei 60 mg u. werde die Dosis jetzt erstmal beibehalten solange ich in der Therapie meine traumatische Kindheit verarbeite, vertrage es gut, keinerlei Nebenwirkungen
ab 10.7.2015 - 52,5 mg Amitriptylinoxid
ab 15.2.2016 - 45 mg
10.5.2016 - 37,5 mg
19.6.2016 - 30 mg
28.9.2017 - 22,5 mg

2014 Traumatherapie begonnen - nach einigen Monaten abgebochen, war mit der Therapeutin nicht zufrieden

März 2015 neue Therapie begonnen bei einer sehr engagierten Therapeutin + gehe weiterhin zu einer Selbsthilfegruppe

mein Leben ist lebenswert :)

mein Ziel: NIE WIEDER BENZOS!!!

WER KÄMPFT, KANN VERLIEREN, WER NICHT KÄMPFT, HAT SCHON VERLOREN!

Wer vom Leben nicht lernt, dem erteilt es seine Lektionen!

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Re: Pro und contra Psychopharmaka

Beitragvon LinLina » Mittwoch, 15.11.17, 12:00

Hallo :-)
albertine hat geschrieben:
Doch ich möchte aufgeklärt werden, die volle Wahrheit hören über Nebenwirkungen und Spätfolgen

über die Spätfolgen kann dich keiner aufklären, weil da kaum etwas bekannt ist. Leider wissen die Ärzte einfach nichts oder zu wenig.


Es ist schon so einiges bekannt, über das man aufklären könnte.

Z.b. die erhöhte Mortalität unter Psychopharmaka etc., die langfristig eingeschränkte Wirksamkeit bzw. schlechtere Prognosen bei längerer Einnahme, Risiko metabolisches Syndrom bei NL usw.

Es wird nur leider nicht gemacht bzw. die Personen, die aufklären sollten, wissen selbst nicht so richtig bescheid, über die aktuelle Studienlage. Dafür ist ja in der Regel auch keine Zeit, sich ausführlich selbst zu informieren.

Vieles steht ja sogar schon in der Fachinformation, aufgeklärt wird dennoch nicht so wirklich :shock:

Liebe Grüße
Lina
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr heftig) und seit 8.2.2015 komplett abgesetzt :-)

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: :
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Seit 31.10.2017: 0,45 mg Mirtazapin / Mein Thread

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Re: Diskussion Notfallmedikament

Beitragvon Eva » Donnerstag, 16.11.17, 9:52

Guten Morgen.

Ich habe mich nochmals hinterfragt, ob und wann ich ein Benzo in weiterer Zukunft einsetzen würde. Meine Antwort lautete: Nur wenn ich aus dem Fenster springen würde, falls ich es nicht täte. Und wenn, dann möglichst nur einmal oder jedenfalls so kurz wie möglich, niemals länger als max. 1 Woche.

Das wäre also mein Maßstab, von dem ich hoffe, dass ich mich auch nach einem erfolgreichen Absetzen daran halten werde.

Liebe Grüße, Eva (Pons)
Vorher hier als "Pons" geschrieben, aber so sieht man doch gleich, dass ich eine Frau bin. :party2:

► Text zeigen

Beginn Wasserlösemethode Bromazepam, Start am:
29.08.17 3,7 mg
25.09.17 3,4 mg
09.10.17 3,0 mg
21.10.17 2,7 mg
03.11.17 2,4 mg
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Re: Diskussion Notfallmedikament

Beitragvon Clarissa » Donnerstag, 16.11.17, 9:57

Hi Eva.

Du meinst, ein Benzo könnte Dich davon abhalten, wenn Du wild entschlossen bist, aus dem Fenster zu springen? - Das kann ich mir gar nicht vorstellen, daß Benzos so potent sind.

Nachdenkliche Grüsse von Clarissa.
bisher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

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Eva
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Re: Diskussion Notfallmedikament

Beitragvon Eva » Donnerstag, 16.11.17, 11:44

Hi Clarissa,

doch, ich bin unter den schlimmsten Umständen tatsächlich zu Panikreaktionen, die so weit gehen, in der Lage ... hab etwas in der Richtung schon mal erlebt - und überstanden. :cry:

EIN Benzo könnte es wohl eher nicht schaffen, mich abzuhalten, aber einige davon, denke ich, schon. Es geht manchmal nur darum, über die ersten Stunden einer Katastrophe wegzukommen, also bei mir ist es so.

Der Vergleich ist aber nicht der glücklichste, zugegeben. Ich wollte damit eigentlich illustrieren, wie ich die Notwendigkeit zu einem Benzo derzeit empfinde und deutlich machen, wie weit es von mir weggerückt ist. Es ist, verglichen mit dem, wie meine Einstellung zu chemischen Beruhigungsmitteln VOR dem Forum war, ein himmelweiter Unterschied.

Nimm es also nicht allzu wörtlich, dann kommt es hin. Wir benutzen ja oft Bilder, um etwas klarzumachen, auch für uns selbst.

LG Eva
Zuletzt geändert von Eva am Donnerstag, 16.11.17, 13:00, insgesamt 1-mal geändert.
Vorher hier als "Pons" geschrieben, aber so sieht man doch gleich, dass ich eine Frau bin. :party2:

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Beginn Wasserlösemethode Bromazepam, Start am:
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25.09.17 3,4 mg
09.10.17 3,0 mg
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Re: Diskussion Notfallmedikament

Beitragvon Clarissa » Donnerstag, 16.11.17, 12:25

:)

weg
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Re: Diskussion Notfallmedikament

Beitragvon weg » Donnerstag, 16.11.17, 12:52

hallo eva,

Nimm es also nicht allzu wörtlich, dann kommt es hin. Wir benutzen ja oft Bilder, um etwas klarzumachen, auch für uns selbst.


möchte dich noch erinnern, dass du im erdgeschoss wohnst. :wink:

aber spass bei seite. ich muss sehr über deine Ansicht da nachdenken. vielleicht schreib ich mal was dazu.

herzlich
weg
beide eltern medikamentenabhängig.– psychiatrische behandlung mit traumatherapie (EMDR).
bis ins erwachsenealter PP, ab und zu speed, lsd u.ä. frühe berentung.

mit 35 jahren eingliederung ins berufsleben und seither medikamentenfrei.

dann brustkrebs, operation, chemotherapie: davon nervenschädigung am rechten arm. lymphödem, polyneuropathie. wieder kurze zeit während chemotherapie, PP - aber keine abhängigkeit.

medikamente gegen asthma: symbicort 200, 2-6 stösse, singulair 10 mg

zolpidem unreflektiert eingenommen.

zolpidem/stilnox entzug: ich will meine freiheit zurück
bis 27.02.2017 5 mg (selten 10 mg)
27.02.2017 4 mg stilnox
08.03.2017 3.5 mg
17.03.2017 3 mg
22.03.2017 2.5 mg
02.04.2017 3 mg (aufdosiert auf rat vom forum)
28.04.2017 2.75 mg
18.05.2017 2.5 mg
09.06.2017 2.4 mg
18.06.2017 2.3 mg
27.06.2017 2.2 mg
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12.07.2017 1.9 mg (10 % auf rat vom forum)
20.07.2017 1.8 mg
31.07.2017 1.75 mg pause bis 21.09.2017 (bergwandern, ladakh)
21.09.2017 1.7 mg
30.09.2017 1.5 mg
27.10.2017 1.4 mg
10.11.2017 1.3 mg

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Re: Diskussion Notfallmedikament

Beitragvon Clarissa » Donnerstag, 16.11.17, 12:54

Hallo Weg.

Ja, mach mal bitte!

Grüße von Clarissa.
bisher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

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Arianrhod
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Re: Diskussion Notfallmedikament

Beitragvon Arianrhod » Donnerstag, 16.11.17, 13:01

Clarissa hat geschrieben:Hi Eva.

Du meinst, ein Benzo könnte Dich davon abhalten, wenn Du wild entschlossen bist, aus dem Fenster zu springen? - Das kann ich mir gar nicht vorstellen, daß Benzos so potent sind.

Nachdenkliche Grüsse von Clarissa.


Bei mir schon, weil ich sofort einschlafe. ....kaum was, was mich dermaßen müde macht.....ich würde es nicht einmal bis zum Fenster schaffen.

liebe Grüße Arianrhod
2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

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hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=10634&p=120447#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

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Re: Diskussion Notfallmedikament

Beitragvon Eva » Donnerstag, 16.11.17, 13:05

Hallo Weg,

möchte dich noch erinnern, dass du im erdgeschoss wohnst. :wink:

Eben drum! :roll:

Aber ich bin schon gespannt, was Du dazu schreiben wirst. Falls es mit dem "Hintertürchen" zu tun haben sollte, das man sich mit derlei Gedanken(bildern) offen hält: Ja, es ist eines - was mir auch klar ist. Es macht aber wenig Sinn, die Tür zu verrammeln und mit doppelten Schlössern zu sichern und den Schlüssel wegzuwerfen, solange die Wahrheit noch anders ist. Wer weiß, vielleicht schmeiß ich den ja mal weg ... vorläufig gibt mir das Hintertürchen Sicherheit. Mir, damit meine ich nicht, dass es das auch für andere tun sollte oder könnte.

Liebe Grüße,
Eva
Zuletzt geändert von Eva am Donnerstag, 16.11.17, 13:06, insgesamt 1-mal geändert.
Vorher hier als "Pons" geschrieben, aber so sieht man doch gleich, dass ich eine Frau bin. :party2:

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Beginn Wasserlösemethode Bromazepam, Start am:
29.08.17 3,7 mg
25.09.17 3,4 mg
09.10.17 3,0 mg
21.10.17 2,7 mg
03.11.17 2,4 mg
15.11.17 2,1 mg

Never give up!

weg
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Re: Diskussion Notfallmedikament

Beitragvon weg » Donnerstag, 16.11.17, 13:05

hallo

ist mir schon klar, dass man aus einer depression heraus nicht so handeln kann. aber wir, inkl ich, könnten es vorher üben



https://www.tagesanzeiger.ch/sport/leic ... y/10968670

Wer lächelt, ist schneller im Ziel


Eliud Kipchoge ist der schnellste ­Marathonläufer der Gegenwart – und ein Dauerlächler. Wenn der Olympiasieger einen Wettkampf bestreitet, ­lächelt er immer wieder unübersehbar. Worüber der Kenianer wohl lache, haben sich ­Zuschauer schon oft gefragt, sollte er wegen seiner müden Beine doch eher mit schmerzverzerrtem Gesicht dem Ziel entgegenstürmen. Nach seinem ­Rekordversuch, erstmals die 42 Kilo­meter in weniger als 2 Stunden zu laufen, gab Kipchoge zu, dass er gezielt lächle: weil dies entspannend wirke, sein Schmerzempfinden lindere.

Nun haben britische Forscher in einer Studie gezeigt, dass Lächeln bei Läufern einen energiesparenden Effekt hat. Die Briten hatten zwar nicht Kipchoge im ­Labor, dafür 13 Hobbyläufer und 11 -läuferinnen. An ihnen konnten sie beweisen: Wer lacht, verbessert seine Laufökonomie um knapp zwei Prozent, weil er in diesem leicht entspannteren Zustand weniger Sauerstoff benötigt.

Damit ist beantwortet, weshalb der beste Marathonläufer der Gegenwart lächelt: Er kann seine Gegner noch besser distanzieren. Denn natürlich brennen die Muskeln von Kipchoge mit der Zeit, natürlich würde er lieber mit einem leidenden Ausdruck über die Strassen dieser Welt rennen. Bloss wusste Kipchoge schon vor der Arbeit der britischen Wissenschaftler um die Kraft des Lachens.

Warum der Spitalclown kommt

Diese Kraft geht weit über den Sport ­hinaus. Sie erklärt auch, warum in Spitälern immer wieder Clowns die kleinsten Patienten gezielt zum Lachen bringen oder weshalb sich Lachtherapien entwickelt haben: Mit Lachen geht es dem Menschen oft besser. In der Studie der Briten geht dieses Wissen auf den grossen Forscher Charles Darwin ­zurück. Darwin schrieb 1872, dass das Fördern oder Hemmen eines Emotionsausdrucks die Intensität der gefühlten Emotion beeinflusse. Auch darum entstand die sogenannte Facial-Feedback-Hypothese. Sie besagt: Das Bewegen der Gesichtsmuskeln ­beeinflusst das emotionale Erleben. ­Lachen, um ein Beispiel zu nennen, ist also nicht nur der Ausdruck und damit die Folge eines Gemütszustands, sondern kann selber den Gemütszustand beeinflussen.

Aus diesem Grund lächelt Marathonläufer Kipchoge während eines Rennens also, obschon ihm kein bisschen nach Lachen ist. Aber er beeinflusst seinen Körper damit, was ziemlich gut funktionieren kann, wie die erwähnten britischen Forscher nachwiesen. Wie sie dabei vorgingen? Sie liessen die 24 Probanden erst einmal im Ungewissen. Keiner von ihnen wusste, warum er viermal sechs Minuten mit 70 Prozent seines Maximums auf einem Laufband rannte. Was sie zu hören bekamen: dass sie bei ­jedem dieser vier Einsätze entweder ­lachen, die Stirn runzeln, sich konzentrieren oder entspannen sollten.

Entscheidend für den Lachansatz war, ihn im sogenannten Duchenne-­Modus durchzuführen. Die Probanden mussten das Lachen sowohl mit Mund wie Augen erzeugen. Ansonsten gilt es als «falsches Lachen», womit sich der Körper nicht überlisten lässt (wobei sich die Forscher in diesem Punkt uneinig sind. Manche behaupten, bereits ein ­falsches Lachen könne eine Körperreaktion auslösen).

Die Läufer bekamen als Anleitung zu hören: «Bitte lächeln Sie echt, indem sie Mund und Augen miteinbeziehen.» Beim Versuch mit Stirnrunzeln sagten ihnen die Forscher: «Drücken Sie die ­Augenbrauen zusammen und verengen Sie die Augen.» Den verlangten Gesichtsausdruck mussten die Probanden über die gesamte Zeit zu halten versuchen, was bei einem 6-Minuten-Lauf eher anstrengend ist. Die Forscher gaben sich zufrieden, wenn ihre Versuchskaninchen 80 Prozent der Zeit durchhielten.

Erschwerend kam hinzu, dass diese 24 Männer und Frauen während des Tests eine Maske mit abführendem Schlauch aufhatten. Schliesslich musste ihnen ja nachgewiesen werden, wie viel Sauerstoff sie bei welchem Gesichtsausdruck verbrauchten. Wer wissen will, wie hart man also für die Wissenschaft mitunter leiden muss, soll einmal mit einer Taucherbrille und Schnorchel vor dem Spiegel über möglichst lange Zeit dauergrinsen – à la Duchenne, versteht sich.

Die Forscher mutmassten, dass man allenfalls auch mit ­weniger Dauerlachen schon Fortschritte erreiche. Indirekt bezogen sie sich dabei auf Kipchoge. Er ­lächelt jeweils maximal ein paar Sekunden am Stück. Wobei: Vielleicht müsste er nach diesen neuen Informationen noch viel länger lachen als bislang.

Bei der Auswertung der Daten stiessen die Wissenschaftler übrigens auf eine Überraschung: Während 10 der 13 Männer dank Lächeln effizienter rannten, waren es bei den Frauen bloss vier von elf. Warum aber soll die Facial-Feedback-Hypothese nur bei Männern funktionieren?

Der Mann, der Pfau

Die mögliche Erklärung führt uns zu einer anderen Sportstudie von 1988. Damals untersuchten Forscher, wie Frauen und Männer beim Radfahren ­reagieren, wenn sie entweder von einem Wissenschaftler oder einer ­Wissenschaftlerin angeleitet werden. Das Ergebnis könnte man als Pfauen-Geplustere-Hypothese bezeichnen. Während die Velofahrerinnen bei allen drei Belastungsstufen (leicht, mittel, hart) jeweils beiden Geschlechtern ­berichteten, die Belastung würden sie tatsächlich als leicht, mittel oder hart empfinden, urteilten die Männer vor der Wissenschaftlerin bei der harten Stufe anders: Sie sagten ihr, sie würden die Belastung keineswegs als hart wahrnehmen. Kurz: Sie gaben an.

In Bezug auf die aktuelle Arbeit glauben die Autoren, dass die Frauen allenfalls anders auf den (schönen) Studienleiter reagierten als die Männer – und nicht wirklich lachen konnten, weil sie sich in seiner Gegenwart gehemmt fühlten. Sie schlagen vor, ihr Experiment mit einer Forscherin zu wiederholen.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 15.11.2017, 22:52 Uhr


herzlich
weg
beide eltern medikamentenabhängig.– psychiatrische behandlung mit traumatherapie (EMDR).
bis ins erwachsenealter PP, ab und zu speed, lsd u.ä. frühe berentung.

mit 35 jahren eingliederung ins berufsleben und seither medikamentenfrei.

dann brustkrebs, operation, chemotherapie: davon nervenschädigung am rechten arm. lymphödem, polyneuropathie. wieder kurze zeit während chemotherapie, PP - aber keine abhängigkeit.

medikamente gegen asthma: symbicort 200, 2-6 stösse, singulair 10 mg

zolpidem unreflektiert eingenommen.

zolpidem/stilnox entzug: ich will meine freiheit zurück
bis 27.02.2017 5 mg (selten 10 mg)
27.02.2017 4 mg stilnox
08.03.2017 3.5 mg
17.03.2017 3 mg
22.03.2017 2.5 mg
02.04.2017 3 mg (aufdosiert auf rat vom forum)
28.04.2017 2.75 mg
18.05.2017 2.5 mg
09.06.2017 2.4 mg
18.06.2017 2.3 mg
27.06.2017 2.2 mg
08.07.2017 2.1 mg
12.07.2017 1.9 mg (10 % auf rat vom forum)
20.07.2017 1.8 mg
31.07.2017 1.75 mg pause bis 21.09.2017 (bergwandern, ladakh)
21.09.2017 1.7 mg
30.09.2017 1.5 mg
27.10.2017 1.4 mg
10.11.2017 1.3 mg


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