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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Wie kommt man aus dieser Psychoschublade wieder raus???

Allgemeine Diskussion über psychische Störungen, ihre Behandlung und alles Verwandte.
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Alex77
Beiträge: 31
Registriert: Samstag, 07.01.17, 7:23

Wie kommt man aus dieser Psychoschublade wieder raus???

Beitrag von Alex77 » Mittwoch, 26.04.17, 21:50

Hallo,
es nimmt kein Ende :-(
Ich hatte eine schwierige Kindheit wie viele andere wahrscheinlich auch. Das hat natürlich Spuren hinterlassen mit mehr oder weniger Leidensdruck.
Ich habe deutliche "Probleme" im sozialen Bereich, bin eher Einzelgänger und ecke gerne mal an mit meiner Lebens- und Arbeitsphilosophie.
Es gibt eine Suchtvergangenheit, die aber seit 2009 abgehakt ist.
Meine Diagnosen lauten schwere Depression und Persönlichkeitsstörung (emotional instabil und schizoid)^^

Die depressiven Schübe finde ich eher reaktiv und mit gewähltem Einzelgängertum kann ich ganz gut leben.
Als ich noch in der Sucht war, bin ich immer wieder krank geschrieben gewesen was sich auf meine Arbeit ausgewirkt hat und jetzt wo das nicht mehr ist, setzt mir die Alleinerziehendensituation ohne eigene Familie recht zu. Vor allem mit einem Job als Krankenschwester.

Jetzt hat mich die Krankenkasse das zweite Mal zu einem Rehaantrag genötigt. Dem ersten konnte ich durch Wiederaufnahme einer Arbeit entgehen.
Jetzt bin ich auch wieder arbeitssuchend gemeldet nachdem meine Hüftdysplasie komplett abgeklärt ist, aber die Krankenkasse beharrt auf der Reha, weil mein bisheriger (schon seit Substitution) Hausarzt mich immer mit affektiver Störung krank schreibt :-(

Kann die Kasse weiter auf Reha bestehen, obwohl ich wieder arbeitsfähig bin oder das Arbeitsamt Ärger machen, weil jch mich trotz anberaumt Reha (psychosomatisch) arbeitssuchend gemeldet habe???

Ich möchte arbeiten und sehe das einzige Risiko darin, dass ich mich im Angedtelltenverhältnis schlecht rechtzeitig abgrenzen kann und auch nicht unterordnen wenn mir etwas moralisch widerstrebt. Das rechtfertigt für mich aber keine 5 Wochen Reha, sondern eher eine begleitende Verhaltenstherapie um sich besser abzugrenzen damit Situationen weniger nach hinten los gehen.

Ich bin fast 40 und ich mag mich auch mit leichter Schrägheit ;-) ich weiss ja wo sie herkommt. Heilen geht nun Mal langsam und nicht auf Druck oder Knopfdruck finde ich und je mehr Druck gegen mich ausgeübt wird, desto mehr sperre ich mich.

Das heisst dann wohl bloß jegliche Krankschreibung wegen Psyche vermeiden^^
Und jetzt heisst es immer: "Das wird nach Aktenlage entschieden." Möchte mal wissen wer die angelegt hat.

LG,
Alex77
1999 erster Verdacht Borderline durch einen
niedergelassenen Psychiater auf Grund meiner
Anamnese und der Suchtsymptomatik

1999/
2000 stationäre Langzeittherapie Sucht

etwa
2002-
2009 Versuche der Medikation mit Atosil, Mirtazapin,
SSRI und Doxepin

2010 Mini-Me bekommen

etwa
2013-
heute auf Grund starker Angstzustände alleinerziehend
und wiederkehrender depressiver Symptome
Einschleichen Citalopram von 10mg auf 30mg,
mit im ersten Jahr vor Allem angstlösender
Wirkung und dem Gefühl sich mehr der Welt
öffnen können

seit
Anfang
2016 zunehmende innere Unruhe, Stumpfheitsgefühl,
zunehmend fahrig und Einschlafstörungen
inklusive der Überlegung Krückstock Citalopram
runter zu dosieren um Ist-Zustand zu überprüfen

1'2017 ADFD-Forum gefunden :-)

seit 11.02.2017 von 30mg Citalopram auf ca 22,5mg
runter
22.02.2017 runter auf 20mg Citalopram
31.03.2017 runter auf 15mg Citalopram
seit 20.04. 10mg Citalopram
seit 30.04. 5mg Citalopram
seit ca 12.06.17 auf Null :zombie:

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