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Fehldiagnose Psychose auf AU - Was tun??

Allgemeine Diskussion über psychische Störungen, ihre Behandlung und alles Verwandte.
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Marko92
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Fehldiagnose Psychose auf AU - Was tun??

Beitrag von Marko92 » Dienstag, 03.04.18, 17:54

Hallo in die Runde,

meine Freundin ist wegen Burn-Out seit gut 2 Wochen krank geschrieben und war heute beim Hausarzt um sich die AU nochmal verlängern zu lassen.

Sie wollte mit mir eine Weile nicht drüber reden, um sich abzulenken, was ich akzeptierte, hat mich heute dann aber gefragt, was die Diagnosen genau bedeuten. War auch soweit ok. Belastungsstörung, aber, und da bin ich fast vom Hocker gefallen, steht da auch F32.3 - Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen :shock:

Die erste AU ist seit über 2 Wochen bei der Krankenkasse auch mit dieser Diagnose, und ich mache mir Sorgen, dass der Teil mit der Psychose jetzt aktenkundig ist und im Zweifel ihr keine :censored: glaubt, dass dieser :censored: Arzt einen Mist reingeschrieben hat, der hinten und vorne nicht stimmt.

Wir leben zusammen, sie hat weder psychotischen Symptome noch ist sie schwer depressiv (keine Sui-Gedanken und auch nicht so antriebslos und schlechter Stimmung) wenn man diesem Diagnose-Quark mal folgen will.

Jetzt frage ich mich, welche Folgen kann es haben, wenn diese Fehldiagnose auf 2 AU bei der Krankenkasse steht?
Und, falls nötig, wie bekommt man das wieder korrigiert?

Danke
und Viele Grüße :group:
Markus
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Jamie
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Re: Fehldiagnose Psychose auf AU - Was tun??

Beitrag von Jamie » Dienstag, 03.04.18, 19:35

Hallo Marko, :)

also meines Wissens nach ist es fast ein Ding der Unmöglichkeit, diese Diagnose auch bei der Krankenkasse wieder raus aus dem System zu kriegen, vermutlich nur durch Anwalt und Klagen oder komplexe andere Regelungen.
Aber: Beim Arzt kann man sehr wohl intervenieren. Allerdings muss der Arzt mit sich reden lassen.
Man müsste ein Gespräch suchen und seinen Standpunkt darlegen und bitten, dass er diese Diagnose künftig zurücknimmt und stattdessen eine F32.2 einträgt.

Ich weiß nicht, ob es Absicht war, aber vielleicht ist der Arzt auch nur in der Zeile verrutscht und hat bei der Folge-AU schlichtweg die (falsche) Diagnose der Erst-AU übernommen?

Mein Hausarzt, der mir jahrelang eine Depression bescheinigte, obwohl ich keine hatte (eine PTBS ist etwas Anderes als eine Depression), war kooperativ und löschte es damals auf meinen Wunsch aus meinen Diagnosen und Akten, aber das, was einmal bei der Krankenkasse eingereicht wurde, ist aus deren System eben schwerlich wieder raus zu kriegen und ich hab ehrlich gesagt auch keine Kraft, das durchzufechten

hier wird das auch angesprochen
https://www.bfdi.bund.de/bfdi_forum/sho ... php?t=2202

https://www.123recht.net/Arzt-bitten-Di ... 84490.html
die antwort von nyctramp am 16.1.18 ist interessant

hier wird es auch erörtert:
http://www.med1.de/Forum/Psychologie/533053/

Ich würde zeitig ein Gespräch mit diesem Arzt suchen und ihn bitten die Diagnose zu korrigieren und wenn er fragt wieso es euch so wichtig ist, dann ganz ehrlich sagen, dass man mit so einer Diagnose bei den Krankenkassen "abgekackt" (sorry) ist und man später Probleme befürchtet.

Grüße
Jamie
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Re: Fehldiagnose Psychose auf AU - Was tun??

Beitrag von Marko92 » Dienstag, 03.04.18, 20:03

Hallo Jamie :) ,

danke für die schnelle Antwort.

Meine Freundin ist gleich nochmal zum Arzt hin, um das zu klären.
Der hat anscheinend noch nie eine Fortbildung gemacht und ist der Meinung, F32.3 bedeutet reaktive Depression, was ja schon lang nicht mehr als Diagnose gilt. -

Bei der Krankenkasse hat er im Beisein meiner Freundin angerufen und gesagt, er hätte sich vertan. - Die Sachbearbeiterin dort hat es angeblich korrigiert. - Wir werden allerdings da nochmal nachhaken, ob das wirklich raus ist und wenn´s sein muss, juristisch weitermachen.
Ihr war gar nicht richtig bewußt, was da alles nachkommen kann.

Ich bin schon erst mal froh, dass sie mit dem Arzt geredet hat und er auch nachgegeben hat.

Da sieht man, wie schnell man in einer Schublade landet, obwohl meine Freundin einfach seit über einem Jahr in einer chronisch unterbesetzten Abteilung arbeitet und jetzt neben einer verschleppten Sehnenüberlastung einfach nicht mehr konnte.

Danke für die Links, die werde ich in Ruhe nochmal durchlesen. :)

Ausfechten werden wir die Sache :fly: , dazu hat Psychose in der Akte zuviel Auswirkung auf die Selbstbestimmung und Zwangsbehandlung wenn´s dumm läuft.

Liebe Grüße
Markus :)
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Re: Fehldiagnose Psychose auf AU - Was tun??

Beitrag von Thomas » Dienstag, 03.04.18, 21:16

Hallo Marko,

die F32.3 hatte ich mir damals auch eingefangen, nachdem ich den Fehler gemacht hatte, zu einem Psychiater zu rammeln. Psychotische Symptome hatte ich auch nie aber das ist Ansichtssache. Gibt ja keine Definition für "psychotisch", an die Ärzte gebunden sind. Deswegen wär es wahrscheinlich auch schwer, sowas rechtlich wieder loszuwerden.

Als mögliche Folgen der Diagnose seh ich drei Dinge. Falls man auf Station landet wird nicht nur ein AD sondern eben auch ein NL eindosiert. Die zweite Folge wäre Verlust an Glaubwürdigkeit, weil alles was nicht in den Kram passt auch "psychotisch" sein kann. Das gilt für Ärzte wie auch für das soziale Umfeld. Die dritte Sache kann relevant werden bei künftiger medizinischer Versorgung, abgesehen von offensichtlich körperlichen Sachen und natürlich nur wenn der Arzt die Vorgeschichte kennt. Das kann soweit gehen, dass keine normale Diagnostik mehr gemacht wird, weil man sowieso ein Psycho-Fall ist. Hab alle drei Folgen ausgiebig erlebt.

Ist vielleicht eine Art leicht zu verordnende und unauffällige Einstiegsdiagnose ins "Wahnsinnigsein". Wenn man sich nicht fern hält, kann daraus auch Schizophrenie werden. Ich find es genau richtig gehandelt, bei dem Arzt nochmal nachzuhaken und auf eine Änderung zu drängen. Ich wär grundsätzlich vorsichtig mit Psychodiagnosen, um eine AU zu kriegen.

Viele Grüße
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Re: Fehldiagnose Psychose auf AU - Was tun??

Beitrag von Marko92 » Dienstag, 03.04.18, 21:39

Hallo Thomas :)

tut mir leid, was du schon durch hast.
Als mögliche Folgen der Diagnose seh ich drei Dinge. Falls man auf Station landet wird nicht nur ein AD sondern eben auch ein NL eindosiert. Die zweite Folge wäre Verlust an Glaubwürdigkeit, weil alles was nicht in den Kram passt auch "psychotisch" sein kann. Das gilt für Ärzte wie auch für das soziale Umfeld. Die dritte Sache kann relevant werden bei künftiger medizinischer Versorgung, abgesehen von offensichtlich körperlichen Sachen und natürlich nur wenn der Arzt die Vorgeschichte kennt. Das kann soweit gehen, dass keine normale Diagnostik mehr gemacht wird, weil man sowieso ein Psycho-Fall ist. Hab alle drei Folgen ausgiebig erlebt.
Das sind auch meine Befürchtungen. - Zum Glück haben wir das erst mal geklärt und immerhin war der Arzt zwar nicht gut informiert, aber doch recht verständnisvoll.
Psychotische Symptome hatte ich auch nie aber das ist Ansichtssache. Gibt ja keine Definition für "psychotisch", an die Ärzte gebunden sind. Deswegen wär es wahrscheinlich auch schwer, sowas rechtlich wieder loszuwerden.
Gutachten wären eine Möglichkeit. Oder das ein Arzt eine Fehler zugiebt.
Ich wär grundsätzlich vorsichtig mit Psychodiagnosen, um eine AU zu kriegen.
Stimmt schon. Andererseits ist es schwierig, anders eine längere Auszeit zu bekommen. Ich hatte damit nie Probleme, hatte aber auch immer empathische Ärzte und Therapeuten. Nach unserer Erfahrung wäre ich beim Hausarzt aber sehr sekptisch, finde Hausärzte mangels Wissen schlimmer als Psychiater, bei denen man auch schneller die Grundeinstellung erkennt.

Viele Grüße :)
Markus
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Re: Fehldiagnose Psychose auf AU - Was tun??

Beitrag von Marko92 » Mittwoch, 04.04.18, 9:14

Hallo,

ich habe mal etwas gegoogelt
Gibt ja keine Definition für "psychotisch", an die Ärzte gebunden sind.
Doch, es gibt Symptome, die Psychose definieren. - Bestenfalls kann der Arzt in Aussagen was reindeuten. Wenn aber überhaupt nichts in Richtung psychotische Symtome geht, was der Patient sagt, sondern nur Erschöpfung, Burn-Out und Überlastung genannt werden, dann kommt man auch nicht mit schwammigen Begriffen zu einer Psychose, da gehört eigentlich der Arzt aus dem Verkehr gezogen.

Ich habe ein beliebiges Beispiel rausgegriffen und verlinkt. - Ich hoffe die Seite ist nicht pharmagesponsert, ich finde es da ziemlich verständlich erklärt.

http://www.psychose.de/wissen-ueber-psychosen-05.html

VG Marko :)
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Re: Fehldiagnose Psychose auf AU - Was tun??

Beitrag von DeeDee123 » Mittwoch, 04.04.18, 10:19

Hallo Markus,

ich lese Deinen Beitrag mit sehr viel Interesse, da mein Psychiater mir etwas auf meine Krankenhauseinweisung geschrieben hat, womit ich nicht einverstanden bin, aber einfach dachte, es "braucht wohl Gründe" (um die Klinikkosten zu rechtfertigen).
Ich möchte von opiathaltigen Schmerzmitteln entziehen, bin davon abhängig und habe eine mittelschwere Depression, außerdem hat er mir "Borderline" meiner Meinung nach unterstellt.
Seitdem habe ich darüber viel nachgelesen und weiß, daß es mich nicht beschreibt.
Ich bin absolut erschrocken, daß der Arzt Deiner Freundin solch eine Fehldiagnose stellen kann!!
Was mich zu meiner Frage bringt:
Kann ein zukünftiger Arbeitgeber in eine Krankenakte einsehen?
Bitte lasse uns hier auf dem Laufenden, da es sicher einige hier interessieren könnte.
Ich wünsche Deiner Freundin (und Dir) alles Gute, ist ja furchtbar, bei einem burn-out solch eine falsche Diagnose zu erhalten.

Mit vielen Grüßen, Diana
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*seit 1996 opiathaltige Schmerzmittel, Umzug nach England, UK
*seitdem auch diverse AD
*2010 große private Probleme, Scheidung, seitdem noch mehr PP dazu :
*bis zu 18mg Bromazepam täglich
*bis zu 600mg Pregabalin (Lyrica)
*2014 Rückkehr nach Deutschland
*2015 AD weiterverschrieben, Lyrica selbst viel zu schnell ausgeschlichen, für den Opiatentzug in ambulante Tagesklinik
*2016 on und off übrige Bromazepam genommen, körperlich/psychisch am Ende
*RÜCKFALL opiathaltiges Schmerzmittel Tilidin, 6x 150mg/Tag
*Kinder versorgt ABER bin zum Jugendamt im SEPT. "brauche Hilfe"

KINDER IN OBHUT GEGEBEN

*April 2017 10-tägiger Schnellentzug vom Bromazepam 12-18mg/Tag. Nur mit Valproinsäure und Doxepin!
Psyche spielt seitdem komplett verrückt, aber bemerke Verbesserung.

*17.04. - Tilidin Entzug (750-900mg/Tag) +
Therapie stationär.
*26.04. - 450mg Tilidin + 100mg Doxepin.

MÖCHTE FÜR DIE KINDER FIT WERDEN.

Merke IMMER NOCH den Benzo-Entzug.
*AD Venlafaxin 150mg/Tag seit 15.1. Starke NW. 15.4. Reduziert auf 75mg/Tag.
*Ergenyl (Valproinsäure) 1500mg.
Hatte 4 Krampfanfälle über die Jahre (letzter Juni'16). Arzt in der Klinik hat EEG versprochen.

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Re: Fehldiagnose Psychose auf AU - Was tun??

Beitrag von DeeDee123 » Mittwoch, 04.04.18, 10:24

Sorry,

meinte natürlich Marko, NICHT Markus..

Mit liebem Gruß, Diana
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Therapie stationär.
*26.04. - 450mg Tilidin + 100mg Doxepin.

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Re: Fehldiagnose Psychose auf AU - Was tun??

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 04.04.18, 11:17

Hallo Deedee, :)
Kann ein zukünftiger Arbeitgeber in eine Krankenakte einsehen?
Gott sei Dank sind wir hier nicht in Amerika.

Nein, ein zukünftiger Arbeitgeber kann nicht in deine Krankenakte sehen!

Das darf niemand. Nur du, dein Arzt und die Krankenkasse und möglicherweise auch ein Gericht auf Antrag, wenn du zB jemanden umbringst und man der Meinung ist, eine psychische Erkrankung habe maßgeblich ihren Anteil daran etc.

Ansonsten ist deine Krankenakte geheim und hat niemanden etwas anzugehen!
Achte darauf, mit Gesundheitsdaten sensibel umzugehen; niemand geht das etwas an.
Ich würde auch keine Fitness und Gesundheits Apps etc. nutzen, wo Systeme Daten sammeln.

Niemals würde ich auch raten sich seine Diagnosen und Medikamente auf der Gesundheitskarte speichern zu lassen. Das war damals ja angedacht, als man die neuen Karten einführte.
DIe Idee ist ja nicht verkehrt; sie soll primär Doppeluntersuchungen, Interaktionen bei Medikamenten (weil kein Arzt weiß, was der andere aufgeschrieben hat) etc. verhindern und über relevante Diagnosen aufklären, aber gerade "Psychodiagnosen" gereichen dem Patienten da meines Erachtens zum Nachteil!
Da liest einer die Karte ein, da ploppt "Benzoabhängig" oder "manisch-depressiv" auf und aus die Maus ist es mit unvoreingenommener Behandlung beim Arzt... :wacko:

PS. In Amerika fordern manche Arbeitgeber HIV Tests, Drogentests etc., um jemanden einzustellen.

Grüße
Jamie
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Re: Fehldiagnose Psychose auf AU - Was tun??

Beitrag von Marko92 » Mittwoch, 04.04.18, 15:52

Hallo :) ,

@ Jamie - Danke für dein Statement ! Stimme dir voll und ganz zu bedanke mich für die Infos. :)

@ DeeDee - Danke für deine guten Wünsche :)
Dadurch, dass die Fehldiagnose erst bei der Folge-AU aufgefallen ist, ist schon ordentlich Kuddelmuddel bei der Kasse entstanden und wir haben einen Anwaltsstermin ausgemacht nächste Woche. - Wie schon befürchtet, hat sich per Telefon nichts regeln lassen, es wurde nur nett was versprochen.
da mein Psychiater mir etwas auf meine Krankenhauseinweisung geschrieben hat, womit ich nicht einverstanden bin, aber einfach dachte, es "braucht wohl Gründe" (um die Klinikkosten zu rechtfertigen).
Das wird schon mal gemacht, aber eigentlich wenn eine gute Beziehung zum Therapeuten oder Arzt besteht, so, dass keiner dabei Schaden erleidet, der Patient nicht, weil er mit einer Diagnose nicht leben kann und der Arzt nicht wegen Gefälligkeitsdiagnose.

Der Arzt meiner Freundin ist sowieso so ein besonderer Fall, ich war da einmal und fand ihn nicht kompetent, als Allgemeinarzt schon nicht. An dem sind die letzten 30 Jahre einfach spurlos vorbei. - Aber meine Freundin ist ein Gewohnheitstier.
Blöderweise hat sie das Thema AU dann immer so getriggert, dass ich nicht nachfragen wollte, um die Diagnosen zu prüfen, was ich sonst immer mache.
Naja, die Anwältn ist jedenfalls gut und motiviert, hoffe, sie wird das regeln.

Viele Grüße und Alles Gute
Markus (ist mein Vorname - Marko der Nick) :)
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Re: Fehldiagnose Psychose auf AU - Was tun??

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 05.04.18, 20:18

Hallo,

ich hatte auch Burnout durch Mobbing und eben diese Diagnose F32.2. Mein Verdacht ist, dass mir die Zustände auf meiner Arbeit nicht geglaubt wurden .......Paranoia! :roll:

liebe Grüße Arian
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Re: Fehldiagnose Psychose auf AU - Was tun??

Beitrag von Gwen » Donnerstag, 05.04.18, 20:33

Hallo Markus,
Marko92 hat geschrieben:
Mittwoch, 04.04.18, 15:52
wir haben einen Anwaltsstermin ausgemacht nächste Woche
Habt ihr eine Rechtsschutzversicherung? Ich habe leider bitter lernen müssen, dass einen "anwaltliche Erstberatung" ca 250€ kostet. (Auch wenn sich dann rausstellt, dass sie eigentlich überflüssig gewesen wäre :( ) Ich will euch damit nicht davon abraten hin zu gehen, aber ich war von der Rechnung echt geschockt.

Ich drück die Daumen, dass ihr das gut und schnell geregelt bekommt!!

Viele Grüße Gwen
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Re: Fehldiagnose Psychose auf AU - Was tun??

Beitrag von Marko92 » Donnerstag, 05.04.18, 22:10

Hallo in die Runde :)

@ Arian -
ich hatte auch Burnout durch Mobbing und eben diese Diagnose F32.2. Mein Verdacht ist, dass mir die Zustände auf meiner Arbeit nicht geglaubt wurden .......Paranoia!
Ohne Worte... Das tut mir leid!

Ich glaube, der Arzt meiner Freundin hat einfach absolut keinen Plan bei psychiatrischen Diagnosen. Anscheinend hat er die letzte Zeit auch recht viel krank geschrieben und deswegen Ärger. Deswegen vielleicht einfach ein diagnosischer Overkill bei völliger Unkenntnis der Konsequenzen, die draus enststehen können. Diagnosen spielen mW ja auch bei Aussteuerung, Krankengeld und Kostenübernahme für Therapien eine Rolle.

An sich positiv, wenn es eine bewußte Entscheidung mit odentlicher Beratung wäre, ausser einer Schachtel Diazepam wurde trotz der schwerwiegenden Diagnose weder ein Medikament verordnet, noch an einen Facharzt oder in eine Klinik überwiesen, der Arzt wußte nicht mal, dass meine Freundin nicht allein lebt und hat sie trotzdem heimgeschickt. - Eigentlich verantwortungslos, wenn der Arzt sein eigenes Gerede glaubt.

@ Gwen - Danke für Daumendrücken :)
Habt ihr eine Rechtsschutzversicherung? Ich habe leider bitter lernen müssen, dass einen "anwaltliche Erstberatung" ca 250€ kostet.
Nein, wir hatten uns vor einiger Zeit dagegen entschieden, weil uns das Konzept nicht überzeugt hat. Kosten werden nur bei guten Erfolgschanchen übernommen und will man eine hohe Deckung, ist es auch nicht gerade billig. Dann muss der Anwalt damit einverstanden sein.

Ja, ein guter Anwalt ist nicht gerade billig, wir hatten die letzte Zeit eine mietrechtliche Angelegenheit und eine Erbschaftssache, hat uns aber insgesamt trotzdem geholfen, den Schaden zu begrenzen und nicht ums Erbe betrogen zu werden.

Mit Anwälten von der Gwerkschaft oder VdK habe ich keine guten Erfahrungen gemacht (unmotiviert, warten, bis sich das Problem von selber zuungunsten des Mandanten gelöst hat), Mieterverein ging so, aber ich fürchte, bei Anwälten ist es ähnlich wie bei Ärzten, wenn man selber zahlt, wird gleich besser gearbeitet.

Blöd wird es halt, wenn der Anwalt teuer und schlecht ist, aber bei unserer Anwältin habe ich keine Sorgen, sie hat sich vor ein paar Jahren auf Arzthaftungsrecht spezialisiert.
Man kann ja auch jederzeit den Rechtsstreit beenden, wenn man keine guten Chancen sieht oder es zu teuer wird.
Manchmal hilft ja auch schon ein scharfer Brief als Schuss vor den Bug und ich bin auch Zeuge, dass der Arzt die 2. AU wegen Irrtum geändert hat und sieht was er tun kann bzgl der ersten, also so leicht kann er sich da nicht rausreden.

Laut Krankenkasse müßte er die erste AU stornieren und eine neue ausstellen, glaubt! die Sachbearbeiterin. Vermutlich kommt vom Arzt dann das Argument, so weit rückwirkend keine AU ausstellen zu dürfen.
Wir haben heute auch nochmal überlegt, mit dem Arzt nochmal ein Gespräch zu führen, uns dann dagegen entschieden, nicht dass in das Nachhaken auch noch was Psychotisches reingedeutet wird.

Naja, mal sehn...

Danke für eure Anteilnahme
Viele Grüße
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Re: Fehldiagnose Psychose auf AU - Was tun??

Beitrag von Marko92 » Dienstag, 10.04.18, 11:12

Hallo in die Runde :) ,

wir waren gestern bei unserer Anwältin.

Ihr Rat war, nochmal mit dem Arzt zu reden und ihn aufzufordern, die Diagnose zu ändern, sofern er keinen Rechtsstreit will.

Ansonsten wäre ihr juristischer Ansatzpunkt gewesen, dass der Arzt nach kurzem Gespräch eine Patientin mit schwerer Depression mit dem Risiko von Suizidgedanken oder -versuchen und psychotischen Symptomen ohne weiteres Hilfsangebot und ohne sicherzustellen, dass sie Angehörige hat, die sich kümmern und nicht allein ist, fahrlässig gehandelt hat und so Druck auszuüben.

Also nochmal zum Arzt und nach Androhung juristischer Schritte hat er eine Ersatz-AU ausgestellt mit dem Vermerk, Diagnose (F32.3) gelöscht, irrtümlich eingetragen.
Also hatte die Dame von der Krankenkasse doch die richtige Auskunft gegeben.

Also ist doch der Arzt der Ansatzpunkt, auch um Einträge bei der Krankenkasse zu ändern. Es ist halt für den Arzt peinlich und unangenehm, da wird erst mal abgewartet, ob der Patient zum Anwalt geht oder nicht. Bei meiner Freundin war es eine AU, die korrigiert werden musste, da kann man sich noch rausreden mit Tippfehler, bei jahrelangen Fehldiagnosen müsste der Arzt dann doch die Fehldiagnose beim Namen nennen.

Aber wem es wichtig ist, eine Fehldiagnose aus den Unterlagen löschen zu lassen, möglich ist es, jedenfalls, wenn sich nicht schon meherere Ärzte oder der MDK auf die Diagnose versteift haben.

VG Markus :pillowtalk:
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Re: Fehldiagnose Psychose auf AU - Was tun??

Beitrag von Jamie » Dienstag, 10.04.18, 12:17

Hallo Markus, :)

sehr gut!
Und prima, dass ihr euch gewehrt habt.

Ich habe vermutet, dass es so laufen wird, wie von euch geschildert und in der Tat kann sich der Arzt noch mit "in der Zeile verrutscht" rausreden, sodass auch er sein Gesicht wahren kann.

Ich denke er wird sich zukünftig auch gut überlegen ohne Not (und vor allem ungerechtfertigt!) solche massiven Diagnosen zu stellen; er war sich vermutlich bis dato auch gar nicht klar darüber, was eine solche Diagnose für Folgen nach sich ziehen kann.
Insofern ist nun, wenigstens bei ihm, hoffentlich eine Sensibilisierung da.

Ich hoffe, dass das Vertrauensverhältnis zwischen euch und ihm nun nicht zerrüttet ist.

Alles Gute
Jamie
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Re: Fehldiagnose Psychose auf AU - Was tun??

Beitrag von Marko92 » Dienstag, 10.04.18, 12:47

Hallo Jamie,

danke :) - Wir sind sehr erleichtert, dass es jetzt geklärt ist.

Zu diesem Arzt werden wir nicht mehr gehen, er hat sich ja nicht wirklich geirrt und vertippt, sondern sich nur damit rausgeredet.

Erst mal als meine Freundin ohne Rechtsberatung darum gebeten hat, auch die ältere AU zu ändern, hat er das abgelehnt und behauptet, wenn er das täte, wäre es Urkundenfälschung. - Dann holt man sich Rückendeckung und plötzlich geht es.
Insofern ist nun, wenigstens bei ihm, hoffentlich eine Sensibilisierung da.
Da bin ich mir sicher, so blaß wie er zum Schluß war :wink:

VG Markus
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Re: Fehldiagnose Psychose auf AU - Was tun??

Beitrag von Arianrhod » Dienstag, 10.04.18, 17:01

Marko, danke für die Info, das ist interessant., das das so geht.

liebe Grüße Arian
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Re: Fehldiagnose Psychose auf AU - Was tun??

Beitrag von Marko92 » Donnerstag, 12.04.18, 13:05

Hallo in die Runde :) ,

danke Arian - ja man staunt schon manchmal, was geht, obwohl erst mal das Gegenteil behauptet wird.
Das kommt mir schon vor wie bei Ämtern, Anträgen für Therapie oder andere Dinge, die die Kasse zahlen muss, erst mal wird nein gesagt und wer nicht die Kraft hat, sich zu wehren, hat Pech.

Weil es weiter oben auch um die Kosten für die Beratung beim Anwalt ging, unsere Anwältin hat übrigens 60€ berechnet.

LG Markus :group:
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