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Behandlungsvertrag Psychosomatische Klinik, Patverfü und Co

Allgemeine Diskussion über psychische Störungen, ihre Behandlung und alles Verwandte.
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Neale
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Behandlungsvertrag Psychosomatische Klinik, Patverfü und Co

Beitrag von Neale » Donnerstag, 12.04.18, 18:42

Moin Leute,

in der Klinik in der ich letztes Jahr war musste man vor der Aufnahme einen Behandlungsvertrag unterschreiben in dem Stand, dass im Behandlungsverlauf Selbstverletztende Gedanken auftreten können und man ggbf in ein psychiatrisches Krankenhaus verlegt wird.
Ich kann mich außerdem an Regeln erinnern wie:
1. Nach 22 Uhr werden die Türen abgeschlossen und man kommt nicht mehr raus
2. Auf manchen Stationen durfte man am Wochenende nicht nach Hause
3. Wenn man das Gelände verlässt, muss man sich abmelden

Geht das mit rechten Dingen zu? Können die einen im Krankenhaus tatsächlich einsperren und Ausgang verbieten? Inwiefern beeinträchtigt das Unterschreiben eines solchen Behandlungsvertrag eine Patientenverfügung im Falle einer Unterbringung in geschlossenen Einrichtungen? Kann das Krankenhaus diese Regeln nur wegen der abgegebenen Unterschrift durchführen? Kann man sich auch ohne Behandlungsvertrag behandeln lassen?
Darf das Krankenhaus die Aufnahme ablehnen, wenn der Behandlungsvertrag nicht unterschrieben wird?

Weiter Fragen können hier ja ergänzt werden rund ums Thema Klinikaufenthalt und Rechte.

Vielleicht kann mir jemand ja ein paar Fragen beantworten.

LG Neale
Waehren eines Krankenhausaufenthaltes eingestellt auf Fluoxetin:

6. April 2017 Start mit 5mg Fluoxetin
11. April 2017 10mg Fluoxetin
20. April 2017 20mg Fluoxetin
5. Juli 2017 10mg Fluoxetin aufgrund Hypomanie, starker Unruhe und Bewegungsdrang und starker kuenstlicher Euphorie
12. November 2017 7,5 mg Fluoxetin
11. Dezember 2017 5mg Fluoxetin
1. Februar 2018 2,5 mg Fluoxetin (Aktuell 2,5mg)
15. Maerz 2018 1,5mg Fluoxetin
2. Mai 2018 1,7mg Fluoxetin Aufgrund starken Tiefs, persönlichem Trouble, Dissoziation und Anspannung
5.Mai 2018 1,55mg Fluoxetin aufgrund euphorisierung und erregungszuständen wieder runter. Mein Körper reagiert mega sensibel auf den Wirkstoff und die erhöhung war zu groß. Hoffe es passiert nichts allzuschlimmes mehr.
6.Mai 2018 1,56 mg war mit der Spritze einfacher einzunehmen. Also nun auf 1,56mg. Effekt ist immer noch stark.

Jamie
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Re: Behandlungsvertrag Psychosomatische Klinik, Patverfü und Co

Beitrag von Jamie » Samstag, 14.04.18, 9:40

Hallo Neale, :)

ich kann nur zu einem kleinen Teil etwas sagen
1. Nach 22 Uhr werden die Türen abgeschlossen und man kommt nicht mehr raus
2. Auf manchen Stationen durfte man am Wochenende nicht nach Hause
3. Wenn man das Gelände verlässt, muss man sich abmelden
Das halte ich für zulässig, das ist auch in jedem normalen Krankenhaus so.
Diese "Vorschriften" haben auch z.Tl. versicherungsrechtliche Aspekte.

Gleiche Regeln kenne ich von meinem 12wochigen Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik 2006.

Es soll ganz sicher verhindert werden, dass man abends nicht auf die Idee kommt irgendwelche Sauftouren zu unternehmen (bei mir in der Klinik war auch Alkoholkonsum streng verboten) oder sich ewig irgendwo in Bars etc. herumtreibt.
Ich meine mich zu erinnern, dass ich einmal abends ins Kino wollte und wusste, dass ich die Zeit nicht einhalten konnte. Ich bekam dann nach Absprache mit meinem Therapeuten und Arzt die Erlaubnis das zu machen und sollte mich halt vorher mit dem Pförtner absprechen, was auch klappte.

Sich abzumelden ist auch Standard. Ich musste das vor allem dann tun, wenn ich am Essen nicht teilnahm, dort wurde nämlich geschaut ob man anwesend ist. Wegen einer Stunde Stadtbummel musste ich nicht vorsprechen, aber wenn ich länger weg war und Mahlzeiten verpasste, dann schon.
Es macht auch einen Unterschied, ob psychisch labile Menschen sich abmelden und man weiß, der will jetzt mal drei Stunden ins Schwimmbad oder mit seinen Verwandten einen Nachmittag in der Stadt verbringen oder ob die Patienten einfach, unangekündigt, für Stunden ohne was zu sagen verschwinden und die Klinik dann anfangen muss sich Sorgen zu machen.

Am Wochenende nach Hause gehen durfte ich auch erst nach einigen Wochen, vorher war ich gehalten in der Klinik zu bleiben. Ich war sehr aufgewühlt und für mich war das OK. Mein Arzt signalisierte mir aber, wenn es mir ein echtes Bedürfnis sei am WoEnde heimzukommen, dann könne ich mit ihm reden und man sei bereit eine Sonderregelung zu finden.
Ich kenne den Fall einer Frau, die am Wochenende Ausgang hatte und sich dann samstags nachts daheim erhängte :cry: . Man hatte ihre Suizidalität unterschätzt (das war aber eine andere Klinik).
Am Wochenende nicht heimkommen "dürfen" (für andere ist es ja eine Entlastung, nicht heim zu müssen! Man beachte die völlig unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen) wird sicher dann angeordnet, wenn man sich sorgt, dass diese Person anderen oder sich selbst etwas antun könnte.
Können die einen im Krankenhaus tatsächlich einsperren und Ausgang verbieten?
Geöffnete Kliniktüren zwischen 7-22h halte ich nicht unbedingt für einsperren ;).


Viele Grüße
Jamie
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Re: Behandlungsvertrag Psychosomatische Klinik, Patverfü und Co

Beitrag von Marko92 » Samstag, 14.04.18, 12:54

Hallo :)

da sieht man, wie verschieden die Menschen sind. Ich kenne auch Kliniken mit ähnlichen Regeln, ich persönlich würde mich schon eingesperrt fühlen, wenn ich nicht selber den Schlüssel in der Hand hätte :wink:
Mehere Wochen getrennt von meiner Freundin könnte ich mir nicht denken und unter Fremden sein müssen, ist auch nicht mein Ding.
Außerdem hätte ich das Gefühl, nicht mehr selbstbestimmt zu leben. Verstehe Neales Bedenken also gut.

Übrigens gibt es auch Kliniken, mit Kontaktsperre in den ersten Wochen, da darf man erst telefonieren, wenn es vom Therapeuten abgesegnet ist.

Sicher hat es auch versicherungsrechtliche Gründe, bestimmte Regeln aufzustellen, es hat aber auch oft therepeutische Gründe, damit der Patient aus seinem gewohnten Umfeld raus ist und von ihm nicht beeinflußt werden kann, natürlich ist man so auch empfänglicher für das Therapekonzept, das die Klinik vertritt.

Ich kenne doch eine ganze Menge Leute, die solche Langzeitaugfenthalte gemacht haben, stehe dem sehr kritisch gegenüber, weil ich Geschichten kenne, wo Menschen durch Stationäre Therapie ähnlich schlimm dran sind, wie viele im Entzug.

Harmloserweise hat man viel Rahmenprogramm und einmal Einzel- und zweimal Gruppentherapie und die Regeln dienen der Organisatin und bringen Geld in die Kasse, ich kenne aber auch retraumatiesierte Menschen oder Menschen, die aus einer funktionierenden Beziehung zur stationären Therapie gegangen sind und denen man Partnerschaftsprobleme eingeredet hat, am Ende Trennung.

Mir persönlich sind Freiheit und Selbstbestimmung viel zu viel wert, als dass ich mich auf einen stationären Aufenthalt freiwillig einlassen würde.
Können die einen im Krankenhaus tatsächlich einsperren und Ausgang verbieten?
Wenn du zustimmst, hast du ja dazu eingewilligt.
Anderer Fall wäre Risiko von Eigen- oder Fremdgefährdung oder dass sich das Personal darüber nicht ganz sicher ist.
Inwiefern beeinträchtigt das Unterschreiben eines solchen Behandlungsvertrag eine Patientenverfügung im Falle einer Unterbringung in geschlossenen Einrichtungen?
Ich bin nur Laie, wenn du aber im Behandlungsvertrag etwas unterschreibst, was völlig im Gegensatz zum Inhalt der Patientenverfügung steht, entkräftet das die PV in dem Punkt u.U. - Bist Du zufällig im VdK? Das müsste eigentlich die Rechtsberatung dort wissen. Oder der Anwalt, wo du die PatVü gemacht hast?
Kann man sich auch ohne Behandlungsvertrag behandeln lassen?
Frag doch einfach mal :wink:
Darf das Krankenhaus die Aufnahme ablehnen, wenn der Behandlungsvertrag nicht unterschrieben wird?
Ich vermute schon. Hier im ADFD git es genug Berichte, dass jemand entlassen wurde, weil er keine Meds nehmen wollte.
Verpflichtet zur Behandlung sind Ärzte und Kliniken nur im Notfall.

Gibt es einen besonderen Grund für die stationäre Therapie? Es gäbe ja als Alternativen auch ambulante Psychotherapie, da arbeitet man portionsweise und ist nicht so schnell überfordert, oder Tagesklinik.

LG Markus
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Re: Behandlungsvertrag Psychosomatische Klinik, Patverfü und Co

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 14.04.18, 16:35

Hallo,
ich war während eines Klinikaufenthaltes am Wochenende bei mir zuhause, schon weil ich umbedingt meinen Kater sehen wollte, erst danach erfuhr ich, dass ich das nicht hätte "dürfen". Ich hatte den Behandlungsvertrag nicht sehr aufmerksam gelesen , und wusste das einfach nicht.
Ups, ich habe mich kurz entschuldigt, passiert istüberhaupt nichts, und man wollte mich deswegen auch nicht rauswerfen.
Die anderen Regeln sind auch für somatische Stationen normal, schließlich ist man in einem Akutkrankenhaus krank und sollte eher nicht feiern gehen.
Etwas anders ist es in den stationären Reha, schon weil man da einen Haustür- und Zimmerschlüssel bekommt.

liebe Grüße Arianrhod
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Re: Behandlungsvertrag Psychosomatische Klinik, Patverfü und Co

Beitrag von Sommersprosse » Sonntag, 15.04.18, 14:39

Hallo Neale,

ich schließe mich Jamie an, Vorschriften haben teils versicherungsrechtliche Aspekte, dienen auch der eigenen Sicherheit.
So fühlte ich mich nicht eingeschlossen wenn nachts die Haustür abgeschlossen war, da der Empfang nicht besetzt war.

Selbst war ich nur einmal zur Psychosom. Reha - bin nicht der Patient der alle 4 Jahre eine Reha für sich beansprucht.

Ein mir sehr naher stehender Mensch (Familie) war mit 40 Jahren ganz plötzlich verstorben - die Reha meine einzige Chance.
Konnte meinen Beruf nicht mehr ausüben, zog mich von allem zurück, lebte nur für mich allein.
So fand ich es für mich nicht nachteilig, dass ich mich jeden Abend im Dienstzimmer melden musste, weil nach mir geschaut wurde.
Im Gegenteil - es hatte den Hintergrund zu erfragen was ich mache, ob ich mich anderen Patienten anschließe.

Es gab Ausgangszeiten am Abend, die aufgrund der schönen Sommerabende verlängert wurden, oder eine Sondergenehmigung
für alle Patienten, um an einer Veranstaltung teilnehmen zu können, wir erst um 24 Uhr im Haus sein mussten.

Zwei Mitpatientinnen durften ihr Zimmer kurzfristig nicht verlassen, sie litten an Eßstörungen - es war Teil ihres Patientenvertrags
und für sie ok.

Ich denke Regeln in einer Reha sind unumgänglich - selbst das ganz normale Leben erfordert Regeln von uns.
Es ist uns selbst überlassen ob wir uns darauf einlassen können.

Liebe Grüße Sommersprosse (n) :schnecke:
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Ich habe z.Zt. ein kleines, techn. Problem - kann bei einigen Threads keine DANKSAGUNG vergeben, u. bitte um Verständnis

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Re: Behandlungsvertrag Psychosomatische Klinik, Patverfü und Co

Beitrag von Neale » Dienstag, 17.04.18, 15:24

Danke für eure vielen Nachrichten.

@jamie

Kann mich auch erinnern, dass Sauftouren nicht erlaubt waren, genauso wie Alkoholkonsum. Man kann getestet werden und fliegt eventuell raus oder kriegt eine letzte Verwarnung. Es war jedoch auch nach Absprache tolerant und man durfte ins Kino etc wenn man sich vernünftig abklärt. Thema Sorgen machen kann ich auch verstehen. Habe ich beim eröffnen des Threads eher negativ gesehen. Ist finde ich ein wirklich schwieriges Thema wenn es zu Suizidalität kommt. Zwangsmedikation und Zwangseinweisung ist vielleicht manchmal lebensrettend aber kann auch das Gegenteil triggern oder nicht?
Was ist eure Meinung zu dem Thema? Geschlossene Türen finde ich schon merkwürdig und würde mich ein bisschen entmündigt fühlen. Ist ja eine offene Station und keine geschlossene.

@marko

Habe von einem Mitpatienten mal von einem Klinkkonzept gehört wo man alles abgeben musste und keinen Außenkontakt mehr haben durfte. Kein Internet, Handy und so weiter. Fande ich auch recht krass aber wenn es einem hilft...

Würde gerne wissen was du hiermit meinst? Vielleicht kannst du ja erläutern?
-->,,Ich kenne doch eine ganze Menge Leute, die solche Langzeitaugfenthalte gemacht haben, stehe dem sehr kritisch gegenüber, weil ich Geschichten kenne, wo Menschen durch Stationäre Therapie ähnlich schlimm dran sind, wie viele im Entzug,,

Habe letztens auch gedacht, dass das Probleme einreden vorkommen kann.

Ich bin nicht im VdK und habe meine Patfü auch nicht mit Anwalt gemacht. Bis jetzt habe ich sie nur selbst unterschrieben und an meinen Bevollmächtigten gegeben. Hole mir aber noch ein Attest vom Arzt, lass es notariell bestätigen und lade es in der Bundeskammer hoch. Das sollte laut Psychiatrieerfahrener reichen. Was ist deine Meinung zur Patfü? Vielleicht sollte man vor Klinikaufenhalt auf die Patfü hinweisen? Ist aber auch merkwürdig ins Krankenhaus zu gehen wenn in der Patfü steht, dass kein Psychiater zwangsdiagnostizieren darf etc...
Immoment ist kein stationärer Aufenthalt geplant.

Lg Neale
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6. April 2017 Start mit 5mg Fluoxetin
11. April 2017 10mg Fluoxetin
20. April 2017 20mg Fluoxetin
5. Juli 2017 10mg Fluoxetin aufgrund Hypomanie, starker Unruhe und Bewegungsdrang und starker kuenstlicher Euphorie
12. November 2017 7,5 mg Fluoxetin
11. Dezember 2017 5mg Fluoxetin
1. Februar 2018 2,5 mg Fluoxetin (Aktuell 2,5mg)
15. Maerz 2018 1,5mg Fluoxetin
2. Mai 2018 1,7mg Fluoxetin Aufgrund starken Tiefs, persönlichem Trouble, Dissoziation und Anspannung
5.Mai 2018 1,55mg Fluoxetin aufgrund euphorisierung und erregungszuständen wieder runter. Mein Körper reagiert mega sensibel auf den Wirkstoff und die erhöhung war zu groß. Hoffe es passiert nichts allzuschlimmes mehr.
6.Mai 2018 1,56 mg war mit der Spritze einfacher einzunehmen. Also nun auf 1,56mg. Effekt ist immer noch stark.

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Re: Behandlungsvertrag Psychosomatische Klinik, Patverfü und Co

Beitrag von Marko92 » Dienstag, 17.04.18, 16:16

Hallo Neale :)
Würde gerne wissen was du hiermit meinst? Vielleicht kannst du ja erläutern?
-->,,Ich kenne doch eine ganze Menge Leute, die solche Langzeitaugfenthalte gemacht haben, stehe dem sehr kritisch gegenüber, weil ich Geschichten kenne, wo Menschen durch Stationäre Therapie ähnlich schlimm dran sind, wie viele im Entzug,,

Habe letztens auch gedacht, dass das Probleme einreden vorkommen kann.
Ok, der Vergleich mit Entzug war etwas unglücklich.

Ich habe damit gemeint, dass ich Leute kenne, denen stationäre PT nicht geholfen, sondern die Probleme verschlimmert haben.
Gründe dafür waren das falsche Therapiekonzept, das den Patienten dann trotzdem reingedrückt wurde, Überforderung, indem Traumata und Belastungen viel zu schnell aufgedeckt wurden und dann nach der Entlassung der Rahmen der Klinik nicht mehr da war, Retraumatisierung, inkompetente Therapeuten und Machtmissbrauch.

Ich halte sowieso mehr davon, in kleinen Schritten und im persönlichen Alltag Therapie zu machen, weil man da langfrsitig leben muss .

Zur PatVü kann ich nicht soviel sagen, ich würde sie über einen Anwalt, der sich damit auskennt machen lassen, der kann dann auch weiter beraten.
Momentan habe ich aber eine längere Rechstangelegenheit am Laufen und hab momentan auch nur so etwas wie du.

LG Markus
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Mitte April 2014 auf 4mg, alle 3 Wochen 2 mg reduziert mit leichtem Schwindel, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen für einige Tage, seit 20. Juni NULL - leichte Symptome wie bei den anderen Schritten

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