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Das Hochstapler-Phänomen

Allgemeine Diskussion über psychische Störungen, ihre Behandlung und alles Verwandte.
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weg
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Das Hochstapler-Phänomen

Beitrag von weg » Samstag, 26.05.18, 13:31

hallo foris,

gestern kam im Schweizer Radio Proramm 2

https://www.srf.ch/sendungen/passage/al ... er-zu-sein

diese sendung. (ich weiss nicht, ob ihr in der EU diese empfangen könnt)

ich habe da im www weiter darüber gelesen

https://de.wikipedia.org/wiki/Hochstapler-Syndrom

https://open-mind-akademie.de/das-hochs ... lbegabten/


mir fiel es wie schuppen von den augen - oder ich wurde vom blitz getroffen - vom donner gerührt.
endlich verstehe ich, was mich fast lebenslang immer begleitet:

dieses hochtapler-gefühl.

sorry, wenn ich das so übertrieben zur schau trage. ich habe ja auch schon oft in meinen post geschrieben, dass ich mich als lügnerin fühle - vor allem dann - wenn ich sehr persönlich über mich schreibe. ich versuche dann immer dieses gefühl auszuhalten - aber es nagt doch immer wieder etwas an mir herum.

ich finde mich genau erfasst im artikel von wikipedia und auch im open-mind. am schluss von opend-mind ist auch ein video-talk wo ich bei mir ansetzen kann.

endlich habe ich für mich den eindruck, wo ich an mir weiterarbeiten kann.

vielleicht helft ihr mir dabei, liebe forsis. im moment möchte ich da nicht auf einzelheiten von mir eingehen. ich schreibe nur mal die links hin, die mir erklärungen zum verstehen geben.

danke fürs lesen und mitgehen. :group:

herzlich
weg
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Flummi
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Re: Das Hochstapler-Phänomen

Beitrag von Flummi » Samstag, 26.05.18, 19:05

Hallo,

kenn ich. Mein Mann und ich halten uns machmal einfach beide für Heiratsschwindler ;)
(sorry, ist vielleicht etwas überdramatisiert, ist manchmal wirklich ein bisschen so und dennoch zu ertragen, dass alles wie ein großes Theater wirkt)

Herzliche Grüße,
Claudia
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Arianrhod
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Re: Das Hochstapler-Phänomen

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 26.05.18, 19:30

Hallo weg,

ich hatte das früher ganz schlimm, ich dachte immer, jeder kommt dahinter, dass ich nix weiss und nix kann...... :wacko:

Woher kommt dieses Gefühl. Auf dieser website für die Töchter narzisstischer Mütter (kann aber auch Vater, Partner sein) habe ich eine dafür mögliche Erklärung gefunden:
Töchter...... gestalten ihr Leben im Erwachsenenalter oftmals basierend auf Selbstsabotage bzw. Leistungsdrang. Bei beiden Varianten hat die Tochter die Nachricht, dass sie nie gut genug sein wird verinnerlicht und auf unterschiedliche Weise umgesetzt. Während eine selbstsabotierende Tochter den Versuch aufgegeben hat, gut genug zu sein, hat die leistungsorientierte Tochter das Bedürfnis, ihren Wert nicht durch sich selbst, sondern durch das, was sie tut, zu erfahren......
Leistungsorientierte Töchter haben auffällig oft Schwierigkeiten, die eigenen Leistungen sehen zu können und mit Komplimenten positiv umzugehen. Bewunderungen und Gratulationen durch andere werden dabei oft unter den Teppich gekehrt und nicht als aufrichtig empfunden. Die Angst, sich wie die narzisstische Mutter, die oftmals arrogant und angeberisch aufgetreten ist, zu verhalten, dämmt meist jeden Wunsch ein, seine Erfolge anzuerkennen und zu zelebrieren. Auch das sogenannte „Betrüger-Syndrom” kann bei diesen Töchtern vorkommen, sie sind dabei überzeugt davon, ihren Erfolg nicht verdient zu haben und kommen sich wie Betrüger vor, die sich ihre Leistungen nicht erarbeitet, sondern erschlichen haben.
http://www.narzissmus.org/leistung-oder-sabotage/

Ein typisches Zeichen dafür, dass man die bloße Existenz eigentlich für wertlos hält und nur durch Leistung überhaupt eine Existenzberechtigung hat - immer mit der Angst verbunden, die anderen könnten einem auf die Schliche kommen, wie wertlos man eigentlich ist..... :cry:

wie gesagt, eine mögliche Erklärung ( bestimmt gibt es noch andere je nach betroffener Person)

liebe Grüße Arian
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Re: Das Hochstapler-Phänomen

Beitrag von Kaenguru70 » Sonntag, 27.05.18, 19:00

Liebe Arian,

Da finde ich mich wieder. Mein Vater war narzisstisch.
LG
Sarah
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Re: Das Hochstapler-Phänomen

Beitrag von weg » Montag, 11.06.18, 8:17

hallo foris,

das thema wird in der süddeutschen zeitung aufgegriffen:

http://www.sueddeutsche.de/karriere/hoc ... -1.2030960

ist vielleicht ein etwas oberflächlicher artikel - regt mich zum nachdenken und bewusstwerden an. :sports:

herzlich
weg
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Re: Das Hochstapler-Phänomen

Beitrag von Arianrhod » Montag, 11.06.18, 11:37

weg hat geschrieben:
Montag, 11.06.18, 8:17
hallo foris,

das thema wird in der süddeutschen zeitung aufgegriffen:

http://www.sueddeutsche.de/karriere/hoc ... -1.2030960

ist vielleicht ein etwas oberflächlicher artikel - regt mich zum nachdenken und bewusstwerden an. :sports:

herzlich
weg
stimmt, der Artikel ist oberflächlich, denn die Ursache kann nicht allein der Leistungsvergleich sein. Wer Kinder kennt, gerade kleine, weiss, dass sie mit leuchtenden Augen gelaufen kommen, wenn ihnen etwas gut gelingt - da muss schon eine Menge an Demütigungen, Ignorieren, Niederlagen etc passieren, dass das Kind glaubt, es kann eigentlich gar nix .... der Ratschlag, eine Therapie in Anspruch zu nehmen, ist dagegen sehr gut. Und die Erklärung für die Selbst- Sabotage auch .

liebe Grüße Arianrhod
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Re: Das Hochstapler-Phänomen

Beitrag von SeventhWave » Montag, 18.06.18, 13:05

Hi weg!

Wow, echt interessant! Ich glaube auch, dass ich meine derzeitige berufliche Position nicht verdient habe ...

Das liegt wohl aber daran, dass meine Schulzeugnisse immer katastrophal waren und mir jeder gesagt hat wie faul ich bin. Wir haben in der Firma mal n IQ Test gemacht und da hatte ich immerhin 128 Punkte. Da war ich ganz geschockt :shock:

Viele Grüße

7th
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weg
Vorgeschichte:
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Beginn Wasserlösmethode Citalopram Mylan Dura 40 mg
18.07.17 36 mg (-10 %)
29.08.17 32,8 mg (-8,9 %)
28.09.17 30,4 mg (-7,317 %)
07.11.17 28,8 mg (-4,605 %)
05.12.17 28 mg (-2,778 %)
27.01.18 26 mg (-7,143 %)
18.03.18 24 mg (- 7,692 %)
26.04.18 23,5 mg (- 2 %)
10.06.18 22,24 mg (- 5,362%)

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