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PsychKHG Bayern

Verfasst: Dienstag, 12.06.18, 10:38
von Marko92
Hallo liebe Alle,

https://www.br.de/nachrichten/csu-entsc ... z-100.html

Ich frage mich, ob man froh sein soll oder nicht, bedenkt man, was in der ursprünlichen Fassung geplant war.

Besonders eine Unterbringungsdatei über alle Zwangseinweisungen, in der 5 Jahre die Patientendaten gespeichert werden sollten, auf die auch die Polizei zugreifen hätte können.

Dass jetzt weiter dran rumgemurkst wird und neue Paragraphen ausgearbeitet werden sollen, macht mich schon wieder skeptisch.

Mich ärgert diese staatliche veranstaltete Bedrohnug und Diskrminierung ganz gewaltig, besonders weil in meinem Freundeskreis jemand, der sich langsam und mühsam aufgerafft hat, es mit einer Therapie zu versuchen, sich jetzt umentschieden hat aus Angst, wie sich dieses Gesetz noch entwickelt. Ich kann so hautnah miterleben, wie benötigte Hilfe aus Angst vor Diskriminierung und Zwangsmaßnahemen nicht angenommen wird, da kann man sich ja vorstellen, wie sich das auf die Bevölkerung insgesamt auswirkt. - Wer noch nicht in der Psycho-Schublade drin ist, wird
um das Thema einen grossen Bogen machen, so lange es geht.

Ich wollte das Thema mal ansprechen, vielleicht macht ihr euch ja auch darüber Gedanken.

Für mich bedeutet das, dass ich in Zukunft noch genauer darauf achte, dass die Ärzte, zu denen ich gehe, sich nur um ihr Fachgebiet kümmern, dass keine Diagnosen ausgetauscht werden oder Arztbriefe geschrieben werden. Einen Hausarzt, der mich gut kennt und alles über mich weiß, habe ich sowieso nicht. -

LG Markus :group: