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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Eva » Donnerstag, 05.04.18, 19:05

Clarice hat geschrieben:
Donnerstag, 05.04.18, 18:30
Allerdings brachte der Experte tatsächlich erst bei schweren Depressionen ADs ins Spiel.
Was schon mal ein Fortschritt ist!

Arian, wirklich treffend, außer amüsant. :lol:

LG Eva
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 06.04.18, 16:55

eine neue Diätpille ist auf den Markt gekommen., leider mit ziemlich unerfreulichen Nebenwirkungen.
Risiko tödlich verlaufender Krampfanfälle.......Suizidalität und vermehrte Depressionen. Angstzustände,, Schlaflosigkeit, Tinnitus, Bauchschmerzen, Hautausschlag, Fieber, allgemeiner Schwäche und Blutdrucksteigerungen – auch Appetitminderung.
DocCheckNews hat zu solch einem gefährlichen Medikament dann auch eine klare Meinung:
Bei unklarer Wirksamkeit, kritischer Nutzen-Risiko-Relation, schwerwiegenden Nebenwirkungen und fraglicher Auswirkung auf die mittelfristige Gewichtsentwicklung und die Sterblichkeit sollte von der Anwendung von Mysimba® dringend abgeraten werden.

Patienten, die unterstellen, die Sicherheit eines Arzneimittels könne vorausgesetzt werden, nur weil es von den Behörden zugelassen wurde, sollten auf die fehlenden Daten zur kardiovaskulären Sicherheit, zur Sterblichkeit und zu unbekannten Langzeiteffekten aufmerksam gemacht werden.
Ach ja..... Wirkstoffe der Diätpille: 90 mg des Antidepressivums Bupropion in Kombi mit 8 mg Naltrexon, einem Opioidantagonisten.
Quelle und Zitate: http://news.doccheck.com/de/blog/post/8 ... lock=31532
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 08.04.18, 1:02

Hier ein aktuelles Artikel zum Thema Entzug aus der New York Times.

Many People Taking Antidepressants Discover They Cannot Quit

The drugs have helped millions of people ease depression and anxiety, and are widely regarded as milestones in psychiatric treatment. Many, perhaps most, people stop the medications without significant trouble. But the rise in longtime use is also the result of an unanticipated and growing problem: Many who try to quit say they cannot because of withdrawal symptoms they were never warned about.


“It took me a year to come completely off — a year,” said Dr. Tom Stockmann, 34, a psychiatrist in East London, who experienced lightheadedness, confusion, vertigo and brain zaps, when he stopped taking Cymbalta after 18 months.

To wind the prescription down safely, he began opening the capsules, removing a few beads of the drug each day in order to taper off — the only way out, he decided.
“I knew some people experienced withdrawal reactions,” Dr. Stockmann said, “but I had no idea how hard it would be.”

Dr. Stockmann, the psychiatrist in East London, wasn’t entirely convinced withdrawal was a serious issue before he went through it himself. His microtapering strategy finally worked.

“There was a really significant moment,” he recalled. “I was walking down near my house, past a forest, and I suddenly realized I could feel the full range of emotions again. The birds were louder, the colors more vivid — I was happy.”

“I have seen lots of people — patients — not being believed, not taken seriously when they complained about this,” he added. “That has to stop.”

https://mobile.nytimes.com/2018/04/07/h ... balta.html
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Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von stubi » Sonntag, 08.04.18, 9:17

Liebe Murmeline,

vielen Dank für das Einstellen des Links, das lesen darüber hat mir wieder etwas Kraft gegeben, diese Hölle durchzuhalten.
Ich habe festgestellt, gerade in sehr schwierigen Zeiten meines protrahierten Entzugs, der ja jetzt schon 3 Jahre dauert, man immer wieder vergisst, das es die Einnahme und das wieder absetzen der Pillen ist, der es einem so schwer macht mit dem Leben umzugehen.
In diesem Leid und der Qual ist man manchesmal schon sehr verzweifelt und sieht sich verführt, nicht doch auf den Rat der unwissenden Ärzte und Mitmenschen zuhören um letzendlich wieder mit dem Wahnsinn anzufangen.

Es ist sehr schwer und deshalb vielen Dank an Dich und all die Anderen die ihr so tapfer kämpft für uns, und uns allen diese wertvollen Informationen zukommen lasst.

Dies bedeutet sicher sehr viel Kraft, Zeit und Einsatzbereitschaft.

Alles für unser aller Wohl!

Kostenloser empathischer Einsatz!

Hut ab und von Herzen vielen Dank!

Herzlichst
Renate
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Beitrag von Kevin05 » Montag, 09.04.18, 17:58

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Verlauf:
Benzodiazepin Einnahme seit 1989
(8 Monate durchgehend Bromazepam hoch dosiert genommen - kalt ohne Probleme abgesetzt!)
bis 2003 sporadisch - meiner Ansicht nach keine Abhängigkeit
zwischen 2003-2006 definitiv starke Abhängigkeit/Sucht
Auslöser: Meine erste Scheidung und eine Schilddrüsen-OP
ca. 6-7 Monate auch stärkeren Alkoholkonsum, also zwischen 2005-2006 (vorher niemals Alkohol getrunken, danach auch nie mehr bis heute, auch keinerlei Bedürfnis)
2006 Kalter Entzug ca. 3 Wochen stationär mit Trazodon als Ersatzmittel, nach 3 Monaten kalt auch dieses abgesetzt.
dann bis ca. 2011 sehr sporadische Einnahme von Diazepam ohne das Gefühl abhängig zu sein.
Dann aufgrund unerklärlicher gesundheitlicher Probleme erneut Diazepam abhängig bis heute - also leider schon ziemlich lang.
Niemals Einnahme von irgendwelchen Drogen, auch meine Medikamente wurden mir ausschließlich über den Arzt verschrieben.
Ich bin nach wie vor berufstätig 40 Stunden und gesundheitlich natürlich weiterhin Probleme, die in den Benzobereich passen wie Muskel-, Gelenksprobleme, Angst, Schlafprobleme, Gedächtnisprobleme, Augenprobleme leider (feuchte Makula) usw. - aber es ist wie es ist.
Andere Medikamentengruppen habe ich kaum konsumiert, wäre auch ohne Erfolg gewesen.
Dosierung? War sehr unterschiedlich, manchmal hoch, heißt über 30 mg Diazepam täglich, manchmal konstant 5-15 mg.
Zur Zeit nicht wirklich konstant und zu viel.

Nachtrag: Warum schreibe ich das? Weil jemand gefragt hat von den neuen Mitgliedern, dass ich eine Signatur schreiben soll im Sinne, dass man sich die gesundheitlichen Probleme erklären kann. Also 99,9% Benzodiazepine - keine Drogen! Und kurzfristig Alkohol.


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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 11.04.18, 6:50

Hier ein aktueller Artikel aus der Daily Mail UK zum Thema Absetzproblematiken. Es werden sogar virtuelle Selbsthilfe und das zunehmende Wissen aus Beroffenengruppen thematisiert!

Natürlich gibt es auch Schwachstellen, so scheint die Zeitverzögerung beim einsetzen der Symptome nicht bekannt. Und wenn Symptome über Monate und über Jahresgrenzen hinaus anhalten kann das als permanent aussehen und eingestuft werden, was aber leider eben unfassbar lange braucht um zu heilen, wie Erfahrungsberichte auch zeigen.

Zitat

'Withdrawal usually resembles the problem for which the drug was originally prescribed,' says Dr Cohen.

These symptoms include general feelings of depression, 'crying excessively,' having compulsive thoughts, ideas and thoughts of self-harm or suicide, having out-of-body experiences and feeling agitated or sleepy.

Often, people having the withdrawals will even have neurological symptoms, including 'brain zaps,' burning and tingling sensations, on top of high anxiety levels, Dr Cohen says.

In these instances, 'what is usually called a psychological or mental disorder is being manifested, but it appears as a consequence just of the way that the drug is withdrawn or is leaving the body, so it's hard to separate which is which,' concedes Dr Cohen.

(...)

Instead, he says that patients regularly report that they were 'extremely surprised' by their withdrawal symptoms, and 'patients, clinicians, researchers and study sponsors...everyone is in the dark.'

So like any good citizens of the modern age, patients are turning to each other and the internet to help them wean off antidepressants.

(...)

'So there is a user wisdom that is emerging and being collected in some websites, and that should be used,' he says.

In the absence of resources for studies, Dr Cohen says that practitioners like himself 'just have to pay more attention to the stories people tell.

That doesn't mean we have to believe them right off the bat, just don't discount them either, and pay good, scientific, clinical attention,' says Dr Cohen.

Because, often, 'that’s what happens with withdrawal: it’s discounted.

'Instead, there needs to be a much more even-handed approach to the effects of the drugs, not just antidepressants, which often harm people more and are real difficult to get off of, more than any illicit drug,' says Dr Cohen, 'and the effects can last a year, or two, and sometimes even appear to be permanent.'

http://www.dailymail.co.uk/health/artic ... -quit.html?
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Über die vielseitigen Probleme mit Schlaf

Beitrag von Kevin05 » Donnerstag, 12.04.18, 19:29

http://tvthek.orf.at/topic/Bewusst-gesu ... h/13973010

nur 5 Tage mehr online, aber gut. LG
Verlauf:
Benzodiazepin Einnahme seit 1989
(8 Monate durchgehend Bromazepam hoch dosiert genommen - kalt ohne Probleme abgesetzt!)
bis 2003 sporadisch - meiner Ansicht nach keine Abhängigkeit
zwischen 2003-2006 definitiv starke Abhängigkeit/Sucht
Auslöser: Meine erste Scheidung und eine Schilddrüsen-OP
ca. 6-7 Monate auch stärkeren Alkoholkonsum, also zwischen 2005-2006 (vorher niemals Alkohol getrunken, danach auch nie mehr bis heute, auch keinerlei Bedürfnis)
2006 Kalter Entzug ca. 3 Wochen stationär mit Trazodon als Ersatzmittel, nach 3 Monaten kalt auch dieses abgesetzt.
dann bis ca. 2011 sehr sporadische Einnahme von Diazepam ohne das Gefühl abhängig zu sein.
Dann aufgrund unerklärlicher gesundheitlicher Probleme erneut Diazepam abhängig bis heute - also leider schon ziemlich lang.
Niemals Einnahme von irgendwelchen Drogen, auch meine Medikamente wurden mir ausschließlich über den Arzt verschrieben.
Ich bin nach wie vor berufstätig 40 Stunden und gesundheitlich natürlich weiterhin Probleme, die in den Benzobereich passen wie Muskel-, Gelenksprobleme, Angst, Schlafprobleme, Gedächtnisprobleme, Augenprobleme leider (feuchte Makula) usw. - aber es ist wie es ist.
Andere Medikamentengruppen habe ich kaum konsumiert, wäre auch ohne Erfolg gewesen.
Dosierung? War sehr unterschiedlich, manchmal hoch, heißt über 30 mg Diazepam täglich, manchmal konstant 5-15 mg.
Zur Zeit nicht wirklich konstant und zu viel.

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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Kimeta » Freitag, 13.04.18, 19:49

SWR-Mediathek:

"Kann ich meinem Arzt vertrauen? Fragwürdige Diagnosen und unnötige Operationen"

Ich habe gestern nur kurz reingucken wollen, es aber dann bis zum Ende angesehen.

:!: :!: Achtung - ich war ziemlich erschüttert und empfehle, erst den Begleittext zu lesen und sich vorher zu überlegen, ob man den Bericht erträgt. :!: :!:

Hier der Link: klick (verfügbar bis 11.3.2019)

Ein schönes Wochenende wünscht
Kimeta
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  • Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
  • Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
  • Derzeitiger Stand seit 23.10.2017: 2,5 mg
Hintergründe und Absetzverlauf:
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:schnecke: Mein Thread :schnecke:

Clarice
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Clarice » Mittwoch, 18.04.18, 11:09

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28.03.2018 2 mg E.
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Black-Hannah » Mittwoch, 18.04.18, 23:09

Hallo Clarice,

ohja, ich bin entsetzt und vieles mehr... es ist unfassbar und menschenunwürdig. :evil:

Offene Reise hat dazu einen Thread aufgemacht, in dem er auf die Petition gegen den Gesetzentwurf aufmerksam macht.

viewtopic.php?f=43&t=14873&p=242570#p242570

Schon gesehen?
Vielleicht nützt es ja was.
Mittlerweile hat die Petiiton schon über 30.000 Unterstützer. Ziel sind 35.000.

Liebe Grüße
Hannah
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Diagnose: Depression (endogene) Januar 2010

Venlafaxin 75mg, hochdosiert weil keine Besserung

seit Frühjahr 2010 225mg Venla (NW Durst, Schwitzen)
seit 2011-2013 stärkere täglicher Cannabiskonusm
wegen zunehmender Teilnahmslosigkeit und Emotionsmangel runterdosiert

ca.Sommer 2012 runter auf 150mg,
Verbesserung des Gemütszustandes, größere Bandbreite an Emotionen

Frühjahr 2015 runter auf 75mg
erstes Mal starke Absetzerscheinungen (Schwindel, Brain-Zaps)
angefangen mit Sport, weniger Cannabiskonsum

September/Oktober 2016 runter auf 37,5mg
NW: Schwindel erstes Mal Unruhe, Angst und Panikgefühle

Mai/Juni 2017 runter auf 0
Sehr starke Absetz/Entzugserscheinungen: Schwindel,Gangunsicherheiten,Brain-Zaps, Ohrensausen/druck, starke Stimmungsschwankungen
Juli/August Magen-Darm-Probleme, diverse Unverträglichkeiten, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, Herzrasen, Angst/Panik
Verzicht auf Kaffee, Schwarzer Tee, Cannabis, Milchprodukte

Oktober Downphase, Suizidgedanken, ständiges Wasserlassen(immer noch bzw. immer wieder), Grübeln
seit Dezember/Januar wieder häufige Angstzustände, Grübeln/Denken über jetziges Leben/Vergangenheit/Kindheit/Tod, Suizidgedanken, starke negative Emotionen (Wut, Zorn, Trauer)

seit März 2018 das erst mal seit langem ab und an "gute Tage", bin wieder fähig mich zu freuen

Eva
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Eva » Sonntag, 22.04.18, 21:11

Heute um 23.05 h in "ttt" im Ersten:

Infos zu Film über die Rechte von Psychiatriepatienten.

LG Eva
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Gwen » Dienstag, 24.04.18, 8:11

Guten Morgen,

in der Zeit gibt es einen kritischen Artikel zum neuen "Trendthema" Einsamkeit.
Psychologie
:
Einsamkeit – eine tückische Trenddiagnose
Sie sei eine Krankheit, gar häufigste Todesursache, ein Ministerium gegen Einsamkeit müsse her. Wer profitiert eigentlich, wenn einsame Menschen für krank erklärt werden?
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2 ... on/seite-2
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Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,0mg (12.03.2018)
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Clarissa » Freitag, 27.04.18, 6:58

Hier für Interessierte ein Artikel von 1980 über PP, insbesondere NL.
Achtung, Triggerwarnung.
Aber sehr spannend, was damals schon alles bekannt war ...

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14319191.html
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 27.04.18, 15:39

Danke, Clarissa,
für diesen Satz , der mir so lange schon im Gedächnis geblieben ist, habe ich die Quelle gesucht - war anscheinend dieser Spiegelartikel:
"Der Katalog präsentiert die Psychodrogen als wahre Grusel-Medikamente -- mit Nebenwirkungen von einer Brutalität, wie sie so bedenkenlos allenfalls zur Tumor-Bekämpfung bei sonst todgeweihten Krebspatienten für zumutbar gehalten wird."
ebenda

Und die EKT wird gerade neu aufgewärmt...... auch interessant und bitter.

liebe Grüße Arian
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline » Samstag, 28.04.18, 6:45

Pharmakonzerne und Ärzte

Pharmakonzerne und Ärzte | Markt | 25.04.2018 | 08:41 Min. | Verfügbar bis 25.04.2019 | WDR

Was wissen wir wirklich über die Entscheidungen unseres Arztes? Warum bekommen wir ein bestimmtes Medikament? Weil es das Beste ist, hoffen wir. Wer kontrolliert, ob die Pharma-Firmen Ärzte beeinflussen und wie klappt das?
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sen ... te-100.amp
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Beitrag von stubi » Samstag, 28.04.18, 10:45

Hallo,

also da kommt bei mir echte Wut auf, ich habe auch die Zeitschrift: gute Pillen- schlechte Pillen abonniert und was ich da zulesen bekomme ist ja auch nicht ganz ohne und man sieht wie die Verbraucher getäuscht werden.

Liebe Grüße
Renate
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 03.05.18, 11:55

In einem Interview mit dem Magazin People erklärte die 27-Jährige, dass sie deshalb auch so große Angst vor einem möglichen Babyblues hat. Mittlerweile schlucke sie sogar schon vorsorglich Tabletten: "Ich will es einfach im Keim ersticken, bevor es richtig schlimm wird oder man eine schlimme Depression bekommt. Das wäre natürlich im Moment nicht gut für mich, ich bin in der 33. Woche."

Sorgen um Ambers Baby müssen sich die Fans aber nicht machen. Die Behandlung sei mit einem Arzt abgesprochen und für das ungeborene Kind absolut ungefährlich, versicherte sie in dem Interview weiter.
https://www.promiflash.de/news/2018/04/ ... ssiva.html
Achherje :?
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Beitrag von Eva » Donnerstag, 03.05.18, 12:05

Das ist ja furchtbar! :shock: Schwanger und "vorbeugend" und "ganz sicher", da mit dem Arzt abgesprochen :roll:
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Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 03.05.18, 13:45

Wie grausam ist das denn...... ein Baby zu erwarten, ist KEINE Krankheit , der "Baby Blue" ist die Hormonumstellung nach der Geburt - ja, da war ich auch dünnhäutig und wenn junge Mütter nach der Geburt depressiv werden, liegt das oft am Schlafmangel und mangelnder Unterstützung des Umfeldes.....
das ist nix, wo man vorbeugend Pillen reinschmeißt.
Besser würde sie sich für das Geld eine Putzhilfe organisieren!!!!!
liebe Grüße Arianrhod
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Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 03.05.18, 18:14

eine allgemeine Gesundheitsseite ,

aber hier ein ziemlich guter Artikel über einen "Drehtürpatienten":
Reiner war also auf der Geschlossenen einer psychiatrischen Klinik. Erst hexte er etwas herum, dann schaltete er auf stur. Aber die Leute dort kannten das und ließen sich nicht aus der Reserve locken. Schließlich folgte er dem Vorschlag eines jungen freundlichen Arztes und nahm die Medikamente, die man ihm anbot.....
Keiner der Beteiligten, nicht Reiner, nicht die Eltern, nicht die Ärzte, nicht der Betreuer machten sich Gedanken darüber, warum Reiner in einen so schlimmen Zustand geraten war und dass die Gründe dafür durch die Medikamente, die er nun erhielt, nicht ausgeräumt waren. Und selbst wenn man unterstellt, dass diese Gründe keine Rolle spielten, Reiner hatte seine persönliche Entwicklung mit 14 Jahren eingestellt. Er konnte nicht einfach so weiter machen, wie es für sein Alter typisch gewesen wäre. Wichtige Entwicklungssschritte hatte er nicht gemacht. So hatte er z. B. überhaupt keine Erfahrung im Umgang mit seinen Altersgenossen oder im Umgang mit Autoritäten, die für einen Jugendlichen ja etwas anderes bedeuten als für ein Kind.

Es kam also, wie es kommen musste. Nichts klappte. .
Man kann sagen, dass alle zufrieden sind – bis eben doch auf Reiner. Ganz im Verborgenen spürt er, dass der Preis, den er zahlt, sehr hoch ist. Und wenn auch langsam und für seine Umwelt noch unsichtbar, macht er doch eine Entwicklung. Eines Tages wird er ausbrechen und eine Form von Selbständigkeit realisieren, die gesellschaftlich vielleicht nicht hoch bewertet wird, die ihm aber das Gefühl verschaffen wird, dass er um seiner selbst willen da ist. Dann wird er eine Betreuung nicht mehr wollen.
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