Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Katharina
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon Katharina » Donnerstag, 15.06.17, 13:05

:group: Hallo, einen guten Tag! :group:


Liebe Padma!

Ich habe jetzt begonnen so zu reduzieren wie Du es beschrieben hast.
Diesen Schritt behalte ich für 6 bis 8 Wochen bei.

Ich möchte Dich fragen, wie die Schritte die darauf folgen, aussehen?

Der Sucht Therapeut schlug vor nach den

4 die sechs bis acht Wochen beibehalten werden

8

12

16

20

bis 40, dann wäre 1 mg weg.

Wie siehst/ rechnest Du es?

Ich danke Dir und wünsche Dir einen schönen Tag, :)
Gruß
Katharina
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon Jamie » Donnerstag, 15.06.17, 18:58

Hallo Katharina, :)

wenn du jeden Schritt 4 Wochen hältst (und jedes Mal 0,1mg weglässt) , brauchst du für das Absetzen von 1,0mg Diazepam 40 Wochen, also über ein Dreiviertel Jahr.
Bei 6 Wochen halten wäre es ein Jahr für eine Tablette (von deinen 4 Lorazepam).
Nicht falsch verstehen, ich habe gar nichts gegen deine Art abzusetzen, ich wollte dir nur zeigen, dass du bei 4mg Lorazepam 3-4 Jahre beschäftigt sein wirst, aber so wie ich dich kenne, schreckt dich das nicht. :)

Es geht jetzt immer so weiter. Du hältst jetzt 4-6 Wochen 3 ganze 1mg-Tabletten und 0,9mg der vierten (statt 1mg) und danach gehst du dann auf 0,8mg (total 3,8mg) runter usw.

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon padma » Donnerstag, 15.06.17, 19:18

liebe Katharina, :)

schön, dass du das Ausschleichen begonnen hast :D . Ich drücke dir ganz fest die Daumen.
:hug:

Ich würde jetzt zunächst bei diesen 0,1 mg Schritten bleiben. Wenn du merkst, es läuft gut, kannst du vorsichtig versuchen, ob auch etwas grössere Schritte oder kürzere Intervalle möglich sind.
Am wichtigsten ist aber, dass es dir damit einigermassen gut geht.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon Katharina » Donnerstag, 15.06.17, 19:39

Liebe Jamie! Liebe Padma! :hug: :hug:

Vielen Dank!
Nein, es erschreckt mich nicht denn sollte ich bei dieser Dosierung starke wie gehabt, Ausschleichprobleme haben, dann kann ich nur froh sein, dass ich überhaupt reduzierten kann.

Dann stimmt die oben genannte Absetz-aufstellung, die ist ok?

Ich frage das, weil ich mit "0, und"
kein Bild im Kopf zustande bringe und einige meiner Rechenlehrern gerade die Ohren
schallen, wie immer wenn ich mich mit Zahlen versuche.

( Man stelle sich vor, eine fremde Sprache flüssig und so vorzulesen, dass Intonation etc
stimmig ist und die anderen überzeugt davon, du beherrschst diese Sprache 200%.
Dem nicht so, das darf nicht durch leuchten. )

;-)))


Diese lange Interferon Zeit/ Leber
sollte mir Geduld und Muße bei gebracht haben.

Allerdings habe ich während jener langen Jahre nicht im geringsten Psychisch so gelitten wie jetzt und da sehe ich immer mal Zeitpunkte der Gefahr, dann werde ich sehen wie ich mich dann weiter verhalte.

Langsam, Schritt für Schritt.
Mal sehen was mir ermöglicht bleibt, ob ich vielleicht aktiv bleiben kann dann würde ich das Ganze wie nebenbei durch ziehen.

Beim Interferon war ich pünktlich vier Tage im Bett.

Hier?
Mal sehen.

Jetzt ist es Lorazepam /Tavor
Letztes Jahr war es das grausame Escitalopram-
Ich hoffe das sind Unterschiede.
Aber ich hoffe nicht sehr dolle :-)

Ich will nur meinen Wunsch erfüllen, wie gehabt unabhängig.
Oder, wenn ich es nicht ganz schaffe, Teil-abhängig.

Schauen wir mal !

___________________________________________________

Begonnen hat am zweiten Tag die Aggressivität, dass nicht in die Augen anderer sehen können, dass wiederhole Fragen weil ich schnell vergesse.
Da ich das bemerkte, wieder erkenne, Frage ich nicht mehr und sehe zu, schnell wieder alleine zu sein um mich nicht um mein Verhalten anderen gegenüber kümmern bzw sorgen zu müssen.
Gut ist, dass ich vieles nun kenne.
Das hilft mir.

Ab in die Küche, dort mörsere ich die 1mg
denn sie lőst sich nicht auf;

und Schritt für Schritt folge ich Padma s
Beschreibung als würfe ich sonstwas aushecken!

Bitte keine Fehler, Katharina -

Danke alles Liebe, Gruß, Umarmung
Katharina ❤️❤️❤️
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon padma » Freitag, 16.06.17, 13:43

liebe Katharina, :)

du kannst ja zur Gegenkontrolle in deinen eigenen Worten nochmal aufschreiben, wie genau du es jetzt machst.
Dann kann nichts schief gehen.

Wenn du dir unter 0,.. mg nichts vorstellen kannst, hilft es dir vielleicht räumlich zu denken. Stell dir ein Lineal vor, und 1 cm darauf. 0,9 cm sind dann 9 mm auf dem Lineal.
Dann stellst du dir deine 1 mg Tablette gaaaanz lang gezogen vor, so dass sie auf deinem Lineal 1 cm lang wäre. Bei 0,9 mg wäre sie dann nur noch 9 mm lang. :o

liebe Grüsse,
padma
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon Katharina » Freitag, 16.06.17, 14:10

Liebe Padma!


Jaaa!
Das ist es!
Genau, ich sehe es :party2:


:o :party2: :party2: :party2: :hug: :sports: :D :whistle: :party2: :party2:
:rotfl: :rotfl: :rotfl: :rotfl: :rotfl: :rotfl: :rotfl: :rotfl: :rotfl: :rotfl:

Ich merke, wie mein kleines Zahlenhirn endlich in den bekannten Schlafmodus
versinkt und schwindet.

Ich danke Dir! :fly:

Liebe Grüße
Katharina :party2: :sports: :fly:
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon Katharina » Samstag, 17.06.17, 14:19

:group: Hallo! :group:

Liebe Padma! :hug:

Ich hätte auch mit Schritt

2

beginnen können ?

2,4,6,8,10 ?

Ich befürchte jedoch das jegliche Veränderung Störungen bringen.
So lange keine dramatischen Dinge auftauchen, egal.
Dauern tut es eh.

Liebe Padma, ich habe noch eine Überlegung als Frage an Dich
ob es von Vorteil wäre, von dem Lorazepam auf das Diazepam umzusteigen
und damit den Entzug durch zuführen ?


Aktuelle Beschwerden:

Schlafstőrungen NachtS,
Akathasi ab 7 Uhr,
vollständig antriebslos im Bett,
mit Mühe verspätet die Kohlehydrate für den Zucker gegessen im Stehen fast im Schlaf.
Nüchtern Wert eben war gut ( Diabetes Typ 1, ich frühstücke nicht da ich nicht aufstehen kann)

Gedanken die ich nicht freiwillig denken würde, im Kreis.
Erinnerungen uninteressant nutzlos und emotionslos.
Das kommt von allein hoch.

Keine Heul-Verzweiflung, keine gefährlichen Gedanken.
Gott sei Dank.

Weshalb fühlt man im Entzug negativ?
Weil depressives im Vordergrund da ist, und keine Euphorie.

Ich habe keinerlei Interesse, alles ist mir gleichgültig.
Gott sei Dank sind alle weg ich will nicht sprechen.
Ich habe auch nichts zu sagen.

Ok, Zuversicht ist angesagt, abwarten ich dreh mich um, abhaken, jede Stunde.
Ich konnte aber doch nochmal aufstehen und 18 Übungen Qui Gong nach
folgen auf yt. Daumen hoch.

Doch nicht so statisch das Befinden. :party2: Gott sei Dank.

Allen alles Gute, ein schönes Wochenende
Katharina
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon padma » Samstag, 17.06.17, 19:06

liebe Katharina, :)

schön, dass du es dir so vorstellen kannst :D

Ich hätte auch mit Schritt

2

beginnen können ?

2,4,6,8,10 ?

Du meinst pro Schritt 0,2 mg abzudosieren? Versuche es erstmal mit 0,1 mg pro Schritt, wenn das problemlos gehst, kannst du überlegen, ob du es mit 0,2 mg Schritten versuchen möchtest.

Liebe Padma, ich habe noch eine Überlegung als Frage an Dich
ob es von Vorteil wäre, von dem Lorazepam auf das Diazepam umzusteigen
und damit den Entzug durch zuführen ?

Ich würde versuchen soweit wie möglich direkt mit Lorazepam abzudosieren. Im oberen Bereich kann das klappen.
Diazepam ist sehr sedierend und kann Depressionen auslösen.

Wenn es mit Lorazepam zu schwierig wird, könntest du dann ganz oder teilweise auf Diazepam umstellen.

Klasse, dass du noch Qui Gong machen konntest. :D

Dir auch ein schönes WE :hug:
liebe Grüsse,
padma
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon Katharina » Sonntag, 18.06.17, 16:14

Hallo -

Verzweiflung und Heulen heute.

Űberlegen ob das bei jedem Ausschleichen so ist.

Wieviel lebendigere Tage werfe ich weg
um in vier Jahren Tavorfrei zu sein wenn die Rechnung auf geht und in der
Zwischenzeit nicht sonst etwas geschieht
dann mit Stilnox und Atarax anfange,weiter zu reduzieren?

Solche Stunden wie diese sind schwarz und verneinend.
Ich hoffe, ich muss niemandem begegnen und "was ist denn mit dir los" hören.

Abhaken, ablenken abhaken.
Wahnsinn, was für fremde Geführte da an rollen.
Ich weiß doch genau, wie ich vor ca 5 Tagen war.

Und die Schmerzen und die Überlegung, Schmerzmittel ja oder nein.

Heute ist ein schwarzer Tag, obwohl ich mich bewegen kann, geduscht, Gardinen gewaschen nach einem Jahr, etc. Eigendlich nicht schlecht.
Aber heulen und verzweifeln ist eszehHa.

Kraft für Euch,
Katharina
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon Katharina » Sonntag, 18.06.17, 18:05

Hallo -

Ich beende meine Reduktion und dosiere wieder ein.

Gruß,
Katharina
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon padma » Sonntag, 18.06.17, 19:06

liebe Katharina, :)

es tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht geht :hug:

Möchtest du die Reduktion wirklich aufgeben?

ganz liebe Grüsse,
padma
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon Katharina » Sonntag, 18.06.17, 23:04

Liebe Padma, Liebe :group:, Danke


Ich kann das in diesem Maße nicht mehr aushalten.
Abgesehen von den verstörenden Auswirkungen versorge mich nicht richtig.
Es ist plötzlich rapide bergab gegangen.

Ich bin zurück auf ganze vier Lorazepam 1mg.

Ich hätte gerne eine andere Lösung, ich habe überlegt
2 anstatt 4.

( Ich meinte mit 2
nicht 4 verwerfen sondern nur 2, also noch weniger reduzieren als 4.
Asbest jetzt will ich hier raus und dahin wo ich vor der Reduktion war. )

Ich habe keinen Mut im Moment, ich sehe keinen Weg.

Gruß,
Katharina
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon Katharina » Montag, 19.06.17, 15:03

Hallo!

Ich würde fast in eine Klinik gehen für die erste Zeit.
Wobei sich die Frage stellt, was, wie lange ist eine erste Zeit.

Dann die Klinikfrage selbst und davon steht hier wohl genug.

Fazit: gelingt es einem nicht, steht man allein da.

Sowie ich wenigstens aufstehen kann werde ich fragen.
Ich weiß das ich keine Antworten bekomme, die hier nicht auf gelistet stehen.
Und trotzdem muss ich fragen.

letztendlich werde ich aufhören mit diesen Hőllen Qualen
und akzeptieren das es bei mir nicht geht.

Anderswo heißt es " Surviving antidepressants ",
Mich reisst es jedesmal in eine gefährliche Verzweiflung etc etc etc und so lange ich dafür keine Lösung finde
darf ich nicht mehr reduzieren.

Am schlimmsten ist, dass ich fürchte das es keinen Ausweg gibt.
Für jemanden der

0,1 reduziert,

soviel dass jeder außerhalb diesen Forums
sagen wird, dass bilden Sie sich ein.

Der Suchttherapeut nicht, aber er weiß jetzt auch keinen Rat.

Ich kann mich noch nicht damit abfinden
muss aber erst Abstand und eine gewisse Stabilität so, wie vor dem Reduzierversuch, finden.
Ich kann nicht mehr lange auf sein, das geht nicht an.


Gruß und mehr Glück für Euch,
Katharina
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon padma » Montag, 19.06.17, 19:41

liebe Katharina, :)

ich bezweifle ehrlich gesagt sehr, dass eine Klinik so kleine Reduktionen mitmachen würde.

Es tut mir sehr leid, dass du so heftig reagierst. Dein ZNS ist durch alles was du durchgemacht hast, wohl sehr sensibilisiert.Versuch dich erstmal wieder auf den 4 mg zu stabilisieren.
Dann wäre es vielleicht wirklich einen Versuch wert, nur 0,05 mg abzudosieren (das entspräche deiner Idee, 2 ml deiner Lösung zu verwerfen).

liebe Grüsse, :hug:
padma
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon Katharina » Montag, 19.06.17, 21:07

Liebe Padma, vielen lieben Dank!

Ich war vorhin draußen mit Unterstützung.
Da habe ich gemerkt wie "weit weg" ich bin, psychisch.
Das ist derealisation und nichts Neues für mich.

Aber ich habe bemerkt, trotz Kuchen und Eis
das ich völlig am Ende bin.
Und da kommt dann so eine kleine Gefühlskomponente hinzu, und die ist gefährlich.

Deshalb absolute Ruhe.

Die Idee des Versuchs
2 zu reduzieren anstatt 4
( oder 0,05 ) steht als Option.

Aber weißt Du,Padma, letztes Jahr, ich habe das Escitalopram ich habe einen Tropfen gevierteilt und nach jeden 8 Wochen drei Wochen lang gelitten.
Allerdings nicht mit dieser jetzigen ZusatzGefahr.

Ich bin sicher dass jeder da draußen sagen würde, durchgeknallt
oder die will gar nicht.

Deshalb will ich meinen Psychiater zumindest klarmachen, dass was ich hier versucht habe und wohl noch werde, und ich werde mit ihm und zur Not mit seinem Partner auch so lange sprechen bis ich mich ernst genommen fühle. und wenn ich bis zum Schluss im Wartezimmer bleibe.

Das ich das Tavor bekomme, auf Rezept erhalte, weil ich es nicht absehen kann.

Nicht, weil ich so gerne in der Abhängigkeit dümpeln möchte, ich merke ja eh nichts davon außer der Last, es einnehmen zu müssen um mir nichts an zu tun, wenn ich unsichtbare Mengen reduziere, die Hölle im Hause habe.etc etc.

Das bin ich ein gebranntes Kind von früher, die edle Abhängige die, die nicht riecht und keine Löcher in den Armbeugen hat.
Das war entsetzlich.

Ich schaue mir an was die Kliniken alternativ zu bieten haben,
da schreibt eine sie nutzen ein Gerät welches " positives bewirkt und somit den Entzug lindert". NE.. Irgendwie
....,
Ich muss in Ruhe nachsehen, es gibt auch jene die 500& am Tag kosten.

Ich will konkret wissen ob es eine Garantie gibt,
aber würden wir uns dann nicht alle dort wieder finden?

Ich glaube ich möchte in solchen hässlichen Tagen einfach irgendwo gut aufgehoben sein.
Ich, mit einer KH - Phobie.

Ich habe keine Ahnung, im Moment.

Ich danke Dir das Du mir geschrieben hast, Padma
Katharina
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon padma » Dienstag, 20.06.17, 22:45

liebe Katharina, :)

es bedrückt mich zu hören, wie schlecht es dir geht. :hug:
Pass gut auf dich auf. Das Allerwichtigste ist, dass du nicht zu Schaden kommst.

Ich hoffe sehr, dass es dir gelingt, deinem Psychiater die Situation klar zu machen. Das wird ja wohl leider recht schwierig sein.

Ich will konkret wissen ob es eine Garantie gibt,
aber würden wir uns dann nicht alle dort wieder finden?

Eine Garantie wird dir keine Klinik geben können, v.a. nicht, wie es dir nach dem Klinikaufenthalt geht.
Bisher hat keiner hier eine Klinik gefunden, die für einen Benzoentzug zu empfehlen wäre. :(

ganz liebe Grüsse, :hug:
padma
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon Katharina » Mittwoch, 21.06.17, 11:48

Liebe Padma, danke -

Ich passe auf und verändere nichts.
Ich hoffe auf Stabilisation und schone mich vollständig, halte mir fern was stört.

Hab tausend Dank, von Herzen ❤
Katharina
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon Jamie » Samstag, 24.06.17, 12:25

Liebe Katharina,
ich habe mir erlaubt deine Signatur zu reparieren.
Da stand wieder dieser sehr lange Text und du wolltest das doch eingeklappt haben, oder?

LG Jamie
...........SIGNATUR...............


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Beitragvon Katharina » Sonntag, 25.06.17, 12:06

Liebe Jamie!

Vielen Dank für Deine Műhe , ich verstehe nicht weshalb er wieder
rausgerutscht ist !

Ein schönes Wochenende, alles Liebe
Katharina
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitragvon lunetta » Sonntag, 25.06.17, 13:42

Liebe Katharina!

Nachdem ich nun 2 Wochen auf Urlaub war und erst jetzt so zum Nachlesen komme, tut es mir in der Seele weh zu lesen, dass es dir so schlecht geht!

Ich kann dir leider nichts Hilfreiches schreiben, außer dass ich an dich denke und mir für dich wünsche dass du dich schnell stabilisieren kannst!

Vielleicht wäre es dann eine Option noch geringfügiger abzudosieren....? Ich bin ja auch so eine Superschnecke und mache solche Winzschritte und die sind manchmal noch eine Qual, aber auch so kommt man ans Ziel, wenn auch extrem langsam;(

Alles Liebe! LG!
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