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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
lunetta
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von lunetta » Dienstag, 01.08.17, 12:35

Hallo!

Ich würde das Zolpi trotzdem langsam ausschleichen - es macht auch bei geringer HWZ ganz schöne Entzugssymptome:(

Bei Brom. kannst du dann ja die 1,5 mg in 150 ml Wasser auflösen, und dann 15 ml verwerfen, den rest trinken - das wären 10 %, oder in 75 ml Wasser und 7,5 ml verwerfen.

LG
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Eva
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Eva » Dienstag, 01.08.17, 12:37

Danke, liebe Lunetta.

Ich könnte also auch 100 ml nehmen minus 10 % usw.

Ich übertrage die Frage zum Zolpidem mal in meinen eigenen Faden; geht hier zu sehr am Thema vorbei, denke ich.

LG Pons
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Moselaner » Donnerstag, 03.08.17, 20:24

Pons hat geschrieben:Meine verbleibene viertel Tablette könnte ich noch einmal durchschneiden, aber dann nicht mehr. Es werden dann Brösel, .
Hallöchen
Also bei mir ist es ja das gleiche . Ich komm mit meiner Methode super zu recht .Und so Brösel sind es nicht .
Siehe zopiclon mein thread.
Allerdings reduziere ich 20 Prozent seit dem 1/4 Stückchen.

Ich brauch aber irgendwie das Gefühl eine Tablette zu nehmen

LG vom Chiemsee. Seit gestern stationär
Hier die Krankengeschichte
I
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Seit 01.06.17: 3,75 mg zopiclon
Seit 01.07.17: 1,875 mg Zopiclon
Seit 21.07 17: 1,5 mg Zopiclon
Seit 01.08.17: 1,125 mg Zopiclon
Seit 07.08.17: 0.9375 mg Zopiclon
14.8.17: 0,7 mg Zopiclon
21.8.17: 0,5 mg Zopiclon
28.8.17: 0,25mg Zopiclon
01.09.17: 0,1 mg Zopiclon
04.09.17: 0mg Zopiclon

Hier der Verlauf meines Entzugs:
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Eva
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Eva » Donnerstag, 03.08.17, 21:48

Hallo,
Ich brauch aber irgendwie das Gefühl eine Tablette zu nehmen
Kommt mir leider vertraut vor. :whistle:

Ich kompensiere es, indem ich kurz vorher meine Magnesium-Tablette einwerfe. Die ist so riesig, ersetzt mindestens 10 andere. :D

Heute also die erste aufgelöste ... Werde morgen in meinem Thread darüber berichten.

LG, Pons
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Murmeline » Freitag, 18.08.17, 11:41

Sigli :)
ich habe ja nun am Dienstag Abend umgestellt von Diazepam-Tabletten auf Valocordin-Tropfen. Die ganzen Symptome wie Unruhe, Schwitzen, Hitze, Herzklopfen, Nackenverspannungen verschwanden sofort.

Ich habe extra ein paar Tage gewartet, um sicher zu gehen.

Ich wollte nochmal darauf eingehen. Ich habe ja die Diazepam-Tabletten seit Anfang des Jahres in Wasser aufgelöst und mir die entsprechende Menge davon genommen. Nicht sofort, aber schon ein paar Wochen später, begann das mit der Unruhe und dem psychischen Unwohlsein. Ich hatte noch daran gedacht, dass ich glaubte, dass diese unangenehmen Symptome endlich weg seien, weil im Jahr davor ich in dieser Hinsicht sehr stabil war. ich war so erleichtert deswegen. Auf jeden Fall wurde die Unruhe mit jeder Woche schlimmer. Und in den letzten Tagen fingen die Unruhe und die Nackenverspannungen direkt eine halbe Stunde nach der morgendlichen Einnahme an und dauerten bis abends an.

Ich habe keine genaue Erklärung, doch ich gehe davon aus, dass das Diazepam in was auch immer im Wasser zerfällt, das meinem Körper und meinem ZNS nicht guttut.

Auf jeden Fall geht es mir wieder gut. Ich möchte jedem abraten, das Diazepam mit der Wasserlösemethode einzunehmen. Das Valocordin schein problemlos zu sein.
viewtopic.php?p=203875#p203875
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Re: Wasserlösemethode

Beitrag von annemika » Freitag, 18.08.17, 17:29

Wasserlösmethode bei Sulpirid (Neuroleptikum)
Nachdem ich bereits mehrfach ohne Erfolg versucht habe meine Neuroleptikum zu reduzieren (da wahrscheinlich die Schritte zu groß waren), möchte ich es nun mit der Wasserlösmethode versuchen.

Ich nehme aktuell wieder 50 mg Sulpirid täglich zu mir. Es löst sich innerhalb von 10 Minuten in 50 ml Wasser (habs ausprobiert). Wenn ich 10% absetze, dann müsste ich 5ml Lösung verwerfen, und 45 ml der Lösung trinken, oder? Ich könnte dann einmal pro MOnat um 5 mg (bzw. 5 ml Lösung) reduzieren. Die letzten 10 mg müsste man vielleicht noch in kleineren Schritten reduzieren. Aber das liegt noch in weiter Ferne.

Glaubt ihr, das wär ein guter Plan?

Liebe Grüße
Annemika
Signatur
Ende August 2012: ausgeprägte Schwäche nach Studiumsende, Hausarzt vermutet Burnout, Einnahmebeginn 100 mg Sulpirid
Anfang September 2012: symptomfrei
Weihnachten 2012: Reduktion auf 50 mg Sulpirid
Ostern 2013: 25 mg Sulpirid
Ende April 2013: Sulpirid abgesetzt, 5 Tage später erstmalig starke depressive Symptome
Anfang Mai 2013: 50 mg Sulpirid, nach zwei Stunden symptomfrei
Juli 2013: 25 mg Sulpirid, kurze Zeit später erneut depressive Symptome
Juli 2013: 75 mg Sulpirid, erst dann symptomfrei
ab Herbst 2013: erneute Reduzierung des Sulpirid
Mitte Februar 2014: 25 mg Sulpirid, kurze Zeit später starke depressive Symptome, starke Schwäche
Februar 2014: 200 mg Sulpirid, depressive Symptome weiterhin
März 2014: erstmalige Konsultierung eines Psychiaters
März 2014: 75 mg Venlafaxin, 100 mg Sulpirid, sehr schlechtes Allgemeinbefinden
April 2014: 150 mg Venlafaxin, 50 mg Sulpirid, sehr schlechtes Allgemeinbefinden, 10 Tage Krankenstand
Mail 2014: 150 mg Venlafaxin, 25 mg Sulpirid, langsame Besserung des Allgemeinbefindens
Anfang Juni 2014: 150 mg Venlafaxin, 0 mg Sulpirid
Anfang Juni 2014: erneut starke Schwäche, kann nur mehr liegen
Anfang Juni 2014: 200 mg Sulpirid, Symptome verschwinden, 150 mg Venlafaxin
Sommer 2014: Reduktion und Absetzen von Venlafaxin (auf eigene Faust)
Sommer 2015: Reduktion des Sulpirids auf 50 mg ohne Probleme, neuer Psychiater
Sommer 2016: Versuch der Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, depressive Symptome
März 2017: Psychiater verschreibt Elontril (Bupropion) 75 mg + 50 mg Sulpirid
Juli 2017: Elontril 150 mg, Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, nervöse Unruhe, Atembeschwerden, Schwäche, Stimmungsschwankungen, Schwindel
August 2017: Elontril 150 mg, Sulprid 25 mg, weiterhin Absetzsymtpme
14. August 2017: Elontril 150 mg, Erhöhung Sulpirid wieder auf 50 mg nach schlimmen Absetzsymptomen (große Unruhe, Verkrampfung, Atembeschwerden, Herzklopfen etc.).
16. August 2017: Weglassen von Elontril, Sulpirid 50 mg, Unruhe weicht
Ende August 2017: 50 mg Sulpirid, wieder stabil
Anfang November 2017: erneutes Reduzieren, ca. 40 mg Sulpirid,
Mitte November 2017: ca. 40 mg Sulpirid, leichte Absetzsymptome (Nervosiät, Stimmungsschwankungen)
Mitte Dezember 2017: ca. 35 mg Sulpirid, im Moment stabil

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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von lunetta » Freitag, 18.08.17, 19:04

Hallo!

Ich habe bis jetzt meine Venla Tabletten mittels Mikrotapering und Feinwaage abgesetzt, möchte nun, aber etwas kleinschrittiger absetzen, und da meine Feinwaage bei diesen Minischritten scheinbar nicht mehr so exakt mißt, wollte ich fragen ob jemand die Venlafab Tabletten kennt und ob man die problemlos auflösen kann?
Es sind Tabletten mit Bruchrille und unretatiert (ich hab die 50 mg) und hab davon immer nur die Häfte eingenommen, und von dieser Hälfte nun abgsetzt.

Ich werde es einfach mal versuchen, wollte nur mal wissen, ob schon jemand Erfahrung damit hat.

Hier haben ja die meisten die Kapseln mit Minikügelchen, kenne hier niemanden der die Venla Tabletten einnimmt...

GLG
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von LinLina » Freitag, 18.08.17, 19:12

Liebe lunetta :-)
Ich glaube shonah :-) nimmt auch unretardierte Tabletten, wenn ich mich recht erinnere.
lg Lina
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 komplett abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 27.12.2017: 0.25 mg Mirtazapin

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: / Mein Thread
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Murmeline » Montag, 28.08.17, 11:01

Annike :) Mitrazapin
ich setze Mirtazapin mit der wasserlösmethode ab und es widerstrebt mir sehr, des was übrig ist wegzukippen. deshalb bewahre ich meine Reste im Kühlschrank aus. Ich verwende umkehrosmosegefiltertes, also gereinigtes Leitungswasser. das hält sich bei mir im Kühlschrank länger, drei Tage hab ich bisher probiert und es war gar kein Problem.

Padma sagt das Wasser würde verkeimen, ich mache diese Erfahrung nicht, und merke bei meinem Medikament, Mirtazapin keinen unterschied. Da du Tabletten sparen musst erzähle ich dir das, probiere es doch aus. wenn die Lösung nicht muffig riecht bzw. schmeckt dürfte das eig. kein
Problem sein. ich bewahre die Lösung im geschlossenen schraubglas im Kühlschrank.
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Angstmaus » Donnerstag, 28.12.17, 9:26

Hallo ihr Lieben,

Ich habe heute einfach mal probeweise versucht eine 37,5 mg Tablette Venlafaxin 1a - Pharma unretardiert im lauwarmen Wasser zu lösen, da ich bisher noch nichts darüber gefunden habe.

Fazit: dauert unter mehrmaligen umrühren ca. 20 Minuten, es bleiben einige kleine weiße Bröckelchen am Boden zurück.

Liebe Grüße,
Angstmaus
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JamieLinLinaUlulu 69
Diagnose: generalisierte Angststörung mit Panikattacken und Zwangsgedanken seit 2008.
Ersteinstellung 20mg Cipralex -> Wirkungslosigkeit nach ca. 2 Jahren
In einem Klinikaufenthalt Umstellung auf Venlafaxin 150 mg 1-1-0
-> Verbesserung aller Symptome
Ca. Ende 2014 leider zu schnelles Ausschleichen Venlafaxin in 37,5er Schritten bis 0
Februar 2015 nach 4 Monaten starker Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken schlimmer als die vorausgegangene Grunderkrankung
-> langsame Wiedereindosierung Venlafaxin bis 112,5 unter starken Nebenwirkungen ( es war die Hölle)
Dann wieder Stabilisierung
Wegen Kinderwunsch und Stabilität erneut zu schnelles Absetzen August 2017 von 112,5 Venlafaxin auf 75mg
Ab September 2 Wochen 37,5mg, dann seit Mitte September auf 0
-> 4 Wochen super gefühlt, dann schlimmer Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken auch zu Hause, Durchdrehgefühl, Verzweiflung,
-> Wiedereindosieren Venlafaxin 37,5 am 16.10
-> Verstärkung aller oben genannten Symptome
-> seit 23.10 75mg Venlafaxin morgens: immer noch Zwangsgedanken, depressive Symptome, Panikattacken , Verzweiflung, Weinkrämpfe, Hautbrennen, Schwitzen, Angst vor Psychose, Angst vor Schizophrenie
Bei Bedarf (im Notfall) Tavor 0,5
Werde auch regelmäßig mit homöopathischen Mitteln unterstützt :)
30.12.17: 1. Reduktion auf 70 mg Venla unretardiert

LinLina
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von LinLina » Sonntag, 21.01.18, 20:17

Hallo :-)

ich habe bei Surviving Antidepressants gelesen, dass es anscheinend Leute gibt die ihr Medikament nicht in Wasser, sondern in Olivenöl auflösen :o

http://survivingantidepressants.org/top ... ent-327507

Vielleicht ist das eine Möglichkeit, wenn es mit Wasser nicht klappt? Die Tablette fein zermörsern und in Öl suspendieren?

Allerdings ist nicht sicher, ob die Bioverfügbarkeit die gleiche ist. Meine Erfahrung mit Mirtazapin war, dass es stärker gewirkt hat (wie eine leichte Aufdosierung) wenn ich es zusammen mit Fetten/Ölen eingenommen habe.

Liebe Grüße
Lina
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 komplett abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 27.12.2017: 0.25 mg Mirtazapin

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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 22.01.18, 17:00

Hallo Lina,

in dem Beipackzettel von meinem Quetiapin retard steht, dass man es eine Stunde zeitversetzt zu einer fetthaltigen Mahlzeit einnehmen muss.
Dafür kommt es also schonmal nicht in Frage.

LG Ute
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