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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
nelle
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Re: Wasser-Lösemethode bei nicht / schlecht teilbaren Tabl.

Beitrag von nelle » Dienstag, 17.02.15, 19:08

Achso... :P :P :P Ich mache immer meinen Kaffee nebenbei - übrigens: keine Macht den Drogen :haha:
11/2013 10 mg Citalopram
07/2014 5 mg Citalopram - aber Wirkung ließ irgendwann nach, fand ich...
5.12.2014 Citalopram abgesetzt - nach ner Woche Entzugserscheinungen (Benommenheit, schlechte Laune, Müdigkeit, sehr starke Geräuschempfindlichkeit, Depri)
2.2.2015 wieder 2,5 mg Citalopram - ich muss langsamer Ausschleichen (Symtome: muede u antriebslos, benommen)
1.6.2015 2,25 mg Ich finde mich seeehr gereizt und geräuschempfindlich... (hab aber auch gerade ziemlichen Stress)
2.7.2015 OP mit Vollnarkose - anfangs noch alles o.k., aber nach ner Woche ging die Benommenheit wieder los
11.7.2015 2,5 mg aufdosiert und nun arbeite ich mit ner Juwelenwaage zum genaueren Messen
28.7.2015 Beginn mit Pille Yasmin wegen meiner Endometriose - nun hört die Benommenheit gar nicht mehr auf - nun auch noch Übel und Kopfweh
03.08.2015 Pille wieder weggelassen - Benommenheit hört langsam auf
Ende September - Dezember Reduzierung immer ca. alle 6 Wochen um 10 % bis auf 1,9 mg
Dezember 2015 Durst, Durst, Durst u trockener Mund
4. Januar 2016 0 mg, da ich denke, dass meine Waage zu ungenau misst und ich zu große Schwankungen habe, die mir nicht bekommen - jetzt also ein Ende mit Schrecken
1 Monat dolle Benommenheit, aber Stimmung halbwegs o.k.
ab Februar 2016 völlige Konzentrationsschwäche, absolute Depri-Stimmung u seeeehr gereizt u übellaunig - ich hab kein Bock mehr... 1-2 mal pro Woche Benommenheit
Immer noch bei 0, aber ich bin platt, gefühllos, interessenlos und hab manchmal so komischen Dreh- o Ziehschwindel
19.3.16 Mist, ich dosiere wieder mit 1 mg ein . Ich kann nicht mehr - Wechseljahre und Entzug geht nicht parallel...

Siina
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Re: Wasser-Lösemethode bei nicht / schlecht teilbaren Tabl.

Beitrag von Siina » Mittwoch, 08.04.15, 21:51

Darf ich fragen, ob die Wirkung bei dieser Methode komplett die selbe bleibt wie wenn man sie so schluckt?
1 Jahr 5mg Cipral*x und 215 mg Venlafa*in

29.3.15 -1,25mg Cipralex
01.05.15 - -1,25mg Cipralex
3.8.15 -1,25mg Cipralex - diese wurden nach einem Monat wieder erhöht, da es mir sehr schlecht ging und ich viel viel Stress hatte.

Seither nehme ich 2,5mg Cipral*x und 215mg Venlafa*in :schnecke: :schnecke:

Jamie
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Re: Wasser-Lösemethode bei nicht / schlecht teilbaren Tabl.

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 08.04.15, 23:01

Hallo Siina,

nein, nicht ganz. Durch den Lösungsvorgang im Glas ist dieser Schritt, den in der Regel der Magen leistet und dann der Darm, übersprungen.
Durch die gelöste Form ist ein früherer Wirkeintritt wahrscheinlich.
Ansonsten sollte alles normal bleiben.

Grüße
Jamie
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:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Wasser-Lösemethode bei nicht / schlecht teilbaren Tabl.

Beitrag von Luna » Donnerstag, 09.04.15, 4:20

Ich löse auch meine Tablette so auf und kann die Aussage von Jamie bestätigen!
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Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
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Carli
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Re: Wasser-Lösemethode bei nicht / schlecht teilbaren Tabl.

Beitrag von Carli » Montag, 06.07.15, 13:18

Hallo zusammen,

ich habe den Link zum Thread bekommen, weil ich nun versuchen will Fluoxetin auf diese Weise von der kleinsten Tabletteneinheit (10 mg) runter zu dosieren.

Hat das auch schon mal jemand mit Fluoxetin probiert?

Gruß, Carli
Carli, weiblich, 45 Jahre
Diagnose: Somatisierungsstörung, somatische Depression mit funktionellen Störungen

Seit 01.05.2013 Fluoxetin 10 mg täglich
Ab Mitte Juli 2015 versuche ich mit der Wasserlösemethode abzusetzen.
10 % monatlich weniger bis auf "0"

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Re: Wasser-Lösemethode bei nicht / schlecht teilbaren Tabl.

Beitrag von padma » Montag, 06.07.15, 16:43

hallo Carli, :)

ich setze Fluoxetin derzeit noch mit Fluoxetinlösung ab. Die ist derzeit jedoch nicht lieferbar und wird evtl. nicht mehr hergestellt. Du kannst versuchen, ob in einer Apotheke noch etwas davon vorrätig ist.

Mit der Wasserlösemethode müsste es auch möglich sein.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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27.12.2017: 0,425 mg es wird weiter ge :schnecke: t


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Re: Wasser-Lösemethode bei nicht / schlecht teilbaren Tabl.

Beitrag von Maya » Mittwoch, 16.09.15, 8:50

Hallo zusammen :group:

Ich habe mir diesen Tread noch mal durchgelesen in Hinsicht auf eine 24-stündige Aufbewahrung der Lösung im Kühlschrank.
Ihr schreibt von der Gefahr der Verkeimung bei längerer Lagerung.

Was ist aber mit einem eventuellen Wirkstoffverlust??

Ich brauche vermutlich doch noch recht lange um von dem letzten Milligramm runterzukommen. :(
Ich möchte vorsichtshalber etwas sparsamer mit den Tabletten umgehen und bereite mir alle zwei Tage die Lösung zu und verwahre eine Portion in einer Braunglasflache im Kühlschrank.
Ich weiß, wir sind keine Chemiker, aber was meint ihr? Könnte sich der Wirkstoff "auflösen" oder irgendwie verändern?

Liebe Grüße von Maya
:)
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends (zwischendurch ca. 12 Monat Sertralin, kein Ausschleichen, auch keine Symptome)
2008-2009 Citalopram 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg,
03.12.2013: 7,5 mg,
18.02.2014: 7,0 mg,
18.03.2014: 6,5 mg,
02.04.2014: 6,0 mg,
21.04.2014: 5,5 mg.
03.05.2014: 5,0 mg, Kopfschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg,
09.09.2014: 3,75 mg,
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen
02.01.2015: 2,5 mg, Eisenmangelanämie, Eisentabletten, B12, Vit D zusätzlich, keine Absetzsymptome
30.01.2015: 2,0 mg, nach 13 Tagen zunehmend depressives Gefühl
nach 4 Wochen langsam Besserung, extreme Nervosität wegen beruflicher Gespräche, Kortisonspritzen, langsame Besserung

15.04.2015: 1,75 mg keine Symptome
12.05.2015: 1,5 mg, nach 7 Tagen depressives Gefühl, "Ziehen" im Kopf, als wenn wirklich ein Stoff fehlt
zwischendurch oft depressives Gefühl, ab Ende Juni besser
11.07.2015: 1,25 mg, keine Symptome
14.08.2015: 1,00 mg, am 6. Tag Beinschmerzen, nach 10 Tagen fiebrig, nach 3 Wochen depressiv, hoffnungslos, Gefühl der Einsamkeit, auch Ende September noch sehr depressives Gefühl, sehr nervös

14.10.2015: 0,9 mg, keine Symptome
12.11.2015: 0,8 mg, nach 5 Tagen minimale Symptome für 3 Tage, nach drei Wochen "Ziehen und Watte im Kopf, depressives Gefühl für 2 Tage
10.12.2015: 0,7 mg, keine Symptome
06.01.2016: 0,6 mg, keine Symptome
04.02.2016: 0,5 mg, zwei grippale Infekte innerhalb 5 Wochen, oft erhöhte Temperatur, körperlich sehr schwach
03.03.2016: 0,4 mg, keine Symptome

31.03.2016: 0,3 mg, nach 5 Tagen Beinschmerzen, Nackenschmerzen, sehr erschöpft, leichtes Fieber für einen Tag. Nach 14 Tagen depressives Gefühl

29.04.2016: 0,2 mg, nach 7 Tagen Unwohlsein ( Wetterumschwung? ), gereizt, überempfindlich, etwas benommen, leicht fiebrig, Muskelschmerzen, starker Durst, traurig, sehr müde, nach 5 Wochen etwas Besserung

15.06.2016: 0,15 mg, nach 5 Tagen leichter Kopfdruck, "Ziehen" im Kopf für zwei Tage, danach besser

20.07.2016: 0, 1 mg, nach 5 Tagen leichter Kopfdruck und leichtes Ziehen im Kopf, etwas matschig, komisches Gefühl im Mund, nach 3 Wochen Kopfschmerzen, leichter Vit.-D-Mangel (23): ab 08.09.16 für zwei Tage 100000 Einheiten, danach wöchentlich 20000 Einheiten Vit. D
14.10.2016: 0, 05 mg Citalopram, drei Wochen Antibiotika wegen starker Blasenentzündung, insgesamt sehr schwach
02.11.2016: 0 mg, Schluss aus vorbei mit AD, bisher keine Symptome :D

4 Monate auf Null, keine Symptome

Luna
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Re: Wasser-Lösemethode bei nicht / schlecht teilbaren Tabl.

Beitrag von Luna » Samstag, 12.12.15, 8:37

Hallo zusammen
Ich habe noch paar Spritzen zum aufziehen übrig,die ich nicht gebrauchen kann. Kann die wer gebrauchen?
Solche 10ml 5 Stück
http://www.yabe-office.de/bildermanager ... 10ml12.jpg
und solche 10ml 4 Stück
http://dampfdorado.de/images/product_im ... Liquid.jpg
Die Spritzen sind Neu und verpackt.

Hoffe,dass hier das gelesen werden kann von den,die so entziehen. Falls sie jemand gebrauchen kann dann einfach PN schreiben.
Ich möchte auch nichts haben für die Spritzen.

Ich schreibe eine kurze Info wenn sie weg sein sollten und wenn nicht dann gebe ich auch bescheid.

Viwlleicht sollten wir einen Thread mit den Namen Flohmarkt öffnen :D Manchmal hat man ja zb ein Buch oder ein Film oder oder abzugeben passend zum Thema. Naja nur so ne Idee,..falls wir noch keinen Thread sichtbar haben.
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Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Mir geht es inzwischen gut bis auf paar Kleinigkeiten.
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Harald33
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Harald33 » Samstag, 02.04.16, 18:41

Ich bereite mich derzeit auf die Wasserlösmethode vor und hab das auch Probeweise schon mit einer Tablette Quetniapin und Spritze versucht.
Es funktioniert auch gut nur bin ich von natur aus ungeduldig und das 5x Wasseraufziehen ins glas rühren warten und abziehen finde ich etwas mühselig. Ich habe mir gedacht man könnte einen Mischzylinder verwenden:
http://www.laborshop24.de/Glaswaren--Gl ... e1b4feb68a
Tablette rein
Wasser bis zur markierung
deckel drauf und schütteln
dann abgiesen auf gewünschte menge oder abziehen mit Spritze

es würde das 5x aufziehen ersparen und man könnte es schütteln statt rühren

Was haltet ihr von der Idee?
VORSICHT BEIM ZU SCHNELLEM ABSETZSCHRITTEN VON PAROXETIN, DIE SYMPTOME KOMMEN MIT MONATEN VERSPÄTUNG IN EXTREMEN AUSMAß, MEDIKAMENTENWECHSEL MACHT ALLES NUR NOCH SCHLIMMER DENN ES FUNKTIONIERT EINFACH NICHT, MÖCHTE NICHT DASS IHR DAS SELBE DURCHMACHEN MÜSST WIE ICH DENN ES IST EIN SPIEL MIT LEBEN UND TOD!

Paroxetin seit 18 Jahren alle Absetzversuche gescheitert!!!!!! Wahrscheinlich alle zu schnell bzw. zu große Schritte aber hinterher ist man immer schlauer ;-)

Seit 01.11.2015 fliegender wechsel auf 60 mg Cymbalta----- Paroxetin 0mg

28.12.2015 Cymbalta hat nicht gewirkt nur Nebenwirkungen und nun extreme Absetzerscheinungen von Paroxetin
zurück zu Paroxetin 20mg cymbalta 0mg hoffentlich geht es gut

Totaler Absturz: extreme Unruhe nicht aushaltbar, absolut Schlaflos Nächtelang, starke Ängste unbegründeter Natur,
Starke Depression bis zur Bettlägrigkeit,

02.01.2016-19.01.2016 ein wilder Mischmasch an Medikamenten, unregelmäßige Einnahme von Flurazepam und
Diazepam, fixe Einnahme von Paroxetin und 2x 25 mg Quentiapin

Medikation seit 03.02

20 mg Paroxetin, 25 quentiapin morgens, 25 quentiapin abends, Umstellung auf Diazepam 1,6 mg täglich
+Absetzplan festgelegt für Diazepam!
Schock hatte teilweise 25 mg Diazepam im Blut :zombie:

10.02 Diazepam auf 0,8 mg reduziert : Symptome leichtes Zittern der Finger, Unruhe, nächtliches Aufwachen
16.02 Diazepam auf 0,6 mg reduziert : Symptome leichtes Zittern der Finger, Unruhe, nächtliches Aufwachen
19.02 Diazepam auf 0,4 mg reduziert : Symptome leichtes Zittern der Finger, Unruhe, nächtliches Aufwachen
21.02 letzte Diazepameinnahne 0,4 mg dann Schluß
Quentiapin von 50 auf 25 mg reduziert

01.03.2016 9 Tage ohne Diazepam, keine Absetzerscheinungen ich denke ich habs geschafft :party2:
9 Tage seit reduktion von Quentiapin, merke keine Absetzerscheinungen und die Tagesmüdigkeit hat sich
gebessert.
10.03.2016 quetiapin auf 0 reduziert, gleichzeitie Antibiotikaeinnahme Augmentin

20.03.2016 beginnende Kreislaufprobleme, niedriger Blutdruck, schneller Herzschlag, ortostatische Hypotonie beim Aufstehen mit Herzrasen
vermehrt innere Unruhe daraus resultierende Angst usw.
25.03.2016 wiedereinnahme von Quetiapin 12,5 mg morgens und 12,5 mg abends, Symptome bessern sich sind aber nach wie vor vorhanden.
29.03.2016 zurück auf Quetiapin morgens 25mg und abend 25mg
Symptome bessern sich langsam allerdings starke Müdigkeit als Nebenwirkung von Quetiapin

Aktuelle Medikation 03,04,2016

Paroxetin 20mg werde ich vorerst so weiternehmen bis ich das Quetiapin los bin
Umstieg auf Wasserlösmethode und für Quetiapin, Morgens 12,5 mg , Mittags 12,5 mg, Abends 25 mg

Mango
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Mango » Samstag, 02.04.16, 20:12

Ich habe einmal eine Frage ... hat jemand die Wasserlösemethode schon einmal mit Quetiapin (nicht Prolong) angewendet? Ich habe sie verwendet (der Hersteller hatte mir damals das mit dem Wasserlösen auch gesagt) um von 16.25 auf 15 mg zu gehen. Bin mir aber unsicher ob die Wirkung dadurch nicht verändert wird. Liebe Grüße
2003-2004 Trevilor ; Solian (hohe Dosis)
2004-2005: Citalopram , Risperidon (auch in gefühlter hoher Dosis)
ab Ende 2005 : 400 mg Quetiapin , 40 mg Fluoxetin mit Symptombesserung
ab 2006 : 300 mg Quetiapin, 40 mg Fluoxetin
am 2007 : 200 mg Quetiapin, 40 mg Fluoxetin
am 2009 : 100 mg Quetiapin, 40 mg Fluoxetin
am 2010 : 50 mg Quetiapin 40 mg Fluoxetin
2010 : nach anhaltender Erschöpfung und Müdigkeit Aufenthalt in der Schlafklinik : Diagnose Narkolepsie
ab 2010 : 50 mg Quetiapin, 40 mg Fluoxetin, 100 mg Modafinil
ab 2011 : 50 mg Quetiapin, 20 mg Fluoxetin, 200 mg Modafinil
ab 2013 : 25 mg Quetiapin 20 mg Fluoxetin, 200 mg Modafinil
ab 2014 : 25 mg Quetiapin, 200 mg Modafinil
Fluoxetin erfolgreich abgesetzt : Absetzsymptome -> u.a. Verstärkung Depressivität und Anspannung , Stromschläge , Schlaflosigkeit, Schreckhaftigkeit, Verbesserung der Absatzsymptome nach ca. 8 Wochen
Ab 2015 : 25 mg Seroquel, 200 mg Modafinil , Nahrungsergänzungsmittel : 5HTP
Mitte 2015 : Vergessen von Seroquel im Urlaub (hatte nur die halbe dosis dabei) Jeden zweiten Tag 1 Tablette.
Begeistert vom Gefühl ohne Seroquel : Absetzen der 25 mg über die nächsten Wochen (in einer ganz ganz dummen Lebenssituation ->Tod eines Familienmitglieds, Ende der Borderlinebeziehung und Bewegung am Belastungslimit)
Seit November 2015 : wieder 25 mg Seroquel , auf Bedarf 100 mg Modafinil , 5-Htp
Seit Dezember 2015 : zusätzlich 10000 IE Vitamin D3+Vitamin K2
Seit Januar 2016 : Reduktion auf 18,75 mg Seroquel , auf Bedarf 100 mg Modafinil , 5-Htp, Vitamin D3+Vitamin K2
Anfang März von 18.75 mg auf 15 mg Seroquel
Anfang April von 15 mg auf 13.5 mg Seroquel
Mitte April : von 13.5 mg auf 12.5 mg Seroquel
Mai : 18,75 mg Seroquel
Juni : 25 mg Seroquel
Dezember : 25 mg Seroquel + 2.5 mg Abilify
Januar 2017 : Abilify 2.5 mg
März 2017 : Abtausch von von Abilify gegen 20 mg Escitalopram (in 1 Monat aufdosiert)
Juni 2017 : kein weiteres Verschreiben von Escitalopram wegen massiver Nebenwirkungen (3 Monate max. 3h Schlaf/Nacht; massives Brennen der Fusssohlen) ; Daraufhin verordnen einen neuen ADs; dieses habe ich nicht mehr bei der Apotheke abgeholt; das Medikamente auf/ab muss jetzt ein Ende finden

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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 03.04.16, 9:07

Hallo Harald, also da steht

- Volumen 100 ml, Teilung 1,0 ml, Toleranz ± ±0,5 ml
Tolleranz 0,5 ml ist schon ne Menge. Vielleicht nimmst du einfach weniger Wasser und nicht 50 ml sondern nur 30 oder 20 ml und löst es darin auf ?

Hallo Mango, die Wirkung wird in soweit verändert als das es schneller anflutet, weil das ja nicht mehr im Magen geschieht, sondern bereits durch das Auflösen in Wasser.
Lg Petra
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2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Wasserlöslichkeit von Wirkstoff/Tablette

Beitrag von LinLina » Montag, 25.04.16, 11:04

Hallo :group:

Nachdem im Forum immer mal wieder die Frage aufkommt "ich habe den Hersteller angerufen und es hieß der Wirkstoff ist nicht in Wasser löslich, kann ich dann die Wasserlösemethode anwenden" (oder so ähnlich) möchte ich nochmal etwas ausführlicher dazu schreiben.

Prinzipiell sind Substanzen, die im ZNS wirken sollen (also alle Psychopharmaka), oft nicht oder schwer wasserlöslich sondern eher fettlöslich, da sie nur so die Blut-Hirn-Schranke leicht durchqueren können.

Um im Magen-Darm-Trakt verteilt und aufgenommen zu werden, muss aber die Tablette wasser"löslich" sein.
Die Tablette besteht ja nicht nur aus dem Wirkstoff an sich, sondern vor allem auch aus Füll- und Hilfsstoffen, die unter anderem bewirken, dass die Tablette im Magen oder Darm aufquillt und in ihre Bestandteile zerfällt.

Das gleiche passiert bei der Wasserlösemethode:
Die Füll- und Hilfsstoffe fallen auseinander, und es entsteht meist ein Gemisch aus Wasser und kleinen Hilfsstoff/Wirkstoff-Partikeln. Hierbei handelt es sich strenggenommen im chemischen Sinne nicht um eine Lösung, sondern um eine Suspension, aber aufgrund besserer Anschaulichkeit nennen wir es dennoch Wasserlösemethode.

Diese kleinen Partikel neigen immer dazu sich wieder am Boden abzusetzen (Sedimentation), daher muss man immer gut umrühren, bevor man etwas entnimmt.

Man muss also unterscheiden, zwischen Wasser"löslichkeit" der Tablette, und der des Wirkstoffs.


Ob die Wasserlösemethode nun im einzelnen Fall anwendbar ist muss man einfach ausprobieren (natürlich nicht bei retardierten oder vor Magensäure geschützten Präparaten, das bitte vorher checken).
Wenn nach Pulverisieren der Tablette und gutem Umrühren eine relativ stabile, gleichmäßig trübe Flüssigkeit (ohne größere Flocken) entsteht, funktioniert es wahrscheinlich. Dass sich nach und nach etwas Satz am Boden bildet ist normal, und kann meist durch Rühren während des Aufziehens mit der Spritze vermieden werden.

Gute Anhaltspunkte bietet auch dieses pdf
Zermoerserbarkeit-Tabletten.pdf
(147.25 KiB) 75-mal heruntergeladen

Fazit:

Die Wasserlöslichkeit des Wirkstoffes sagt nichts darüber aus, ob die Wasserlösemethode funktioniert.




Liebe Grüße :fly:
Lina
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Mockingjay » Donnerstag, 11.08.16, 19:34

Danke für die Anleitung. Nur sind die Fluctine (Fluoxetine) Tabletten so grässlich, dass ich gleich würgen muss, wenn sie mir mal im Hals steckenbleiben. :vomit: Ich frage mich, ob ich das überhaupt runterspülen kann.. aber mal sehen. Probieren geht über studieren ;-)

Könnte man noch einen Spritzer Zitrone oder irgendwas reinschütten?
Fluoxetin ab 2002, 2004 kaltes Absetzen ohne Probleme. Ab 2006 Wiederbeginn, mit Unterbrüchen bis 2016.
Juni 2016 direkt von 20 auf 15mg -> schwere Probleme nach 2-3 Monaten, wieder aufdosiert.
Neuer Versuch ab Januar 2017 mit 1mg Schritten nach Anpassung der Schilddrüsenmedikamente.
Aktuelle Dosis: 10 mg seit 14.09.2017
Absetzpause bis Ende März 2018. :schnecke:

Medikamente:
Levothyroxin, Triiodthyronin, Fluoxetin (am ausschleichen), Baldriparan Dragees bei Bedarf.

Nahrungsergänzungsmittel:
Vitamdin D3 hochdosiert, Omega-3-Fischölkapseln.

Diagnosen:
Emotionale Instabilitätsstörung Typ Borderline, generalisierte Angststörung, Hashimoto-Autoimmunthyreoiditis (Hypothyreose), diverse Allergien und Nahrugnsmittelunverträglichkeiten.

LinLina
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 11.08.16, 19:39

Hallo :-)

Zitrone oder Zitrusfrüchte würde ich eher vermeiden - Grapefruitsaft auf keinen Fall. Diese Früchte können Wechselwirkungen mit dem Medikament haben.

Gegen Apfelsaft oder andere Säfte spricht nichts, denke ich.

Liebe Grüße,
Lina
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Kimeta » Donnerstag, 13.10.16, 17:50

Hallo Ihr Lieben,

ich zerbreche mir schon die ganze Zeit den Kopf wegen folgender Frage:

Ich möchte kleinere Schritte beim Absetzen gehen, indem ich Tropfen ins Wasser gebe und dann einen bestimmten Prozentsatz wieder raushole. So weit ist gedanklich alles ok, aber wie mache ich das technisch?

Nach meinem Verständnis müsste ich zuerst die Tropfen irgendwo reingeben und dann auf 100 (welche Einheit auch immer) auffüllen. Habe ich erst 100 (welche Einheit auch immer) Wasser und gebe dann Tropfen dazu, verändert sich ja die Gesamtmenge.

Beispiel: ich habe Doxepin mit 2 mg und mit 0,5 mg. D.h. wenn ich 2 mg nehmen will, kann ich 1 oder 4 Tropfen verwenden, das könnte einen nennenswerten Unterschied in der Gesamtmenge ergeben. Ein prozentualer Anteil wäre dann mengenmäßig nicht verlässlich.

Ich müsste eigentlich das Medikament in die Spritze tropfen und dann Wasser bis 100 nachziehen, oder? Stelle ich mir bei den kleinen Mengen ziemlich fummelig vor und vielleicht läuft es unten wieder raus??

Oder sehe ich das alles zu akademisch?

Viele Grüße,
Kimeta
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 13.10.16, 17:58

Hallo Kimeta :)
Oder sehe ich das alles zu akademisch?
zu akademisch. :D

Du hast recht, auf diese Weise ist die Methode nur zu 99% genau, aber da sie gleichbleibend praktiziert wird, ergeben sich für dich keine Änderungen, außer dass du vielleicht statt 1,80mg vielleicht am Ende durch die paar Tropfen dann 1,79mg oder 1,81mg nimmst, das dann aber durch die Beibehaltung der Methode konstant.
Wenn man wirklich Laborbedingungen herstellen möchte, dann musst du im Prinzip das Wasser auf 21 Grad Celsius normen, ausrechnen, wieviel Verdrängung (bei Tabletten) oder ml im dreistelligen Nachkommabereich durch 4 Tropfen Doxepin mehr in 100ml Wasser sind und eigentlich müsste man auch noch irgendwas mit Dichte berechnen, weil eine alkoholische Lösung zB eine andere Dichte hat als reines Wasser usw. :o

Meinst du, du kannst damit leben? :roll:
Jamie
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Kimeta » Donnerstag, 13.10.16, 18:04

Liebe Jamie,

wenn Du mir das so schreibst, bin ich beruhigt und kann damit leben!

Ich würde aber vor Beginn umstellen auf ausschließlich 0,5 mg-Tropfen, denn momentan mische ich ja noch. Das wird die Abweichung weiter minimieren.

Dann müsste es doch günstig sein, mehr Wasser zu nehmen, weil das die Fehlerquote senkt? Sollte ich z.B. eine 100 ml-Spritze kaufen?

Danke und viele Grüße,
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 13.10.16, 18:12

Hallo Kimeta,

ganz steige ich noch nicht durch.

Sag mir doch bitte mal, was deine erste Dosis sein soll, die du gerne mit der Wasserlösemethode haben willst und wie viele Tropfen dazu in das Wasser gegeben werden müssen und wieviel mg Wirkstoff pro Tropfen enthalten ist.

Es ist schon so - je höher die Wassermenge, desto feiner geht es mit der Dosierung - du wirst dann aber eher kleine Spritzen benötigen zum Abziehen der Lösung, idealerweise 1ml (Tuberkulinspritzen oder Insulinspritzen) sowie 2ml und 5ml Spritzen.

Oder wolltest du mit einer 100ml Spritze das Wasser abmessen? (Das sind Sondergrößen, sog. Blasenspritzen)

Grüße
Jamie
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Beitrag von Kimeta » Donnerstag, 13.10.16, 18:37

Liebe Jamie,

ich will Dir nicht so viel Mühe machen....

Ich nehme z.Z. 4 mg Doxepin und der Absetzschritt auf 3,5 hat sich als zu groß erwiesen. Lina hat 10% der jeweils letzten Dosis empfohlen. Mit der 100 ml-Spritze wollte ich das Wasser abmessen, dann die 8 Tropfen rein, dann mit einer 10 ml-Spritze 10% wegnehmen, dann hätte ich noch 3,6 mg. Oder?

Beim übernächsten Schritt würde ich dasselbe machen, dann 10 ml Wasser dazu, damit es wieder 100 ml ergibt, dann davon 10 ml abnehmen, macht 3,6 - 0,36 -> 3,24 mg.

Irgendwann kann man dann weniger Tropfen nehmen, da würde ich mir mal eine Tabelle erstellen und den Punkt ausrechnen, ab dem das möglich ist.

Viele Grüße,
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Kimeta » Freitag, 14.10.16, 10:25

Hallo nochmal,

gestern abend im Bett ist mir aufgefallen, dass ich viel zu umständlich denke. Ich glaube, ich weiß jetzt wie ich vorgehen muss, und wenn mir nochmal Zweifel kommen, melde ich mich wieder. Wenn nicht, brauche ich erstmal keine Hilfestellung mehr.

Vielen Dank nochmal und viele Grüße,
Kimeta
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