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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Ganymed
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Ganymed » Mittwoch, 02.11.16, 17:10

Hallo Jamie,

Danke für den Tip. Was spricht dagegen, grössere Mengen Wasser zu nehmen. Z.B. 200 ml. Dann bräuchte iche keine Spritzen, sondern könnte einen Messbecher nehmen. Oder wirken die Tabletten dann nicht mehr?

Gruss Ingo
Juni , Juli 2016 Mirtazapin
22,5 mg
Anfang August 18,5 mg
Mitte August 15mg
Anfang Sptember 10,5 mg
Mitte September 7,5 mg
Ab dann mit Bröckelmethode, daher ungenaue Angaben.
Anfang Oktober 6 mg
(5. - 9. Okt. 5 mg Escitalopram, 10. Okt 10mg, dann sofort wieder aufgehört.)
10. Oktober 3,75 mg
20. Oktober 2,5 mg
25. Oktober 2 mg
31.Okt. 0mg
1. Nov. wieder auf 2,5 mg
3. Nov. auf Wasserlöungsmethode umgestellt (DANKE FÜR DEN TIP!)
3,4 mg (lieber zu viel, als zu wenig)
bis 9. Nov. auf 3,0 mg

Jamie
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 02.11.16, 22:05

Hallo Ingo :),

es spricht überhaupt nichts dagegen. Ich hatte nur keine Überwindung dazu 200ml bitter schmeckendes Wasser (Benzolösung) zu trinken; das wäre mit meinem empfindlichen Magen nicht gegangen (Zopiclon schmeckt z.B. extrem widerwärtig und bitter). Natürlich kannst du es auch so machen.

Grüße
Jamie
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Kimeta » Dienstag, 13.12.16, 19:22

Hallo Ihr Lieben, die Ihr in Wasser löst oder aus anderem Grund Spritzen aufzieht,

ich habe jetzt angefangen: ich messe 50 ml Wasser mit einer großen Spritze ab, dann füge ich meine Tropfen hinzu, rühre um und ziehe mit einer 5 ml Spritze (hoffentlich) 10% ab.

Meine Fragen zur Hygiene: wie oft wechselt Ihr Eure Spritzen, reinigt Ihr sie irgendwie und wie bewahrt Ihr sie auf, z.B. im Kühlschrank wegen der Verkeimung?

Ich hoffe, das ist nicht wieder zu akademisch....

Viele Grüße,
Kimeta
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Jamie » Dienstag, 13.12.16, 19:49

Hallo Kimeta :),

nach der Benutzung spüle ich die Spritze mit lauwarmen Wasser aus und schüttele kräftig, damit das Wasser möglichst rausgeht.
Dann lege ich es offen hin zum Trocknen.
Nach einer gewissen Zeit (ein paar Wochen) merkt man, wie die Spritze ausleiert und auch das Plastik trübe wird. Dann schmeiße ich sie weg und nehme eine neue.
Wir leben hier in Deutschland ja in sehr hygienischen Verhältnissen und haben eine sehr gute Wasserqualität, du musst da eigentlich keine Verkeimung befürchten.

Grüße
Jamie
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von lunetta » Dienstag, 13.12.16, 20:28

Hallo!

Ich spüle auch nach der Verwendung, und nach 1 Woche (immer Montag, damit ich es mir merke) werfe ich eine weg und nehme eine neue.
LG
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von LinLina » Dienstag, 13.12.16, 21:56

Hallo :-)

ups, ich benutze die selben Spritzen schon seit fast einem Jahr :D :whistle: aber es ist sicher nicht verkehrt öfter mal neue zu nehmen :roll:

lg Lina
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 komplett abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 27.12.2017: 0.25 mg Mirtazapin

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: / Mein Thread
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von padma » Mittwoch, 14.12.16, 18:03

hallo zusammen, :)

ich benutze sie einige Monate und hatte da bisher keinerlei Probleme mit.

lg padma
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 14.12.16, 18:17

Hallo!

Ich hätte aus hygienischer Sicht auch keine Bedenken, man spült ja mit klarem Wasser nach, aber bei mir werden die Spritzen so schnell weiß belegt, und die Skalierung wird auch schlecht. Da ich ohnehin so schlecht sehe, nehme ich lieber immer wieder eine neue;)
LG
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Kimeta » Mittwoch, 14.12.16, 18:44

Hallo und guten Abend,

nehmt Ihr zum Spülen die Spritze auseinander? Da ist bei mir ein starker Widerstand, deshalb habe ich es nicht gemacht.

Viele Grüße,
Kimeta
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 14.12.16, 18:56

Hallo,

ja klar nehme ich die auseinander. Sonst wird das nicht richtig sauber und kann auch nicht trocknen.
Du musst einfach trotz des starken Widerstands weiterziehen. Da passiert nichts. Bisschen ruckeln hilft.

LG
Jamie
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Kimeta
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Kimeta » Mittwoch, 14.12.16, 19:09

...das erklärt so einiges. Danke!

Gruß von der Spritzenanfängerin und Langsamversteherin Kimeta
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Kittycat14
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Wasserlösmethode - Frage

Beitrag von Kittycat14 » Samstag, 07.01.17, 17:00

Hallo zusammen!
da dies eine generelle Frage ist, eröffne ich mal ein neues Thema:
Ich verwende sehr erfolgreich die Wasserlösmethode beim Mirta-Entzug. Da ich nicht mehr sooo viele Tabletten habe, bin ich dazu übergegangen, von der Basis-Lösung 2 Tage lang etwas abzuzapfen. Nun tue ich es sogar drei Tage lang. Spricht etwas dagegen? Oder verändert sich der Wirkstoff, wenn er zu lange in Wasser gelöst wurde? Ich habe bisher noch keine negativen Erlebnisse damit gehabt.

Gruß Kitty
Diagnosen: Somatoforme Störung seit Mitte 2013, Angst/Depression seit Sept. 2013/ Hashimoto seit Mai 2014/Small Fiber Neuropathie, chronische Erschöpfung seit 2016
Beschwerden: Sensibilitätsstörungen, Muskelschmerzen, Nervenschmerzen etc.

Risperdal 1mg: 11.9.20013 (Indikation: Angst/Depression) bis 14. Juni 2014
Seit 11.9.20013 Mirtazapin 30 mg
Seit Mai 2014 Schilddrüsenmedikament

Absetzen Risperdal:
Anfang Dezember, erster Absetzversuch von 1mg auf 0 gescheitert nach 2 Wochen (Angst)
Anfang Dezember mit Alprazolam begonnen (aufdosiert auf 3mal taglich 1mg) , regelmäßig 12 Wochen genommen, inkl. Ausschleichzeit. Stattdessen mit Pascoflair 425 begonnen (pflanzlich)
Mitte Dezember auf 0,5 mg Risperdal zurück (parallel).
Mitte März auf 0,25 mg reduziert
10. Juni abgesetzt

Parallel dazu (seit Mai) mit Schilddrüsenmedikament begonnen und aufdosiert.
Absetzerscheinungen: Angst, starke körperliche Symptomatik. Rückkehr meiner neurologischen Symptome stärker als zuvor.

EINEN MONAT NACH ABSETZEN HAT DAS MEDIKAMENT MEINE SEELE LOSGELASSEN. Durchhalten hat gelohnt.

Prednisolon
Mai 2016 3 mal 500 mg Urbanison intravenös
danach Ausschleichschema über ca 2 Monate
von 7,5 mg in 0,5 mg Schritten auf
aktuell 5 mg

Absetzen Mirtazapin (Seit 11.9.20013 30 mg):
28.2.2015:22,5 mg
08.3.2015: Beginn Absetzsymptome: abends: Angst , ztw. Depression, Nerven liegen blank - tagsüber o.k.
09.03.: Wegen starker Symptome nochmal aufdosiert auf 26,5 mg: dann starkes Anfluten und totaler Nervenzusammenbruch
10.03.: Wieder zurück auf 22,5 mg
25.8.: Reduktion auf 18,75 mg
15.10.:Reduktion auf 15 mg
Pause
18.5 2016: 15 mg auf 11,25 mg
14.6. 2016: 11,25 mg auf 9,375 mg
29.6. 2016; 9,375 mg auf 7,5 mg
4.8. 2016: 7,5 mg auf 5,6 mg
17.8. 2016 5,6 mg auf 3,5 mg
6.8. 2016: 3,5 mg auf 1,75 mg
Seitdem habe ich den Krümel immer kleiner werden lassen
18.10.2016: 0mg....starke Absetzsymptome (Panik, Augenbrennen, Grübeln, Angst)
Wiedereindosierung:
22.10.2016: Umstieg auf Wasserlösmethode, 1,5 mg (starkes Anfluten und Kopfschmerzen..wohl zuviel)
23.10.2016: 0,75 mg. Immer noch starke Absetzsymptome, aber ich halte es aus..
11.12.2016: 0,6 mg (brennende Augen, Schluckkrämpfe...Schwindel)
25.12.2016: 0,45 mg (brennende Augen, Depression, Müdigkeit..)

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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Annanas » Samstag, 07.01.17, 17:31

Hallo Kitty :) ,
ich habe deine Frage mal hierher verschoben, damit das Thema zusammenbleibt - wir haben doch
schon einen Thread dazu :D !
Kittycat14 hat geschrieben:Da ich nicht mehr sooo viele Tabletten habe, bin ich dazu übergegangen, von der Basis-Lösung 2 Tage lang etwas abzuzapfen. Nun tue ich es sogar drei Tage lang. Spricht etwas dagegen? Oder verändert sich der Wirkstoff, wenn er zu lange in Wasser gelöst wurde?
Ich denke, es liegt weniger daran, daß sich der Wirkstoff verändert - wobei ich nicht weiß, ob das auch auftreten kann,
sondern eher daran, daß das Wasser verkeimt.

Schau' bitte auf die 1. Seite dieses Threads - da kam eine ähnliche Frage auf - Jamie :) hat
sie umfassend beantwortet.

LIebe Grüße von Anna
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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09.01.2018 29. Red. 1 mg auf 7 mg
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Reena » Montag, 16.01.17, 17:37

Hallo zusammen,

kann mir einer von euch bei der Rechnung helfen? Irgendwo hängt es bei mir. Ich müsste 25mg Quetiapin umwandeln in 3,75mg....
Woher weiß ich erstmal, mit wieviel Wasser ich es verdünnen müsste? und wie rechnet man dann weiter?
Symptome: CFS chronisches Erschöpfungssyndrom seit Ende 2011 (d.h Schlafstörungen, Erschöpfungsszustände mit grippeähnliches Symptomen wie leicht erhöhte Temperaturen, Verschlechterung des körperliches Zustandes nach körperlicher Belastung, Phasenweise Angstzustände.
Medikation:
Mai 2012: Mirtazapin 15mg zum schlafen
Mai 2013. Mirtazapin abgesetzt ohne weitere Probleme
September 2014: Trimipramin 20mg zum schlafen
30.11.2015: Mirtazapin 7,5mg zum schlafen
7.12.2015 Mirtazapin 15mg zum schlafen
weniger Tage danach heftigste Symptome/ Nebenwirkungen/ Unverträglichkeit: Vibrieren im ganzen Körper, Schüttelfröste und Frieren, Schlaflosigkeit
13.12.2015 Mirtazapin komplett abgesetzt
14.12.2015 Trimipramin komplett abgesetzt
danach blieben die Nebenwirkungen, in leicht abgeschwächter Form,
Daraufhin bekam ich
Januar 2016 Quetiapin eingeschlichen bis auf 250mg

Reduktion Quetiapin 2016:
Februar/ März 2016 Quetiapin reduziert auf 200mg
17.4.2016: Quetiapin reduziert auf 175mg
Daraufhin ca 3 Wochen starke Schweißausbrüche
1.5.2016: Quetiapin reduziert auf 150mg
31.5.2016: Quetiapin reduziert auf 125mg
15.6.2016: Quetiapin reduziert auf 100mg
30.6.2016: Quetiapin reduziert auf 75mg
Dauraufhin ab 1.8.2016 andauernd extreme Kältezusammenbrüche, die sich nach einigen Tagen wieder etwas besserten
18.9.2016: Quetiapin reduziert auf 50mg
Daraufhin ab 6.10.2016 totaler Kältezusammenbruch der über Wochen bleibt (26Grad Zimmertemperatur, vielen Decken, Wollpullis, Wärmflaschen, trotzdem totales Frieren, dazu Schweißausbrüche in Strömen ohne Ende)
24.10.2016: Quetiapin wieder erhöht auf 75mg

30.01.2017 Quetiapin reduziert auf 70mg
01.03. 2017 Quetiapin reuziert auf 60mg
24.03.2017 Quetiapin reduziert auf 55mg
06.04.2017 Quetiapin reuduziert auf 50mg
23.04.2017 Quetiapin retard 50mg gewechset auf Quet. 50mg unretardiert
04.05.2017 QUetiapin reduziert auf 45mg
02.06.2017 Quetiapin reudzeirt auf 40mg
Die ganze Absetzzeit ist seit Agust 2016 begleitet von extremem Frieren, Schüttelfrösten und Schweißausbrüchen. Zwischenzeitlich ist es etwas besser, aber schwankend. NAch den jeweiligen Absetztschritten wird es mir immer mehrmals am Tag schlecht.

sigli
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von sigli » Montag, 16.01.17, 17:49

Hallo Verena,

wenn du z. B. ein 10 ml-Kanüle nimmst, tust du die 10 ml Wasser in ein Gefäß, dann kommt folgende Rechnung:

25 mg Quetiapin entspricht 10 ml
3,75 mg Quetiapin entspricht x ml

Die Rechnung: 3,75 x 10 : 25 = 1,5 ml. Du müßtest also von der 10 ml-Wasser-Menge, in der du die 25 mg Quetiapin aufgelöst hast, nun 1,5 ml mit einer Kanüle abnehmen, um 3,75 mg Quetiapin zu nehmen.

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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Wildrose » Montag, 06.02.17, 22:57

Hallo ihr lieben,

Ich habe mal eine Frage zu dieser Methode.
Irgendwie blicke ich das mit der Rechnung nicht.
Wenn ich von einer 10 mg Citalopram Tablette 2 mg nehmen möchte, wie mache ich das am besten ?
Ach so, die lassen sich nicht teilen.
Deswegen wäre die Methode echt super !

Außerdem noch die Frage, ist diese Methode schonender oder eher nicht ?

Liebe Grüße

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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 07.02.17, 15:39

Hallo Wildrose,
Ich habe mal eine Frage zu dieser Methode. Irgendwie blicke ich das mit der Rechnung nicht.
Wenn ich von einer 10 mg Citalopram Tablette 2 mg nehmen möchte, wie mache ich das am besten ?
Du nimmst zum beispiel 50ml lauwarmes Wasser und legst die unretardierte Tablette rein. Dann wartest Du, bis sie sich vollständig aufgelöst hat, das kann dauern, immer wieder mal umrühren. Bei 50ml entsprechen 10 ml dann 2 mg. Du entnimmst mithilfe der Spritze 40ml, das Wasser schon zum Strudeln bringen, und aus dem Strudel mit der Spritze Wasser aufziehen. Du entsorgst das aus der Spritze und trinkst die restlichen 10ml im Glas.

Du kannst natürlich auch 10ml abziehen und diese einnehmen und den Rest des Glases verwerfen. :)
Außerdem noch die Frage, ist diese Methode schonender oder eher nicht ?
Viele ADFDler können auf diese Weise kleine Dosisschritte ehrstellen. Ggf. flutet der Wirkstoff schneller an, ansonsten ist die Methode überwiegend gut verträglich.

Du willst - seh untypisch für das ADFD - die Methode nutzen, um das Medikament einzuschleichen. Ich hoffe, Du hast die vielen Antworten an Dich gelesen: viewtopic.php?p=177264#p177264

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Pinkie
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Pinkie » Dienstag, 14.02.17, 21:20

Hallo zusammen.

Hat jemand Erfahrungen gemacht, ob escitalopram mit dieser Methode funktioniert? Ich weiß nicht, ob da eine Schutzschicht drauf ist.

Danke!!
Escitalopram, meine emotionale Teflonschicht :pillowtalk:

Seit vielen Jahren Citalopram, dann geplantes Ausschleichen 2013. Geschafft, leider beruflicher Neustart nötig. Beim Wiedereinsetzen 2014 so starke Nebenwirkungen (Angst),dass ich aufhörte. Neuer Versuch mit cipralex/escitalopram 10mg, was ich sehr viel besser vertrug.

Ich wollte schon öfter ausschleichen, es war aber beruflich weiter sehr aufregend (Reha, neue Ausbildung), sodass ich auf 20 mg erhöhte. Nun trage ich schon seit längerem den Wunsch mit mir herum, schwanger zu werden. Und möchte dafür das Escitalopram absetzen.

Von November bis Januar nahm ich 15 mg und das war super, hab es nur am Anfang gemerkt. Anfang Februar hab ich auf 10mg reduziert und ruderte kräftig.

Mitte Februar auf 12,5 mg hochdosiert, Abendsport und Einschlafen mit Entspannungsmusik geht es mir viiiiiel besser.

:party2:

Mitte April: Prüfungsstress, Wetterwechsel, emotional aufregende Dinge im näheren Umfeld. Ich halte mich tapfer. Hatte zwischendurch den Kontakt zu mir verloren. :?

10.5.17 seit einer Woche 10mg/12,5 mg im Wechsel, Vorschlag der Ärztin. Bin ziemlich ko nach der Prüfung, hab auch ne dicke Erkältung. Bin etwas duennhaeutiger, habe auch meine Tage bekommen. Woran es jetzt liegt, abwarten.

12.12.17 mittlerweile in Teilschritten (immer 2,5 mg weniger) auf 10 mg, 7,5 mg und mittlerweile seit drei oder vier Wochen 5 mg. Der Anfang nach jeder Reduzierung ist schwer. Bin dann angespannt, leicht reizbar und schnell reizueberflutet. Überlege, wieder einen Schritt auf 7,5 mg hoch zu gehen. Die Stimmung ist etwas gedrückt, ich bin müde und mir fehlt die Freude und Leichtigkeit. Vielleicht liegt es auch an Wetter und zuviel Arbeit.

Jamie
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Jamie » Dienstag, 14.02.17, 22:13

Ja, Escitalopram geht! Auch mit Film. Der Film dient nur der besseren Schluckbarkeit und damit es nicht so schlimm schmeckt.

--------------------------------
Grüße Jamie

Mockingjay
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Mockingjay » Mittwoch, 15.02.17, 11:24

Hallo

Irgendwie habe ich immer etwas Probleme, beim Schwenken (das muss man sonst löst sich die Tablette nicht gut auf) bleiben immer viele Krümel am Glasrand haften. So wird das Resultat sehr ungenau, habe ich das Gefühl.

Ich suche noch eine besser Methodik...

LG
MJ
Fluoxetin ab 2002, 2004 kaltes Absetzen ohne Probleme. Ab 2006 Wiederbeginn, mit Unterbrüchen bis 2016.
Juni 2016 direkt von 20 auf 15mg -> schwere Probleme nach 2-3 Monaten, wieder aufdosiert.
Neuer Versuch ab Januar 2017 mit 1mg Schritten nach Anpassung der Schilddrüsenmedikamente.
Aktuelle Dosis: 10 mg seit 14.09.2017
Absetzpause bis Ende März 2018. :schnecke:

Medikamente:
Levothyroxin, Triiodthyronin, Fluoxetin (am ausschleichen), Baldriparan Dragees bei Bedarf.

Nahrungsergänzungsmittel:
Vitamdin D3 hochdosiert, Omega-3-Fischölkapseln.

Diagnosen:
Emotionale Instabilitätsstörung Typ Borderline, generalisierte Angststörung, Hashimoto-Autoimmunthyreoiditis (Hypothyreose), diverse Allergien und Nahrugnsmittelunverträglichkeiten.

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