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Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
nicrebe
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von nicrebe » Montag, 20.02.17, 10:36

Hallo,
ich nutzte z.Z. die Wasserlösmethode um 5 mg Abilify auf 2,5 mg zu reduzieren.
Ich mörsere die Tablette und löse sie dann in 5 mg Wasser auf, dann ziehe ich 2,5 mg mit der Spritze ab.
Mir fällt nur auf, dass sich die Tablette nicht im Wasser löst, es bleiben sichtbare Fasern zurück, die sich auch mit der Zeit am Boden absetzen.
Ist dann hier die Wasserlösmethode sinnvoll, genau genug?
Sollte ich nicht lieber in diesem Fall die 5 mg Tablette mit einem Tablettenteiler teilen und einnehmen?
LG nicrebe
Amisulprid 50mg abgesetzt innerhalb 1,5 Monate, anschließend 2 Monate lang starke Absetzsymptome , nicht zu empfehlen so schnell abzusetzen, hätte mir mehr Zeit lassen sollen.
Dez.2016 Reha-Aufenthalt: Pregabalin, Seroquel, getestet nur für weinge Tage, wegen Unverträglichkeit nicht weiter genommen, gegen Schlaflosigkeit bedarfsweise Tavor genommen.
Jan.2017 Psychatrieaufenthalt: Abilify 5mg, 6 Wochen genommen. Wegen NW Unruhe und Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen wieder am Absetzen, Plan 2,5mg 7 Tage dann 1,5mg, 5 Tage dann ganz weglassen.
Abilify erfolgreich abgesetzt.
Problem: seit Nov.2016 (Amisulprid abgesetzt nach 5 Jahren Einnahme) Schlafprobleme
Psychater schlägt Mirtrazapin vor, Einnahme (15mg) 4 Wochen lang, Schlaf ist dadurch gut, aber Nebenwirkung Aggressivität.
Langsames Ausschleichen von 7,5mg eine Woche und 3.75mg zweite Woche, dann ganz weggelassen.
(9.3.17-1.4.17 15mg also knapp 4 Wochen, 2.4.-8.4. 7,5mg, 9.4.-13.4. 3,75mg)
Seit dem: massive Schlafstörungen.

Kimeta
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Kimeta » Mittwoch, 05.04.17, 20:02

Liebe Jamie,

Du schriebst in Syroses Thread:
Jamie hat geschrieben:20 ml Wasser zum Auflösen sind für meinen Geschmack wirklich zu wenig.
Ich würde in 50ml lösen
Kannst Du dazu was erläutern? Ich nehme nämlich auch nur 20 ml. 2x eine 10er aufziehen und einmal 10er wieder raus.

Anfangs habe ich eine 50er verwendet (die heißen dann irgendwie anders), aber ich dachte, weniger Menge wird genauer....

Ich habe überlegt, ob ich meinen einen Aponal-Tropfen auch mit Hilfe von Lösch- oder Küchenpapier teilen könnte, z.B. in Zusammenspiel mit einer Feinwaage. Im Forum und im Internet habe ich nichts dazu gefunden, könnte sowas klappen? Ich werde demnächst mal experimentieren. Oder hat jemand eine andere Idee, wie man einen Tropfen teilen kann? (Ja, ich gestehe, ich habe immer noch so meine Probleme, mich auf die Genauigkeit bei der Verteilung zu verlassen :cry: , auch wenn Du das Thema aus fachlicher Sicht hinreichend erklärt hast)

Viele Grüße
Kimeta
Zuletzt geändert von Kimeta am Mittwoch, 05.04.17, 20:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Lisamarie
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Lisamarie » Mittwoch, 05.04.17, 20:13

Hallo Kimeta, ne größere Wassermenge ist besser bei krummen Dosierungen und Dosierungen die kleiner sind , bei 10 mg sind doch die 20 ml ok.

Ne Tropfen kann man so teilen ein Tropfen in 10 ml Wasser und dann die Hälfte verwerfen und die anderen 5 ml nehmen, dann hat man 0,5 mg oder einen halben Tropfen. Ein Viertel Tropfen dann in 10 ml tun und 7,5 ml verwerfen.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
.

Kimeta
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Kimeta » Mittwoch, 05.04.17, 20:17

Liebe Petra,

ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt bzw. eine wichtige Info vergessen: ich wollte den einen Tropfen, den ich momentan in Wasser nach der oben beschriebenen Methode teile, auf eine andere Art teilen. Ich habe den Eindruck, dass es mir schlechter geht, wenn ich die Wassermethode verwende. Kann sein, dass es nur meine Skepsis ist, die sich negativ auswirkt, aber selbst wenn es so ist, könnte ich ja vielleicht einen anderen Weg wählen.

Viele Grüße
Kimeta
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Mockingjay
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Mockingjay » Donnerstag, 06.04.17, 20:51

Kimeta hat geschrieben:Hallo Ihr Lieben, die Ihr in Wasser löst oder aus anderem Grund Spritzen aufzieht,

ich habe jetzt angefangen: ich messe 50 ml Wasser mit einer großen Spritze ab, dann füge ich meine Tropfen hinzu, rühre um und ziehe mit einer 5 ml Spritze (hoffentlich) 10% ab.

Meine Fragen zur Hygiene: wie oft wechselt Ihr Eure Spritzen, reinigt Ihr sie irgendwie und wie bewahrt Ihr sie auf, z.B. im Kühlschrank wegen der Verkeimung?

Ich hoffe, das ist nicht wieder zu akademisch....

Viele Grüße,
Kimeta
Hallo Kimeta

Ich wechsele meine Spritze 1x wöchentlich

LG
EMJ
Medikamente: Levothyroxin, Triiodthyronin, Fluoxetin (am ausschleichen), Relaxan.
Nahrungsergänzungsmittel: Vitamdin D3 hochdosiert, Omega-3-Fischölkapseln.
Diagnosen: Emotionale Instabilitätsstörung Typ Borderline, generalisierte Angststörung, Hashimoto-Autoimmunthyreoiditis (Hypothyreose), diverse Allergien und Nahrugnsmittelunverträglichkeiten.
-------------------------------------------------------------------------------------------
Absetztagebuch:
Fluoxetin ab 2002, 2004 kaltes Absetzen ohne Probleme. Ab 2006 Wiederbeginn, mit Unterbrüchen bis 2016.
Juni 2016 direkt von 20 auf 15mg -> schwere Probleme nach 2-3 Monaten, wieder aufdosiert.
Neuer Versuch ab Januar 2017 mit 1mg Schritten nach Anpassung der Schilddrüsenmedikamente.
Absetzpause September 2017 bis Ende März 2018. :schnecke:
18.04.2018: Wieder Erhöhung auf 15 mg wegen schwieriger Lebensumstände

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Re: Wasserlöslichkeit von Wirkstoff/Tablette

Beitrag von Mockingjay » Donnerstag, 06.04.17, 20:54

LinLina hat geschrieben:Hallo :group:

Dass sich nach und nach etwas Satz am Boden bildet ist normal, und kann meist durch Rühren während des Aufziehens mit der Spritze vermieden werden.

Lina

genau seit ich es so mache, geht es besser und es bleibt michts mehr haften. Irgendwer hat noch von einem Strudel geschrieben, in dem man die Spritze reinhält und aufzieht.
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von padma » Samstag, 08.04.17, 14:01

hallo Kimeta, :)
Ich habe überlegt, ob ich meinen einen Aponal-Tropfen auch mit Hilfe von Lösch- oder Küchenpapier teilen könnte, z.B. in Zusammenspiel mit einer Feinwaage.
theoretisch ist es möglich einen Tropfen mit Hilfe von Löschpapier zu teilen. Behelfsmässig haben das Leute vom Forum meine ich, auch schon gemacht. search.php?keywords=l%C3%B6schpapier
Ich bin allerdings skeptisch, ob das selbst mit Hilfe einer Feinwage exakt machbar ist.
Probiere es doch mal aus und berichte

lg padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von padma » Freitag, 21.04.17, 22:12

 ! Nachricht von: padma
hallo Elefantenfuss, :)

ich habe dir hier viewtopic.php?f=35&t=13098 einen eigenen thread erstellt

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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Apintofbit » Sonntag, 25.06.17, 23:27

Hallo,

funktioniert diese Wasserlösmethode auch mit Tropfen? Wenn man sich nun 10 mg Tropfen Escitalopram holt und einen Tropfen mit 1 mg Wirkstoff mit Wasser verdünnt? Ist 1 mg eine angebrachte Dosierung für ein Wiedereinsetzen von Escitalopram wegen Absetzsymptomen oder lieber noch weniger? Hier im Forum hab ich was von 1-2 mg bei Wiedereinsetzen gelesen. Hab vor drei Wochen mit 5 mg aufgehört. Vielen Dank im Voraus.

Lg
Chris
Seit 2015 Escitalopram 10 mg

am 09.02.17 7,5 mg

am 20.3.17 5mg

am 8.6. 0 mg auf Absprache von Psychiater hin.

25.06.17: Schlafstörungen, starke Benommenheit, Depressivität (keine Lust auf nichts, starke Grübelei: Was könnten andere von mir denken?, Unkonzentriertheit)

28.6. 1mg
3.7. 0,5 mg
10.7 3mg
14.7. 5 mg
23.7. 3 mg
8.8. 4mg
15.8. 5mg
20.8. 6mg

Jamie
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Jamie » Montag, 26.06.17, 8:46

Hallo Apintofit :)

Ja sie funktioniert.
Ich möchte dich bitten einen eigenen Thread zu eröffnen und dich vorzustellen, da wir in den Thementhreads keine Beratungen durchführen können.
Ich habe gesehen, dass du auch bei dem Thread zur Wiedereinnahme nach Erfahrungen gefragt hast.
Am besten ist es wirklich, dich separat vorzustellen und dein Anliegen zu kommunizieren, dann bekommst du auch mit Sicherheit Antworten.
In den anderen Thementhreads gehen solche Anfragen oft unter.

Danke und willkommen im Forum :)
Jamie
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von sigli » Donnerstag, 29.06.17, 21:01

Hallo,

ich arbeite mit der Wasserlösemethode, seit ich von 1 mg auf 0,67 mg Diazepam reduziert habe und dies einfach zu viel prozentual gesehen war und ich heftige muskuläre Probleme und Gelenkprobleme bekommen habe.

Seitdem reduziere ich etwa um 10 %, ausgehend von der jeweils letzten Dosis.

Hierfür teile ich eine 2 mg-Diazepam-Tablette mit einem Tablettenschneider in 4 Teile. Ich habe also 4 x 0,5 mg vor mir. Auch wenn die Teile nicht unbedingt exakt genau gleich groß sind, habe ich auf Grund der langen HWZ noch keine Probleme gehabt.

Ich ziehe mit einer 10 ml-Kanüle 20 ml in ein kleines Marmeladenglas auf und löse die 0,5 mg Diazepam auf (etwa 10 bis 15 Minuten). Nach gründlichem Schütteln kann ich mir mit einer Kanüle wie jetzt z. B., 5 ml, die entsprechende Menge aufziehen, noch etwas mit Wasser verdünnen und verbrauchen. Den Rest von z. B. jetzt 0,28 mg bei verschüttelten 0,5 mg, werfe ich weg.

Ich mache dies jetzt schon seit Anfang des Jahres, und es funktioniert gut.

lg Sigli
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Moselaner » Donnerstag, 13.07.17, 8:25

Hallo ,
Ich bin da echt zu blöd .
Derzeit nehme ich zopiclon 7.5 Tablette die ich geviertelt habe . Also 1,875 mg seit 2 wochen .
Ich denke das ich jetzt weiter reduzieren kann .
Aber wie mache ich das mit der Wassermethode?
Hier die Krankengeschichte
I
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Seit 01.06.17: 3,75 mg zopiclon
Seit 01.07.17: 1,875 mg Zopiclon
Seit 21.07 17: 1,5 mg Zopiclon
Seit 01.08.17: 1,125 mg Zopiclon
Seit 07.08.17: 0.9375 mg Zopiclon
14.8.17: 0,7 mg Zopiclon
21.8.17: 0,5 mg Zopiclon
28.8.17: 0,25mg Zopiclon
01.09.17: 0,1 mg Zopiclon
04.09.17: 0mg Zopiclon

Hier der Verlauf meines Entzugs:
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Moselaner » Donnerstag, 13.07.17, 8:36

Also wenn ich jetzt auf 1,7 mg reduzieren möchte .
Löse ich die 1/4 Tablette in 50 ml Wasser auf . Entferne 5 ml und trinke den Rest?
Hier die Krankengeschichte
I
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Seit 01.06.17: 3,75 mg zopiclon
Seit 01.07.17: 1,875 mg Zopiclon
Seit 21.07 17: 1,5 mg Zopiclon
Seit 01.08.17: 1,125 mg Zopiclon
Seit 07.08.17: 0.9375 mg Zopiclon
14.8.17: 0,7 mg Zopiclon
21.8.17: 0,5 mg Zopiclon
28.8.17: 0,25mg Zopiclon
01.09.17: 0,1 mg Zopiclon
04.09.17: 0mg Zopiclon

Hier der Verlauf meines Entzugs:
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von sigli » Donnerstag, 13.07.17, 9:53

Hallo Moselaner,

wenn du mir sagst, wieviel mg eine Tablette hat bzw. 1/4 Tablette Zopiclon hat, kann ich dir gerne helfen.

lg von Sigli
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sigli
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von sigli » Donnerstag, 13.07.17, 10:00

Hallo Moselaner,

ah, ich sehe gerade, 1 Tablette Zopiclon hat 7,5 mg.

Also dann hat 1/4 Tablette 1,875 mg.

Die Rechnung sieht wie folgt aus:

1,875 mg entspricht 50 ml
1,7 mg entspricht x ml

1,7 x 50 ./. 1,875 = 45,33 ml

Du tust also 4,67 ml verwerfen oder evtl. 5 ml, falls du es nicht soooo genau dosieren kannst und trinkst die 45,33 bzw. 45 mg.

Wenn du es genau machen möchtest, holst du dir z. B. 10 oder 20 ml-Kanülen, um die 50 ml abzumessen, und wenn du dir 5 ml-Kanülen holst, kannst du die 4,67 mg auch sehr genau abmessen. Es gibt auch 2 ml-Kanülen. Die kosten alle nur wenige Cent.

lg von Sigli
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von adfdsonic123 » Dienstag, 18.07.17, 10:37

Hallo Leute,
ich habe hier gelesen, dass man den Rest in der Spritze max. 1 Tag nochmal verwenden sollte. (ist es so ok bzw. macht ihr so?)

Ich nehme Martazapin. D.h. wenn ich bei ca 2 mg wäre, würde ich in 2 Tagen 4 mg zu mir nehmen und den Rest (3,5 mg) wegkippen?
Und ganau so auch jetzt nehme ich 6,56 mg -> Rest wird weggekippt?

Was macht ihr mit der Spritze, wird die regelmäßig irgendwie gereinigt?


Danke
Ab 21.3.17 : 1 Woche 10 mg Amitriptylin
1 Wochen 20 mg Amitriptylin (dazwischen probiert auf 25 mg Amitriptylin hochzusteigern)
3 Tage 15 mg Mirtazapin, 4 Tage 22,5 mg Mirtazapin,
5 Wochen 18,75 mg Amitriptylin (dazwischen probiert auf 25 mg Amitriptylin hochzusteigern)
2 Wochen 14 mg Amitriptylin
6 Tage 10 mg Mirtazapin, 1 Tag 15 mg Mirtazapin
30.5 - 16.6: 7,5 mg Mirtazapin
17.6 - 21.6 : 5,625 mg Mirtazapin
22.6 - 7.9 : 6,56 mg Mirtazapin
8.9 - heute: 5,9 mg Mirtazapin

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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Moselaner » Dienstag, 18.07.17, 18:00

Hallöchen,
die spritze würde ich grundsätzlich immer mit heißem Wasser ausspülen.
versuch doch die Tabletten zu vierteln, dann ist der Verlust nicht so hoch. Mein arztsagte, maximal 24 stunden aufgelöst aufbewahren, egal welches Medikament
Viele grüße
Hier die Krankengeschichte
I
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Seit 01.06.17: 3,75 mg zopiclon
Seit 01.07.17: 1,875 mg Zopiclon
Seit 21.07 17: 1,5 mg Zopiclon
Seit 01.08.17: 1,125 mg Zopiclon
Seit 07.08.17: 0.9375 mg Zopiclon
14.8.17: 0,7 mg Zopiclon
21.8.17: 0,5 mg Zopiclon
28.8.17: 0,25mg Zopiclon
01.09.17: 0,1 mg Zopiclon
04.09.17: 0mg Zopiclon

Hier der Verlauf meines Entzugs:
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von LinLina » Dienstag, 25.07.17, 16:59

 ! Nachricht von: LinLina
Moselaner :-) und Pons :-)

ich habe eure Beiträge in den Thread von Moselaner geschoben. http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 9&start=20

Dieser Thread hier ist nur für Beiträge/Fragen zur Wasserlösemethode gedacht.
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AnnanasMoselaner
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 23.4.2018: 0,05 mg Mirtazapin

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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 25.07.17, 19:26

Von Padma :)
hallo zusammen,

ich habe gerade einen Versand gefunden, bei dem es die 1 ml Spritzen mit 0,01 ml Skalierung gibt (um Lösungen sehr fein zu dosieren).
http://papageienshop.annsworld.de/Einmalspritze-1ml

Soll keine Werbung sein, diese Spritzen sind nur schwer zu bekommen, Tierärzte haben sie i.d.R. auch.

lg padma
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Eva » Dienstag, 01.08.17, 12:03

Hallo zusammen,

ich versuche mich im Vorfeld schon mal vertraut zu machen mit der Methode und habe mir bereits 10 ml-Spritzen bestellt. Sobald ich das letzte Zolpidem endlich eliminiert habe *** und mich einigermaßen fühle, möchte ich mit den verbleibenden 1,5 mg Bromazepam und der Lösemethode in 10 %-Schritten starten.

Ehrlich gesagt, ist mir noch schleierhaft, wie ich mit das ausrechnen muss - obwohl ich mir das Ganze genau durchgelesen habe. Meine verbleibene viertel Tablette könnte ich noch einmal durchschneiden, aber dann nicht mehr. Es werden dann Brösel, also wohl besser mit der Auflösemethode beginnen. <3 Wie gesagt 1 viertel Stück = 1,5 mg, das ich in 10 %-Schritten ausschleichen möchte ... :cry: Man kann sich ja so blöd vorkommen. :frust:

Ich muss mich noch einmal durchlesen ... Grundschulrechnen ist schon sooo lange her :rotfl: Viellleicht mag mir ja auch jemand bei der Rechnung helfen?

Grüße,
Pons

*** Lt. Dr. Ashton kann Zolpidem zügiger abgesetzt werden, da es eine extrem kurze Halbwertzeit von 2 Stunden hat und man anscheinend sowieso jeden Tag einen Mini-Entzug durchmacht, wenn ich das richtig verstanden habe. Den totalen Benzo-Entzug fange ich ja mit dem restlichen Bromazepam noch auf. Ich hoffe, ich liege hier richtig.
Zuletzt geändert von Eva am Dienstag, 01.08.17, 12:36, insgesamt 2-mal geändert.
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Ich habe Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.

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