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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Katharina
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitrag von Katharina » Sonntag, 03.12.17, 7:31

201712031888578742.jpg

Liebe Lunetta, Hallo :group: !

Es ist bemerkenswert, was geschehen kann:

Heute Nacht bin ich nach einer halben Stunde Schlaf wieder aufgewacht,
kurz ins Bad,
auf dem kurzen Weg dahin merkte ich wie sehr müde ich war,
etwas getrunken, ab ins Bett
nein, habe ich gedacht,
kein Zolpidem.

Wunderbar geschlafen,
ohne zweites Zolpidem.

Kühlen erst ,eine Stunde lang,
ab 5.30h zum ersten Mal
(!!)
bis 6.30h,

lüften,
Fotos,
alles weiß,
zurück ins Bett, noch eine Mütze Schlaf holen !

( Ich weiß noch gar nicht, was ich dazu sagen soll, blos nicht "zerreden".. )

;~}} !

Einen schönen ersten Advent
wünsche ich Euch,

es regnet auf den Schnee
immerhin habe ich ihn noch rechtzeitig gesehen
und fest halten können.

Katharina
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitrag von Eva » Sonntag, 03.12.17, 8:52

Liebe Katharina,

wie gut, dass wir die Schilddrüsenproblematik beim Schopf gefasst haben! Du brauchst wieder Hormone und kennst Dich jetzt praktisch als Nebenprodukt auch hier mit dem Einschleichen gut aus, und ich weiß über den Stand Bescheid, nämlich dass sich die Werte auf dem Weg der Besserung befinden und ich weiterhin nichts unternehmen muss. :party2:

Nein, hier wird nichts zerredet, halte den zarten Faden der Hoffnung und des Erfolgs ganz vorsichtig fest. :group:

Liebe Grüße, Eva
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitrag von Katharina » Sonntag, 03.12.17, 20:02

❤️
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitrag von Katharina » Dienstag, 05.12.17, 10:37

Hallo !

Ich habe drei Nächte ohne 2te Zolpidem hinter mir,
eine automatisch,
zwei gewollt ohne
die waren nicht so leicht.

Die letzte mit ,da es mir u.a. schlecht ging. Hat geklappt.

Wenn es so weit geht, bin ich zufrieden.

Kein körperliches und kein psychisches Verlangen.

Liebe Katharina
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitrag von Katharina » Dienstag, 05.12.17, 12:56

Hallo!

Na Mann: ....

Liebe GRÜSSE von
Katharina :-(
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 06.12.17, 5:53

Guten Morgen!

Nach einem Tag, der nicht so einfach war,
folgte eine Nacht mit ganzen 5h Schlaf
ohne Kühlen und
OHNE zweites Zolpidem.

Wieder ein Plus auf dem Zuversichts/Vertrauensvorschuss-Konto.

Während des Aufwachen spüre ich das es anders, gut ist.

(Das zweite Zolpidem macht mir den typischen unangenehmen Überhang, zwar habe ich geschlafen, das Hochkommen ist schwerfällig und gelingt erst gegen 13h, träge.

Muskulär werde ich erheblich schlaffer und kraftloser,
durch die Temperatur- Probleme kann ich oft nicht nach draußen.

Auch das wird besser, Daumen hoch.

Einen schönen Tag
wünscht Euch,
Katharina
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitrag von Katharina » Freitag, 08.12.17, 5:45

Hallo und guten Morgen!

Im Moment ist es so, das ich Nächte ohne Zolpidem schlafe, automatisch.
Ca. 5h.

Manchmal wenn ich ganz unruhig bin, so um diese Zeit und nur 2h geschlafen habe, nehme ich eine halbe, und erschleiche mir so den Vormittag in Ruhe.

Zolpidem ab 3h zu nehmen
ist widerlich,
es zerstört mir mit dem Überhang den Resttag.
Eher bleibe ich Nachts liegen und döse.

Gestern war ein schräger Tag, ich musste Urin abgeben.
( Diabetes Kontrolle, das muss in diesem Quartal sein ),
ich war atemlos unterwegs,
zum Glück ein eisiger Wind, ich glaube, der hat mich auf den Füssen gehalten.

Wie gut, da man dort verstanden wird, ich brauchte mich nicht auszuziehen, gleich nur den Finger hin strecken,
Blut ab,
ein Geschenk hat mir die Arzthelferin
für mich aus dem Rucksack gezogen, diesen wieder zu gemacht
sodass ich mich nicht unnütz bewegen musste,
ich brauchte kaum zu sprechen.

Ich bin noch eine gute extra Runde gegangen, das war gut;

der kalte Wind war gut,
alles weit auf am Hals vorne
blieb aber atemlos.

Ein Gefühl, als fiele man gleich um.

Zu zweit dringende Einkäufe
in einem Supermarkt, wo es alles gibt.

Die Weihnachtsdekoration
hat unglaubliche Maße angenommen
oder ich bin nicht mehr von dieser Welt.

Stapelweise alles Vorstellbare und Unvorstellbare, endlos.
Deko,Süsses,große Konfektionen,
Riesentüten.

Reizüberflutung, Beschallung
man bräuchte eine
Schwarz-Weiß Brille
und schweren Geräuschschutz auf den Ohren.

Ein Alptraum.
Muss man den Weinachts-Überschuss nicht kaufen, klar.

Das ist die Vorweihnachtszeit?
Ich war nicht mal in der Stadt.-

Ich drehe mich noch einmal um.

Macht es gut,
lasst Euch nicht in den Stress-
Sog hinein ziehen.

Zuhause zurück war mir,
als hätte mich jemand in Achterbahnen und Karussells aller Art gesteckt,
ich habe keinen Schwindel.

Passt gut auf Euch auf,
Alles Gute,
Katharina
Zuletzt geändert von Katharina am Freitag, 08.12.17, 5:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitrag von Katharina » Freitag, 08.12.17, 9:27

Hallo!

Auch Domperidon / Magenmedikament ist out:
Schlimmer Bewegungszwang.

Ich glaube alle Magen - Darm Medikamente, oder viele -
wirken im ZNS.
Oder ich spüre sie, wie auch Imodium/Durchfall.

( Imodium wird in Österreich generell abgeraten ausser im Notfall, z.B. auf Reisen, sagt eine österreichische Freundin. Es gibt gute alternative Durchfall Hilfen wenn der Körper nicht zwingend entleeren muss, Medikamente wie sie in Afrika angewendet werden, ohne auf das ZNS Einfluss zu haben, so erlebe ich es.
Man kann sie auch in D. erhalten in der Apotheke.)

( Bei mir geht nur Ondansetron/ Zofran
So übel war mir jedoch nicht, es verursacht Kopfschmerzen uvm.)

Die Tolleranz, Medikamente einigermaßen zu vertragen, sinkt bei mir rapide.

Das Maß ist voll.

Seltsamerweise geht die Benzodiazepinegruppe;
die Ärzte wundern sich.

Egal, wird abgesetzt.
Gott sei Dank
funktioniert sie bei mir.

Einen schönen Tag,
Katharina
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitrag von Eva » Samstag, 09.12.17, 9:15

Hallo Katharina,

es ist schön, wie beherzt Du weiter an die Sache herangehst. :fly:

Was meinst Du mit dem Satz:
Seltsamerweise geht die Benzodiazepinegruppe;
die Ärzte wundern sich.
Liebe Grüße,
Eva
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitrag von Jamie » Samstag, 09.12.17, 10:34

Hallo :)

Ich habe Katharina so verstanden, dass sich die Ärzte wundern, dass Katharina überhaupt noch Benzos verträgt, bei ihren massigen Medikamentenüberempfindlichkeiten, die sich bei ihr über die Jahre aufgebaut haben, aber vielleicht möchte Katharina das selbst noch mal klarstellen.

Schönen zweiten Advent an alle
Jamie
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitrag von Eva » Samstag, 09.12.17, 12:48

Hallo, :)

ah ja, danke, das macht Sinn.

Es könnte sein, dass Benzos im Gebrauch die "bestverträglichen", d. h. durchschnittlich nebenwirkungsärmsten PP sind. Ich kenne Nebenwirkungen unter meinem auch nicht - abgesehen von etwaigen Absetzsymptomen (und ich weiß nicht, was ich da einordnen kann) merkte ich nie etwas außerhalb der Sedierung im höheren Dosisbereich. Dafür ist es wegen des Suchtfaktors am schwersten, von ihnen wieder loszukommen, vielleicht gerade auch wegen der geringen Nebenwirkungen und dem scheinbaren, ausschließlichen Nutzen. Tückisch.

Liebe Grüße, Eva
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitrag von Kevin05 » Samstag, 09.12.17, 14:26

Hallo Eva, vielleicht gibt es wenig Nebenwirkungen, aber wenn man es lange genug nimmt, dann kommen große Schmerzen und ob die je wieder gehen, ich weiß es nicht, wobei ich spreche nach Langzeitkonsum bzw. dem Versuch aufzuhören.

Jede Droge macht beim Entziehen Schmerzen, bei den Benzodiazepinen ist das besonders ausgeprägt und leider auch nachhaltig. Eine der vielen guten Wirkungen der Benzodiazepine ist ja auch, dass sie gegen gewisse Schmerzen helfen, das kehrt sich später um, dann bekommt man Schmerzen und Schäden in Körper richtet es sowieso überall an, auch wenn man das erst später merkt, aber ist ja auch logisch, es ist ein hochpotentes Mittel.

Alles Gute, Kevin
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitrag von Eva » Samstag, 09.12.17, 16:40

Hallo Kevin,

oh, davon hatte ich allerdings keine Ahnung. :(

Ich hoffe, es gibt etwas, das Dir gegen diese Schmerzen helfen kann.

Dir ebenfalls alles Gute,
Eva
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Katharina
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitrag von Katharina » Samstag, 09.12.17, 20:50

Hallo, guten Abend ! :group:

Vielen lieben Dank für Eure Beiträge und wertvollen Überlegungen !

Die Benzodiazepin - Medikamenten Gruppe sind die einzigen Psychopharmaka
die ich vertrage, mit einigen Ausnahmen, zB
Oxazepam, da konnte ich keine Sekunde den Körper ruhig halten, das war zum Durchdrehen. 8 Tage.-

Ich muss sie nicht erhöhen.
Ich kann sie reduzieren.

Während der Einnahme und Reduktion bekomme ich keine Depressionen,
extrem selten Brain Zappen.
sonst nichts.

Okay, genervtsein da ich ausgebremst bin
und mich aus allem heraus genommen habe
da ich so stress-arm leben kann,

aber das ist geradezu lächerlich, vergleichend zu dem, was ich in den Monaten und Jahren zuvor durchstehen musste, am 17. August beendet hätte.

Ich bin sehr angestrengt.

Ich werde wütend, aber gesund wütend.
Traurig, aber gesund traurig.

Vielleicht manchmal depressiv verstimmt,
aber das ist ein GESUNDER Zustand,

dieses depressive Gefühl ist gesund für mein Empfinden,
ängstigt und lähmt mich keinesfalls,

ich kann dabei lachen, vielleicht nicht so viel wie sonst jetzt.
ich kenne haarscharf den feinen Unterschied zu der schlimmen Depression vor dem 18.August.

Hitze Kälte, anziehen ausziehen, kühlen heizen, Fenster auf, zu,
das macht nervös
das ist Stress, aber nichtig
denn psychisch geht es mir gut.

Mindestens gut genug.
Lange nicht so gut und so stabil wie seit sehr langer Zeit.

Da ich mache was ich will:

Diese Medikamente los werden, um unabhängig zu werden UND um zu sehen
wie es mit geht
nachdem ich 2002 die Lebertherapie begann
meine Arbeit verlor
Psychopharmaka wieder neben musste ( ärztliche Verordnung plus Kontrolle ).

Meine Leber ist gesund !

Und ich ?

DAS ist meine Triebfeder !

Das will ich doch wissen, sonst war die Lebertherapie umsonst,
2002 bis 2011 !

Wozu, Organ gerettet,
es regeneriert sich in der ganzen Zwischenzeit

aber: Patientin down in Psychopharmaka, bravo;
was für ein Erfolg.


Ich bin guter Dinge
ich werde immer ruhiger,
die ängstliche Zeit
unter der ich zu Beginn litt, ist vorüber.

ich werde zunehmend schlapp, logisch
habe jedoch keine, auch nur annähernd verstörenden Nebenwirkungen wie unter Escitalopram und zwar pausenlos über Monate, ein Jahr?

Ich rede viel und gern,
ich tausche mich aus
in zwei Sprachen,

ich fühle mich lebendig wie - seit wann?
ich habe Freude, ich lache gerne.

ich höre Musik
der Indikator für mein Befinden schlechthin, für mein psychisches.

Das zweite Zolpidem nehme ich seit drei Nächten nicht,
mein Körper schläft allein zumindest drei bis vier
Stunden Nachts
zwei drei am Vormittag.
Das genügt.

Ein zweites Zolpidem hat noch Wirkung, und wie.
Das hatte ich nicht erwartet.

Es gibt mir den künstlichen Schlaf wenn ich nicht schlafe und nicht mehr kann
und den furchtbaren Überhang mittags
ich könnte dann auf allen Vieren in die Küche kriechen, nichts gelingt.-

Ich habe unter Benzodiazepin - Medikamenten - Gruppen
niemals Schmerzen bekommen, eher Schmerzen verloren.

Ich vermute, das Event Benzodiazepin Medikamenten - Gruppen
bei mir auch aus psychischen Gründen wirksam sein könnten.
Schließlich haben sie mich überleben lassen.

Wer weiß, ob sich das in einem wie eine Art
"Stempel" fest setzt.

Diazepam ist mein Notfall-Medikament gewesen;

Es hat mich beschützt und getragen, am Leben erhalten.

Nun hat es mir geholfen, Lorazepam abzusetzen, als Substitution.
jetzt reduziere ich es.

( Rohypnol / Flunitrazepam
hat meine zweite Ausbildung gerettet, in Unmengen. )

Diazepam Tropfen werde ich nicht mehr als Notfall - Medikament haben wollen und werden.

Ich muss ab und an während des Reduzierens zB
1 Tablette a' 5mg plus 4 Tropfen Diazepam nehmen.

Ich kann dir Flasche nicht mehr sehen,
ich kann das /und die Tropfen nicht mehr sehen

ich muss fix sein, auf das TraubenzuckerStück damit mit den Tropfen,
bloß kein Fehler
fix runter geschluckt, Schublade auf, rein mit der Flasche, und zu.

Weg aus meiner Sicht und dem Gedanken, dass das noch einige Phasen so sein wird.

Ich werde Notfälle so meistern. Ohne Diazepam.

In der letzten Zeit habe ich 5 Kilo ungewollt abgenommen,
ich mag nicht mehr essen.

Ich bin sehr schwach in diesem Tagen und muss eine neue Disziplin
aufbringen: mehr essen.
das ist furchtbar für mich ( Essstörung, sonst nicht - jetzt ja )

( 'gestört' durch wen/was ... ).

Ich kann es mir nicht leisten, durch mangelnde Ernährung schwach zu sein.
Meine Muskulatur ist eh schwach, logisch und ich bekomme das arg zu spüren.

Wieviel Diazepam hat sich seit dem 18 August in mir angesammelt bis heute
9.12. ?

Gefühlte Kilo !

Weiter. Schritt für Schritt.


Einen schönen zweiten Advent wünsche ich Euch,
würde es nur 2 cm schneien und nicht weg tauen.

Herzlich, Katharina

Ps.: Text ist durcheinander ich sehe nicht so gut, das tut mir leid
es erschwert das Lesen für Euch.
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitrag von Katharina » Montag, 11.12.17, 7:01

Hallo liebe :group:

ich wollte versuchen, den Text den ich gerade in Beates thread gelesen habe, hier zu mir hinein zu
kopieren,
es klappt leider nicht.

Dort steht ein Text, der für mich wegführend ist, von Murmeline gefunden und übersetzt, so habe ich es verstanden
und von Gwen eingestellt,
beige unterlegt.

Vielen Dank!

( Liebe Beate,❤️
Hallo :group: !

Dieser Text ist der beste für mich, den ich je gelesen habe.

Vielen Dank, Murmeline und Gwen.

Er hat die Neutralität und Klarheit, die ich brauche;

die Chance, meine bockigen verärgerten zickigen gereizten Stimmungen mit einem Handschlag zu verbannen.

Es ist eine Entscheidung, die ich jetzt treffe
oder unterlasse.

Gerade gestern und gerade eben habe ich das Gefühl,
in genau diese Stimmungs -:Qualität herunter zu rutschen.
Herunter.
Dieses "es reicht,
es nervt, es passt mir nicht,
ich will das nicht mehr,
wo ist mein Leben.. usw.

Das ist alles richtig, berechtigt:
jedoch es zieht mich in eine Stimmung die ich absolut nicht gebrauchen kann.

Sie zieht mich dermaßen herunter,
und rasant kann das gehen
ganz fix bei mir
das ich weg schaue zb von dem positiven Aspekt,
seit 8 Nächten nur eine halbe zusätzliche Zolpidem benötigt zu haben,

sogar noch länger als sonst geschlafen zu haben,
in einem Stück durchgegend,
fast 6 Stunden lang.

Gut, ich befürchte eine neue Erkältung
kann aber nur Entzugsstation sein
HeisKalt/Glühe-symptome wechseln sich so schnell ab, Schwäche, Geruchsverlust etc.

Das gehört dazu.
Punkt.

Wir schaffen das hier.

Entschuldige Beate,
dies ist Dein Threat,
Ich würde ihn am liebsten rüber schieben in meinen, um ihn mir (!) zu sagen,
fett unterstrichen
da er für mein Empfinden wegführend ist.
aber ich fand ihn gerade , und so passend für mich, hier.

(Ich versuche es mit 'copy and paste'
vielleicht kann ich es mit dem Handy)

Alles Liebe,
Katharina )
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitrag von Katharina » Montag, 11.12.17, 7:14

Hallo, guten Morgen!

Diesen Text habe ich via
copy and paste doch geschafft, in meinen thread zu bekommen, denn er passt genau zu meiner neuen Stimmung , und relativiert diese.

Vielen Dank, Murmeline und
Gwen.

In Beates Thread steht folgendes geschrieben:

"......Murmeline hat geschrieben:

- Baylissa Frederick litt unter einem angeborenen, muskulären Problem im Gesicht + unwillkürlichen Kopfbewegungen und wollte zunächst ihre Hochzeit feiern, ohne diese unangenehmen Ticks. Verschrieben wurde ein Benzidoazepin. Es half, und so blieb sie bei der Einnahme. Mit der Zeit bekam sie immer mehr Nebenwirkungen, die zum Teil nicht erkannt wurden. Nach dem Absetzen hatte sie Depressionen, Panikattacken und dachte, sie würde sterben. Sie war drei Jahre krank durch den Entzug, u.a. Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Sehstörungen, Empfindungen von Stromstößen, Krämpfe, usw. Nach der Akutphase kamen die ersten Fenster. Inzwischen arbeitet sie als Psychotherapeutin und hat den Entzug ganz überstanden. Sie begleitet andere Menschen mit schweren Absetzsyndromen und (heftigen) (Langezeit-) Entzügen von Psychopharmaka. 

Nachfolgend ein Facebook Eintrag von ihr. Ich finde die Perspektive ganz interessant, unter anderem dass Akzeptanz, Ausdauer und Geduld die wichtigsten Punkte sind in dem Umgangsstrategien mit dem Entzug während die Heilung sich vollzieht.

Übersetzung: LinLina und Murmeline

Quelle: 
https://www.facebook.com/recoveringfrom ... 0780805929

Bloom in Wellness
28. November 2015 um 03:53 · 

Liebe Freunde und Freundinnen,

ich schreibe euch heute auch, weil ich unmöglich alle E-mails beantworten kann. Ich entschuldige mich bei allen, die von mir keine Antwort bekommen haben. Es sind einfach viel zu viele Nachrichten und habe nicht genug Zeit. Bitte nehmt es nicht persönlich. 
Es drängt mich euch jetzt auf diesem Weg zu schreiben, denn viele dieser Nachrichten haben einen ähnlichen Inhalt: So viele sind nahe am aufgeben... scheinen panische Angst zu haben nicht mehr gesund zu werden... eine verzweifelte, krampfhafte Beschäftigung mit Online-Horror- und "was ist wenn..?"-Geschichten, ein gefährliches Vergleichen von Erfahrungen und zwecklosen "ist das nicht furchtbar?"- Opferhaltungen und Selbstmitleidsorgien.

All dies ist wegen des kollektiven Leidens und der mangelnden Unterstützung verständlich, aber bitte, bitte... seid vorsichtig. Lasst euch nicht in eine Welt des Opferdaseins herunterziehen, denn dabei können euch Gefühle der Hilflosigkeit überwältigen, und dies kann zu verzweifelter Hoffnungslosigkeit führen: Ein grundlegendes Gefühl, es nicht zu schaffen, die schwierige Situation nicht bewältigen zu können. Dies kann passieren wenn ihr euch selbst einredet, dass es keinen Ausweg gibt.

Ich bekomme zur Zeit mehr Krisen- bzw suizidale E-Mails als jemals zuvor. Bitte... gebt nicht auf. Ihr WERDET das durchstehen.

Fast 10 Jahre lang habe ich regelmäßig mit Betroffenen im Entzug kommuniziert. Die meiste Zeit habe ich mit ihnen von morgens bis spät in der Nacht gemailt und gesprochen. Ich war fasziniert und hatte einen unauslöschlichen Durst nach Wissen und Verstehen, mit einem starken Loyalitätsgefühl das mich dazu brachte allen helfen zu wollen die vom Entzug betroffen sind. Da ich jetzt diesen Text schreibe, hat sich in dieser Hinsicht nichts geändert.

Über die Jahre ist, soweit ich weiß, mein Ruf weitestgehend gut gewesen. Ich weiß auch, dass ich als "unzuverlässig" und unrealistisch optimistisch galt. Ich wurde sogar als "voller Sch***e* beschimpft und wurde zitiert, Dinge gesagt zu haben, die nicht im entferntesten der Wahrheit entsprachen. Viele Menschen glauben, dass mein Umgang mit dem Entzug darin besteht, Affirmationen aufzusagen und im Lotussitz sitzend und meditierend im Wohnzimmer zu schweben. Manche sagen, ich hätte keinen schlimmen Entzug gehabt und hätte Glück, dass ich es überstanden habe, indem ich leere Phrasen wiederholt habe.

Die Wahrheit ist, dass ich seit dem Jahr 2000 schrecklich litt, als die Toleranz so schlimm wurde, und meine lange und komplizierte Geschichte mit der Notaufnahme des Universitätskrankenhaus in Wales begann, bis ich 2008 wieder gesund wurde. Ganz zu Schweigen von den Kaltentzügen, Krampfanfällen, usw.. Meine Krankenakte in der Klinik ist so dick wie vier dicke Enzyklopadien, zusammengehalten von Gummibändern.

So also begann meine "Unzuverlässigkeit". Sehr früh schon entschied ich, niemals einen Rat zu geben, der möglicherweise jemandem Schaden zufügen könnte. Dies ist eine Konsequenz aus den vielen Anrufen die ich erhielt, mit Beschwerden über wohlgemeinte Ratschläge die offensichtlich mehr Schaden anrichteten als Nutzen brachten. Das war eine gute Lehre über die Einzigartigkeit jedes Entzugs.

Jetzt, 10 Jahre später, warte ich immer noch darauf, die eine Sache zu erfahren, die jedem im Entzug hilft (oder zumindest den meisten) oder von einer Tapering-Methode zu hören, über die es keine widersprüchlichen Berichte gibt. Egal was es ist - es gibt Betroffene, denen es hilft, und andere, denen es mehr schadet (dies trifft natürlich nicht auf Kaltentzüge und schnelle Absetzmethoden zu, die immer schädlich sind, egal wie man sie angeht).

Die Realität ist, dass ich in all den Jahren von jeder Theorie gehört hab die beschreibt was beim Entzug passiert und was hilft. Ich habe Berichte erhalten und Informationen recherchiert und Einblick zu bekommen über genetische MTHFR Beeinträchtigung, MJ, funktionelle Medizin, Flumazenil, was GABAerg ist, Kindling, baselines, welche Nahrungsergänzungsmittel wirken und welche nicht, Nutzen von CBD-Öl, mich über Borreliose, Lupus, Fibromyalgie, Candidiasis, Chronisches Fatigue Syndrom erkundigt, und so weiter und so fort. Ich sah die verschiedenen "Antworten" zum Entzugsprozess kommen und gehen. Ich finde das alles bemerkenswert und extrem faszinierend.

Ich muss aber auch sagen, dass in all dieser Verzweiflung, angemessene Unterstützung zu bekommen auch ein trauriger Unterton liegt. Betroffene im Entzug sind am Boden zerstört und suchen krampfhaft nach Hilfe und Antworten, vor allem weil sie von Medizinern diese Substanzen bekommen haben, die aber meist eine Enttäuschung sind, wenn es darum geht sie sicher wieder abzusetzen und angemessene Unterstützung zu bieten.

Dies ist ein globales Problem. Ich fühle mich privilegiert, Menschen aus aller Welt unterstützt zu haben - wirklich von überall her, von Argentinien bis Venezuela, den USA und Kanade, UK und dem europäischen Festland, Asien, Australien, Neuseeland... Menschen in allen sozialen Schichten inklusive mehr Ärzte als man vermuten würde.

Ich habe beobachtet wie sie die Lage gemeistert haben - was funktionierte, und was nicht - wie Familien und Freunde Unterstützung anboten, und wie manche sie versagten. Ich habe Betroffene gesehen, die jahrelang im protrahierten Entzug kämpften, und ich habe welche erlebt die sehr schnell heilten, viele innerhalb weniger Monate. ich habe die Verluste, die Isolation und andere Auswirkungen des Entzugs gesehen. Es ist grausam, das mitzuerleben, aber die Tatsache, dass wir heilen ist lebensbejaend und macht es wert, es durchzustehen.

Meine "Unzuverlässigkeit" ist eigentlich mein Mangel an festen Überzeugungen über den Entzug. Akzeptanz, Durchhaltevermögen und Geduld sind der Schlüssel beim guten Umgang mit den Symptomen. Es ist sehr wichtig, dass Du unabhängig denkst und deine eigene Wahrheit findest - finde das, was für dich funktioniert. Bevor du dich nach den ganzen Theorien und Meinungen richtest, tritt einen Schritt zurück und frag dich, ob sie wirklich Sinn machen? Du wirst herausfinden, dass die meisten das nicht tun und vieles davon reine Spekulation oder Zufall ist.

Aus fester Überzeugung kann ich sagen, dass in all den Jahren diejenigen mit dem Entzug am besten umgehen konnten die sich online geschützt haben und die sich selbst mit guten Werkzeugen und Selbstfürsorge ausgestattet haben. Die, die nur schlecht, oder gar nicht damit umgehen konnten waren jene, die viel Zeit damit zugebracht haben "realistisch" zu denken (d.h. mit Katastrophengedanken und Zukunftsvorhersagen), die den Entzug analysiert haben, permanent Erfahrungsberichte verglichen und in das Drama anderer hinein gezogen wurden, in einer "Opferhaltung" stecken blieben, und, das Schlimmste von allem, den Prozess nicht akzeptierten. Es ist erstaunlich, zu beobachten was für einen großen Unterschied die Herangehensweise und Sichtweise ausmacht.

Deswegen, nein, ich werde Dir niemals sagen, du sollst ein Nahrungsergänzungsmittel nehmen, Kaffee oder Alkohol trinken, Marihuana rauchen oder CBD Öl zu dir nehmen oder irgendetwas anderes wo ich gesehen habe, dass Menschen es ausprobiert haben und dann traumatisiert oder suizidal wourden aufgrund einer unerwarteten Reaktion. Ich werde niemals darüber streiten welcher Absetzplan der beste ist und ich niemals Menschen sagen, die das Gefühl haben dass ihre Herangehensweise funktioniert, dass sie damit aufhören sollten. Wenn Du mir sagst, du nimmst Nahrungsergänzungsmittel und du hast das Gefühl das hilft dir, dann freue ich mich ganz ehrlich für dich. Wenn du aber davon aufdrehst und in der Entzugshölle landest, schlage ich vor du lässt sie eine Weile weg und schaust ob das einen Unterschied macht, weil ich so viele Berichte von Menschen gelesen habe die unerwünschte Reaktionen bekamen.

Manchmal haben Betroffene Mängel die ausgeglichen werden müssen (z.B. Eisenmangel, was Anämie verursacht). In diesen Fällen, und falls der Mangel schwerwiegend ist, musst Du die Konsequenzen wenn Du das Problem ignorierst mit dem möglichen Aufflammen von Symptomen abwägen. Das Nahrungsergänzungsmittel so vorsichtig und gering dosiert einzusetzen dass dein Nervensystem es fast nicht bemerkt, funktioniert für manche. Es ist wirklich Versuch und Irrtum herauszufinden worauf du sensibel reagierst. Setze nicht deine Gesundheit aufs Spiel aus Angst vor verstärkten Entzugssymptomen. Sie werden nicht anhalten, und es wird dir wieder gut gehen.

Ich war immer ein "Vitaminpillen-Junkie" aber im Entzug konnte ich sie überhaupt nicht vertragen. Nun, nach der Genesung, halte ich meine Gesundheit mit Nahrungsergänzungsmitteln aufrecht und mit Hilfe eines guten Arztes der funktionelle Medizin praktiziert. Ich glaube, dass Nahrung Medizin ist. Für die Verspannungszustände (für die ich das Benzo verordnet bekam), mache ich die Ketogene Diät für Erwachsene, von der bekannt ist dass sie bei Epilepsie und Bewegungsstörungen helfen kann. Ich drücke die Daumen dass es hilft. Ich habe auch vor den Neurologen Dr. David Perlmutter zu konsultieren, da er recht nahe in Florida praktiziert.

Das wollte ich mit Euch teilen. Das Internet kann eine positve Quelle sein mit vielen guten Informationen, aber es gibt auch viel Missinformationen, die einem nicht gut tun. Es ermöglicht auch Menschen in Deinen persönlichen Bereich einzutreten, die Du unter anderen Umständen garnicht so nahe an Dich heranlassen würdest. Sei vorsichtig. Das alles kann Energie geben oder Energie abziehen.

Vesuche, Dich nicht im Drama anderer zu verlieren und in den vielen Theorien, die keine Basis haben, und sei vorsichtig bei alternativen Therapeuten die versuchen, ein Vermögen zu verdienen, weil es Entzug gibt und viele Menschen, die darin stecken und sehr verletztlich sind und verzweifelt Hilfe suchen. Dein Körper ist der Experte. Hör ihm zu. Für alle, die in einem verzögerten Langzeitentzug stecken und Jahr für Jahr die Wellen durchleben müssen: lass Deine Schildrüse überprüfen, schau, ob Mangelzustände bestehen, experimentierte mit der Ernährung (GAPS ( konzentriert sich auf das Weglassen von Lebensmitteln, die schwer zu verdauen und schädlich für die Darmflora sind und stattdessen nährstoffreiche Nahrungsmittel einsetzt, um der Darmschleimhaut eine Chance zu geben, zu heilen), Paleo (bildet die Ernährung aus der Steinzeit durch heute verfügbare Lebensmittel nach), Histamin-reduziert Ernährung). Und verinnerliche, dass es auch Dir besser gehen wird, dass auch Du weiter heilen wirst.

Dein Nervensystem braucht einfach noch mehr Zeit, um sich von dem vorübergehenden Schaden durch die Substanzen zu erholen. Ganz egal, wie lange Du wartest, vertraue darauf, dass Du heilen WIRST. Unabhängig davon, ob Du einen Kaltenzug hinter Dir hast, entgiftet ider schrittweise abgesetzt hast. Du bist so weit gekommen, und Du wirst den Rest des Weges auch gehen.

Erarbeite Dir einen umfassenden, holistischen Ansatz zu Deiner Gesundheit, einen, der alle Bereich umfasst, Geist, Körper und Seele. Und suche Deinen Arzt auf, um weitere medizinische Probleme auszuschließen oder zu behandeln. Ich kenne einige Fälle, in denen andere gesundheitliche Probleme die weitere Heilung verhindert haben, und als diese behandelt wurden, ging es diesen Menschen nach und nach besser. Die Rezeptoren hatten sich schon lange nachreguliert, aber andere gesundheitliche Probleme sind aufgetreten. Durch die Kontentration auf Entzugsproblematiken wurden diese übersehen. Das kann bei jedem etwas anderes sein, da gibt es nichts, was für alle gilt. Nutze Deine Intuition und Deinen gesunden Menschenverstand. Finde heraus, was Deine individuellen Probleme sind und gehe sie an. Glaube an das, was Dein Körper Dir mitteilt. 

Im Entzug heilen auch die Menschen, die glauben es wird ihnen niemals wieder besser gehen. Die Art und Weise, wie Du Deine Tage verbringst, beeinflusst die Erfahrungen, die Du machst. Du musst Dich wahrscheinlich damit auseinandersetzen, mißverstanden zu werden, verurteilt, kaum oder garnicht unterstützt und alleingelassen - warum belastet Du Dich dann noch zusätzlich mit Fragen wie "Was wäre, wenn...". Es ist verständlich und normal, diese Gedanken zu haben ... Angst im Entzug zu haben. Es ist normal auszuflippen oder zusammenzubrechen. Wie man das bewältigt? Du machst Dir klar, dass all das ganz normal ist. Es ist menschlich und man muss diese Krisen akzeptieren. Falls Du es schaffst und Deine kognitiven Fähigkeiten es in diesem Moment erlauben, kannst Du Deine Gedanken vorsichtig neu strukturieren und eine Perspektive zurückgewinnen. "Ich bin im Entzug. Zehntausende Menschen sind vor mir dadurch gegenagen und es ging ihnen wieder besser. So wird es auch bei mir sein."

Das hier ist wichtig: wenn es Dich überwältigt und Du Dich komplett suizidal fühlst, dann suche jemanden (Familie, Freunde, einen Arzt, einen Krisennotruf) und hole Dir Hilfe. Es gibt zuviel, was Dich noch erwartet und irgendwann wirdst Du wieder Dankbarkeit auch für die kleinsten, einfachsten Dinge empfinden und sie zu würdigen wissen - das solltest Du nicht verpassen. Das Gefühl, wie kostbar das Leben ist, das Selbstvertrauen und dieses Gefühl, als ob man unbesiegbar ist, wenn der Entzug endlich komplett vorbei ist.

Meine lieben Freunde, es ist so. Die Erfahrungen können grausam sein und viel länger andauern, als Du glaubst, damit umgehen und sie bewältigen zu können, aber lass Dich davon nicht entmutigen. Du KANNST und Du WIRST es bewältigen. An Tagen, an denen Du glaubst, nicht mehr weitermachen zu können, atme einfach ... und mache weiter. Das ist alles, was Du machen kannst und solltest. Du lässt los ... ergibst Dich der Situation .. und wartest. Du wirst nicht sterben. Du wirs ok sein. Du wirst an frühere Tage denken, als Du Dich genauso gefühlt hast und Du wirst Dich daran erinnern, dass Du sie überstanden hast. Das wirst Du auch heute schaffen ... und morgen ... und übermorgen. Jetzt ist nur heute von Bedeutung, und Du wirst es schaffen.

With thoughts of wellness and gentle hugs,
Baylissa -

copy and paste Ende



Vielleicht hilft es Dir ein bisschen. 
Viele liebe Grüße Gwen

....."

Keine Verwirrung: ich habe den Text zu mir übertragen,
da für für mich gerade genau passt.

Vielen Dank,

Katharina
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitrag von Katharina » Montag, 11.12.17, 13:16

Hallo!

... Und noch vier Stunden weiter geschlafen bis gerde jetzt. .....

Also: alles okay.

Ich hatte plötzlich die Nase voll. Länger als ein paar Stunden geht nicht, so war's aber dies schwarzfühlen und ---sehen.

Im Prinzip okay.
Aber was nützt es?

Für mich NICHT okay,
da mich das zieht und zieht,
nach unten.

Es ist grauenhaft da unten
ich fürchte mich vor
"da unten",
da ist Depression
ich vertraue nicht auf Kurzweil
da unten.

Jedes Kopfweh etc.
alles normal
sowieso
unter diesen Umständen eh,
auch mal wetterbedingt
wird riesig, gigantisch
hoch bewertet.

Das schadet mir.

Alles ist plötzlich nicht mehr zum Aushalten,
wie bockig.

Gerechtfertigt, ja
für mich schädlich.

Schluss damit, auf der Stelle.

Liebe Grüße,
Katharina
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitrag von Gwen » Montag, 11.12.17, 13:19

Liebe Katharina,

schön, dass der Text von Baylissa gerade passend ist für Dich! :)

Ich fand ihn auch sehr gut und hilfreich. Daher hab ich Mal beschlossen, ihn zu verbreiten ;-). Hier gibt's so viele Texte, dass ich es manchmal recht schwierig finde, den Überblick zu behalten und die für mich passenden zu finden. Ich kopiere mir daher auch manchmal hilfreiche Texte in meinen Thread, um sie später wieder aufzufinden.

Liebe Grüße Gwen
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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitrag von Katharina » Montag, 11.12.17, 13:37

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Re: Lorazepam/Zolpidem/Atarax absetzten - Bupropion und Escitalopram abgesetzt

Beitrag von Katharina » Montag, 11.12.17, 21:04

Hallo!

Ich mache es jetzt so:
Ich verbiete zum Beispiel,:
"...was ein Mist Schneeregen.... :-(((.."

Sondern:
".....Schnee super, das Grau ist weg. .... ". ;-)))


Das passt den negativen Gefühlen nicht.

Also rede ich es mir vor, als müsse ich einen Text für's Examen lernen, immer zu und immer wieder.

Andere Gedanken: Radio an, trotz Kopfweh und hör da zu.

Dann musste ich los, Diabetes Quartal
gute Werte, ( Langzeitwert 5,5 das ist top
NierenWerte wieder okay,
Blutdruck zu hoch, 160 zu erinnere ich nicht,
haben wir auf den Entzug bezogen,

genau wollte der Doc verstehen, wie das vonstatten geht.

Wann wieviel Diazepam morgens ab nächster Woche

( Phase 18 Ashton Manual Lorazepam substituiert mit Diazepam )

getropft wird:
8 trp = 4mg

wann was spät:
2 Tabletten a' 5mg

Was, wie und wann geht es mit Atarax und Zolpidem weiter ?
Später.

Im Sommer sagte er:
4mg Lorazepam
werden sie nicht los.
Ich: wie sehen uns im Dezember.

Es klappt mit dem Gedanken- Umlenken, wenn man dran bleibt
und sich an die entspannende
Möglichkeit erinnert:
Nur für jetzt.

Das war mir völlig abhanden gekommen,
ich saß im "..was wäre und was wird und würd und ist, wieso weshalb...".
wie vernagelt da.

Ich hatte aufgehört, mich darum zu
kümmern;
ich weiß es nicht,
keine Lust,
dieses Training weiter zu führen.
Vergessen.
Keine Lust zum Ist-Zustand!

Bockig den Soll-Zustand haben wollen,
sofort !

Alles EsZehHA !

Das wär das Ticket für die
"DunkelKammer"
gewesen.

Ich war heute nicht atemlos draußen, sondern ganz normal,
keine Hitzeattacke/Kälte

es ist schwankend, das das so ist weiß ich und dennoch war ich schlicht weg dagegen.

Auch egal, manchmal verliert man sich.

So hatte ich einen guten Nachmittag, wirklich.

Einen schönen Abend,
Liebe Grüße und Danke fürs Augen auf machen - Angebot !

Katharina
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