Klick auf das Kreuzchen, wenn Du die Meldung gelesen hast ->

Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bleibt, bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lies Dich dann zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.
Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Euer ADFD Team

Frisch abhängig von Diazepam

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
lunetta
Beiträge: 1440
Registriert: Montag, 17.08.15, 18:09
Hat sich bedankt: 388 Mal
Danksagung erhalten: 3036 Mal

Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von lunetta » Montag, 20.02.17, 15:53

Hallo!

Ich bin auch ganz erstaunt und schockiert, dass sich deine Partnerin nicht untersuchen lassen will und gegebenenfalls behandeln!!!
Das wäre doch das Erste was man machen sollte, wenn man schon so lange mit einer Infektion kämpft... wenn sie es schon nicht für sich machen will, dann doch für dich, der schon so lange so krank ist!!!!!! Egal ob sie Beschwerden hat oder nicht, aber um auszuschließen, dass der Pokal nicht immer wieder zu dir zurückwandert! Bei solchen gemeinen Erregern ist auch ein gemeinsam benütztes WC, Handtuch etc. ein möglicher Überträger.

Und deine Idee einen so schnellen Entzug im KH zu machen, halte ich für gar nicht gut.....das kann nicht gut gehen wie wir hier aus Erfahrung wissen...
Bitte überleg dir das noch!

LG
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor lunetta für den Beitrag (Insgesamt 3):
JamieMarkus33Murmeline
► Text zeigen
.

SuSu
Beiträge: 187
Registriert: Montag, 29.02.16, 1:01
Hat sich bedankt: 208 Mal
Danksagung erhalten: 175 Mal

Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von SuSu » Montag, 20.02.17, 17:33

Jamie hat geschrieben:Hallo Markus,

das ist keine gute Idee :o .
Ich kann dir nur dringend empfehlen ambulant einen Entzug zu machen.
Die Klinik wird 5mg lachhaft finden, wird dir bei Symptomen AD und NL aufdrücken, entzieht es dir in 7-10 Tagen und du kommst heim mit einem Haufen Beschwerden :(.
Hundert Mal hab ich das hier leider schon so lesen müssen. Ich kann mich nicht an einen guten klinischen Entzug erinnern, was uns hier geschildert wurde.

Viele Grüße
Jamie
7-10 Tage...Nö, bei mir auf 7,5mg waren es 4 Tage bis 0. Und dann gute Nacht. Wer noch nicht genug Trauma und Leid hat kann es gern probieren. Einen kalten Entzug wird man für den Rest seines Lebens nicht mehr vergessen wenn man nicht zu den absolut stabilen Menschen gehört. Und danach Zuhause ist man so fertig dass man erstmal wieder Wochen braucht um stabiler zu werden. Oder aber das ZNS ist dann komplett im Eimer und man verträgt gar nix mehr. Aber manchmal muss man erst sowas durchmachen um zu verstehen dass Benzos zu den schlimmsten Drogen überhaupt gehören.

Lg
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor SuSu für den Beitrag (Insgesamt 2):
Markus33Murmeline
27.8.17= 4,5mg Diazepam
16.2.18 = 4mg

Betablocker Metoprolol niedrigste Dosierung

Diagnosen: schwere Depression, posttraumatische Belastungsstörung, Nebennierenschwäche, Hashimoto, chronisches Erschöpfungssyndrom, KPU, Multiinfektions Syndrom

Markus33
Beiträge: 73
Registriert: Dienstag, 06.12.16, 18:20

Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Markus33 » Montag, 20.02.17, 19:29

Ich bin hin und her gerissen, ich hatte ja das 20 minütige Gespräch mit einem Psychiater der Suchtabteilung des Lkh Wunstorf.
Er meinte, bei einer 2 monatigen täglichen Einnahme von nicht mehr als 5 mg würde er es sogar sofort absetzen.
Er meinte sonst kann ich es alle drei Tage um 1 Tropfen runterdosieren. Aber er betonte das ich auf keinen Fall mit Krampfanfällen rechnen müßte bei meiner dosierung.

Er suggerierte mir das ich, wenn ich es über Monate weiter nehme, eine weitere stärkere Abhängigkeit entwickelt.

Ich bin ein Dickkopf und wahrscheinlich muss ich immer auf die Nase fallen um zu lernen, ich werde trotzdem 1 mg pro 7-10 Tage absetzen, also alle 3- 5 tage 0,5 runter. Ich hoffe das es ein Mittelweg ist. Ich berücksichtige dabei die niedrigdosierung und die "kurze" Abhängigkeit.

Klar werden es keine Ferien, aber ich versuche es so und das zu hause. Das ist mein Vorhaben nun.

Was sagt ihr dazu?


LG Markus
Grunderkrankung: Angststörung und Somatisierungsstörung mit Posttraumatischer Belastungsstörung seit Schädelhirntrauma 3 grades durch Verkehrsunfall 1999

2011 - März 2016 Escitalopram 10 mg, über 6 Monate ausgeschlichen wegen extremer Gewichtszunahme (30kg) und zum Schluss permaneneter müdigkeit.

Diazepamerfahrung seit vielen Jahren, erstkontakt vor 15 jahren dann alle paar Monate, dann alle paar Wochen mal 3-5 mg.


16.01.2016 - Begonnen mit Cipralex wegen zu starker Depressionen, 2 mg erstmal und langsam hoch in Tropfenform. Vielleicht dann erstmal nur auf 5mg

17.01.2016 - cipralex wird nicht weiter eingenommen, die Nebenwirkungen gestern waren zuviel für mich.

Seit 18.01 im KrankenhausIT entzündung des cerebralen Ventrikelsystems und des Rückenmarks
Mediaktion: Mono embolex 1-0-0, diazepam 5mg 1-0-0,
Omeprazol 1-0-0, doxycyclin 1-0-1 ( wobei ich frage ovdas denn nötig sein noch) und ab dem 20.01 nun ceftriaxon iv. Stationär wurde auch ab und zu tavor 1mg verabreicht :(..

Ausgangsdosis Diazepam betrug 5,5- 6 mg Diazepam.

Seit 2 wochen Beginn des Entzugs vom Diazepam:

15.02.2016 - seit 3 Tagen auf 4,5 mg runterdosiert,
laut Plan alle 10 Tage 0,5 runter.
Merker aber bei kleinen Schritten schon Stärke beschwerden.

LinLina
Team
Beiträge: 5762
Registriert: Montag, 14.09.15, 16:20
Hat sich bedankt: 18711 Mal
Danksagung erhalten: 8822 Mal

Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von LinLina » Montag, 20.02.17, 20:33

Hallo Markus,

naja, du kennst ja unsere Empfehlungen, aber wenn du das wirklich versuchen möchtest, dann musst du es wohl tun, sonst wirst du immer weiter zweifeln. Weißt du denn, was du tust wenn du wieder so starke Schmerzen bekommst? Du bräuchtest Alternativstrategien um mit Angst und Schmerz und anderen Zuständen umzugehen.

Es stimmt schon, dass manche nach 2 Monaten Einnahme schneller absetzen können, aber viele auch nicht - und da du sehr stark auch auf kleine dosisveränderungen reagierst scheint das bei dir eher nicht so einfach zu sein wie dein Arzt optimstischerweise annimmst :-( leider gehen die Ärzte oft nicht auf die Individuelle Situation ein, dadurch ist schon viel Leid entstanden.

Dass du Krampfanfälle bekommst glaube ich auch nicht. Aber es kann individuell länger dauern, sich von einem schnellen Entzug zu erholen.

Liebe Grüße
Lina
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor LinLina für den Beitrag (Insgesamt 3):
Markus33MurmelineSuSu
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 16.4.2018: 0,06 mg Mirtazapin

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: / Mein Thread
► Text zeigen

Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Markus33
Beiträge: 73
Registriert: Dienstag, 06.12.16, 18:20

Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Markus33 » Montag, 20.02.17, 20:39

Hallo liebe Lina,

ich habe jetzt, darf es garnicht laut sagen, Massagen 2 mal pro Woche verschrieben bekommen.
Gegen die Schmerzen ist jetzt eine Wärmflasche mein Begleiter, oder novalgin in kinderdosierung wenn ich es denn nehme. Momentan ist es eher heulen ohne Grund ab und zu und übelkeit die ich sonst nicht kenne und eben schwindel, welcher sich legt wenn ich liege.Schmerzen sind gerade okay..
Achja und leichtes schwitzen und ich kann keine Menschenmengen ertragen.

Ich versuche es einfach, ihr seit ja zum Glück da.



LG Markus
Grunderkrankung: Angststörung und Somatisierungsstörung mit Posttraumatischer Belastungsstörung seit Schädelhirntrauma 3 grades durch Verkehrsunfall 1999

2011 - März 2016 Escitalopram 10 mg, über 6 Monate ausgeschlichen wegen extremer Gewichtszunahme (30kg) und zum Schluss permaneneter müdigkeit.

Diazepamerfahrung seit vielen Jahren, erstkontakt vor 15 jahren dann alle paar Monate, dann alle paar Wochen mal 3-5 mg.


16.01.2016 - Begonnen mit Cipralex wegen zu starker Depressionen, 2 mg erstmal und langsam hoch in Tropfenform. Vielleicht dann erstmal nur auf 5mg

17.01.2016 - cipralex wird nicht weiter eingenommen, die Nebenwirkungen gestern waren zuviel für mich.

Seit 18.01 im KrankenhausIT entzündung des cerebralen Ventrikelsystems und des Rückenmarks
Mediaktion: Mono embolex 1-0-0, diazepam 5mg 1-0-0,
Omeprazol 1-0-0, doxycyclin 1-0-1 ( wobei ich frage ovdas denn nötig sein noch) und ab dem 20.01 nun ceftriaxon iv. Stationär wurde auch ab und zu tavor 1mg verabreicht :(..

Ausgangsdosis Diazepam betrug 5,5- 6 mg Diazepam.

Seit 2 wochen Beginn des Entzugs vom Diazepam:

15.02.2016 - seit 3 Tagen auf 4,5 mg runterdosiert,
laut Plan alle 10 Tage 0,5 runter.
Merker aber bei kleinen Schritten schon Stärke beschwerden.

LinLina
Team
Beiträge: 5762
Registriert: Montag, 14.09.15, 16:20
Hat sich bedankt: 18711 Mal
Danksagung erhalten: 8822 Mal

Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von LinLina » Dienstag, 21.02.17, 17:05

Hallo Markus,

bitte pass gut auf dich auf :hug:

Liebe Grüße
Lina
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor LinLina für den Beitrag (Insgesamt 2):
Markus33SuSu
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 16.4.2018: 0,06 mg Mirtazapin

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: / Mein Thread
► Text zeigen

Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Markus33
Beiträge: 73
Registriert: Dienstag, 06.12.16, 18:20
Hat sich bedankt: 132 Mal
Danksagung erhalten: 45 Mal

Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Markus33 » Dienstag, 21.02.17, 19:11

Danke Lina,

die Meinung der Ärzte verunsichert so sehr, ich merke jetzt starken druck im Bauch, übelkeit und schwindel.
Auch an einen plötzlichen herztod denke ich andauerndas wieder aufgrund herzrhytmusstörungen, habe leider zu viel gelesen, bin ja auch ein herzphobiker.

Ich hatte die tage am Wochenende, Freitag ,Samstag und sonntag ja anstatt den 5 mg abends zusätzlich 2 mg genommen weil es mir schlecht ging. Das wollte ich auch unterbinden, merkte das mein Körper immer mehr will.

Ich habe gesagt nein, bin dann wieder runter auf die 4,5mg und deswegen kamen jetzt auch diese beschwerden.

Ich will nicht weiter hoch, ich will mich bei diesen 4,5 mg fangen... Bis vor einiger Zeit war ich ja sowieso nur bei ca 4mg. Die Toleranz allein macht es mir schon schwer.. Ich denke, weiß es nicht, das die Toleranz also die wirkungslosigkeit der anhaltenden dosis allein schon entzug hervorruft, da frage ich mich wie ich mich stabilisieren kann wenn es so wäre ?

Ich werde jetzt erst nen tropfen weniger wenn diese beschwerden sich gelegt haben.


LG Markus
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Markus33 für den Beitrag:
LinLina
Grunderkrankung: Angststörung und Somatisierungsstörung mit Posttraumatischer Belastungsstörung seit Schädelhirntrauma 3 grades durch Verkehrsunfall 1999

2011 - März 2016 Escitalopram 10 mg, über 6 Monate ausgeschlichen wegen extremer Gewichtszunahme (30kg) und zum Schluss permaneneter müdigkeit.

Diazepamerfahrung seit vielen Jahren, erstkontakt vor 15 jahren dann alle paar Monate, dann alle paar Wochen mal 3-5 mg.


16.01.2016 - Begonnen mit Cipralex wegen zu starker Depressionen, 2 mg erstmal und langsam hoch in Tropfenform. Vielleicht dann erstmal nur auf 5mg

17.01.2016 - cipralex wird nicht weiter eingenommen, die Nebenwirkungen gestern waren zuviel für mich.

Seit 18.01 im KrankenhausIT entzündung des cerebralen Ventrikelsystems und des Rückenmarks
Mediaktion: Mono embolex 1-0-0, diazepam 5mg 1-0-0,
Omeprazol 1-0-0, doxycyclin 1-0-1 ( wobei ich frage ovdas denn nötig sein noch) und ab dem 20.01 nun ceftriaxon iv. Stationär wurde auch ab und zu tavor 1mg verabreicht :(..

Ausgangsdosis Diazepam betrug 5,5- 6 mg Diazepam.

Seit 2 wochen Beginn des Entzugs vom Diazepam:

15.02.2016 - seit 3 Tagen auf 4,5 mg runterdosiert,
laut Plan alle 10 Tage 0,5 runter.
Merker aber bei kleinen Schritten schon Stärke beschwerden.

lunetta
Beiträge: 1440
Registriert: Montag, 17.08.15, 18:09
Hat sich bedankt: 388 Mal
Danksagung erhalten: 3036 Mal

Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von lunetta » Dienstag, 21.02.17, 21:32

Hallo!

Du wirst dich nicht stabilisieren, wenn du in einer Phase absetzt, in der es dir ohnehin nicht gut geht.
Vorraussetzung für ein erfolgreiches Absetzen ist eine stabile Ausgangsbasis.

Ich glaube dass du dzt. in keiner stabilen Situation bist und in letzter Zeit viel hin und hergehoppt bist. Dazu noch die anderen Medis - kein Wunder dass es dir nicht gut geht.

Wir haben dir schon geraten erst mal eine Dosis zu finden, bei der du dich einigermaßen "gut" fühlst, das wird nicht eine Dosis sein, die schon unter der Ausgangsdosis liegt....

Warte doch mit dem Absetzen noch bis es dir besser geht, und nimm jetzt loeber erst mal eine Zeit lange eine minimal höhere Dosis ein damit du dich mal einpendeln kannst.

LG
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor lunetta für den Beitrag (Insgesamt 3):
SuSuLinLinaMarkus33
► Text zeigen
.

SuSu
Beiträge: 187
Registriert: Montag, 29.02.16, 1:01
Hat sich bedankt: 208 Mal
Danksagung erhalten: 175 Mal

Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von SuSu » Dienstag, 21.02.17, 22:51

Hallo Markus,

Nur ein gut gemeinter Rat: vertraue lieber den Leuten hier als den Ärzten. Viele die hier schreiben wissen genau wie heimtückisch Benzos sind und wollen dir wirklich helfen. Ich hab noch nie ein Forum erlebt wo es soviele liebe Menschen gibt die wirklich darauf bedacht sind dass es einem besser geht. Ich bin jetzt seit über einem Jahr hier und wurde nie im Stich gelassen, im Gegenteil! Mir selber geht es gerade auch sehr sehr schlecht aber ich will nicht dass andere dieselben Fehler machen die mir passiert sind. Mehr kann ich dazu nicht mehr sagen, muss mich jetzt leider auch wieder zurück ziehen.

Wünsche dir alles Gute und pass auf dich auf !
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor SuSu für den Beitrag (Insgesamt 3):
LinLinalunettaMarkus33
27.8.17= 4,5mg Diazepam
16.2.18 = 4mg

Betablocker Metoprolol niedrigste Dosierung

Diagnosen: schwere Depression, posttraumatische Belastungsstörung, Nebennierenschwäche, Hashimoto, chronisches Erschöpfungssyndrom, KPU, Multiinfektions Syndrom

Markus33
Beiträge: 73
Registriert: Dienstag, 06.12.16, 18:20
Hat sich bedankt: 132 Mal
Danksagung erhalten: 45 Mal

Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Markus33 » Mittwoch, 22.02.17, 12:34

Ich danke euch für eurer Einschätzungen und euren wirklich liebevollen Ratschläge.
Ich bin jetzt den nächsten Schritt gegangen und auf 4 mg runter... Ich will den Entzug spüren, es soll mir für die Zukunft ein Denkmal sein!

Alle 3 Tag werde ich ein Tropfen weniger nehmen..
Wichtig ist mir das man mir versichert hat das es bei der dosierung zu keinen lebensbedrohlichen Zuständen kommen kann. Ich beiße mich durch und werde euch ausführlich berichten.

Ich liege auf dem Sofa und ja ich merke den Entzug, mir ist schwindelig und flau im Magen, auch schitze ich phasenweise sehr...habe aber gemerkt das diese Symptome wechseln und sich auch legen.
Die Angst ist da, ganz klar... Wenn ich bei 1 - 1,5 mg angekommen bin werde ich laaaaangsam machen.

Ich trinke viel stilles Wasser und schlaf und nerventee und nehme Vitamin B komplex und Magnesium.

Drückt mir die Daumen und ich lasse euch drann teilhaben an meinem vorhaben..


Liebe Grüße


Markus
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Markus33 für den Beitrag (Insgesamt 2):
LinLinaMurmeline
Grunderkrankung: Angststörung und Somatisierungsstörung mit Posttraumatischer Belastungsstörung seit Schädelhirntrauma 3 grades durch Verkehrsunfall 1999

2011 - März 2016 Escitalopram 10 mg, über 6 Monate ausgeschlichen wegen extremer Gewichtszunahme (30kg) und zum Schluss permaneneter müdigkeit.

Diazepamerfahrung seit vielen Jahren, erstkontakt vor 15 jahren dann alle paar Monate, dann alle paar Wochen mal 3-5 mg.


16.01.2016 - Begonnen mit Cipralex wegen zu starker Depressionen, 2 mg erstmal und langsam hoch in Tropfenform. Vielleicht dann erstmal nur auf 5mg

17.01.2016 - cipralex wird nicht weiter eingenommen, die Nebenwirkungen gestern waren zuviel für mich.

Seit 18.01 im KrankenhausIT entzündung des cerebralen Ventrikelsystems und des Rückenmarks
Mediaktion: Mono embolex 1-0-0, diazepam 5mg 1-0-0,
Omeprazol 1-0-0, doxycyclin 1-0-1 ( wobei ich frage ovdas denn nötig sein noch) und ab dem 20.01 nun ceftriaxon iv. Stationär wurde auch ab und zu tavor 1mg verabreicht :(..

Ausgangsdosis Diazepam betrug 5,5- 6 mg Diazepam.

Seit 2 wochen Beginn des Entzugs vom Diazepam:

15.02.2016 - seit 3 Tagen auf 4,5 mg runterdosiert,
laut Plan alle 10 Tage 0,5 runter.
Merker aber bei kleinen Schritten schon Stärke beschwerden.

Markus33
Beiträge: 73
Registriert: Dienstag, 06.12.16, 18:20

Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Markus33 » Donnerstag, 23.02.17, 17:12

Bin ordentlich im entzug angekommen, fühle mich schlapp, müde, schwindelig und kann mich gerade so auf den beinen halten.. emotionale Achterbahn mit Kopfschmerzen und depressivität. Morgen wieder Termin bei meiner Psychiaterin.

Da ich ja gestern und heute auf 4 mg bin und ich mich echt schlapp fühle gehe ich erst in 3-4 Tagen weiter runter.

LG Markus
Grunderkrankung: Angststörung und Somatisierungsstörung mit Posttraumatischer Belastungsstörung seit Schädelhirntrauma 3 grades durch Verkehrsunfall 1999

2011 - März 2016 Escitalopram 10 mg, über 6 Monate ausgeschlichen wegen extremer Gewichtszunahme (30kg) und zum Schluss permaneneter müdigkeit.

Diazepamerfahrung seit vielen Jahren, erstkontakt vor 15 jahren dann alle paar Monate, dann alle paar Wochen mal 3-5 mg.


16.01.2016 - Begonnen mit Cipralex wegen zu starker Depressionen, 2 mg erstmal und langsam hoch in Tropfenform. Vielleicht dann erstmal nur auf 5mg

17.01.2016 - cipralex wird nicht weiter eingenommen, die Nebenwirkungen gestern waren zuviel für mich.

Seit 18.01 im KrankenhausIT entzündung des cerebralen Ventrikelsystems und des Rückenmarks
Mediaktion: Mono embolex 1-0-0, diazepam 5mg 1-0-0,
Omeprazol 1-0-0, doxycyclin 1-0-1 ( wobei ich frage ovdas denn nötig sein noch) und ab dem 20.01 nun ceftriaxon iv. Stationär wurde auch ab und zu tavor 1mg verabreicht :(..

Ausgangsdosis Diazepam betrug 5,5- 6 mg Diazepam.

Seit 2 wochen Beginn des Entzugs vom Diazepam:

15.02.2016 - seit 3 Tagen auf 4,5 mg runterdosiert,
laut Plan alle 10 Tage 0,5 runter.
Merker aber bei kleinen Schritten schon Stärke beschwerden.

Markus33
Beiträge: 73
Registriert: Dienstag, 06.12.16, 18:20
Hat sich bedankt: 132 Mal
Danksagung erhalten: 45 Mal

Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Markus33 » Sonntag, 26.02.17, 12:44

Ich hatte am 24.02 einen Termin bei meiner Psychiaterin.
Sie sagte zu mir ich mache zu schnell und sie hat mich drum gebeten alle 10-14 Tage 0,5 mg runter zu gehen.
Reumütig und vor allen Dingen geläutert habe ich dieses jetzt auch so angenommen. Bin wieder hoch auf 4,5.

Etwas neues gibt's von meinen Chlamydientitern, der igg ist weiter positiv aber der iga ist jetzt das erste mal nach 4 monaten negativ, inwiefern es zu bedeuten hat das der erreger gekillt ist weiß ich nicht, das muss mir der Arzt erklären. Am Freitag hatte er am Telefon keine Zeit.

Was soll ich euch sagen, fühle mich schlapp und unwohl.
Ihr hattet recht und die Ärzte aus den Psychatrien, nun ja...


Und Petra, ich habe mir jetzt diese Allicin kapseln besorgt, muss dazu sagen das die aber ganz schön auf den Magen schlagen.


LG Markus
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Markus33 für den Beitrag (Insgesamt 2):
LinLinaMurmeline
Grunderkrankung: Angststörung und Somatisierungsstörung mit Posttraumatischer Belastungsstörung seit Schädelhirntrauma 3 grades durch Verkehrsunfall 1999

2011 - März 2016 Escitalopram 10 mg, über 6 Monate ausgeschlichen wegen extremer Gewichtszunahme (30kg) und zum Schluss permaneneter müdigkeit.

Diazepamerfahrung seit vielen Jahren, erstkontakt vor 15 jahren dann alle paar Monate, dann alle paar Wochen mal 3-5 mg.


16.01.2016 - Begonnen mit Cipralex wegen zu starker Depressionen, 2 mg erstmal und langsam hoch in Tropfenform. Vielleicht dann erstmal nur auf 5mg

17.01.2016 - cipralex wird nicht weiter eingenommen, die Nebenwirkungen gestern waren zuviel für mich.

Seit 18.01 im KrankenhausIT entzündung des cerebralen Ventrikelsystems und des Rückenmarks
Mediaktion: Mono embolex 1-0-0, diazepam 5mg 1-0-0,
Omeprazol 1-0-0, doxycyclin 1-0-1 ( wobei ich frage ovdas denn nötig sein noch) und ab dem 20.01 nun ceftriaxon iv. Stationär wurde auch ab und zu tavor 1mg verabreicht :(..

Ausgangsdosis Diazepam betrug 5,5- 6 mg Diazepam.

Seit 2 wochen Beginn des Entzugs vom Diazepam:

15.02.2016 - seit 3 Tagen auf 4,5 mg runterdosiert,
laut Plan alle 10 Tage 0,5 runter.
Merker aber bei kleinen Schritten schon Stärke beschwerden.

SuSu
Beiträge: 187
Registriert: Montag, 29.02.16, 1:01
Hat sich bedankt: 208 Mal
Danksagung erhalten: 175 Mal

Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von SuSu » Montag, 27.02.17, 14:19

Hallo Markus,

Wie gesagt, selbst mein Hausarzt sagt nur alle 2 Wochen um 0,5mg runter. Der sagt das nicht ohne Grund. Wenn Diazepam eine so lange Halbwertszeit bis zu 100 Stunden hat dann ist so nach 4-5 Tagen der Spiegel abgesunken und das trifft bei mir genau zu. Nach 4 Tagen merke ich die Reduktion und ab da braucht das Gehirn erstmal Zeit um sich auf die Veränderung einzustellen. Aber nach 4-5 Tagen ist ja erstmal nur die Hälfte abgebaut. Deswegen habe ich nach 10 Tagen nochmals einen Schub. Ich würde sagen man kann wirklich auch alle 21 Tage erst wieder reduzieren dann hat das Gehirn schön Zeit das zu verkraften. Weil nach 10 Tagen fängt es ja erst richtig an dass man die Reduktion wirklich spürt und wenn du zu schnell bist kann sich das dann mit der neuen Reduktion überlappen und dann wird es sehr schwer auszuhalten.

Nimmst du das Allicin nach dem Essen? Wenn ja und es trotzdem Beschwerden macht ist es nix. Ich hab zum Glück einen relativ robusten Magen.

Lg
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor SuSu für den Beitrag (Insgesamt 3):
MurmelineLinLinaLisamarie
27.8.17= 4,5mg Diazepam
16.2.18 = 4mg

Betablocker Metoprolol niedrigste Dosierung

Diagnosen: schwere Depression, posttraumatische Belastungsstörung, Nebennierenschwäche, Hashimoto, chronisches Erschöpfungssyndrom, KPU, Multiinfektions Syndrom

Markus33
Beiträge: 73
Registriert: Dienstag, 06.12.16, 18:20

Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Markus33 » Donnerstag, 02.03.17, 18:57

Hallo ihr lieben,

ich bin mittlerweile am Rande der Verzweiflung,
Diese prostatageschichte hält sich solange im Zaum wie ich das doxy nehme, lasse ich es weg kommt es sofort wieder.

Auch ist der Traum der 4,5 mg in weite Ferne gerückt, körperlich fing ich an zu schwitzen bei Bewegung, heftiger schwindel und das Gefühl umzukippen.

Ich bin jetzt bei 6 mg, was bleibt mir schon übrig?
Man hatte mir wieder geraten das cipralex doch vorsichtig einzuschleichen, das war wieder ein großer Fehler...
Obwohl ich nur 2 von den 10 mg genommen habe (3 tage) , ging es mir immer dreckiger auch vom schwindel her und den Ängsten. Ich habe es gestern morgen das letzte mal genommen, ich werde das unter der einnahme von diazepam nie wieder nehmen!! Diazepam verstärkt die Nebenwirkungen von diesem Gift um ein vielfaches!!

Leute was mach ich bloß? Ich will nicht weiter höher :(


LG

Markus
Grunderkrankung: Angststörung und Somatisierungsstörung mit Posttraumatischer Belastungsstörung seit Schädelhirntrauma 3 grades durch Verkehrsunfall 1999

2011 - März 2016 Escitalopram 10 mg, über 6 Monate ausgeschlichen wegen extremer Gewichtszunahme (30kg) und zum Schluss permaneneter müdigkeit.

Diazepamerfahrung seit vielen Jahren, erstkontakt vor 15 jahren dann alle paar Monate, dann alle paar Wochen mal 3-5 mg.


16.01.2016 - Begonnen mit Cipralex wegen zu starker Depressionen, 2 mg erstmal und langsam hoch in Tropfenform. Vielleicht dann erstmal nur auf 5mg

17.01.2016 - cipralex wird nicht weiter eingenommen, die Nebenwirkungen gestern waren zuviel für mich.

Seit 18.01 im KrankenhausIT entzündung des cerebralen Ventrikelsystems und des Rückenmarks
Mediaktion: Mono embolex 1-0-0, diazepam 5mg 1-0-0,
Omeprazol 1-0-0, doxycyclin 1-0-1 ( wobei ich frage ovdas denn nötig sein noch) und ab dem 20.01 nun ceftriaxon iv. Stationär wurde auch ab und zu tavor 1mg verabreicht :(..

Ausgangsdosis Diazepam betrug 5,5- 6 mg Diazepam.

Seit 2 wochen Beginn des Entzugs vom Diazepam:

15.02.2016 - seit 3 Tagen auf 4,5 mg runterdosiert,
laut Plan alle 10 Tage 0,5 runter.
Merker aber bei kleinen Schritten schon Stärke beschwerden.

Lisamarie
Beiträge: 9421
Registriert: Freitag, 14.03.14, 19:16
Hat sich bedankt: 3506 Mal
Danksagung erhalten: 9352 Mal

Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Lisamarie » Donnerstag, 02.03.17, 19:09

Hallo Markus, du solltest aufpassen nicht immer weiter in die Psychopharmakaschiene zu geraten.

Vielleicht hätte schon ein Aufdosieren von 0,5 mg gereicht . Na ja jetzt bist du bei 6 mg, also ich würde da jetzt erstmal mindestens vier Wochen drauf bleiben und dann noch langsamer abdosieren, ich dosier in 0,25 mg Schritten ab , aber auch nicht ohne Absetzprobleme, da muss man sich halt durch beißen.

Mit deiner Prostata Geschichte kenn ich mich nicht aus, aber das Doxi zu nehmen dann mal wieder nicht ist auch eine weitere Reizung des ZNS.
Lg Petra
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lisamarie für den Beitrag (Insgesamt 2):
Markus33SuSu
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
.

SuSu
Beiträge: 187
Registriert: Montag, 29.02.16, 1:01
Hat sich bedankt: 208 Mal
Danksagung erhalten: 175 Mal

Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von SuSu » Donnerstag, 02.03.17, 21:45

Petra hat recht. Diese ständigen Schwankungen deiner Dosis sind extrem schlecht, so wird das nix , bleib auf einer Dosis also bei den 6mg jetzt einfach mindestens 4 Wochen und warte ab bis sich das ZNS beruhigt hat. Ich vertrage seit dem Dia auch kein Antidepressivum mehr. Wollte Escitalopram einschleichen und schon nach 2 Tropfen hab ich mich so elend gefühlt und die brutalsten restless legs bekommen. Geht einfach nicht mehr. Versuch mal Kurkuma oder Curcumin

http://www.deutsche-gesundheits-nachric ... wirkungen/

http://blasenentzuendungheilen.de/das-u ... gsinfekte/

http://www.praxisvita.de/cranberrysaft- ... ntzuendung (Hast du das schon versucht ?)

https://www.zeinpharma.de/gesundheitsma ... und-blase/ (Und das?)
Lg
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor SuSu für den Beitrag (Insgesamt 2):
JamieMarkus33
27.8.17= 4,5mg Diazepam
16.2.18 = 4mg

Betablocker Metoprolol niedrigste Dosierung

Diagnosen: schwere Depression, posttraumatische Belastungsstörung, Nebennierenschwäche, Hashimoto, chronisches Erschöpfungssyndrom, KPU, Multiinfektions Syndrom

lunetta
Beiträge: 1440
Registriert: Montag, 17.08.15, 18:09
Hat sich bedankt: 388 Mal
Danksagung erhalten: 3036 Mal

Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von lunetta » Freitag, 03.03.17, 15:14

Hallo!

Ich lege dir noch mal das Angocin ans Herz!
ich bin sehr empfindlich und vertrage es sehr gut, keine Übelkeit nichts.
Du könntest auch versuchen frisch geriebenen Kren zu essen, immer mit ein wenig Brot.

Warum nimmst du denn mal Doxy und dann wieder nicht? Ist die Therapie mit AB schon zu Ende oder noch nicht?

Ich weiß nicht ob es das bei uns auch gibt, aber mein Mann bringt mir immer mal wieder eine Produkt aus Italien mit das sich D- Mannose nennt. Ich nehme das bei den ersten Anzeichen und es hilft super.

Gute Besserung! LG
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor lunetta für den Beitrag (Insgesamt 2):
JamieMarkus33
► Text zeigen
.

Lisamarie
Beiträge: 9421
Registriert: Freitag, 14.03.14, 19:16
Hat sich bedankt: 3506 Mal
Danksagung erhalten: 9352 Mal

Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Lisamarie » Samstag, 18.03.17, 19:42

Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lisamarie für den Beitrag:
Markus33
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
.

Jamie
Beiträge: 14169
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 16995 Mal
Danksagung erhalten: 21928 Mal

Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 05.04.17, 22:34

Hallo Markus, :)

wie geht es dir denn in der Zwischenzeit?

Alles ok oder eher mau? Was macht die Gesundheit?

Grüße
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag:
Markus33
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Markus33
Beiträge: 73
Registriert: Dienstag, 06.12.16, 18:20

Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Markus33 » Sonntag, 30.04.17, 15:27

Hallo ihr Lieben,

vorweg ich bin immer noch bei 5 mg diazepam.

Habe 5 monate antibiotika hinter mir wegen diesem urologischen Problem. Wobei man mir immer sagte ich habe nichts und fertig.

8 Monate nach Beginn dieser Beschwerden wurde gezielt ein MRT von der Prostata gemacht und des Beckens , jetzt letzten Donnerstag.
Möchte es nicht groß kommentieren, schaut selbst ..
20170430_152344.jpg
Prostata mit Besuch
20170430_152435.jpg
Hüftknochen mit Bewohner
Grunderkrankung: Angststörung und Somatisierungsstörung mit Posttraumatischer Belastungsstörung seit Schädelhirntrauma 3 grades durch Verkehrsunfall 1999

2011 - März 2016 Escitalopram 10 mg, über 6 Monate ausgeschlichen wegen extremer Gewichtszunahme (30kg) und zum Schluss permaneneter müdigkeit.

Diazepamerfahrung seit vielen Jahren, erstkontakt vor 15 jahren dann alle paar Monate, dann alle paar Wochen mal 3-5 mg.


16.01.2016 - Begonnen mit Cipralex wegen zu starker Depressionen, 2 mg erstmal und langsam hoch in Tropfenform. Vielleicht dann erstmal nur auf 5mg

17.01.2016 - cipralex wird nicht weiter eingenommen, die Nebenwirkungen gestern waren zuviel für mich.

Seit 18.01 im KrankenhausIT entzündung des cerebralen Ventrikelsystems und des Rückenmarks
Mediaktion: Mono embolex 1-0-0, diazepam 5mg 1-0-0,
Omeprazol 1-0-0, doxycyclin 1-0-1 ( wobei ich frage ovdas denn nötig sein noch) und ab dem 20.01 nun ceftriaxon iv. Stationär wurde auch ab und zu tavor 1mg verabreicht :(..

Ausgangsdosis Diazepam betrug 5,5- 6 mg Diazepam.

Seit 2 wochen Beginn des Entzugs vom Diazepam:

15.02.2016 - seit 3 Tagen auf 4,5 mg runterdosiert,
laut Plan alle 10 Tage 0,5 runter.
Merker aber bei kleinen Schritten schon Stärke beschwerden.

Antworten