Klick auf das Kreuzchen, wenn Du die Meldung gelesen hast ->


Aktuell:
Umfrage an Langzeit- und Schwerbetroffene im Entzug

Bitte mitmachen, eure Meinung ist uns wichtig


Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bleibt, bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lies zunächst die "Erste Hilfe" für Deine Medikamentengruppe: Antidepressiva | Benzodiazepine | Neuroleptika

Euer ADFD Team

Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Tami25

Re: GABA beim Ausschleichen von Benzos? / Quetiapin und Clonazepam

Beitrag von Tami25 » Freitag, 14.07.17, 10:20

Liebe Lina,

ja, schreib ich um in der Signatur :)

Weißt Du woher das Wissen stammt, daß 0,50 Clonazepam 10mg Diazpam entsprechen? Ich kann mir das ehrlich gesagt überhaupt nicht vorstellen.
Ich hab das auch eine Zeitlang genommen und 10mg war die HÖCHSTDOSIS! die hat mich umgeschmissen, so daß icham nächstentag noch gezittert hab!
Normalerweise hab ich 5mg genommen.

Und bei Clonazepam hab ich in der schlimmen Phase 4,5!!! mg genommen.
Tropfen, meine ich die Clonazepam Tropfen, die hab ich mir extra aus Deutschland bestellt für die allerletzten Schritte. Wobei ich jetzt vergessen habe, wieviel in einem Tropfen drin ist...
Was meinst Du genau mit statt von 0,50 auf 0,25 in 0,1 Schritten? Wenn ich jeden Monat nur 0,1mg runtergehe würd ich ja noch 50 Monaten brauchen. - Ich muss aber im Oktober ca spätestens weg von allem sein. Denn dann muß mein Gehirn wieder Hochleistung bringen.
Noch dazu will ich ja auch noch schwanger werden....

Ich gehe eh nie die 0,50 mit einem mal runter, ich gehe immer erst 0,25 runter und dann eine Woche später die anderen 0,25, Und dann wart ich wieder 4 Wochen.
Würde also 0,25 teilen und erst mal den Schritt runtergehen, bevor ich dann ganz bei den 0,25 angelangt bin. Die frage war mehr, wenn ich dann bei 0, 625 angelangt bin, wie ich dann mit den tropfen weitermache.

Ich sehe grad ein tropfen sind sogar 0,1 mg.
wenn ich dann also bei 0,625 angelangt bin und wir gehen davon aus daß alles gut ging :) wie würdest du dann mit den tropfen weitermachen, immer 0,1 runtergehen aber wie lange halten? ich würde nach den 0,625, dann 5 tropfen nehmen Da aber auch die Frage wie lange die 0,625 halten bis ich auf die 5 tropfen zurückgehe?

wobei ich mich vor den tropfen wegen des Alkhols gleich fürchte, wegen Histamin und weil bei mir die Tropfen ohnhin immer eine ganz andere Wirkunge haben. Diazepam hab ich trotz Histamin lange super vertragen, die tropfen überhaupt nicht! die haben mich auf einen Horrortripp geschickt als hätt ich gaaanz schlechte Drogen eingenommen. ganz grauslich. Ich hoffe, das ist bei Clonazepam nicht so.
Aber mein Arzt (hab einen arzt und eine ärtzin) hat mir gesagt -und das hatte ich eh irgendwo gepostet) - daß Clonazepam - obwohl es in der Gruppe derBenzos ist - da eigentlich nicht hingehört. Er hat viele STudien mitverfolgt, es auch selbst genommen eine zeitlang, und man kommt viel schnell und leichter davon weg als von zb diazepam , temesta etc.

Naja ich werd sehen, ob er recht hat.

ganz liebe Grüße unddanke!
tami

LinLina
Team
Beiträge: 5951
Registriert: Montag, 14.09.15, 16:20
Hat sich bedankt: 19393 Mal
Danksagung erhalten: 9051 Mal

Re: GABA beim Ausschleichen von Benzos? / Quetiapin und Clonazepam

Beitrag von LinLina » Freitag, 14.07.17, 13:16

Liebe Tami :-)
Weißt Du woher das Wissen stammt, daß 0,50 Clonazepam 10mg Diazpam entsprechen? Ich kann mir das ehrlich gesagt überhaupt nicht vorstellen.
Ich hab das auch eine Zeitlang genommen und 10mg war die HÖCHSTDOSIS! die hat mich umgeschmissen, so daß icham nächstentag noch gezittert hab!
Normalerweise hab ich 5mg genommen.
Die werte stammen aus der offiziellen Umrechnungstabelle von Dr. Ashton, die sich viele Jahre sehr intensiv mit Benzodiazepin-Entzügen und Substitution beschäftigt hat. Allerdings ist das individuell. Diazepam wirkt außerdem bei vielen sehr müde, schlapp und "benebelt" machend, gerade am Anfang. Ich denke, bei dir könnte die Äquivalenzdosis etwas niedriger sein, oder du verträgst das Diazepam einfach schlecht.

Das ändert aber nichts daran, dass 0,5 mg Clonazepam immer noch keine ganz kleine Dosis ist.
Und bei Clonazepam hab ich in der schlimmen Phase 4,5!!! mg genommen.
Tropfen, meine ich die Clonazepam Tropfen, die hab ich mir extra aus Deutschland bestellt für die allerletzten Schritte. Wobei ich jetzt vergessen habe, wieviel in einem Tropfen drin ist...
Was meinst Du genau mit statt von 0,50 auf 0,25 in 0,1 Schritten? Wenn ich jeden Monat nur 0,1mg runtergehe würd ich ja noch 50 Monaten brauchen.


Wenn du von 0,5 auf 0,25 in 0,1 Schritten gehst, brauchst du keinesfalls 50 Monate :shock: sondern wenn du pro Monat einen Schritt machst, 2,5 Monate.
- Ich muss aber im Oktober ca spätestens weg von allem sein. Denn dann muß mein Gehirn wieder Hochleistung bringen.
Noch dazu will ich ja auch noch schwanger werden....
Ein "Muss" und ein fester Zeitpunkt wann der Entzug fertig sein muss ist nicht ratsam, das gelingt oft nicht. Dein Körper gibt das Tempo vor und bestimmt, wann du wieder fit bist :?
Ich gehe eh nie die 0,50 mit einem mal runter, ich gehe immer erst 0,25 runter und dann eine Woche später die anderen 0,25, Und dann wart ich wieder 4 Wochen.
Würde also 0,25 teilen und erst mal den Schritt runtergehen, bevor ich dann ganz bei den 0,25 angelangt bin. Die frage war mehr, wenn ich dann bei 0, 625 angelangt bin, wie ich dann mit den tropfen weitermache.

Ich sehe grad ein tropfen sind sogar 0,1 mg.
wenn ich dann also bei 0,625 angelangt bin und wir gehen davon aus daß alles gut ging :) wie würdest du dann mit den tropfen weitermachen, immer 0,1 runtergehen aber wie lange halten? ich würde nach den 0,625, dann 5 tropfen nehmen Da aber auch die Frage wie lange die 0,625 halten bis ich auf die 5 tropfen zurückgehe?
wobei ich mich vor den tropfen wegen des Alkhols gleich fürchte, wegen Histamin und weil bei mir die Tropfen ohnhin immer eine ganz andere Wirkunge haben. Diazepam hab ich trotz Histamin lange super vertragen, die tropfen überhaupt nicht! die haben mich auf einen Horrortripp geschickt als hätt ich gaaanz schlechte Drogen eingenommen. ganz grauslich. Ich hoffe, das ist bei Clonazepam nicht so.
Ich würde erstmal auf die Tropfen umstellen und schauen ob du damit zurecht kommst. Wenn du jetzt insgesamt 0,5 mg nimmst, und 1 Tropfen 0,1 mg enthält, bräuchtest du aktuell 5 Tropfen. Du könntest versuchen pro Monat einen Tropfen weniger zu nehmen, dann wärst du in 5 Monaten durch, natürlich abhängig von deinem Befinden.

Ich weiß gerade nicht ob du die Wasserlösemethode schonmal probiert hast? Nur für den Fall, dass du die Tropfen nicht verträgst.
Aber mein Arzt (hab einen arzt und eine ärtzin) hat mir gesagt -und das hatte ich eh irgendwo gepostet) - daß Clonazepam - obwohl es in der Gruppe derBenzos ist - da eigentlich nicht hingehört. Er hat viele STudien mitverfolgt, es auch selbst genommen eine zeitlang, und man kommt viel schnell und leichter davon weg als von zb diazepam , temesta etc.
Ich denke das ist individuell wie schnell man von den verschiedenen Benzos abhängig wird. Das ist richtig, es gibt Benzodiazepine, wo es tendenziell schneller geht, wie Lorazepam und Alprazolam. Aber Clonazepam ist jedenfall eindeutig ein Benzodiazepin und es gibt viele Menschen, die davon sehr stark körperlich abhängig sind. Ich sehe keinen Anlass es nicht in die Gruppe der Benzos einzuordnen. Es wirkt auch auf die gleiche Rezeptorengruppe.

Wenn du und dein Arzt vergleichsweise einfach absetzen könnst, dann liegt das meiner Einschätzung nach nicht an der "harmlosigkeit" der Substanz, sondern einfach daran, dass bei manchen Menschen gewöhnungsprozesse nicht so schnell eintreten wie bei anderen.

Wenn du Studien dazu hast, kannst du sie aber gerne mal verlinken.

Liebe Grüße
Lina
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor LinLina für den Beitrag:
Jamie

Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,03 mg Mein Thread
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Tami25

Re: GABA beim Ausschleichen von Benzos? / Quetiapin und Clonazepam

Beitrag von Tami25 » Freitag, 14.07.17, 17:02

Liebe Lina,

sorry , ich bin mathematisch ein Leichtgewicht. Das passieren mir schlimme Aussetzer. (dafür bin ich sprachlich sehr begabt. :-) )
ja MÜSSEN ist nie gut, fakt ist ich werde im Herbst Massen an Text lernen müssen und das geht mit Clonazepam nicht. Tu ich das nicht, bin ich meinen Beruf los. so einfach ist das. und zwar für immer und ewig.
Also so ganz ohne Druck wird das leider nicht gehen. Auf der anderen Seite - ich mach ihn mir nicht auf eine Art, daß ich mir Stress damit mache, weil es bisher so gut geklappt hat , daß ich mir sicher bin, daß das weiter so gut geht. Und dann hätte ich im Oktober ja nur noch eine Minidosis , die vielleicht nicht mehrso viel anrichtet.

also solange ich noch teilen kann! würd ich gern bei den Tabletten bleiben. (die 0,50 kann man locker vierteln! )
Ich werd ja eh sehen ,wies klappt, wenn es wieder schwer werden sollte mit dem Schlafen, dann kann ich ja immer noch auf die Tropfen umsteigen... (mit der Wasserlösmethode hab ich mich noch nicht auseinandergesetzt, das erschien mir so kompliziert, daß ich gar nicht mehr weitergelesen habe.... - brauch das problem aber nur einer Freundin abgeben, und die würde das für mich wohl schnell lösen :-) und mir deppensicher erklären können) also einen Schritt zurückgehen und dann mit den tropfen so wie Du s empfohlen hast, Würds aber gern erstmal so versuchen...

Ich mach ja viel nebenbei. Also sehr intensive Meditationen, die den Gehirnstoffwechsel sehr beeinflussen (positiv) und sogar körpereigenes Valium erzeugen. (also Valiumident)

Vielen Dank für Deinen Rat!
Ich schau jetzt erstmal obs auch so klappt, also weiter halbieren, aber immer bei den 4 Wochen bleiben, was ja eh graduell ist, wie der arzt empfohlen hat, er meinte nur er würde alle 8 und nicht alle 4 wochen runtergehen. Dann wäre ich auch im Dezember.. ächz..

Nunja, ich werds sehen. Versuch es so angstfrei als möglich anzugehen.

alles Liebe,
Tami

Tami25

Re: GABA beim Ausschleichen von Benzos? / Quetiapin und Clonazepam

Beitrag von Tami25 » Freitag, 14.07.17, 17:31

PS. falls ich die Tropfen nehme. dann brauch ich doch eigentlich jetzt nicht damit beginnnen und 5 Tropfen nehmen, wenn ich jetzt bei 0,5 bin.
sondern in 4 wochen dann mit 4 tropfen einsteigen . oder hab ich mich schon wieder mathematisch vertan? :-)

danke!!!
tami

LinLina
Team
Beiträge: 5951
Registriert: Montag, 14.09.15, 16:20
Hat sich bedankt: 19393 Mal
Danksagung erhalten: 9051 Mal

Re: GABA beim Ausschleichen von Benzos? / Quetiapin und Clonazepam

Beitrag von LinLina » Freitag, 14.07.17, 18:50

Hallo Tami :-)

es ist so, gerade wenn man unsicher ist ob man die Tropfen verträgt, ist es besser bei der Umstellung nicht gleichzeitig die Dosis zu verändern. Sonst weiß man nicht, ob mögliche Reaktionen an der Dosisänderung oder an der Darreichungsform liegen.

Du kannst es natürlich trotzdem so machen, dass du gleich mit 4 Tropfen einsteigst, wenn du das möchtest.

Ein Kompromiss wäre vielleicht, wenn du 0,25 mg als Tablette und dazu noch 2 Tropfen (0,2 mg) nimmst. Dann wärst du bei 0,45 mg, das wäre nur ein kleiner Reduktionsschritt wo anhand deines bisherigen Verlaufs kaum Symptome zu erwarten wären und du müsstest nur einen Teil der Dosis als Tropfen zu dir nehmen.

Liebe grüße
Lina
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor LinLina für den Beitrag (Insgesamt 2):
JamieAnnanas

Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,03 mg Mein Thread
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Tami25

Re: GABA beim Ausschleichen von Benzos? / Quetiapin und Clonazepam

Beitrag von Tami25 » Freitag, 14.07.17, 20:48

Liebe Lina.

ok, das hab ich begriffen (nicht bei dosisreduzierung zu den tropfen zu wechseln)

Ich hab heute noch mal gerechnet (mit taschenrechner! das sollte also stimmen :-) )

Ein Viertel der Tablette ist kaum mehr als ein Tropfen.

Wenn ich also nicht halbiere in 2 Wochen, sondern nur 1/4 wegnehme, sollte das gut klappen. Das mit den tropfen hat nämlich auch den Nachteil dass ich mit der Flasche bis zum Ende nicht auskomme, ich mir ein privates REzept hier holen muss, nach D schicken, eine Freundin holt es mir und schickt es mir dann nach Österreich... Im akutfall ist das natürlich immer möglich, aber da die Tablettenso schön groß sind, ich sie zur Not sogar 8teln könnte, warum dann die tropfen nehmen?
Ich weiß auch nicht warum sie mir nicht so sympathisch sind, wahrscheinlich weil ich bei allem was in diesen Bereich fällt (Psychpax Tropfen oder auch vor Jahren EINMAL trimiparim (oder so ähnlich, ein Horrortripp ) schlechte Erfahrungen gemacht habe und es bis jetzt mit den Tabletten so gut klappt.
Jedes mal wenn ich dachte, es klappt nicht ! - war es letztendlich immer meine Histaminausschüttung, die ich zu spät erkannt habe . (wenn das von Anfang an ein Arzt diagnostiziert hätte, hätte ich mir diesen ganzen SchlaflosHorrror und nun solche Medikamente nehmen müssen, nämlich ersparen können. Eigentlich absurd. Nicht daß ich irgendeinen Virus aus dem afrikanischen Busch mir eingeschleppt hätte - da könnte ich ja noch verstehen, daß Ärzte anstehen - nein, eine hundsnormale Histaminunverträglichkeit waren sie nicht in der lage zu diagnostizieren 14 Jahre lang! . sowas ist schon sehr ärgerlich. Macht aber natürlich im nachhinein nicht viel Sinn, sich drüber aufzuregen...

Also ich probiere es mit dem Vierteln ,sollte das in die Hose gehen, zieh ich ganz brav die TropfenVariante durch.
Da man Rivotril halbieren darf, wird man sie ja wohl auch viertel noder sogar achteln dürfen , nehm ich an,aber das klärich noch mit der Apotheke.

ganz liebe Grüße und Danke für Deine Unterstützung!
Tami

Tami25

Re: GABA beim Ausschleichen von Benzos? / Quetiapin und Clonazepam

Beitrag von Tami25 » Donnerstag, 10.08.17, 18:05

Hallo ihr Lieben,

hoffe esgeht Euch gut!!!

Ich bin immer noch bei 0,5 Clonazepam. In 1-2 Wochen geh ich dann auf 0,37.
Und ab heute von 10 auf 5mg Quetiapin. Das werd ich 5 wochen halten und dann nur mehr jeden zweiten Tag eine und dann weg damit.

Wie gehabt, wenns Schwierigkeiten gibt, werd ich mich melden.
Bis jetzt geht s aber immer noch glatt. uff.

alles Liebe!
Tami

Murmeline
Team
Beiträge: 12274
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50
Hat sich bedankt: 13806 Mal
Danksagung erhalten: 12177 Mal

Re: GABA beim Ausschleichen von Benzos? / Quetiapin und Clonazepam

Beitrag von Murmeline » Freitag, 11.08.17, 16:49

Hallo Tami,

tageweises Auslassen können wir nicht empfehlen, es löst bei einem Teil der Betroffenen unnötige Symptome und Reaktionen aus. Sinnvoller halte ich die Option, einen Zwischenschritt von 2,5mg einzulegen.

Weiterhin alles Gute! Murmeline
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Murmeline für den Beitrag:
LinLina
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Eva
Beiträge: 1932
Registriert: Sonntag, 23.07.17, 13:47
Hat sich bedankt: 1802 Mal
Danksagung erhalten: 2959 Mal

Re: GABA beim Ausschleichen von Benzos? / Quetiapin und Clonazepam

Beitrag von Eva » Freitag, 11.08.17, 17:15

Hallo!

Noch bevor ich alles gelesen habe - GABA habe ich ausprobiert - es war FURCHTBAR! Hat bei mir alles noch verschlimmert. Ich kann nur dringend davor warnen. Da gehts letztlich auch um Eingriffe bzw. ein Ausweichen in die Suchtstruktur, also wirklich Vorsicht!

LG Pons
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Eva für den Beitrag:
LinLina
Zolpidem und Bromazepam aus dem Niedrigdosisbereich abgesetzt.

Tami25

Re: GABA beim Ausschleichen von Benzos? / Quetiapin und Clonazepam

Beitrag von Tami25 » Freitag, 11.08.17, 21:13

Liebe/r Pons,

Gaba ist eh kein Thema mehr. Leider bliebt das als Name vom thread. Ich hab nur ein pflanzliches Mittel mit Gaba (das ich aber nur extrem selten nehme) ich werde aber wahrscheinlich, sollte ich gegen Ende Schwierigkeiten bekommen, hochdosiert Passiumsblume nehmen, denn das senkt Histamin und ich habe - wenn - immer nur wegen Histamin nicht schlafen können . Und die Mittel machen das HIT Problem ja noch schlimmer. Erstmal, wenn sie dann raus sind, sollte sich das wieder stabilisieren.

danke dennoch für die Warnung!!
alles Liebe,
Tami

Lisamarie
Beiträge: 9422
Registriert: Freitag, 14.03.14, 19:16
Hat sich bedankt: 3508 Mal
Danksagung erhalten: 9353 Mal

Re: GABA beim Ausschleichen von Benzos? / Quetiapin und Clonazepam

Beitrag von Lisamarie » Samstag, 12.08.17, 9:00

Hallo wenn du einen anderen Titel für deinen Thread möchtest , sag kurz Bescheid wir Moderatoren können den ändern. Sag uns wie dein Thread heißen soll und wir benennen ihn um.
Grüße Petra
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lisamarie für den Beitrag:
Jamie
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
.

Eva
Beiträge: 1932
Registriert: Sonntag, 23.07.17, 13:47

Re: GABA beim Ausschleichen von Benzos? / Quetiapin und Clonazepam

Beitrag von Eva » Samstag, 12.08.17, 13:48

Liebe Tami,

das freut mich, danke für die positive Rückmeldung. Ich hatte es inzwischen selbst schon gemerkt, dass GABA für Dich zum Glück nicht mehr akut ist; ich war nur beim ersten Drüberlesen so entsetzt, dass ich gleich reagieren "musste".

Von L-Tryptophan und auch GABA bin ich sowas von "geheilt", dass ich wirklich andere vor denselben Fehlern gern bewahren möchte. Ich hatte damals vorher auch im Internet recherchiert und kaum mal eine echte Warnung dazu gefunden. Es mag sein, dass es bei mir mit einer grundsätzlichen Suchtstruktur zu tun hat - dazu beobachte ich mich gerade sehr genau - dennoch halte ich diese Dinge grundsätzlich für weitaus weniger harmlos, als sie dargestellt werden: eben weil sie dafür anfällige Menschen zum Missbrauch verleiten können.

Vielleicht liest es ja jemand, der damit liebäugelt, überlegt es sich nochmal und lässt es sein; dann wäre der Titel gar nicht mal so verkehrt :wink:

Alles Gute für Dich,
DIE Pons :)
Zuletzt geändert von Eva am Samstag, 12.08.17, 13:53, insgesamt 1-mal geändert.
Zolpidem und Bromazepam aus dem Niedrigdosisbereich abgesetzt.

Tami25

Re: GABA beim Ausschleichen von Benzos? / Quetiapin und Clonazepam

Beitrag von Tami25 » Samstag, 12.08.17, 13:52

Liebe Murmeline,

bei quetiapine ist die kleinste Dosis 25mg. man darf sie auch ncih teilen, weil der Wirkstoff nicht gleichmäßig verteilt ist. Nun hab ich mir die kleinen dosen anfertigen lassen und bin jetzt bei 5mg (das ist eine kapsel, also nicht teilbar) . das ist die kleinste Dosis , die man bekommen kann. 2,5 geht also nicht.
Da aber vielevon 50 auf Null gehen und nix spüren, und ich ja sogar ganz langsam runterging und jetzt eben bei 5mg angelangt bin, mach ich mir da überhaupt keine Gedanken. ich hab von diesem Medikament auch nie auch nur irgendwas gespürt, weder im Positiven noch im Negativen. Wahrscheinlich könnte ich auch von 5 auf Null gehen aber da man ja einen Spiegel aufbaut, hab ich mir jetzt gedacht es eine Woche lang jeden zweiten Tag zu nehmen und dann weg damit.
das wird schon gut gehen. ich mach mir da keine Gedanken. vor allem meditiere ich ca 3 h am Tag.

Liebe Petra, ja das wäre super, wenn Du den Thread anders nennen könntest. vielen danke! zb "Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapine" oder was besser passt. Ich vetraue Dir da :-)

alles LIebe!
Tami

Jamie
Beiträge: 14465
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 17468 Mal
Danksagung erhalten: 22582 Mal

Re: GABA beim Ausschleichen von Benzos? / Quetiapin und Clonazepam

Beitrag von Jamie » Samstag, 12.08.17, 13:58

Hallo Tami,

wenn du die Kapsel öffnest und nur die Hälfte des Inhalts einnimmst (zB Inhalt in 50ml Wasser geben und dann nur 25ml trinken, Rest verwerfen), könntest du auch auf 2,5mg kommen.
Die Kapseln sind zu öffnen, ich habe, als ich noch berufstätig war, in der Apotheke selbst solche Kapseln mit Sonderdosierungen für die Patienten hergestellt.
Ich informiere dich einfach nur über diese Möglichkeit, denn so wie ich dich einschätze, möchtest du eh dein Ding machen ;).

Von der Einnahme jeden zweiten Tag würde ich vehement abraten, das Gehirn bekommt da sonst täglich widersprüchliche Signale, AD sind keine Aspirin.
Dann lieber durchgängig nehmen und irgendwann weglassen, wenn du nicht weiter abdosieren willst.

Titel wird abgeändert.

Grüße
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 2):
LisamarieLinLina
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Tami25

Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Tami25 » Sonntag, 13.08.17, 10:54

Liebe Jamie,

stimmt, ich mach eh mein Ding :) Nehme aber dennoch auch mal Ratschläge an.:)

ok, dann mach ich das so in 4 wochen!

Herzliche Dank für den Tipp! das Seroquel ist mir nicht geheuer, wenn ich also noch einen kleineren Schritt gehen könnte, bevor ich es ganz weglasse, bin ich froh, wobei ich noch nie eine Senkung gespürt habe, ich bin sehr sicher, daß ich nix spüren werde, wenn ich auf 0 gehe, aber sicher ist sicher....

alles Liebe und einen schönen Sonntag!
Tami

Tami25

Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Tami25 » Sonntag, 13.08.17, 11:48

LIebe Petra,

danke fürs Ändern des threadnamens! :)

schönen Sonntag!
Tami

Tami25

Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Tami25 » Mittwoch, 06.09.17, 19:10

Hallo ihr,

bin jetzt bei 0,375 Clonazepam angelangt und nehm noch 5mg Quetiapine.
alles im grünen Bereich, wenn nicht das Histamin spinnt.
Wenn ich aber stressfrei bin, klappt alles wunderbar.

ganz liebe Grüße!
Tami

Tami25

Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Tami25 » Donnerstag, 07.09.17, 18:30

Hi ,
ich bins nochmal,

in ca 2 Wochen werde ich ja von 5mg auf 2,5 mg Quetiapine gehen, 30 Tage oder stück länger und es dann weglassen.
Und ich hab so große Angst davor.
So große Agnst, daß ich eventuell dann nicht mehr schlafen kann. Über Quetiapine liest man ja so furchtbare Dinge daß die Leute - die davor NIE Schlafstörungen hatten , danach nicht mehr schlafen konnte, über viele Monate.
Das macht mir große Angst.
Auf der anderen Seite hatten die alle diese Problem schon als sie bei 25mg angelangt waren.
ich bin ja jetzt schon bei 5 mg und habe kaum Probleme. ((Und wenn sind sie HistaminProbleme, die ich schon hatte, noch bevor ich irgendso ein medikament je nahm)

Ich weiß, man kann keine Prognosen stellen, aber wenn es bis jetzt so gut klappte, mussich mir da arg Sorgen machen, daß die letzten paar mg, mich vielleicht wieder schlaflos machen? dazu muss man auch sagen, quetiapine, hat bei mir nie gewirkt ,es hat mich nie müde gemacht, ich hab diese Zeug also so lange völlig umsonst genommen, es hat keinerleiwirkung gezeigt.
Dennoch hab ich jetzt die Angst, daß es wirkung zeigt, wenn ich es gar nicht mehr nehme, aber im negativen.
hach...

wie schätzt ihr das ein?
alles Liebe,
Tami
<3

Ululu 69
Team
Beiträge: 2724
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43

Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 07.09.17, 19:15

Hallo Tami,

auch wenn ich sehr gut verstehen kann, dass du das Quetiapin jetzt endlich komplett los werden willst, würde ich dir empfehlen, den Rest langsamer abzusetzen.

Damit minimiert du das Risiko, Absetzerscheinungen und Schlafstörungen zu bekommen.
Du hast das Absetzen bisher ja gut vertragen, ich würde da lieber nicht riskieren quasi auf der Zielgeraden noch Probleme zu bekommen. Ich glaube, Geduld zählt sich hier aus.
LG Ute
► Text zeigen


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Tami25

Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Tami25 » Donnerstag, 07.09.17, 19:42

Liebe Ute,

wie geht denn noch langsamer? ich halt die 5mg im ganzen 50 Tagen, dann geh ich auf 2,5 - (was ja nur geht weil mir hier jemand empfahl die Kapsle aufzumachen und in wasser aufzulösen und dann die hälfte zu trinken) und halt das auch 50 Tage wohl , vielleicht sogar 60 (muss mir noch ein rezept holen)
die kleiste reguläre dosis ist ja wie Du weißt 25mg. Ich bin doch eh sehr vorsicthig unterwegs, oder doch nicht?

also würdest Du die 2,5 dann noch mal teilen und wieder 50 Tage halten? )ob sich das auch überhaupt so ganz auflöst,sodaß man wirklich die hälfte von5mg hat oder sogar 1/3 davon???

danke! :)
Tami

Gesperrt