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Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odyssee geht weiter.

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
inandout
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von inandout » Freitag, 25.05.18, 21:26

Liebe Foris,

so, ich stecke im Umzugsstress, nächste Woche Dienstag beziehe ich die neue Wohnung; so ganz kann ich mich nicht freuen, denn die Nachteile kenne ich schon: heizt sich bei geschlossenen Fenstern sehr auf, bei offenen ist aber viel Straßenlärm (super für Menschen im Entzug :D). Na gut, vielleicht finde ich einen Weg, es mir dort angenehm zu machen.

Aber die Frage: Ich weiß, das Team kann mir keine Entscheidungen abnehmen. Aber ich habe doch diese Unsicherheit, dass ich nicht genau weiß, welche Menge Wirkstoff in meinen Amisulprid-Kapseln enthalten ist, Individualrezeptur Apotheke (hat auch Jamie in meinem Thread hier bestätigt, dass das unsicher ist). Jetzt wollte ich als nächstes den Diazepam-Entzug anpacken.

Was sagt Ihr? Erst auf Wasserlösemethode Amisulprid umstellen und dann Diazepam-Entzug anfangen, oder andersherum?

Die Kapseln verunsichern mich sehr, das Dia will ich aber natürlich auch nicht länger nehmen als nötig, heul heul.

Danke schonmal und euch allen einen schönen Abend und ein Stück vom Glück!

inandout
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von padma » Freitag, 25.05.18, 22:10

hallo Inandout, :)

wenn dich die Kapseln so verunsichern und du dich mit der Wasserlösemethode sicherer fühlst, würde ich zunächst umstellen. Das ist ja kein grosser Akt, ich denke, du kannst das direkt umstellen.
Oder habe ich das Problem nicht verstanden?

Erstmal alles Gute für den Umzug, und dass die Vorteile der neuen Wohnung hoffentlich überwiegen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von inandout » Samstag, 26.05.18, 22:01

Hallo padma,

vielen Dank; wenn es nur die Umstellung wäre, dann wäre es kein großer Akt, da hast du recht. Es ist ja nur die Unsicherheit, nicht zu wissen, wieviel Dosis ich mit den Kapseln wirklich nehme, oder ob Schwankungen da waren.

Dann könnte der Akt ja größer sein, weil ich dann mit Wasserlösemethode doch wieder die wirklichen 61,5 mg zu mir nehme?

Danke für die Wünsche, ich werde alles dafür tun, dass die Wohnträume in Erfüllung gehen.

Liebe Grüße,
inandout
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odyssee geht weiter.

Beitrag von inandout » Mittwoch, 30.05.18, 17:55

Hallo,

nur kurz zur Info, ich bin gerade seltener online, weil ich noch auf Internet in der neuen Wohnung warte, kann noch dauern. Bin erstmal froh, dass der Umzug gut geklappt hat.

Falls noch jemandem etwas zu meiner letzten Frage (voriger Post) einfällt, würde ich mich freuen.

Lese durch Internetmangel auch nicht so viel mit. Hoffe, bei einigen, bei vielen hier, geht es in die richtige Richtung!

Herzlich,

iandout
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odyssee geht weiter.

Beitrag von padma » Mittwoch, 30.05.18, 18:26

hallo Inandout, :)

ich würde darauf hoffen, dass die Abweichung falls vorhanden, nur minimal war.

Wenn du zurückwechselst, dann gib dem etwas Zeit. So dass sich dein ZNS ggfs. an die leicht veränderte Dosis anpassen kann.

Schön, dass du den Umzug nun geschafft hast. :D

liebe Grüsse,
padma
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odyssee geht weiter.

Beitrag von inandout » Freitag, 01.06.18, 12:16

Hallo padma,

vielen Dank dir! Ja, genau, da würde ich echt einfach etwas hoffen müssen. Ich muss lernen, mit gewissen Ungewissheiten zu leben ;)

Liebe Grüße,
inandout
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odyssee geht weiter.

Beitrag von inandout » Mittwoch, 13.06.18, 18:49

Hallo Ihrs,

so, ich hatte gesagt, wenn der Schreibtisch und das Bett stehen, dann wird Diazepam abgesetzt; sie stehen. (Gut, das Bett ist im Moment nur die Matratze auf dem Lattenrost, aber dafür stehen schon andere Sachen in der Wohnung ;)).

Dazwischen kam ja noch die Umstellung auf Wasserlösemethode Amisulprid, die benutze ich jetzt wieder seit einer Woche, ohne Probleme.

Heute nacht gehts los: statt 4 mg werde ich 3,5 mg Tropfen nehmen. Reduktion um 0,5 mg alle 1 - 4 Wochen, je nach Symptomen (habe das hier im Forum so gefunden).

Ihr könnt intervenieren, wenn ihr daran irgendetwas falsch findet. Mein Gefühl sagt ja.

Ach ja, mit meinen ZG geht es weit besser auch, das Alleinewohnen ist das Richtige! Außerdem habe ich ein gutes Buch dazu gelesen, aber das empfehle ich dann lieber in dem passenden Thread, bzw. schreibe dort meine Gedanken.

LG, inandout
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odyssee geht weiter.

Beitrag von padma » Mittwoch, 13.06.18, 19:03

hallo Inandout, :)

klasse, dass Bett und Schreibtisch stehen. :D
Und die Umstellung auf die Wasserlösemethode hast du auch bewältigt. :D

Du klingst entschlossen, jetzt den Benzoentzug anzugehen. :D Dein Plan hört sich gut an.

Alles Gute für den Start,
liebe Grüsse,
padma
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odyssee geht weiter.

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 14.06.18, 7:38

Lieber inandout !

Wie schön Du fühlst Dich wohl mit Dir in Deinem neuen Zuhause.
Das ist eine gute Basis.

Hetz Dich nicht und alles Gute für den Start.
Schnapp' Dir noch einen Ventilator vielleicht

- Du schriebst die Wohnung wird warm-

es wird wieder heiß,Du sollst Dich wohl führen !

🖤 Katharina
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odyssee geht weiter.

Beitrag von Jamie » Freitag, 15.06.18, 10:29

Hallo inandout :)

Ich bin in meinem Leben oft umgezogen, was ein Stress jedes mal .. :o .
Es geht aber nichts über das gute Gefühl, das Gröbste geschafft zu haben und langsam ankommen zu dürfen - das wünsche ich dir :)

Zu deinem Plan noch einen Satz

10% weniger alle 1-4 Wochen als Empfehlung
-->

- Beim Schritt von 4 auf 3,5mg reduzierst du 0,5mg statt 0,4mg; das geht noch ok
- Von 3,5mg auf 3mg gehen (wieder 0,5mg weglassen) sind es dann schon 14% weniger
- und von 3 auf 2,5mg dann schon 16,6% ..

sprich mit jedem Weglassen weiterer 0,5mg entfernst du dich immer mehr von den 10%

Das kann gut gehen, durchaus, aber möglicherweise sind die Schritte dann auch zu groß.

Behalte es einfach als Hinweis im Hinterkopf, sodass du reagieren kannst.

Viel Erfolg beim Benzoloswerden :fly: :fly:

Jamie
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odyssee geht weiter.

Beitrag von inandout » Sonntag, 17.06.18, 11:18

Hallo,

vielen Dank für eure Rückmeldungen und Wünsche! Ja Jamie, ich bin auch schon oft umgezogen, aber früher viel es mir nicht so schwer. Aber es stimmt, wenn dann die Wohnung langsam wird, das ist ein gutes Gefühl.

@Jamie oder alle Mathe-Pros: sorry, ich war echt nicht gut in Mathe. Ich verstehe es nicht ganz. Was ich verstehe: von 4mg auf 3,5mg ist ein Schritt von 12,5%. Aber warum ist dann der Schritt von 3,5 auf 3 mg schon ein Schritt von 14%? Die Prozent werden doch von der Ausgangsdosis gerechnet, oder nicht? Sonst würde man sich der Null ja nur annähern und nie ankommen?

Oh je, bessere Mathekenntnisse wären jetzt gut.

Etwas anderes ist ja noch, dass ich mit Benzos erst Anfang des Jahres angefangen habe, zuerst unregelmäßig, bis ich mich auf die 4mg eingestellt habe nach Empfehlung hier. Also ob länger entziehen als einnehmen nötig ist weiß ich nicht, bei Ashton habe ich das auch anders gelesen meine ich. Aber gut, mindestens werde ich es beobachten.

Liebe Grüße, inandout
Zuletzt geändert von inandout am Sonntag, 17.06.18, 11:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odyssee geht weiter.

Beitrag von sigli » Sonntag, 17.06.18, 11:34

Hallo inandout,

mit einem Dreisatz kannst du das immer ganz einfach ausrechnen: z. B.

4 mg entsprechen 100 %
3,5 mg entsprechen x %

3,5 x 100 ./. 4 = 87,5 %

Also hast du einen Reduktionsschritt von 12,5 % gemacht.

Wenn du weiter unten bist, z. B. unter 1 mg kann man immer etwas aufrunden. Und wenn du bei 0,2 mg oder 0,15 mg bist, einfach in 0,02 mg-Schritten reduzieren. Also ich habe bei diesen Absetzschritten keine Entzugssymptome mehr gehabt. Ich kann das jedem nur empfehlen.

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inandout
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odyssee geht weiter.

Beitrag von inandout » Sonntag, 17.06.18, 11:41

Hallo Sigli,

ja, vielen Dank, das mit den 12,5% verstehe ich :) Und besonders noch mal für den Dreisatz, ich habe echt die einfachsten Mathe-Dinge vergessen. Wenn ich dann aber weiter mit 0,5mg reduziere, dann ist es doch jedesmal ein Schritt von 12,5% von der Ausgangsdosis 4mg, oder sehe ich das falsch?

Wenn man von jedem Zwischenstand wieder 10% reduziert, dann würde es extrem lange dauern, Jahre, und rein rechnerisch käme man nie bei 0 an. So hatte ich die 10%-Regel bisher nie verstanden. Bei mir liegt ja keine Langzeiteinnahme vor, ich habe erst Anfang dieses Jahres damit regelmäßiger angefangen. Das kann für mich nicht der Absetzweg sein.

Liebe Grüße,
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odyssee geht weiter.

Beitrag von sigli » Sonntag, 17.06.18, 16:28

Liebe inandout,

bei 3,5 mg sieht es dann so aus:

3,5 mg entsprechen 100 %
3 mg entsprechen x %

3 x 100 ./. 3,5 = 85,71 % (du hast also einen Schritt von 100 - 85,71 = 14,29 % gemacht)

bei 3 mg sind dies:

3 mg entsprechen 100 %
2,5 mg entsprechen x %

2,5 x 100 ./. 3 = 83,33 % ( du hast also einen Schritt von 100 - 83,33 = 16,67 % gemacht)

und so fort. Du brauchst die nächst niedrigeren Zahlen einfach nur einzusetzen.

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sigli
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odyssee geht weiter.

Beitrag von sigli » Sonntag, 17.06.18, 17:11

Hallo inandout,

dass deine Einnahmezeit recht kurz war, ist natürlich ein Argument. Du kannst es ja so lange mit den 0,5 mg versuchen, bis du das Gefühl hast, dass der Reduktionsschritt immer schwerer wird und die Symptome zu heftig sind. Dann kannst du immer noch auf die 10 %-Regel umsteigen.

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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odyssee geht weiter.

Beitrag von inandout » Sonntag, 17.06.18, 19:10

Hallo Sigli,

vielen Dank nochmal; die Rechnung leuchtet mir ein. Aber das hier ist der Knackpunkt:
sigli hat geschrieben:
Sonntag, 17.06.18, 16:28


bei 3,5 mg sieht es dann so aus:

3,5 mg entsprechen 100 %
3 mg entsprechen x %

So verstanden hieße die 10%-Regel ja, jede neue Zwischenstufe als 100% anzunehmen. Dann nähert man sich rechnerisch ja asymptotisch der 0, erreicht sie aber nie! Wo hast du die 10%-Regel denn so gelesen, darf ich das fragen?

Ich habe sie immer so verstanden: 10% von der Ausgangsdosis reduzieren, sprich in 10%-Schritten absetzen.

Verstehst du, wo es hakt?

Persönlich würde ich mir überlegen, beim nächsten Schritt dann mit 0,4 mg weiter zu machen, weil das sehe ich ein, dass es eigentlich 10% von der Ausgangsdosis sein sollen.

Liebe Grüße,
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PS: ich bin männlich, macht aber nichts ;)
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odyssee geht weiter.

Beitrag von sigli » Sonntag, 17.06.18, 20:01

Hallo inandout,

es war hier mal eine Sissy aus dem französischen Forum. Sie erzählte, das viele von denen ganz bequem in 5- oder 10 %-Schritten von der letzten Dosis absetzen würden.

Da war bei den Benzoleuten überhaupt noch nicht die Rede davon. Und da es mir eh von meinem zu großen Schritt im unteren Bereich sehr schlecht ging, habe ich das beherzigt. Das hat sich bewährt. Auch im Nachhinein, wenn ich meine Problemzeiten in meinem Entzug ansehe, waren es immer die Reduktionsschritte, in denen es mir sehr schlecht ging, in denen ich mehr als 10 % reduzierte.

Ich meine sie hat auch einen Thread unter Sissy hier. Ich schau nochmal nach.

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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odyssee geht weiter.

Beitrag von sigli » Sonntag, 17.06.18, 20:03

Hallo inandout,

unter sissi findest du den Thread.

Sorry, dass ich dich für weiblich hielt.

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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odyssee geht weiter.

Beitrag von Jamie » Sonntag, 17.06.18, 21:01

Hallo inandout - oh du Quotenmann :D,

ich klinke mich kurz und frech ein ;).

Ja, eigentlich werden 10% von jedem neuen Schritt abgezogen.
Und du hast recht, man kommt da eigentlich nie bei Null an.

Also heißt es eine Zwischenlösung nehmen und sich vor allem an seinem Körper orientieren - du hast sicher ja mittlerweile mitbekommen, ob du zu denen gehörst, die sehr leiden und wirklich nur Mys an Stoff weglassen können oder ob du zu denen gehörst (da hatte auch ich Glück, wünsche mir jetzt den whatsapp smiley mit den betenden Händen), die eher weniger Probleme haben.

Du wirst schon eine passende Dosis finden!

MfG
Jamie
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Beitrag von inandout » Sonntag, 17.06.18, 21:12

Haha Jamie, es gibt doch noch ein paar mehr Männer hier? Habe hier schon einige gelesen. Aber mir sagte mal jemand, Männer lösen solche Probleme anders, mit Bier und Sport. Tja, Wenn ich das mal vor dem ganzen Mist gemacht hätte :D

Danke, jetzt habe ich die Antwort auf die kleine Mathe-Frage!

Hm, also ganz genau weiß ich das bei mir und den Stoffen auch noch nicht, weil ich nie ganz genau psychische Sachen und absetzbedingte auseinanderhalten kann, aber ich werde es schon noch herausfinden.

Schönen Abend an Dich und alle,
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