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Zopiclon absetzen

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Moselaner
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Zopiclon absetzen

Beitrag von Moselaner » Mittwoch, 12.07.17, 23:55

Hallo und guten Abend
Ich hoffe ich bin hier richtig . Ich nehme seit 22 Monaten zopiclon . Angefangen Zur Unterstützung in der Schmerztherapie während eines stationären Aufenthaltes in der Kardiologie Diagnose : NSTEMI und schwere Hypertonie . Gleichzeitig hatte ich zufällig einen Bandscheibenvorfall der medikamentös und mit einem Schmerzkatheter behandelt wurde .
Mir war das nicht so bewusst mit dem Zopiclon , fand es aber anfangs geil , so fest zu schlafen .
Bei der Entlassung wurde empfohlen, zopiclon weiter zu nehmen .
Insbesondere auf Grund meiner Herzerkrankung der Schlaf wichtig sei . In den letzten 22 Monate war ich in 4 Kliniken und 3 reha Maßnahmen.
Insgesamt 22 Wochen stationär . Und jedes Mal die Empfehlung, zopiclon zu schlucken.
Da ich anfangs mehr Angst um mein Herz hatte , hab ich mich nicht so recht darum gekümmert , was Zopiclon überhaupt ist . Mittlerweile habe ich mich schlau gemacht und sofort beschlossen , es langsam abzusetzen .
Auch weil mein Vater Tavor abhängig war und sich in meinem Haus aufgehangen hat . Bin mir sicher , daß Tavor die Schuld trägt.
Mein Problem ich nehme jetzt seit Anfang Juli 1.875 mg ,
Schlafe zwischen 00.00 Uhr und 02.00 Uhr ein .( meist während einer Radio Talk Sendung Big fm nightlounge)
Aber ich kann selten vor 12 Uhr mittags aufstehen , so kraftlos antriebslos und müde bin ich .
Mein Ziel wäre es , jetzt im August es ganz weg zu lassen .
Habe aber angst davor . Wäre es denn so richtig ?
Zuletzt geändert von Annanas am Donnerstag, 13.07.17, 0:07, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
Hier die Krankengeschichte
I
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Seit 01.06.17: 3,75 mg zopiclon
Seit 01.07.17: 1,875 mg Zopiclon
Seit 21.07 17: 1,5 mg Zopiclon
Seit 01.08.17: 1,125 mg Zopiclon
Seit 07.08.17: 0.9375 mg Zopiclon
14.8.17: 0,7 mg Zopiclon
21.8.17: 0,5 mg Zopiclon
28.8.17: 0,25mg Zopiclon
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Hier der Verlauf meines Entzugs:
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sybsilon
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von sybsilon » Donnerstag, 13.07.17, 4:52

Guten Morgen Moselaner,

Herzlich willkommen im Forum. Gut dass du uns gefunden hast, und dass du dich entschieden hast das Zopiclon abzusetzen.

Bitte auf keinen Fall auf einmal absetzen. Das wäre ein Kaltentzug, und davon raten wir ab. Hier im Forum empfehlen wir in Schritten von 10% bzw. 5% alle 4-6 Wochen langsam auszuschleichen um alltagskompatibel zu bleiben.
Der Körper hat sich an das Medi gewöhnt, und sollte langsam entwöhnt werden.

Geduld ist das Wichtigste beim Absetzen, aber es lohnt sich.
LG sybsilon
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Moselanerpadma
Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.

Moselaner
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Moselaner » Donnerstag, 13.07.17, 6:17

Danke , vorweg : möchte nicht nur Nutznießer vom Portal sein . Von daher werde ich auch später von meinen Erfahrungen berichten .
Ich weiss, es steht einiges bereits im Forum, aber immer sehr individuell.
Bis jetzt konnte ich ja die Tabletten immer teilen , 1/4 .
Aber da ich jetzt gerne auf weniger umstellen möchte , wie geh ich da vor ? Nehme ja zur Zeit ca 1,8 mg . Eigentlich ein Witz wenn ich mir vorstelle , das es einzelne Tage gab an denen ich 15 mg genommen habe . Allerdings wirklich nur 4 oder 5 mal . Aber halt 7,5 mg immer

Ich würde am liebsten die Ärzte anzeigen , die mir das eingebrockt haben .
Ich bin eben wach geworden , weil ich die wohnungsklingel gehört habe . Um 5 Uhr. Das kann nicht sein....Hatte so tief geschlafen, kann das sein daa ich sowas träume ? Oder mir einbilde.
Jetzt werde ich 2 Stunden wach sein und dann nochmal einschlafen ....wie jedes mal wenn ich um die Uhrzeit wach bin .

Fühle mich jetzt sogar fit . Aber nachher, um 11 Uhr bin ich wieder am Ende. Unglaublich, das kann doch nicht sein.

Ich musste vor 11 Monaten aufhören zu rauchen , das ist mir bis jetzt sehr leicht gefallen . 25 Jahre Raucher.

Was mich immer gewundert hat , bis vor der Einnahme von zopiclon habe ich öfters Alkohol getrunken . Auch bis ich betrunken war , wenn ich Fußball gucken war , oder Karneval, Silvester, vater tag etc .
Also nicht regelmäßig. Aber halt gerne .....
Seit dem zopiclon ,trinke ich so gut wie keinen Alkohol.
War 3 mal betrunken in 22 Monaten.
Wie kommt das ?

Dabei habe ich gerade im Sommer immer so gerne Weizen Bier getrunken .
Im Moment ekelt es mich eher an.

Klar , ich könnte das positiv sehen , aber da ich kein regelmäßiger Trinker war , eher die Kategorie: einmal im Monat , aber dann etwas mehr , war es ja nicht problematisch .

Mir fehlt das , die Party, mit Freunden zum Fussball fahren und was trinken .
Würde so gerne beim nächsten 1. Spiel der Bundesliga, und gleich Auswärtsspiel in Berlin, mal wieder was trinken an dem Tag.

Das ist erst am 19.8.17 aber ich hab jetzt schon überhaupt keine Lust.
Früher hätte ich mich wochenlang auf diesen Tag gefreut.
Klar , freue mich jetzt auch , aber mal wieder einen hinter die Binde kippen , das fehlt echt . Hat halt früher dazu gehört und war immer schön .
Also wie ihr seht , ich habe einige Fragen, allerdings die Kernfrage:
Ich habe etwas von einer Wassermethode hier gelesen .
Allerdings fällt es mir schwer , alles zu lesen , da ich nur mit Handy derzeit online sein kann, und durch dieses verschwommene sehen , was bei mir sehr stark ausgeprägt ist , kann ich nicht alles lesen .
Habe jetzt schon Kopfschmerzen, beim schreiben...

Wie stelle ich mir das vor , die 1.9 mg zu reduzieren?
Lg und nochmal tausend dank für euer soziales verhalten .
Ich habe mich 25 Jahre um Jugendliche gekümmert die in ausweglosen Situationen waren .
Vllt bekomme ich jetzt ja mal zurück vom Universum durch euch .
Hier die Krankengeschichte
I
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Seit 01.06.17: 3,75 mg zopiclon
Seit 01.07.17: 1,875 mg Zopiclon
Seit 21.07 17: 1,5 mg Zopiclon
Seit 01.08.17: 1,125 mg Zopiclon
Seit 07.08.17: 0.9375 mg Zopiclon
14.8.17: 0,7 mg Zopiclon
21.8.17: 0,5 mg Zopiclon
28.8.17: 0,25mg Zopiclon
01.09.17: 0,1 mg Zopiclon
04.09.17: 0mg Zopiclon

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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von weg » Donnerstag, 13.07.17, 7:29

hallo moselaner,

nur mal kurz zur wasserlösmethode. den link dazu hast du ja anscheinend gefunden. kaufe dir eine 20 ml und eine 1 ml spritze in der apotheke (ohne nadeln). ich habe 10 mg zolpiclon (stilnox) tabletten. diese halbiere ich.

die 5 mg löse ich in 20 ml wasser auf. bei 1.9 mg zolpicon macht das 20 ml wasser : 5 x 1.9 = 7.6 ml aufgelöste tabletten.

sauge mit der 20 ml spritze davon 7 ml auf und gebe es in ein anderes gefäss. danach sauge ich mit der 1 ml spritze noch 0.6 ml auf und gebe es zu den 7 ml. diese lösung trinke ich und die anderen 12.4 ml werfe ich weg. auf dies weise hast du 1.9 mg.

du musst nun das auf deine bedürfnisse umrechnen. mir scheint du hast 7.5 mg tabletten. es ist einfach eine dreisatzrechnung und du wirst sehen, es ist nach einer eingewöhnung ganz leicht zu handhaben. ich habe mir daraus ein kleines ritual gemacht.

ich war auch in versuchung sehr schnell abzusetzen und verstehe dich. aber mit herzproblemen solltest du wirklich sehr sehr langsam ausschleichen.

ich wünsch dir einen guten tag
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Moselaner » Freitag, 14.07.17, 15:14

Hallo Ihr Lieben,
womit ich nicht klar komme, und was ich nicht verstehe :
Ich nehme zur Zeit nur , 1,875 mg Zopiclon. Letzte Nacht um 00.00Uhr. Um 02:30 Uhr bin ich eingeschlafen.
war 2 mal wach, aber direkt wieder eingeschlafen. Um 09:30 klingelte der Wecker, und ich war so erschlagen, das ich am liebsten nicht aufgestanden wäre. hatte aber Termin beim vdk und beim Arzt.
jetzt ist es 15:15 und ich bin immer noch so erschlagen und müde.... woran liegt das? immer noch am zopiclon? sind doch nur 1,875 mg
Hier die Krankengeschichte
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 14.07.17, 16:18

Hallo Moselaner, :)

wenn wir dir beim Rechnen noch mal helfen sollen oder etwas nachrechnen sollen, dann gib Bescheid.
Nimmst du noch andere Medikamente? Was ist mit Herzmedikamenten? Bitte liste mal alles auf.

Ich habe mich mit der Wasserlösemethode auch von Zopiclon entwöhnt, es geht supergut. Ich kann es empfehlen.

Was du beschreibst, klingt mir nach einer komischen Mischung.
Du schilderst Überhang, trotz niedriger Dosis. Ganz erklären kann ich es nicht, aber ich habe eine Vermutung. Z-Drugs zerstören, auch wenn sie hypnotisch wirken, auf längere Dauer gesehen die natürliche Schlafarchitektur Vor allem der Traumschlaf leidet. Auch die anderen Schlafphaen verändern sich. Vielleicht ist es das, was du bemerkst.
Man muss sich einfach im Klaren sein, dass diese stark wirksamen Medikamente einen künstlichen Schlaf erzwingen, der aber nicht so viel mit dem natürlichen gemein hat.

Weswegen du keinen Appetit mehr auf ein Feierabendbier oder Party hast, das weiß ich leider auch nicht.
Ich kann dir aber was Kurioses erzählen.
Als ich noch benzoabhängig war, konnte ich problemlos eins zwei Gläser Rotwein abends trinken (als Frau, und trotz Benzos) - und seitdem ich den Entzug gemacht habe, schmeckt es mir nicht mehr und vertragen tue ich es auch nicht mehr, was mich sehr traurig macht, denn ich habe wirklich auch gerne mal - mit Genuss - ein gutes Glas Wein getrunken.
Der Alkohol wirkt fatal auf mich; nicht angenehm beschwipsend, sondern als würde jemand mit ner Keule auf mich einprügeln und meine Laune wird dann auch schlechter. Erklären kann ich es nicht, ich nehme an, es hat mit dem Entzug zu tun und auch damit, dass mein Körper wirklich absolut keine fremden Stoffe mehr tolerieren mag.

Richtige Entzugssymptome hast du bislang nicht? Klassische Symptome wie zittern, schwitzen, frieren, Herzrasen, Panikattacken, Schwindel, Angst, Magendarm .. etc?

ZITAT Moselaner:
>> Vllt bekomme ich jetzt ja mal zurück vom Universum durch euch. <<

Ganz sicher :).
Energie geht niemals verloren; du bekommst immer etwas zurück; hier sowieso :roll:

Namaste
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Moselaner » Freitag, 14.07.17, 19:08

Jamie hat geschrieben: Bitte liste mal alles auf.

Richtige Entzugssymptome hast du bislang nicht? Klassische Symptome wie zittern, schwitzen, frieren, Herzrasen, Panikattacken, Schwindel, Angst, Magendarm .. etc?
habe es jetzt mal aktualisiert die Medikamente . Und seit heute hab ich vom Arzt sedariston tropfen verschrieben bekommen zur Beruhigung, ist pflanzlich


20-20-20

nein so klassische entzugssymptome gar nicht.

als ich mit dem rauchen aufgehört habe, hatte ich auch keine Probleme.
irgendwo habe ( eigentl weiss ich es genau, von meinem Aerkennungspraktikanten ) ich mal gehört, das Menschen unterschiedlich süchtig sein können. manche haben das glück, und sie haben keine körperlichen Symptome.
Hier die Krankengeschichte
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 14.07.17, 19:28

Hallo Moselaner, :)

bei uns gibt es eine Netiquette. Ich weiß du bist neu hier, aber es wäre schön, wenn du deine posts mit einem Hallo am Beginn und einem Gruß o.Ä. am Ende versehen würdest - das wirkt wirklich gleich viel freundlicher. Danke :)

Zum Sedariston. Da ist Johanniskraut drin, welches ähnlich wie ein SSRI - Antidepressivum wirkt. Es kann möglicherweise mit dem Hydromorphon interagieren, Stichpunkt Serotoninsyndrom. Dein Arzt soll bitte noch mal seine Verschreibung überprüfen; ich denke zwar, dass es nur ein minimales Risiko ist, aber lieber einmal mehr aufmerksam gemacht und nachgefragt als einmal zu wenig.

Mein lieber Scholli, das ist ein Haufen Medikamente. :o
Ich möchte drauf hinweisen, dass Pantoprazol auch psychiatrische Nebenwirkungen haben kann; wir haben ein paar Betroffene hier im Forum, denen die PPI psychisch schlecht bekommen; körperlich haben sie auch ihre Risiken.

Zum Thema Sucht. Ja, es gibt unterschiedliche Suchttypen und auch Reaktionen.
Sei froh, wenn es körperlich nicht so reinhaut, denn die starken körperlichen Symptome sind oft das, was die Leute rückfällig werden lässt, wobei seelische Unstimmigkeiten auch nicht schön sind.
Hast du schon mal was von einer Entzugsdepression gehört?
Manche Menschen entwickeln beim Absetzen von Benzos depressive Gedanken, das muss man im Blick behalten. Fühlst du dich denn depressiv? Oder einfach nur unlustig?

Grüße
Jamie
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Moselaner » Freitag, 14.07.17, 19:50

Hallöchen,

ich bin tagsüber ziemlich lustlos, antriebslos .

Depression habe ich nicht.... mein vater hat sich auf grund einer Depression, und tavor Abhängigkeit, in meinem haus aufgehangen,
irgendwie verbiete ich es mir , depressiv zu werden.

habe Freude am leben, gehe zum bsp heute pokern mit freunden, bei schönem wetter ins Schwimmbad, undhabe schon 4 feste auswärtsfahrten Stuttgart gebucht, Berlin, essen , Gladbach mit Übernachtungen, spricht eigentl gegen eine Depression.
liebe moselgrüße
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Moselaner » Samstag, 15.07.17, 12:10

Guten Morgen Ihr lieben.

Freitag bin ich um ca 17:30 für 30 min eingeschlafen. Ich hatte es nicht geschafft mich wach zu halten. Um 01:00 kam ich vom Pokern heim. und mich um halb 2 mit Tabletteneinnahme ins Bett gelegt. Bis 06:30 habe ich wach gelegen und bin dann eingeschlafen, und um 11:30 aufgestanden. war 6 mal wch oder so.
Ätzend
Liebe Grüße u schönes Wochenende
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Moselaner » Dienstag, 18.07.17, 14:14

Einen lieben sonnigen Gruß von der Mosel und Hallo.

Es ist definitiv zu heiß für eine Abwöhnung, / Entzug.
Bis gestern lief auch alles ganz gut. Bin noch immer bei der 1/4 Tablette und war so froh, das ich körperlich bis jetzt nichts gemerkt habe. Letzte Nacht hatte ich alle Symptome einer Grippe.
Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, extremst Rückenschmerzen(liegt nicht im zusammenhang mit der Entwöhnung) Schwindel, Schüttelfrost. von 4 bis 6 geschlafen, und dann immer mal so insgesamt 3 mal 30 Minuten. Um 13:30 konnte ich mich dann überwinden, aufzustehen. Mir geht es aber total beschissen.
kann das echt sein, dass ich jetzt erst Symptome habe? wie lang dauern die ?
werde diese Woche noch weiter auf 1,875 mg bleiben.
ganz lieben gruß und danke fürs lesen
M.
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von padma » Dienstag, 18.07.17, 19:29

hallo Moselaner, :)
kann das echt sein, dass ich jetzt erst Symptome habe? wie lang dauern die ?
Ja, das kann sein. Allerdings treten die Entzugssymptome bei einem Benzo mit einer so kurzen HWZ zumeist früher auf.

Es kann natürlich auch eine echte Grippe oder sonstige Virusinfektion sein.
Schonung ist auf jeden Fall wichtig. Wenn es nicht bald besser wird, würde ich sicherheitshalber zum Arzt gehen.

gute Besserung
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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8.03.2018: 0,35 mg :schnecke:


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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 19.07.17, 13:20

Hallo Moselaner, :)

lass vielleicht mal die Sedariston Tropfen weg, ich habe so ein Gefühl, dass es möglicherweise auch damit zusammenhängt.
Du hast meine Bedenken diesbezüglich gelesen? Weil ich habe keine Reaktion darauf bekommen.
Ein Antidepressivum hast du aber nicht eingenommen und abgesetzt?

Grüße
Jamie
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Moselaner » Mittwoch, 19.07.17, 17:11

Jamie hat geschrieben:? Weil ich habe keine Reaktion darauf bekommen.
Halli Hallo,
ich hatte dir doch extra ein danke gesendet für deinen beitrag als Reaktion ,dass ich es gelesen habe .
Jamie hat geschrieben:
lass vielleicht mal die Sedariston Tropfen weg, ich habe so ein Gefühl, dass es möglicherweise auch damit zusammenhängt.
ok , ich lasse sie mal weg :-) sie nutzen eh nichts, Baldrian hat noch nie was bei mir genutzt , hatte mal richtig schweren Liebeskummer, und wollte von meinem Hausarzt was zum schlafen bekommen, da hat er mir Baldrian verschrieben, 3 Monate genommen, aber nichts gebracht, bin aber so froh, dass er mir kein echtes Schlafmittel verschrieben hat. sonst wäre ich jetzt schon 6 jahre zopiclon abhängig :D :D

Jamie hat geschrieben:Ein Antidepressivum hast du aber nicht eingenommen und abgesetzt?

Grüße
Jamie
Ich hatte mal als Unterstützung in der schmerz Therapie zur Nacht 10 mg amineurin genommen, das habe ich aber vor 7 oder 8 Monaten bereits völlig problemlos abgesetzt . in dieser geringen Dosierung ist es ein unterstützendes Medikament in der schmerz Therapie .

habe gestern clonidin verdoppelt nach telefonischer Rücksprache mit dem schmerztherapeuten und meinem Hausarzt, er sagte ich kann bis zu 5 Tabletten nehmen kurzfristig, da mein Blutdruck eh bei 200 ist systolisch.
für Patienten mit normalem oder zu niedrigen Blutdruck natürlich nicht zu empfehlen.

ansonsten ein gutes mittel zur bekmpfung von Entzugserscheinungen, in erster Linie bei Opiaten, funktioniert aber auch bei z - drugs.
zumindest kann ich es jetzt schon empfehlen


Ganz liebe grüße von der schwülwarmen Mosel.
der moselaner, dem es heute etwas besser geht
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Moselaner » Donnerstag, 20.07.17, 0:00

Guten Abend / Gute Nacht :-)
Abends wird es immer etwas heftiger. Hab jetzt so Juckreiz immer an verschiedenen Stellen . Werde sogar wach dadurch ....bzw wenn ich gerade am einschlafen bin.
Zu meinen Blutdruck Medikamente: da habe ich schon 2 weniger. Sprich ich hatte bis vor 18 Monaten noch 2 zusätzliche. Das Pantoprazol muss ich leider nehmen bei dieser medikamentation . Mein Arzt sagt immer:
Eine urinprobe bei Ihnen, müsste doch ein chemisches Labor sein .
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Moselaner » Sonntag, 23.07.17, 13:53

Meine Alternative zur Wassermethode bei Zopiclon :

Hallo Ihr lieben,

Ich kann dieses bittere Wasser einfach nicht trinken und am Donnerstag nach 5 Minuten erbrochen , ich hab jetzt mal was anderes probiert.

Zopiclon sind 7,5 mg Tabletten ( gut teilbar)
Hilfsmittel :
Skalpell ( von meinem Hausarzt umsonst)
Tablettenteiler ( von meiner Apotheke umsonst, bin guter Kunde durch meine Blutdruck Medikamente)
Pinzette ( aus dem Nagelset)
Plastikbrett ( Frühstücksbrettchen )

Tabletten werden in 4 gleiche Teile geteilt mit Hilfe eines Tablettenteilers aus der Apotheke (4,95 €) und einer Pinzette aus dem Nagelset, um die Tablettenstücke richtig zu platzieren beim teilen.

Wenn ich jetzt 1/4 der Tablette habe entspricht dies 1,875 mg

Teile ich dies erneut , habe ich 0,9375 mg (entspricht 12,5% weniger)

Somit habe ich eine Anfangsreduktion von 12,5% und konsumiere 5,625 mg Zopiclon

Jetzt kann ich mathematisch variieren um meine 10 bis 15 % weiterhin 3-wöchentlich zu reduzieren

Zur Zeit bin ich bei 1,5 mg Zopiclon und das mache ich so :

1/4 Tablette platziere ich auf eine harte Unterlage , fixiere es mit einer Pinzette in der linken Hand , teile es Gedanklich in 5 gleichgroße Stückchen und schneide mit einem Skalpell ein Stückchen davon ab , dies sind 0,375 mg die fehlen und nehme somit 1,5 mg Zopiclon .
Ich werde jetzt als nächsten Schritt einfach 2 /5 abschneiden .



VORTEILE : Keine bittrige Wasserlösung , psychisch weiter das Gefühl eine Tablette zu schlucken, weiterhin die gewohnte zeitliche Aufnahme im Körper . Theoretisch kein Verlust und somit keine Probleme beim Entsorgen , denn bei der Wassermethode, frag ich mich, wo die reduzierte Menge entsorgt wird .

NACHTEILE: Keine 100 % genaue Dosierung, Man braucht ruhige Hände und gutes Sehvermögen (welches bei uns oft nicht gegeben ist)


Trotz allem komme ich damit gut klar, und es ist besser als nochmal zu brechen, da ich nicht weiss, wieviel ich an Wirkstoff erbrochen habe .

Ich wünsche euch allen ganz viel Kraft, und egal welche Methode ihr anwendet, der Wille ist das einzige was konstant gegeben sein muss .
Liebe Grüße von der Mosel : M.
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von weg » Sonntag, 23.07.17, 22:07

hallo Moselaner,

hast du auch schon mal gedacht es mit einer feinwaage zu versuchen? vielleicht könntest du dann noch genauer arbeiten. aber deine lösung ist schon beeindruckend und ich möchte dir nicht dreinreden, nur so am rande erwähnt gib mal im suchfeld oben rechts feinwaage ein....

herzlich
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Moselaner » Montag, 24.07.17, 2:00

Hallöchen

Klar habe ich an eine feinwaage gedacht . Hab mir auch den thread durchgelesen .
Aber wenn ich es richtig in Erinnerung habe :
Ungenauigkeiten . Teuer.
Dadurch kam ich erst zu meiner Lösung.
Ich wollte es auch nur erzählen. Es muss jeder selbst wissen , wie er es macht .
Ich für meinen Teil, finde diese Möglichkeit super .
Ideal eigentlich .
Wenn ich mir eine Waage kaufe , hab ich immer noch das Problem das ich das Pulver in Wasser auflösen muss .
Oder beim abschneiden wiegen muss . Da viele Waagen eine Ungenauigkeit haben , spare ich das Geld.

Lg m.
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Eva » Dienstag, 25.07.17, 13:01

Hallo Moselaner,

ich finde Deine Erfahrungen interessant, da ich auch in die Richtung tendiere. Ich hoffe allerdings, nicht solche Entzugssymptome wie Du erleiden zu müssen; da kann einem angst und bange werden. Ich wünsche Dir weiterhin Erfolg, bin selbst gerade erst eingestiegen ...

Viele Grüße,
die Pons
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Ich habe Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.

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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Moselaner » Dienstag, 25.07.17, 13:27

Lieber Pons ,
ich denke die Entzugserscheinungen sind sehr individuell, und hat auch etwas mit meiner Herzkreislaufschwäche zu tun. anfangs dachte ich : das ist ja ganz einfach .....
Wenn du zopiclon langsam ausschleichst ist es durchaus machbar. der Wille zählt. vllt habe ich am anfang es zu schnell gemacht, indem ich auf 50% Reduktion gegangen bin . also eine halbe, dann eine viertel . dazu würde ich nicht raten. jetzt hab ich es hinter mir, und bin froh .
ich nehme ja jetzt nur noch so ein ganz kleines Stückchen, aber ich glaube, der leicht bittere Geschmack, hilft mir schon, das ist wohl auch kopfsache.
ich muss zugeben, ich hab angst vor dem tag, wenn ich abends nicht mehr den kurzen bitteren Geschmack mehr verspüre.
die Psyche spielt hier bestimmt eine rolle.

Ein kleiner tipp, ich höre immer die nightlounge auf bigfm oder rpr1, das ist eine reine talksendung im Radio, von 00.00 Uhr bis 05.00 Uhr und ich kann prima dabei einschlafen. von 00.00 bis 02.00 Uhr läuft immer eine live Sendung bei denen hörer anrufen ,(ich selber auch schon oft, lach) und von 02.00 - 05.00 Uhr Wiederholungen .
zur zeit ist leider Sommerpause, glaub noch 2 Wochen. in der zeit höre ich zum wiederholten mal ein höhrbuch, zum wiederholten mal, weil ich mich dann nicht so konzentrieren muss. empfehle hape Kerkeling: ich bin dann mal weg. beim fernseh kann ich nicht einschlafen,weil ich mich immer dabei erwische,doch auf den Bildschirm zu gucken,oder die Werbung immer so laut ist.



ich reduziere jetzt konsequent nur 0,375 mg .

wenn deine Signatur richtig sein sollte, machst es viel zu schnell denke ich


ich kann jetzt schon sagen, dass meine Lebensqualität deutlich verbessert ist, das kannst mir glauben, du wirst ein anderer mensch sein .

aber bitte bitte, mach es wirklich langsam, ich kannte das Forum erst, als ich bereits auf 1,875 mg war, und das viel zu schnell. seit dem reduziere ich deutlich weniger. lass dir lieber 3 Monate mehr zeit. alles andere bringt wirklich nichts. erfolg wirst du schon früh genug spüren, und das verbesserte Lebensgefühl, gibt dir die notwendige Motivation. sei lieb von der Mosel gegrüßt und viel kraft. m.
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