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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Zopiclon absetzen

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Moselaner
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Moselaner » Samstag, 07.10.17, 12:04

Hallo Pons
Ja hab retardierte Form. Aber als Tablette nicht Kapseln ( Palladon) sie ist auf jeden Fall teilbar . Das steht bei der Packung dabei .
Danke für deine Hilfe u Micha Auch tausend dank
LG m.
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14.8.17: 0,7 mg Zopiclon
21.8.17: 0,5 mg Zopiclon
28.8.17: 0,25mg Zopiclon
01.09.17: 0,1 mg Zopiclon
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Klaus55

Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Klaus55 » Samstag, 07.10.17, 13:10

Hallo Moselaner,

Meine ersten 24 Stunden in der Engelthal Klinik und ich bin sehr zufrieden vorweg möchte ich erwähnen das ich irgendwann mal eine private krankenzusatzversicherung abgeschlossen habe . Einzelzimmer.
Das war das beste was ich je gemacht habe an Versicherungen. Diese Versicherung ist Gold wert für mich da ich sie ( leider) schon oft nutzen musste .
Könntest du mir bitte per PN mitteilen welche Versicherung das ist? Ich habe bis jetzt keine gefunden die psychosomatische Krankheiten bezahlt.

Gruß, Klaus

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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Moselaner » Samstag, 07.10.17, 17:06

hallo klaus ,
Nachricht ist raus , hoffe ich habe dir damit geholfen, hätte aber auch kein Problem, die Versicherung hier zu nennen.
lg m
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Moselaner » Montag, 16.10.17, 15:07

Hallo in die Runde,
ich weiss nicht ob es in meinen Thread gehört, aber ich muss es los werden, da es mich sehr beschäftigt.
Und ich habe jetzt gelernt wie vorsichtig man hier sein muss u was für a....löcher es geben kann .
Entschuldigung tausend mal an die Moderatoren für meine Ausdrucksweise. Aber ich war so blöd , weil Klaus an dem tag mir so hilflos erschien, meine Nummer zu geben u ich habe im Telefonat, persönliche ganz private Dinge von mir erzählt .
Das ärgert mich ungemein . Dieses Verhalten von Klaus ist nicht akzeptabel .
Klar , eigene Dummheit von mir . Aber ich bin nun mal im sozialen Bereich tätig als sozpäd, und möchte immer helfen.

es geht um den thread von klaus, bzw die geschichte. es hat mich total verärgert, was dieser typ hier macht. sowas ist schon fast strafbar. wenigstens lag ich mit meinem post, richtig.
hier schreibe ich mal unbearbeitet, meine antwort an klaus, während ich das heute vormittag geschrieben habe, wurde der thread gelöscht.


Hallo Klaus ,
Erst mal Danke an Ute . Schön zu wissen , das die Moderation so super funktioniert .

Klaus , bei einem Entzug zählen verschiedene Punkte .
U.a . Der Wille, einen Plan u die Umsetzung.
Was aber unterstützend wirken wird :
Ablenkung ( Sport, kreativ sein , Hobby, Aufgaben haben , Beschäftigung Ablenkung, Akzeptanz)
Wie Du richtig mal geschrieben hast , das du weisst , es ist kein leichter Weg, sollte du einfach auch mal die Reaktion deines Körpers akzeptieren .
Das kann schon sein , das du tagsüber müde wirst .
Da reagiert jeder anders , aber setze dich nicht zu sehr damit auseinander. Pons hat es mal nett beschrieben ; das hin u her würde sie nie wieder machen.
Ich lag schon mal 3 Tage auf intensiv nach der targin Abhängigkeit.
Und während mein benzo Entzug hatte ich eine Phase mit : Fieber Schüttelfrost jucken am ganzen Körper. Tagelang .
Aber jetzt zu recherchieren , vergleichen , nachlesen , oder im schlimmsten Fall etwas anderes nehmen , wäre falsch.
Ich hab mich versucht abzulenken , andere Gedanken zu bekommen . Das hilft mir u bestimmt auch dir , lieber Klaus. Zu viele Informationen führen das Gegenteil herbei.
Bei unserem Telefonat ist mir aufgefallen , das dich nur der Name des Medikamentes interessiert welches ich als bedarf erhalten habe .
Deswegen Aich meine Befürchtung das du Substanzen missbrauchst.
Versuch bitte , einfach abzuschalten , beschäftige doch nicht ausschliesslich mit dem absetzen , manchmal habe ich das Gefühl, du erwartest zu viel hier . Dein versteckter Vorwurf, es wäre sehr wenig los am Wochenende, und du bekommst keine Antwort, fand ich sehr dreist .

Ganz liebe u gottseidank sonnige Grüsse aus dem moseltal. M.
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Moselaner » Freitag, 20.10.17, 20:13

Hallo ihr lieben,
zur zeit geht es mir....sagen wir mal, seltsam.
ich bin total müde schläfrig und kraftlos, kann das überhaupt nicht einordnen.
bsp heute :
geschlafen von 23 Uhr donnerstag bis freitag 09.00 Uhr
dann von 12 bis 19 Uhr , fast durchgehend .
und jetzt fühl ich mich immer noch müde, das geht insgesamt seit mittwoch so
was kann das nur sein?
lg m.
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Eva » Freitag, 20.10.17, 20:56

Hallo,

der eine schläft zu viel, der andere zu wenig ...

Was machst Du denn zur Zeit, reduzierst Du schon weiter?

Gruß, Pons
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Moselaner » Freitag, 20.10.17, 21:51

Hallöchen,
die einzige Veränderung seit dem ich auf 0 mg zop bin, ist , dass ich 1 mg weniger Hydromorphon nehme.
4mg -0-3 mg

lg m
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Murmeline » Samstag, 21.10.17, 7:10

Moin Moselaner,

Wann hast du denn die Änderung vorgenommen? Trag das gerne auch in deine Signatur ein. Es könnte damit zusammenhängen.

Möglich bei dieser Jahreszeit wäre auch ein Infekt, der dich so umhaut?

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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Moselaner » Samstag, 21.10.17, 12:02

Hallöchen murmeline

Ich habe nur noch 3 mg genommen , weil ich das hydromorphon auch ausschleichen will.
An einen Infekt hab ich auch schon gedacht . Vllt einen den ich durch das morphium körperlich nicht spüre . Aber der da ist .
LG m.
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 21.10.17, 14:31

Hallo Moselaner,
Moselaner hat geschrieben:An einen Infekt hab ich auch schon gedacht . Vllt einen den ich durch das morphium körperlich nicht spüre . Aber der da ist .
Das ist gut möglich, im Moment schwirren ja so einige Viren durch die Gegend und gefühlt jeder Zweite kämpft mit einer Erkältung.
Mir geht es aber auch so, dass ich jetzt bei dem kühleren Wetter schlechter aus dem Bett komme. :bettzeit:

Ich weiß ja nicht, ob du Kaffee verträgst und trinken darfst. Ich würde im Moment nicht ohne klar kommen.
Mir hilft er etwas wacher zu werden aber ich mag ihn auch einfach gerne.

LG Ute
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Moselaner » Samstag, 21.10.17, 15:47

Lieben Dank Ute ,
Kaffee war bis vor einem Jahr verboten. (Blutdruck) . mittlerweile, ist mein Blutdruck ganz gut u trinke wieder Kaffee.
aber gestern, hätte mir nicht mal 1 Liter geholfen.
irgendwie glaub ich immer mehr daran, dass es ein Infekt sein könnte. das ist das blöde wohl, an solch extrem starken Schmerzmitteln, man spürt die eigentlichen Symptome nicht, und es geht einem halt trotzdem sch :censored:
werde es mal die nächsten tage beobachten.
lg m.
Zuletzt geändert von Murmeline am Samstag, 21.10.17, 15:50, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bitte Smiley statt Kraftausdruck nutzen
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Moselaner » Mittwoch, 25.10.17, 13:27

Hallöchen ,
Also eine Grippe war es nicht . Von Montag auf Dienstag bin ich spät ins Bett ( pokerabend) Dienstag durch Nachbarn geweckt . Und somit weniger geschlafen ( 6 Stunden) als meine 7 bis 8 .
Jetzt war ich natürlich Dienstag Abend so müde , das ich ins Bett bin u direkt eingeschlafen bin.(00.00 uhr)
Hab vergessen meine Tabletten zu nehmen und heute , bin ich erst um 13 Uhr aufgestanden .
Fast 13 Stunden geschlafen u viel geschwitzt .
Das könnte evtl doch mit dem hydromorphon zusammen hängen .
Schade das es hier keine Erfahrungen gibt , hydromorphon Entzug. Finde auch kein Forum.
LG m.
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Moselaner » Montag, 13.11.17, 13:45

hallöchen,
kurze Rückmeldung

nach 2 Monaten auf 0 mg und ich lebe endlich wieder. mir geht es richtig gut .
lg m.
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Murmeline » Montag, 13.11.17, 13:57

:party2: :party2: :party2:

Das freut mich sehr für Dich!
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Moselaner » Mittwoch, 22.11.17, 13:51

Hallöchen,
aktuelle Rückmeldung :
es ist schon Wahnsinn, was Zopiclon (oder sogenannte z-drugs) bewirken auch Wochen nach 0 mg
. seit mehren tagen, werde ich nach ca 4 stunden schlaf, wach u kann nicht mehr einschlafen.
mein schlaf ist leider noch nicht stabilisiert.

ach übrigens, am 12.12.17 (Termin erhalten) geht es erneut in die psychiatrie, wieder frankenalbklinik engelthal ,
zur Absetzung Hydromorphon.

( ca 8 Wochen, ist zwar über weihnachten, aber ich muss jetzt was für meine Gesundheit tun, u bin motiviert,
will es deswegen nicht aufschieben )
lg m.
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Eva » Mittwoch, 22.11.17, 14:50

Hallo Moselaner, :)

schön, mal wieder von Dir zu lesen. Ich habe übrigens gestern an Dich gedacht und mich gefragt, wie es Dir wohl inzwischen gehen mag.

Ja, ist das das Vertrackte an all diesen Schlafbringern. Sie wirken, erscheinen uns wie das Paradies, und dann setzen wir sie irgendwann ab und denken, damit sei im wesentlichen das Problem gelöst, sprich, wir sind erleichtert, das Zeug los zu sein. Und dann plumpsen wir unversehens ganz aus dem Himmel heraus.

Denn wenn ich hier irgendwas mitgekriegt habe, dann, dass nach der Null meist zunächst wenig wirklich gelöst ist. Sehr häufig taucht für eine Weile das Ursprungsproblem wieder auf (Rebound), und wenn wir Pech haben, kommt noch eine Schippe dazu.

Das einzig Gute ist, dass wir - wenn wir durchhalten - auf Besserung hoffen dürfen. Aber das kann buchstäblich Jahre dauern. Besser, wenn wir uns darauf gefasst machen, möglichst ohne uns in Ängste hineinzusteigern. Der schlimmste Fehler scheint mir zu sein, aus lauter Verzweiflung zu irgend einem anderen "Deckel" zu springen. Sprünge mag das ZNS am wenigsten, das wissen wir.

Trotzdem: Freuen wir uns, dass wir da angekommen sind, wo wir uns befinden.

Grüße, und weiterhin viel Erfolg,
Eva, die Ex-Pons
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von weg » Mittwoch, 22.11.17, 18:26

hallo moselaner,

danke für deine beiträge, die ich immer gerne lese. ich bin ja auch am zolpidem/stillnox absetzen und würde gerne von deinen erfahrungen mehr lernen.

gerne möchte ich wissen, warum du im niedrigeren dosisbereich so schnell heruntergegangen bist:
Seit 07.08.17: 0.9375 mg Zopiclon
14.8.17: 0,7 mg Zopiclon
21.8.17: 0,5 mg Zopiclon
28.8.17: 0,25mg Zopiclon
01.09.17: 0,1 mg Zopiclon
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ich komme nun langsam auch an die kritischen grenzen und ich frage mich, in wie grossen schritten ich weiter mache. mich würde interessieren, ob du dich bei jedem schritt gut stabilisiert hast oder wie du dich gefühlt hast.

ich habe im moment schwierigkeiten zu fühlen, ob ich für meinen nächsten schritt gut genug stabilisiert bin, weil ich durch meine schlaflosigkeit auch nicht gerade so toll fit bin.

ich hoffe du kannst meine frage verstehen. hab gerade mühe mich auszudrücken.

danke für deine antwort und
herzlich
weg
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beide eltern medikamentenabhängig.– psychiatrische behandlung mit traumatherapie (EMDR).
bis ins erwachsenealter PP, ab und zu speed, lsd u.ä. frühe berentung.

mit 35 jahren eingliederung ins berufsleben und seither medikamentenfrei.

dann brustkrebs, operation, chemotherapie: davon nervenschädigung am rechten arm. lymphödem, polyneuropathie. wieder kurze zeit während chemotherapie, PP - aber keine abhängigkeit.

medikamente gegen asthma: symbicort 200, 2-6 stösse, singulair 10 mg

zolpidem/stilnox ca. 20 jahre lang 5 mg, selten 10 mg (körperlich abhängig)
bis 27.02.2017 5 mg
27.02.2017 4 mg stilnox
08.03.2017 3.5 mg
17.03.2017 3 mg
22.03.2017 2.5 mg
02.04.2017 3 mg (aufdosiert auf rat vom forum)
28.04.2017 2.75 mg
18.05.2017 2.5 mg
09.06.2017 2.4 mg
18.06.2017 2.3 mg
27.06.2017 2.2 mg
08.07.2017 2.1 mg
12.07.2017 1.9 mg (10 % auf rat vom forum)
20.07.2017 1.8 mg
31.07.2017 1.75 mg pause bis 21.09.2017 (bergwandern, ladakh)
21.09.2017 1.7 mg
30.09.2017 1.5 mg
27.10.2017 1.4 mg
10.11.2017 1.3 mg
01.12.2017 1.2 mg
16.12.2017 1.1 mg
11.01.2018 1.0 mg
25.01.2018 0.9 mg
07.02.2018 0.8 mg
16.02 2018 0.7 mg

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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von Moselaner » Donnerstag, 23.11.17, 11:22

Liebe weg,
ich beantworte dir gerne deine fragen .
weg hat geschrieben: gerne möchte ich wissen, warum du im niedrigeren dosisbereich so schnell heruntergegangen bist:
Seit 07.08.17: 0.9375 mg Zopiclon
14.8.17: 0,7 mg Zopiclon
21.8.17: 0,5 mg Zopiclon
28.8.17: 0,25mg Zopiclon
01.09.17: 0,1 mg Zopiclon
04.09.17: 0mg Zopiclon
dies hatte 2 gründe, ich habe definitiv gemerkt, das 0,7 mg Zopiclon im vergleich zu teilweise 10-15 mg, und regelmäßig 7,5 mg , einfach nichts bezwecken um schlafunterstützend zu wirken.

ich bin auch der Meinung, das ich aus rein physischer Abhängigkeit, ab 0,7 mg direkt hätte auf 0 gehen können.
nur der psychische Faktor spielte hier eine rolle, ich brauchte das Gefühl, etwas zu nehmen, den bitteren Geschmack. der hat mir ein Gefühl der Sicherheit gegeben.
der 2te Faktor , war mein etwas enger Zeitplan, ich wollte auf jeden fall, zum Zeitpunkt der stationären Aufnahme in der Psychiatrie, auf 0 sein, um dann 4 Wochen im geschützten rahmen, mich zu stabilisieren.
ich denke, das es für mich, der perfekte weg war, muss aber dazu sagen, dass ich vor der Einnahme von Zopiclon, nicht unter Schlafstörungen litt, sondern es im rahmen der schmerz Therapie u meiner Herzerkrankung bekommen habe, trotz allem glaube ich, das 4 Wochen 10 % zu großschrittig sind. hierbei möchte ich impliziert erwähnen, das ist meine Meinung u meine Erfahrung .


ich konnte vor schmerzen kaum schlafen auch nicht unter targin 60 mg, und das ist richtig viel Opium, denn es gibt die targin nur in 20mg Tabletten .
und nach ca 6 Monaten, war ich halt abhängig.
und da es wichtig war , in der Behandlung der herzkreislauferkrankung inc Herzinfarkt 2016 ,ausreichend zu schlafen , habe ich halt Zopiclon geschluckt.


weg hat geschrieben:und ich frage mich, in wie grossen schritten ich weiter mache.
ich persönlich würde auf 2 Wochen schritten gehen, und 1mg, dann 0.6, dann 0,3 u dann schluss.
das ist meine Erfahrung, denn je länger du den entzug gestaltest, desto länger, wirst du später kämpfen bei 0 mg. ich hätte nie nie nie damit gerechnet, dass ich selbst jetzt noch unregelmäßig schlafe, letzte nacht hatte ich pokerabend, bin um 2 ins bett, u hab von 3 bis 7 geschlafen, fühle mich allerdings fit.
weg hat geschrieben:. mich würde interessieren, ob du dich bei jedem schritt gut stabilisiert hast
ich denke schon, allerdings solltest du dich nicht zu sehr mit der frage beschäftigen, versuch dich abzulenken.

ich finde dieses Forum klasse u es hat mir viel geholfen, aber es birgt auch eine Gefahr. die Gefahr sich zu sehr mit dem Problem des Entzugs auseinanderzusetzen, weil man ständig gewillt ist, hier vorbei zu schauen, und somit sich immer wieder ins Gedächtnis ruft : du bist abhängig.

bitte nicht falsch verstehen, aber ich hab schätzen gelernt, wie wichtig es ist, sich abzulenken, andere dinge zu machen.
gerade durch meine Erfahrung mit einem FK dem ich persönlich helfen wollte, hab ich gemerkt, wie sehr er in die geistige Verwirrung gerutscht ist. und ich hab dem a-loch noch meine persönliche Daten gegeben u mit ihm auch mehrmals telefoniert. dieser typ hatte nichts anderes zu tun als täglich, beiträge zu schreiben um andere zu beschäftigen, sollte er wirklich z drug abhängig sein, wird er nie davon weg kommen.
weg hat geschrieben:wie du dich gefühlt hast.
in der Phase des Entzugs habe ich mich öfters unwohl gefühlt, aber ich hab mir immer gesagt : das ist jetzt so, akzeptiere es.
im nachhinein, denke ich, nein weiß ich, dass das Gefühl des Unwohlsein, nicht unmittelbar mit dem Entzug zusammen hängt, sondern mit der Tatsache der Einnahme von Zopiclon.

ich war schon mal fast soweit, meinen Hausarzt darauf anzusprechen, ob er nicht mit mir gemeinsam, einen Kampf gegen z-drugs führen will.
ich halte dieses zeug, für das schlimmste Medikament, das es gibt.

ich habe alle, wirklich alle freunde dadurch verloren, und bin jetzt dabei, sie wiederzufinden, in den Gesprächen mit einigen wurde mir klar, was für ein idiot ich in der zeit war, und welche Wesens Veränderung ich durchlaufen habe.
das schlimme, ich fühlte mich immer im recht.

ich hatte während der Reduktion auch ein Gefühl von stolz, stolz das ich diesen Kampf führe und gewinnen werde.
weg hat geschrieben:
ich habe im moment schwierigkeiten zu fühlen, ob ich für meinen nächsten schritt gut genug stabilisiert bin,
bist du, glaub mir, der Körper merkt nicht den unterschied, von 0,15 mg , meine Erfahrung, meine Meinung ,mein wissen .

weg hat geschrieben: weil ich durch meine schlaflosigkeit auch nicht gerade so toll fit bin.
ich war auch nie richtig fit, das wäre Zuviel verlangt, ich hab aber gelernt, zu akzeptieren, dass man nicht ständig 100% Leistung bringt, selbst ein
Aubameyang bringt derzeit nur 60 Prozent, und verhält sich gottseidank, etwas fragwürdig (sonst hätten wir sie letzten freitag nicht abgeschossen)

da musst du einfach derzeit durch. isso

weg hat geschrieben:
ich hoffe du kannst meine frage verstehen. hab gerade mühe mich auszudrücken.
ja, ich kann dich sehr gut verstehen, und deine fragen, versuch dich einfach abzulenken, befolge meine tipps, die ich mal hier im Forum gegeben habe, bei Schlafstörungen /Schwierigkeiten / Schlaflosigkeit.

Moselaner hat geschrieben:Hallo Ihr lieben Forumsmitglieder,

Ich möchte euch meine Erfahrung / Hilfsmittel während meiner Zopiclon Reduktion mitteilen , die seit kurzem aktuell, seit neustem, sehr gut ist. Vorweg was man nicht machen soll :

coffein Produkte konsumieren
Nach 18 Uhr essen . Sollten Vitamin kapseln genommen werden , nur morgens.
Abends keine aufregende Filme , wobei zum bsp der tatort erlaubt ist. Es gibt eine Studie warum der tatort so erfolgreich ist: das Ende ist in der Regel gut. Der Verbrecher wird gefasst . Gerechte Strafe. Die Welt ist in Ordnung. Der Fernsehzuschauer kann zufrieden ins Bett gehen .
Kein Schlaf tagsüber. Alkohol meiden
Ich mache es so :
Termine ( arztbesuche , Therapeutentermine , Apotheke , vdk ,physiotherapie, , Verabredungen, , Fitness Studio usw) bewusst auf 09.00 legen, so hat man etwas Druck aufzustehen um Rhythmus zu bekommen.

Abends keine oder wenig Kohlenhydrate ( Zucker gleich Energie)
Abends ca 19. Uhr wenn es geht noch später ,schwimmen gehen , am besten im Hallenbad auch im Sommer . Das macht müde .
Möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett.
Kein Fernseher im Schlafzimmer.
Ich finde verschiedene Radiosendungen zum einschlafen sehr gut . Deutschland funk und die radiotalk Sendung nightlounge auf 2 Radio Sendern. Vorteil keine störende Werbung oder Musik sondern reiner Talk. Ideal zum zuhören und einschlafen . Oder ein höhrbuch zum 2ten mal hören. Dann muss man sich nicht so konzentrieren auf den Inhalt.
Entspannungsübungen .
Lesen , aber nur leichte kost . Zeitschriften oder im Internet leichte Aktivitäten.
Ich spiele zum bsp noch etwas Skat online oder Kniffel.
So ist mein einschlafritual:
23 Uhr : ins Bett, über Handy Kniffel / yahtzee oder Skat spielen . Evtl noch andere Aktivitäten im Netz.
23 45 Tabletten
00.00 Uhr Radio Big fm Sonntag bis donnerstags einschalten oder hörbuch an . Und dabei einschlafen .

Lg aus dem verregneten Bayern simssee klinik . M.

weg hat geschrieben:danke für deine antwort und
herzlich
weg

sehr sehr gerne und hoffentlich ausführlich genug :) darfst aber gern weiter fragen

, liebe grüße, von mir ( der morgen nach Hannover fährt zum Auswärtsspiel, sich auf ein paar Bier freut, u das leben wieder geniessen kann )
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weg
Hier die Krankengeschichte
I
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Seit 01.06.17: 3,75 mg zopiclon
Seit 01.07.17: 1,875 mg Zopiclon
Seit 21.07 17: 1,5 mg Zopiclon
Seit 01.08.17: 1,125 mg Zopiclon
Seit 07.08.17: 0.9375 mg Zopiclon
14.8.17: 0,7 mg Zopiclon
21.8.17: 0,5 mg Zopiclon
28.8.17: 0,25mg Zopiclon
01.09.17: 0,1 mg Zopiclon
04.09.17: 0mg Zopiclon

Hier der Verlauf meines Entzugs:
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weg
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von weg » Donnerstag, 23.11.17, 12:02

hallo moselaner

herzlichen dank für deine antworten. da habe ich viel stoff zum nachdenken.

ich reagiere etwas anders als du auf den zolpiden-entzug.
moselaner hat geschrieben: nur der psychische Faktor spielte hier eine rolle, ich brauchte das Gefühl, etwas zu nehmen, den bitteren Geschmack.
psychisch habe ich überhaupt kein verlangen danach. nur, dass ich es so schnell als möglich weghaben will.
moselaner hat geschrieben: bist du, glaub mir, der Körper merkt nicht den unterschied, von 0,15 mg , meine Erfahrung, meine Meinung ,mein wissen .
bei mir ist es so, dass ich körperlich reagiere - auch bei meinen kleinen schritten von 0.1 mg. mein kopf fühlt sich wie von luft gefüllt an und mein gesicht ist so, wie wenn es "eingeschlafen ist", so ein kribbeln. habe auch probleme mit den augen bekommen. auch eine innere unruhe plagt mich.

ich kann mich jedoch gut ablenken. ich habe verschiedene hobbies und bin auch sehr gerne einfach so für mich alleine ohne etwas zu tun zufrieden.
da musst du einfach derzeit durch. isso
ja muss ich. mich überkommt aber auch die grosse wut auf die psychiaterin, die mir dieses "kuckuck-ei" gelegt hat. weiss schon, dass das auch nicht weiter hilft. :frust:

deine anleitung für die schlafhygiene habe mir schon früher zu herzen genommen. ich bin noch strenger als du. ausser radio-hören kommt weder lesen noch spielen in frage. ich habe einen regelmässigen abendablauf: 22 uhr :bettzeit: , 6 uhr :wink:
, liebe grüße, von mir ( der morgen nach Hannover fährt zum Auswärtsspiel, sich auf ein paar Bier freut, u das leben wieder geniessen kann )
geniesse es.
Off Topic
Der FC Basel schafft mit dem 1:0-Sieg gegen Manchester United die Sensation.
:haha:

vielleicht nimmt ja noch jemand vom team stellung zu meinen fragen und deinen guten ratschlägen. andernfalls werde ich mich noch später mal in meinem thread bemerkbar machen.

herzlich
weg
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Moselaner
beide eltern medikamentenabhängig.– psychiatrische behandlung mit traumatherapie (EMDR).
bis ins erwachsenealter PP, ab und zu speed, lsd u.ä. frühe berentung.

mit 35 jahren eingliederung ins berufsleben und seither medikamentenfrei.

dann brustkrebs, operation, chemotherapie: davon nervenschädigung am rechten arm. lymphödem, polyneuropathie. wieder kurze zeit während chemotherapie, PP - aber keine abhängigkeit.

medikamente gegen asthma: symbicort 200, 2-6 stösse, singulair 10 mg

zolpidem/stilnox ca. 20 jahre lang 5 mg, selten 10 mg (körperlich abhängig)
bis 27.02.2017 5 mg
27.02.2017 4 mg stilnox
08.03.2017 3.5 mg
17.03.2017 3 mg
22.03.2017 2.5 mg
02.04.2017 3 mg (aufdosiert auf rat vom forum)
28.04.2017 2.75 mg
18.05.2017 2.5 mg
09.06.2017 2.4 mg
18.06.2017 2.3 mg
27.06.2017 2.2 mg
08.07.2017 2.1 mg
12.07.2017 1.9 mg (10 % auf rat vom forum)
20.07.2017 1.8 mg
31.07.2017 1.75 mg pause bis 21.09.2017 (bergwandern, ladakh)
21.09.2017 1.7 mg
30.09.2017 1.5 mg
27.10.2017 1.4 mg
10.11.2017 1.3 mg
01.12.2017 1.2 mg
16.12.2017 1.1 mg
11.01.2018 1.0 mg
25.01.2018 0.9 mg
07.02.2018 0.8 mg
16.02 2018 0.7 mg

LinLina
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Re: Zopiclon absetzen

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 23.11.17, 12:08

Hallo Moselaner :-)

schön mal wieder von dir zu hören :-)

Einige Aussagen von dir möchte ich kommentieren, da sie für viele andere Betroffene nicht genauso gelten.
dies [das schnelle absetzen am Ende, anm. LinLina] hatte 2 gründe, ich habe definitiv gemerkt, das 0,7 mg Zopiclon im vergleich zu teilweise 10-15 mg, und regelmäßig 7,5 mg , einfach nichts bezwecken um schlafunterstützend zu wirken.
ich bin auch der Meinung, das ich aus rein physischer Abhängigkeit, ab 0,7 mg direkt hätte auf 0 gehen können.
nur der psychische Faktor spielte hier eine rolle, ich brauchte das Gefühl, etwas zu nehmen, den bitteren Geschmack. der hat mir ein Gefühl der Sicherheit gegeben.
Du verwechselst hier die Wirkung eines Medikaments und den Schutz vor Entzugssymptomen. Das ist nicht das gleiche. Dass es nicht mehr schlafanstoßend wirkt bei kleinen Dosierungen, heißt nicht dass man es einfach weg lassen kann, wenn man abhängig ist. Sonst bekommt man dennoch Schlafprobleme und andere Entzugssymptome, wie du ja auch feststellst.

Wenn du vorrangig psychisch abhängig warst, dann ist das schnelle Absetzen sicher in Ordnung. Bedenke aber, dass man bei starker körperlicher Abhängigkeit nicht so schnell auf null gehen sollte, da sonst die Gefahr besteht noch sehr lange mit Symptomen zu kämpfen. Bei kurzwirksamen Substanzen wie Zopiclon kann es natürlich zwischen den Einnahmen zu Minientzügen kommen, dann ist oft ein wechsel auf eine Substanz mit einer längeren HWZ angezeigt um schonend auszuschleichen. Ein schnelles Absetzen der letzten kleinen Dosierungen kann gut gehen, aber leider oft auch nicht.
das ist meine Erfahrung, denn je länger du den entzug gestaltest, desto länger, wirst du später kämpfen bei 0 mg.
Wir haben immer wieder, fast jede Woche, Mitglieder die schnell abgesetzt haben und gerade deswegen noch sehr lange kämpfen. Diese Aussage entspricht nicht unseren Erfahrungen. Zu schnelles absetzen, wie es ja auch in Kliniken durchgeführt wird, funktioniert bei vielen nicht und kann zu einem protrahiertem Entzug führen, viele werden bald nach der Entlassung rückfällig. Wenn du dich hier ausführlich auch bei anderen eingelesen hast, müsstest du das mitbekommen haben.

Unsere Erfahrung ist, und international in Betroffenengruppen konsens, dass man meist eher länger nach null kämpfen muss, umso kürzer man den Entzug gestaltet.
ich hätte nie nie nie damit gerechnet, dass ich selbst jetzt noch unregelmäßig schlafe, letzte nacht hatte ich pokerabend, bin um 2 ins bett, u hab von 3 bis 7 geschlafen, fühle mich allerdings fit.
Das sind wahrscheinlich noch Nachwirkungen des Entzugs. Daran siehst du, dass es durchaus eine körperliche Abhängigkeit bei dir gab, und es nicht allein um die Schlafanstoßende Wirkung ging.
ich finde dieses Forum klasse u es hat mir viel geholfen, aber es birgt auch eine Gefahr. die Gefahr sich zu sehr mit dem Problem des Entzugs auseinanderzusetzen, weil man ständig gewillt ist, hier vorbei zu schauen, und somit sich immer wieder ins Gedächtnis ruft : du bist abhängig.
Wie oft man hier reinschaut und ob es einem gut tut, sollte man selbst gut abwägen. Wenn man fit genug ist, um sich mit anderen Dingen zu beschäftigen ist es sicher sinnvoll den Entzug nicht zu sehr in den Vordergrund treten zu lassen. Einige Mitglieder sind allerdings mit so schlimmen Symptomen eingeschränkt, dass man sich nicht wirklich davon ablenken kann und einzig das nicht allein damit sein und die gegenseitige Unterstützung macht es etwas erträglicher.
gerade durch meine Erfahrung mit einem FK dem ich persönlich helfen wollte, hab ich gemerkt, wie sehr er in die geistige Verwirrung gerutscht ist. und ich hab dem a-loch noch meine persönliche Daten gegeben u mit ihm auch mehrmals telefoniert. dieser typ hatte nichts anderes zu tun als täglich, beiträge zu schreiben um andere zu beschäftigen, sollte er wirklich z drug abhängig sein, wird er nie davon weg kommen.
Diese Erfahrung tut mir leid, ich denke allerdings die Person von der du sprichst ist unabhängig vom Entzug und der Beschäftigung damit ein schwieriger Mensch. Ich denke nicht, dass sein Aufenthalt im Forum Grund für sein Verhalten war :shock:
weg hat geschrieben:ich habe im moment schwierigkeiten zu fühlen, ob ich für meinen nächsten schritt gut genug stabilisiert bin,
bist du, glaub mir, der Körper merkt nicht den unterschied, von 0,15 mg , meine Erfahrung, meine Meinung ,mein wissen .
Da muss ich dir vehement widersprechen. Dein Körper mag vielleicht nicht den Unterschied von 0,15 mg merken, aber das gilt nicht für meinen Körper oder den vieler anderer hier. Ich bemerke Unterschiede von derzeit 0,1 mg mit starken Symptomen. Deine Meinung und Erfahrung kann ich so stehenlassen, aber finde es absolut nicht in Ordnung dass du es auf alle anderen beziehst und ihnen ihre Erfahrung abspricht. Woher willst du das wissen? Dieses Forum hier gibt es, weil eben viele nicht einfach mal eben absetzen können, sondern sich teils jahrelang quälen. Wenn das so einfach wäre, hätten wir nicht so viele tausend Mitglieder, fast täglich mehrere neue und zehntausende die jeden Monat anonym mitlesen :o

Nein, da hast du wirklich unrecht wenn du deine Erfahrung auf alle anderen ausdehnst.

Ich freue mich dass du das Absetzen vergleichsweise einfach geschafft hast, und wünsche dir von Herzen dass es dir immer besser geht.
Leider ist das nicht bei jedem so einfach, und ich bitte dich das auch zu respektieren und nicht von dir auf alle anderen zu schließen.

Liebe Grüße von Lina

die seit über 3 Jahren im Entzug ist und seit mehreren Monaten in 0,1 mg Schritten absetzt, weil alles andere zu Bettlägerigkeit und kompletter Alltagsunfähigkeit führen würde :shock:
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MoselanerwegEvaUlulu 69
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 komplett abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 27.1.2017: 0.15 mg Mirtazapin

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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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