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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Eva
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von Eva » Donnerstag, 21.12.17, 17:41

Liebe Anna,

es sind schon manchmal gebündelte Situationen, die uns zu schaffen machen.

Ich finde, Du bist in der Lage, gut zu reflektieren und auch zu entscheiden. Mach Dir keine Gedanken, dass Du uns belastest - falls es überhaupt der Fall sein sollte, verteilt sich die Last gut auf verschiedene Häupter bzw. Schultern. Wir dürfen hier sogar mal zickig sein; Hauptsache, wir kriegen uns wieder ein und verstehen einander. :hug:

Liebe Grüße,
Eva

Ein P.S. an Jamie: Oh je, sogar Krankenhaus ... mein Mitgefühl für Dich arg gebeuteltes Wesen. :group:
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LinLinaAnna61
Vorher hier als "Pons" geschrieben.
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Und nun kann's dem Endspurt zu gehen ... :)

Never give up!

Anna61
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von Anna61 » Montag, 22.01.18, 9:58

Hallo Ihr Lieben,
liebe Lina, liebe Eva, liebe Jamie, liebe Ute, liebe Katharina,

wollte Euch ein kurzes Update geben: erstmal hat sich meine private Situation entschärft (mobbene Nachbarin), wohl fühle ich mich in meiner Wohnung trotzdem nicht, sie ist für mich, leider, kein sicherer Ort mehr.

Das Absetzen musste ich nach hinten verschieben, und im Moment geht es mir auch nicht so prickelnd, bin erkältet und so schlapp. Ich glaube, ich packe das mit dem Umstellen und reduzieren zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.
Das macht mich nicht gerade glücklich. Bin schon froh, dass ich die Dosis mit den 2 mg halten kann und konnte, auch in diesen Stresssituationen, denen ich ausgesetzt war.

Das Neue Jahr ist ja schon wieder voran geschritten, trotzdem wünsche ich Euch Allen noch alles alles Gute für 2018.

Ich lese viel mit, leider kann ich von mir nicht so viel Positives, vor allem was das Absetzen anbelangt, diesbezüglich halte ich mich etwas zurück.
Meinem Hund geht es gut, bin viel draußen, laufe sehr viel, das Laufen und die Natur tun mir gut.

Ich schicke Euch liebe Grüße
Anna
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LinLina
2007: extreme familiäre Belastung dch. schwerst krebskranken Vater, der noch im selben Jahr verstorben ist. Ich kümmerte mich (bin Einzelkind) um meine Mutter, die 250 km entfernt lebte. Zu dieser Zeit nahm ich keine Medikamente. Beruflich hatte ich einen anstrengenden oft 10-Stunden Arbeitstag, am Wochenende fuhr ich zu meiner Mutter, die immer hilfloser wurde, diese Belastung hielt ich noch 3 Jahre, bis 2010, durch.
2010: Entwicklung massiver Angstzustände und Panikattacken, die es mir letztlich unmöglich machten weiter zur Arbeit zu gehen.

2010/2011- 4 Aufenthalte in Psychosomatischen Kliniken, ich wurde arbeitsunfähig entlassen, mir wurde nahe gelegt die EU-Rente zu beantragen, was ich auch getan habe, diese erhalte ich inzwischen unbefristet.

2011: Beginn der Einnahme von Tavor 0,5 mg morgens und Mirtazapin 15 mg abends, damit ich überhaupt noch fähig war die Wohnung zu verlassen.

2013: Dosissteigerung auf 1,0 mg Tavor.
2014: Dosissteigerung auf 2,0 mg Tavor, bis heute.

2014: Versuch auf einer Entgiftungsstation das Tavor zu entziehen. Ich wurde in der zweiten Woche auf Rivotril (hoch dosiert) umgestellt. Das hat mich so umgehauen, dass ich fast nicht mehr fähig war die Treppe hoch- bzw. runter zu gehen. Das Rivotril wurde dann rapide runter dosiert, es war die Hölle ... ich bat um Entlassung. Ich kam kränker aus dieser Klinik als ich reinkam. Zu Hause begann ich dann wieder mit der Tavoreinnahme.

Aktuelle Medikation:
Morgens: 1 mg Tavor
Nachmittags: 1 mg Tavor
Abends: Mirtazapin 15 mg

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