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Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Eva
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Pons (Eva) möchte sich befreien / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Sonntag, 23.07.17, 13:57

Hallo zusammen.

Zunächst möchte ich sagen, wie froh ich bin, solch ein Forum gefunden zu haben. Schön also, dass es Euch gibt; sonst ist man mit dieser Sache ja sehr allein ...

Meine Situation ist folgende: Ich bin über eine sehr hartnäckige Schlaflosigkeit (mit Sorgen und Ängsten im Hintergrund) auf a) Zolpidem und b) Bromazepam (in meinem Fall "Normoc") gekommen. Das Benzo nehme ich unregelmäßig, aber auf jeden Fall zu häufig und zu viel ein. Das Schlafmittel habe ich bereits auf eine halbe Tablette - 5 mg - pro Nacht reduzieren können.

An diesen letzen 5 mg hänge ich ebenso fest wie an der gelegentlichen Einnahme meines Benzos.

Ich weiß, dass das nicht gut ist und möchte mich entwöhnen. Deshalb bin ich hier.

Viele Grüße,
die Pons
Zuletzt geändert von Eva am Sonntag, 23.07.17, 17:45, insgesamt 2-mal geändert.
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Katharina
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Re: Pons möchte sich bekanntmachen / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Katharina » Sonntag, 23.07.17, 14:23

:group: Liebe Pons! :group:

Willkommen hier im Forum, Du wirst viele Antworten auf Deine Fragen erhalten und Reduziermőglichkeiten finden.

Prima, das Du das Zolpidem schon halbieren konntest! :sports:

Bist Du so gut und fügst eine Signatur hinzu?
Oben links auf Deinen Namen klicken, Profil, Signatur erstellen.

Wie lange Du was genommen hast,
was Du in welcher Menge jetzt nimmst; zum Beispiel:

Von ...bis.....

Zolpidem 0-0-10mg
Bromazepam...-...-...


Aktuell,00.07.2017

Zolpidem 0-0-1/2mg
Bromazepam ...-...-...

Am Wochenende sind viele - hoffentlich- fit genug um unterwegs zu sein,
sodas Du später mehr Antwoten erhalten wirst.

Liebe Grüße,
Katharina
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Eva
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Re: Pons möchte sich bekanntmachen / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Sonntag, 23.07.17, 17:48

Hallo und danke fürs Willkommen!

Ja, das mit der Signatur mache ich noch - heute nacht, wenn ich (leider vermutlich) wieder nicht schlafen kann, und ich werde dann auch hier im Forum sicherlich viel lesen.

Etwas möchte ich noch hinzufügen - hatte erst nicht überlegt, dass es ebenfalls hier hingehören könnte: Ich war auch praktisch abhängig von L-Tryptophan. Das ist zwar "nur" eine Aminosäure, sie wirkt dennoch beruhigend und schlaffördernd. Ich habe es lange eingenommen, und dann, als ich eine ungünstige Wirkung zu bemerken meinte, radikal abgesetzt. Ich kann nicht sagen, ob ich Entzugserscheinungen hatte oder nicht, da es mir zu der Zeit eh nicht gut ging. Das müsste ich in die Signatur dann noch mit einfügen.

Noch eine Frage: Ich nehme die Benzoes sehr unregelmäßig - führe ich dann am besten den geschätzten Durchschnitt auf?

Liebe Grüße
Pons
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Re: Pons möchte sich bekanntmachen / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Sonntag, 23.07.17, 20:28

So, ich hoffe, es ist okay so, wie ich es jetzt geschrieben habe? Sonst ändere ich es gern entsprechend ab.

An meiner familiär bedingten Dauerbelastung hat sich leider wenig geändert; sie wird sich eher noch verschärfen. Ich habe keinen Einfluss auf das Geschehen an sich, nur darauf, wie ich damit umgehe. Die Normoc (Bromazepam), die ich gegen auftretende Ängste und Anspannung und zum Schlafen einsetze ("um durchzuhalten"), will ich so bald wie möglich in der Menge reduzieren und im Endeffekt natürlich absetzen. Da ich sie sehr unregelmäßig nehme und nicht täglich, sondern eben nur die Menge insgesamt reduzieren kann, werde ich zuerst versuchen, im Bedarfsfall mit der Hälfte der sonst genommenen Dosis zurechtzukommen.
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Re: Pons möchte sich bekanntmachen / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Katharina » Sonntag, 23.07.17, 23:57

Liebe Pons!

Prima, genau so!
Was aber noch richtig ist, sind die Absetzdaten, dann kann kam sehen an welchen Daten
Du eventuell zu schnell reduziert und Probleme genommen hast.

Zum Beispiel bei einer Tropfenreduktion

7.7 . 10 tropfen
für ca.6 Wochen.

7.8. 5 Tropfen weniger, nach drei Tagen beispielsweise Müdigkeit und Kopfweh und seltsames Gefühl am Morgen.

Dann sieht man aha, von 10 auf 5 ist bei Medikament XxX wahrscheinlich viel zu schnell.

Und da dort steht '' nach drei Tagen'' kann man eventuell raten,
wieder hoch zu dosieren
auf vllt 8 Tropfen für so lang bis Du Dich besser fühlst, das ist individuell verschieden.

Du wirst sehen, es wird hier bin denen die sich besser aus kennen als ich, es kann unglaublich gut fein geschraubt werden, um das Ausschleichen so mühelos oder Beschwerdearm wie möglich hin zu bekommen.

Lies nicht mehr so viel, Pons. Zu dieser Zeit.
Ich lade jetzt mein Tablet runter, sonst höre ich nicht auf.
Auf dem Balkon drei Zigaretten und Fotos absehen, Lichter dimmen und hoffen, das die Nacht besser wird.

Ruh Euch ein wenig aus, die Nächte sind gerade sau blöde ich schlafe gerade miserabel aber ich schiebe es auf s Wetter ;-))

Alles Liebe und Gute, bis morgen, aber manchmal tut es gut, gerade Nachts such alles VOB der Seele zu tippen, dazu hast Du hier Deinen Threat, hier ist Platz für alles was Dich bewegt egal wann.
❤️
Gruss, Katharina
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Re: Pons möchte sich bekanntmachen / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Montag, 24.07.17, 8:38

Liebe Katharina,

vielen Dank für Deine verständnsivolle Antwort. Nein, ich habe gestern dann doch nicht mehr so viel gelesen, es gab stattdessen etwas ... das ich gleich unten in die Signatur einfügen werde. Ich denke, ich habe begriffen, wie ich diese weiterführen sollte, kann damit gleich heute beginnen ... :(

Es ist sehr beruhigend, zu wissen, IHR seid hier da - mein Gott, wie habe ich das vermisst, eine Aussprache und Ansprache, gerade auch was die Medikamente angeht; denn ich mag so richtig mit niemandem darüber reden, dass ich mich schon als abhängig empfinde und was daraus folgt. Hier fühle ich mich bereits jetzt verstanden und gut aufgehoben "unter meinesgleichen".

Etwas anderes noch: Ich sehe, Du bist Schilddrüsenpatientin? Ich selbst hatte im Frühjahr große Probleme mit einer Entzündung der SD, ich habe eine Knotenstruma und anscheinend den Werten nach eine latente Unterfunktion, die aber nicht behandelt wird - die Ärzte möchten abwarten. Das L-Tryptophan, das ich zu dieser Zeit nahm, hat vielleicht die Entzündung befeuert - das weiß ich nicht genau, nehme es aber an, weil ich es zu spüre meinte; ist Dir dazu vielleicht etwas bekannt - dass diese Aminosäure darauf Einfluss nehmen kann? (Ich hatte noch eine zweite Aminosäure, das L-Thyrosine, in Gebrauch, davor hatte ich aber mehr Respekt und habe nachher nicht gewagt, es einzunehmen, weil es definitiv Einfluss auf die Schilddrüse nehmen soll. Die SD an sich ist ja auch eine komplizierte Angelegenheit.)

Liebe Grüße
die Pons
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Re: Pons möchte sich bekanntmachen / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Montag, 24.07.17, 9:05

Jetzt bin ich erst einmal bestrebt, das Zolpidem abzusetzen, mein vorrangiges Ziel. Das nehme ich seit ca. 4 Monaten regelmäßig ein, und es dürfte somit höchste Zeit sein, damit aufzuhören.

Ich habe vor, für eine Weile die letzten nächtlichen 5 mg Zolpidem noch einmal zu teilen, es zunächst mit 1,25 mg Normoc und dann mit der Hälfte davon abzulösen und danach auch Normoc auszuschleichen. Es fällt mir definitiv leichter, auf Normoc als auf das letzte, allnächtliche Zolpidem zu verzichten; deshalb halte ich das für den für mich erfolgversprechendsten Weg.
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Ich habe Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.

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Re: Pons möchte sich bekanntmachen / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Jamie » Montag, 24.07.17, 11:48

Hallo pons,

willkommen im Forum :)

Schau doch bitte noch mal deine Signatur an, die stimmt nicht ganz.
Kannst du auch Daten ergänzen, wann von der Schritt von 0-0-10 auf 0-0-5 war?
Und 0-0-0- bei Zolpidem stimmt ja auch nicht, oder?

Ich würde dir raten das Bromazepam mit der Wasserlösemethode abzusetzen und später auch das Zolpidem.
Du kannst dann feiner ausschleichen und musst die Tablette nicht halbieren, vierteln etc..
Das sind vermutlich viel zu große Schritte und wird möglicherweise Entzugssymptome produzieren.

Die Wasserlösemthode funktioniert prima bei Benzos (Diazepam ausgenommen):
viewtopic.php?f=16&t=10923

Zum L-Tryptophan. Leider kann ich dir nicht sagen, ob es die Schilddrüse anheizt oder beeinflusst.
Ich kann es mir aber prinzipiell vorstellen und wenn du das Gefühl hast, dass es so war, würde ich dem trauen.

Grüße und eine Bitte zum Schluss. Wir achten auf Netiquette.
Mit einem Hallo zu Beginn und einem tschüss oder Ähnlichem am Ende lesen sich deine Beitrage gleich viel freundlicher. Danke :)

Schönen Start in die Woche
wünscht Jamie
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...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

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Re: Pons möchte sich bekanntmachen / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Montag, 24.07.17, 13:03

Hallo Jamie,

danke für Deinen Willkommensgruß.

Sorry, ich dachte, es würde bei jedem Beitrag mit Anrede und Schlussformel zuviel, deshalb habe ich mich auf die Anrede und Gruß nur bei den direkten Antworten auf Beiträge beschränkt; ich freue mich aber selbst über einen freundlichen Ton und werde das selbstverständlich gern beherzigen.

Doch, der Schritt Zolpidem 0-0-0 für das Datum stimmt schon - ich hatte das Mittel ganz weggelassen, weil ich ja 3 mg vom Benzo eingenommen hatte, und 5 mg Zolpidem zusätzlich erschien mir zu viel. Ich merke dann auch keinen Entzug.

Insgesamt soll es aber heute auf 2,5 mg Zolpidem gehen und dann erst einmal dabei bleiben (plus 0,75 mg Normoc). Der Verdeutlichung halber habe ich es jetzt schon so in die Signatur eingefügt.

Leider kann ich nicht mehr auf den Tag genau sagen, wann ich den Schritt von 10 mg Zolpidem auf 5 mg geschafft habe; es war vor etwa 2 Wochen, und das setze ich dann als Anhaltspunkt ein.

Die Wasserlösemethode werde ich mir gern anschauen, ist für mich völlig neu.

Lieber Gruß,
die Pons
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Re: Pons möchte sich bekanntmachen / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Montag, 24.07.17, 13:48

Hallo Ihr Lieben,

beim Lesen im Forum ist mir siedendheiß noch eine überwundene Abhängigkeit eingefallen!

Ich habe lange Zeit Fenistil-Tropfen (müde machendes Antihistaminikum) zuerst als Antiallergikum und dann als Einschlafhilfe eingenommen, das hatte ich schon so gut wie verdrängt. Bin davon los, das ist jetzt schon etliche Monate her - was meint Ihr, soillte ich das unten auch noch eintragen?

Lieber Gruß,
die Pons
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Re: Pons möchte sich bekanntmachen / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Montag, 24.07.17, 16:16

Ihr Lieben, ich füge auch das dann einfach hinzu, nur genaue Daten habe ich dazu leider auch nicht mehr.

Nette Grüßles,
die Pons
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Re: Pons möchte sich bekanntmachen / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Montag, 24.07.17, 17:33

Hallo.

Ich erzähle noch ein bisschen von mir, ja?

Also, ich möchte, wie bereits geschrieben, ganz von dem Z-Schlafmittel weg - von Schlafmitteln überhaupt. Mir ist klar, dass das auf wieder fast schlaflose Nächte hinauslaufen wird. Nur nützt es nichts, zwar damit noch einzuschlafen, aber mittlerweile nach 2 Stunden wieder wachzuwerden und "nachlegen" zu müssen, um weiterschlafen zu können - was aufzeigt, es ist schon zu einer Gewöhnung und Abhängigkeit gekommen.

Mit dem Bromazepam verhält es sich etwas anders. Ich würde es als Notfallmedikament für einzelne Situationen auch weiterhin nicht völlig ausschließen wollen - es bis zu 20 x im Monat einzubeziehen bedeutet jedoch, es ist zur gefährlichen Gewohnheit geworden. Zu meiner unregelmäßigen Einnahme ließe sich wohl auch sagen, da hat sich ein Missbrauchsmuster entwickelt.

Ein Ziel im Zusammenhang ist, unabhängiger von den (wie bereits gesagt, nicht so guten familiär bedingten) Umständen und unangenehmen psychischen Zuständen zu werden, und dazu wird gehören, mich und meine schlafgestörten Nächte auszuhalten. Ich möchte meine Psyche nicht mehr "plattmachen", um nichts mehr zu spüren und zu denken, sondern einfach gut zu mir sein. Dazu gehört definitiv, sich nicht noch eine Sucht obendrauf zu packen.

Was ich an Gutem die ganze Zeit über beibehalten habe: meinen regelmäßigen Sport, so gut wie täglich 1/2 bis manchmal 1 Stunde.

Liebe Grüße an Euch, meine Leser,
die Pons
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Re: Pons möchte sich bekanntmachen / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Dienstag, 25.07.17, 9:48

Hallo.

Zum gewünschten Entwöhnungsverlauf: Mein erstes Ziel ist, in etwa 4 Wochen die Zolpidem ganz abzusetzen, aber 0,75 mg Bromazepam noch weiter einzunehmen und dieses dann in weiteren 4 Wochen auszuschleichen. Da ich "nur" über 4 Monate regelmäßig zuerst 10 und dann 5 mg Zolpidem eingenommen habe, möchte ich ausprobieren, ob das klappt. Falls die beabsichtigten Schritte doch zu groß sind, werde ich weitersehen.

Mit dem Vierteln und Achteln der Tabeltten hatte ich gestern keine Probleme, ich habe ein gut geeignetes Werkzeug dazu gefunden.

Zur Wasserlösemethode habe ich mich hier inzwischen informiert, aber dazu müsste ich mir überlegen, offen mit meinem Arzt zu sprechen, um auf Diazepam umgestellt zu werden. Ich mag das Problem ihm gegenüber aber nicht gern thematisieren ... zumal ich mir jetzt über den Austausch mit Menschen, die es selbst aus eigener Erfahrung kennen - also mit diesem Forum - erhoffe, den Ausstieg auch so zu schaffen.

Danke, dass es durch Euch diese Möglichkeit gibt.

Grüße, Pons
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Re: Pons möchte sich bekanntmachen / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Dienstag, 25.07.17, 18:56

Hallo und guten Abend!

Puh, habe jetzt eine Menge gelesen im Forum - viel Gutes, aber auch einiges, was mich nachdenklich macht.

Und ich muss sagen, ich bin zwischendurch ein bisschen unsicher geworden, ob es richtig ist, die achtel Tablette Normoc in den nächsten 4 Wochen regelmäßig einzunehmen ... habe ich sie doch bisher in zwar weitaus höherer Menge, aber unregelmäßig - jeweils "nur nach Bedarf" geschluckt - und gerade die Regelmäßigkeit kann die Sache erst recht schwierig machen ... Ich kann ja nicht wissen, wie sich mein Körper darauf einstellt.
Aber ich rede mir selbst Mut zu: :hug:

Ich habe hier gelesen, wie es geht. Immerhin weiß ich, wie ich weiter vorgehen kann. Und einen Arzt, der mir die Dinger lange genug verschreibt, habe ich auch.

Wie gesagt: Puh. :cry:

Liebe Grüße an Euch,
Pons
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Re: Pons möchte sich bekanntmachen / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von padma » Dienstag, 25.07.17, 23:02

hallo Pons, :)

laut Signatur hast du Bromazepam ca 20 x pro Mnat genommen, das würde ich nicht mehr als Bedarf bezeichnen. Dein Körper wird sich darauf bereits eingestellt haben. Oder könntest du es problemlos weglassen?

Wenn eine Anhängigkeit besteht, ist um abzusetzen eine tägliche Einnahme die beste Methode.

Noch eine Bitte: könntest du auch in deinen posts mg - Angaben machen und nicht 1/8 Tablette schreiben. Und bitte den Wirkstoffnamen schreiben, Normoc ist nicht so geläufig und viele von uns haben entzugsbedingt Konzentrationsprobleme (ich auch)

liebe Grüsse,
padma
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Re: Pons möchte sich bekanntmachen / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Mittwoch, 26.07.17, 9:32

Liebe(/r) Padma,

gut, dass Du mich drauf hinweist: Ich pendele zur Zeit manchmal noch zwischen dem Wirkstoffnamen und dem Medikamentennamen hin und her, werde aber von jetzt an drauf achten, einheitlicher zu formulieren.

"Nach Bedarf" Bromazepam ist bei mir ein bisschen komplizierter zu erklären. Sagen wir, ich hole aus der Apotheke eine Schachtel mit 20 Tabletten. Die nehme ich dann ein, je nachdem wie ich mich fühle. Das bedeutet, mal 2 ganze Pillen, also eine Riesenladung, in 24 Stunden (bei großer Angst, Aufregung und Unruhe), aber auch mal eine halbe, wenn ich trotz der Z. nicht schlafen kann, und dann wieder 2, 3 Tage oder eine bis anderthalb Woche gar keine. (Damit will ich bestimmt diese Art der Einnahme nicht rechtfertigen oder sogar verteidigen - ich weiß im Gegenteil sehr gut, dass das Mist ist und in gewisser Weise Missbrauch.) So war das also mit dem "Durchschnitt" vom 20 Stück im Monat gemeint.

Und natürlich ist das Abhängigkeit! Da hast Du absolut Recht. Jetzt kann ich das besser einordnen und sehen, dass ich auch hier gründlich und langsam entziehen muss. Es besteht auch eine Toleranzentwicklung, was die Menge allmählich heraufgefahren hat, also ein zusätzlicher deutlicher Hinweis: höchste Zeit für das Absetzen, und das mache ich also schon ganz richtig.

Du hast mir sehr geholfen, danke.

Liebe Grüße,
die Pons

P.S. Gibts eigentlich irgendwo eine Eintragung, ob hier Mann oder Frau schreibt? Ich konnte so eine Funktion nicht finden.
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Re: Pons möchte sich bekanntmachen / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Mittwoch, 26.07.17, 12:04

Hallo zusammen.

Da ich heute das erste Mal "merkwürdige" Erscheinungen wahrnehme (siehe Notiz in meiner Signatur) und diese als Entzug deuten kann bzw. wohl muss, wird mir erschreckend und knallhart bewusst, in welcher Gefahr ich bereits schwebte - noch schwebe?

Jetzt erst ... Wie perfekt man doch verdrängen kann, solange man die "helfenden Mittel" nicht aufgeben will.

Nachdenkliche Grüße
von der Pons
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Re: Pons möchte sich bekanntmachen / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Mittwoch, 26.07.17, 12:54

Kennt Ihr das? Ein Teil von mir möchte am liebsten schon wieder weiter herunterdosieren - weil einem das Zeug so unheimlich wird!

Keine Sorge, ich machs nicht, habe hier bereits genug gelesen und gelernt, um zu wissen, dass das gar keine gute Idee wäre. Stattdessen sage ich mir, dass ich extra laaangsaaam machen soll ...

Meine Güte, hätte ich hier nicht hergefunden ... welcher gütige Engel mag mich hergeführt haben <3 ...? Sorry, falls das jetzt irgendwie rührselig rüberkommt, aber ich bin so erleichtert, zumindest jetzt den Anfang gefunden zu haben.

Das ist so süß: :pillowtalk: und auch irgendwie zutreffend, finde ich: Wir sind hier so herrlich unter uns ...

Liebe Grüße, Pons

P.S. Noch etwas. Ich merke bereits nach den paar Tagen Forum, das sich an meiner Einstellung etwas Grundsätzliches verändert hat: Das Hintertürchen "Notfall-Medikamt" bedeutete anfangs noch, "bei gewissen Panikzuständen". Inzwischen ist für mich ein Notfall schon etwas ganz anderes geworden. Und vielleicht habe ich darauf in ein paar Wochen noch einen anderen Blick.
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Re: Pons möchte sich bekanntmachen / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von padma » Mittwoch, 26.07.17, 13:43

liebe Pons, :)

gut, dass sich dein Blick darauf, was ein Notfall ist, ändert. :D
Die Sache mit der Notfalleinnahme ist heimtückisch, die Notfälle häufen sich und man schlittert ohne es zu merken in eine Abhängigkeit.
Und ich denke, man gerät so auch recht schnell in eine psychische Abhängigkeit, da sich die Gewohnheit herausbildet, bei unangenehmen Zuständen sogleich zur Pille zu greifen und man dann auch die Erleichterung bekommt (zumindest eine gewisse zeitlang, bis es nicht mehr greift)
Heute spüre ich ein Gefühl wie Watte im Kopf und "höre" ein ständiges leichtes "Summen": Entzug?
Ja, das sind beides mögliche Entzugssymptome.
Kennt Ihr das? Ein Teil von mir möchte am liebsten schon wieder weiter herunterdosieren, weil einem das Zeug so unheimlich geworden ist!
Das geht wohl so ziemlich allen hier so. Wenn man erst mal erkannt hat, was man da eigentlich nimmt, kostet es wirklich Überwindung, es noch weiter nehmen zu müssen um es letzlich los zu werden.
P.S. Gibts eigentlich irgendwo eine Eintragung, ob hier Mann oder Frau schreibt? Ich konnte so eine Funktion nicht finden.
Nein, da haben wir keine Eintragung. Ich bin weiblich und du anscheinend auch. :o

liebe Grüsse,
padma
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Re: Pons möchte sich bekanntmachen / Zolpidem, Bromazepam

Beitrag von Eva » Donnerstag, 27.07.17, 3:12

Ihr Lieben, ich habe noch eine Frage an Euch, ich habe sie schon in einem anderen Faden gestellt, wiederhole sie aber hier noch einmal:

Ist es sinnvoll, jetzt während des Entzugs homöopathische Mittel einzunehmen, oder sollte damit besser abgewartet werden, bis das Ausschleichen beendet ist? Das kann aber bekanntlich sehr lange dauern, und ich bin nicht sicher, ob das Abwarten darauf Sinn macht.

Gute Nacht oder guten Morgen.
Eure Pons
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