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Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Anke13
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Freitag, 06.04.18, 13:36

Liebe Katharina,

danke Dir für Deine Nachricht und Empfehlungen.

Es ist klar, daß man nicht 35 Wochen in einer Klinik (oder Privatklinik) verbringen kann und zuhause hat man natürlich auch die Kontrolle über das Diazepam und die Einnahme. Bei mir z.B. morgens seit Jahren !!! immer 3 oder 4 Uhr morgens heftige Panikattacke/ Hyperventilation. Kopf bläst sich auf wie Ballon als wenn alle Adern platzen und Suchtdruck.

Nehme dann gleich eine Dia, die schon bereit liegt und muß aufpassen nicht umzufallen. Dann wieder ins Bett, Atemübungen und Colon Massage. Dann kann man die Uhr danach stellen: zuerst kommt Benzo Belly, dann Übelkeit und Brechreiz (ohne was gegessen zu haben).

Ich setze ja nach Ashton ab aber jetzt bei 25 mg geht es nicht weiter, schaffe keine Reduzierung mehr alleine, das ist das Problem. :frust:

Das mit der Nahrung macht mir sehr zu schaffen, bin bald ein Skelett. Der große Unterschied zwischen uns Beiden ist, daß Du z.B. Pizza, etc. essen kannst. Ich habe immer tolle Menüs gekocht und mit Genuss gegessen. Essen ist Lebensqualität !!! Und wenn das Einem genommen wird ist das bitter und deprimierend.

Habe öfter spez.Joghurt aus Reformhaus gegessen = Darmkrämpfe und übel
Abführzäpfchen für Kinder (Glycerol) genommen = Höllenschmerzen aber sonst nichts

Habe schon viel Geld ausgegeben bei Heilpraktikern wegen Darm/Ernährung. Geldverschwendung !! Bei den Empfehlungen werden nie meine Gallensteine berücksichtigt und viele „harmlose“ Sachen können eine Gallenkolik auslösen. Hatte schon eine Kolik zuhause gehabt, vielen Dank, möchte ich nicht noch einmal erleben.

Stress versuche ich zu vermeiden (z.B. Telefone aus,etc.) aber es kommen doch immer Dinge (Post, Staubsauger kaputt, etc). Dann muß man wirklich auf eine einsame Insel wie Robinson Crusoe ziehen anders geht es nicht.

Ich hoffe, Du verstehst was ich meine, deshalb bin ich ja so verzweifelt. :cry:

Liebe Grüsse
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jedenTag seit Jahren

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag ! 1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014. Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

Katharina
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Katharina » Freitag, 06.04.18, 18:55

Liebe Anke,

ich glaube ich verstehe das schon -

ich warte....
auf die Möglichkeit Pizza essen zu mögen und zu können.
Auf Spagetti aglio olio. usw.

Zur Zeit muss ich essen und mache alles, um den Zeitpunkt heraus zu schieben.

ich würde nichts essen wenn das möglich wäre.
Ich kann es nicht einmal riechen.

ich hoffe mal Lust zu haben, auf irgendwas
und es dann zu vertragen,

bei mir hat sich einfach alles derart eingeschränkt
was bleibt mir da über -

ich wűsste es nicht, Anke.

(Ich hatte Koliken, ich kenne das und meine es sind wohl mit die schlimmsten Schmerzen, daraufhin =Bauchspeicheldrüsenentzündung/Notaufnahme,
danach sofort Galle raus.)

Glycerol macht Krämpfe und wie
auch die für Säuglinge.

Glaubt kaum jemand, ich weiß, wie vieles andere auch oft nicht geglaubt wird .

Lecocarbon Zäpfchen hingegen, nicht.
Auch kein Akutstuhlgang mit Ohnmacht auf der Toilette.

Gemeinerweise nicht frei verkäuflich.
kein Krampf, kein Pressen
das könnte ich nicht mehr ertragen
und diese Ohnmacht in der Situation auch nicht.

wäre das nicht so bzw anders, könnte ich alle 4 Wochen das EndDarm Zentrum aufsuchen, wie gehabt. -

Ich hatte für mich
nach x - Versuchen
nachdem die Ärzte sagten, sie werden das nicht absetzen können, die Psychofarmaka

noch zwei Pläne mit diesen Medikamenten:

A.) Ashton Manual

oder

B.) normale Entzug -Station im
normalen KH,
wie jeder andere auch.

Ich habe zur Zeit keine Wahl
außer Schritt für Schritt zu gehen.

Es ist eine harte Zeit, glaub nicht ich möchte nicht manchmal schlicht ausflippen.

Zu Beginn, das hatten wir so abgesprochen
wollte mich der mir die
Medikamente verordnende Arzt einmal pro Woche und dann 14tägig sehen.

Das war ok, denn er kannte die Ashton Methode nicht,

wie sollte er gerade stehen und mir diese lange Zeit Diazepam verordnen,
was wenn die Kasse fragt?

liebe Grüße,

Katharina
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Montag, 11.06.18, 9:05

Hallo, liebe Foris, :group:

nehme mir derzeit eine Forum-Auszeit, habe keine Kraft mehr zu schreiben oder Rat und Hilfestellung Euch zu geben, das tut mir sehr leid. :(

Meine Angst/Panikstörung (Grunderkrankung) hat sich massiv verstärkt und ist auch nicht mit der ½ Diazepam am Morgen (4 Uhr) in den Griff zu bekommen und die heftige Hyperventilation auch nicht mit Atemübungen.

Nahrungsunverträglichkeiten werden immer schlimmer, bin nur noch Skelett mit riesigem Blähbauch. Lebe nur noch von Schokolade und Haferflocken. Nach Kartoffeln, Gemüse, Schonkost bekomme ich Darmkrämpfe/Übelkeit.

Bin bettlägerig seit Monaten und habe die Wohnung seit über 3 Monaten nicht verlassen, schaffe es nicht zu laufen und bekomme dazu auch noch Darmkrämpfe wenn ich aufrecht stehe. Die Darmprobleme sind schon seit 2 Jahren (Reizdarm Diagnose) und jetzt Schmerzen jeden Tag die kaum auszuhalten sind.

Dies hängt sicherlich mit der Reduzierung zusammen, nach jedem Absetzschritt wurden die Symptome stärker. Aufdosierung zwischendurch hat auch nichts gebracht. Habe extreme Angst vor Arzt und Krankenhaus und was soll es nützen ? Sie haben doch sowieso keine Ahnung mit Benzo Entzug und die Zusammenhänge.

Hatte mir vor 6 Wochen private Auszeit genommen (ist jetzt zuende) und Bruder, Freunde gemailt, daß ich mir Auszeit nehme um zu regenerieren. Keine mails, kein Telefon. Dies hat leider auch nicht den Erfolg gebracht, den ich mir erhofft hatte.

Hatte immer mittelgradige Depressionen (laut Psychiater,Therapeuten) und jetzt habe jetzt schwere Depressionen. :cry:

Liebe PN Freundinnen/Freunde: ich danke Euch herzlich für den Trost und die lieben PNs in der Vergangenheit. Bitte habt Verständnis, daß ich jetzt nicht mehr schreiben kann und Euch zur Seite stehen kann.

Was habe ich nur getan am 25.6.2014 mit der 1. Tablette Alprazolam !! Ich habe mein Leben und das Leben von meinem Mann zerstört und unsere gemeinsame, glückliche Zukunft die wir uns ausgemalt hatten in Rente.

Weiß nicht, wie es weitergeht. :cry:

Ich wünsche Euch Allen, den Vielen hier im Forum, die jeden Tag kämpfen und leiden unter diesem :censored: zeug das Allerbeste und daß Ihr es schafft.

Alles Gute :group:
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
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Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jedenTag seit Jahren

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag ! 1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014. Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von lunetta » Montag, 11.06.18, 11:29

Liebe Anke!

Es tut mir leid dass es dir so schlecht geht!!!

Nimm dir jede Zeit der Welt die du brauchst!

Alles Liebe und Gute! LG
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von stubi » Donnerstag, 14.06.18, 10:32

Liebe Anke, :hug:

ich kann dich so gut verstehen, es geht mir ähnlich.

Alles gute für dich und ich hoffe für uns alle, dass alles wieder gut werden wird.

Liebe Grüße
Renate
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 17.06.18, 9:47

Liebe Anke,

es tut mir leid, dass es so schwierig ist. :( Ich wünsche dir viel Kraft und hoffe sehr, dass es in absehbarer Zeit auch wieder Veränderungen gibt. Niemand sollte so leiden müssen.

Grüße, Murmeline
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 17.06.18, 15:08

Liebe Murmeline,

vielen Dank für Deine liebe Nachricht und guten Wünsche.

Leider geht es mir immer schlechter, ist kein Leben und kein Sterben :cry:

Habe gestern Diazepam reduziert um 2 mg (10 % von 20 mg) und ich weiß ja, nach jedem Absetzschritt geht es mir erstmal schlecht. Kaum geschlafen und um 4 Uhr früh dann Gefühl wie Schlaganfall: starke Schmerzen linke Kopfseite, heftige Sehstörungen. Dazu dann Durchfall, Darmkrämpfe und das übliche wie jeden Morgen: Panikattacke/Hyperventilation, Kopf fühlt sich an als wenn er platzt, total durchgeschwitzt, Horror-Albträume, etc.

Prof.Ashton hat ja 2 Tabellen: einmal Absetzen wenn man vorher Alprazolam genommen hat (so wie ich) und einmal Tabelle Absetzen von 40 mg Diazepam. Die eine Tabelle besagt: 2 mg Absetzschritt, die Andere 1 mg. Aber das ist ja nicht in Stein gemeißelt...

Ich hoffe, es wird Morgen besser, die letzten Male hat das ZNS sich stabilisiert am 3. Tag. Würde ungerne wieder aufdosieren, da mein Körper so vergiftet ist: kann kaum noch was essen, Hautausschlag im Bereich Pankreas und Leber immer schlimmer, etc.

Kann auch nicht zum Arzt gehen, extreme Ängste. Habe die Wohnung seit nunmehr 4 Monaten nicht verlassen aber werde nächste Woche einen Versuch starten mit Gehstock die 4 Stockwerke runtergehen. Durch das ständige Liegen geht es allen Organen ja schlechter, nicht nur dem Darm und der Muskelabbau wird immer schlimmer.

LG
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von sigli » Sonntag, 17.06.18, 16:21

Liebe Anke,

es tut mir in der Seele weh, wie du so leidest. Ich wünschte, ich könnte dir helfen.

Ich möchte dir nur eines da lassen: bitte setze ab sofort nicht mehr als 10 % deiner letzten Dosis ab. Die 2 mg sind ja jetzt genau richtig gewesen bei 20 mg. Du solltest höchsten noch einmal 2 mg, besser dann 1,5 mg, absetzen, wenn du den nächsten Schritt angehst.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du das alles schaffst und dass es dir vor allem irgendwann mal besser geht.

GlG von Sigli
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2.4.2018: Diazepam: 0 mg
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 17.06.18, 19:40

Liebe Sigli,

vielen Dank für Deine liebe Nachricht und Dein Mitgefühl hat mich sehr berührt.

Danke Dir für Deinen Rat mit dem Absetzen.

Bin völlig verzweifelt und habe große Angst. :cry: Ich habe Angst, daß ich meinen runden Geburtstag im August nicht mehr erleben werde. Ich weiß, das klingt vielleicht melodramatisch, vielleicht kommt auch meine Angststörung wieder durch.

Man kann ja auch an gebrochenem Herzen sterben, das ist ja inzwischen erwiesen.

Ob ich meinen Körper so geschädigt habe (habe gerade wieder heftige Darmkrämpfe und Brechreiz) durch die Hochdosis Einnahme ? Habe Angst zu sterben. :(

Hat einer von Euch auch schon einmal dieses Gefühl gehabt oder dreht mein ZNS jetzt völlig durch ?

Ich danke Dir für Deine lieben Wünsche und wünsche Dir auch alles Liebe und Gute.

Liebe Grüsse
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
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5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Jamie » Sonntag, 17.06.18, 20:56

Hallo Anke, :)

das Gefühl abgrundtiefer Hoffnungslosigkeit ist leider selbst bei vielen Betroffenen ein eigenes Symptom des Entzugs - das heißt es ist sehr schwer dagegen anzugehen.
Man fühlst sich so derart unverstanden, verzweifelt und zerschlissen, dass es unmöglich ist einen Lichtstrahl zu sehen. Selbst ein Lottogewinn von 20 Millionen Euro würde da keine Freude auslösen können :(.

Ich wünschte ich könnte helfen, aber ich kann dich nur durch Trost und Aufmunterung unterstützen.
Ich bin mir ganz sicher, dass du deinen Geburtstag erleben wirst - aber es ist vermutlich kein ungetrübter Geburtstag. Es ist einfach nur unsäglich schwer und hart, so ein Entzug.
Ein echter Kampf :sports: .

Aber du kannst es schaffen! :fly:

Ich schicke dir ganz viele mitfühlende Grüße
Jamie
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von lunetta » Sonntag, 17.06.18, 21:48

Liebe Anke!

Ich weiß gar nicht was ich dir sagen könnte, was dir Trost spendet....

Nur dass ich dir eine Portion Kraft, Mut und Liebe schicke!

GLG!
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