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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Anke13
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Dienstag, 03.10.17, 13:22

Liebe Pons,

danke für Deine Nachricht. Ich habe heute (3.10) eine Stellungnahme im Forum geschrieben und dort ist alles gesagt zu dem Thema...

Liebe Grüsse
Anke
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Burnout/Panikattacken /Angstzustände/Traumata /Hochdosisabhängigkeit Alprazolam/Diazepam
Symptome: Magen/Darmkrämpfe/Brechreiz/Gewichtsverlust/Verstopfung/Schwindel/Panikattacken
1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg

Erkrankungen:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen. Leider hält bei mir die Wirkung von Diazepam nur für 4 Stunden an ! wegen Suchtgedächnis: 1993 Entzug Alkohol und Diazepam. War seit 21 Jahren clean ! Trinke keinerlei Alkohol seit 1993
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

Tami25
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Tami25 » Dienstag, 03.10.17, 14:27

Hi Anke,

und wo findet man die? Die Stellungnahme?
by the way: Findest Du "Stellungnahme" bzw das Procedere nicht ein bissi übertrieben? :) Ich mein,wir sind hier ja nicht vor Gericht.

liebe Grüße!
TAMI
Nach oder während Trennung vom Freund (und nach langer schlaflosen phase wegen extrem Lärm konstant) seit November Quetiapin und clonazepam.
Nov: 2016 4,5mg Clonazepam
150mg Quetiapin

Nach Austesten, daß mir das Quetiapin gar nichts bringt (hätts gleich wieder weglassen sollen aber hab mich nicht getraut, weils mir der Arzt so einredete... ) ziemlich schnell runterdosiert und bin seit kurzem bei 25mg Quetiapin
Und im Moment bei 2.25mg Clonazepam.

Hab jetzt immer mal wieder einen ruhigen schlafplatz und werd die 0,25 bald weglassen.

Seit 26. April bei 1,5 mg Clonazepam. Quetiapin lass ich erstmal noch

Seit 14 Mai auf 20mg Quetiapin.
Seit 22. Mai 1,25 mg Clonazepam, 20 mg Quetiapin

25 Mai wieder auf 1,50 Clonazepam zurück. DAs bleibt hoffentlich eine Ausnahme. Das halte ich jetzt 4wochen.
Seit 1 Juni 1,25 Clonazepam. Schlafe wie ein Kätzchen. Hoffe das geht so weiter.

Seit 12. Juni 1mg Clonazepam und 15mg Quetiapin.
Seit 11. Juli 0,50 Clonazepam und 10 mg Quetiapin
ab 10. August 0,50 Clonaz. und 5mg Quetiapin

seit 5. September 0,375 Clonazepam und5mg Quetiapin

Seit 18. Oktober auf 4 mg Quetiapin, und seit
23. Oktober auf 0.33 clonazepam

Seit dem 22.oktober massive schlafprobleme u Durchfall. Hab aber auch Honig gegessen sträflicherweise u um basischer zu werden am Morgen, schon Tage davor , Apfelessig getrunken. Wenn meine Verdauung nicht funktioniert, schnellt histamin immer hoch.
Letzte Nacht war der schlaf wieder leicht "besser"

Seit 14.12 auf 0,25 Clonazepam und immer noch auf 4mg Quetiapine. Letzterem trau ich nicht über den Weg. Werd mir 6-8 wochen mit jedem Schritt zeit lassen..

3.1.2018 Heute von 0,25 auf 0,22 Clonazepam. Quetiapine halt ich noch auf 4mg

Oliver
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Oliver » Dienstag, 03.10.17, 14:46

Hallo Anke,

danke für die Aufklärung :hug: - ich wünsch Dir noch viel Kraft auf Deinem weiteren Weg.

Alles Gute
Oliver
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Oliver » Dienstag, 03.10.17, 14:54

Hi Tami,
Tami25 hat geschrieben: und wo findet man die? Die Stellungnahme?
Hier im Thread ein paar Beiträge über Deinem :)
Tami25 hat geschrieben: by the way: Findest Du "Stellungnahme" bzw das Procedere nicht ein bissi übertrieben? :) Ich mein,wir sind hier ja nicht vor Gericht.
Du hast Recht: wir sind hier nicht vor Gericht, das schließt auch ein, dass wir nicht darüber richten sollten, wie andere hier mit problematischen Situationen umgehen und sich ausdrücken, solange sie nicht beleidigend werden, findest Du nicht?

Alles Gute
Oliver

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Tami25 » Dienstag, 03.10.17, 15:11

LIeber Oliver,

hab auch drüber nachgedacht, bevor ich den Satz geschrieben habe ("..bei Gericht"). Und abgewogen. Ja, da hast Du einerseits total recht und dann wiederum hab ich mir gedacht, daß es vielleicht auch hilfreich sein könnte. Ich hab das hier ja ein bißl verfolgt...Dieses Schwanken zwischen "total hilflos und am Boden" (meine Worte, kein Zitat) u. ein klein bißchen abheben ( nicht bösesein Anke, kenn das auch von mir von früher, und auch jetzt noch manchmal) zeichnet eine Persönlichkeit aus, die nicht gefestigt ist.(ganz unabhängig von Medikamenten).
Mir hat das sehr geholfen als mir das bewußt wurde und ich versuche so gut es geht, mich in der Mitte einzupendeln. Das hat mehr Ruhe in mir bewirkt, was auch eine große wirkung auf meinen Körper hat.

Danke für die Wegweisung zur Stellungnahme .:)

alles LIebe
Tami
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25 Mai wieder auf 1,50 Clonazepam zurück. DAs bleibt hoffentlich eine Ausnahme. Das halte ich jetzt 4wochen.
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seit 5. September 0,375 Clonazepam und5mg Quetiapin

Seit 18. Oktober auf 4 mg Quetiapin, und seit
23. Oktober auf 0.33 clonazepam

Seit dem 22.oktober massive schlafprobleme u Durchfall. Hab aber auch Honig gegessen sträflicherweise u um basischer zu werden am Morgen, schon Tage davor , Apfelessig getrunken. Wenn meine Verdauung nicht funktioniert, schnellt histamin immer hoch.
Letzte Nacht war der schlaf wieder leicht "besser"

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Katharina » Dienstag, 03.10.17, 16:12

:group: hallo :group:

Hallo ihr lieben

ich bin immer noch nicht im Stande alles zu lesen
ich habe eine hartnäckig lange Erkältung

ich bin auf einem guten Weg ,das Lorazepam mit dem langanhaltenen Diazepam zu reduzieren .

Ich glaube nächste Woche ist Schluss mit Lorazepam.


Dann Diazepam langsam nach A. Manual abgesetzt, über viele Monate dafür konsequent und in Ruhe.

Ich habe seit dem 17. September NIEwieder Depressionen gehabt.

liebe Grüße ein schönes Wochenende
Katharina
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Tami25 » Dienstag, 03.10.17, 20:13

Liebe Anke,

wenn Du magst, schau doch mal unter "alternativen zu Psychopharmaka".
Ich hab da heute was gepostet, überschrift "the open focus brain".
Vielleicht ist Dir das eine Unterstützung beim Entzug.

Ich finde es sehr hilfreich.

allesLIebe
Tami
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Seit 26. April bei 1,5 mg Clonazepam. Quetiapin lass ich erstmal noch

Seit 14 Mai auf 20mg Quetiapin.
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25 Mai wieder auf 1,50 Clonazepam zurück. DAs bleibt hoffentlich eine Ausnahme. Das halte ich jetzt 4wochen.
Seit 1 Juni 1,25 Clonazepam. Schlafe wie ein Kätzchen. Hoffe das geht so weiter.

Seit 12. Juni 1mg Clonazepam und 15mg Quetiapin.
Seit 11. Juli 0,50 Clonazepam und 10 mg Quetiapin
ab 10. August 0,50 Clonaz. und 5mg Quetiapin

seit 5. September 0,375 Clonazepam und5mg Quetiapin

Seit 18. Oktober auf 4 mg Quetiapin, und seit
23. Oktober auf 0.33 clonazepam

Seit dem 22.oktober massive schlafprobleme u Durchfall. Hab aber auch Honig gegessen sträflicherweise u um basischer zu werden am Morgen, schon Tage davor , Apfelessig getrunken. Wenn meine Verdauung nicht funktioniert, schnellt histamin immer hoch.
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Mittwoch, 04.10.17, 7:07

Liebe Tami,

vielen Dank für den Hinweis, werde mal unter Deinem geposteten nachlesen (the open focus brain).

Alles Liebe
Anke
Burnout/Panikattacken /Angstzustände/Traumata /Hochdosisabhängigkeit Alprazolam/Diazepam
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg

Erkrankungen:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen. Leider hält bei mir die Wirkung von Diazepam nur für 4 Stunden an ! wegen Suchtgedächnis: 1993 Entzug Alkohol und Diazepam. War seit 21 Jahren clean ! Trinke keinerlei Alkohol seit 1993
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Freitag, 06.10.17, 9:51

Liebe Forummitglieder,

habe in einer Zeitschrift ein Buch gefunden (Medikamente besser vertragen). Da wir fast alle unter Nebenwirkungen durch die Medikamente leiden war ich gleich interessiert. In der Zeitschrift steht: Durchfall, Kopfweh, Müdigkeit - viele Arzneien lösen Nebenwirkungen aus. Der Ratgeber bietet gute Kräuter-Rezepte und hilfreiche Tipps dagegen.

Das Buch heißt: Nebenwirkungen natürlich behandeln (kostet €20). Habe eben mal kurz bei Ama.... nachgelesen und man kann auch Einblick in das Buch nehmen. Hat gute Rezensionen. Hört sich gut an, werde ich mir auf jeden Fall bestellen.

Vielleicht ist es auch was für Euch und kann Euch weiterhelfen..... Ihr könnt ja mal bei Ama.... nachschauen. :)

Liebe Grüsse
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg

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Gallensteine
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Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen. Leider hält bei mir die Wirkung von Diazepam nur für 4 Stunden an ! wegen Suchtgedächnis: 1993 Entzug Alkohol und Diazepam. War seit 21 Jahren clean ! Trinke keinerlei Alkohol seit 1993
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 08.10.17, 19:01

Frage zu einem ernsten Thema: :(

Liebe Forummitglieder, :group:

ich möchte Euch gerne mal etwas fragen zu einem ernsten Thema und den Umgang damit. Ich habe in einigen Signaturen gelesen, daß Mitglieder einen Rückfall hatten (und nicht nur hier sondern auch im privaten Bereich) weil sie mit dem Tod eines Angehörigen (Mutter/Vater/Familienmitglied) konfrontiert wurden.

Ich bin sehr hart am kämpfen mit dem Entzug und leide darunter aber ich habe den eisernen Willen es zu schaffen medikamentenfrei zu leben.

Ein sehr nahstehender Mensch, den ich seit 37 Jahren kenne (und wir haben viel durchgemacht in dieser Zeit) möchte nicht mehr leben. Alle möglichen ADs, Tagesklinik, Therapien haben nicht geholfen und nach 20 Jahren leiden unter schlimmen Depressionen hat er nun keinen Lebenswillen mehr und möchte es jetzt beenden.

Ich hatte mit einer Psychologin darüber gesprochen (die auch ehrenamtlich im Hospiz arbeitet) und sie sagte, ich kann es nicht verhindern und zweitens ist es jedem seine freie Entscheidung und man muß diese Entscheidung auch akzeptieren. Jeder hat das Recht sein Leben zu beenden wenn er/sie es möchte. Sie hat recht aber es ist schwer für mich dies zu akzeptieren.

Ich denke, ich muß demnächst damit rechnen und habe furchtbare Angst vor einem Rückfall.

Mein Stiefvater hat sich auch das Leben genommen vor 20 Jahren und ich kämpfe noch heute damit und kann es nicht verstehen. Er war ein lebenslustiger Mensch ohne Depressionen und wir können es bis heute nicht fassen, was in ihm vorgegangen ist (kein Abschiedsbrief).

Vielleicht meldet sich jemand bei mir, der dies auch durchgemacht hat oder den Tod eines Familienangehörigen während des Entzuges und wie er/sie damit umgegangen ist. Ich wäre sehr dankbar für Eure Hilfe, ein Rückfall wäre für mich sehr schlimm und dann sich nochmal wieder aufzuraffen neu runterzudosieren.....

Wie geht man damit um, wenn plötzlich die Nachricht kommt ? Vielleicht könnt Ihr mir Hilfestellung geben.

Liebe Grüsse
Anke
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3.August 2017 =37,5 mg
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6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Eva » Sonntag, 08.10.17, 19:23

Hallo Anke,

das ist auch mein absolutes Worst-Case-Szenario, aber ich beginne allmählich zu begreifen, dass wir solch eine schreckliche Situation (wovon es sicherlich noch mehr gibt, was wir uns nur nicht so bewusst machen) nicht in in unserer Vorstellung "üben" und bewältigen können. Wir sind im Grunde nicht in der Lage, vorauzussehen, wie wir bei deren Eintritt damit umgehen werden - vielleicht ja dann ganz anders, als wir jetzt fürchten? Es bleibt uns m. E. nur, uns geistig-seelisch-psychisch so weit zu stärken, dass wir ggf. nicht mit heller Panik und völlig unbedacht mit Tabletteneinnahme reagieren.

Ich las auch von Usern, die so etwas ohne eine einzige Benzo-Einnahme überstanden haben. Wem es tatsächlich so erging, dass er in einem ausgesprochenen Notfall doch ein Beruhigungsmittel einnahm, so mündete das nicht unbedingt wieder in einen lange währenden Rückfall in die alte Abhängigkeit. Bei manchen ist von einer einzigen Tablette oder einigen wenigen Tagen der Einnahme die Rede. Es kommt wohl darauf an, wie weit wir uns stabilisieren können. Aufs und Abs gehören zum Leben dazu, darauf müssen wir uns einstellen.

Mir hilft es heute, so schlimme Vorstellungen nicht noch durch das Ausmalen eines schrecklichen und unaufhaltsamen Rückfalls zu steigern. Es gibt auch Institutionen und Menschen, die einen unter solchen Umständen auffangen, und zwar ohne Medikamente zu verabreichen. Lieber flüchte ich mich in Gedanken in eine liebevolle oder zumindest schützende Umgebung, die das leisten kann, als mich ausführlich weiter mit schrecklich ängstigenden Gedanken zu befassen.

Lieber Gruß, Pons
Zuletzt geändert von Eva am Sonntag, 08.10.17, 19:41, insgesamt 2-mal geändert.
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Vorher hier als "Pons" geschrieben.
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Und nun kann's dem Endspurt zu gehen ... :)

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 08.10.17, 19:38

Hallo Pons,
danke für Deine hilfreiche Antwort. Es beruhigt mich zu hören, daß es auch User gibt, die dies ohne Benzo Einnahme bewältigen können und falls es einen Rückfall geben sollte, es vielleicht eine einzige Tablette ist und dann kann man sich wieder stabiliseren. Die Trauerarbeit gehört ja auch in unserem Leben dazu und ist auch wichtig diese nicht zu deckeln.
Aber da ich ja ohnehin die Grunderkrankung Panikerkrankung habe, löst das in mir natürlich gleich ein Katastrophen Szenario aus....

Jetzt, wo Du es ansprichst, fällt mir ein, daß ich die Leiterin des Kriseninterventionsteams in unserer Stadt kenne. An diese könnte ich mich notfalls wenden.

Liebe Grüsse
Anke
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Lisamarie » Montag, 09.10.17, 10:10

Hallo Anke, also wenn mir jemand berichtet das er Suzid begehen will und ich das auch ernst nehme würde ich die Polizei rufen und ich würde ihn einweisen lassen. Sicher heißt das immer noch nicht das er es nicht trotzdem tut, aber ich weiß dann das ich alles menschenmögliche getan hab. Alles andere liegt dann nicht mehr in deiner Hand. Kann es sein das er dich damit erpressen will ?

Meine Freundin hat Suzid begangen ohne Ankündigug. Wir konnten nichts für sie tun.
Grüße Petra
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Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Montag, 09.10.17, 10:41

Hallo Petra,

vielen Dank für Deine Nachricht.

Ich würde selbstverständlich den Amtsärztlichen Dienst einschalten (was die Psychiater und auch Psychotherapeuten in dem Fall tun und tun müssen). Aber diese Ankündigungen gehen nun schon seit mindestens 1 Jahr oder länger und ich denke, es auch, es ist wie Du schreibst eine Art Erpressung.

Ich hatte 2 Jahre lang (nach seinem Schlaganfall) die gerichtlich bestellte Betreuung und es ging mir immer schlechter mit dem Kampf mit den Behörden und seinem cholerischen Schreien und Beleidigungen. Ich erhöhte dann manchmal die Dosis um es auszuhalten (war ein dummer Fehler im Nachhinein). Bis ich Ende November letzten Jahres die Betreuung niedergelegt habe (auf dringendes Anraten und Attests meines Psychiaters).

Nun habe ich mich zurückgezogen von ihm, weil er mir nicht gut tut (und schon gar nicht im Entzug). Ich muß mich selber schützen und meinen Entzug, so leid es mir auch tut im Herzen ihn alleine zu lassen (hat keine Familie mehr und Freunde). Aber da ich im Entzug mit mir selber so zu kämpfen habe und auch hypersensibel bin derzeit, trifft mich dann diese Äußerung wie gestern vom ihm sehr hart.

Liebe Grüsse
Anke
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Symptome: Magen/Darmkrämpfe/Brechreiz/Gewichtsverlust/Verstopfung/Schwindel/Panikattacken
1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg

Erkrankungen:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen. Leider hält bei mir die Wirkung von Diazepam nur für 4 Stunden an ! wegen Suchtgedächnis: 1993 Entzug Alkohol und Diazepam. War seit 21 Jahren clean ! Trinke keinerlei Alkohol seit 1993
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von lunetta » Montag, 09.10.17, 13:35

Hallo!

Ich hatte mit einer Psychologin darüber gesprochen (die auch ehrenamtlich im Hospiz arbeitet) und sie sagte, ich kann es nicht verhindern und zweitens ist es jedem seine freie Entscheidung und man muß diese Entscheidung auch akzeptieren. Jeder hat das Recht sein Leben zu beenden wenn er/sie es möchte. Sie hat recht aber es ist schwer für mich dies zu akzeptieren.



Ich finde es erschreckend, was die Psych. dazu sagt - das klingt so als ob man ihn einfach selbst entscheiden lassen sollte und gewähren....seltsam - es wäre ihre Pflicht ihn einweisen zu lassen!!!

LG
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Montag, 09.10.17, 14:39

Hallo Lunetta,

ich fand es auch erschreckend was die Psychologin gesagt hat aber andererseits wenn jemand keinen Sinn mehr in seinem Leben sieht (egal ob Krebserkrankung o.ä) darf ein Mensch doch diese Entscheidung treffen, hatte ich mir dann gedacht. Sein Leben ist wirklich ein Scherbenhaufen (von selbstständiger Tätigkeit auf Sozialhilfe, keine Freunde, Kündigung der Wohnung bekommen, schlimme Depressionen und will sich nicht helfen lassen)
Ich hatte sogar Not-Termin Psychiater für ihn bekommen und er ist nicht hingegangen. Er sagte mir auch öfters, wenn ich die Polizei oder Amtsarzt vorbeischicke wird er alles abstreiten, das Telefonat,etc. und sagen daß es ihm gut geht.

Die Psychologin hatte mehrmals bei Patienten einen Amtsarzt gerufen und wenn er da war, sagten die Patienten, das haben sie niemals gesagt, sie wollen sich nicht umbringen. Ich kenne das aus meiner Erfahrung im Krankenhaus (Med.Notaufnahme, u.a.Psychiatrie): der diensthabende Psychiater fragt dann Einiges, im Notfallbericht steht dann :keine Eigen-oder Fremdgefährdung und der Patient kann wieder gehen. Natürlich mit ein paar Tabletten Tavor, o.ä. was mich heute noch in Rage bringt. So nimmt der Patient sie (hatte vielleicht Stress auf der Arbeit, Ärger mit seiner Frau) und plötzlich ist die Welt rosarot. Ist doch toll, dann verschreibt der Hausarzt eine Packung und schon steckt er fest und landet dann irgendwann verzweifelt auf diesem Forum.

LG
Anke
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3.August 2017 =37,5 mg
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6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von lunetta » Montag, 09.10.17, 16:01

Liebe Anke!

Mir geht es hier mehr darum, dass man bei Suizid Ankündigung verpflichtet ist eine Einweisung zu beantragen.

Da geht es nicht darum ob man selbst entscheiden kann oder darf wann man das Leben beenden möchte - dann darf man es nicht ankündigen. Tut das jemand ist man in der Pflicht den Pat. unter Verschluß zu halten, so hart das auch scheinen mag.

Egal wie schlimm dieses Leben ist, eine Suizid Ankündigung ist meldepflichtig - was dann geschieht müssen die Behandler entscheiden.

Nimm dich aus dieser ganzen Sache raus - das ist mein Rat an dich!

GLG
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Dienstag, 10.10.17, 7:03

Ergänzung zum Thema: Suizidankündigung Freund

Mir fiel noch etwas Wichtiges ein: bei einer Suizidankündiung vor einiger Zeit von diesem "Freund" war das perfide, bösartige an der Sache, daß er sozusagen einen erweiterten Suizid haben wollte.

Er sagte, ich leide doch so unter dem Entzug, bin bettlägerig, kann kaum noch etwas essen, habe doch auch Depressionen, das ist doch keine Leben mehr für dich, etc. und wollte mich in Richtung Suizid treiben.

Hatte das damals meiner Psychologin erzählt und sie ist fast ausgeflippt vor Wut (sonst ganz ruhige Person) und sagte, das ist der Versuch eines erweiterten Suizides ! Sie kennt meine Geschichte mit ihm von Anfang an und sagte, sie kennt mich so gut, einen kompletten Absprung, d.h. völliger Kontaktstopp wird bei mir nicht funktionieren. Das stimmt. Aber ich soll mich immer weiter distanzieren. Und das mache ich auch.

Mit Sicherheit würden viele von Euch sofort den Kontakt abbrechen, das wäre ja auch völlig richtig und normal. Aber ich kann das nicht, ich bin halt so wie ich bin....Aber ich gehe in die Richtung mich zu distanzieren und arbeite daran.

Habe heute Vormittag Termin bei meinem Heilpraktiker mit tiefenpsychologischem Ansatz und ich hoffe, er kann mir weiterhelfen. Hatte schon die zweite Panikattacke heute morgen. "Normal" ist nur eine Panikattacke bei mir beim Aufwachen.

Das wollte ich noch ergänzen, hoffe Ihr könnt mich verstehen :group:

Liebe Grüsse
Anke
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Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
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4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
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5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Eva » Dienstag, 10.10.17, 7:53

Hallo Anke,

ich kann Dich gut verstehen. Es ist sehr schwer, sich gleichzeitig selbst zu schützen, was in Deinem Fall dringend erforderlich ist - also ausreichende Distanz zu finden - und den Kontakt soweit zu halten, wie es uns das sehr machtvolle Gewissen gebietet. Diesen Konflikt erleben Co-Abhängige am intensivsten, mit dem Thema habe ich mich selbst mal ausführlich befassen müssen.

Ich bin nicht sicher, ob er überhaupt merkt, was er da tut. Falls es keine böse Absicht ist, ist er einfach arm dran, denke ich. Mir hilft es bei solchen Konflikten, mir bewusst zu machen, dass der, der sich so verhält, eigentlich nur eine ganz arme Socke ist.

Liebe Grüße,
Pons
Zuletzt geändert von Eva am Dienstag, 10.10.17, 8:45, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Dienstag, 10.10.17, 8:02

Hallo Pons,

danke für Deine Nachricht und bin froh, daß Du mich verstehen kannst. Hast Du ganz toll und zutreffend geschrieben diesen Konflikt. Habe auch schon mal nachgelesen unter Co-abhängigkeit und das trifft genau zu.

Ich weiß nicht, ob er es merkt was er mir antut. Habe ihn schon mehrmals darauf angesprochen, daß ich das nicht ertragen kann. Aber er wird auch immer vergeßlicher (Folgen von Schlaganfall). Ist schwierig zu beurteilen ob es eine böse Absicht ist. Deswegen tut er mit ja auch leid, er ist wirklich arm dran.....

Liebe Grüsse
Anke
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3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
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4. November 2017 = 30 mg
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