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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Murmeline
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 19.10.17, 8:07

Hallo Anke,

ich habe die Beiträge nun zu Dir geschoben, weil die Klärung Deiner Fragen zu DIR gehört und nicht in den Thread von Harnaga.

Wenn Du eine Benachrichtigung per E-Mail / oben rechts bei Benachrichtigung bekommen hast, dann nur, weil Du das irgendwann mal angeklickt hast. Ich vermute, Du hast, als Du mal eine Antwort im Thread von Harnaga geschrieben hast, unter dem Antwortfeld bei Optionen folgenden Kästchen angeklickt?
Mich benachrichtigen, sobald eine Antwort geschrieben wurde

Selbst wenn wir es jetzt nicht im Detail klären können: Bitte achte einfach darauf, in welchem Thread Du Dich befindest (dein eigenen oder der Thread eines anderen) bevor Du vermutest, dass Beiträge falsch platziert werden. Vorhin war jedenfalls alles richtig an seinem Platz.
Möchte gerne weiter, wie gehabt, Nachrichten an mich auf meinen Thread bekommen : "Diazepam Hochdosisbereich -bitte um Hilfe !!!"
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Murmeline » Freitag, 20.10.17, 9:57

 ! Nachricht von: Murmeline
Es wurde aufgeräumt. Alle nachfolgenden Beiträge zum Thema Benachrichtigungen erhalten und verwalten wurden in einen eigene Thread verschoben: viewtopic.php?p=212541#p212541
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Freitag, 20.10.17, 16:21

Liebe Forenmitglieder,

ich danke Euch allen für Eure Hilfe und aufmunternden, tröstenden Worte seit ich hier im Forum bin :group:

Habe eine Frage zu Depressionen:
die meisten von Euch nehmen ja ADs, einige von Euch auch Diazepam, wenige jedoch in dem Hochdosisbereich in dem ich mich befinde.

Aber vielleicht könnt Ihr mir trotzdem helfen und mir das erklären. Ich weiß, daß auf dem Beipackzettel steht, daß Diazepam Depressionen verursachen kann. Aber manche Sachen kommen mir einfach so unlogisch vor, na ja, vielleicht können wir die Komplexität des ZNS nicht immer erklären...

Habe ja nun weiter runterdosiert mit dem Diazepam auf 32,5 mg (mit ausreichender Wartezeit nach dem letzten cut). Nun kamen gestern am 13.Tag !!! der Reduzierung ganz heftige Depressionen und schlimme Gedanken (möchte ich nicht weiter ausführen, Ihr wißt schon was ich meine). Habe Weinkrampf bekommen und konnte gar nicht mehr aufhören. Was ist das für eine Logik ? Nach den ersten Tagen eines cuts kann ich das verstehen, daß das ZNS sich erstmal daran gewöhnen muß aber am 13.Tag ?

Habe ja öfters Darmkrämpfe aber gestern in einem Ausmaß, daß ich mich gekrümmt habe im Bett (das nur mal so nebenbei). Vielleicht spielt das auch mit rein.....

Würde mich freuen über einen Erfahrungsaustausch mit Euch, wieso jetzt !! die heftigen Depressionen ? :cry: Spielen da auch äußere Faktoren (Umfeld,Probleme) mit eine Rolle ?

Damals in der Entwöhnungsklinik (Reha) 1994 (2 Monate stationär) von Alkohol und Diazepam war ich ja in einer "Käseglocke" haben wir immer gesagt. Es gab ja die ersten Wochen Telefonverbot, Besuchsverbot, kein TV, keine Zeitung, etc.

Ich habe ja schon meine Telefone und Handy ausgestellt aber man kann sich ja nicht allem entziehen und im Unterbewußtsein kommen die Probleme im Umfeld ja doch wieder hoch.....

Habt Ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht ?

Liebe Grüsse und Danke im voraus
Anke
Burnout/Panikattacken /Angstzustände/Traumata /Hochdosisabhängigkeit Alprazolam/Diazepam
Symptome: Magen/Darmkrämpfe/Brechreiz/Gewichtsverlust/Verstopfung/Schwindel/Panikattacken
1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg

Erkrankungen:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen. Leider hält bei mir die Wirkung von Diazepam nur für 4 Stunden an ! wegen Suchtgedächnis: 1993 Entzug Alkohol und Diazepam. War seit 21 Jahren clean ! Trinke keinerlei Alkohol seit 1993
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

Eva
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Eva » Freitag, 20.10.17, 16:59

Liebe Anke,

auch wenn ich zum Diazepam selbst nicht mitreden kann:

Gab es vielleicht einen - offenliegenden oder verdeckten - Anlass für Dich, in so rabenschwarze Gedanken zu versinken?

Ich frage das, weil es zwar die Entzügigkeit gibt, aber sicherlich auch Dinge, Menschen und Umstände, mit denen wir uns auch so herumquälen würden - wo es sich also nicht unbedingt (ausschließlich) am Entzug festmachen lässt, wenn uns plötzliche Trauer und Niedergeschlagenheit erwischen.

Lieber Gruß,
Pons
Zuletzt geändert von Eva am Freitag, 20.10.17, 19:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von albertine » Freitag, 20.10.17, 17:59

Hallo Anke,
Habe ja nun weiter runterdosiert mit dem Diazepam auf 32,5 mg (mit ausreichender Wartezeit nach dem letzten cut). Nun kamen gestern am 13.Tag !!! der Reduzierung ganz heftige Depressionen und schlimme Gedanken (möchte ich nicht weiter ausführen, Ihr wißt schon was ich meine). Habe Weinkrampf bekommen und konnte gar nicht mehr aufhören. Was ist das für eine Logik ? Nach den ersten Tagen eines cuts kann ich das verstehen, daß das ZNS sich erstmal daran gewöhnen muß aber am 13.Tag ?


beim Diazpam kommt der Entzug zeitverzögert, das liegt an der langen Halbwertszeit.

Ich habe ja in einer Klinik entzogen, in 6,5 Wochen auf Null. Und genau an dem Tag als ich auf Null war ging es los mit den Entzugssymptomen, die dann jeden Tag heftiger wurden. Die ersten 2 Woche in der Klink habe ich Tag und Nacht geschlafen. Ich habe anfangs keinen Entzug gespürt.
Damals in der Entwöhnungsklinik (Reha) 1994 (2 Monate stationär) von Alkohol und Diazepam war ich ja in einer "Käseglocke" haben wir immer gesagt. Es gab ja die ersten Wochen Telefonverbot, Besuchsverbot, kein TV, keine Zeitung, etc.
Für mich war die Klinik gut, weil ich dort immer mit jemandem reden konnte und weil ich durch diverse Therapien viel Ablenkung hatte. Irgendwelche Verbote gab es nicht. Ich bin fast jeden Samstag nach Hause gefahren. Hatte dort aber auch keine Probleme, denn ich war dann nur alleine in meiner Wohnung.
Ich habe ja schon meine Telefone und Handy ausgestellt aber man kann sich ja nicht allem entziehen und im Unterbewußtsein kommen die Probleme im Umfeld ja doch wieder hoch.....
Du solltest dir diese Probleme nicht antun. Was treibst du denn so den ganzen Tag? Wenn es mir mal nicht gut geht, dann hilft mir z. B. stricken oder häkeln. Ein Mandala ausmalen finde ich sehr entspannend. Beschäftige dich einfach mit Dingen die dir guttun.

Liebe Grüße von Margot
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1976 angefangen mit Adumbran
1977 ging es weiter mit Lexotanil und Praxiten
irgendwann gab es dann nur noch Lexotanil bis zu 7 Tabletten pro Tag
1997 - 400mg Sulpirid - es ging mir immer schlechter - bin körperlich immer schwächer geworden, konnte letztendlich nicht mehr laufen und nichts mehr essen, lag nur noch im Bett - die Aussage meines jetzigen Psychiaters: "Sulpirid wirkt so" :frust:
musste dann weil ja nichts mehr ging ins Krankenhaus, lag 8 Wochen auf der Inneren
Sulpirid wurde sofort auf 200 mg reduziert, Lexotanil in diesen 8 Wochen von 42 mg auf 3 mg - war hart, abes es ging
die letzten 3 mg Lexotanil in 1,5 er Schritten zuhause abgesetzt, ging prima
das restliche Sulpirid nach einigen Monaten auch ausgeschlichen, ging auch gut
2002 ging es los mit Diazepam, und ziemlich schnell hing ich wieder in der Suchtfalle
2009 kam eine heftige Depression hinzu
Dez. 2010 - Apr. 2011 war ich in der Psychiatrie zum Diazepam-Entzug
entlassen mit Amitriptylinoxid 210 mg
ein neues , viiiiiel besseres Leben begann :)
es folgten 2,5 Jahre Therapie bei einer Suchtberatung, Einzelgespräche und Gruppe
das AD wurde inzwischen reduziert auf 90 mg
ab 22.3. 2014 - 82,5 mg
ab 11.5 - 75 mg
bin jetzt bei 60 mg u. werde die Dosis jetzt erstmal beibehalten solange ich in der Therapie meine traumatische Kindheit verarbeite, vertrage es gut, keinerlei Nebenwirkungen
ab 10.7.2015 - 52,5 mg Amitriptylinoxid
ab 15.2.2016 - 45 mg
10.5.2016 - 37,5 mg
19.6.2016 - 30 mg
28.9.2017 - 22,5 mg

2014 Traumatherapie begonnen - nach einigen Monaten abgebochen, war mit der Therapeutin nicht zufrieden

März 2015 neue Therapie begonnen bei einer sehr engagierten Therapeutin + gehe weiterhin zu einer Selbsthilfegruppe

mein Leben ist lebenswert :)

mein Ziel: NIE WIEDER BENZOS!!!

WER KÄMPFT, KANN VERLIEREN, WER NICHT KÄMPFT, HAT SCHON VERLOREN!

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Freitag, 20.10.17, 18:18

Liebe Pons,

danke für Deine Nachricht. Ja, Du hast recht, es gibt einen Menschen, Sachen (gesundheitlich), die mich sehr belasten. Vielleicht war das der Grund, daß das Faß einfach übergelaufen ist.

Und manchmal verliert man einfach die Geduld, nach so langem Entzug Entzug (erst Alpazolam beendet) jetzt der nächste Entzug Diazepam und jeden Tag Schmerzen über Monate.... :( Kann sich kein Außerstehender vorstellen, was wir durchmachen.....

Liebe Grüsse
Anke
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Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg

Erkrankungen:
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Freitag, 20.10.17, 18:42

Hallo Margot,

danke für Deine Nachricht, habe lange nichts von Dir gehört und oft an Dich gedacht.

In der Entzugsklinik (Privatklinik in Köln damals 1993) haben sich mich mit Medikamenten flachgelegt, habe die ersten Tage nur geschlafen. Aber leider hatten sie zu schnell entzogen (Alkohol und Diazepam gleichzeitig). Ich glaube, ich war damals bei 50 mg Diazepam täglich und 1 Flasche Schnaps und man sollte so eine hohe Dosis Diazepam nicht in 28 Tagen entziehen. Folgen waren: Krampfanfälle (war echt schlimm).

Die Entwöhnungsklinik (staatlich) Reha war was anderes, dort gab es einen 8 Stunden Tag (wie habe ich das nur überstanden frage ich mich heute). gab Gruppentherapie, Einzeltherapie, Ergotherapie und "Arbeitslager", d.h. 4 Stunden am Tag mußte man richtig hart arbeiten. Ich war als Putzfrau eingeteilt und mußte die öffentlichen WCs dort putzen, die ganzen Krankenhausgänge wischen, die Gemeinschaftsräume staubsaugen,etc. Bei jeden kleinsten Regelverstoß gab es eine Sanktion. Die Zimmer wurden regelmäßig durchwühlt, Unterwäsche,alles umgekrempelt (wie im Knast). Das waren noch andere Zeiten, heute ist wohl alles etwas lockerer. Habe danach gesagt, wenn ich mal in den Knast komme, habe ich keine Angst, kenne das alles schon.....

Manche Probleme lassen sich nicht einfach so lösen aber ich arbeite daran mit psychologischer Hilfe.

Was treibe ich den ganzen Tag: ich versuche den Haushalt zu machen aber muß mich aufgrund der Schmerzen meistens nach 10 Minuten hinlegen, ich versuche einzukaufen mit meinem Mann und hänge am Einkaufswagen um nicht umzukippen. Am besten geht es mir mit den Schmerzen wenn ich im Bett liege und Lieblingsserien ansehe. Stricken könnte ich gar nicht, selbst schreiben mit der Hand fällt mir schwer, weil ich so zittere.

Mir bleibt nichts übrig als die Schmerzen,etc. auszuhalten und das ist oft sehr deprimierend.....

Ich versuche, mir oft positive Gedanken zu machen, irgendwann wird es besser werden, das :censored: zeug muß nur aus dem Körper.

Liebe Grüsse
Anke
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4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von albertine » Samstag, 21.10.17, 12:38

Hallo Anke,
danke für Deine Nachricht, habe lange nichts von Dir gehört und oft an Dich gedacht.
ja, ich schreibe hier nicht so oft. Das liegt daran, dass ich wieder ein ganz normales und aktives Leben habe und mir dann einfach die Zeit zum Schreiben fehlt. Momentan habe ich aber eine heftige Erkältung und bin deshalb eher zu Hause.
Mir bleibt nichts übrig als die Schmerzen,etc. auszuhalten und das ist oft sehr deprimierend.....
Das kann ich gut nachvollziehen, mit Schmerzen und heftigen Entzugssymptomen kann kein Mensch fröhlich sein. Vllt. solltest du langsamer und schonender ausschleichen. Oder mal ein Pause einlegen, wie Jamie schon schrieb. Ganz ehrlich, wenn ich hier lese, frage ich mich wie du das aushältst über so einen langen Zeitraum.

Ich wünsche dir jedenfalls alles, alles Gute!

Liebe Grüße von Margot
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die letzten 3 mg Lexotanil in 1,5 er Schritten zuhause abgesetzt, ging prima
das restliche Sulpirid nach einigen Monaten auch ausgeschlichen, ging auch gut
2002 ging es los mit Diazepam, und ziemlich schnell hing ich wieder in der Suchtfalle
2009 kam eine heftige Depression hinzu
Dez. 2010 - Apr. 2011 war ich in der Psychiatrie zum Diazepam-Entzug
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ab 15.2.2016 - 45 mg
10.5.2016 - 37,5 mg
19.6.2016 - 30 mg
28.9.2017 - 22,5 mg

2014 Traumatherapie begonnen - nach einigen Monaten abgebochen, war mit der Therapeutin nicht zufrieden

März 2015 neue Therapie begonnen bei einer sehr engagierten Therapeutin + gehe weiterhin zu einer Selbsthilfegruppe

mein Leben ist lebenswert :)

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Samstag, 21.10.17, 15:25

Hallo Margot,

vielen Dank für Deine Nachricht und Deine guten Wünsche.

Ich frage mich auch oft, wie ich das überhaupt ausgehalten habe über diesen langen Zeitraum (und Psychologe,Freunde auch).

Aber ich merke, daß die Kraft immer weiter schwindet, die Psyche und der Körper sind so langsam am Ende. Symptome werden immer schlimmer, kommen dann noch neue dazu wie heftige Depressionen,etc. weil ich einfach verzweifelt bin nach so langer Zeit.....

Ich vertraue auf Gott, daß er mir helfen wird, er hat mir immer in den schwersten Zeiten meines Lebens geholfen.

Ich wünsche Dir auch alles Gute
und sende Dir liebe Grüsse
Anke
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4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
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Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
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Jofab
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Jofab » Sonntag, 22.10.17, 17:34

Liebe Anke, ich antworte dir hier, weil ich immer wieder lesen muss, was du geschrieben hast - ich kann mir nicht einen Satz merken.
Es tut mir so leid, dass es dir dermassen schlecht geht. Aber das diese minimale Abdosierung wahrscheinlich (?) solche Beschwerden verursacht, ist wirklich entmutigend. Du kämpfst und kämpfst und dann solche Rückschläge. Das ist wirklich bitter !
Mir gehts ja ganz ähnlich - nur, dass ich noch am Aufdosieren bin. Aber das war wohl zu schnell und zuviel und ich gehe vorsichtig wieder runter. So schlecht wie im Moment ist es mir auch noch nicht gegangen.
Das zehrt so an den Kräften.
Aber du hast recht - es hilft nur kapitulieren - eingestehen, das wir machtlos sind und auf unsere höhere Macht vertrauen.

Ich umarme dich und hoffe sehr, dass es dir doch bald besser geht.
Liebe Grüsse Ilse :hug:
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LinLinaAnke13
Symptome : beim Erwachen Herzrasen, starke Ängste, sehr negative Gedanken u.Gefühle, innerlich total zittrig, nervös, unkonzentriert, freudlos, appetitlos, ab abends leichte Besserung
Angstgefühle, total desinteressiert
Diagnose : Depression wegen Wechseljahren
Fluoxetin 20mg März 2005 - Sept. 2016 / abgesetzt über 3 Mo. weil es nicht mehr wie am Anfang wirkte. Okt. 16 auf 0

Febr. 17 wieder eindosiert 10 mg, nach 10 Tagen heftigste Beschwerden. Trotzdem lt. Neurologen erhöht auf 20 mg - zusätzlich Diazepam/ aber nur 10 Tage morgens 10 Tropfen. Beschwerden nach Wochen besser, aber keine stimmungsaufhellende Wirkung mehr.
Plötzlich Gefühl, es wird wieder schlechter. ( Tod des Exmannes - mag getriggert haben )
Total in Panik geraten !

Entschieden abzusetzen, wollte keine jahrelange Odysee mit verschiedenen Medikamenten und Klinikaufenthalten, so schlau war ich schon.
leider lt.Neurologen !!! abgesetzt auf 0 : 25. Mai 2017, obwohl ich 2016 beim Absetzen schon
selbst 3 Monate langsam reduziert hatte.
Absolut und blind dem Arzt vertraut.

1. Absetzen : August/Sept.2016 über 8 Wochen 10 mg Fluoxetin, dann jeden 2. Tag, ab Okt. auf 0
keine Beschwerden, nur wieder leicht depressiv (oder Absetzsymptome ??!), Tageslichtlampe

2. Absetzen : 25. Mai von 20 mg auf 0 / 6 Wochen keine Symptome
Anfang Juli : leicht depressiv, total freudlos, aber noch Energie Mitte Juli : Gefühl von Unwirklichkeit - Derealisation
Anfang Aug. : beim Aufwachen wieder Angst, die den Vormittag anhält, aber kein "innerliches"
Zittern - wird aber spürbar von Tag zu Tag schlechter !!!
22.Aug. : beim Aufwachen Herzrasen (Puls 110), hält bis Nachmittags an. Völlig verzweifelt !!!
ab 28.Aug. 1mg Betablocker Bisoproplolfumarat - übel - nach 2 Tagen abgesetzt

ab 22. Aug. ca.0,5 mg Fluoxetin eindosiert
ab 6.Sept. 0,75 mg + 50 % !
ab 16. Sept. 0,83 mg + 10 % 3x3 Tropf. Cardiodoron - Ingwer gegen Übelkeit
ab 30. Sept. 0,87 mg + 5 % 3x6 Cardio. / morgens immer noch sehr schlimm
ab 9. Okt. 1 mg + 15 % definitiv schlechter - also zurück
ab 25. Okt. 0,92 mg - 8 %
5. + 6. Nov. Pascoflair 1-1- 0 nicht vertragen, abgesetzt
ab 11.Nov. 0,95 mg + 3 %
ab 14.Nov. 0,92 mg zurück
ab 28.Nov. 0,90 mg zurück
ab 14.Jan. 0,87 mg zurück

neu
seit 10. Nov. Auftreten starker Depressionen, ab 14. Nov. erstmalig Suizidgedanken,
Anfang Dez. zunehmend sehr starke Ängste nachmittags, plötzlich Angst vor Alleinsein
wird kontinuierlich schlimmer
ab Jan. 18 körperlich starke Angstgefühle ab morgens, hält ganzen Tag an

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 22.10.17, 17:58

Liebe Ilse,

ich danke Dir für Deine liebe Nachricht und Dein Mitgefühl und Verständnis. :hug:

Von Außenstehenden kann ich kein Verständnis erwarten, nur wir wissen, wie wir leiden und was wir durchmachen :group:
Mein Mann sagt, dann mußt du eben in eine Klinik. Niemals ! Noch mehr :censored: zeug brauch ich nicht.

Ich glaube inzwischen nicht, daß es vom Abdosieren kommt (ist ja schon der 16.Tag) sondern die äußeren Belastungen (zweiter psychischer Zusammenbruch in dieser Woche).

Und die Schuldgefühle sind am schlimmsten. Ich habe mit dem Rückfall, mit der 1.Tablette 2014 mein Leben zerstört und das von meinem Mann :cry: Ich habe alles kaputtgemacht, wir waren so glücklich zusammen.

Ich stimme Dir zu, wir müssen auf unsere höhere Macht vertrauen.

Liebe Grüsse :hug:
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg

Erkrankungen:
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Eva » Sonntag, 22.10.17, 18:44

Liebe Anke,

mir tut es in der Seele weh, das hier zu lesen:
Und die Schuldgefühle sind am schlimmsten. Ich habe mit dem Rückfall, mit der 1.Tablette 2014 mein Leben zerstört und das von meinem Mann :cry: Ich habe alles kaputtgemacht, wir waren so glücklich zusammen.
Du hast das nicht absichtlich gemacht! Und ich denke, Du bist insofern nicht schuld.

Stell Dir einmal vor, Du schaust später hierher zurück und sagst: Ich war schuld, denn ich habe mich ständig schuldig gefühlt und damit alles kaputtgemacht. Verstehst Du, was ich Dir damit sagen möchte? Man kann sich immer die Schuld geben, aber man ist es nicht, weil man für vieles einfach nichts kann! Etwas geschieht mit uns ... nicht auf alles haben wir unmittelbar Einfluss. Fehler lassen sich häufig wieder gutmachen, aber in der Reue zu verharren, tut uns nicht gut, sondern belastet zusätzlich und ist nutzlos.

Niemand von uns wollte absichtlich abhängig werden, niemand tut anderen bewusst zuleide, dass wir Tabletten einnehmen. Wir wissen im Grunde in dem Moment einfach nicht, was wir tun. Und ich denke, wir sind aufgefordert, uns selbst zu vergeben. Schuldgefühle sind dermaßen herunterziehend und sinnlos, lernen wir doch aus ihnen und lassen sie gehen. Wenn Du gläubig bist, kannst Du beten und die Schuld abgeben. Ich wünsche Dir so sehr, dass Dir das gelingt.

Ganz liebe Grüße, Pons
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Und nun kann's dem Endspurt zu gehen ... :)

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 22.10.17, 19:04

Liebe Pons,

ich danke Dir herzlich für Deine Nachricht und es kommen mir wieder die Tränen....

Du hast absolut recht, ich habe es nicht absichtlich getan, ich war völlig verzweifelt an dem Tag und habe gedacht, eine Tablette macht doch nichts. Meine damalige Psychologin (Sucht war ihr Spezialgebiet !) sagte mir vorher auch, nach so langer Abstinenz wird nichts Schlimmes passieren bei 1 Tablette.

Ich danke Dir für Dein Verständnis und verstehe was Du meinst. Reue und Schuldgefühle belasten noch mehr und ich kann die Vergangenheit auch nicht rückgängig machen.

Aber hier hängen so viele Fotos in jedem Raum von glücklichen Zeiten mit meinem Mann und mir und es bricht mir das Herz, wenn ich das sehe. :( Ich hoffe, Du das verstehst, was ich meine.... Mein Mann sagt dann, nimm dir das als Ziel, dies wieder zu erreichen.

"Niemand von uns wollte absichtlich abhängig werden", das stimmt, denn sonst wären wir nicht hier :group:

Ich bin gläubig und bete jeden Morgen und Abend.

Ich danke Dir sehr für Deine guten Wünsche :hug:
ganz liebe Grüsse
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg

Erkrankungen:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen. Leider hält bei mir die Wirkung von Diazepam nur für 4 Stunden an ! wegen Suchtgedächnis: 1993 Entzug Alkohol und Diazepam. War seit 21 Jahren clean ! Trinke keinerlei Alkohol seit 1993
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 29.10.17, 6:31

Liebe Forumteilnehmer,

ging mir sehr schlecht heute Nacht gibt es dafür eine Erklärung, hat einer von Euch schon die Erfahrung gemacht oder eine Idee ?

Problem: Ich bin ja auf einer Dosierung von 3,25 mg Diazepam im Moment. Hatte keine Diazepam Tabletten in Dosierung 0,5 mg mehr im Haus (die ich dann halbiere um 0,25 mg zu bekommen) aber noch "Reste-Sammlung". Habe also, so gut es ging die Nachmittagsdosis zusammengestellt aus den Resten (habe keine Feinwaage), so daß es ungefähr meine übliche Dosis von 0,25 mg entsprach. Vielleicht ist da was falsch gelaufen und ich hab mich um ein Krümmelchen vertan ?

Oder: liegt es daran, daß ich die Nachmittags-Dosis um 2 Stunden nach hinten verschoben hatte ? Wollte es mal ausprobieren, da laut Prof.Ashton die größere Dosis abends genommen werden soll. (Um 22 Uhr nehme ich dann immer 1 ganze Diazepam zum schlafen).

Oder: ich hatte gestern reines Zink 10 mg (aus der Apotheke) zu mir genommen und fühlte mich richtig gut tagsüber, fast schon überdreht. Ich weiß, viele Forumteilnehmer sind gegen Vitamine, Nahrungsergängzungsmittel weil sie auch schaden können. Ich bin seit über 20 Jahren (seit Entlassung aus Entzugsklinik) immer gut damit gefahren (habe dort ganz hohe Dosen Vitamintabletten,etc bekommen) aber hatte noch nicht Zink als Einzelpräparat genommen.

Was auch immer passiert ist, ich habe keine Erklärung dafür (habe schon gegoogelt). Dachte, mein "letztes Stündlein" sei gekommen heute Nacht, so etwas hatte ich noch nie, kann immer noch keinen klaren Gedanken fassen, wirr im Kopf..... :(

Ich hoffe, Ihr schimpft nicht mit mir, weiß ja nun, war alles keine gute Idee..... :cry:

Was ist nur falsch gelaufen ? (Werde auf jeden Fall kein Zink mehr nehmen)

Liebe Grüsse :group:
Anke
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Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

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4. November 2017 = 30 mg
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Clarissa » Sonntag, 29.10.17, 6:42

Hallo Anke,

Du meinst sicher 32,5 und nicht 3,25 mg Diazepam, oder?

Ich glaube ja, Du setzt zu schnell ab, wenn Du solche ausgeprägten Symptome hast. Jahrelang Benzos Hochdosis, da verlangen Körper und Seele vehement weiter danach. Könnte ich mir vorstellen. Ich hatte auch solche ekelhaften Symptome bei meinem Kaltentzug.

Mal schauen, was die Foris dazu meinen, die nach Ashton absetzen/abgesetzt haben.

Teilnahmsvolle Grüße von sleepless.
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Luna » Sonntag, 29.10.17, 6:48

Zink kann super triggern wenn man so empfindlich ist.
Hatte ich auch mal probiert als ich noch so empfindlich war....keine gute Idee gewesen. Hatte mehrere Tage was von und das nicht positiv gesehen.
Du hast mal nem genommen aber vergiss nicht,dass du immer empfindlicher wirst. Das ist jetzt anders als es mal war und wird sich auch weiter verändern.
Allein, dass du überdreht warst davon, zeigt, dass es irgendwas in deinen Körper gemacht hat...zb ungleichgewicht oder unverträglichkeit und das kann gut getriggert haben. Bei mir kam das auch erst ein Tag später die Katastrophe.

Wegen der Zeit denke ich eher nicht. Hat bei mir nie Probleme gemacht im Entzug.
Stress bei dir mit dem dosieren...auch ein triggerfaktor.

Versuch nichts zu tun außer viel Entspannung damit der Körper wieder runter fahren kann. Wenn es vom Zink kommt dann Wasser trinken zum spülen sozusagen.
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(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

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Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Mir geht es inzwischen gut bis auf paar Kleinigkeiten.
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 29.10.17, 6:53

Hallo Luna,

vielen Dank für Deine Nachricht und daß Zink das Problem gewesen sein könnte. Wäre auch für mich die plausibelste Erklärung....
Danke für Deinen Rat, werde viel Wasser trinken damit es rausgeht und versuchen mich heute zu schonen (enspannen).

Liebe Grüsse
Anke
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Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
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5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 29.10.17, 7:01

Hallo sleepless,

ja stimmt, habe mich vertan, völlig wirr im Kopf. Die Dosis ist derzeit 32,5 mg.

Bin auch gespannt, was die anderen Foris dazu meinen, die nach Ashton abgesetzt haben.

Danke für Deine teilsnahmsvollen Grüsse
Anke
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Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
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6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Jamie » Sonntag, 29.10.17, 8:27

Moin Anke :)

Ich zitiere aus deiner Signatur
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.Reduziere jetzt Diazepam in kleinen Schritten: 37,5 mg (4 Wochen lang), jetzt runter auf 35 mg/täglich. Nach 5 Wochen Diazepam runterdosiert auf 32,5 mg täglich
Kannst du bitte die Zeiten dazu schreiben, wann war das? (40? 37,5? 35? 32,5?)
"Nach 5 Wochen" ist relativ, das kann im August oder im September oder... gewesen sein.
Die Signatur ist so nicht richtig verwertbar, da ich keine Zeitspannen zum Einordnen habe. Danke :)

Entweder sind die Schritte zu groß oder die Zeitintervalle zu kurz oder beides.
Eine Möglichkeit ist, weniger als 10% abzusetzen, dafür aber die Intervalle zu verkürzen.

Ich kann dir deine Frage nicht beantworten, was genau an deinem Zustand schuld war, denn genau genommen hast du mehrere Änderungen gleichzeitig vorgenommen (Dosis nur geschätzt, Zinkeinnahme, Einnahmezeitpunkt verschoben) und da kann ich nur spekulieren, tippe aber, dass das Zink eine gewichtigen Anteil hatte.
Hatte keine Diazepam Tabletten in Dosierung 0,5 mg mehr im Haus (die ich dann halbiere um 0,25 mg zu bekommen) aber noch "Reste-Sammlung".
Deine Versorgung mit Diazepam ist aber sonst generell sichergestellt, oder? :o

Hoffe, dass du dich schnell wieder fängst. :group:

Grüße
Jamie
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 29.10.17, 9:22

Guten Morgen Jamie,

danke für Deine Nachricht und Deine Nachfrage.

Im Vorwege Info: Ashton Methode: Alprazolam abgesetzt auf 0 am 4.Mai 2017 / 5.Mai 2017 auf 40 mg.Diazepam/
3. August 2017= 37,5 mg / 1. Sept.2017 = 35 mg / 6. Oktober 2017 = 32,5 mg.
Werde Signatur gleich noch ändern, Gehirn funktioniert noch nicht richtig, habe heftige Darmkrämpfe, brauche Hilfe von meinem Mann dafür.

Vielleicht kannst Du dann aus den Zeitintervallen etwas erkennen. Möchte nicht langsamer abdosieren, da meine Organe schon so geschädigt sind (Galle/Leber/Darm), Haut: blutige Punkte im Bereich Pankreas und Leber (werden immer mehr), weiß nicht wie lange die Organe noch durchhalten....

Du hast Recht, kamen ja 3 Faktoren gestern zusammen. Denke aber auch, daß das Zink der Auslöser war.

Meine Versorgung mit Diazepam 10 mg Tabletten ist sichergestellt. Muß sie dann eben mit Messer dementsprechend versuchen zu teilen.
Meine Ärztin kann mir nicht gleichzeitig 10 mg und 5 mg Tabletten aufschreiben. Bin froh, daß sie mich überhaupt unterstützt mit meinem Entzug und mir so lange das schon verschrieben hat und versprochen hat mir bis zum Ende des Entzugs das zu verschreiben. Alle anderen Ärzte und Psychiater haben Rezept verweigert. Wäre Katastrophe für mich (cold turkey).

Danke für Deine lieben Wünsche :group:
liebe Grüsse
Anke
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3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
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