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Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Luna
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Luna » Mittwoch, 01.11.17, 10:25

Ja Zwieback hab ich auch mal probiert...leider massiver Juckreiz. Schade, da ich Zwieback mochte....naja irgendwann wird es ok sein.
Bei mir gehen ja auch keine stark erhitzten Produkte.Hab zwar keine massiven Symptome mehr davon aber Schleimhaut platzt noch auf. Früher war schlimmer.

Juckreiz nach Weizen ist auch nicht mehr so massiv aber ganz weg ist das nicht. Zudem bekomme ich dann pms usw aber auch durch andere unverträglichen Sachen...sonst hab ich da keine Probleme mit.
Ach naja....so wichtig ist mir Weizen nicht und glücklich bin ich trotzdem und das sogar ohne Käse. Nur wenn ich zu viel unverträglich esse dann werde ich launisch und oder depri.

Ganz liebe grüße
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(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Anke13
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Mittwoch, 01.11.17, 10:40

Liebe Pons,

habe Dir eben eine längere Nachricht geschrieben aber jetzt ist sie weg, kann sie nicht mehr finden im Forum....

Kurzfassung:
vielen Dank für Deinen Rat und Deine Hilfestellung.

Werde versuchen konstruktiver und positiver zu denken, auch wenn es schwerfällt.

Heute ist wieder das ganze Paket: Panikattacke,Depressionen,Darmkrämpfe,Brechreiz. Der Darm spielt derzeit total verrückt :evil:

Vielleicht ist Morgen wieder ein besserer Tag....

Liebe Grüsse
Anke
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Burnout/Panikattacken /Angstzustände/Traumata /Hochdosisabhängigkeit Alprazolam/Diazepam

1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jedenTag seit Jahren

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag ! 1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014. Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

Anke13
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Mittwoch, 27.12.17, 7:16

Liebe Foris :group:

Kurzes Update von mir, habe lange nichts geschrieben hier....

Bin zwischenzeitlich nun runter auf 27,5 mg Diazepam/täglich. Symptome kommen und gehen und zwischendurch gab es sogar "Fenster" für ein paar Stunden :D Anfang des Jahres erfolgt dann der nächste Cut auf 25 mg.

Habe mal umgerechnet mit meinem Alprazolam auf Diazepam und habe sozusagen den Entzug angefangen mit einer (umgerechneten) Dosis von 140 mg Diazepam am Tag ! Wahnsinn :shock: Das arme ZNS und der arme Körper, was hat der alles mitgemacht.....

Nach langer Zeit hat mich nun eine fiese Erkältung/Bronchitis erwischt :(

Der Magen/Darm und das ZNS sind so empfindlich geworden (halbe Paracetamol ist schon zuviel).

Habe Husten, Gliederschmerzen, Nase verstopft und dazu noch heftigen Durchfall (gratis dazu).

Habt Ihr vielleicht Ratschläge was ich nehmen könnte ? Hustentee aus Drogerie, Mucosolvan Saft ? Früher habe ich immer Zink genommen, weil Studien besagen, daß Erkältung dann kürzer ist (war auch so bei mir früher).

Würde mich freuen über Ratschläge von Euch. Apotheker kann ich nicht fragen, kennen sich nicht aus mit Wechselwirkungen Benzos und Grippemitteln.

Liebe Grüsse :group:
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
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Clarissa
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Clarissa » Mittwoch, 27.12.17, 7:21

Liebe Anke,

die Wirksamkeit der sogenannten Grippemittel ist sowieso fraglich. Da ich auch alles sehr schlecht vertrage, nehme ich nichts davon und siehe da, auch so überstehe ich Infekte.
Ruhe und Schonung sind meine Allheilmittel.

Gute Besserung und VG von Clarissa
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 27.12.17, 9:10

Guten Morgen,

mir hilft bei Erkältung Tee aus frischen Thymian oder guter Beuteltee Thymian aus der Apotheke. Interaktionen sollte es nicht geben.

Gute Besserung! Murmeline
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Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Eva » Mittwoch, 27.12.17, 9:30

Hallo Anke,

seit meiner Anhebung des Vitamin-D-Spiegels bin ich kaum noch grippig gewesen. Seltsamerweise vertrage ich noch immer das “gute alte“ Aspirin bestens, für andere ist gerade das der Horror.

Wieder ein Beispiel dafür, wie unterschiedlich es ist. Es geht wohl immer nur durch try and error für sich herauszufinden.

Liebe Grüße, Eva
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Neverthelessw11 » Mittwoch, 27.12.17, 10:04

Guten Morgen,

gegen Husten und verstopfte Nase bietet sich außerdem an einfach etwas Salzwasser zu inhalieren. Einfach auf einen Liter Wasser 5 Esslöffel Kochsalz geben und das solange erhitzen bis es stark siedet. Handtuch drum und Gesicht drüber: Tief und lange einatmen. Natürlich kein Heilmittel aber bei mir und meiner Mum "erleichtert" das sehr.

Pfefferminzöl auf Gesicht und Hals auftragen kann ich auch empfehlen, aber da muss man gut aufpassen, ob die Haut das mag... Wer empfindlich ist, sollte sich keinesfalls billiges Kunstaroma holen.

Was auch hilft ist Vitamin C als Brausetablette zum Abendessen dazu - aber wenn du sagst, dass dein Magen/Darm angeschlagen Ist, würde ich davon abraten.

Gute Besserung,
Never
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Medikamente: Seroquel (Quetiapin retardiert) 150 mg + Seroquel (Quetiapin unretardiert) 25 mg abends bei Bedarf

Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

Psychiatrieaufenthalte:
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Absetzgründe:
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Absetzverlauf: :schnecke:-Tempo von Beginn an
Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
Aktueller Stand des Absetzens: Retardiert: 0 - 0 - 100 + Unretardiert: 0 - 0 - 0
Zwischenstufen (Immer Anpassung an Klausuren und Uniplanung):
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Experimente mit NEM: Keine Aktiven.
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Mittwoch, 27.12.17, 10:22

Liebe Foris,

vielen Dank, Ihr Lieben, für Eure Ratschläge und Empfehlungen :group:

Ich wünsche Euch alles Liebe und einen guten Start in das Neue Jahr, gute Gesundheit und daß es bei Euch auch aufwärts geht :fly:

Liebe Grüsse
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
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6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Mittwoch, 27.12.17, 14:32

Nachtrag zu meiner Erkältung:

Wegen meiner Halsschmerzen, hatte ich meinen Mann gebeten mir heute Morgen Salbeitee mitzubringen.

Wollte mir gerade einen Tee machen aber inzwischen recherchiere ich sicherheitshalber jedes Mal auf den englisch-sprachigen Seiten und siehe da !!!

Salbei hat eine Wechselwirkung mit Diazepam, Kloponin, Rivotril (und andere ADs/Benzos). Habe derzeit nicht die Kraft dazu, jedes Medikament zu übersetzen. Gefunden unter: The Essential Herb Drug-Vitamin Interaction Guide. In dem Buch werden alle Nebenwirkungen mit Kräutern und Vitaminen aufgeführt.
Habe eben bei Amazon nachgesehen ob es dieses Buch noch gibt. Leider nur gebraucht (wäre nicht schlimm) aber erhältlich nur auf dem Amazon Marketplace in den USA. Das ist mir dann leider zu kompliziert mit dem bestellen (schade).

Ist doch einfach unglaublich ! Meine Freundin ist sehr erfahren in Ernährungsberatung und natürlichen Mitteln und hatte mir auch zum Aufbau meiner Gesundheit/Körpers tolle Sachen empfohlen wie z.B. ein spezieller roter Gingseng, etc. Alles darf ich mit Diazepam nicht nehmen :frust:

So langsam habe ich die Nase voll von diesem :censored: zeug !!

Werde jetzt mal recherchieren, ob ich meine Kinder-Lollies wenigstens lutschen darf :)

Sorry, bin einfach gefrustet im Moment mit Fieber und Erkältung.

Liebe Grüsse
Anke
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Luna » Mittwoch, 27.12.17, 15:08

Ich vertrage bis heute keinen Tee. Fange an davon zu zittern und bekomme Grippeähnliche Symptome...Unverträglichkeit bei mir wohl wegen salis oder Tee puscht auch oft Hormone. Kann man gar nicht gebrauchen..eh alles durcheinander.
Mittel?...da geht es mir wie Clarissa. Außerdem weiß ich, dass sowas wie Halsschmerzen usw eh durch Trigger entstehen und Mastzellen aktiv werden. Auch gesunden hilft das Zeug nie...mildert kurz aber hilft nicht wirklich. Gesund wird man auch ohne. Ich war schon lange nicht mehr krank also Erkältung oder so und wenn dann getriggert und ging schnell weg.
Mir hilft da immer Brühe selbst gemacht aus guten Fleisch, Wasser und Salz. Wärmt und hilft dem immunsystem.

Nur so am Rande...Zucker puscht auch Hormone und belastet den Magen/Darm. Sollte man einschränken.

Viele Ernährungsberater lernen nicht wie sich schwer geschädigte ernähren können. Das können wenn nur spezielle Berater, die tiefer in die Materie gehen.

Wünsche alles Gute
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Dienstag, 23.01.18, 16:52

Liebe Foris, :group:

kurzes update von mir (muß ich einfach mal loswerden):

hatte heute nun endlich meinen Termin bei Traumata Therapeuten. Er hat natürlich einiges gefragt, welche Traumata, welche Panikstörung vorliegt, etc. und auf seiner Homepage steht, daß dies eben auch zu Suchtverhalten führt.

Dann kam das Thema auf Benzos, warum genommen, seit wann, wie viel ich nehme, welcher Arzt begleitet mich bei dem Entzug, etc.

Es zeigte sich wieder, die meisten Therapeuten schrecken davor zurück mit Medikamentenabhängigen zu arbeiten an einer Therapie. Hatte letztes Jahr schon 4 Absagen bekommen obwohl ich alles privat bezahle. Und im Grunde genommen, bin ich doch eine „goldene Gans“ für sie mit meinen vielen Traumata und Panikstörung.

Aber es ist so als wenn man die Pest hat, will kein Therapeut mit so einem Menschen zu tun haben ! :frust: Ist doch unglaublich, wie wir stigmatisiert werden als Versager, als Nichtsnutze, die nicht arbeiten und sich lieber volldröhnen ! Als wenn wir uns das ausgesucht haben !!!

Er bittet sich 2 Tage Bedenkzeit aus, ob er mit mir zusammenarbeiten wird und mir helfen wird.

Dafür habe ich also die halbe Nacht nicht geschlafen, habe mich mit Gehstock 30 Minuten (eine Strecke) dorthin gequält.

Wir sind ganz normale Menschen und haben aus unterschiedlichen Gründen ADs oder Benzos bekommen und sind nicht Menschen 2. Klasse !!

Das musste ich jetzt einfach mal loswerden…..

Ich wünsche Euch Allen, die so leiden wie ich, von Herzen alles Gute.

Liebe Grüsse :group:
Anke
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Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
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Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
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5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 24.01.18, 10:11

Hallo Anke, :)

es ist wirklich eine unzumutbare Situation für die Betroffenen.
Sie können es eigentlich nur falsch machen.

Da gibt es Therapeuten, die machen es zur Bedingung, ein AD zu nehmen, um überhaupt sogenannt "therapiefähig" zu sein.
Dann gibt es welche, die es kategorisch ablehnen, solche Klienten anzunehmen, weil die ja zugedröhnt seien und damit nicht an ihre Gefühle kämen und damit sei die Therapie von vorn herein sinnlos.

Bei Benzos ist die Stigmatisierung noch größer.
Dabei ist es meine Erfahrung, dass Menschen, die schon länger auf Benzos sind, vergleichsweise adaptiert sind und die Einnahme fällt eigentlich nicht auf (wenn nicht gerade hochdosiert und missbräuchlich kombiniert).
Da ist man dann so ehrlich, beichtet seinen Konsum und will Hilfe, gerade auch beim Absetzen, und bekommt dann diese nicht!
Das System ist völlig krank :evil: :frust: .

Ich lehne es zutiefst ab auf Klienten Druck auszuüben entweder was zu nehmen oder was wegzulassen, um in eine Therapie einzuwilligen.
Das ist der völlig falsche Ansatz und holt den Menschen nicht da ab, wo er steht.

Am Freitag bin ich auf einem Hearing, da wird auch die Frage erörtert werden, inwieweit Psychopharmaka eine Therapie unterstützen oder behindern; meine Position dazu ist eindeutig.

Grüße
Jamie
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Mittwoch, 24.01.18, 11:01

Hallo Jamie, :)

danke für Deine Nachricht und Du sprichst mir aus dem Herzen.

Was sind das für Zustände in Deutschland, das System ist wirklich völlig krank :evil:

Ich werde zum Bittsteller !!! (der auch noch viel Geld dafür bezahlt von meiner kleinen Rente) und ich brauche derzeit Hilfe um Weiterzukommmen mit meinem Entzug (die Traumata, Panikstörung hindern mich daran) und es muß erst überlegt werden, ob man mit mir zuammenarbeiten kann ????

Ich wollte es erst verschweigen, weil ich schon 4 Ablehnungen hatte aber dann soll der Therapeut/die Therapeutin nicht auf der Homepage schreiben, daß sie/er sich mit Sucht auskennt ,etc. So gehe ich also gestern zu dem Traumata Therapeuten und er versteht überhaupt nicht wovon ich spreche (keine Ahnung von Benzos, ADs und die Wirkung und Sucht allgemein). Kam mir vor wie ein Junkie, der in der Gosse liegt und auf dem man abfällig herabblickt !!

Natürlich muß die Chemie stimmen zwischen Behandler und Patienten (auf Beiden Seiten). Ich bin zwar noch im Hochdosisbereich Benzos aber ich kann mich klar und deutlich ausdrücken und kann gedanklich eine Therapie nachverfolgen und mitarbeiten. Ich bin nicht geistig behindert ! Das macht mich immer noch sehr wütend :evil:

Liebe Grüsse :group:
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jedenTag seit Jahren

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag ! 1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014. Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von albertine » Donnerstag, 25.01.18, 12:32

Hallo Anke,
Es zeigte sich wieder, die meisten Therapeuten schrecken davor zurück mit Medikamentenabhängigen zu arbeiten an einer Therapie. Hatte letztes Jahr schon 4 Absagen bekommen obwohl ich alles privat bezahle. Und im Grunde genommen, bin ich doch eine „goldene Gans“ für sie mit meinen vielen Traumata und Panikstörung.
Eine Therapie ist harte Arbeit, da muss man belastbar sein. Du bist aber, wenn es dir entzugsbedingt sehr schlecht geht, nicht belastbar. Darum geht es! So hat es mir jedenfalls meine Therapeutin erklärt. Für mich ist das auch nachvollziehbar.

Ich habe aber während meiner Therapeutensuche eine Therapeutin kennengelernt, die meinte, sie hätte Patienten, die sie beim Benzoentzug unterstützt. Sie hat sich auch auf Sucht spezialisiert.

So einen Therapeuten solltest du suchen. Ich würde an deiner Stelle mal bei der Krankenkasse anrufen, evtl. können die dir weiterhelfen. Ich hatte damals von der Suchtberatung eine Liste erhalten. Da könntest du also auch nachfragen.
Er bittet sich 2 Tage Bedenkzeit aus, ob er mit mir zusammenarbeiten wird und mir helfen wird.
Den solltest du vergessen. Ein Therapeut der Bedenkzeit braucht :shock:

Warum willst du eigentlich die Therapie selbst bezahlen?

Wünsche dir alles Gute!

Grüße von Margot
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1977 ging es weiter mit Lexotanil und Praxiten
irgendwann gab es dann nur noch Lexotanil bis zu 7 Tabletten pro Tag
1997 - 400mg Sulpirid - es ging mir immer schlechter - bin körperlich immer schwächer geworden, konnte letztendlich nicht mehr laufen und nichts mehr essen, lag nur noch im Bett - die Aussage meines jetzigen Psychiaters: "Sulpirid wirkt so" :frust:
musste dann weil ja nichts mehr ging ins Krankenhaus, lag 8 Wochen auf der Inneren
Sulpirid wurde sofort auf 200 mg reduziert, Lexotanil in diesen 8 Wochen von 42 mg auf 3 mg - war hart, abes es ging
die letzten 3 mg Lexotanil in 1,5 er Schritten zuhause abgesetzt, ging prima
das restliche Sulpirid nach einigen Monaten auch ausgeschlichen, ging auch gut
2002 ging es los mit Diazepam, und ziemlich schnell hing ich wieder in der Suchtfalle
2009 kam eine heftige Depression hinzu
Dez. 2010 - Apr. 2011 war ich in der Psychiatrie zum Diazepam-Entzug
entlassen mit Amitriptylinoxid 210 mg
ein neues , viiiiiel besseres Leben begann :)
es folgten 2,5 Jahre Therapie bei einer Suchtberatung, Einzelgespräche und Gruppe
das AD wurde inzwischen reduziert auf 90 mg
ab 22.3. 2014 - 82,5 mg
ab 11.5 - 75 mg
bin jetzt bei 60 mg u. werde die Dosis jetzt erstmal beibehalten solange ich in der Therapie meine traumatische Kindheit verarbeite, vertrage es gut, keinerlei Nebenwirkungen
ab 10.7.2015 - 52,5 mg Amitriptylinoxid
ab 15.2.2016 - 45 mg
10.5.2016 - 37,5 mg
19.6.2016 - 30 mg
28.9.2017 - 22,5 mg
1.1.2018 - 15 mg

2014 Traumatherapie begonnen - nach einigen Monaten abgebochen, war mit der Therapeutin nicht zufrieden

März 2015 neue Therapie begonnen bei einer sehr engagierten Therapeutin + gehe weiterhin zu einer Selbsthilfegruppe

mein Leben ist lebenswert :)

mein Ziel: NIE WIEDER BENZOS!!!

WER KÄMPFT, KANN VERLIEREN, WER NICHT KÄMPFT, HAT SCHON VERLOREN!

Wer vom Leben nicht lernt, dem erteilt es seine Lektionen!

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Eva » Donnerstag, 25.01.18, 13:13

Liebe Anke,

auch ich habe einen Therapeuten gefunden, der keine vollständige Abstinenz von jeglichen PP zur Bedingung für eine Behandlung macht. Der Wunsch, abzusetzen, genügt ihm.

Und privat bezahlen, daran denke ich gar nicht! Meine Kasse erhielt nach drei abklärenden Vorterminen von ihm einen Antrag auf 12 weitere Termine. Im Antrag begründet der Psychotherapeut (kein Psychologe!) die Notwendigkeit, und dann bezahlt das in der Regel auch die Kasse.

Dein Beschwerdebild ist doch so umfangreich, dass ich mir nicht vorstellen kann, dem Antrag würde nicht entsprochen.

Liebe Grüße, Eva
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Donnerstag, 25.01.18, 16:00

Hallo Margot,

vielen Dank für Deine Nachricht. Du hast vollkommen recht, Therapie ist eine harte Arbeit und man muß belastbar sein. Ich habe ja schon nach dem Alkoholentzug 1994 Therapie gehabt über viele Jahre und weiß, wie anstrengend das ist.

Da es mir entzugsbedingt jetzt so schlecht geht, ist es wohl keine gute Idee jetzt eine tiefgreifende Therapie zu beginnen mit schlimmen Traumata (Suizid Stiefvater,etc). Vielleicht sollte ich es erstmal „auf Eis legen“ bis ich mich stabilisiert habe.

Ein Therapeut, der Bedenkzeit braucht, ist mir auch noch nie untergekommen. Hast Du recht, kann man vergessen und ich hatte auch kein gutes Bauchgefühl.

Heute kam dann die Absage von ihm, wie ich schon erwartet hatte. Ist gut so, vielleicht hat mich „die höhere Macht“ beschützt.

Bei uns ist es derzeit so, daß die Wartezeit bei Dipl.Psychologen über Kasse eine Wartezeit von 1 – 1 ½ Jahren haben. Diese Zeit habe ich nicht. Irgendwann muß es aufgearbeitet werden.

Daher habe ich bisher immer Heilpraktiker für Psychotherapie gehabt, wo sofort ein Termin frei war und die man natürlich selbst bezahlen muss. Viele schreiben auf ihrer Homepage, sind spezialisiert auf Angststörung, Depression, Sucht,etc. Und wenn man dann einen Termin hat, stellt man fest, haben keine Ahnung von Sucht oder Angststörung. Ist vielleicht nur „Kundenfang“???

Derzeit habe ich allerdings andere „Baustelle“, die wichtiger ist: habe Hexenschuss, bzw. 1 Brustwirbel und 2 Lendenwirbel stehen nicht richtig und kann mich kaum bewegen. Mußte heute morgen mit Taxi zum Orthopäden fahren, konnte mich kaum ausziehen. Als wenn man nicht schon genug andere Probleme hat…..

Aber so ist es halt im Leben…

Ich wünsche Dir auch alles Gute
liebe Grüsse
Anke
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Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

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5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
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6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
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13. April 2018 = 22,5 mg
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Donnerstag, 25.01.18, 16:12

Liebe Eva,

ich danke Dir für Deine Nachricht und die Infos.

Vorher hatte Albertine (Margot) schon was geschrieben und habe ihr geantwortet, warum ich privat bezahle, etc.

Habe derzeit Hexenschuss und kann nicht so lange sitzen, sonst würde ich Dir das nochmal ausführlicher schreiben.

Bitte schau doch mal auf meine Antwort an Margot, da habe ich einiges erklärt. Tut mir leid, daß ich jetzt nicht weiter sitzen und schreiben kann und bitte um Dein Verständnis.

Liebe Grüsse
Anke
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Eva » Donnerstag, 25.01.18, 16:14

Hallo nochmals, liebe Anke.

Danke Dir, ich habe die Antwort an Margot gerade gelesen.

Auch bei einer sehr langen Wartezeit kann man übrigens Glück haben: Ich hatte - nach dem neuerdings gesetzlich zugestandenen, ersten Notfalltermin - eine Wartezeit von nur wenigen Monaten bis zur regelmäßigen Behandlung. Ich bin heute froh, dass ich mich nicht habe entmutigen lassen; vorher hätte ich mir auch kaum eine Chance ausgerechnet, bin echt überrascht, dass es jetzt doch so geklappt hat.

Aber Anke, ich stimme Dir zu; Türen, hinter denen uns das für uns Richtige erwartet, öffnen sich in der Regel von selbst, jedenfalls ohne sie einrennen zu müssen. Du wirst es zu der Zeit finden, wo es für Dich ansteht, vertraue in Ruhe weiter darauf.

Alles Gute und liebe Grüße,
Eva
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Freitag, 06.04.18, 7:09

Liebe Foris, :group:

Update von mir heute, geht mir sehr schlecht :(

Habe ja schon einen langen Weg und Zeit hinter mir mit dem Entzug (siehe Signatur) und auch geschafft von hoher Dosis Alprazolam (teilweise 7 Stück am Tag !) auf 0 zu kommen (muß man mal in Diazepam umrechnen !) Kein Arzt, kein Therapeut hat an mich geglaubt, ohne Klinik werden Sie es niemals schaffen Alprazolam auf 0 zu kommen waren die Aussagen. Habe dann nach Ashton Methode gearbeitet mit Ersatz Diazepam.

Jetzt stecke ich fest bei 25 mg Diazepam und es geht mir immer schlechter. Bin immer noch bettlägerig und weiß nicht wann ich das letzte Mal an der frischen Luft war mit meinem Gehstock, laufen geht kaum noch.

Ich werde verrückt hier in meinem Gefängnis zuhause, alle haben sich zurückgezogen (mein Bruder, Freunde), keiner möchte von Entzug/Sucht was hören.

Die Grunderkrankung: Angststörung, Depression wird stärker, Horror-Albträume, kaum Schlaf. Kleinste Belastungen (duschen, Geburtstagskarte schreiben, mail beantworten) sind für mich enormer Stress und bekomme dann heftige Darmkrämpfe und heftigen Brechreiz, Schweißausbrüche.

Nahrungsmittelunverträglichkeit wird immer schlimmer. Habe ja einen Reizdarm (Diagnose Speziallabor Herborn). Histaminin-Intoleranz kann es auch nicht sein. Die Liste mit den Sachen, die man essen kann/darf geht bei mir alles nicht. Was mich am Leben erhält ist Schokolade, Haferflocken, Spezialbrot aus Reformhaus. Bekomme kaum Vitamine, wovon soll der Körper leben ?

Jeden Tag Verstopfung oder Durchfall (ist ja normal bei Entzug Benzos) und dann kommen ein paar Stunden später die Darmkrämpfe und der Brechreiz. Habe bei Benzo Buddies gelesen, geht Vielen dort genauso.

Mein Körper ist massiv vergiftet durch den langen Entzug und Zigaretten und das zeigt der Körper ja auch: der Hautausschlag (Leber und Pankreasbereich) wird immer mehr.

Bin schon hypochondrisch: Notfalltasche für Krankenhaus steht immer bereit. Hatte mir, als ich noch laufen konnte, mein Bestattungsschiff in Warnemünde schon angesehen.

Hatte einen interessanten Bericht gefunden auf einer englischen Seite: man sollte den Benzo Entzug nennen: Hypochondric disease (Hypochondrische Krankheit).

So kann es nicht weitergehen ! Ich bin keine 20 mehr und möchte noch was haben von meinem Leben (so viel Zeit bleibt mir nicht mehr). Das letzte Hemd hat keine Taschen und wieder benzofrei zu sein ist wichtiger als alles andere auf dieser Welt für mich ! Jeden Tag kämpfe ich mit den heftigen Panikattacken, den Schmerzen, es ist kaum noch auszuhalten. :cry:

Ich möchte keinesfalls in ein Krankenhaus und einen Schnellentzug machen, das ist ja auch die Meinung des Teams und vielen Anderen, daß dies nicht funktionieren wird.

Hatte 1993 Entzug Alkohol und Diazepam in Privatklinik in Köln, diese Klinik gibt es aber schon lange nicht mehr. Habe dort mein ganzes Erspartes gelassen aber hat mein Leben gerettet damals sonst wäre ich jetzt nicht hier.

Gibt gute private Entzugskliniken in Deutschland wie z.B. Betty F. Klinik in Bad Wildungen mit guten Bewertungen und Erfolgen aber Behandlung kostet ca. € 15.000,- !!! Gibt auch gute Privatkliniken Psychosomatik (darf man allerdings Benzos nicht erwähnen) für einen Tagessatz von € 600 !!!

Stecke jetzt fest und bin völlig verzweifelt, kann auch nicht mehr zu meiner Therapie gehen, bin froh, wenn ich halbwegs durch die Wohnung schlurfen kann und bin glücklich wenn ich mal 1 Stunde !! ohne Schmerzen bin.

Ich hätte nie gedacht bei der Einnahme der 1. Tablette Alprazolam, daß jetzt mein Leben evtl. so endet und die Organe es nicht mehr mitmachen und ich eigentlich ein Pflegefall bin. :(

Ich weiß, ich bin nicht alleine mit meinem Problem und daß ihr, liebe Foris, auch leidet und jeder hat seine eigene Geschichte und Beschwerden/Leiden.

Aber vielleicht könnt Ihr mir helfen, vielleicht hat einer von Euch eine Idee was ich jetzt tun kann, ich weiß nicht mehr weiter, mir fällt keine Lösung ein.

Ich danke Euch Allen für Eure lieben Beiträge an mich und auch für die lieben und tröstenden PNs und bin froh, daß es dieses Forum gibt wo ich mir Hilfe holen kann.

Liebe, traurige Grüsse :group:
Anke
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Jofab
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

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5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Katharina » Freitag, 06.04.18, 7:55

Liebe Anke,

Mir geht es ähnlich ich bin lange nicht draußen gewesen uvm.

keine Klinik wird langsam entziehen ich habe alle in D
angeschrieben

wo würde ich auch ca. 35 Wochen hin e wollen so lange dauert mein langsamer Entzug alles andere ist zu schnell
mit zu starken Nebenwirkungen
so bin ich zu Hause bei mir mit meinen Dingen
die anderen führen ihr Leben
das kann ich nicht mit machen
denn die Medikamente kann das nicht zu aufgrund ihres Effektes
auch beim absetzen
aber es geht vorbei
se wird vieles besser
die Glocke geht weg

das soziale Leben kann nach geholt werden

Stress von außen mußte und habe ich abgeschaltet
ich habe stűtzende Gespräche
Probleme
die nicht aktuell sein müssen
und somit nicht hoch gewühlt werden
lasse ich aussen vor
es ist jetzt nicht der Zeitpunkt
für mich
Extra Streß Situation kann ich nicht auch noch unterbringen.

somit verbessert sich mein Schlaf
und die Verspannungen durch den Entzug nehmen ab

Hilfsmittel gibt es in den threads zu für Magen Darm der weniger aktiv ist, vorübergehend
zb
gibt es CO2 Zäpfchen zum abführen ohne Krämpfe
Lecocarbon
keine Gewöhnung
(Enddarm zentzum)
wenn es nicht anders möglich ist durch zb regelmäßige Flohsamen
wenn die Ernährung zeitweise nicht ausreichend Ballaststoffe und die Bewegung nicht gegeben ist
für eine Zeit.

erzwingen kann ich nichts
wie du siehst auch Kliniken mit teuren Tagessatz werden nicht sanfte und damit lange Entzűge ermöglichen

allein der Zeitfaktor macht es zuhause angenehmer.

ich reduziere nach dem
Ashton Manual
zeitaufwendig
mit vielen Einschränkungen anders ist es für diese Zeit nicht möglich
die aber ein Ende hat -
und schonend
also machbar, für mich.

alles Gute,
Katharina
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