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Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
albertine
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von albertine » Montag, 23.10.17, 13:25

Hallo Berlin,

erstmal gratuliere ich dir zur Benzofreiheit! Und ich möchte dir schreiben was mir geholfen hat.

Ich habe auch ca. 6 - 8 Wochen lang gegen den Entzug gekämpft. Es war wirklich die Hölle. Eines morgens dachte ich, ich kann einfach nicht mehr. Ich habe sogar mit dem Gedanken gespielt, mir wieder Benzos verschreiben zu lassen.

Ich habe mich dann mit letzter Kraft in die Tagesklinik geschleppt, wo ich aber mit 2 Stunden Verspätung ankam. Man hatte sich schon Sorgen gemacht und wollte die Polizei schicken.

Da habe ich aufgehört zu kämpfen. Ich habe geheult und gejammert und nochmal geheult und gejammert. Das tat soooo gut. Danach war ich zwar total erschöpft aber es ging mir viel besser. Ab da ging es richtig bergauf.

Ich habe den Entzug angenommen. Wenn Symptome aufgetaucht sind, dachte ich, das ist der Entzug, aber es wird besser. Und so war es dann auch.

Die Tagesklinik war auch sehr hilfreich in dieser Zeit. Die ganzen Therapien taten gut und ich hatte Ablenkung. Ich war mit Menschen zusammen und hatte immer einen Anprechpartner.

Im Anschluß an die Tagesklinik ging ich dann zur Suchtberatung. Es ging mir zwar schon gut, aber ich wollte den Erfolg ja halten.

Ich kann dir nur raten, suche dir Hilfe. Zu Hause hocken und gegen den Entzug zu kämpfen ist nicht gut.

Wünsche dir alles Gute!

Grüße von Margot
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1976 angefangen mit Adumbran
1977 ging es weiter mit Lexotanil und Praxiten
irgendwann gab es dann nur noch Lexotanil bis zu 7 Tabletten pro Tag
1997 - 400mg Sulpirid - es ging mir immer schlechter - bin körperlich immer schwächer geworden, konnte letztendlich nicht mehr laufen und nichts mehr essen, lag nur noch im Bett - die Aussage meines jetzigen Psychiaters: "Sulpirid wirkt so" :frust:
musste dann weil ja nichts mehr ging ins Krankenhaus, lag 8 Wochen auf der Inneren
Sulpirid wurde sofort auf 200 mg reduziert, Lexotanil in diesen 8 Wochen von 42 mg auf 3 mg - war hart, abes es ging
die letzten 3 mg Lexotanil in 1,5 er Schritten zuhause abgesetzt, ging prima
das restliche Sulpirid nach einigen Monaten auch ausgeschlichen, ging auch gut
2002 ging es los mit Diazepam, und ziemlich schnell hing ich wieder in der Suchtfalle
2009 kam eine heftige Depression hinzu
Dez. 2010 - Apr. 2011 war ich in der Psychiatrie zum Diazepam-Entzug
entlassen mit Amitriptylinoxid 210 mg
ein neues , viiiiiel besseres Leben begann :)
es folgten 2,5 Jahre Therapie bei einer Suchtberatung, Einzelgespräche und Gruppe
das AD wurde inzwischen reduziert auf 90 mg
ab 22.3. 2014 - 82,5 mg
ab 11.5 - 75 mg
bin jetzt bei 60 mg u. werde die Dosis jetzt erstmal beibehalten solange ich in der Therapie meine traumatische Kindheit verarbeite, vertrage es gut, keinerlei Nebenwirkungen
ab 10.7.2015 - 52,5 mg Amitriptylinoxid
ab 15.2.2016 - 45 mg
10.5.2016 - 37,5 mg
19.6.2016 - 30 mg
28.9.2017 - 22,5 mg
1.1.2018 - 15 mg

2014 Traumatherapie begonnen - nach einigen Monaten abgebochen, war mit der Therapeutin nicht zufrieden

März 2015 neue Therapie begonnen bei einer sehr engagierten Therapeutin + gehe weiterhin zu einer Selbsthilfegruppe

mein Leben ist lebenswert :)

mein Ziel: NIE WIEDER BENZOS!!!

WER KÄMPFT, KANN VERLIEREN, WER NICHT KÄMPFT, HAT SCHON VERLOREN!

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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 23.10.17, 18:22

Hallo Berlin,

auch von mir noch herzlich willkommen hier im Forum und Glückwunsch zur Benzofreiheit.

Bei der Schilderung deiner Symptome ist mir der Gedanke gekommen, dass Schwimmen dir vielleicht helfen könnte.
Ich meine nicht so super sportlich und auf Zeit, sondern einfach moderat ein paar Bahnen schwimmen und dann ab ins warme Blubberbecken.
Bei mir löst das innere und äußere Verspannungen und es macht müde.

LG Ute
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Gabriel » Montag, 23.10.17, 19:38

Hallo Berlin030!

Es ist schwer dir zu helfen. Was nicht gut ist wäre viel Zeit alleine zu verbringen. Wenn du nicht arbeitest weil das ginge gar nicht dann wäre eine andere Form von Struktur wichtig, mindestens so viel das du Ablenkung hast welche dich nicht belasten soll. Du bist in einem kalten Entzug da kann man sich schwer reinfüllen. Einerseits brauchst du Strukturen und Kontakte andererseits werden sie dich belasten. Ich wünsche dir das es weiterhin gelingen mag. Du bist sehr weit gekommen. Es kann sein es tritt eine schrittweise Besserung ein, kann aber auch noch länger ähnlich weitergehen. Du kannst es nur nehmen wie es kommt. Wieder anzufangen wäre für dich selbst eine Art Versagen. Ich hoffe sehr du schaffst es, alles Gute, GLG Gabriel
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Clarissa » Montag, 23.10.17, 19:49

Hallo Berlin,

mir ging es im Kaltentzug ähnlich wie Dir, keine Kraft und kein Antrieb für irgendwelche Aktivitäten.
Teils ist das leider immer noch so.

Also schwimmen gehen o.ä.ist für mich überhaupt nicht drin.

Immerhin schaffe ich inzwischen meinen Alltag wieder ganz gut. Ich fahre auch wieder Auto. Tagesstruktur und soziale Kontakte bringt mir mein Hund, den ich mir erst nach Null angeschafft habe. Mehr Kontakte will ich immer noch nicht.

Ich habe allerdings psychisch nicht so sehr zu kämpfen, aber das rein Körperliche reicht auch.

"Kampfesgrüße" sendet sleepless
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Berlin030 » Dienstag, 24.10.17, 15:23

Hallo Leute ,

ihr habt schon recht ,Ablenkung ist alles , hab mich heute zum Sport wieder angemeldet und muss was machen .
Man muss den inneren Sxhweinehund überwinden , was .....normalen““ Menschen manchmal schon schwer fällt .

Schöne Grüße Berlin
Diagnose , Angst u Panikstörung

2000 – 2017 fast regelmäßige Einahme von Benzos .
Dosis immer so um die 10-20 mg diazepam

2000 – 2013 Antidpressiva / Paroxetin und ewig gebraucht es auszuschleichen

Seit 4 jahren kämpfe ich gegen den Benzoteufel und das ist mein 4 Versuch davon weg zu kommen !!

Ich hab 2 Langzeit Therapien in den letzten 4 Jahre , a 4 Monate hinter mir und etliche Entgiftungen stationär (kontraproduktiv) was alles nix gebracht hatte , immer wieder rückfällig geworden .

Seit 26.07.17 Benzofrei

Heute Donnerstag der 19.10.17 beginnt der 4 Monat ,jeder Tag ist ein Alptraum , gerade so auszuhalten :(
13 Woche benzofrei und jeden Tag grüßt das Murmeltier —(

Heute ist der 01.12 und nix ist besser oder anders , willkommen in der Hölle —(

Heute ist der 02.01.18 keine Besserung , schlimmsten sind die dauer Kofschmerzen :censored:

23 Wochen benzofrei

Heute ist der 13.02.18 Nix ist besser , jeden Tag grüßt das Murmeltier mit spannungskopfschmerzen

28 Wochen benzofrei

Heute ist der 15.03.18 und ich befinde mich seit 8 Monaten in der Hölle —(

Das gute ich bin 32 Wochen benzofrei , aber der Lohn kann nicht sein das mein Lebrn kein Sinn mehr hat und ich dahin wegtiere .

Ich muss was unternehmen sonst spring ich von der Brücke .



Meine Hauptprobleme sind ,
– permanente Monster Kopfschmerzen
– muskuläre Probleme / steifer Nacken usw
– Schlafstörungen mit frühem aufwachen
– unbegründete Angstzustände und noch viel ..........mehr —(

Seit 2 Monaten jeden Morgen Suizid Gedanken , Hölle :frust:

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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Anke13 » Donnerstag, 26.10.17, 19:24

Hallo Berlin030,

erstmal gratuliere ich Dir zu Deinem erfolgreichen Diazepam Entzug ! :) Ich quäle mich gerade mit Diazepam : 32,5 mg täglich rum mit heftigen Entzugssymptomen und daher "Hut ab", freue mich für Dich.

Wie Pons auch schreibt, sich auf einen Krieg vorzubereiten finde ich kein guter (psychologischer) Ansatz. Du programierst Dein Gehirn damit schon, daß alles schrecklich wird. Ich versuche es so zu sehen wie Pons (was mir oft schwerfällt, gebe ich zu): ich erwarte das Beste.

Gabriel schreibt er ist auf 2 mg Alprazolam und das findest Du schon heftig. Ich habe zeitweise 5-7 Alprazolam täglich genommen über Jahre und der Entzug war die Hölle aber ich habe es geschafft und an mich geglaubt. Auch wenn die Prognosen der Ärzte für mich schlecht waren in dem Hochdosisbereich. Alles ist machbar !

Mut, Geduld sind die Stichwörter. Ich habe keine Glaskugel und weiß nicht ob ich es schaffe mit dem Diazepam aber ich habe den Willen davon loszukommen. Ich möchte kein wandelnder Zombie mehr sein.

Ich lasse mich nicht entmutigen damit, daß es ein langer und schwerer Weg wird (wer kennt mich denn ?). Erfahrungswerte gibt es so viele verschiedene, was wird auf mich zutreffen ? Soll ich mich jetzt schon verrückt machen was dann sein wird, dann kann ich ja gleich aufgeben.

Ich drücke Dir die Daumen, daß Deine Beschwerden bald weniger werden :group:

Grüß meine Lieblingsstadt Berlin, wo ich schon 30x war (tollste Stadt der Welt für mich und so lockeren Menschen mit der berühmten "Berliner Schnauze".)

Liebe Grüsse
Anke
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Burnout/Panikattacken /Angstzustände/Traumata /Hochdosisabhängigkeit Alprazolam/Diazepam
Symptome: Magen/Darmkrämpfe/Brechreiz/Gewichtsverlust/Verstopfung/Schwindel/Panikattacken
1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg

Erkrankungen:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jedenTag seit Jahren

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen. Leider hält bei mir die Wirkung von Diazepam nur für 4 Stunden an ! wegen Suchtgedächnis: 1993 Entzug Alkohol und Diazepam. War seit 21 Jahren clean ! Trinke keinerlei Alkohol seit 1993
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

Berlin030
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Berlin030 » Freitag, 03.11.17, 13:04

Hallo Leute ,

ist das normal , jeden Tag schlimmste Nacken Verspannungen und Hammer Kopf schmerzen —(
Kann das echt alles noch Entzug sein , nach 15 Wochen ?
Bin echt am verzweifeln —( muss doch mal ne kleine Verbesserung kommen , oder —?

Gruß Berlin03
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23 Wochen benzofrei

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28 Wochen benzofrei

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Das gute ich bin 32 Wochen benzofrei , aber der Lohn kann nicht sein das mein Lebrn kein Sinn mehr hat und ich dahin wegtiere .

Ich muss was unternehmen sonst spring ich von der Brücke .



Meine Hauptprobleme sind ,
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Clarissa » Freitag, 03.11.17, 13:42

Hallo Berlin030,

kurz und knapp:

Ja.Das.Kann.

Ich kenne das bedauerlicherweise auch.

VG von sleepless.
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Berlin030
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Berlin030 » Freitag, 03.11.17, 16:05

Hallo Berlin030,

kurz und knapp:

Ja.Das.Kann.

Ich kenne das bedauerlicherweise auch.

VG von sleepless.
Hi sleep,

mh......und haben irgendwelche schmerztabletten bei dir geholfen ?

Ich teste immer mal wieder , nix hilft —( es ist echt zum verrückt werden .

Gab es ein Zeitfenster wo es bei dir mL besser wurde ?
Ich rede mir schon ein das ich was am Kopf habe , aber Mrt usw wurde letztes Jahr gemacht , ist nix .

Liebe Grüße
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Clarissa » Freitag, 03.11.17, 17:13

Nochmals hallo, Berlin.

Nein, nichts hilft. Eine Zeitlang habe ich alles mögliche probiert, inzwischen nehme ich nichts mehr und halte aus. Am besten hilft noch vollkommene Ruhe. Alle anderen gängigen Massnahmen bei Kopfschmerzen haben versagt.

Die Schmerzen waren so heftig, daß ich mich selbst notfallmäßig in die Uni Neurologie eingewiesen habe. Da war ich 2 Jahre nach Null.
Dort bekam ich Infusionen mit Schmerzmitteln, kein Erfolg. Eine Cortisoninfusion verschlimmerte den Zustand. Ich sollte Amitriptylin einnehmen, das habe ich abgelehnt. Am liebsten hätten sie mich in die Psychiatrie verlegt. Da habe ich die Klinik lieber verlassen.

MRT und Lumbalpunktiin erfolgten, glücklicherweise kein pathologischer Befund.

Ich bin inzwischen überzeugt: alles meiner Vorgeschichte geschuldet.

Seit einem dreiviertel Jahr sind die Schmerzen meist zum Aushalten. Weg sind sie nie. Bei Stress und jeglichen Belastungen nehmen sie zu.
Ich gehe nicht mehr deswegen zum Arzt.

Opioide habe ich nicht bekommen. Vielleicht würden Benzos dagegen helfen, für mich ein no go.

Nicht sehr erfreulich. Aber was hilft's. Ich lebe noch und werde weiter die Hoffnung auf Besserung hegen.

VG von sleepless.
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von albertine » Freitag, 03.11.17, 22:17

Hallo Berlin,
ist das normal , jeden Tag schlimmste Nacken Verspannungen und Hammer Kopf schmerzen —(
Kann das echt alles noch Entzug sein , nach 15 Wochen ?
Bin echt am verzweifeln —( muss doch mal ne kleine Verbesserung kommen , oder —?
Triptane haben mir schon mal geholfen bei starken Spannungskopfschmerzen. Entspannungsübungen können helfen, falls du mit diesen Schmerzen in der Lage bist zu entspannen.

Ansonsten würde ich mir an deiner Stelle schleunigst einen Therapeuten suchen. Mir hat damals das Reden und Weinen am meisten geholfen. Du hast die Benzos ja nicht ohne Grund genommen, dem musst du was entgegensetzen.

Grüße von Margot
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ab 11.5 - 75 mg
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ab 15.2.2016 - 45 mg
10.5.2016 - 37,5 mg
19.6.2016 - 30 mg
28.9.2017 - 22,5 mg
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2014 Traumatherapie begonnen - nach einigen Monaten abgebochen, war mit der Therapeutin nicht zufrieden

März 2015 neue Therapie begonnen bei einer sehr engagierten Therapeutin + gehe weiterhin zu einer Selbsthilfegruppe

mein Leben ist lebenswert :)

mein Ziel: NIE WIEDER BENZOS!!!

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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Clarissa » Samstag, 04.11.17, 6:18

Hi nochmal, Berlin.

Triptane habe ich tatsächlich nicht ausprobiert, ich habe inzwischen einen Horror vor allen meinem Körper bisher unbekannten Medikamenten, weil bisher ausnahmslos alle getriggert haben.

Zu Entspannungsübungen war ich mit den schlimmen Schmerzen nicht in der Lage, aber mein "Ruhe gönnen" ist ja sowas ähnliches.

Zu Therapien bin ich vergebens gelaufen. Ich musste meinen Weg allein finden und habe das auch, die Kopfschmerzen allerdings blieben.

Weinen triggert bei mir die Schmerzen, aber richtig.

So unterschiedlich ist das. Viele Wege können offensichtlich zum Ziel führen. Ich bin leider auch noch nicht angelangt.

Alles Gute für Dich und viele Grüße von sleepless.
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Berlin-2013 » Samstag, 04.11.17, 12:34

Sorry Berlin30, aber 15 Wochen nach fast 15 Jahren Einnahme ist keine Zeit und gerade die vielen Experimente sind Gift für das ZNS und du wirst noch einen sehr langen Atem und sehr viel Geduld brauchen.

Du hast nur diese eine Chance und musst da durch, nur nicht vom Weg abkommen und du wirst Siegen gegen diese Sucht und frei sein.

Es ist schwer aber am Ende um so besser.

Viel Glück und Stärke....
Zuletzt geändert von Berlin-2013 am Samstag, 04.11.17, 12:40, insgesamt 1-mal geändert.
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viele Grüße und 2018 wird super
Ich war viel zu schnell unterwegs und es hat alles verschlimmert und den Entzug unnötig verlängert!! :schnecke: besser ZEIT UND GEDULD
über 3,5 Jahre nach 0 mg :party2:

Licht am Ende des Tunnels


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Eva
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Eva » Samstag, 04.11.17, 13:14

Hallo,

das mit den ewigen Kopfschmerzen klingt so sehr nach Anspannung und Verkrampfung. Ganz simpel: Buscopan hat mir akut bei so etwas schon mal geholfen, und alle Jubeljahre eingenommen, fand ich es bisher nicht unverzeihlich; wobei: besser ist es natürlich, ohne auszukommen, keine Frage. Magnesium wäre allgemein für die Muskelentspannung zu empfehlen - wer es nehmen möchte.

Vielleicht off topic, aber ich versuche bei jeglichen Beschwerden auch auf die Körpersprache zu hören. Der "Ort des Geschehens" sagt einiges über die unbewussten Vorgänge aus, meiner Meinung nach, und es kann sehr erhellend sein, dort genau hinzuschauen.

LG Pons
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Berlin-2013 » Samstag, 04.11.17, 13:42

Das was bei mir geholfen hat war Tramadol aber nur je 10 Tropfen und so selten wie möglich! LG

Wird schon nur nicht aufgeben....
viele Grüße und 2018 wird super
Ich war viel zu schnell unterwegs und es hat alles verschlimmert und den Entzug unnötig verlängert!! :schnecke: besser ZEIT UND GEDULD
über 3,5 Jahre nach 0 mg :party2:

Licht am Ende des Tunnels


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Berlin030
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Berlin030 » Sonntag, 05.11.17, 5:38

Hallo,

das mit den ewigen Kopfschmerzen klingt so sehr nach Anspannung und Verkrampfung. Ganz simpel: Buscopan hat mir akut bei so etwas schon mal geholfen, und alle Jubeljahre eingenommen, fand ich es bisher nicht unverzeihlich; wobei: besser ist es natürlich, ohne auszukommen, keine Frage. Magnesium wäre allgemein für die Muskelentspannung zu empfehlen - wer es nehmen möchte.
Hallo Pons,

kurz zu Buscopan. Anwendungsgebiete von Buscopan

Das Arzneimittel ist ein krampflösendes Mittel (Spasmolytikum).
Die Dragées werden angewendet zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Krämpfen des Magen-Darm Traktes, sowie zur Behandlung krampfartiger Bauchschmerzen beim Reizdarmsyndrom.

Anwendung bei Kopfschmerzen lese ich da nix , bist du dir sicher :roll:
Magnesium nehm ich .

Gruß Berlin030
Diagnose , Angst u Panikstörung

2000 – 2017 fast regelmäßige Einahme von Benzos .
Dosis immer so um die 10-20 mg diazepam

2000 – 2013 Antidpressiva / Paroxetin und ewig gebraucht es auszuschleichen

Seit 4 jahren kämpfe ich gegen den Benzoteufel und das ist mein 4 Versuch davon weg zu kommen !!

Ich hab 2 Langzeit Therapien in den letzten 4 Jahre , a 4 Monate hinter mir und etliche Entgiftungen stationär (kontraproduktiv) was alles nix gebracht hatte , immer wieder rückfällig geworden .

Seit 26.07.17 Benzofrei

Heute Donnerstag der 19.10.17 beginnt der 4 Monat ,jeder Tag ist ein Alptraum , gerade so auszuhalten :(
13 Woche benzofrei und jeden Tag grüßt das Murmeltier —(

Heute ist der 01.12 und nix ist besser oder anders , willkommen in der Hölle —(

Heute ist der 02.01.18 keine Besserung , schlimmsten sind die dauer Kofschmerzen :censored:

23 Wochen benzofrei

Heute ist der 13.02.18 Nix ist besser , jeden Tag grüßt das Murmeltier mit spannungskopfschmerzen

28 Wochen benzofrei

Heute ist der 15.03.18 und ich befinde mich seit 8 Monaten in der Hölle —(

Das gute ich bin 32 Wochen benzofrei , aber der Lohn kann nicht sein das mein Lebrn kein Sinn mehr hat und ich dahin wegtiere .

Ich muss was unternehmen sonst spring ich von der Brücke .



Meine Hauptprobleme sind ,
– permanente Monster Kopfschmerzen
– muskuläre Probleme / steifer Nacken usw
– Schlafstörungen mit frühem aufwachen
– unbegründete Angstzustände und noch viel ..........mehr —(

Seit 2 Monaten jeden Morgen Suizid Gedanken , Hölle :frust:

Berlin030
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Berlin030 » Sonntag, 05.11.17, 5:46

Das was bei mir geholfen hat war Tramadol aber nur je 10 Tropfen und so selten wie möglich! LG

Wird schon nur nicht aufgeben....
Hi Berlin 2013,

was ist so selten wie möglich , müsste es ja jeden Tag nehmen :? ? Bei meinen Dauer Kopfschmerzen ,die Suchtgefahr bei Tramadol ist ja auch nicht ganz ohne .

Alles nicht so einfach ,ich versuche einfach durchzuhalten .

Gruß Berlin030
Diagnose , Angst u Panikstörung

2000 – 2017 fast regelmäßige Einahme von Benzos .
Dosis immer so um die 10-20 mg diazepam

2000 – 2013 Antidpressiva / Paroxetin und ewig gebraucht es auszuschleichen

Seit 4 jahren kämpfe ich gegen den Benzoteufel und das ist mein 4 Versuch davon weg zu kommen !!

Ich hab 2 Langzeit Therapien in den letzten 4 Jahre , a 4 Monate hinter mir und etliche Entgiftungen stationär (kontraproduktiv) was alles nix gebracht hatte , immer wieder rückfällig geworden .

Seit 26.07.17 Benzofrei

Heute Donnerstag der 19.10.17 beginnt der 4 Monat ,jeder Tag ist ein Alptraum , gerade so auszuhalten :(
13 Woche benzofrei und jeden Tag grüßt das Murmeltier —(

Heute ist der 01.12 und nix ist besser oder anders , willkommen in der Hölle —(

Heute ist der 02.01.18 keine Besserung , schlimmsten sind die dauer Kofschmerzen :censored:

23 Wochen benzofrei

Heute ist der 13.02.18 Nix ist besser , jeden Tag grüßt das Murmeltier mit spannungskopfschmerzen

28 Wochen benzofrei

Heute ist der 15.03.18 und ich befinde mich seit 8 Monaten in der Hölle —(

Das gute ich bin 32 Wochen benzofrei , aber der Lohn kann nicht sein das mein Lebrn kein Sinn mehr hat und ich dahin wegtiere .

Ich muss was unternehmen sonst spring ich von der Brücke .



Meine Hauptprobleme sind ,
– permanente Monster Kopfschmerzen
– muskuläre Probleme / steifer Nacken usw
– Schlafstörungen mit frühem aufwachen
– unbegründete Angstzustände und noch viel ..........mehr —(

Seit 2 Monaten jeden Morgen Suizid Gedanken , Hölle :frust:

Anke13
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 05.11.17, 6:30

Guten Morgen Berlin030,

habe lange nichts von Dir gehört auf meine Nachricht vor einiger Zeit und habe eben Deine Danksagung gesehen. :)

Du hast das Diazepam ja sehr lange genommen und nun braucht Dein Körper/Psyche seine Zeit. Mach Dich nicht verrückt (auch wenn es schwerfällt mit den Beschwerden), gibt Deinem Körper einfach die Zeit sich zu regenerieren.

Dein Körper und Deine Psyche leisten jetzt eine enorme Arbeit um alles wieder "ins Lot" zu bekommen und das wird wieder. Daran mußt Du fest glauben, auch Du mußt Deinen Anteil gedanklich dazugeben um die Psyche/Körper zu unterstützen.

Bitte keinesfalls Tamadol (Tramal) nehmen, ist ein Opiat ! Habe es von meinem Orthopäden damals wegen meinem kaputten Rücken bekommen (seit 30 Jahren Schmerzen, Blockaden Wirbelsäule) und er sagte, ich kann es ruhig nehmen. Tolle Wurst.... Habe den Beipackzettel nicht gelesen weil ich ihm vertraut habe. Bin sofort nach 1 Tablette abhängig geworden !! und habe dann selber Entzug gemacht mit langsam runterdosieren. Den :censored: braúchst Du nicht auch noch als Problem !! Hilft denn Paracetamol Tablette nicht ?

Habe auch ständig Verspannungen, jetzt im Entzug noch mehr. Muskeln ziehen sich zusammen (Muskelkrämpfe,etc). Ich weiß, ist echt schmerzhaft aber ich nehme dann nicht noch mehr :censored: dagegen, wie Diclofenac, z.B. Hat meine beste Freundin immer genommen gegen ihren Schmerzen und das Ende vom Lied war Magendurchbruch, ist noch auf dem OP Tisch gestorben (war zu spät ins Krankenhaus gegangen). Will Dir keine Angst machen, kannst Du jetzt nicht gebrauchen, möchte Dich nur warnen.

Am besten helfen Massagen, auch um die Psyche runterzufahren. Über Kassenrezept sind es ja nur 15 Minuten, das bringt leider nicht viel. Weiß ja nicht, wie Deine finanziellen Verhältnisse sind aber ich investiere mein bißchen Geld in meine Gesundheit. Leiste mir ab und zu Rückenmassage zuhause (gibt es sicherlich ganz viele in Berlin, die mit Liege zu Dir kommen) oder kann Dir ansonsten die Massagepraxis im Europacenter Berlin genau nennen, wenn Du möchtest. Da bin ich immer hingegangen, wenn ich in Berlin war. Massage wirkt auch auf die Psyche, denn durch die Berührung mit den Händen wird ein natürliches Glückshormon freigesetzt im Körper.

Ich hoffe, daß es Dir bald besser geht :)

Wünsche Dir alles Gute :group:
und liebe Grüsse
Anke
Burnout/Panikattacken /Angstzustände/Traumata /Hochdosisabhängigkeit Alprazolam/Diazepam
Symptome: Magen/Darmkrämpfe/Brechreiz/Gewichtsverlust/Verstopfung/Schwindel/Panikattacken
1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg

Erkrankungen:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jedenTag seit Jahren

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen. Leider hält bei mir die Wirkung von Diazepam nur für 4 Stunden an ! wegen Suchtgedächnis: 1993 Entzug Alkohol und Diazepam. War seit 21 Jahren clean ! Trinke keinerlei Alkohol seit 1993
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

Luna
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von Luna » Sonntag, 05.11.17, 7:14

.... Vorsicht mit Massagen....
Kann massiv triggern. Ich habe das einmal probiert und danach Tage Probleme gehabt.
Gewisse Ratschläge sollte man mit einem dicken Vorsicht markieren.
Paracetamol ist stark Lebertoxisch und die ist eh schon genug belastet. Bei mir haben Schmerzmittel noch mehr Schmerzen usw ausgelöst.
Mir half...viel liegen und Ruhe und auf dauer meine Ernährungsumstellung und durchhalten wie Berlin auch schon schrieb.
Es wurde bei mir besser und besser und nun hab ich noch selten mal richtig Kopfschmerzen. Ich hatte sie jeden tag...einschlafen mit Kopfschmerzen und wach werden mit Kopfschmerz....nicht so toll.

Den Körper nicht noch mehr vergiften....

Alles gute wünsche
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Luna für den Beitrag:
Clarissa
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
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weg
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Re: Berlin30: Lange Diazepam - Historie. Jetzt auf Null. Es ist hart.

Beitrag von weg » Sonntag, 05.11.17, 8:17

hallo berlin 030
Hallo Pons,

kurz zu Buscopan. Anwendungsgebiete von Buscopan

Das Arzneimittel ist ein krampflösendes Mittel (Spasmolytikum).
Die Dragées werden angewendet zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Krämpfen des Magen-Darm Traktes, sowie zur Behandlung krampfartiger Bauchschmerzen beim Reizdarmsyndrom.
ob pons Ponstan meinte?

herzlich
weg
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