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Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
etlenia
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von etlenia » Mittwoch, 20.12.17, 22:07

Hallo Ihr Lieben,

nachdem ich nun komplett auf Diazepam umgestellt habe, merke ich, dass ich selbst mit 8mg Diazepam kein Rad mehr auf die Straße bekomme. Ich habe das Gefühl, ich bin überdosiert. Heute Nachmittag musste ich mich ins Bett legen, weil ich komplett fertig war. Ich habe den ganzen Nachmittag verschlafen. Kann das überhaupt sein, da ich von einer Ausgangsdosis von 1mg Lorazepam (Tavor) umgestellt habe. Ich schleiche den ganzen Tag durch die Gegend, das war unter Tavor anders.

Meint ihr, ich kann noch 1mg runter dosieren, oder erst einmal abwarten? Ich gehöre eher zu den zierlichen Personen und habe das Gefühl, manchmal müsste zusätzlich das Gewicht berücksichtigt werden.

Danke für Eure Antwort.

Liebe Grüße
Claudia
vor ca. 25 Jahren Stangyl 25mg abends (Angszustände und Panikattacken), Hirnanhangdrüse hat sich vergrößert nach absetzen wieder zurückgebildet, Einnahme 2 Jahre, einfach abgesetzt ohne Probleme

1997 Konisation (Krebsvorstufe)
2000 OP Endometriose
2002 Kaiserschnitt
2006 Pfeifferches Drüsenfieber (als Erwachsener richtig heftig, vor allem mit Kleinkind)
2007 Diagnose Dünndarmcrohn, Diagnose Histaminintoleranz
2013 Spindelzelllipom OP Schlüsselbeingrube dadurch Nervenschädigung rechter Arm, Atemnerv verletzt, dadurch nun 8 cm Zwerchfellhochstand rechts, Zwerchfell drückt auf den rechten Vorhof, dadurch Probleme mit dem Herz. Vor Tavor tgl. Kopfschmerzen, extreme Verspannungen, konnte den rechten Arm ohne Schmerzen nicht heben...

2016 Brustkrebs links invasiv, rechts Vorstufe 2x operiert worden, beidseits bestrahlt und Therapie abgebrochen, weil doppelte Dosis, wie andere Patientinnen und Nebenwirkungen, die ich gar nicht aufzählen kann oder will
Tamoxifentherapie abgebrochen, gingen aufs Herz und diverse andere Nebenwirkungen, mit der Brustkrebsdiagnose auf Tavor gekommen :cry:

Tavor 1 mg abends, keine anderen Medikamente
Seit 01.12.17 Umstellung auf Diazepam 2,5 mg morgens, abends 2,5 mg und 0,5 mg Tavor, Schweißausbrüche, vor allem nachts, alle 1-2 Stunden wach, keine Änderung zu dem Zustand unter Tavor. Weiterhin immer wieder Herzrasen, noch zerstreuter (regelrecht verpeilt)
Seit 7.12, morgens nur noch 1,5 mg Diazepam, restliche Dosis verbleibt
Seit 14.12. abends 6,5mg Diazepam und 0,25mg Tavor, kaum Schlaf, Puls hoch, Nervenschmerzen Kiefer,
Seit 18.12. abends 8mg Diazepam, mehrere Stunden komplett neben der Spur, schlafe von jetzt auf gleich ein paar Stunden, bin dann wach und den ganzen Tag verpeilt und unruhig. Weiterhin hoher Puls, keine Hitzewallungen und Schweißausbrüche mehr.
seit 19.12. abends 7mg Diazepam, nach ca. 5 Tagen der Dosis, alle 2 Stunden wach, schweißgebadet, hoher Puls, Muskelverspannungen nehmen zu, teilweise auch wieder Nervenschmerzen. Zustand tagsüber wacher im Kopf :-)
seit 12.01.18 abends 6mg Diazepam (nach der Einnahme immer noch sehr wackelig auf den Beinen) keine Änderung des Zustands, körperliche Leistungsfähigkeit lässt nach :-(, 1/4 Bisoprolol 1,25mg tgl.
seit 26.01.18 1mg Diazepam morgens, 4,5 mg abends
27.01.18 0,5 mg morgens, 5,5 mg abends
08.02.18 5mg abends, 1/2 Bisoprolol 1,25mg morgens
21.02.18 4,5 mg abends, Biso 1/2, bei Bedarf 3/4
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 21.12.17, 8:04

Hallo Claudia,

das Gewicht hattest du ja mit dem 1 mg Tavor auch. :roll:
Diazepam wirkt etwas anders als Tavor, es macht verstärkt müde. Außerdem spiegelt es sich durch die lange Halbwertzeit auch im Körper auf, sodass dein Spiegel evtl. jetzt in der Tat etwas zu hoch ist.
Es ist natürlich doof, wenn es dich so komplett abschießt. :zombie:
Ich würde also auch vorsichtig versuchen etwas weniger zu nehmen und dann ein paar Tage abwarten, der Spiegel muss sich dann ja wieder umstellen.

LG Ute
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von etlenia » Donnerstag, 21.12.17, 8:58

Liebe Ute,

vielen Dank für Deine Antwort. Mein Kind hat mich gestern Abend gefragt, ob ich besoffen wäre. Ich kann mich nicht mehr geradeaus artikulieren, geschweige denn laufen.... Pubertiere sind schon etwas aufmerksamer und nehmen sehend wahr, das etwas nicht stimmt. Beim Tavor hat meine Tochter nie etwas gemerkt. Bevor ich mit dem ambulanten Entzug anfing, habe ich mich in verschiedenen Kliniken erkundigt, das hat meine Tochter zufällig mitghört. Danach habe ich leider ein ausführliches Gespräch mit ihr führen müssen. Sie war gestern Abend etwas geschockt. Warum kocht das Kind auch nur mitten in der Nacht? :-)

Liebe Grüße
Claudia
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 21.12.17, 11:19

Hallo Claudia, :)

nimm weniger, das hat so keinen Sinn.
Probiere es mit 2-3 Tropfen weniger, ggf. dann noch mal weniger.
Du bemerkst vermutlich gerade, warum Tavor das Potential hat so wahnsinnig schnell abhängig zu machen; man merkt im Vergleich zu Diazepam kaum Nebenwirkungen und denkt dann, ach das hilft so gut und das vertrag ich auch so gut und schwuppdiwupp greift man täglich danach und hängt in der Abhängigkeit drin.

Diazepam macht müde, matschig, transusig... Deiner Tochter ist das anscheinend nicht entgangen :wink: , ich hoffe sie hat Verständnis und unterstützt die Mama etwas... :)

Grüße
Jamie
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von etlenia » Freitag, 05.01.18, 8:48

Hallo Ihr Lieben,

nachdem ich mich nun seit ca. 3 Wochen mit 7mg Diazepam eingependelt habe und Weihnachten und Silvester gut überstanden und ordentlich gefeiert habe (ohne Alkohol ;-)), allerdings mit Entzugssymptomen kämpfe, überlege ich, ob ich die nächsten 1mg trotzdem reduziere. Vor ein paar Tagen sind mir nachts, nach dem Aufstehen, einfach die Beine weggesackt und ich schleiche abends nach der Einnahme des Diaz weiterhin wie ein Zombie durch die Gegend. Da ich ein Hibbel bin, macht bei mir nur die abendliche Einnahme Sinn, da ich tagsüber ansonsten den Kampf ausfechte zwischen Bewegungsdrang und völlig neben der Spur sein. Tagsüber muss ich zwar langsam agieren, da ich körperlich nicht wirklich leistungsfähig bin, aber ich bekomme mein Leben einigermaßen auf die Reihe.

Welche Reduktionsschritte würdet Ihr mir raten? Ich will mich nicht zu lange auf einer Dosis ausruhen, aber auch nicht zu schnell reduzieren.

Danke nochmal an Jamie für den Tipp mit dem Betablocker. 2x habe ich das Krümelchen davon schon gebraucht und tatsächlich, der Blutdruck sank nur ganz leicht, dafür reduzierte sich mein Pulsschlag.

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Liebe Grüße
Claudia
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von Berlin-2013 » Freitag, 05.01.18, 11:14

Hallo Claudia,

Bitte langsam machen! Ich würde 0,5 mg runter gehen und mindestens 4 Wochen abwarten.

Hoffe es hilft?
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viele Grüße und 2018 wird super
Ich war viel zu schnell unterwegs und es hat alles verschlimmert und den Entzug unnötig verlängert!! :schnecke: besser ZEIT UND GEDULD
über 3,5 Jahre nach 0 mg :party2:

Licht am Ende des Tunnels


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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von LinLina » Freitag, 05.01.18, 11:21

Hallo Claudia :-)

wenn du derzeit noch mit Entzugssymptomen kämpfst, würde ich nicht den nächsten Schritt schon machen. Es besteht die große Gefahr, dass sich das kumuliert und du letztlich große Schwierigkeiten hast überhaupt weiter runter zu gehen bzw. wieder hoch gehen musst, und das hin- und her ist viel schlimmer als ein langsameres, aber kontinuierliches Absetzen.

Die Halbwertszeit von Diazepam ist sehr lang, ich würde möglichst noch 1-2 Wochen abwarten und dein Befinden dann neu bewerten. Wenn die entzugssymptome nachgelassen haben, würde ich wie Berlin :-) empfielt, nur um 0,5 mg reduzieren.

Liebe Grüße und ein gutes Neues Jahr

Lina
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Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 23.4.2018: 0,05 mg Mirtazapin

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: / Mein Thread
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von etlenia » Freitag, 05.01.18, 18:23

Hallo,

nachdem ich mit 7mg eingestiegen bin und mich nach jeder Einnahme abends gefühlt ein Zug überfährt und ich mich nicht auf den Beinen halten kann, mache ich mir Gedanken, weil ich nachts schon gestürzt bin. Mittags muss ich mich hinlegen und schlafen, weil ich komplett platt bin. Ansonsten sind es auch die Schmerzen, die ich nach der einen OP hatte, bevor ich dann durch Tavor das erste Mal seit Jahren kaum Schmerzen hatte. Das nächtliche Aufwachen hatte ich seit den Wechseljahren und auch immer unter Tavor. Die letzten Wochen waren allerdings der pure Stress. Wir hatten über eine Woche vier Leute zu Besuch, die ich von vorne bis hinten bedient habe. Grrr, das hat mich angeko :censored: . (Sorry, anders kann ich es nicht ausdrücken.)

Ich werde versuchen, das Gefühl, mit der Plattschaufel erschlagen zu werden, noch einige Zeit durchzuhalten, bevor ich runter dosiere. Nur wenn mein Mann auf Geschäftsreise ist, und meine Beine wieder versagen, weil ich auf Toilette muss, überkommt mich dann doch die Angst. Mental bin ich gut drauf und bin froh, dass ich mit meinem Hund spazieren gehen kann und Haushalt und Pubertier unter Kontrolle habe.

Ich wünsche Euch einen schönen Abend.

Liebe Grüße
Claudia
Zuletzt geändert von Murmeline am Freitag, 05.01.18, 18:28, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bitte Smiley setzen, danke
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von Jamie » Freitag, 05.01.18, 21:35

Hallo etlenia :),

welcher Art sind die Entzugssymptome? Kannst du das konkretisieren?
Sind es auch ganz sicher Entzugssymptome oder könnten es auch Nebenwirkungen (NW) sein?

Du klingst immer noch überdosiert für mich.
Du bist doch auch noch nicht über 60, oder?
Bei Senioren steigt die Sturzgefahr unter Benzos, deswegen frage ich.
Wenn halbwegs fitte Menschen so muskelrelaxiert vom Diazepam sind, dass sie stürzen oder ihnen die Beine wegknicken, muss wirklich überlegt werden, ob die Dosis nicht doch weiter gesenkt wird.
Aber erst mal lesen, was du zu schreiben hast wegen der Entzugssymptome :roll: .

Danach können wir alle noch mal überlegen. :)

Viele Grüße
Jamie
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von etlenia » Freitag, 05.01.18, 22:38

Liebe Jamie,

ne, ich gehöre noch nicht zu den Senioren. :-) Ich bin 48 Jahre alt. Seit dem Diazepam habe ich Magen-Darm-Probleme und mir versagen eben die Beine. Mein Mann sagt, ich bin sehr wacklig auf den Beinen nach der Einnahme. Schlafgestört bin ich seit den Wechseljahren, daran änderte auch das Tavor nichts. Ich habe auch nach einem Jahr nun das erste Mal meine Periode wieder bekommen. Anscheinend ist mein Hormonhaushalt in Wallung. Eigentlich war ich nach den Blutwerten schon mit den Wechseljahren durch. Meine Körpertemperatur ist wieder normal. Unter Tavor war die Temperatur sehr sehr niedrig. Kopfschmerzen habe ich häufig, Muskelschmerzen sowie Nervenschmerzen. Das hatte ich die ganzen Jahre ohne Tavor seit meiner OP am Hals/Schlüsselbeingrube. Vielleicht schwitze ich auch und habe Hitzewallungen wegen dem Hormonhaushalt.

Im Moment bin ich ratlos, da ich den Freitag zu meinem Reduktionstag auserkoren hatte und eigentlich heute 1mg weniger nehmen wollte.

Ich wünsche allen eine gute Nacht.

Liebe Grüße
Claudia
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von Katharina » Samstag, 06.01.18, 7:58

Liebe Claudia!

Ich reduziere auch (über) Diazepam und werde zunehmend schwach.

Ich kann so gut wie nichts mehr machen in den letzten Tagen.

Ich muss schlagartig schlafen, von 19h bis 20h wie ein Schlaganfall aus dem Nichts.
Ich kenne das von anderen Entzügen, es hebelt einen völlig aus, es geht aber vorbei.

Ich mache auch nichts was ich nicht muss.
das nervt erheblich, ist aber nicht zu ändern und nicht zu erzwingen bei mir da kann ich noch so viel wollen.

Gegen dies "es reisst mir die Beine weg", hilft mir kalte Luft/ im Bad Ventilator und nachts oder pünklich um diese Uhrzeit Kühlen/ kühle feuchte Tücher/ coolpacks bzw besser die Eisbeutel gibt es bei Amazonas.

Ich habe Ohnmachtsneigungen und Themperatur - Störungen, kein Fieber, Glühen und Frost zugleich.

Unmöglich stickig heisse Geschäfte an der Kasse stehen.

Meine Nichte ist ein Pubertier

sie lebt zwar in ihrer eigenen neuen Welt, ist aber verständlicher als manch Erwachsener.

Ich würde eiskalt delegieren.
Wenn Deine Familie funktioniert.
Wenn sie genau verstanden haben, was ist.
Wir haben das hier nicht freiwillig geschluckt.

Es ist eine sch ... Zeit,
aber sie vergeht
wenn auch quälend langsam.

Ist Dein Pubertier hilfreich zu Hause?
Meine wohnt gegenüber - ich bin die Tante - und paukt wie besessen und hat somit keine Zeit.
Ich möchte nicht tauschen mit den jungen Leuten.
Aber die Spontaneität " mal eben " schnell zu helfen,
ist weg.

Ich will auch soviel wie möglich Dekker selber machen da ich Sorge habe ich werde sonst zu schlapp.

Es ist ein Drahtseiltanz
Diazepam macht schlaff und
schlapp das wenig aktiv sein macht wiederum schwach.

Es gibt bessere und schlechtere Tage, trotzdem.

Ich reduziere jetzt das Diazepam
das ich für 4mg Lorazepam substituiert
habe.
Mein Suchtberater der sich mit diesen Medikamenten jahrzehntelang auseinander setzt
sagt
das es zwar zu einer Ansammlung kommt durch durch die lange Halbwertzeit
dennoch das Diazepam jetzt schon den Körper verlässt.

Ich reduziere nach dem Ashton Manual
bin in Phase 21

Ich nehme 6 Tropfen
und 10mg abends.

( und noch andere Psychofarmaka, die fest dosiert, keine Erhöhung. )

Zumindest wird es definitiv weniger.
Das ist das Einzige
was für mich zählt.

Alles Gute viel Kraft
Katharina
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von etlenia » Samstag, 06.01.18, 8:51

Liebe Katharina,

vielen Dank für Deinen lieben Beitrag. Es ist beruhigend, zu lesen, dass andere sich mit ähnlichen Symtomen quälen, auch wenn es mir auf der anderen Seite sehr leid tut, wenn Menschen leiden müssen. Ich habe einen Waschlappen auf dem Nachttisch liegen, den packe ich mir auf die Stirn oder Nacken. Außerdem bin ich sowieso alle zwei Stunden wach und muss zur Toilette. Ich lasse mir dann immer kaltes Wasser über die Handgelenke laufen.

Du hast schon viel geschafft und kannst stolz auf Dich sein! Ich hoffe, Du hast liebe Menschen an Deiner Seite, die Dich unterstützen.

Mein Pubertier ist wenig hilfreich. Das Gegenteil ist der Fall. Nach Weihnachten ist meine Tochter 15 Jahre alt geworden und fährt die volle Revolution. Sich raucht, sie trinkt, macht nichts für die Schule. Vor zwei Wochen saß sie gegen Abend auf der Polizeistation, weil sie mit ihren "Freunden" Alkohol getrunken hatte. Die Woche davor haben die Hirnis mit Wodka ein Trinkspiel veranstaltet. Da hat sie sich die Seele aus dem Leib ..... Nach meiner Krebserkrankung im letzten Jahr ist sie in die falschen Kreise gerutscht. Sie muss ich auf Spur halten. Handy ist während der Schulzeit abends um 22h bei mir am Bett und nicht verfügbar. Am Wochenende ist die Ausgehzeit verkürzt. Bei ihrer Freundin, die absolut nichts drauf hat, außer ihre Mutter zu dissen, darf sie nicht mehr übernachten. Mein Mann ist nicht immer verfügbar, somit bleibt vieles an mir hängen. Ich würde manchmal gerne sagen, mir doch egal, mach doch... Letztendlich ist es mir nicht egal und somit beiße ich die Zähne zusammen. Da sie ADHS hat (dämliches Wort), braucht sie einen eng gesteckten Rahmen und Unterstützung um sich zu organisieren.

Alles Liebe, viel Kraft und ein hoffentlich immer schöner werdendes Jahr 2018 wünsche ich Dir.

Liebe Grüße
Claudia
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vor ca. 25 Jahren Stangyl 25mg abends (Angszustände und Panikattacken), Hirnanhangdrüse hat sich vergrößert nach absetzen wieder zurückgebildet, Einnahme 2 Jahre, einfach abgesetzt ohne Probleme

1997 Konisation (Krebsvorstufe)
2000 OP Endometriose
2002 Kaiserschnitt
2006 Pfeifferches Drüsenfieber (als Erwachsener richtig heftig, vor allem mit Kleinkind)
2007 Diagnose Dünndarmcrohn, Diagnose Histaminintoleranz
2013 Spindelzelllipom OP Schlüsselbeingrube dadurch Nervenschädigung rechter Arm, Atemnerv verletzt, dadurch nun 8 cm Zwerchfellhochstand rechts, Zwerchfell drückt auf den rechten Vorhof, dadurch Probleme mit dem Herz. Vor Tavor tgl. Kopfschmerzen, extreme Verspannungen, konnte den rechten Arm ohne Schmerzen nicht heben...

2016 Brustkrebs links invasiv, rechts Vorstufe 2x operiert worden, beidseits bestrahlt und Therapie abgebrochen, weil doppelte Dosis, wie andere Patientinnen und Nebenwirkungen, die ich gar nicht aufzählen kann oder will
Tamoxifentherapie abgebrochen, gingen aufs Herz und diverse andere Nebenwirkungen, mit der Brustkrebsdiagnose auf Tavor gekommen :cry:

Tavor 1 mg abends, keine anderen Medikamente
Seit 01.12.17 Umstellung auf Diazepam 2,5 mg morgens, abends 2,5 mg und 0,5 mg Tavor, Schweißausbrüche, vor allem nachts, alle 1-2 Stunden wach, keine Änderung zu dem Zustand unter Tavor. Weiterhin immer wieder Herzrasen, noch zerstreuter (regelrecht verpeilt)
Seit 7.12, morgens nur noch 1,5 mg Diazepam, restliche Dosis verbleibt
Seit 14.12. abends 6,5mg Diazepam und 0,25mg Tavor, kaum Schlaf, Puls hoch, Nervenschmerzen Kiefer,
Seit 18.12. abends 8mg Diazepam, mehrere Stunden komplett neben der Spur, schlafe von jetzt auf gleich ein paar Stunden, bin dann wach und den ganzen Tag verpeilt und unruhig. Weiterhin hoher Puls, keine Hitzewallungen und Schweißausbrüche mehr.
seit 19.12. abends 7mg Diazepam, nach ca. 5 Tagen der Dosis, alle 2 Stunden wach, schweißgebadet, hoher Puls, Muskelverspannungen nehmen zu, teilweise auch wieder Nervenschmerzen. Zustand tagsüber wacher im Kopf :-)
seit 12.01.18 abends 6mg Diazepam (nach der Einnahme immer noch sehr wackelig auf den Beinen) keine Änderung des Zustands, körperliche Leistungsfähigkeit lässt nach :-(, 1/4 Bisoprolol 1,25mg tgl.
seit 26.01.18 1mg Diazepam morgens, 4,5 mg abends
27.01.18 0,5 mg morgens, 5,5 mg abends
08.02.18 5mg abends, 1/2 Bisoprolol 1,25mg morgens
21.02.18 4,5 mg abends, Biso 1/2, bei Bedarf 3/4
09.03.18 4 mg abends, Biso 1/2
23.03.18 3,5 mg abends, Biso 1/2

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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 07.01.18, 9:30

Hallo Claudia,

oha, das klingt anstrengend bei dir. :shock:
Deine Krebserkrankung war sicher auch für deine Tochter eine schwere Zeit, auch wenn Teenager ja oft obercool sind und nichts und niemand ihnen was antun kann. :x
Ich denke, es ist gut, dass du deiner Tochter Grenzen setzt, auch wenn sie es nicht zugibt, so gibt ihr das ganz bestimmt auch Sicherheit, dass da jemand ist, dem sie am Herzen liegt und eben nicht egal ist.

Für dich ist das natürlich extrem aufreibend, ich schicke dir ein Kraftpaket. :fly: :sports:

LG Ute
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von Berlin-2013 » Sonntag, 07.01.18, 12:05

Liebe Claudia,

dein Leben ist heftig und mit deiner Tochter eine Herausforderung aber es kann auch eine Angst/Verlustreaktion sein, da müsst ihr durch, bleib stark!

Also diese Schwäche in den Beinen hatte ich sehr sehr lange und war/IST eines meiner Haupteinschränkungen, obwohl alle Nerven und Muskel ok sind aber die zuständige Schaltzentrale ZNS eben nicht. Man glaubt es kaum aber das ZNS und die Verschaltungen dort oben und ihre Hormone Monoamine Neurotransmitter usw. sind für den ganzen Körper und seine Funktionen verantwortlich und deshalb ist der Eingriff mit Psychopharmaka so verheerend!!!

Falls du der Meinung bist mit 1 mg weniger ginge es dir besser, dann probiere es einfach aus aber warte dann wenigstens 14 Tage um zu schauen ob es die richtige Entscheidung war?

Einen Schritt nach dem anderen.... :hug:
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viele Grüße und 2018 wird super
Ich war viel zu schnell unterwegs und es hat alles verschlimmert und den Entzug unnötig verlängert!! :schnecke: besser ZEIT UND GEDULD
über 3,5 Jahre nach 0 mg :party2:

Licht am Ende des Tunnels


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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von etlenia » Sonntag, 07.01.18, 19:37

Hallo und lieben Dank... :-)

Ich werde nächste Woche noch das Depeche Mode Konzert genießen und dann dosiere ich runter. Ich will in dem desolaten Zustand meinem Kind abends nicht noch einmal begegnen.

Ich wünsche Euch einen schönen Abend und hoffe, Ihr konntet heute ein paar Sonnenstrahlen genießen.

Liebe Grüße
Claudia
vor ca. 25 Jahren Stangyl 25mg abends (Angszustände und Panikattacken), Hirnanhangdrüse hat sich vergrößert nach absetzen wieder zurückgebildet, Einnahme 2 Jahre, einfach abgesetzt ohne Probleme

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2007 Diagnose Dünndarmcrohn, Diagnose Histaminintoleranz
2013 Spindelzelllipom OP Schlüsselbeingrube dadurch Nervenschädigung rechter Arm, Atemnerv verletzt, dadurch nun 8 cm Zwerchfellhochstand rechts, Zwerchfell drückt auf den rechten Vorhof, dadurch Probleme mit dem Herz. Vor Tavor tgl. Kopfschmerzen, extreme Verspannungen, konnte den rechten Arm ohne Schmerzen nicht heben...

2016 Brustkrebs links invasiv, rechts Vorstufe 2x operiert worden, beidseits bestrahlt und Therapie abgebrochen, weil doppelte Dosis, wie andere Patientinnen und Nebenwirkungen, die ich gar nicht aufzählen kann oder will
Tamoxifentherapie abgebrochen, gingen aufs Herz und diverse andere Nebenwirkungen, mit der Brustkrebsdiagnose auf Tavor gekommen :cry:

Tavor 1 mg abends, keine anderen Medikamente
Seit 01.12.17 Umstellung auf Diazepam 2,5 mg morgens, abends 2,5 mg und 0,5 mg Tavor, Schweißausbrüche, vor allem nachts, alle 1-2 Stunden wach, keine Änderung zu dem Zustand unter Tavor. Weiterhin immer wieder Herzrasen, noch zerstreuter (regelrecht verpeilt)
Seit 7.12, morgens nur noch 1,5 mg Diazepam, restliche Dosis verbleibt
Seit 14.12. abends 6,5mg Diazepam und 0,25mg Tavor, kaum Schlaf, Puls hoch, Nervenschmerzen Kiefer,
Seit 18.12. abends 8mg Diazepam, mehrere Stunden komplett neben der Spur, schlafe von jetzt auf gleich ein paar Stunden, bin dann wach und den ganzen Tag verpeilt und unruhig. Weiterhin hoher Puls, keine Hitzewallungen und Schweißausbrüche mehr.
seit 19.12. abends 7mg Diazepam, nach ca. 5 Tagen der Dosis, alle 2 Stunden wach, schweißgebadet, hoher Puls, Muskelverspannungen nehmen zu, teilweise auch wieder Nervenschmerzen. Zustand tagsüber wacher im Kopf :-)
seit 12.01.18 abends 6mg Diazepam (nach der Einnahme immer noch sehr wackelig auf den Beinen) keine Änderung des Zustands, körperliche Leistungsfähigkeit lässt nach :-(, 1/4 Bisoprolol 1,25mg tgl.
seit 26.01.18 1mg Diazepam morgens, 4,5 mg abends
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von etlenia » Dienstag, 30.01.18, 10:26

Hallo Ihr Lieben,

ich brauche wieder Euren Rat. Nachdem ich mich auf 6mg Diazepam eingependelt hatte, versuchte ich nach zwei Wochen 0,5 mg zu reduzieren. Einen Tag vorher traf mich der Entzug mit einem Schlag. Schweißausbrüche über den ganzen Tag und die ganze Nacht. Der Blutdruck war bei 90/50, der Puls dauerhaft bei über 80 Schläge pro Minute. Das im Liegen. Ich konnte nicht aufstehen. Einen Tag vorher habe ich versucht, mal wieder zu reiten, da ich mich ganz gut gefühlt habe. Mein Drachen dachte jedoch, die Olle muss runter und ich habe 20 Minuten mit einem bockendem Pferd verbracht. Das hat mich körperlich viel Kraft gekostet. Vorher absteigen wäre nicht gegangen, da ich das Erfolgserlebnis für mich verbuchen musste und mein Pferd nicht als Sieger vom Platz gehen darf. Da mein Puls, selbst bei einem Spaziergang, über 120 Schläge steigt, muss ich eigentlich alles langsam angehen. Meine Pulsuhr hat Alarm geschlagen, da ich bei über 150m Schlägen pro Minute war. Das passiert mir auch, wenn ich etwas schneller spazieren gehe. :-( Ich bin dann am nächsten Tag wieder auf die 6mg umgestiegen.

Mittlerweile habe ich festgestellt, dass ich um 20h friedlich einschlafe und mein Mann mich schon 2x um 23h geweckt hat, da ich die Tropfen normalerweise immer um 21.30h einnehme. Allerdings geht es danach los. Ich schlafe nach wie vor von jetzt auf gleich nach ungefähr einer halben Stunde ein und bin dann nach einer Stunde das erste Mal schweißgebadet wach. Das geht die ganze Nacht, bis gegen Morgen ca. 6h. Danach kann ich wieder friedlich, für zwei Stunden, schlafen. Spätestens um 8h stehe ich jedoch auf, damit mein Rythmus nicht komplett durcheinander kommt. Es ist, als ob mein Körper versucht, das Diazepam loszuwerden.

Mein psychischer Zustand ist ok. Ich kann mich wieder besser konzentrieren. Ich lese mittlerweile wieder gerne ein Buch. Ich gehe auch keiner Auseinandersetzung mehr aus dem Weg. Dazu reicht meine Kraft offensichtlich. Muskel- und Nervenschmerzen habe ich kaum. Ich fühle mich nur insgesamt komplett schlapp und schaffe es gerade noch, mit meinem Hund vor die Tür zu gehen und die nötigsten Arbeiten im Haushalt zu verrichten. Heute kommt der Hufschmied und da weiß ich nicht wirklich, wie ich das körperlich schaffe. Ist ja nicht nur 1 Pferd. Die junge Stute macht Stress. Kein Wunder, seit Monaten sind die armen Tiere sich mehr oder weniger selbst überlassen, da ich körperlich nicht in der Lage bin, mich mit ihnen zu beschäftigen. Vermutlich sehen die nur noch Karotten auf sich zukommen, wenn ich mal wieder anliefere. Das macht mich fertig. Beides ganz tolle Tiere, nur kommt keiner mit denen klar. :-( Und ich komme meiner Verantwortung nicht nach...

Soll ich wieder aufdosieren? Mein Plan war, 2 Wochen auf 6mg zu bleiben und dann 0,5-1mg pro Monat abzudosieren. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich das Diazepam nicht wirklich gut vertrage.

Ich hoffe, Ihr könnt mir helfen.

Liebe Grüße
Claudia
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von Katharina » Dienstag, 30.01.18, 12:44

Liebe Claudia!

Ich würde nicht aufdosieren,
sonst könnte es ein hin und her werden.

Meine Erfahrung ist
das ich sehr viel bleiben lassen muss.

Sonst gelingt mir kein Reduzieren.

Altes Liebe
Katharina
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von Jamie » Dienstag, 30.01.18, 14:47

Liebe etlenia, :)

hach was ein Stress :oops:.
Es ist frustrierend seinen Tieren nicht gerecht zu werden, ich kann es dir nachempfinden. :hug:
Aber bitte sei nicht so streng mit dir; du machst das ja nicht absichtlich.

Besteht evtl. finanziell die Möglichkeit jemanden, der sich eine Kleinigkeit dazuverdienen will, zu engagieren und mit leichten Aufgaben zu betrauen, sodass die Pferde vielleicht etwas Ablenkung und Anreize haben? Ich kenn mich mit Pferden nicht gut aus, hier ist eher die 40 Gramm Fraktion :roll: <3 (Wellensittiche und Bourkesittiche), aber womöglich wäre ein pferdevernarrter Teenie sehr dankbar für so einen Job?

Ich würde auch erst mal zuwarten und nichts an der Dosis ändern.
Du hast dich stark belastet und dein Körper ist durch den Entzug sehr angegriffen und nicht leistungsfähig. Warte lieber noch ein paar Tage und wenn dann wirklich ein erkennbarer Trend nach unten geht, dann kannst du auch guten Gewissens aufdosieren.
Du schreibst ja selbst, dass du fühlst, dass dein Körper das Diazepam wohl eher weg haben will, da wäre es nicht so gut, wieder aufzudosieren.

Besteht evtl. noch die Möglichkeit das Mittel weiter zu splitten und gleichmäßiger zu verteilen, oder glaubst du das bringt nichts?

Grüße
Jamie
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von etlenia » Dienstag, 30.01.18, 15:40

Liebe Jamie,

ich werde versuchen, morgens 1,5mg einzunehmen und den Rest abends. Mal sehen, ob das etwas bringt. Ich habe das Tavor immer nur abends eingenommen, deswegen tue ich mich so schwer, irgendwas zu verändern. Aber ob nun morgens 1 Tropfen, oder 3, das macht vermutlich keinen großen Unterschied. Mittlerweile bin ich auch bei einer 1/2 Bisoprolol (1,25mg). Bringt auch nichts gegen das Herzrasen. Anfänglich hat 1/4 gereicht und der Puls ging beim Spaziergang nicht über 100.

Ich habe schon versucht, ein wirklich sehr gut reitendes Mädel zumindest 1x die Woche auf meine große Stute drauf zu setzen. Das funktioniert leider nicht. :-( Die meisten Reiter sind einfach zu grobmotorig und wissen gar nicht, wie man mit einem feinen und sensiblen Pferd umgeht. Außerdem ist mein Pferd in einer anderen Reitweise ausgebildet, das kann sowieso niemand nachreiten. Die kleine, junge Stute ist für niemanden interessant, da erst 3jährig und noch nicht eingeritten. Da müssen meine Pferd nun mit mir durch...

Augen zu und durch ist die Devise. :-) Es gibt ja nicht nur negatives im Moment. Meine Konzentration ist besser und ganz viel Lust etwas zu tun. Das lässt nur mein Körper nicht zu.

Ganz lieben Dank und noch einen schönen Tag wünsche ich Dir.

Liebe Grüße
Claudia
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2002 Kaiserschnitt
2006 Pfeifferches Drüsenfieber (als Erwachsener richtig heftig, vor allem mit Kleinkind)
2007 Diagnose Dünndarmcrohn, Diagnose Histaminintoleranz
2013 Spindelzelllipom OP Schlüsselbeingrube dadurch Nervenschädigung rechter Arm, Atemnerv verletzt, dadurch nun 8 cm Zwerchfellhochstand rechts, Zwerchfell drückt auf den rechten Vorhof, dadurch Probleme mit dem Herz. Vor Tavor tgl. Kopfschmerzen, extreme Verspannungen, konnte den rechten Arm ohne Schmerzen nicht heben...

2016 Brustkrebs links invasiv, rechts Vorstufe 2x operiert worden, beidseits bestrahlt und Therapie abgebrochen, weil doppelte Dosis, wie andere Patientinnen und Nebenwirkungen, die ich gar nicht aufzählen kann oder will
Tamoxifentherapie abgebrochen, gingen aufs Herz und diverse andere Nebenwirkungen, mit der Brustkrebsdiagnose auf Tavor gekommen :cry:

Tavor 1 mg abends, keine anderen Medikamente
Seit 01.12.17 Umstellung auf Diazepam 2,5 mg morgens, abends 2,5 mg und 0,5 mg Tavor, Schweißausbrüche, vor allem nachts, alle 1-2 Stunden wach, keine Änderung zu dem Zustand unter Tavor. Weiterhin immer wieder Herzrasen, noch zerstreuter (regelrecht verpeilt)
Seit 7.12, morgens nur noch 1,5 mg Diazepam, restliche Dosis verbleibt
Seit 14.12. abends 6,5mg Diazepam und 0,25mg Tavor, kaum Schlaf, Puls hoch, Nervenschmerzen Kiefer,
Seit 18.12. abends 8mg Diazepam, mehrere Stunden komplett neben der Spur, schlafe von jetzt auf gleich ein paar Stunden, bin dann wach und den ganzen Tag verpeilt und unruhig. Weiterhin hoher Puls, keine Hitzewallungen und Schweißausbrüche mehr.
seit 19.12. abends 7mg Diazepam, nach ca. 5 Tagen der Dosis, alle 2 Stunden wach, schweißgebadet, hoher Puls, Muskelverspannungen nehmen zu, teilweise auch wieder Nervenschmerzen. Zustand tagsüber wacher im Kopf :-)
seit 12.01.18 abends 6mg Diazepam (nach der Einnahme immer noch sehr wackelig auf den Beinen) keine Änderung des Zustands, körperliche Leistungsfähigkeit lässt nach :-(, 1/4 Bisoprolol 1,25mg tgl.
seit 26.01.18 1mg Diazepam morgens, 4,5 mg abends
27.01.18 0,5 mg morgens, 5,5 mg abends
08.02.18 5mg abends, 1/2 Bisoprolol 1,25mg morgens
21.02.18 4,5 mg abends, Biso 1/2, bei Bedarf 3/4
09.03.18 4 mg abends, Biso 1/2
23.03.18 3,5 mg abends, Biso 1/2

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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von etlenia » Samstag, 03.02.18, 9:36

Hallo Ihr Lieben Forianer,

ich habe, glaube ich, eine etwas dämliche Frage... Die Diazepamtropfen sind extrem bitter und ich brauche mindestens ein Glas Wasser, welches ich sofort nach Einnahme trinke, da allein der Geschmack bei mir Brechreiz auslöst. Ist das ein Problem? Eigentlich soll man diese Tropfen unverdünnt einnehmen, habe ich gelesen.

Ich wünsche Euch ein angenehmes Wochenende.

Liebe Grüße
Claudia
vor ca. 25 Jahren Stangyl 25mg abends (Angszustände und Panikattacken), Hirnanhangdrüse hat sich vergrößert nach absetzen wieder zurückgebildet, Einnahme 2 Jahre, einfach abgesetzt ohne Probleme

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2000 OP Endometriose
2002 Kaiserschnitt
2006 Pfeifferches Drüsenfieber (als Erwachsener richtig heftig, vor allem mit Kleinkind)
2007 Diagnose Dünndarmcrohn, Diagnose Histaminintoleranz
2013 Spindelzelllipom OP Schlüsselbeingrube dadurch Nervenschädigung rechter Arm, Atemnerv verletzt, dadurch nun 8 cm Zwerchfellhochstand rechts, Zwerchfell drückt auf den rechten Vorhof, dadurch Probleme mit dem Herz. Vor Tavor tgl. Kopfschmerzen, extreme Verspannungen, konnte den rechten Arm ohne Schmerzen nicht heben...

2016 Brustkrebs links invasiv, rechts Vorstufe 2x operiert worden, beidseits bestrahlt und Therapie abgebrochen, weil doppelte Dosis, wie andere Patientinnen und Nebenwirkungen, die ich gar nicht aufzählen kann oder will
Tamoxifentherapie abgebrochen, gingen aufs Herz und diverse andere Nebenwirkungen, mit der Brustkrebsdiagnose auf Tavor gekommen :cry:

Tavor 1 mg abends, keine anderen Medikamente
Seit 01.12.17 Umstellung auf Diazepam 2,5 mg morgens, abends 2,5 mg und 0,5 mg Tavor, Schweißausbrüche, vor allem nachts, alle 1-2 Stunden wach, keine Änderung zu dem Zustand unter Tavor. Weiterhin immer wieder Herzrasen, noch zerstreuter (regelrecht verpeilt)
Seit 7.12, morgens nur noch 1,5 mg Diazepam, restliche Dosis verbleibt
Seit 14.12. abends 6,5mg Diazepam und 0,25mg Tavor, kaum Schlaf, Puls hoch, Nervenschmerzen Kiefer,
Seit 18.12. abends 8mg Diazepam, mehrere Stunden komplett neben der Spur, schlafe von jetzt auf gleich ein paar Stunden, bin dann wach und den ganzen Tag verpeilt und unruhig. Weiterhin hoher Puls, keine Hitzewallungen und Schweißausbrüche mehr.
seit 19.12. abends 7mg Diazepam, nach ca. 5 Tagen der Dosis, alle 2 Stunden wach, schweißgebadet, hoher Puls, Muskelverspannungen nehmen zu, teilweise auch wieder Nervenschmerzen. Zustand tagsüber wacher im Kopf :-)
seit 12.01.18 abends 6mg Diazepam (nach der Einnahme immer noch sehr wackelig auf den Beinen) keine Änderung des Zustands, körperliche Leistungsfähigkeit lässt nach :-(, 1/4 Bisoprolol 1,25mg tgl.
seit 26.01.18 1mg Diazepam morgens, 4,5 mg abends
27.01.18 0,5 mg morgens, 5,5 mg abends
08.02.18 5mg abends, 1/2 Bisoprolol 1,25mg morgens
21.02.18 4,5 mg abends, Biso 1/2, bei Bedarf 3/4
09.03.18 4 mg abends, Biso 1/2
23.03.18 3,5 mg abends, Biso 1/2

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