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Alprazolam absetzen brauche Hilfe

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
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Angusta
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Alprazolam absetzen brauche Hilfe

Beitrag von Angusta » Montag, 27.11.17, 13:08

Hallo
seit Stunden durchstöbere ich das www und finde keine passende Lösung ..deshalb hab ich mich hier angemeldet

Bisher habe ich Alpramozam nur gelegentlich bei Bedarf eingesetzt 0,5 -1mg einmalige Dosis 2x die Woche

Doch vor knapp drei Wochen wurde ich krank (Gürtelrose im Gesicht) incl stationärer Aufenthalt und das hat mich dermaßen aus der Bahn geworfen das ich 2 wochen lang 2 x täglich 1 mg genommen habe
als es nur besser ging hab ich auf 1x täglich 1mg reduziert
( Insgesamt 3 wochen tägliche Einnahme )

Ich merke jetzt aber Absetzsymtome wie Schweissausbrüche und innere Unruhe

Vor allem die Schweisausbrüche sind blöd da sich das Schwitzen negativ auf die Heilung der Wunden im Gesicht auswirkt ...

Ich bin jetzt seit gestern runter auf alle 17 Std. 0,25 mg ...das klappt bisher ganz gut

doch wie weiter ?

Danke schon mal fürs lesen
Zuletzt geändert von LinLina am Mittwoch, 29.11.17, 10:28, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Rechtschreibung Medikament im Titel korrigiert
Alprazolam
10 jahre sporadisch ca 2x 0,5 -1mg /Woche
Seit 3 Wochen täglich
1. Woche 2 x tgl. 1mg
2. und 3. Woche 1x tgl 1 mg
Jetzt Toleranz ab 0,5 mg

beginne Entzug

Das Alprazolam teile ich in zwei Dosen auf
morgens um 9.00 und nachmittags um 16.00
Von 14 - 17.00 Uhr leichte Entzugserscheinungen die in ihrer Intensität variieren ..ist aber bisher gut auszuhalten

ca.Werte da ich je nach Gefühl auf oder abrunde
0,75 mg tgl.
und Passedantropfen
11.12.17
0,675 mg täglich

25.12.17
0,607 mg täglich

13.1.2018
0.55 mg täglich

27.1.2018
0,5mg täglich / 20 ml (7ml morgens und 13 ml abends )
Ich bin zu müde zum rechnen, deswegen ab jetzt nur noch in ml

15.2.18
18ml täglich (7ml morgens und 11ml abends )

1.3.18
17ml täglich (0,4mg)
7ml morgens 10ml abends

17.3
15,5 ml täglich (0,4mg)
7ml morgens 8,5 ml abends

1.4
14ml täglich (0,35mg)
7 ml morgens 7ml abends

12ml täglich (0,30mg)
6ml morgens 6ml abends


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lunetta
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Re: alpramozam absetzen brauche Hilfe

Beitrag von lunetta » Montag, 27.11.17, 15:03

Hallo und willkomen bei uns!

Schön dass du zu uns gefunden hast!

Also, wie du sicher selbst schon gemerkt hast, bist du in die Abhängigkeit gekommen, und hast seitdem du auf 1 mg runter bist, Entzugssymptome. Man gerät sehr schnell in eine Benzo-Abhängigkeit, und eine Tagesdosis von 2 mg ist auch gar nicht so wenig.

Auf die Hälfte zu reduzieren, also von 2 auf 1 mg ist zu schnell. Wir hier setzen ca. 10% der letzten Dosis ca- alle 4 Wochen ab.

Wichtig wäre für uns auch zu wissen, seit wann du insgesamt Alpr. eingenommen hast, denn auch mit 2 x pro Woche gerät man in die Abhängigkeit, und ist somit dann entzügig, wenn man absetzen will.

Ich würde dir jetzt raten auf keinen Fall in dieser Geschwindigkeit weiter abzusetzen, schon gar nicht mit 0,25 mg weiterzumachen, wenn du schon bei 1 mg Absetzsymptome hattest!
Ich würde sogar wieder höher gehen, eventuell auf 1,5 mg, dich dann erstmal auf dieser Dosis zu stabilisieren, und dann ganz langsam und schrittweise weiter runterzugehen.

Alpr. hat auch keine lange Halbwertszeit, deshalb gerät man schneller in eine Toleranz und auch Entzügigkeit - wenn du beim Absetzen Schwierigkeiten hast, also sehr entzügig bist, und die Reduzierungsschritte mit Alpr. nicht machbar sind, dann könntest du auf ein Benzo mit langer HWZ umstellen (Diazepam), und dieses dann langsam absetzen. Doch auch die Umstellung sollte langsam und schrittweise erfolgen!
Du ersetzt dann immer einen Teil deiner Dosis Alpr. gegen Diazepam, solange bis du die gesamte Dosis auf Diaz. umgestellt hast, und dann erst setzt du das Diazepam langsam ab.

Durch die lange HWZ verhindert es dass man ständig entzügig ist, gänzlich ohne wird es nicht gehen.

GLG!
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Angusta
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Re: alpramozam absetzen brauche Hilfe

Beitrag von Angusta » Montag, 27.11.17, 15:29

Vielen Dank für deine Antwort

insgesamt nehme ich es wohl so 10 Jahre ...allerdings nie mehr als 1mg / Woche

Als ich von 2mg auf 1 mg runter bin ging es mir zumindest nicht schlechter, aber auch nicht besser.

Mit 0,25 geht's grade mal so, aber die Gedanken kreisen incl. Kopf und Gliederschmerzen

Nehme aber abends noch Mirtazapin und Buronil (neuroleptika)
Das dämpft mich insgesamt wieder runter und dann geht's wieder

Ich habe eine Angststörung die sich auf jede noch so kleine Veränderung meines Körpers bezieht ..

Gott wie ich es hasse ...die Angst "ohne" und die Angst "mit"
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Re: alpramozam absetzen brauche Hilfe

Beitrag von Angusta » Montag, 27.11.17, 16:40

Nee ..ich glaub jetzt hab ich Blödsinn geredet

hab zum Schluss ca 1 woche ) nicht 2mg sondern 1 mg
also 2 Tabletten 0,5mg 1x täglich
Damit ging's mir gut und ich hatte auch keine Entzugserscheinungen und die gewünschte angstlösende Wirkung

1Tablette also 0,5 geht's mir auch gut bzw keine Entzugserscheinungen aber auch keine Angstlösende Wirkung mehr ..Toleranz?
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Re: alpramozam absetzen brauche Hilfe

Beitrag von lunetta » Montag, 27.11.17, 16:48

Liebe Angusta!

Ja, diese Angst kennen wir hier sehr gut;(

Wenn du dein Benzo schon 10 Jahre lang nimmst, auch wenn nur 2x pro Woche und niedrige Dosis, bist du abhängig.

Die Kopfschmerzen und die Gliederschmerzen sind typisch - es ist eine Art Absetzgrippe.
Es kann auch sein, dass noch Einiges an Absetzsymptomen dazu kommt - und es hilft nichts, dass du noch Mirta und Buronil nimmst, wenn du ein Benzo absetzt, dann fehlt deinem Körper dieses Benzo, und er will nur das! Man kann nicht mit einem anderen Medikament abfangen oder deckeln.

Es kann sein, dass du noch zeitverzögert weitere Symptome entwickelst, und dass diese dann lange und hartnäckig sind. Ich will dir keine zusätzliche Angst machen, sondern nur verhindern, dass du in ein Entzugssyndrom schlitterst!
Es dauert dann viel länger es wieder abzufangen wenn du später aufdosierst - deshalb gilt mein Rat an dich, dass du nicht mit 0,25 mg weitermachst, sondern wieder aufdosierst!

Absetzen eine Benzos verlangt einen genauen Absetzplan und schnelles Abdosieren geht meistens in die Hose, man muß dann erst wieder hochdosieren und hat somit nichts an Zeit gewonnen!

Du bist für dich selbst verantwortlich und mußt selbst entscheiden wie du weiter vorgehst, aber unsere Erfahrung sagt uns, dass dein derzeitiges Vorgehen viel zu schnell und großschrittig ist und dir ziemlich wahrscheinlich Probleme machen wird.


Noch eine Bitte an dich: Bitte beginne deine Posts mit einem netten "Hallo!" oder Ähnlichem, und ende vielleicht mit einem kurzen Gruß. Das liest sich gleich viel netter und wir legen hier großen Wert auf Nettiquette;) Vielen Dank:)

Und wenn du noch so lieb wärst eine Signatur anzulegen, mit all deinen Medikamenten, seit wann, wieviel, weswegen du sie einnimmst. Man sieht dann auf den ersten Blick, was Sache ist und kann dir besser raten, und muß nicht immer den ganzen thread durchsuchen.
Dafür gehst du auf deinen nickname, dann auf profil, dann profil ändern, dann Signature ändern, und dort kannst du alles tabellarisch reinschreiben;) Danke für deine Mühe!

GLG!

P.S. Lese grade deinen neuen post: ja du bist sicher in der Toleranz, und solltest nicht um die Hälfte reduzieren. geh lieber wieder auf die letzte Dosis zurück mit der es dir gut geht. Stabilisiere dich wieder, und dann gaaaaanz langsam absetzen.
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Re: alpramozam absetzen brauche Hilfe

Beitrag von Angusta » Montag, 27.11.17, 17:05

Hallo und tausend Dank

Dann werde ich wieder hochgehen auf 0,5 mg und stocke sofort um 0,25 auf .

Ich vertraue auf euer Wissen und übe mich ab jetzt in Geduld

Ihr wisst gar nicht wie sehr ihr mir helft ..

Eine Frage hätte ich noch ..soll ich die 0,5 mg wie bisher auf 1x täglich oder auf 2x 0,25 aufteilen ?

Die Signatur werde ich auch gleich anpassen ..muss ich mich noch reinpfriemeln .

Mein Körper hat durch emotionalen Stress schon diese schreckliche Gürtelrose bekommen ..noch mehr Stress möcht ich ihm nicht zumuten .

Ich werde weiter berichten ...
und ich hab auch Angst

Liebe Grüße Angusta
Alprazolam
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Re: alpramozam absetzen brauche Hilfe

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 27.11.17, 18:23

Hallo Augusta, :)

auch von mir noch herzlich willkommen hier im Forum.

Leider ist es so, dass Benzodiazepine, zu denen auch das Alprazolam gehört, sehr schnell abhängig machen. Das was du bei dir an Symptomen beschreibst hört sich auch nach Entzugssymtomen an, die durch das schnelle Absetzen auch massiv werden können.

Da du das Alprazolam aber erst seit drei Wochen nimmst, würde ich in deinem Fall zu einem etwas schnelleren Vorgehen raten. Je länger du das Benzo nimmst, desto tiefer rutschst du in die Abhängigkeit und wenn du dich an die 10 % Regel hältst, brauchst du für das Absetzen viel länger, als du das Medikament eingenommen hast. :shock:
Du schreibst ja selbst, dass du mit 0,5 mg keine Entzugserscheinungen verspürst. Es macht also Sinn mit dieser Dosis zu starten.
Wenn du dich dann stabil genug fühlst, kannst du um 0,1 mg nach unten gehen und abwarten, ob du dich so stabilisieren kannst.
Da du in der Toleranz bist, was sicher auch an den zwar nicht häufigen aber doch regelmäßigen Einnahmen der vergangenen zehn Jahren liegt, ist es klar, dass du keine beruhigende Wirkung mehr verspürst.
Wenn du den Entzug hinter dich gebracht hast, würde ich übrigens auf weitere Einnahmen von Benzos verzichten.
Unser Körper hat ein Suchtgedächtnis und im schlimmsten Fall löst eine erneute Einnahme sehr schnell wieder eine erneute Sucht aus.

Ach ja, Alprazolam hat keine ganz lange Halbwertzeit, wenn du so klar kommst, würde ich die Einnahme auf zwei Zeitpunkte verteilen.

Liebe Augusta, ich hoffe, du kommst nochmal mit einem blauen Auge davon und wirst das Medikament ohne größere Probleme los. Das wichtigste dabei ist, dass du während des Entzugs ganz konsequent auf der aktuellen Dosis bleibst, also zu keiner Zeit einen Bedarf zusätzlich nimmst.
Ich wünsche dir alles Gute.

LG Ute
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Re: alpramozam absetzen brauche Hilfe

Beitrag von lunetta » Montag, 27.11.17, 18:40

Hallo ululu!

Angusta nimmt das Benzo schon seit 10 Jahren 2x pro Woche!!!
Langsames Ausschleichen ist also sicher notwendig!

LG
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Re: alpramozam absetzen brauche Hilfe

Beitrag von Angusta » Montag, 27.11.17, 18:58

Hallo :)
Lunetta wie recht du dich hattest ..ich müsste jetzt auf insgsamt 0,75 aufdosieren weil's mir plötzlich irre schlecht ging...Schwindel und panic

Das war wohl der Wink mit dem zaunpfahl

Unwohl ist mir noch weil ich auf einer anderen Seite gelesen habe das das alleinige ausschleichen lebensgefährlich ist :cry:

Also beginne ich jetzt mit 0,5 -0,75 mg

Danke für euren Beistand
und Liebe Grüße
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Re: alpramozam absetzen brauche Hilfe

Beitrag von lunetta » Montag, 27.11.17, 19:28

Liebe Angusta!

Es tut mir leid, dass es dir schlecht ging!

Aber ganz wichtig!!! : bitte nicht ZWISCHEN 0,5 und 0,75 mg einnehmen, sondern unbedingt täglich dieselbe Dosis!!! das ist wichtig, weil wechselnde Dosierungen das Zentralnervensystem sehr reizen, und es einem dann noch schlechter geht.
Also unbedingt 1 !! Dosis finden, mit der du das Absetzen beginnst!

Und es ist NICHT lebensgefährlich abszusetzen, zumindest nicht in der Dosierung, die du einnimmst. Was du gelesen hast betrifft wahrscheinlich Hochdosisabhängige, und da kann es im Entzug zu Krampfanfällen kommen, und das auch nur, wenn man zu schnell und unkontrolliert absetzt.

Deshalb empfehlen wir ja eine schonende und langsame Reduzierung der Dosis;)- aber du bist nicht im Hochdosisbereich.

Alles gut, mach dir nicht zuviele Sorgen;)


Das Wichtigste für dich ist jetzt, dass du dich ausreichend über den Absetzvorgang informierst, du 1 für dich passende Ausgangsdosis findest und dann damit beginnst abszusetzen. Dabei wird die Dosis dann für die nächsten Wochen gleichbleibend beibehalten, dann folgt der nächste Absetzschritt mit Minus 10%.

Du kannst dir deine Dosis natürlich auch auf 2 oder auch 3Einzeldosen aufteilen - je nachdem was für dich wichtiger ist: am Tag mehr, oder für die Nacht mehr - das mußt du für dich ausprobieren, was dir mehr zusagt.

GLG
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Re: alpramozam absetzen brauche Hilfe

Beitrag von Angusta » Dienstag, 28.11.17, 7:46

Guten Morgen ihr Lieben

Dann werde ich heute mit Tag 1 starten und schauen wie es mir mit 1 x täglich 0,5 mg geht,
sollte das nicht klappen versuche ich 1x 0,25 morgens und 0,5mg nachmittags ...

mein Hausarzt weiß über den Entzug und würde mir auch Diazepan Tropfen verschreiben ...nur das Schemata traue ich ihm nicht zu
und ich möchte es erst mal nur mit Xanax versuchen.

Danke und lieben Gruß :)
heute geht's erst mal zum Hautarzt
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Re: alpramozam absetzen brauche Hilfe

Beitrag von Jamie » Dienstag, 28.11.17, 9:10

Hallo Angusta, :)

befasse dich bitte mal mit der Wasserlösemethode.
Damit kann man auch krumme Dosen wie zB 0,6mg hinbekommen.
Das wäre doch eine Zwischensumme zwischen 0,5mg und 0,75mg und damit ein Mittelweg?
viewtopic.php?f=16&t=10923

Alprazolam ist sehr potent, ich habe es anfangs versucht ohne Substitut abzusetzen, das war brutal.
Echt übler Entzug. Eine Umstellung auf Diazepam hat dann Erleichterung gebracht, zumindest mir.

Aber vielleicht hast du Glück und kommst ganz gut da durch? Benzoentzüge sind sehr individuell; hier sind auch schon durchaus Leute von ihren Benzos mit kurzer Halbwertszeit und ohne Substitut runtergekommen.

Du hast es ja nicht so lange täglich genommen und davor eher sporadisch, das könnte dir positiv in die Karten spielen und ich drücke feste die Daumen.

Willkommen im Forum :)

Ich habe noch die Bitte an dich bitte bevorzugt den Wirkstoffnamen (Alprazolam) zu verwenden und nicht den Handelsnamen. Xanax ist in Deutschland zB nicht bekannt, hier heißt es Tafil. Wirkstoffnamen sind immer eindeutig, Markennamen nicht. Danke.

Jamie
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...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

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Re: alpramozam absetzen brauche Hilfe

Beitrag von Angusta » Dienstag, 28.11.17, 9:30

Guten Morgen Jamie

Mit der Wasserlösmethode hab ich mich schon ein wenig belesen hier im Forum :)

Mit Substitut meinst du jetzt das Diazepam oder ?

Ich bin schon am überlegen ob ich das mit rein nehme ..aber ich fühle mich aktueĺl mit einem Präparat und der Rechnerei schon etwas überfordert und ich möchte nicht mehr als nötig nehmen ..aber das werde ich wohl ausprobieren müssen .

Als es mir im Krankenhaus psychisch so schlecht ging ..dachte ich nur " lieber ein Entzug, als jetzt aus dem Fenster zu springen "
Ich hab's mir so leicht vorgestellt *seufz

Liebe Grüße Angusta
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18ml täglich (7ml morgens und 11ml abends )

1.3.18
17ml täglich (0,4mg)
7ml morgens 10ml abends

17.3
15,5 ml täglich (0,4mg)
7ml morgens 8,5 ml abends

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14ml täglich (0,35mg)
7 ml morgens 7ml abends

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Re: alpramozam absetzen brauche Hilfe

Beitrag von Eva » Dienstag, 28.11.17, 10:08

Hallo Angusta,

genau das ist die Falle, in die wir mit den PP hineingeraten: Es geht nicht mehr mit und vorläufig auch nicht ohne sie. Oft ist es sogar erst mal noch schlechter, wenn wir anfangen, abzusetzen. Das entmutigt viele verständlicherweise enorm; sie sehen sich nicht in der Lage, das auszuhalten, aber ein Wiedereindosieren ist dann meist ebenso schwierig und kann ebenso entmutigend sein.

Wenn hier nicht so viele schon diesen harten Weg vorausgegangen wären und auch von Erfolgen berichten, könnte man geneigt sein, zu sagen: "Hat doch eh alles keinen Zweck". Dank des Forum wissen wir es aber besser. Ich wünsch Dir viel Kraft, hab weiterhin den Mut, Dich der vertrackten Lage zu stellen. Dann kommen wir im Tempo einer :schnecke: insgesamt auch voran.

Lieber Gruß
von Eva
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Ich habe Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.

Angusta
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Re: alpramozam absetzen brauche Hilfe

Beitrag von Angusta » Dienstag, 28.11.17, 10:38

Hallo Eva
Danke für deinen Mutmachpost :)
ich bin noch furchtbar unsicher im Moment und habe Angst und tausend Fragen
passt die Dosierung jetzt, komme ich damit klar ?
Heute geht's noch, aber geht's morgen auch noch ?
Ich wünschte mir ich hätte bereits ein fixes Schema und ich bin ein so furchtbar ungeduldiger Mensch .

Ich wünschte mir ich wäre bereits damit durch :zombie:
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1. Woche 2 x tgl. 1mg
2. und 3. Woche 1x tgl 1 mg
Jetzt Toleranz ab 0,5 mg

beginne Entzug

Das Alprazolam teile ich in zwei Dosen auf
morgens um 9.00 und nachmittags um 16.00
Von 14 - 17.00 Uhr leichte Entzugserscheinungen die in ihrer Intensität variieren ..ist aber bisher gut auszuhalten

ca.Werte da ich je nach Gefühl auf oder abrunde
0,75 mg tgl.
und Passedantropfen
11.12.17
0,675 mg täglich

25.12.17
0,607 mg täglich

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0.55 mg täglich

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Re: alpramozam absetzen brauche Hilfe

Beitrag von lunetta » Dienstag, 28.11.17, 13:24

Hallo!

Also einen Plan hast du ja schnell gemacht, das ist nicht das Problem.
Du müßtest dir ja nur aufschreiben wie du in den nächsten Wochen vorgehen möchtest.
Also z.B. so:
28.11. - 28.12. : 0,6 mg 1x tägl. oder 2x tägl.
28.12. - 28.1.: 0,55 mg usw.

Wenn du doch auf Diaz. umstellen möchtest dann ersetzt du einfach kontinuierlich einen Teil deiner Tabl. auf Diazepam, bis du die gesamte dzt. Dosis umgestellt hast, und setzt dann nur noch das Diazepam ab.

Und diese Fragen wie es morgen weitergeht, die stellen wir uns alle täglich. Aber du wirst sehen, wenn du erst mal im Absetztrott drinnen bist, dann geht es. Man ist dann von ersten Erfolgen so motiviert, dass man immer nur das Ziel vor Augen hat und immer weitermacht.

Natürlich gibt es auch immer wieder schlechte Phasen, aber da muß man durch;)

Ich setze jetzt seit 2 1/2 Jahren ab, insgesamt 3 Medikamente, und ich kämpfe mich da durch wie ein Stier. Ich habe noch nie einen Rückschritt gemacht, und sehe nur das Ziel vor Augen: Medikamentenfrei zu sein! Es ist furchtbar schwer und es wird nochmal so lange dauern, aber egal - ich will das unbedingt und deshalb ist es das wert:)

LG
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Re: alpramozam absetzen brauche Hilfe

Beitrag von Angusta » Dienstag, 28.11.17, 14:38

Hallo
so nach Tag 1 Versuch mit 0,5mg 1x täglich ...das wird nix
ich weiß nicht ob es daran liegt das ich immer noch krank bin, oder den ganzen Vormittag Entzugserscheinungen (schwitzen, zittern innere unruhe) hatte
jetzt habe ich Kopfschmerzen und ich nehme gleich 0,5 mg Alpr.

Neuer Plan
morgens 0, 25 nachmittags 0,5
oder ich drücke den Entzug tagsüber durch und bleibe so lange bei 0,5 am Nachmittag bis es mir tagsüber besser geht ?

Sorry wegen meiner ganzen Planänderungen aber ich möchte nicht mehr als unbedingt nötig nehmen.

Ich hoffe nur das es mir insgesamt gesundheitlich bald besser geht
vielleicht war der Zeitpunkt in einer Krankheitsphase zu beginnen schlecht gewählt ...aber wenn nicht jetzt wann dann ?
Hoffe euch geht's gut ..
Liebe Grüße Angusta
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Re: alpramozam absetzen brauche Hilfe

Beitrag von Jamie » Dienstag, 28.11.17, 15:01

Hallo Angusta, :)

wir können leider nicht in deinen Körper gucken.
Du musst bitte selbst ausloten, was geht und was nicht und wie.
Ich vermute nach wie vor, dass die 0,5mg, egal wie du jetzt splittest, unterdosiert sind.
Sollte sich das bewahrheiten, musst du so lange eine höhere Dosis suchen, bis es erträglicher wird.
Ein grippaler Infekt kann das Ganze natürlich noch verschlimmern, da ist jetzt auch ein wenig beobachten angesagt.

Es ist völlig verständlich auf keinen Fall mehr zu nehmen als man braucht, aber es gibt den schönen Spruch: >so wenig wie möglich, so viel wie nötig< und da wäre noch zu schauen, ob du mit 0,5mg auskommst.

Aus langjähriger Erfahrung kann ich auch sagen, dass Entzüge fast immer zum Scheitern verurteilt sind, wenn man schon destabilisiert und auf nicht genug ausreichend hoher Dosis einsteigt, da sich die Absetzsymptome aufkumulieren und es irgendwann unerträglich wird. Es ist sicherer ggf. etwas höher einzusteigen und dann eben ein paar Wochen länger auszuschleichen als alles mit heißer Nadel zu stricken und zu hoffen, man könne sich schon durchlavieren.

Grüße
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Re: alpramozam absetzen brauche Hilfe

Beitrag von Angusta » Dienstag, 28.11.17, 15:32

Hallo
Logisch gesprochen und einleuchtend ...
also gehe ich lieber auf Nummer sicher und erhöhe ein wenig
ich habe vor 40 jahren schon mal entzogen ..kalter Entzug ..das möchte ich hier aber nicht weiter erläutern da es zu intim ist ..gerne aber bei interesse per Pn ..oder später wenn ich mich hier sicherer fühle
aber ich merke das diese beiden Entzüge nicht zu vergleichen sind und ich als Jungsspund auch mehr Energie und Kraft hatte ..
Ganz liebe Grüße
Alprazolam
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Re: alpramozam absetzen brauche Hilfe

Beitrag von lunetta » Dienstag, 28.11.17, 16:48

Hallo!

Ich denke, wie jamie:) dass du mit 0,5 mg zu niedrig dosiert bist, wenn du jetzt 3 Wochen lang täglich zuerst 2 mg und dann 1 mg genommen hast.

Ziemlich sicher wären auch 0,75 mg zuwenig, aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Es bringt auch nichts jetzt jeden Tag eine andere Dosis zu versuchen, der Körper kann sich dann überhaupt auf nichts einstellen, und es bedarf ja auch immer ein paar Tage, bevor man überhaupt sagen kann, ob es mit einer Dosis klappen könnte.

Grundsätzlich sollte man bei dieser Dosis mit dem Absetzen anfangen, mit der man zuletzt noch stabil war, und das war bei dir wohl 1 mg.
Da du aber unbedingt so wenig wie möglich nehmen möchtest, solltest du eventuell mit 0,75 mg ein paar Tage probieren, ohne dabei dann etwas an der Dosis zu verändern.
Jede Dosisänderung bringt das ohnehin schon gereizte ZNS weiter ins Schleudern, und man hat verstärkt Absetzsymptome.

Du mußt dir aber unbedingt mal mind. ein paar Tage Zeit auf einer Dosis geben, um eine konkrete Aussage machen zu können ob es mit diser Dosis klappen könnte, oder ob du nochmals aufdosieren mußt.

Und du solltest im Hinterkopf behalten dass Alpr. eine kurze HWZ hat, und sehr potent ist, was es wirklich nicht leicht macht, abszusetzen. Deshalb könnte es sein, dass du schon so in der Toleranz bist, dass eventuell wirklich auf Diazepam gewechselt werden müßte.
Aber schau jetzt mal ein paar Tage, auf einer für dich richtigen Dosis, wie es dir damit geht.

GLG
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