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Kevin05 (DO-Der Weg)

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
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Wie es so geht...

Beitrag von Kevin05 » Montag, 25.12.17, 14:25

Masha Xmas 2017.jpg
Es ist schön, wenn die Stille Zeit wieder vorbei ist, dann kehrt wieder Ruhe ein...
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Katharina » Montag, 25.12.17, 16:00

Lieber Kevin !

Gott ist der Kleine niedlich, er/ sie scheint still und ruhig.-

Ich habe es ruhig gehabt, still und friedlich

( allerdings erst, nachdem ich mich im Tag/Datum vertan habe, falsches Zeitgefühl, war auch mit Blick auf den Kalender nicht zu ändern, und mich somit einen Abend zu früh für
den Heiligen Abend fertig (!) gemacht hatte. ... )

Auch heute Ruhe, kein Druck.
Endlich.

Habe es gut, Kevin.

Katharina
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Clarissa » Montag, 25.12.17, 16:03

Hi, Kevin: so ein braves friedliches Hundchen ... :wink:

VG Clarissa
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von stubi » Montag, 25.12.17, 16:34

Hallo lieber Kevin,

dein Hund ist so süß, ich liebe es, wenn ich weiß das es den Tieren gut geht.

Herzlichst
Renate
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Kevin05 » Montag, 25.12.17, 20:20

Danke Euch, ja SIE ist mein Sonnenstrahl (Masha), das einzige Wesen, wo ich das Wort Liebe verwenden würde auf dieser Welt - ich denke diese Worte sagen alles, LG Kevin
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Kevin05 » Sonntag, 31.12.17, 19:57

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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von sigli » Sonntag, 31.12.17, 20:49

Hallo Kevin,

am 17.12. hattest du gepostet, dass du konstant auf 15 mg Dia bist. Das fand ich unblaublich toll.

Doch jetzt, 2 Wochen später, lese ich, dass du konstant auf 10 mg Dia bist. Ich fürchte sehr, dass du zu schnell vorwärts gehst und das Ganze schlussendlich nach hinten los geht. Aus deiner Signatur geht leider nicht hervor, wie du abgesetzt hast.

Mache ich mir umsonst Sorgen?

lg von Sigli
Zuletzt geändert von sigli am Sonntag, 31.12.17, 21:58, insgesamt 1-mal geändert.
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2.4.2018: Diazepam: 0 mg
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Katharina » Sonntag, 31.12.17, 21:37

Lieber Kevin!

Jetzt, ohne Jahreswechstel Gefühl
dachte ich
ich frage Dich im letzten Jahr,bzw. In dessen letzten Stunden
was bedeutet das

(DO - )

in Deiner Überschrift?

Magst Du es mir sagen?

Toitoi, lieber Kevin
Katharina
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Kevin05 » Mittwoch, 10.01.18, 19:36

Hallo,

sorry, dass ich so spät antworte, aber es ging schon mal besser ehrlich gesagt. Wobei je mehr Dinge und Menschen wegbrechen desto härter werde ich kämpfen um zu zeigen, dass man mich nicht "zerstören" kann. Das ist keine Kampfansage an das Forum sondern eine Kampfansage an meine Realität, die ist fast surreal, kann gar nicht glauben, dass das eine Realität sein soll.

Wenn mich wer fragen würde, Kevin woher kommst du? Ich würde vermutlich aus Überzeugung sagen - ich komme aus "Versehen". Weil was ich hier mache und was meine Aufgabe ist, verstehe ich nicht mehr. Ich weiß nicht, was Gott sich gedacht hat, als er mich in diese Welt geschickt hat. Vielleicht als Kämpfer gegen das Böse? Nur blöd, dass das Böse weitaus mächtiger auf dieser Welt ist als das Gute, so mein Weltbild nach meinen Erfahrungen.

Sigli deine Frage? 5 mg "konstant" im Moment, vor was soll ich Angst haben? Die 5 mg schützen mich, das weiß ich - na ja Glauben ist alles... - ich arbeite Vollgas, wirklich erstaunlich je tiefer man fällt desto größer werden die Herausforderungen, aber nochmal die Freude unterzugehen werde ich meinen Feinden nicht machen, wünsche euch allen viel Kraft, ich kann nur selten schreiben, weil ich brauche meine Kraft jetzt für mich bzw. um das zu schaffen, was da ist.

Kevin

https://www.youtube.com/watch?v=s43sptuwkvA
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 10.01.18, 21:20

Lieber Kevin!

( per Spracheingabe):

5 mg sind doch fantastisch !!!

wenn du gerade eine sehr schwere Zeit erleben musst leider Gottes
5 mg das ist doch großartig, Kevin.

Kevin, ich wünschte dich an einen anderen Ort weit weg zum aufAtmen

ich bin gewiss, niemand wird jemals deine Person unter kriegen
schau auf dich
genehmige dir mit einem kräftigen ja Wort diese5 mg
gewährleistet dir diesen Schutz Kevin

du weißt wie ich weiß das wir Niemals
auch nur einen einzigen Tropfen zu viel nehmen würden

wenn ich beziehungsweise die Tropfflasche plötzlich zu schnell tropft
dann verwerfe ich das Stück TraubenZucker
auf das ich meine sechs Tropfen morgens tropfe
sofort weg

mir kommt kein einziger
unnützer
tropfen Medizin/Diazepam
in den Körper

sollte ich jedoch gewisses erleiden
dann lasse ich mir völlig offen
wie ich dann handeln werde

alles erdenklich Gute
ich denk an dich
ich grüße dich

Katharina
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Kevin05 » Donnerstag, 11.01.18, 19:43

Hallo Katharina,

danke für deine lieben und positiven Worte. Ich bin immer wieder überrascht, dass man auch in meinem Alter immer wieder neue Erkenntnisse gewinnt. Man muss wohl all die schlechten Dinge kennenlernen um das Gute zu erkennen. So sehe ich das heute, ganz nüchtern und sachlich.

Ich beobachte die Menschen und ich bin sicher ähnlich kritisch zu mir wie zu ihnen. Wenn es einem nicht gut geht, widerfahren einem noch mehr Erkenntnisse, als wenn es einem besser geht. Das sehe ich als wertvoll. Eine Freundin hat mir heute geschrieben, sie sei sich nicht sicher, ob sie mich sehen will, weil sie viele Menschen traf, die undankbar und nicht wertschätzend waren bzw. ihre Energie hätte man ihr genommen.

Nun, ich war sehr dankbar für diese Worte, weil damit hat sie sich geoutet für mich. Was sollte denn das wahre Motiv sein anderen zu helfen? Dankbarkeit, Wertschätzung? Ich freue mich natürlich, wenn jemand wertschätzend ist, aber ich helfe nicht deshalb. Ich möchte eigentlich mit solchen Menschen nichts zu tun haben.

Das erinnert mich an einen Mönch, der meinte, er mache viele gute Dinge um ein besseres Karma zu bekommen. Mein Lehrer half mir bedingungslos, meine Eltern ebenso, sonst fallen mir da keine Menschen ein. Ich habe weder meinem Lehrer noch meinen Eltern etwas geben müssen für ihre Hilfe, sie war einfach da. Zugegeben ein hohes Ideal, aber diesen Anspruch stelle ich heute mehr denn je, an andere und an mich.

Irgendwie haben mich diese Worte wachgerüttelt und erinnert, um was es wirklich geht. Dankbarkeit und Wertschätzung sich zu wünschen ist sehr egoistisch, wenn es kommt ist es schön, aber nochmal es kann nie das Motiv für Hilfe sein.

Alles Gute, Kevin
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von lunetta » Donnerstag, 11.01.18, 20:25

Hallo!

Kevin ich bin sprachlos!!! 5 mg! Ist ein Wahnsinn:))) Freu mich sooooooooooooooooooooooooooooooooo:)

GLG!
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 11.01.18, 21:47

Lieber Kevin,

Hilfe, helfen tut man aus Menschenliebe, bedingungslos, oder nicht.-
Alles andere ist aufgesetzt.

wenn es jemanden lange schlecht geht,
wachsen die Antennen für Wahrhaftigkeit ins schier Unendliche.

Du bekommst "Augen hinten",
brauchst dich nie wieder anzustrengen
alles ist klar, sofort.

Jede Begegnung, ohne Gerede, der Blick, die Mimik etc
weniger als eine Sekunde und DU
triffst in Zukunft Deine Entscheidungen.

Niemand kann Dir jemals wieder etwas
vormachen.
und:

es tut nicht mehr weh, endlich die Wahrhaftigkeit zu spüren, es ist ein Gewinn als bekäme man eine neue Brille mit immenser
Klarheit.
Eine die man nie wieder absetzen will, wird, braucht oder kann.

Das ist der Gewinn an langem Elend.
Für mich.

Mit ist jemand begegnet, bekannt,
nie sonderlich sympathisch über all die Jahre.

Nach zwei Sekunden war das Hautevolaute - Fassadengetue
verschwunden, abgefallen, die Person entspannte, nicht mehr nötig .

Ein kurzes,wahrhaftiges Gespräch,
nie möglich vorher.

Bleib bei Dir, geh weiter ohne Hast.
Sei stolz auf 5mg

ich bin stolz auf meine 10mg plus 6 Tropfen
ab Freitag 10mg und nur VIER Tropfen.

es geht doch um unsere persönlichen Diazepam - Dosen,
nich um die des Lehrbuches, Kevin.

also, Daumen hoch !

Gruß und gute Nacht
Katharina
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Kevin05 » Freitag, 12.01.18, 7:10

Hallo,

nun, ich bin Realist genug um zu wissen, dass alles immer nur eine Momentaufnahme ist. Stolz wäre ich, wenn ich das was ich denke, auch immer leben könnte. Was mich überrascht hat, war, dass je niederer die Dosis war, desto besser mein psychischer Zustand. Selbst der Schlaf wurde eher besser. Was unverändert geblieben ist, ist die körperliche Symptomatik, die hat eher zugenommen. Plötzlich treten Allergien auf wie im Sommer und auch meine Makula hat sich verschlechtert.

Das Blöde an dem Ganzen ist, dass es da keinen Menschen gibt, der Ahnung hat. Weil ein Augenarzt hat keine Ahnung von PPs bzw. andere Ärzte wieder keine Ahnung von einem Zusammenhang mit den Augen. Das Thema Makula ist auch ohne PPs eines, wo man keine Ahnung hat.

Es ist schon seltsam, wenn man weniger "Gift" zu sich nimmt, dass man dafür bestraft wird im Sinne, dass es nicht wie bei pflanzlichen Mitteln eine kurzfristige Verschlechterung gibt sondern bei den PPs eben eine nachhaltige, die oft Jahre andauert.

Aber für mich sind alle Dinge, die auftreten eben eine Herausforderung, weil die Zustände sehe ich ja als Verlockung, der Körper spielt einem was vor, was man sich nicht erklären kann und auf der anderen Seite stehen die Medikamente und locken mit nimm mich, dann geht es dir besser.

Was aber zumindest in meinem Fall nicht so ist, sie wirken eher paradox, wie gesagt, dass das Immunsystem wegkippt überrascht mich nicht, darüber berichten ja viele. Das Thema mit den Augen macht mir Sorgen zugegeben, weil das kann ich schwer ignorieren, andererseits gibt es keinen Menschen, denn man da um Rat fragen kann.

Ich werde an dem eingeschlagenen Weg festhalten und nicht höher gehen, auch nicht ein kleines Stück, weil es mir keine Hilfe bringt. Ich sehe, dass das irgendwie eben Dinge sind, die ich nicht beeinflussen kann.

Was meine Sicht über meine Mitmenschen betrifft bin ich sicher noch nie so ernüchtert gewesen wie heute. Also hier sehe ich die Entwicklung wirklich dahingehend, dass ich fühle, dass ich eigentlich nichts zu tun haben möchte, soweit möglich.

Wobei objektiv betrachtet, ist das sicher ein subjektives Wahrnehmen, klar gibt es nette und hilfsbereite Menschen, nur eben nicht in den Systemen, wo ich mich bewege und das kann ich nicht verändern. Mein Arbeitsbereich verschiebt sich mehr und mehr in eine Erwartungshaltung, dass ich nicht helfen soll sondern schaden, das wird es aber mit mir nicht geben, was wiederum den Druck auf mich erhöhen wird, weil ich ja nicht so funktioniere wie das System es vorgibt.

LG Kevin
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Kevin05 » Freitag, 12.01.18, 14:19

Hallo,

ein kurzer aktueller Nachtrag zu meinem Text, meine Augenerkrankung ist nach heutiger Untersuchung (OCT) in der Augenklinik deutlich schlechter geworden innerhalb der letzten 2 Monate. Nun, das hat mich natürlich nicht wirklich "gefreut".

Für mich eigentlich eine klare Faktenlage, das Absetzen erhöht den inneren Stresslevel massiv, der Stress schadet dem Auge nachweislich. Was heißt das? Ich habe die Wahl mich dafür zu entscheiden, dass mein Augenlicht dramatisch schlechter wird oder ich würde die Medikamente weiter nehmen in welcher Dosierung auch immer und dafür eben alle möglichen anderen Organe schädigen, auch sehe ich das Demenzrisiko mittlerweile als Thema.

Eigentlich ein ziemliches blödes Problem.... - wobei die Entscheidung "steht". Ich werde alles dran setzen um von den Medikamenten zügig wegzukommen, wie das gehen wird bzw. sein wird, da habe ich keine Ahnung, aber letztendlich sehe ich nicht wirklich eine Alternative.

Hilfreich wären Ärzte, die verstehen, dass ich Ruhe brauche, aber keine Medikamente. Auf jeden Fall werde ich mich nächste Woche genauer informieren welche Optionen ich habe. Ich kann mir auch vorstellen einige Wochen in eine Klinik zu gehen, wobei wie soll das gehen? Ich werde keine Klinik und keine Ärzte finden, die mich einfach nur in Ruhe lassen und wo ich quasi unter Beobachtung bin.

Wie gesagt komplex, weil sich niemand auskennt, vor allem nicht über die Zusammenhänge. Was ich definitiv sagen kann, sowohl Benzodiazepine wie andere PP schaden mir mehr als sie mir nützen. Wenn ich auch etwas gelernt habe in all den Jahren ist es das, dass ich mich weder auf Menschen in meinem Umfeld verlassen kann noch dass es medizinisch irgendeine Hilfe gibt. Eine durchaus bittere Erkenntnis, aber wie schon früher geschrieben, wenn man weiß wie man dran ist, ist es auch hilfreich. Gut, schauen wir mal, vielleicht kommt es ja alles ganz anders als man denkt, das Leben ist ja voller Überraschungen, LG Kevin
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Glück Interview zum Nachhören

Beitrag von Kevin05 » Sonntag, 14.01.18, 16:23

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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Katharina » Sonntag, 14.01.18, 17:13

Lieber Kevin !


wunderbar, umso weniger Diazepam um so mehr Leben.

Ich denke wir beide haben begriffen dass für uns zwei gilt,
so viel wie nötig
so wenig wie möglich.

ich glaube ich erfahre dies in den letzten Tagen, was es bedeutet freier zu sein
von dieser Substanz.


Auch wenn ich verstanden habe dass Du leidest, die Augenerkrang ist eine böse Belastung,Kevin.
Es tut mir verdammt leid, weil ich irgendwie etwas infantil hoffe, dass das,was wir haben, genug ist.-

Und dennoch, mit wenig Diazepam lebendiger, klarer leben zu können ist ein Gewinn.

Ich bin so froh über die kürzeste,gute Zeit, in der ich mit klarem Kopf endlich wieder Freude und Zufriedenheit erleben kann, egal wie vergänglich,

egal, ob zugleich Bauchweh oder sich ankündigende Schwäche, aber ja heute
ich war auf dem Rad
am kleinen See
ein Ententeich,

alle strahlten,
der Wald in Strassennähe war rappelvoll mit Menschen,
Kaputzen bis zum Kinn,
sogar Teenies waren draußen ohne iPod Hörer oder ähnliches unter den Hoodies,
lachten, rannten und freuen sich des Lebens.

da Sonnenschein sehr rar ist und sein wird in der nächsten Zeit schienen alle da
der Himmel wolkenlos
immer noch,

ein Paradies nach nur im Haus hauptsächlich mit dem was (noch) ist, zu leben.

Winter Klamotten über den Schlafanzug, da die SONNE schien
ich dachte jetzt oder nie
sofort raus
eine Kaputze passt unter den Helm
die andre drüber
aufs Rad
in den Wald;

nach Monaten, im August 17 war es vorbei, statisch starr, kein Rad, kein Interesse, leblos.

Kevin, Glück war das für mich vorhin -
ich war so glücklich und bin so dankbar hier jetzt,

und schaue mir die untergehende Sonne am großen Fenster an
und verweigere es, an Diazepam Demenz zu denken, nein, das tue ich mir nicht an.
Niemals.

Kevin, Du fragtest neulich, oder erwähntest es, ich werde auf dem Papier im Mai
61 Jahre alt.
Es bedeutet mir nichts.

Ich habe kein Verhältnis zu Zahlen, ich kann nicht rechnen,: "....6 sitzen...",
ich schau auf eine Menge zurück
verstehe vieles anders

mit 21 Jahren war ich fast tot, das hatte 'man' fast geschafft
somit beschloss ich"danach"
das ich alterslos und vogelfrei bin und bleibe, egal was für Fesseln mich bremsen sollen oder werden.

Ich bin froh.
Und wütend, zornig und traurig, zickig und ironisch, ich schimpfe und beschwere mich und beruhige mich
mein Kopf wird klarer und klarer.
Das Selbstverständnis kommt wieder zu Tage!

Ich befinde mich mich in Phase 22 des Ashton-Manuals,
Lorazepm ist Vergangenheit

aktuell
morgens 4 Tropfen Diazepam
abends 10mg.

ich glaube in drei Wochen ist morgens
Schluss mit Diazepam
dann wird abends herunter geschraubt.

Was für ein grandioses Gefühl, die Hälfte des Ashton-Manuals liegt hinter mir.

Kevin, aus persönlichen Gründen, mit den mir wichtigen Ärzten und Suchttherapeut abgeklärt
werde ich immer Diazepam und Lorazepam in meinem Haushalt haben.

Ich besorge mir eine abschließbare Metallkiste.

Falls ich hier nicht bin und endlich bei meiner fernen Familie,
möchte ich nicht, das irgend jemand Zugriff zu diesem Substanzen haben könnte.

Kevin, ich wünsche Dir Erleichterung, im Bezug kann man nicht viel verändern
aber wer weiß, wo anders -

wenn nicht heute, vielleicht später, lasse es Dir offen
ich hatte nie gedacht, einmal so zu handeln wie ich es plötzlich selbstverständlich tue.

Herzlich,
Katharina

.




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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Eva » Sonntag, 14.01.18, 17:58

Lieber Kevin,
Ich werde keine Klinik und keine Ärzte finden, die mich einfach nur in Ruhe lassen und wo ich quasi unter Beobachtung bin.
Wirklich nicht?
Woher weißt Du das? :wink:

Das Zwinkern bitte nicht falsch verstehen: Ich nehme das, was Du schreibst, sehr ernst, nur kenne ich es von mir, dass ich es schon in Gedanken für unmöglich erkläre, was ich mir am meisten wünsche. (Vielleicht ist das ja ein psychischer Kunstgriff, um einer Enttäuschung schon vorzubauen?)

Schau Dich erst einmal gründlich um ...

Bei mir hat sich oft im Leben bewahrheitet: Was ich wirklich mit aller Kraft wollte, habe ich auch erreicht. Viel Erfolg!

Liebe Grüße,
Eva
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Ich habe Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.

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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Kevin05 » Sonntag, 14.01.18, 18:57

Liebe Leute,

ich kann bis auf Weiteres leider nicht schreiben. Ich werde auch nicht arbeiten, das Problem mit dem Auge muss ich leider sehr ernst nehmen. PC-Arbeit belastet mich leider am Meisten, weil hier werde ich permanent erinnert, dass ich ein Problem habe, was sich deutlich binnen kürzester Zeit verschlechtert hat. Danke Eva und Katharina für eure Ratschläge - ich bin dankbar, alles Liebe Kevin
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Katharina » Sonntag, 14.01.18, 22:30

LIEBER KEVUN,

NICHT SCHLIMM,

SCHAU AUF DICH.

AUSSCHLIESSLICH

DU HAST HIER ( MIR ) SO VIEL GEGEBEN.

ICH BIN IN GEDANKEN EH BEI DIR, AB UND AN, ABER GANZ GEWISS.

Von Herzen viel viel Glück, Kevin
Katharina
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