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Kevin05 (DO-Der Weg)

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Clarissa
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Clarissa » Mittwoch, 16.05.18, 10:36

Sehr richtig, Gwen und Team!
Vielen Dank für diese Stellungnahme.

Clarissa.

Murmeline
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 16.05.18, 10:44

Leute,

Wir vom Team wollten das eigentlich unter vier Augen lösen. Da Kevins Beitrag missverständlich war, haben wir erklärt, was es mit der Verwarnung auf sich hat. Diese hat ein konkretes Thema und ist weder ein Verbot, allgemein Meinung oder Erfahrung zu teilen noch eine Aufforderung, das Forum zu verlassen. Es ist auch nicht Sinn der Sache, dass Kevin in seinem eigenen Thread nun Aussagen über seine Person erhält. Gabriel, wir werden besprechen, deinen Beitrag in deinen eigenen Thread zu verschieben.

Ich bitte alle, das Thema nun auf sich beruhen zu lassen oder sich respektvoll zu äußern.

Murmeline

-überschnitten-
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Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von reddie » Mittwoch, 16.05.18, 10:46

Lieber Kevin, falls Du das noch liest...

Ich denke, es wäre ein großer Verlust für das Forum, wenn Du nicht mehr hier bist. Das Negative ist leider häufig Realität. Vielleicht ist es schwierig, es dann einfach nicht zu lesen, wenn man dazu noch nicht bereit ist.

Für mich waren Deine Beiträge eine Bereicherung. Ich habe sehr viele Tränen vergossen, als ich vom großen Verlust Deiner Mutter las. Mir ist es ähnlich ergangen, vor fast 17 Monaten. Ein Schmerz, der einen fast zerreißt.

Wünsche Dir auf allen Deinen Wegen das Beste. Du hast es wirklich verdient.

An alle anderen lieben Menschen hier:
Bin selbst noch neu und zur Zeit nicht in der Lage, einen Vorstellungs-Thread zu erstellen.
Herzliche Grüße
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Eva » Mittwoch, 16.05.18, 15:27

Hallo Kevin,

schade, dass Du Dich aus dem Forum zurückziehen willst, und ich denke mir, dass es Dich mehr schmerzen könnte, als Du vielleicht annimmst, hier keine "alte Heimat" mehr zu haben - wie ein vertraues Zuhause, in dem einem zwar nicht alles passt, das einem aber dennoch lieb und wert ist, und wo man nach dem ersten Zorn bedauert, sich selbst den Stuhl vor die Tür gestellt zu haben; so würde ich es für mich empfinden, und ich habe auch meine Probleme, wie Du weißt.

Ich bin sicher, Deine Rückkehr würde jederzeit begrüßt werden.

Ich selbst schätze Dich und Deine Anwesenheit, auch wenn wir in der letzten Zeit ein paarmal aneinandergeraten sind. Es gibt zum Glück mehr als einen Blickwinkel und daraus kann sich nicht nur Streit - der sich überwinden lässt - sondern auch Bereicherung ergeben. Wir sind hier ein buntes Völkchen Betroffener, von denen jeder seinen Platz sowie das Recht zur eigenen Ansicht, aber auch zu Irrtum und Einlenken haben sollte, meine ich.

Grüße von Eva
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Kevin05 » Donnerstag, 17.05.18, 7:07

Hallo,

Ich möchte ein Kurzstatement abgeben und mich beim Team und bei den Betroffenen, die sich verletzt bzw. gekränkt fühlten durch meinen Beitrag ehrlich entschuldigen, weil es gehört nicht zu meiner Lebensphilosophie anderen Schaden zuzufügen. Es war keinerlei bewusste bösartige Absicht vorhanden.

Dies ist keine halbherzige Erklärung sondern mehr kann ich nicht sagen, ich werde auch meine Lehren aus Euren kritischen Anmerkungen ziehen im Sinne, dass ich sehr wohl selbstkritisch darüber nachdenken werde und es zukünftig anders machen werde.

Ich möchte heilsame Handlungen setzen und gewisse Aussagen sehe ich selbst auch kritisch, wobei das ist mir erst später bewusst geworden beim Lesen Eurer Anmerkungen. LG Kevin
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Benzodiazepin Einnahme seit 1989
(8 Monate durchgehend Bromazepam hoch dosiert genommen - kalt ohne Probleme abgesetzt!)
bis 2003 sporadisch - meiner Ansicht nach keine Abhängigkeit
zwischen 2003-2006 definitiv starke Abhängigkeit/Sucht
Auslöser: Meine erste Scheidung und eine Schilddrüsen-OP
ca. 6-7 Monate auch stärkeren Alkoholkonsum, also zwischen 2005-2006 (vorher niemals Alkohol getrunken, danach auch nie mehr bis heute, auch keinerlei Bedürfnis)
2006 Kalter Entzug ca. 3 Wochen stationär mit Trazodon als Ersatzmittel, nach 3 Monaten kalt auch dieses abgesetzt.
dann bis ca. 2011 sehr sporadische Einnahme von Diazepam ohne das Gefühl abhängig zu sein.
Dann aufgrund unerklärlicher gesundheitlicher Probleme erneut Diazepam abhängig bis heute - also leider schon ziemlich lang.
Niemals Einnahme von irgendwelchen Drogen, auch meine Medikamente wurden mir ausschließlich über den Arzt verschrieben.
Ich bin nach wie vor berufstätig 40 Stunden und gesundheitlich natürlich weiterhin Probleme, die in den Benzobereich passen wie Muskel-, Gelenksprobleme, Angst, Schlafprobleme, Gedächtnisprobleme, Augenprobleme leider (feuchte Makula) usw. - aber es ist wie es ist.
Andere Medikamentengruppen habe ich kaum konsumiert, wäre auch ohne Erfolg gewesen.
Dosierung? War sehr unterschiedlich, manchmal hoch, heißt über 30 mg Diazepam täglich, manchmal konstant 5-15 mg.
Zur Zeit nicht wirklich konstant und zu viel.

Nachtrag: Warum schreibe ich das? Weil jemand gefragt hat von den neuen Mitgliedern, dass ich eine Signatur schreiben soll im Sinne, dass man sich die gesundheitlichen Probleme erklären kann. Also 99,9% Benzodiazepine - keine Drogen! Und kurzfristig Alkohol.


Katharina
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 17.05.18, 8:32

Lieber Kevin,

ich bin in eile möchte dir folgende Gedanken hier per copy and paste
mit geben

".... Hallo,

Erfolgsgeschichten -

vielleicht wäre es für einen anderen Menschen eine schlimme Erfahrung
durch welche Notwendigkeit auch immer
nach einer Zeitspanne Y ohne PP/psychoaktive Substanzen

wieder in diesen Substanz - Bereich zu geraten
und damit kein Erfolg spürbar.

Hinzu kommt, für meine Betrachtung
ob ich mich eventuell als Versagende
bezeichne
weil ich es ohne nicht schaffte.

[(Da ich den Arzt der es mir auferlegte
in Zusammenhang mit der Leber Therapie nicht ausgetrickst, belogen hab,: ja nehme ich entsorge aber evt wird Urinkontrolle usw usw.?

Ich hätte mich evt schuldig gemacht denn es hieß entweder so oder nicht.
Gleiche Aussage der anderen Ärzte die ich dazu gefragt hatte.
Was unverantwortlich ihm und seiner Medikamenten - Therapie gehenüber gewesen wäre
nachdem ich zwei Jahre lang zweimal die Woche bei ihm vorstellig war
jedes Mal darstellte, schauen Sie es geht - ohne.
Er hatte Sorge und mir seine Handy Nummer gegeben egal ob er im Ausland bei Kongressen war.

Er war der Mensch Onkologe, der um 23h im Schlafanzug zu seinen Patienten fuhr, um diese im akut Zustand ins KH zu begleiten.
Er saß um 8h in seiner Praxis bis 23h
telefonisch 24std/8/12.

Er zahlte privat die Kosten für eine neue Chemo bis die Kasse zuwilligte.
Er war ein Choleriker; er schrie:
wissen sie was ich für telefonische Kämpfe mit der Kasse durchführe sodass diese eine weitere Therapie bewilligt?
Er schrie nicht mich an
sondern
seine Verzweiflung
die Kosten
der sich nicht einstellenden Erfolg.
die verdreifacht erhöhte Virenlast
nach 6 Wochen Pause, vorher darf nicht der teure Test durchgeführt werden.
Die AD und PP Misserfolge bei mir dann endlich nach zwei Jahren akzeptiert.
Bin ich froh, als er erzählte er höre auf.
Rechtzeitig.
Er nahm seine Frau aus der Anmeldung und pflegt seine Familie sehr sehr weit weg von hier.)]

Es ist mein Gefühl, rückblickend
welches mir sagt:

Erfolg oder Misserfolg.
Misserfolge aufgrund meiner detaillierten Lebensgeschichte mit PP
gibt es grundsätzlich nicht.

Erfolgreich ist für mich Möglichkeit des kritischen betrachten könnens
von AD und PP durch das Entstehen des Internets
die Eröffnung des Forums ADFD einer verzweifelten Frau deren Tochter schwerst litt
den Erhalt dessen, durch Oliver
das Team, alles betroffene Menschen.

Ich glaube das Gefühl sagt über Erfolg und Misserfolg aus.

Erlebt ein Mensch, selbst wenn er zahlenmäßig niedrigst dosiert lebt
mit was auch immer AD, PP
dauerhaft Depressionen
kann er aus meiner Erfahrung keinerlei Erfolge erleben.

Gruß, Katharina
[/quote]

Ende copy and paste.

Herzlich Katharina
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Kaenguru70 » Donnerstag, 17.05.18, 9:57

Die wahren Optimisten sind nicht überzeugt, dass alles gut gehen wird.

Aber sie sind überzeugt,
dass nicht alles schiefgehen wird.

Jean Dutourd
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Eva » Donnerstag, 17.05.18, 10:54

Hi Kevin,

für mich zeigt es Größe, so zu schreiben wie in Deinem letzten Beitrag oben. Nun können alle wieder frisch durchstarten. :)

Schön aber auch, das Du Deine Medikamentengeschichte als Signatur eingefügt hast.

LG Eva
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Kevin05 » Freitag, 18.05.18, 7:30

Hallo,

heute geht es mir ein wenig besser nach einer normalen Nacht Schlaf, daher möchte ich kurz schreiben. Vielleicht auch anders formuliert im Zuge dessen, dass ich auch was gelernt habe durch eure Kritik.

Ich möchte was erzählen. Ich habe eine sehr liebe Frau vor ca. 1 Woche kennengelernt und die hatte ich schon sehr gern. Wir haben uns ein paar Mal getroffen, bzw. war sie auch bei mir, eigentlich etwas was ich mir lange gewünscht habe.

Aber der Preis für diese Zeit war hoch, weil Menschen wie ich, die eben schon länger in dieser Erkrankung stecken eben nicht so belastbar sind und so eine Situation ist auch Belastung. Mir hat einfach die Kraft gefehlt, der Schlaf und die Energie, die mich diese Kurzzeitbeziehung "gekostet" hat.

Ich dachte, wenn man sich verliebt wäre das schön und hilfreich, aber ich habe für mich für mich leider feststellen müssen, es ist wie in der Arbeit, ich muss funktionieren und dieses funktionieren hat unheimlich Druck gemacht. Auch meine Medikamentendosis ist raufgegangen, dadurch bin ich sehr aus dem Lot gekommen.

"Schuld" ist nicht diese Frau sondern es lag natürlich in meiner Verantwortung. Ich habe es versucht, musste aber für MICH feststellen, dass es einfach nicht geht. Ich leide ja unter einer Angst vor sozialen Situationen, Reiz Darm usw. - also ich bin in Wirklichkeit nicht alltagskompatibel.

Eine für mich traurige Erkenntnis, dass das nicht geht bei mir und so werde ich mich wieder auf mich zurück ziehen und versuchen mich auf meine eigentlichen Themen zu konzentrieren und wieder eine gewisse Stabilität zu erreichen.

Es ist durchaus möglich, dass es für andere Betroffene hilfreich wäre, wenn sie sich verlieben, aber wie gesagt, ich empfand es nur als Druck und die Anstrengung einer normalen Beziehung bin ich nicht mehr gewachsen.

Und um noch einmal auf den Anfang zu kommen, mein Umdenken im Schreiben bezieht sich eben darauf, dass ich nicht Verallgemeinern möchte, für mich war es so, aber das heißt nicht, dass es andere nicht anders - sprich auch als Bereicherung empfinden könnten, wenn sie so eine Erfahrung machen würden, LG Kevin
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2006 Kalter Entzug ca. 3 Wochen stationär mit Trazodon als Ersatzmittel, nach 3 Monaten kalt auch dieses abgesetzt.
dann bis ca. 2011 sehr sporadische Einnahme von Diazepam ohne das Gefühl abhängig zu sein.
Dann aufgrund unerklärlicher gesundheitlicher Probleme erneut Diazepam abhängig bis heute - also leider schon ziemlich lang.
Niemals Einnahme von irgendwelchen Drogen, auch meine Medikamente wurden mir ausschließlich über den Arzt verschrieben.
Ich bin nach wie vor berufstätig 40 Stunden und gesundheitlich natürlich weiterhin Probleme, die in den Benzobereich passen wie Muskel-, Gelenksprobleme, Angst, Schlafprobleme, Gedächtnisprobleme, Augenprobleme leider (feuchte Makula) usw. - aber es ist wie es ist.
Andere Medikamentengruppen habe ich kaum konsumiert, wäre auch ohne Erfolg gewesen.
Dosierung? War sehr unterschiedlich, manchmal hoch, heißt über 30 mg Diazepam täglich, manchmal konstant 5-15 mg.
Zur Zeit nicht wirklich konstant und zu viel.

Nachtrag: Warum schreibe ich das? Weil jemand gefragt hat von den neuen Mitgliedern, dass ich eine Signatur schreiben soll im Sinne, dass man sich die gesundheitlichen Probleme erklären kann. Also 99,9% Benzodiazepine - keine Drogen! Und kurzfristig Alkohol.


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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Kaenguru70 » Freitag, 18.05.18, 9:05

Guten Morgen Kevin,

Ich kann dich gut verstehen, da ich mich oft frage inwieweit ich eine Belastung für meinen Mann bin. Ich bin manchmal lieber alleine, um mir nicht noch Gedanken machen zu müssen, wie ich die Beziehung zu ihm gestalte. Dann fühle ich mich schon fast beziehungsuntauglich.
Er wünscht sich eine unternehmungslustige, gut gelaunte Frau und das bin ich gerade nicht.

Du schreibst viel nahbarer als in letzter Zeit, das finde ich sehr schön.

Viele Grüsse
Sarah
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Katharina » Freitag, 18.05.18, 10:03

Lieber Kevin!

Wenn ich bezeichnen würde wie eine engere Beziehung erlebbar und bereichernd wäre, wäre diese frei voller Frei Raum.
Damit meine ich nicht Untreue.

Sondern sehr viel Frei Raum für jeden der sein Leben hat und führen soll, seine Verantwortung dafür seinen Hobbys nachgehen.
Kurz:
ich möchte gemeinsam die Zeit verbringen in der das komplizierte nicht ist.

vieleicht sind das wenig, vielleicht den anderen vielleicht zuviel?
Das würde ich klären müssen.
(Was auch machbar war).

Ich bin beeinträchtigt und möchte nicht wieder hören "eigentlich müsstest du anders sein, wenn und weil -".

Ich würde wie zuletzt meine Wohnung für mich behalten.

Wenn Liebe vorhanden ist, kann man sich besprechen und akzeptieren wenn das Gegenüber sagt, nein so nicht.

Alles Gute für Dich,
Katharina
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von inandout » Freitag, 18.05.18, 10:17

Hallo Kevin,

das kann ich so gut nachvollziehen. Ich empfinde dazu noch die große Schwierigkeit, ab wann man sich "outet" bzw. eben seine Geschichte offenbart. Aber auch die ganz aktuellen Schwierigkeiten; das ist so doppelt gemein: einerseits kann man dem/der Anderen nicht das geben, was er/sie sich wünscht, und gleichzeitig wünsch ich mir ja selbst nichts mehr, als mich einfach voll einlassen zu können, gemeinsam zu erleben usw., zu entdecken.

Ich bin nicht religiös, aber manchmal wünsche ich mir eine Art Weltgericht, was zerstörtes Glück beurteilt. Nicht bestraft, aber bezeugt und klarmacht.

Andererseits frage ich mich, ob es nicht einen Versuch wert wäre, über die Einschränkungen zu sprechen und zu schauen, ob diese Frau "abspringt"? Vielleicht gibt es ja auch Menschen, die sich auf eine Beziehung mit vielen Einschränkungen einlassen? Das wäre dann eben nicht "normal", aber auch eine Art von Beziehung?

Sorry, falls das ganz an dir vorbeigeht...

VG, inandout
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Kevin05
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Kevin05 » Freitag, 18.05.18, 13:29

Hallo,

danke für Eure Beiträge. Klar würde ich mich für jede gesunde Frau als Belastung sehen und das würde ich auch nicht wollen. Aber manchmal hat mal den Wunsch aus der Einsamkeit mal auszubrechen und das hat sich zufällig ergeben. Ich kannte die Frau ja nicht, sie hat mich angesprochen, was ungewöhnlich für mich ist.

Ich oute mich auch, aber ich kann nicht beim ersten Treffen all meine Probleme auf den Tisch legen, das heißt nicht, dass ich lüge. Außerdem ist meine Erfahrung, dass wirklich viel mehr Menschen Probleme haben als ich dachte, die sprechen halt nicht drüber oder es fällt halt nicht so auf, wobei wie gesagt, das ist kein Trost für mich sondern es tut mir leid dieses Leid zu spüren, weil es leiden Viele, wo man es nicht annehmen würde.

Ich sehe mich nicht als Opfer, dass ich kein Glück hatte, so ist das Leben eben, bei jedem anders, ich bin auch für Vieles dankbar, da brauch ich nicht einmal ein Positivdenker sein um viele Gründe zu finden, warum ich gerne lebe trotz aller Einschränkungen.

Ich fühle mich auch beschenkt, dass ich reflektieren kann/darf, immer neues Lernen darf und will - andere Menschen denken gar nicht nach und ja mag sein, dass es denen besser geht, aber ich würde das gar nicht wollen. Ich mache mir viele Gedanken über mein Leben, die Welt, die Gesellschaft, Menschen, die ich kenne, beobachte, mit denen ich arbeite usw. und man kann von allen was lernen.

So auch von euren kritischen Beiträgen, von Lob lernt man wenig glaub ich, von Kritik schon, wenn man sie ernst nimmt und das tue ich immer und wenn ich zur Einsicht gelange jemand hat Recht, dann versuche mich neu auszurichten.

Aber zurück zu dieser Frau - leider führt da kein Weg zueinander, weil es zu viele Dinge sind. Der größte Punkt für mich, dass wir intellektuell sehr unterschiedlich denken, heißt sie ist eben sehr anders als ich und ich kann mich nicht unterhalten, aber das ist nicht ihre Schuld, sie ist wie sie ist und ich wie eben.

Auf jeden Fall ist für mich volle Erholung angesagt für die nächsten Wochen, ich MUSS wieder alles meiner Gesundheit und Stabilität unterordnen, weil es geht mir wirklich mehr als bescheiden und das wieder abzufangen das geht nicht in Tagen, das weiß ich, LG Kevin
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Ich bin nach wie vor berufstätig 40 Stunden und gesundheitlich natürlich weiterhin Probleme, die in den Benzobereich passen wie Muskel-, Gelenksprobleme, Angst, Schlafprobleme, Gedächtnisprobleme, Augenprobleme leider (feuchte Makula) usw. - aber es ist wie es ist.
Andere Medikamentengruppen habe ich kaum konsumiert, wäre auch ohne Erfolg gewesen.
Dosierung? War sehr unterschiedlich, manchmal hoch, heißt über 30 mg Diazepam täglich, manchmal konstant 5-15 mg.
Zur Zeit nicht wirklich konstant und zu viel.

Nachtrag: Warum schreibe ich das? Weil jemand gefragt hat von den neuen Mitgliedern, dass ich eine Signatur schreiben soll im Sinne, dass man sich die gesundheitlichen Probleme erklären kann. Also 99,9% Benzodiazepine - keine Drogen! Und kurzfristig Alkohol.


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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Katharina » Freitag, 18.05.18, 17:08

Lieber Kevin,

Meine Gedanken zu Deinem Erleben:

".. ist es nicht bedeutsam und bemerkenswert
das Dich diese Frau angesprochen hat als Mann -, als Mensch."

Kann dieser ansprechende Mensch ausschließen Komplexes beinhalten?

Ich kann mir nicht vorstellen das Du ein 'Blender' bist,
ich glaube nicht das Du lügen kannst und würdest, in Ausstrahlung und Gespräch.

Darf ein Mensch nicht eröffnen
schaudas bin ich
das würde mit Freude bereiten
das kann ich mir vorstellen
da sind meine Grenzen.
Ohne weil aber und.
Es ist, wie es ist.
Das bin ich.

Ich schreibe dies, weil die meisten Menschen die meine Freunde sind und waren, ihre festen unabänderlichen Einschränkungen hatten.

(Ohne Zweifel definitiv eingrenzen eunschrankend
da gab es nicht, naja versuchen wir es mal, ich spring mal über meinen Schatten und zu liebe ..., beschränkend, eine Heim - Dialyse zb., mit diesen Beuteln uvm. im Gepäck und Hund🐆 nach Frankreich im Wohnmobil und 'gesund' zurück ).

Wirf' nicht was ist.

Manchmal ahne ich für mich durch Gegenüber
es ist mir vernebelt was an Wertvollem nicht vergeht.

Ich wünsche Dir schöne Feiertage, Kevin.

Katharina
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Kevin05 » Freitag, 18.05.18, 17:18

Hallo Katharina, ja das ist schön und ich bin auch dankbar dafür, aber ich spüre einfach meine Gesundheit belastet es massiv. Das ist der Preis für mich, solche Sachen gehen halt einfach nicht, wenn man will, dass es einem besser geht.

Ich habe nur einen Ort gefunden, wo man verstand, wie es mir geht und das war hier, alles Liebe Kevin
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Guglhupf » Freitag, 18.05.18, 18:23

Katharina hat geschrieben:
Freitag, 18.05.18, 10:03

Sondern sehr viel Frei Raum für jeden der sein Leben hat und führen soll, seine Verantwortung dafür seinen Hobbys nachgehen.
Kurz:
ich möchte gemeinsam die Zeit verbringen in der das komplizierte nicht ist.
Liebe Katharina :)

Da triffst du genau auch meine Vorstellung von einer schönen, bereichernden Beziehung. Ich hab das große Glück so einen Ehemann zu haben. Wir sind seit 13 Jahren zusammen, waren nie länger als 3 Tage voneinander getrennt und trotzdem sind wir alles andere als eingeengt.

Wir haben gemeinsame (Gartenarbeit, unsere Hunde, gutes Essen) Hobbys aber auch eigene. Er geht Golfen, ich reiten. Manchmal geh ich mit aber ich muss keine Angst haben, dass er dem nächsten Rockzipfl hinterher ist, sollte ich mal nicht dabei sein.

Unterschiedliche Hobbys können auch sehr bereichernd sein, weil man sich so auch immer was zu erzählen hat.

Ich hatte vor ihm schreckliche Beziehungen, zwar keine Gewalt (soweit kommt's noch, mit so einem Mann würde ich ordentlich Schlittenfahren) aber furchtbar egozentrische Mannsbilder, die glaubten Sonne und Erde drehten sich nur um sie. Ich sage immer ein Mann muss für mein Leben eine Bereicherung und keine Last sein. Habe mit meinen 7 Zwetschgen genug zu tun, da will ich mich nicht auch noch um ein erwachsenes Kind kümmern müssen ;-)

Lieber Kevin :)

ich finde du solltest den Mut trotzdem nicht verlieren. Weder sie noch du seid schuld. Niemand ist schuld. Du bist vermutlich nicht bereit dich auf andere Personen einzulassen, solange du mit dir und deiner Situation nicht im Reinen bist. Da ist jemand anderes dann wirklich nur eine zusätzliche Herausforderung. Kennenlernen ist ja als "gesunder" schon schwer, ich mag mir nicht ausmalen wie das in meinem jetzigen Zustand ablaufen würde ;-)

Kopf hoch!

Liebe Grüße
Anna
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"Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher."

Katharina
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Katharina » Freitag, 18.05.18, 18:38

Lieber Kevin,

wenn wir uns nicht so lang hier geschrieben hätten, würde ich Dir jetzt nicht schreiben mit der Überlegung bitte antworte nicht bzw nur Dir.

Meinst Du der Frau könnte zuviel sein von dem Du meinst es ist oder sei zu viel, an Last?

Möglicherweise gibt es eine Waage in der sie abwägt.
Mit der Du nichts zu tun hast, es ist Ihre Verantwortung.


Die Möglichkeit dessen was schwer wiegt birgt auch die andere Seite
und die könnte alles wert sein,

nicht für uns auf dem ersten Blick
die wir lang darunter leiden
wir haben es so dicht vor der Nase
das es schwer einschätzbar ist

aber für den anderen und damit für uns, das Ganze, somit wäre es wertvoll,
genug.

Aber vielleicht mag ich Ecken und Kanten Schrägheiten lieber da ich das von mir kenne.

Herzlich, Katharina
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Kaenguru70Kevin05
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Kevin05
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Kevin05 » Freitag, 18.05.18, 19:04

Hallo Anna,

mein Leben ist nicht einfach, nicht einfach im Sinne von Komplexität - damit kommen die meisten Menschen gar nicht zu recht. Ich habe mir das jetzt mal angesehen und relativ rasch gemerkt, es schadet mir und wie du sagst "schuld" ist da niemand, es ist einfach wie es ist. Du hast Glück, dass du einen Partner hast, der so gut ist für dich.

Hallo Katharina, nein, ich denke nicht, darüber nach, ob ich einer Frau zu viel sein würde, ich denke, was ist das Beste für meine Gesundheit und da passt "funktionieren" einfach nicht rein und deine Aussage über unkompliziert, die würde mich auch interessieren, wie du das meinst. Diese Frau welche ich kennengelernt habe ist sehr unkompliziert, aber was mache ich mit einer "einfachen" Partnerin? Weil einfach nur "Sein" ist den meisten doch zu wenig, alles Liebe und Gute Euch beiden, Kevin
Verlauf:
Benzodiazepin Einnahme seit 1989
(8 Monate durchgehend Bromazepam hoch dosiert genommen - kalt ohne Probleme abgesetzt!)
bis 2003 sporadisch - meiner Ansicht nach keine Abhängigkeit
zwischen 2003-2006 definitiv starke Abhängigkeit/Sucht
Auslöser: Meine erste Scheidung und eine Schilddrüsen-OP
ca. 6-7 Monate auch stärkeren Alkoholkonsum, also zwischen 2005-2006 (vorher niemals Alkohol getrunken, danach auch nie mehr bis heute, auch keinerlei Bedürfnis)
2006 Kalter Entzug ca. 3 Wochen stationär mit Trazodon als Ersatzmittel, nach 3 Monaten kalt auch dieses abgesetzt.
dann bis ca. 2011 sehr sporadische Einnahme von Diazepam ohne das Gefühl abhängig zu sein.
Dann aufgrund unerklärlicher gesundheitlicher Probleme erneut Diazepam abhängig bis heute - also leider schon ziemlich lang.
Niemals Einnahme von irgendwelchen Drogen, auch meine Medikamente wurden mir ausschließlich über den Arzt verschrieben.
Ich bin nach wie vor berufstätig 40 Stunden und gesundheitlich natürlich weiterhin Probleme, die in den Benzobereich passen wie Muskel-, Gelenksprobleme, Angst, Schlafprobleme, Gedächtnisprobleme, Augenprobleme leider (feuchte Makula) usw. - aber es ist wie es ist.
Andere Medikamentengruppen habe ich kaum konsumiert, wäre auch ohne Erfolg gewesen.
Dosierung? War sehr unterschiedlich, manchmal hoch, heißt über 30 mg Diazepam täglich, manchmal konstant 5-15 mg.
Zur Zeit nicht wirklich konstant und zu viel.

Nachtrag: Warum schreibe ich das? Weil jemand gefragt hat von den neuen Mitgliedern, dass ich eine Signatur schreiben soll im Sinne, dass man sich die gesundheitlichen Probleme erklären kann. Also 99,9% Benzodiazepine - keine Drogen! Und kurzfristig Alkohol.


Katharina
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Re: Kevin05 (DO-Der Weg)

Beitrag von Katharina » Freitag, 18.05.18, 21:02

Lieber Kevin!

ich finde jetzt beim scrollen meinen Beitrag nicht wo ich über 'unkompliziert kompliziert' geschrieben habe

ich erzähl dir von einer Freundschaft sie war mit einem Menschen der aufgrund der damaligen Situation die Schule nicht besuchen durfte

es gab damals diese Pflicht nicht also so gesehen könnte man sagen einfach ein einfacher Mensch in dieser Hinsicht

das jetzt so genau zu sagen berührt meine Grenzen in der Art wie es möglich ist nur über das Schreiben hier

das wäre wirklich im Kaffeehaus einfacher zu besprechen die Möglichkeit haben wir nicht, Kevin.

wir konnten gewisse Themen einfach nicht besprechen

Würde ich jemandem begegnen, der gerne sich der Mathematik widmet da könnte ich nur sagen: unsere Schnittmenge ist eine kleine;
was bleibt? Lohnt sich die gemeinsame Schnittnenge, oder nicht.

Berücksichtigt man das Abkommen dass ich mit Mathematik bitte nicht konfrontiert würde, ja oder nein.

Manche können es nicht unterlassen einen zu versuchen dafür zu begeistern was einem gänzlich widerstrebt

da würde ich sagen nicht eine Sekunde meiner komplizierten Lebenszeit

mit kompliziert in diesem Moment meine ich kompliziert
weil ich mich ja eh mit den Dingen auseinandersetzen muss
die mich allein betreffen

Das werde ich niemals mit irgendjemandem teilen mögen

ich würde sagen ich habe dieses Problem mit diesen Medikamenten. Ende.
Mach dir keine Sorgen deswegen ich habe unter anderem ein Forum dafür. Kurz, lass uns die anderen Teilbereiche genießen

Wenn da Liebe ist
wie oft begegnet man der Liebe
dem Verliebtsein

das wäre mir schon ein Fragezeichen wert

Herzlich Katharina
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Kevin05
Beiträge: 2936
Registriert: Montag, 23.12.13, 22:09

Avicii

Beitrag von Kevin05 » Sonntag, 20.05.18, 21:34

Also weck' mich auf, wenn alles vorbei ist
Wenn ich vernünftiger und älter bin.
Die ganze Zeit war ich dabei, mich selbst zu finden,
Und ich wusste nicht, dass ich verloren war.
Wake me up (Avicii)

Tim Bergling 1989-2018

https://www.youtube.com/watch?v=GSxAckrIf50

Ein Leben am Limit von jemanden sensiblen, der immer funktionieren wollte und irgendwann nicht mehr konnte.
Verlauf:
Benzodiazepin Einnahme seit 1989
(8 Monate durchgehend Bromazepam hoch dosiert genommen - kalt ohne Probleme abgesetzt!)
bis 2003 sporadisch - meiner Ansicht nach keine Abhängigkeit
zwischen 2003-2006 definitiv starke Abhängigkeit/Sucht
Auslöser: Meine erste Scheidung und eine Schilddrüsen-OP
ca. 6-7 Monate auch stärkeren Alkoholkonsum, also zwischen 2005-2006 (vorher niemals Alkohol getrunken, danach auch nie mehr bis heute, auch keinerlei Bedürfnis)
2006 Kalter Entzug ca. 3 Wochen stationär mit Trazodon als Ersatzmittel, nach 3 Monaten kalt auch dieses abgesetzt.
dann bis ca. 2011 sehr sporadische Einnahme von Diazepam ohne das Gefühl abhängig zu sein.
Dann aufgrund unerklärlicher gesundheitlicher Probleme erneut Diazepam abhängig bis heute - also leider schon ziemlich lang.
Niemals Einnahme von irgendwelchen Drogen, auch meine Medikamente wurden mir ausschließlich über den Arzt verschrieben.
Ich bin nach wie vor berufstätig 40 Stunden und gesundheitlich natürlich weiterhin Probleme, die in den Benzobereich passen wie Muskel-, Gelenksprobleme, Angst, Schlafprobleme, Gedächtnisprobleme, Augenprobleme leider (feuchte Makula) usw. - aber es ist wie es ist.
Andere Medikamentengruppen habe ich kaum konsumiert, wäre auch ohne Erfolg gewesen.
Dosierung? War sehr unterschiedlich, manchmal hoch, heißt über 30 mg Diazepam täglich, manchmal konstant 5-15 mg.
Zur Zeit nicht wirklich konstant und zu viel.

Nachtrag: Warum schreibe ich das? Weil jemand gefragt hat von den neuen Mitgliedern, dass ich eine Signatur schreiben soll im Sinne, dass man sich die gesundheitlichen Probleme erklären kann. Also 99,9% Benzodiazepine - keine Drogen! Und kurzfristig Alkohol.


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