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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
leo7
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Dienstag, 16.01.18, 23:21

Hallo ihr Lieben
Ich bin etwas besorgt
Seit sonntag nehme ich kein diazepam mehr aber ich habe die dosis von lorazepam auf 4mg erhöht
doch jetzt bin ich schon sehr verkrampft und habe angst das ich einen epileptischen anfall bekomme
Besteht die gefahr ?
Mein Arzt meint es besteht kein gefahr da ich ja lorazepam erhöht habe
doch lorazepam hat überhaupt keine wirkung mehr
Er meint auch wenn lorazepam nicht mehr wirkt spielt es keine rolle es ist nur wichtig dass die gleiche dosis erhöht wird was man vorher von dia reduziert hat
Ich war auf 8-10 mg diazepam jetzt nehme ich 1mg mehr von lorazepam

Ich spüre gar nichts von lorazepam und wieso bin ich so verkrampft?

VD
Lg
2010 Diagnose: Depression
von 2010-2012 paroxetin
2012 paroxetin abgesetzt seitdem über 20 verschiedene Antidepressiva und 5-6 neuroleptika ausprobiert

2013 lorazepam 7,5mg täglich
april 2014 nur noch 4mg lorazepam bis heute

2015 Diagnose: Depression

LinLina
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von LinLina » Dienstag, 16.01.18, 23:31

Hallo Leo :-)

Diazepam wirkt stärker Muskelentspannend als Lorazepam, es kann daher sein dass du diesbezüglich nicht die gleiche Wirkung verspürst. Ich würde trotzdem versuchen nicht höher zu gehen. Sanfte Dehnübungen, ein warmes Bad, wärme insgesamt und sanfte Bewegung und vielleicht etwas Magnesium könnte ein wenig unterstützend wirken.

Wenn du bisher keine Epilepsie hast, dann würde ich es so sehen wie der Arzt, dass das Risiko sehr gering ist und ein Anfall nicht zu erwarten ist.

Ich befürchte, dass jeder Wechsel deine Probleme eher verschlimmert, jedenfalls klingt es so als ob das zurückwechseln auch nicht die Erhoffte Erleichterung bringt?

Das Problem ist dass du sehr stark in der Toleranz bist. Wahrscheinlich wird dir nur ein nachhaltiges, langsames aber konsequentes Ausschleichen die Chance geben, dass sich dein Körper wieder beruhigen kann, ich habe Zweifel ob du dich auf einer kleinen Dosis langfristig stabilisieren kannst und ob dir das wirklich was bringt weiter auf die Benzos zu setzen bzgl. der Derealisation und der Depressionen :? Ich würde die Situation so einschätzen, soweit das auf die Ferne möglich ist, dass du schon lange an einem Punkt bist, wo Nebenwirkungen und Entzugserscheinungen zum Hauptproblem geworden sind :?

Liebe Grüße
Lina
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Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 komplett abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 27.1.2017: 0.15 mg Mirtazapin

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leo7
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Mittwoch, 17.01.18, 0:42

Hallo LinLina
Huh das beruhigt mich erstmal

Ich musste das diazepam absetzen ich hatte starke nebenwirkungen
Das schlimmste war das ich nicht atmen konnte ich war mehrmals in die Notaufnahme und hatte todesangst
Seit ich Dia abgesetzt habe ist es etwas besser geworden noch nicht ganz weg aber besser
Jetzt warte ich ein paar tage bis Dia ganz aus meinem körper raus ist und hoffe dann dass ich keine atemprobleme mehr haben werde

Wie ich dann weiter mache habe ich keine ahnung
Vielleicht gehe ich in einer Uniklinik in Mainz die spezialisiert für dp/dr sind

Danke dir
Lg
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LinLinaJamie
2010 Diagnose: Depression
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Mittwoch, 24.01.18, 22:42

Hallo ihr Lieben

Heute ist es der 10.tag seit ich diazepam abgesetzt habe
Was komisch ist es wirkt noch
ich habe noch starke muskelerschlaffung
Aber ab jetzt fangen auch die entzugssymptome immer stärker zu werden wie übelkeit schwindel starke taubheitsgefühle halluzinationen krämpfe
Was mir sorgen macht ist das ich einen epileptischen anfall bekomme
ja ich nehme noch lorazepam 4mg aber trotzdem riskiere ich einen anfall oder ?

Ich dachte ich bekomme nicht so starke entzugssymptome da ich ja lorazepam erhöht habe
Da habe mich getäuscht die entzugssymptome sind der hammer

Kann man auch ein entzugsdelir bekommen?


Danke
Liebe Grüße
2010 Diagnose: Depression
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