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Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 30.12.15, 13:21

Hallo Leo,

wir müssen um dir zu antworten erstmal wissen, wieviel mg in einem Tropfen sind, das muss auf der Verpackung bzw. dem Beipackzettel stehen!

Ich denke, wahrscheinlich entspricht ein Tropfen 1 mg aber bitte schau das nochmal nach! Um 1 mg Lorazepam zu substituieren brauchst du etwa 10-20 mg Prazepam. Kann sein dass 10 Tropfen ein klein bisschen zu wenig sind. Du musst dich da vorsichtig an die optimale Dosis rantasten, da jeder ein wenig unterschiedlich auf verschiedene Benzos reagiert.

Was du auch bedenken musst: Prazepam hat wie Diazepam eine lange Halbwertszeit, das heißt der maximale Blutspiegel baut sich erst innerhalb der ersten Woche der Einnahme auf. Da kann es sein dass du anfangs unterhalb deiner aktuellen Dosis liegst, aber nach ein bis zwei Wochen auf konstanter Dosis ist es ok. Daher würde ich nicht jedenfalls nicht zu hoch gehen, damit du nicht versehentlich deine Benzo-Dosis erhöhst! Du bist ja schon viel zu hoch!

Liebe Grüße

Lina
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Mittwoch, 30.12.15, 17:06

Hallo lina

Also es ist eine packung von 20ml und da steht noch 15mg/ml
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april 2014 nur noch 4mg lorazepam bis heute

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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Mittwoch, 30.12.15, 17:08

30tropfen sollen 15mg sein glaub ich
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 30.12.15, 18:00

Hallo Leo, warum glaubst du 30 tropfen sollen 15 mg sein? steht das da? Schau doch noch mal genau nach. Bei den Gebrauchsanleitungen die ich im Netz gefunden habe steht 1 ml entsprechen 15 Tropfen = 15 mg Prazepam. Also wäre 1 Tropfen 1 ml.

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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Mittwoch, 30.12.15, 18:26

Hallo lina

Hier steht aber 1ml entsprechen 30 tropfen
30tropfen sollen 15mg sein
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 30.12.15, 18:47

ok, wenn das da steht ist ja gut :-)

Also in diesem Fall bräuchtest du für die Substitution von 1 mg Tavor 20-40 Tropfen. Dann sind 10 Tropfen wirklich zu wenig, denn wenn 30 Tropfen 15 mg sind, ist in einem Tropfen nur 0.5 mg Prazepam enthalten.

Liebe Grüße

Lina
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 30.12.15, 18:54

Aber 40 Tropfen erscheint mir wirklich ziemlich viel,ich denke das ist sehr hoch gegriffen. probier mal ob du mit 15-20 zurecht kommst!

lg Lina
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Mittwoch, 30.12.15, 19:12

Dann probiere ich morgen mit 15 oder 20tropfen
Bei 10 tropfen habe ja noch sehr starke entzugssymptome
Ab wann kann ich dann auf 50/50 gehen ?

Lg
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 31.12.15, 13:54

Hallo Leo,

ich würde mindestens eine Woche warten, bzw. bis du einschätzen kannst wie es wirkt und wie hoch deine persönliche Äquivalenzdosis ist.

lg Lina
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Freitag, 01.01.16, 16:44

Hallo

Also es ist doch komplizierter geworden
Seit gestern und heute nehme ich 15 tropfen morgens und habe wieder starke muskelerschlafung aber gleichzeitig ist es auch zu wenig und habe entzugsymptome
Lorazepam kann ich auch nicht weniger nehmen
Hmmm wie sollte ich jetzt am besten weitermachen?
Danke
Lg
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Lisamarie » Freitag, 01.01.16, 17:37

Hallo Leo, ist doch dann klar du nimmst die alte Dosis Lorazepam plus Prazepam . Du hast also aufdosiert , deshalb auch die Symthome. Wo soll das enden ???

Tja wissen wir auch nicht wie das weitergehen soll, so doch auf gar keinen Fall.
Grüße Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Freitag, 01.01.16, 19:23

Liebe lisamarie

Die morgendliche dosis lorazepam nehme ich nicht mehr
Ich habe sie durch prazepam ersetzt so möchte ich auch den rest durch prazepam ersetzten
Mir macht es auch kein spaß diese medikamente zu schlucken im gegenteil sie haben mich erst richtig krank gemacht
Nur das große Problem ist ich kann lorazepam nicht absetzen ich versuche es schon seit 1.jahr
Deswegen versuche ich auf ein anderes benzo zu wechseln damit ich sie absetzen kann
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Finchen015 » Freitag, 01.01.16, 19:35

Hi Leo,

kannst Du mal aufschreiben, wie viel Lorazepam Du gerade noch nimmst? Und wie viel hast Du jetzt äquivalent ersetzt? Oder stimmt Deine Signatur noch und Du bist weiterhin bei den 4 mg Lorazepam?

Vielleicht kann ich helfen und mal "mitrechnen" - gerade fehlt mir aber der Überblick :?

Viele Grüße
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weitere Erfahrungen mit Sertralin, Opipramol und Tianeurax (auf diese Medikamente hab ich unverträglich reagiert, bzw. sie waren wirkungslos)
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Lisamarie » Freitag, 01.01.16, 20:31

Hallo Leo, das ist mir schon klar das es dir kein Spaß macht und du hängst im April laut deiner Signatur schon zwei Jahre fest. Und du hast immer noch keine Lösung für dich gefunden. Dir geht es immer schlechter und schlechter , ich mach mir da echt Sorgen. Auch die Springerei zwischen den Benzos hat dich keinen Schritt weiter gebracht. Alleine bekommst du es nicht hin, du brauchst wirklich Hilfe und solltest nach einer guten Klinik Ausschau halten die dir hilft zu entziehen. Du musst da raus aus dem Teufelskreislauf.
In Sorge um dich Petra
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Jamie » Freitag, 01.01.16, 20:42

Hallo Leo,

du musst das jetzt durchziehen! Du hast alles durchprobiert, nix hilft dir. Es wird kein Benzo geben, das es besser macht.
Du musst da durch, auch wenn die Beschwerden ätzend sind.
Du bist hochgradig abhängig, Linderung würden dir nur noch Benzos in astronomischen Dosen geben, aber ich denke es ist klar, dass das wohl nicht infrage kommt.
Alle Benzos verursachen Muskelerschlaffung. Damit musst du leben. Stelle auf ein Benzo mit längerer HWZ (dieses Pramzepam) um und dann musst du den Entzug machen!
Diese Medikamente machen dich kaputt; seit 2 Jahren hängst du da drin, es kann kaum noch schlechter werden.
Nehme dir Zeit zum Ausschleichen! 1-2 Jahre sind realistisch. Keine Kompromisse. Kein Zurückgehen. Raus damit, aber schonend und sorgfältig!

Pack es 2016 an! Wir wissen, dass du es nicht leicht hast. Wir versuchen dich zu unterstützen :group: .

Grüße
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Freitag, 01.01.16, 20:43

Hallo finchen :)

Ich bin bei 4,5 mg lorazepam 1,5-1,5-1,5
Seit 4tagen nehme ich morgens 15tropfen prazepam dafür kein lorazepam mehr morgens

Probleme: Wenn ich mehr als 4mg nehme habe ich starke muskelerschlafung , schwächegefühl
Weniger geht auch nicht weil ich dann entzugssymptome bekomme
15tropfen prazepam morgens + 1,5 lorazepam nachmittags und abends sind mir zu viel bekomme diese starke muskelerschlafung aber gleichzeitig auch zu wenig habe entzugssymptome
Sehr kompliziert ich weiß da ist auch das problem

Lg
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Freitag, 01.01.16, 20:54

Jamie Ich bin ja dabei umzustellen ist aber nicht leicht

Lisamarie in einer klinik damit es mir schlechter geht ? Nein wirklich nicht..
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Finchen015 » Freitag, 01.01.16, 23:00

Hallo Leo,

danke für die Rückmeldung :) Ich backe gerade Kuchen und hab noch ein bisschen Zeit zum rechnen :D

4,5 mg Lorazepam entsprechen 45 mg Diazepam (wir rechnen mal mit Dia, der Rest wird mir zu kompliziert :roll: )
10 - 20 mg Prazepam entprechen 10 mg Dia

Jetzt nimmst Du gerade 3 mg Lorazepam = 30 mg Dia
+ 15 Tropfen Prazepam = 10 mg Dia (o.k., vielleicht auch 20 Tropfen - rechnen wir mal mit den 15, die Du tatsächlich gerade nimmst)

Ich hab wohl eben die die gleiche Gebrauchsanleitung wie Lina gelesen. Da stand auch, dass 15 Tropfen 15 mg Prazepam (oh, ich verknote mal wieder meine Finger bei dem Wort....) entsprechen. Vielleicht schreibst Du mir mal den Namen des Medikaments auf, dann kann ich genauer suchen und überprüfen, ob meine Umrechnung richtig ist.

Also, komm ich gerade auf umgerechnet 40 mg Dia. Damit wären 5 mg Dia weniger, als vorher. Das wäre doch schon mal ein Anfang! Da ich noch nie ein Benzo ersetzt habe, kann ich Dir da leider nichts raten, wie man das macht. Allerdings waren unsere Modis ja schon so lieb und haben Dir Vorschläge gemacht. Beste Voraussetzungen also.

Ich glaube, Du weißt selber, dass es keinen Entzug geben wird, der mal eben nebenher läuft. Dazu hast Du in den vergangenen zwei Jahren schon zu viel probiert und zu viele schlechte Erfahrungen gemacht.

Jetzt steckst Du leider total in den Zwickmühle: Weniger Lorazepam und Du bist entzügig, mehr von dem anderen und es ist Dir zu viel. Mit was kannst Du eher leben?

Mir wäre "zu viel" Benzo gruseliger, als einen moderaten aber stetigen Entzug durchzuhalten. Ich kenne es aber nicht, wenn die Muskeln schlaff sind, ich kann mir das noch nicht mal vorstellen. Kannst Du dann nicht mehr laufen?

Wenn ich mein Benzo entziehe gibt es auch Tage, an denen der Kopf weh tut, die Muskeln mal kleine Ticks haben, oder ich etwas zittere. Das gibt sich bisher bei mir aber ganz schnell wieder - ich schenk dem auch keine Aufmerksamkeit, aber das ist meine Art damit umzugehen. Dein Ziel ist, Deinen Weg zu finden.

Wie äußern sich denn Deine Entzugssymptome? Und wie füllst Du Deinen Tag - lenkst Du Dich ab, hast Du irgendwas, was Dich das alles mal vergessen lässt und Du nicht über Medikamentendosierung nachdenkst? Dich nicht nach der Zeit richtest und schaust, wann die nächste Einnahme fällig ist - passiert mir ständig: ich vergess das immer und stell irgendwann mal fest, dass ich mein "Gedöns" ja noch schlucken muss :)

So, Moment, der Kuchen ist jetzt dran.....

Kuchen gerettet 8-)

Fühlst Du Dich denn stark genug, den Entzug alleine anzugehen? Ich hab noch so viele andere Fragen: Bist Du in therapeutischer Behandlung? Das Benzo-Hopping muss doch einen Grund haben - was macht Dir so Angst, dass Du es nicht mehr ohne schaffst und Dein Heil in einem Benzo nach dem anderen suchst (leider hat sich ja kein Erfolg eingestellt)? Wenn Du magst, kannst Du mir auch gerne per PN antworten.

Leo, für mich liest sich das so, dass Du verzweifelt bist, aber nicht loslassen kannst - da ist noch kein Mut da, der sagt: "So, ich leg los und wenn ich zwei Jahre brauche. Mir egal, aber ich fang jetzt und heute an. Und ich schau nicht mehr zurück. Was war kann ich eh nicht ändern, aber was kommt, kann ich gestalten. Ich alleine."

Vielleicht braucht es eine gute Klinik, die Dir Sicherheit bietet und Dich aufbaut und wo Du gut therapeutisch betreut wirst. Das kannst nur Du alleine entscheiden. Hast Du dazu gerade überhaupt die Kraft? - ich wünsche sie Dir :hug: Ansonsten bietet sich noch der Finchen-Notfall-Plan an: zwei Tage ins Bett legen und nachdenken. Telefon ausschalten, keine Besucher und absolute Konzentration auf sich selbst. Wirkt bei mir immer. :wink:

Wenn Du Dich für's Umstellen entscheidest, dann les doch nochmal das Ashton-Manual und wenn es gefühlte 734 mal ist. Das war und ist mir so hilfreich. Halt Dich dran fest - Du bist einer von uns vielen, die das als "Wegweiser" benutzen und es haben schon so viele anderen geschafft. Wir packen das auch!

Ich würd gern mehr von Dir lesen, was Du denkst und fühlst, vielleicht können wir Dich bei der bevorstehenden Entscheidung und den daraus folgenden Weg dann besser unterstützen. Was meinst Du? :group:

Liebe Grüße
Finchen <3
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Sonntag, 03.01.16, 19:12

:) :) Hallo finchen
Ich habe dir eine pn geschrieben
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Januar 2018 valium 10mg abgesetzt
lorazepam 3,5-4mg

padma
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von padma » Donnerstag, 21.01.16, 11:58

hallo Leo, :)

magst du mal wieder berichten, wie es dir geht?
Hat die Umstellung auf Prazepam geklappt und kommst du damit besser zurecht?

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag:
Oliver
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
8.03.2018: 0,35 mg :schnecke:


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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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