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Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
leo7
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Freitag, 29.01.16, 14:42

Hallo padma
Danke das du fragst wie es mir geht
leider hat es nicht geklappt mit prazepam es geht mir immer noch schlecht mit lorazepam
ich bin aber etwas runter ich nehme jetzt ungefähr 3,7mg lorazepam
Aber ich kann mit lorazepam nicht weitermachen ich habe jetzt zu viele nebenwirkungen und weiter runter geht es auch nicht
Ich versuche es aber trotzdem mal sehen wie lange ich es schaffe

Lg
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april 2014 nur noch 4mg lorazepam bis heute

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Juli 2017 valium 10mg lorazepam 3mg
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von padma » Freitag, 29.01.16, 19:00

hallo Leo, :)

danke für die Rückmeldung.

Ich sehe leider keine andere Möglichkeit, als Zähne zusammen zu beissen und trotz NW/Entzugssymptome weiter mit Lorazepam abzudosieren.
Ich befürchte, dass du mit weiteren Umstellungsversuchen deine Situation weiter verschlimmern würdest.

Es ist sicher sehr hart, aber ich sehe keine Alternative.
Du bist auf dem Weg zu einem besseren Leben, vergiss das nicht.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Sonntag, 28.02.16, 18:04

Hallo zusammen

Ich habe mich lange nicht gemeldet weil ich die kraft dazu nicht hatte
Mir geht es schlechter wie nie zuvor
Deswegen habe ich so entschieden mit diazepam noch ein letztes mal zu versuchen weil mit lorazepam geht's überhaupt nicht mehr weiter ich kann nicht weiter reduzieren es ist unmöglich noch kann ich sie weiternehmen habe zu viele nw
Wenn es jetzt mit diazepam nicht klappt dann gehe ich in einer klinik ich habe schon mit dem Arzt gesprochen

Ich wollte euch bescheid sagen ihr wart immer da für mich wenn ich fragen hatte danke nochmals
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 28.02.16, 18:10

Hallo leo, danke fürs melden. Ich hoffe du findest bald einen Weg um da rauszufinden. Das Diazepam hast du nicht vertragen warum sollte es jetzt anders sein ? Wenn du in die Klinik gehst such dir bitte eine gute aus.
Lg Petra
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Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von padma » Sonntag, 28.02.16, 21:38

hallo Leo, :)

danke dir fürs Bescheid geben.

Wenn du so nicht weiter kommst, bleibt wohl wirklich nur eine Klinik. So wie es jetzt ist, kann es ja nicht bleiben.
Auch wenn es sehr schwer ist, es wird einen Weg für dich geben.

Ich wünsche dir viel Kraft,
alles Gute,
padma
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Dienstag, 08.03.16, 22:17

Hallo :)
Also ich nehme jetzt seit 10tage diazepam
Meine dosis war 4,5 mg lorazepam täglich
So
Die erste woche morgens 1mg lorazepam + 5mg diazepam nach 6-7 stunden 1,5mg lorazepam und abends 1,5mg lorazepam hat gut geklappt
Jetzt seit 3.Tage
Morgens 1mg lorazepam + 5mg diazepam nach 6-7stunden wieder 1mg lorazepam + 5mg diazepam und abends 1,5 lorazepam
Jetzt geht gar nichts habe starke innere unruhe übelkeit schwindel schwächegefühl starke benommenheit wahrnehmungstörung..
Wieso habe ich so starke entzugssymptome trotz diazepam ?
Ist es normal das man starke entzugssymptome hat wenn man von einem benzo zu anderen wechselt oder ist es nur bei mir so ?
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Kevin05 » Mittwoch, 09.03.16, 9:44

Hallo Leo,

Die Umstellung von Lorazepam auf Diazepam "kann" manchmal etwas dauern und man muss dem Körper da ein wenig Geduld geben, aber in Anbetracht deiner doch sehr schwierigen Situation würde ich da "mir bzw. meinem Körper" ein wenig mehr Zeit geben. Alles Gute, Kevin
Zuletzt geändert von Kevin05 am Mittwoch, 09.03.16, 20:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 09.03.16, 10:42

Hallo Leo, ich denke deine Umrechnung ist korrekt aber es ist individuell unterschiedlich wie hoch genau die Aquivalenzdosis ist. Vielleicht brauchst du ein klein wenig mehr, aber versuche wirklich nur ein ganz klein wenig.

Denn dazu kommt, dass du das Diazepam erst etwas länger nehmen musst bis es seine volle Wirksamkeit erreicht hat, weil es im Laufe der ersten Tage/wochen sich im Körper anreichert. Deswegen würde ich die Umstellung besonders langsam und behutsam vornehmen.

Liebe Grüße,
Lina
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Mittwoch, 09.03.16, 18:09

Wie sollte ich jetzt am besten weitermachen?
Danke
Lg
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Dia_HB » Donnerstag, 10.03.16, 9:05

Lieber Leo,

Ich würde jetzt noch eine Woche warten,dann am Abend an der Dosis weiter machen, denn das Dia muss erst richtig greifen.
Der Spiegel vom Lorazepam brauch auch noch Zeit um aus dem Körper zukommen, geb dem ganzen mehr Zeit sich umzustellen.


Liebe Grüße Heike
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Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Donnerstag, 24.03.16, 21:11

Hallo

Also ich bin jetzt bei 10mg dia morgens+0,5lorazepam mittags auch 10dia +0,5lorazepam und abends 1,5lorazepam
Aber es ist hammerhart ich weiss jetzt nur nicht ob benzos bei mir überhaupt nicht mehr wirken oder ob es wirklich so hammerhart ist von lorazepam auf diazepam umzustellen
Ich warte jetzt noch ein paar tagen ob sich was verändert

Lg
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von padma » Donnerstag, 24.03.16, 21:59

hallo Leo, :)
oder ob es wirklich so hammerhart ist von lorazepam auf diazepam umzustellen
meistens nicht, aber bei dir scheint es besonders kompliziert sein.
Sind die Symptome denn unverändert, oder hat sich was verändert?

liebe Grüsse,
padma
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Kevin05 » Donnerstag, 24.03.16, 22:13

Hallo Leo,

wenn Dinge sich gar nicht verändern, ist das wohl ein Zeichen, dass man irgendwas signifikantes in seinem eigenen Leben verändern muss und ich denke an dem Punkt bist du. Außergewöhnliche Situationen verlangen eben nach außergewöhnlichen Ideen, einfach wirklich mal tief nachdenken, wo du ansetzen kannst, die Zeit vergeht und irgendwie geht es dir nicht besser sondern eher noch schlechter. Das ist keine gute Entwicklung.

Du alleine wirst die Situation wie es aussieht nicht bewältigen so gesehen hol dir Hilfe, ich mein, da gibt es ja noch mehr als Ärzte und Psychologen, aber ich hab zumindest von deinen Berichten her das Gefühl, dass du sehr alleine bist mit dir bzw. dem Problem. Das mag vielleicht für viele auch hilfreich sein, aber manchmal braucht man auch Hilfe von außen und ich denke die brauchst du. Irgendjemand, der dich begleitet und betreut, auf dich schaut, aber nicht im Sinne von Bevormunden oder Klinik sondern jemand, der für dich wirklich da ist, ich weiß nicht, ob du da irgendjemand hast, der diese Aufgabe für dich positiv erfüllen könnte.

An der Medikamentenschraube zu drehen ist glaub ich nicht der Weg, ich mein was Neues zu versuchen oder Klinik, ich bin überzeugt auch du hast ja Ideen wie es gehen könnte, aber dir scheint auch die Motivation oder Kraft zu fehlen anzufangen es auch zu leben, ich drück dir die Daumen, dass du diesen Anfang findest, die Chance ist sicher immer da, viel Kraft Leo und alles Gute derweil, Kevin
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Sonntag, 27.03.16, 20:11

Hallo padma
Ich habe folgende symptome
Starke innere unruhe zittern bin deprimiert
mir ist alles i-wie fremd leblos meine gedanken sind durcheinander aber dann auch Gedankenleere stark benommen
Also entweder wirken benzodiazepine nicht mehr oder ich bin so stark von lorazepam abhängig das diazepam nicht alles abfangen kann

Hallo kevin
Ich bin nicht alleine ich habe meine familie die mich unterstützt
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Sonntag, 27.03.16, 20:20

Hallo kevin

Ich weiß das du es gut meinst und mir gutes wünscht
Aber wenn du mir zum 10mal sagst du schaffst es nicht du bist nicht stark und so weiter damit machst du's mir noch schwieriger..
Dieses forum ist ja dazu da um uns gegenseitig kraft zugeben und uns zu helfen
Also bitte gib mir die kraft und sag mir das ich es schaffe werde
Ich weiß du meinst du meinst es gut mit mir kevin
Lg
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von jojonic » Sonntag, 27.03.16, 21:12

Hallo Leo,

ich kann dir nicht viel zur Umstellung sagen. Letztendlich musst du es wollen. Hab hier am Anfang ganz panisch geschrieben,war verunsichert und voller Angst.
Als ich dann mein Vorhaben angenommen hatte und mir und meinem Körper Zeit gegeben habe wurde es viel einfacher. Alleine weil ich wusste woher die Symptome kamen und ich wusste dass sie besser werden und irgendwann ganz weg sind.
Ich lasse die Abhängigkeit nicht mehr mein Leben bestimmen. Ich arbeite und lebe von Tag zu Tag und versuche immer das Gute des Tages mitzunehmen. Ich weiss, dass das einfach gesagt ist aber du hast schon viel geschafft und wenn das Diaz richtig wirkt wird es einfacher. Nimm es an und kämpfe nicht dagegen. ES WIRD BESSER!

Benommen war ich vom Diaz auch und hatte keine Lust etwas zu unternehmen. Ich dachte aber das liegt an meinem Arbeitspensum. Falsch, ich war längst in der Abhängigkeit und das war das Medikament.

Kopf hoch und weiter. In einem halben Jahr schaust du zurück und hilfst anderen,die gerade verzweifeln.
Lieben Gruß Nic
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OliveralbertineKevin05padmaleo7
:pillowtalk: Diazepam 10 mg unregelmäßig im letzten Jahr ca 2-3 X/Woche
ab 11.2. 5mg Diazepam z.N
seit 13.2 2,5-0-2,5 mg (Dosis geteilt)
15.2.16 2,0-0-2,5 = 4,5 mg
25.2.16 2,0-0-2,25. = 4,25 mgo
ab 26.2.16 2,0-0-2,0 = 4,0 mg
ab 05.3.16. 2,0-0-1,5. = 3,5 mg
ab 16.3.16. 2,0-0-1,0. = 3,0 mg
ab 23.3.16. 2,0-0-0,5. = 2,5 mg
ab 08.4.16. 1,5-0-0,5. = 2,0 mg.
ab 15.4.16. 1,5-0-0. = 1,5 mg :sports:
ab. 28.416. 1,0-0-0. =1,0. mg.
ab. 11.5.16. 0,5 mg
seit 28.5. 0,00 mg........GESCHAFFT..!

albertine
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von albertine » Sonntag, 27.03.16, 22:07

Hallo leo,
Ich habe folgende symptome
Starke innere unruhe zittern bin deprimiert
mir ist alles i-wie fremd leblos meine gedanken sind durcheinander aber dann auch Gedankenleere stark benommen
Also entweder wirken benzodiazepine nicht mehr oder ich bin so stark von lorazepam abhängig das diazepam nicht alles abfangen kann
das sind Entzugssymptome. Das Diazepam wirkt eben ganz anders als Tavor, und du hast doch recht schnell umgestellt. Ich würde jetzt keinesfalls weiter umstellen sondern das Tavor erstmal so belassen und das Diazepam runter dosieren.

Ich wünsche dir ganz, ganz viel Kraft.

Grüße von Margot
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1976 angefangen mit Adumbran
1977 ging es weiter mit Lexotanil und Praxiten
irgendwann gab es dann nur noch Lexotanil bis zu 7 Tabletten pro Tag
1997 - 400mg Sulpirid - es ging mir immer schlechter - bin körperlich immer schwächer geworden, konnte letztendlich nicht mehr laufen und nichts mehr essen, lag nur noch im Bett - die Aussage meines jetzigen Psychiaters: "Sulpirid wirkt so" :frust:
musste dann weil ja nichts mehr ging ins Krankenhaus, lag 8 Wochen auf der Inneren
Sulpirid wurde sofort auf 200 mg reduziert, Lexotanil in diesen 8 Wochen von 42 mg auf 3 mg - war hart, abes es ging
die letzten 3 mg Lexotanil in 1,5 er Schritten zuhause abgesetzt, ging prima
das restliche Sulpirid nach einigen Monaten auch ausgeschlichen, ging auch gut
2002 ging es los mit Diazepam, und ziemlich schnell hing ich wieder in der Suchtfalle
2009 kam eine heftige Depression hinzu
Dez. 2010 - Apr. 2011 war ich in der Psychiatrie zum Diazepam-Entzug
entlassen mit Amitriptylinoxid 210 mg
ein neues , viiiiiel besseres Leben begann :)
es folgten 2,5 Jahre Therapie bei einer Suchtberatung, Einzelgespräche und Gruppe
das AD wurde inzwischen reduziert auf 90 mg
ab 22.3. 2014 - 82,5 mg
ab 11.5 - 75 mg
bin jetzt bei 60 mg u. werde die Dosis jetzt erstmal beibehalten solange ich in der Therapie meine traumatische Kindheit verarbeite, vertrage es gut, keinerlei Nebenwirkungen
ab 10.7.2015 - 52,5 mg Amitriptylinoxid
ab 15.2.2016 - 45 mg
10.5.2016 - 37,5 mg
19.6.2016 - 30 mg
28.9.2017 - 22,5 mg
1.1.2018 - 15 mg

2014 Traumatherapie begonnen - nach einigen Monaten abgebochen, war mit der Therapeutin nicht zufrieden

März 2015 neue Therapie begonnen bei einer sehr engagierten Therapeutin + gehe weiterhin zu einer Selbsthilfegruppe

mein Leben ist lebenswert :)

mein Ziel: NIE WIEDER BENZOS!!!

WER KÄMPFT, KANN VERLIEREN, WER NICHT KÄMPFT, HAT SCHON VERLOREN!

Wer vom Leben nicht lernt, dem erteilt es seine Lektionen!

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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Kevin05 » Sonntag, 27.03.16, 22:28

Hallo Leo,

das tut mir aufrichtig leid, wenn meine Botschaft so angekommen ist, dass du es nicht schaffen wirst, weil das ist sicher falsch, ich meinte eher du trittst ein wenig auf der Stelle, wobei der Zeitraum auch nicht wirklich so lange ist, hab jetzt in deiner Signatur nachgesehen, es sind 2-3 Jahre. Vielleicht bin ich auch deshalb ein wenig achtsamer, weil deine Geschichte mich in Bezug auf das Vorankommen etwas an meine Eigene erinnert und ich da einen Spiegel vorgehalten bekomme und nicht möchte, dass es dir auch so geht. Also ich nehme die Kritik natürlich an und es tut mir auch leid, weil wenn ich Fehler mache, dann stehe ich dazu und dass das so bei dir angekommen ist, dass du es schwer schaffen wirst so, dass war sicher falsch, dazu hab ich weder Recht noch sonst was.

Die Intention war aber gut, hab meinen Beitrag nochmal gelesen, ich hab ja nur gemeint, hol dir Unterstützung, aber von der richtigen Seite her, das kann ja nicht falsch sein. Weil die herkömmlichen Methoden oft nicht helfen, daher hab ich geschrieben, hol dir alle mögliche Unterstützung, nur beschreite neue Wege, die bisherigen - Ärzte und Kliniken haben dir nicht geholfen, aber da gibt es noch mehr. Da muss es doch Menschen geben, die andere Zugängen haben und dir helfen wollen, versuch nachzudenken im Sinne, was es an Ressourcen sonst noch gibt.

Ich bin im Moment nicht destruktiv, das einzige was ich verstanden habe ist wie gesagt, auch wenn das keine Neuheit ist, dass es bei Langzeitbetroffenen wirklich ein mühsamer und schwerer Weg ist, aber auch von uns schaffen es immer wieder Leute, also in diesem Sinne weiterkämpfen und ich bin ja der letzte der ein Recht hat das zu sagen.

Aber wie bei mir und anderen ist es ein weiter Weg eben, aber auch alternativlos, alles, alles Gute und sorry, Kevin
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Diazepam Abhängigkeit seit langer Zeit

sigli
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von sigli » Sonntag, 27.03.16, 22:47

leo7 hat geschrieben:
Also ich bin jetzt bei 10mg dia morgens+0,5lorazepam mittags auch 10dia +0,5lorazepam und abends 1,5lorazepam
Aber es ist hammerhart ich weiss jetzt nur nicht ob benzos bei mir überhaupt nicht mehr wirken oder ob es wirklich so hammerhart ist von lorazepam auf diazepam umzustellen
Ich warte jetzt noch ein paar tagen ob sich was verändert

Lg
Hallo Leo,

du nimmst also zur Zeit 20 mg Dia und 2,5 mg Lorazepam.

Als ich umgestellt habe von dem Tetrazepam Musaril auf Diazepam, ging ich bei der Umrechnung davon aus, dass ich bei 22,5 mg Diazepam landen würde. Es waren dann gottseidank "nur" 17,5 mg; aber auch das sind genug gewesen.

Ich mußte diese Menge auch in spätestens 3 Monaten substituiert haben; denn mehr hatte ich von dem Tetrazepam nicht mehr. So schnell von 0 auf 17,5 mg Dia war schwierig. Das Diazepam hat starke Nebenwirkungen und wirkte ganz anders als das Musaril. Gerade am Anfang und auch noch zwei weitere Male später litt ich unter der Nebenwirkung des Diazepams: Depression. Ich hatte noch nie Depressionen. Gaaanz schlimm!

Und vergiss nicht, dass du in einem Jahr vorher, so weit ich es in Erinnerung habe, deinen Lorazepam-Konsum um weitere 3 mg reduziert hast.

Wenn du keine Minientzüge mehr hast, würde ich aus dem Bauch heraus erst mal auf einer Mischung aus Diazepam und Lorazepam bleiben. 45 mg Diazepam (wenn meine Umrechnung richtig ist), so glaube ich, wären von jetzt auf nachher, zu viel für dich. Und den Lorazepam-Entzug durch die Umstellung kann man nicht unter den Tisch kehren. Jedes Medikamt wirkt anders. Das habe ich am eigenen Leib auch erfahren. Auch wenn ich nicht ganz in den Bereichen wie du herumlaborieren musste.

Ich glaube, dass deine größten Probleme von den Nebenwirkungen des Diazepams auf der einen Seite und dem Entzug von Lorazepam auf der anderen Seite herrühren. Wenn du dem innerlich zustimmen kannst, dann kannst du der Sache vielleicht ein klein wenig gelassener gegenüber stehen.

Auch ich habe mich schlussendlich an das Dia gewöhnt. Der Entzug war immer schwieirg, gerade weil ich das Benzog Musaril sehr lange genommen habe.

Doch wie schrieb meine Tochter in einem lieben Brief, den sie mir zu Ostern geschickt hatte: "Gib nicht auf und schau nach vorne. Dort ist viiiel Licht am Ende des Tunnels! Ich kann dir leider nicht viel helfen, aber vielleicht zaubern dir die Blumen ein Lächeln auf dein Gesicht!"

Gefühlt schickte ich dir gerade auch einen Strauß bunter Frühlingsblumen :) :hug:

lg Sigli
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2.4.2018: Diazepam: 0 mg
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leo7
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Mittwoch, 30.03.16, 18:52

Hallo zusammen

Danke euch allen
Ja vlt habe ich schnell umgestellt
aber weil ich schon mit lorazepam im entzug war
Ich hatte entzugssymptome da es fast überhaupt nicht mehr wirkte deswegen wollte ich schnell auf diazepam wechseln

Ich dachte es wäre nicht so kompliziert wenn ich von ein benzo auf ein anderes wechsle weil ich es ja noch nicht entziehe nur umstelle
Aber wie ich jetzt sehe ist es sehr schwer von lorazepam auf diazepam umzustellen für mich mindestens
da ich sehr abhängig von lorazepam bin
Aber ich muss trotzdem ganz auf diazepam umzustellen lorazepam wirkt überhaupt nicht mehr bei mir
2010 Diagnose: Depression
von 2010-2012 paroxetin
2012 paroxetin abgesetzt seitdem über 20 verschiedene Antidepressiva und 5-6 neuroleptika ausprobiert

2013 lorazepam 7,5mg täglich
april 2014 nur noch 4mg lorazepam bis heute

2016: valium 30mg lorazepam 1mg
Juli 2017 valium 10mg lorazepam 3mg
Januar 2018 valium 10mg abgesetzt
lorazepam 3,5-4mg

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