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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

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Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Mittwoch, 30.03.16, 18:57

Wenn ich 10mg dia nehme da spüre ich schon eine wirkung und die enzugssymptome von lorazepam werden besser aber nur für paar stunden dann sind die wieder da
0,5 mg lorazepam spüre ich überhaupt nicht auch wenn ich 2mg lorazepam auf einmal nehme da spüre auch nichts und habe entzugssymptome
Deswegen will ich jetzt ganz auf diazepam
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von padma » Freitag, 08.04.16, 21:57

hallo Leo, :)

wie schaut es aus bei dir?
Konntest du weiter umstellen?

liebe Grüsse,
padma
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Dienstag, 12.04.16, 13:28

Hallo padma

Es schaut nicht so gut aus
Ich bin jetzt bei 10mgdia +0,5lorazepam morgens mittags abends
Ich habe aber das gefühl das benzodiazepine bei mir fast überhaupt nicht mehr wirken oder es ist nur schwer von lora auf diazepam umzustellen weil ich sehr abhängig von lora bin
Nur lorazepam wirkt überhaupt nicht mehr bei mir und bin schon im entzug bei der gleiche dosis
Deswegen möchte ich ganz auf diazepam umzustellen da ich merke das es schon ein wenig wirkt

Hab mal ne frage
Kann man ein delir bekommen wenn man von ein benzo auf ein anderes wechselt oder wenn es überhaupt keine wirkung mehr hat ??
Hab mal gelesen welche Symptome bei ein entzugsdelir auftreten und die habe ich fast alle ausser fieber und halluzinationen.
Hab Orientierungsschwierigkeiten, Wahnvorstellungen, Verringerung der Psychomotorik, extreme Angst, dann Euphorie, starke Unruhe (ständiger Bewegungsdrang), Depression, Einschränkung des DenkvermögensDurchfall, Erbrechen Auffassungs- und Gedächtnisstörungen
Schweißausbruch Schlafstörungen, Pupillenerweiterung
Kann das ein entzugsdelir sein?
Danke
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Jamie » Dienstag, 12.04.16, 17:04

Hallo Leo,

also nimmst du z.Zt. über den Tag verteilt 30mg Diazepam und insgesamt noch 1,5mg Lorazepam, richtig?

Wer auf so einer hohen Dosen wie teilweise 7,5mg Lorazepam war, dem helfen natürlich 1,5mg nicht mehr; du bist schwer in der Toleranz und schreibst ja selbst, dass du sehr abhängig vom Lorazepam warst / bist. Das ist wirklich harter Stoff, das Lorazepam.

Eigentlich sollten die 30mg das ganz gut abpuffern, aber wenn es noch unzureichend von der Wirkung ist, dann musst du das Diazepam auch ggf. über die errechnete Äquivalenzdosis hinaus etwas höher dosieren. Mittelfristig muss aber das Lorazepam weg, sonst weiß man nie, wo man eigentlich steht.

Also ein Entzugsdelir halte ich für eher unwahrscheinlich. Es tritt dann möglicherweise auf, wenn man ein Benzo zu schnell runterfährt und nicht durch ein anderes Benzo substituiert, aber das tust du ja.
Deine Symptome sind aber schon massiv, sodass ich mich jetzt 2 Dinge frage: entweder verträgst du das Diazepam nicht; dann müsste es besser werden, wenn du in der Dosis etwas runtergehst, oder aber du bist so entzügig, dass die 30mg nicht reichen - dann müsste es dir besser gehen, wenn du aufdosierst. Magst du das mal vorsichtig antesten? Z.B. einen Tag mal 35mg Diazepam plus 1,5mg Lorazepam nehmen und gucken, was passiert?

Grüße
Jamie
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Sonntag, 17.04.16, 17:46

Hallo jamie


Sorry das ich erst jetzt zurückschreibe ich konnte letztens i-wie die msg nicht verschicken
Das es kein entzugsdelir ist hat mich sehr beruhigt danke dafür
Ja richtig ich nehme 30mg dia + 1,5lora täglich
Also ich habe wie du mir geschrieben hast einwenig diazepam erhöht
Die innere unruhe wurde besser fast komplett weg und noch paar symptome haben sich verbessert das ist das positive
Das negative ich habe wieder diese starke muskelerschlafung und mir ist schlecht also starke Übelkeit
Woher die starke übelkeit kommt weiß ich noch nicht
Kann gut sein das es nw von diazepam ist aber solche starke Übelkeit hatte ich anfangs noch nicht deswegen bin ich mir noch nicht sicher
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von padma » Montag, 18.04.16, 19:36

hallo Leo, :)

ich antworte dir mal.
Also ich habe wie du mir geschrieben hast einwenig diazepam erhöht
Die innere unruhe wurde besser fast komplett weg und noch paar symptome haben sich verbessert das ist das positive[
Das ist gut, dann warst du im Entzug. Um wieviel hast du erhöht?
Das negative ich habe wieder diese starke muskelerschlafung und mir ist schlecht also starke Übelkeit.
Die Muskelerschlaffung ist eine typische NW von Diazepam. Vermutlich wird die Übelkeit auch davon kommen. Übelkeit ist als seltene NW gelistet.
hier ein thread mit Tipps: Übelkeit

liebe Grüsse,
padma
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Donnerstag, 21.04.16, 18:40

Hallo padma

Um 5mg habe ich erhöht dafür aber ein ganz wenig lorazepam reduziert
Vorgestern und gestern zb reichten mir 10dia+0,5lora - 10dia+0,5 - 5mgdia konnte aber nicht einschlafen deswegen habe ich dann noch 5mg dia genommen
Starke Übelkeit ist noch da und jetzt bin ich mir sicher es kommt von diazepam aber ich versuche jetzt mal so durchzuhalten
Lg
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von padma » Donnerstag, 21.04.16, 18:48

hallo Leo, :)

ja, versuch durchzuhalten.
Vorgestern und gestern zb reichten mir 10dia+0,5lora - 10dia+0,5 - 5mgdia konnte aber nicht einschlafen deswegen habe ich dann noch 5mg dia genommen
Es ist ganz wichtig, dass du täglich eine gleichbleibende Dosis einnimst.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Jamie » Freitag, 22.04.16, 5:15

Hallo leo,

ich habe ja selbst einen Benzoentzug hinter mir und spreche aus Erfahrung.
Ich hatte unerträgliche Schlaflosigkeit - das war aber auch der Grund, weshalb ich ursprünglich überhaupt Benzos als Schlafmittel (und ausschließlich dafür) genommen habe.
Du musst ja garantiert nicht arbeiten / Ausbildung machen und daher funktionieren, oder?

Du darfst mit den Dosen nicht schwanken, sonst kommst du davon nie los!
Und das heißt auch nächtliche Schlaflosigkeit aushalten und sich leider quälen müssen. :(
Ich weiß, was ich da von dir verlange, aber es wird anders nicht gehen.
Es ist keine naive Allgemeinphrase, aber da solltest du hart gegen dich selbst sein, weil das der erste und einzige Weg aus der Sucht raus ist.
Lerne die schlimmen Zustände auszuhalten, sonst kann die psychische Komponente der Sucht nicht überwunden werden.

Wenn die Nacht miserabel war, dann ruhe dich am nächsten Tag aus und hoffe auf eine bessere Folgenacht.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen :group:
Jamie
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Lisamarie » Freitag, 22.04.16, 8:59

Hallo Leo, auch ich leide seitdem ich entziehe unter Schlaflosigkeit , das ist auch meine Grunderkrankung. Aber ich lebe damit das ich fast schlaflos bin, denn was wäre die Alternative, wieder höher gehen ? Dann kommt irgendwann die Tolleranz , nein danke, ich hab für mich entschieden das es nur einen Weg geben kann den runter vom Benzo.

Da muss man wirklich hart zu sich selber sein. Ich arbeite noch halbtags, hab einen großen Haushalt mit Tieren zu managen , ne pflegebedürftige Schwiegermutter. An manchen Tagen ist es irre schwer, wenn wieder eine oder drei schlaflose Nöchte hinter einem liegen. Aber wie gesagt was ist die Alternative ?
Lg Petra
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Mittwoch, 11.05.16, 18:40

Hallo
Mir ist schon klar das man nicht gut schläft wenn man ein benzo entzieht
nur bei mir ist es etwas komplizierter ich brauche unbedingt mein schlaf sonst kann ich nicht funktionieren
ich erzähle euch auch warum


Was bei mir noch ein großes problem ist dass mein ZNS schon seit 2009 vom cannabis konsum sehr gereizt ist vor allem und NUR wenn ich nicht genug schlafe da ist mein ZNS sehr sehr gereizt überfordert da hatte/habe ich so eine art dp aber nicht wirklich eine richtige dp ich war nur sehr sehr benommen so als wäre ich betrunken oder bekifft und auch sehr müde abgeschlagen antriebslos erschöpft
Ich war bei vielen ärzte psychiater neurologen usw hatte viele tests gemacht
Es keine psychose auch keine richtige dp/dr selbst die ärzte wissen nicht genau was es ist nur das cannabis da irgendetwas durcheinander gebracht hat


Und seit ich mit lorazepam angefangen habe hat es sich verschlimmert vor allem seit ich angefangen habe zu reduzieren ist natürlich mein ZNS jetzt noch viel mehr gereizt
Auch deswegen ist es jetzt für mich sehr schwer und kompliziert zu reduzieren
Erst jetzt sind neue symptome dazu gekommen wie gedankenleere oder die gedanken sind völlig durcheinander mir ist alles so leblos oder fremd DAS ist dp/dr aber das habe ich erst jetzt bekommen seit ich angefangen lorazepam zu reduzieren früher hatte ich das nicht

Ich hoffe ihr habt mich richtig verstanden

Jetzt bin ich bei 15mgdia morgens - 15 abends - und 1mg lorazepam vorm schlafen gehen
Das ein 1mg lorazepam werde ich jetzt auch auf diazepam umstellen und dann fang ich an zu reduzieren
Kann aber nicht schlafen
Deswegen möchte ich ein schwaches AD nehmen abends nur 3-4 tropfen damit ich schlafen kann und dann weiter reduzieren zu können
Welches AD würdet ihr mir empfehlen ?
Aber es sollte ein sehr schwaches sein nur um besser schlafen zu können

Könntet ihr wenn's möglich ist schnell antworten weil ich schon morgen ein termin beim artz habe
Vielen dank
Lg
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Mittwoch, 11.05.16, 18:48

Wäre Trimipramin eine möglichkeit ?
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Lisamarie » Mittwoch, 11.05.16, 19:17

Hallo Leo, ich bezweifle das dir Trimipramin zu Schlaf verhilft. Du bist mit dem Benzo schon im Hochdosisbereich und da fürchte ich werden AD,s dir nicht weiter helfen. Und du bringst neues Unheil in dein ohnehin schon gereiztes ZNS.

Eins kannst du mir glauben mir geht es mit der Schlaflosigkeit auch nicht gut und ich hab ähnliche Beschwerden wie du, man sollte nicht vergessen das es keinen einfachen Weg aus der Benzossucht raus gibt, wir waren / sind hochdosisabhöngig. Unser Körper wurde mit Hilfe von hohen Benzodosierungen in den Schlaf gezwungen da trifft uns der Benzoentzug doppelt hart und unsere Körper müssen erst das "normale" Einschlafen wieder erlernen und das geht nicht von heute auf morgen .

Man muss mit eisernem Willen den Entzug starten , das es einem wörend dessen nicht gut geht ist doch einleuchtend und man muss sich durchbeißen. Auch wenn das super hart ist. Was ist die Alternative ? Immer höhere Dosierungen um etwas Schlaf zu erhaschen, irgendwann ist der Körper in der Tolleranz so wie du mit dem Lorazepam und das aussteigen wird immer schwieriger.
Grüße Petra
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von albertine » Donnerstag, 12.05.16, 12:00

Hallo Leo,
leo7 hat geschrieben:Wäre Trimipramin eine möglichkeit ?
ich würdè es versuchen. Mir hat ein altes AD sehr gut geholfen beim Entzug, und hilft mir immer noch. Es muß einem ja nicht unbedingt grottenschlecht gehen. Man sollte da abwägen, denke ich.

Grüße von Margot
1976 angefangen mit Adumbran
1977 ging es weiter mit Lexotanil und Praxiten
irgendwann gab es dann nur noch Lexotanil bis zu 7 Tabletten pro Tag
1997 - 400mg Sulpirid - es ging mir immer schlechter - bin körperlich immer schwächer geworden, konnte letztendlich nicht mehr laufen und nichts mehr essen, lag nur noch im Bett - die Aussage meines jetzigen Psychiaters: "Sulpirid wirkt so" :frust:
musste dann weil ja nichts mehr ging ins Krankenhaus, lag 8 Wochen auf der Inneren
Sulpirid wurde sofort auf 200 mg reduziert, Lexotanil in diesen 8 Wochen von 42 mg auf 3 mg - war hart, abes es ging
die letzten 3 mg Lexotanil in 1,5 er Schritten zuhause abgesetzt, ging prima
das restliche Sulpirid nach einigen Monaten auch ausgeschlichen, ging auch gut
2002 ging es los mit Diazepam, und ziemlich schnell hing ich wieder in der Suchtfalle
2009 kam eine heftige Depression hinzu
Dez. 2010 - Apr. 2011 war ich in der Psychiatrie zum Diazepam-Entzug
entlassen mit Amitriptylinoxid 210 mg
ein neues , viiiiiel besseres Leben begann :)
es folgten 2,5 Jahre Therapie bei einer Suchtberatung, Einzelgespräche und Gruppe
das AD wurde inzwischen reduziert auf 90 mg
ab 22.3. 2014 - 82,5 mg
ab 11.5 - 75 mg
bin jetzt bei 60 mg u. werde die Dosis jetzt erstmal beibehalten solange ich in der Therapie meine traumatische Kindheit verarbeite, vertrage es gut, keinerlei Nebenwirkungen
ab 10.7.2015 - 52,5 mg Amitriptylinoxid
ab 15.2.2016 - 45 mg
10.5.2016 - 37,5 mg
19.6.2016 - 30 mg
28.9.2017 - 22,5 mg

2014 Traumatherapie begonnen - nach einigen Monaten abgebochen, war mit der Therapeutin nicht zufrieden

März 2015 neue Therapie begonnen bei einer sehr engagierten Therapeutin + gehe weiterhin zu einer Selbsthilfegruppe

mein Leben ist lebenswert :)

mein Ziel: NIE WIEDER BENZOS!!!

WER KÄMPFT, KANN VERLIEREN, WER NICHT KÄMPFT, HAT SCHON VERLOREN!

Wer vom Leben nicht lernt, dem erteilt es seine Lektionen!

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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 12.05.16, 13:25

Hallo Leo.

Ich persönlich halte gar nichts von solchen Substitutionsversuchen und stimme Lisamarie zu.
An mir wurde aufgrund der schweren Schlafstörungen vieles ausprobiert. Das Benzo bzw. Zolpidem war durch nichts zu ersetzen!
Ich habe mir neue Schwierigkeiten eingehandelt und kann nur warnen.

Jetzt, über 2 Jahre nach Null, bin ich mit meiner Schlafquanität und -qualität wieder einigermaßen zufrieden. EINIGERMASSEN. Und es war ein langer und schwerer Weg. Ich glaube nicht, daß es auf Dauer einen anderen gibt als Substanzfreiheit.

Mit manchen Dingen muß man sich wohl abfinden.

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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Finchen015 » Donnerstag, 09.06.16, 16:55

Hallo Leo,

wie geht es Dir?

Liebe Grüße
Finchen

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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Sonntag, 12.06.16, 2:53

Hallo

Natürlich ist es ohne medikamente besser aber was soll man machen wenn man es nicht mehr aushalten kann ?
Ich habe seit 2 jahren kein leben mehr
benzodiazepine haben mein leben ruiniert
Ich bin grad erst 25 geworden und habe kein leben verdammt
Wie lange soll das noch so weiter gehen mit mir??
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Sonntag, 12.06.16, 2:57

Hallo sleepless

Ich werde mich ganz sicher nicht mit solchen Symptomen abfinden entweder werde ich ganz gesund oder ..

Lg
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Clarissa » Sonntag, 12.06.16, 5:46

Hallo, Leo.

Genau das hat mir vor zwei Jahren eine (sucht)erfahrene Psychologin direkt ins Gesicht gesagt: Entweder Sie finden sich mit manchem ab und versuchen, aus allem das Beste zu machen, oder ...

Mich hat das wach gerüttelt und ich habe mich entschieden.

Uns beide trennen einige Jahrzehnte und Deine Chancen auf Besserung schätze ich ungleich größer ein.

VG von sleepless.
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Jamie » Sonntag, 12.06.16, 10:04

Hallo leo,

bei Sucht und Abhängigkeit ändert sich erst was, wenn man ganz unten ist.
Bitte, das soll nicht zynisch und gemein von mir klingen, aber anscheinend bist du immer noch nicht "ganz unten".
Was muss passieren, damit du es dieses Mal konsequent durchziehst?

Also bei mir war es 2013 die Kündigung und das, obwohl ich mir den Ar... aufgerissen habe für diesen Chef; mich zugedröhnt habe mit Psychopharmaka um zu funktionieren. Da war mein Leben schon jahrelang keins mehr, es war kaputt, ich war am Ende.
Und da kam dann diese eine Erkenntnis, die mir gleichzeitig einen Löwen-Mut verliehen hat: Ich hab nur gedacht: Entweder ich komme jetzt von den Benzos los oder ich werde langsam und qualvoll sterben / krepieren. Mein Leben wird noch mehr den Bach runtergehen. Entweder das Benzo oder ich!!??!.
Und als das in mein Bewusstsein sickerte, war alles klar.
Ich hab mir Ärzte zur Unterstützung gesucht, mich in die Langzeitkrankschreibung (jetzt Berentung) begeben und den Entzug konsequent durchgezogen.
Kein Zögern, kein Hadern. Wenn man sich bewusst wird, dass so etwas vielleicht die letzte Chance ist, dann bekommt man plötzlich eine Energie und einen Trotz.. unglaublich! (zumindest war das bei mir so).

Wenn es bei dir schwierig ist, dann nimm dir eben eine mehrjährige Entzugszeit vor - dann setzt du eben ab wie ein Schnecken-Senior, Hauptsache weg davon!
Man liest wie unglücklich du bist :( - ich würde dir so gerne helfen, aber ich weiß nicht wie. Es geht nicht mit, es geht nicht ohne.
Aber "ohne" hätte dein Körper irgendwann die Chance vielleicht zu heilen (?).

Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute :group:
Jamie
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Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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