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Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Clarissa
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Clarissa » Sonntag, 12.06.16, 10:49

Hallo, Leo,

genauso, wie Jamie schreibt, ist es:

" ... mich zugedröhnt habe mit Psychopharmaka um zu funktionieren. Da war mein Leben schon jahrelang keins mehr, es war kaputt, ich war am Ende.
Und da kam dann diese eine Erkenntnis, die mir gleichzeitig einen Löwen-Mut verliehen hat: Ich hab nur gedacht: Entweder ich komme jetzt von den Benzos los oder ich werde langsam und qualvoll sterben / krepieren. Mein Leben wird noch mehr den Bach runtergehen. Entweder das Benzo oder ich!!??!.
Und als das in mein Bewusstsein sickerte, war alles klar.
Ich hab mir Ärzte zur Unterstützung gesucht, mich in die Langzeitkrankschreibung (jetzt Berentung) begeben und den Entzug konsequent durchgezogen.
Kein Zögern, kein Hadern. Wenn man sich bewusst wird, dass so etwas vielleicht die letzte Chance ist, dann bekommt man plötzlich eine Energie und einen Trotz.. unglaublich! (zumindest war das bei mir so)."


Klare Worte, die ich als ebenfalls Betroffene unbedingt bekräftige.

VG von s.
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Donnerstag, 16.06.16, 3:24

Hallo sleepless
Hallo jamie

Ich versuche schon seit 14 monaten lorazepam abzusetzen es geht aber nicht
Nicht mal umstellen von lorazepam auf diazepam
Ich bin grad bei 2 mg lorazepam und 25mg diazepam täglich
Ich komme einfach von lorazepam nicht weg ich habe 1000 symptome
Dp/dr ist das schlimmste zur zeit nach 5-6 stunden ohne lorazepam dann fängt es an
orientierungslos verwirrt mir ist alles so fremd ich verliere fast die realität meine gedanken sind so sehr durcheinander das ich nicht mal ein richtigen satz aussprechen kann und und und es sind viele symptome wie von einer psychose
Wieso ist das so schlimm bei mir ?
Wurde bei eine psychose ausgelöst durch das lorazepam oder was ist das genau ?
Ich verstehe nicht warum ich nicht mal umstellen kann auf diazepam dia ist doch auch ein benzo wieso habe ich dann trotzdem solche schlimmen symptome kann mir das jmd erklären bitte?

Ich habe mich entschieden ein schwaches ad aus zu probieren zb wie trimipramin

Doch dann habe ich das hier gefunden

Im Hinblick auf die Rezeptorkinetik zeigt Trimipramin ein ähnliches pharmakologisches Profil wie das atypische Antipsychotikum Clozapin.

Ich weiss das clozapin sehr gefährlich ist
Wenn das stimmt das trimipramin ähnlich wie clazapin ist dann möchte ich doch ein anderes ad

Welches würdet ihr mir vorschlagen?
Wäre lieb von euch
Lg
2010 Diagnose: Depression
von 2010-2012 paroxetin
2012 paroxetin abgesetzt seitdem über 20 verschiedene Antidepressiva und 5-6 neuroleptika ausprobiert

2013 lorazepam 7,5mg täglich
april 2014 nur noch 4mg lorazepam bis heute

2016: valium 30mg lorazepam 1mg
Juli 2017 valium 10mg lorazepam 3mg
Januar 2018 valium 10mg abgesetzt
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 16.06.16, 6:03

Hallo Leo,

Ich weiß nicht, was das bei Dir ist. Diese psychotischen Elemente bzw. Wahrnehmungsproblemes sind seit der Cannabispsychose da, werden durch eine Benzodiazepineinnahme kurzfristig unterdrückt und sind dann wieder da. Das verflixte an Psychopharmka ist aber leider auch, dass sie die Symptome, die sie vielleicht zunächst auch einmal verändern können, mit der Zeit mit produzieren können. Manchmal machen dann andere Präparate aus der gleichen Klasse auch keinen Unterschied.

Du fragst, ob hier jemand was vorschlagen könnte, die Frage ist schwierig, weil das ADFD festgelegt hat, keine Empfehlungen auszusprechen. http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=12&t=1811 Ich könnte es auch garnicht, ich habe keine Vorstellung, ob dir eines situationsverändernd sein könnte.

Hast du dich denn über andere TZA informiert, so dass Du notfalls nach Bauchgefühl und "bestem Wissen und Recherche" entscheiden könntest, wenn du die Einnahme in Erwägung ziehst bzw. keinen andern weg siehst, es zu versuchen? Weil mehr als versuchen kann man nicht, gerade, wenn das ZNS so durcheinander ist, weiß man ja nicht, ob die zugeschriebenen "erwünschten" Arnzeimittelwirkungen wirklich eintreten oder eher unerwünschte Wirkungen.

Wenn du dich für die Einnahme eines TZA entschiedest, mach das nach Abwägung der Möglichkeiten und Risiken, und du kannst hier dann wohl auch berichten, wie es dir damit geht, meine ich. Jedes Psychopharmkon kann Abhängigkeit auslösen und wenn man es absetzen möchte, sollte man es ausschleichend tun und es kann ebenfalls mit Symptomatiken begleitet sein.

Das meine Gedanken am frühen Morgen.

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Clarissa
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 16.06.16, 6:14

Guten Morgen, Leo.

Ich persönlich kann überhaupt kein AD oder anderes Psychopharmakon vorschlagen, an mir wurden so viel ausprobiert und ich verurteile sie inzwischen aufgrund von persönlichen Erfahrungen alle.
Kein Einziges brachte mir im Benzoentzug eine wirkliche Erleichterung, sondern nur weitere Probleme.

All die Symptome, die Du für Deinen Benzoentzug beschreibst, kenne ich. Ich mußte kalt entziehen, wurde ordentlich "gedeckelt" und wußte überhaupt nicht mehr: ist es Grundkrankheit, ist es Entzug, sind es Nebenwirkungen, was mich da so peinigt?

DR/DP/Dissoziation - das fand ich auch sehr schlimm! Ich fürchtete ebenfalls, psychotisch zu werden, und war nicht mehr alltagskompatibel. Von daher ist es nicht schlimmer bei Dir als bei anderen im PP-Entzug.

Glücklicherweise kann ich da Hoffnung verbreiten. Wenn ich auch (noch?) unter allerlei seltsamen bis beängstigenden Symptomen leide: DR & Co. gehören nicht mehr dazu. Diese Dinge haben sich nach und nach verflüchtigt. Dafür bin ich sehr dankbar.

Ich bedaure sehr, keine konkreten Tipps geben zu können. Mir halfen nur: Zeit, Geduld, Aussitzen.

Ich hoffe sehr, Du kannst einen Weg für Dich finden. Der über weitere Medikamente wird es sicher nicht sein.

Teilnahmsvolle Grüße von sleepless.
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 16.06.16, 10:07

oh nein, mein ganzer langer Beitrag ist weg :(

leo, in aller Kürze.
Wir stehen hinter unseren Forenregeln, aber wer sind wir uns das Recht herauszunehmen uns in Lebensentscheidungen Anderer einzumischen??? :o
Selbstverständlich bist du auch mit AD als Entzugsdeckelung weiterhin bei uns im Forum willkommen; es ist ja nicht so, dass du es dir nicht gut überlegt hast. :group:
Und du kämpfst wirklich schon viel zu lange; ich würde dir von Herzen Hilfe wünschen, wie auch immer geartet.
Weil so kann es einfach nicht weitergehen...

Zum Diazepam. Dass du es nicht verträgst wird an einer individuellen Empfindlichkeit liegen. Das ist gar nicht mal so selten; wir haben immer wieder Betroffene hier, die eine Umstellung auch nicht vertragen und meist nur das Benzo vertragen, das ihr Körper vom Ursprung aus kannte.
Gegen Substanz-Hypersensibilität ist leider kein Kraut gewachsen; ich z.B. vertrage Nasentropfen nicht, selbst in Baby-Formulierung. Es fühlt sich an, als ob die Tropfen mein Gehirn von der Nase aus auflösen würden - habe bislang auch noch keinen kennengelernt, dem es auch so ging; hake esfür mich persönlich unter "Schicksal" und "ist halt so" ab :roll: .

Zum Trimipramin, nein, das ist nicht mit Clozapin vergleichbar. Natürlich docken alle AD mehr oder weniger auch an den Rezeptoren an, an denen auch Neuroleptika andocken, aber das heißt nicht, dass es NL-artig wirkt. Es wirkt vor allem beruhigend, wie auch Amitriptylin.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von sigli » Donnerstag, 16.06.16, 10:09

Lieber Leo,

es tut mir sehr leid, wieviel du leiden musst und wie es so gar nicht besser wird. Ich kann dir keinen Rat geben; schon gar nicht ob du ein AD nehmen solltest, geschweige denn welches.

Doch ich kann dir von meinem Nachbarn erzählen. Dieser ist mittlerweile Ende 30, hatte in früher Jugend eine Rauschgift-Zeit hinter sich, in der er, wie er selbst erzählte, alles probiert hatte, was "der Markt" zu bieten hatte. Mit 15 wurde er von seiner Mutter zwangseingewiesen, in einem fürchterlichen Zustand.

Er hatte seitdem immer wieder Depressionen oder andere psychische Symptome. Seit ich ihn kenne - etwa seit 8 Jahren - hat er sich zweimal selbst in die Psychiatrie eingewiesen, weil es ihm so schlecht ging. Das erst Mal ist er mit einem AD entlassen worden, das er nach und nach wieder selbst reduzierte und irgendwann frei davon war.

Als er sich vor etwa 2 Jahren noch einmal selbst in die Psychiatrie einwies, weil es ihm wieder so schlecht ging, kam er mit 2 AD's und einem Neuroleptikum heraus. Diese 3 Medikamente nimmt er immer noch. Ich habe ihn einmal gefragt, ob er die nicht wieder absetzen will. Er antwortete mir, dass er diese weiter nehmen wird, weil er selber glaube, dass in seiner Jugend durch die Rauschgiftzeit so einiges in seinem Kopf kaputt gegangen sei. So etwa seine Worte.

Als Beobachter kann ich sagen, dass er seine Umschulung erfolgreich zu Ende gebracht hat und heute wieder 3 oder 4 Tage pro Woche arbeitet. Er macht einen stabilen Eindruck. Das hat natürlich nichts zu sagen. Mir sieht auch keiner an, wie lange ich Benzos genommen habe und dass ich immer noch auf Entzug bin.

Doch ich möchte damit sagen, dass man einfach nicht generell sagen kann, "auf keinen Fall AD's!" Ich habe durch die vielen, die hier von ihren Problemen damit geschrieben haben, mittlerweile einen Heidenrespekt davor. Aber meines Erachtens gibt es immer einen Punkt - wie auch z. B. bei User Wolfe - an dem man zumindest überlegt, ob ein AD eine, wenn vielleicht auch nur vorübergehende, Erleichterung bringen könnte.

Es ist ja definitiv so, dass hier, vor allem im AD-Forum, nur die Fälle sind, denen es richtig schlecht damit geht, die extreme Schwierigkeiten damit haben. Ich denke, es gibt aber auch Menschen, von denen niemand etwas hört, die vielleicht eine gewisse Erleichterung durch die Einnahme ihres AD's haben und vielleicht sogar froh sind, dass es dieses Medikament gibt. Ich möchte jetzt nicht davon sprechen, was ein AD alles noch später anrichten kann. Und ich möchte noch einmal betonen, dass ich dir auf keinen Fall zu einem AD raten möchte. Ich habe nur meine Beobachtung hier stehen lassen.

Ich wünsche dir auf jeden Fall gute Besserung und weise Entscheidungen.

Ganz liebe Grüße von

Sigli
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Montag, 31.10.16, 22:36

Hallo ihr Lieben
Ich wollte nach so langer zeit mich wieder mal melden
Bei mir hat sich nicht viel verändert obwohl ich vieles versucht habe seitdem..
Ich wollte mich bei euch bedanken für eure hilfe
Lg
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Lisamarie » Dienstag, 01.11.16, 10:10

Hallo Leo, das tut mir leid das sich bei dir nichts verändert hat, was hast du denn alles versucht ? Nimmst du ein AD ?
Gib bitte die Hoffnung nicht auf, sicher gibt es auch für dich einen Weg.
lg Petra
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Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Freitag, 04.11.16, 18:52

Hallo lisamarie
Dankeschön
Also ich war im kh die haben mir nl ad und atarax gegeben um von benzos weg zukommen die ich alle nicht vertragen habe und haben die symptome verschlechtert
Seit ich lorazepam reduziert habe
habe ich starke dp/dr,depression gedankenleere und dann sind die gedanken ganz durcheinander ich verliere mich immer wieder kurz in meinen gedanken und noch paar weitere komische symptome.. alles sehr komische symptome ob es entzugssymptome sind oder ob lorazepam da eine störung eingerichtet hat weiss ich nicht aber es ist verdammt unangenehm
Ich bin jetzt wieder bei
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von padma » Freitag, 04.11.16, 19:20

hallo Leo, :)

das war zu befürchten, dass du nichts vertragen wirst.
Seit ich lorazepam reduziert habe
habe ich starke dp/dr,depression gedankenleere und dann sind die gedanken ganz durcheinander ich verliere mich immer wieder kurz in meinen gedanken und noch paar weitere komische symptome..
Das ist sicher sehr schwer durchzustehen. Ich sehe keinen anderen Weg als trotzdem langsam abzudosieren.
Ich bin jetzt wieder bei
Lorazepam: 1/2-1/2-1mg
Valium:1-1-1mg
Das ist ja schon deutlich weniger, am 16.06. warst du noch bei:
Ich bin grad bei 2 mg lorazepam und 25mg diazepam täglich
Weiter so. :D

Könntest du bitte deine Signatur aktualisieren und auch den Verlauf 2015/16 aufnehmen?

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Absetzverlauf:
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8.03.2018: 0,35 mg :schnecke:


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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Kevin05 » Samstag, 05.11.16, 7:15

Hallo Leo,

schön, dass du mal wieder berichtet hast, wie es dir so ergangen ist bzw. ergeht. Klinik kann eine Option sein, wenn man viel Glück hat, die Regel ist es leider nicht, weil die Konzepte überall sehr ähnlich sind, weil sich leider niemand auskennt, was ja eigentlich überrascht, dass sich nämlich niemand auskennt außer den Betroffenen, zumal ja Ärzte auch oft Betroffene sind oder mal waren.

Da wird leider noch immer stur nach einem Konzept behandelt, wo ich mich als Betroffener manchmal frage, um was geht es eigentlich - geht es denen wirklich drum mir ernsthaft zu helfen oder geht es vielleicht auch hier nur um Geld, weil Kliniken müssen Auslastung haben, Rehakliniken müssen Auslastung haben und die Pharmaindustrie verdient auch gutes Geld und zu guter Letzt sind wir Betroffene ja ein lebenslanges Geschäft für viele Anlaufstellen.

Deshalb unterstelle ich vielen, dass es dabei nicht darum geht, ernsthaft zu helfen. Eine Beschuldigung meinerseits, zu der ich aber stehe, weil wenn man ein wenig tiefer die Zusammenhänge anfängt zu verstehen, wie unsere Gesellschaftssysteme so funktionieren, dann sind meine Schlüsse durchaus nachvollziehbar.

Dass diese Art der Behandlung nur schiefgehen konnte, war mir klar und das brauche ich gar nicht betonen, weil es jedem hier vermutlich klar wäre, weil es einfach die Erfahrung von vielen ist, die meisten Beiträgen hier sprechen eine klare Sprache.

Aber das was ich da geschrieben habe, bringt dich wenig weiter und ist vermutlich nur ein Nebenthema, aber mir war es wichtig zu sagen, dass ich vieles da wirklich durchschaut habe und damit meine ich nicht nur die Pharmaindustrie bzw. das Medizinwesen.

Dein Weg? Wie Padma schrieb - leider geht es wohl nur mit einer stabilen Dosis und dann langsam runter, soweit es halt geht und sich so optimale Lebensbedingungen wie möglich unter den gegebenen Umständen schaffen.

Das was du tun kannst sind "aus meiner Erfahrung" nur Dinge, die du selbst machst, keine Experimente, die bringen nichts.

So lange du nicht bei dir alleine ansetzt und verstehst, dass du auch alleine bist, mit dem Problem, wird ein Wandel schwer. Es gibt ja viele Realitäten in unserer Welt, selbst wenn ich wenig Menschen kenne, die das geschafft haben, bin ich überzeugt, es gibt Millionen, die es geschafft haben. Es nehmen ja auch viele Millionen Menschen und einige davon haben es geschafft, das sagt mir meine Logik schon.

Also es gibt genug Hoffnung auf Veränderung. Ich lebe seit ca. 1 Monat alleine und in Bezug auf meine Medikamente habe ich keine Ausrutscher mehr, zuerst habe ich mich stabilisiert und dann langsam 1 mg immer reduziert. Das ist jetzt nichts bahnbrechendes, weil der Zeitraum sehr kurz ist, aber die letzten 5 Jahre ist mir das nicht gelungen. Das Alleinsein tut mir gut! Ich bin viel ruhiger und ich meide Menschen, die mir nicht gut tun so gut es geht. Ich denke, es wird lange dauern, ich mein die Symptome, die Schmerzen, vermutlich Jahre, aber ich bin optimistisch, dass ich mit den Medikament runterkomme, wie weit weiß ich nicht, aber ich sehe schon, dass z.B. meine Lebensumstände sehr großen Einfluss auf mein Befinden hatten. Ich hab sogar Leuten gesagt, die mich treffen wollten - ja, ich habe Zeit, aber ich will sie nicht mit dir oder ihnen verbringen, das war sehr direkt, aber ehrlich, heißt man muss eben das Beste für sich machen und für mich ist Alleinsein gut, weil ich auch viel Zeit habe, das zu tun, was ich jahrelang nicht tun konnte, nämlich viel Meditieren - das heilt nicht, aber es hilft und ich mache es gerne, lieber als irgendeine andere sinnlose Tätigkeit und wenn ich Beschäftigung will dann spiel ich mit meinem Hund oder wir gehen spazieren.

Gut, leider viel zu lange geschrieben, alles Gute und ich wünsche dir, dass von meinen Erkenntnissen bzw. denen die dir viele andere hier schon geschrieben haben die richtigen Schlüsse ziehst und die richtigen Entscheidungen für dein Leben triffst, weil dein Leben ist ja da, du musst es nur wieder leben lernen, dich spüren, alles Liebe Kevin
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Siggi » Samstag, 05.11.16, 10:33

guten Morgen, lieber Kevin, :hug:
und liebe Leo()sorry, ist ja dein thread) :?

mit sehr viel Freude und Anteilnahme habe ich deinen Bericht und deine wertvollen kleinen Veränderungen gelesen.
Es macht mich sehr froh, dass du es im Moment schaffst, dein Alleinleben als Bereicherung zu erkennen.
Ja, das kann sie absolut sein :D
Es geht nichts über den weisen Spruch, dass Zweisamkeit ,die vereinnahmt, demütigt, herzlos und ablehnend ist,
zur schlimmsten und tödlichsten Einsamkeit zu Zweit mutieren kann..... (sind auch gemachte Erfahungen von mir )

Ich wünsche dir von Herzen, dass du immer mehr Gefallen an dir findest , du endlich einsiehst, was für ein wertvolles
Wesen du bist, für dich und auch für Andere .
Zweisamkeit mit sich, kann viel innere Ruhe und Zufriedenheit bringen.

Ich drücke dich ganz herzlich auf deinen begonnenen Weg und weiß, dass du mit dieser Einstellung so peu à peu deine Medikamentenreduktion schaffst, und somit auch sicher einige deiner körperlichen Beschwerden geringer werden...
ganz zu schweigen von dem Gefühl verd... stolz auf dich sein zu dürfen und auf diese Leistung blicken zu dürfen :sports:

Ich wünsche dir alles Liebe :hug:
herzlichst
Siggi
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Kevin05 » Samstag, 05.11.16, 14:05

Hallo Leo,

ja etwas wichtiges hab ich auch vergessen nämlich wie Padma zu erwähnen, dass du sehr wohl Fortschritte gemacht hast und deine Dosis zumindest deutlich verringern konntest. Das ist doch auch Erfolg, es dauert eben seine Zeit und die Geduld musst du haben, einfach jetzt dran bleiben und weitermachen.

Du hast ja sehr wenig über dein Umfeld geschrieben, aber ich denke, da kann man sicher immer ansetzen, Menschen die dir gut tun diesen Kontakt suchen und die dir weniger gut tun auch wenn das egoistisch klingen mag dich von denen fernhalten.

Ich denke das ist mal die Basis um überhaupt anfangen zu können, dass die Rahmenbedingungen gut sind.

@Siggi: Danke für deine lieben Worte, hab dir geschrieben.

LG Kevin
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Samstag, 12.11.16, 15:34

Hallo padma
Hallo kevin
Ich habe nur lorazepam reduziert aber insgesamt ist es die gleiche dosis
10diazepam -10-10=30 mg
Lorazepam :1/2-1/2-1=2 mg

Ich habe eine frage ihr
Kann man auch entzugssymptome bekommen wenn man von lorazepam auf diazepam umstellt?
Seit ich lorazepam reduzierte habe ich starke dp/dr und und noch paar andere symptome
Seit drei tagen habe ich nochmal 1/2lorazepam durch 5mg diazepam ersetzt also nicht wirklich reduziert nur umgestellt
Doch seitdem habe ich sehr starke symptome vor allem starke dp/dr gedankenleere usw

Lg
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von sigli » Samstag, 12.11.16, 16:56

Hallo Leo,

das ist ganz sicher, dass du durch die Substitution, auch wenn sie erst teilweise geschehen ist, Probleme bekommen kannst.

Als ich selbst von Musaril auf Diazepam umgestellt hatte (ich habe mir 3 Monate Zeit gelassen, weil es Musaril nicht mehr gab und ich in dieser Zeit von 3 Monaten eben umgestellt haben musste) habe ich die ersten 4 Wochen mich ganz gut gefühlt, dann aber haben heftige Probleme angefangen.

Es ist einfach so, dass, wenn man substituiert, sich auch von dem alten Mittel entwöhnt bzw. einen Entzug von diesem Mittel (in deinem Fall Lorazepam) macht. Das ist nicht weg zu reden.

Diese Dp/Dr... hattest du das schon vor dem Einschleichen von Diazepam?

Und verstehe ich das richtig, dass du nur noch 2 mg Lorazepam einnimmst? Du hast doch bis vor kurzem noch 7,5 mg Lorazepam eingenommen oder? Kannst du das mal zeitlich etwas erklären? Oder habe ich das falsch verstanden?

lg von Sigli
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Samstag, 12.11.16, 20:10

Hallo sigli

Dp/dr habe ich seit 2008 von cannabiskonsum aber sehr sehr schwach es war nicht mal eine richtige dp/dr ich war nur stark benommen fühlte mich wie betrunken aber nur wenn ich wenig schlaf hatte
Aber ok sagen wir es war eine dp/dr

Richtig starke dp/dr habe ich erst 2013 bekommen als ich angefangen lorazepam zunehmen
Viel schlimmer wurde es 2014 als ich angefangen lorazepam zu reduzieren
Jetzt wo ich nur noch 2-1,5mg pro tag nehme ist es nicht mehr auszuhalten
Jetzt sind aber noch weiter symptome dazukommen mein gehirn ist extrem gereizt lorazepam hat alles durcheinander gebracht
Es sind viele komische symptome
Zb wie wenn ich mein linke hand bewegen will bewege ich ungewollt die rechte
Ich kann meine gedanken nicht kontrollieren mein kopf ist einfach komplett leer
Naja die letzteren symptome die ich jetzt habe sind schwer zu erklären
War auch im kh beim neurologen psychiater psychologen usw die haben auch keine erklärung dafür

Also 2013 war ich bei 7,5mg 2014 habe ich auf 4mg reduziert jetzt bin ich wie gesagt bei 2mg seit drei tage 1,5mg + das diazepam ..
2010 Diagnose: Depression
von 2010-2012 paroxetin
2012 paroxetin abgesetzt seitdem über 20 verschiedene Antidepressiva und 5-6 neuroleptika ausprobiert

2013 lorazepam 7,5mg täglich
april 2014 nur noch 4mg lorazepam bis heute

2016: valium 30mg lorazepam 1mg
Juli 2017 valium 10mg lorazepam 3mg
Januar 2018 valium 10mg abgesetzt
lorazepam 3,5-4mg

sigli
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von sigli » Samstag, 12.11.16, 21:39

Hallo Leo,

ich finde es ganz klasse, wie du konsequent reduzierst. Aber vielleicht solltest du, wenn du so starke Symptome hast, dass es zu belastend für dich, "nur" substituieren, also nur etwas mehr Lorazepam gegen Dia eintauschen. Glaubst du, dass deine Symptome besser werden, wenn du weiter Lorazepam reduzierst?

lg von Sigli
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leo7
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Mittwoch, 16.11.16, 19:47

Hallo sigli

Lorazepam hat bei mir keine wirkung oder nur minimal also es bringt nichts wenn ich nur etwas mehr aufdosiere da müsste ich ganz schön viel nehmen damit es eine wirkung hat
Und ausserdem will ich lorazepam so schnell wie möglich absetzen dann sehe ich weiter was passiert
Viel schlimmer kann es nicht mehr werden
Lg
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Kevin05
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Kevin05
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Kevin05 » Freitag, 18.11.16, 15:20

Hallo Leo,
Und ausserdem will ich lorazepam so schnell wie möglich absetzen dann sehe ich weiter was passiert
Viel schlimmer kann es nicht mehr werden
Finde diesen Satz sehr schön und genau das ist es, es wird nicht schlimmer, es gibt keinen Grund Angst zu haben, weil du ganz tief unten warst und jetzt wirst du das packen, egal wie, aber ich glaub ganz fest an dich und das ist keine Durchhalteparole sondern du wirst das jetzt einfach richtig machen, weil du genug Erfahrung hast, um genau das richtige zu tun und dazu brauchst du niemanden, du schaffst das alleine, weil du hast dich nicht aufgegeben und da ist eine Kraft in dir, die dich zurückbringt ins Leben, lass von dir hören und hab einfach bitte keine Angst und sorg dich nicht, weil es gut wird, alles Gute, Kevin
Diazepam Abhängigkeit seit langer Zeit

leo7
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Samstag, 25.02.17, 12:26

Hallo ihr Lieben :)
Ich hoffe es geht euch gut
Ich habe mich lange hier nicht mehr gemeldet weil ich dachte ich nerve euch hier nur noch mit meinen problemen
Ihr seid alle lieb und wollt mir helfen aber ihr wisst auch nicht mehr WIE da meine symptome sehr kompliziert sind
Auch die ärzte bei denen ich war konnten mir noch keine 100% Diagnose feststellen
ich habe starke dp/dr und noch paar andere symptome wie gedankenleere wortfindungsstörung oder meine gedanken sind völlig durcheinander starke Konzentrationstörung ich fühle mich wie paralysiert im kopf .. diese symptome hatte ich früher nicht vorher hatte ich auch ein paar probleme VON CANNABIS aber es waren noch ganz andere symptome Die die ich jetzt habe kommen erst seit ich lorazepam nehme und sie werden noch schlimmer wenn ich lorazepam reduziere
Ich habe versucht mit anderen medikamenten aber keine besserung im gegenteil es wird schlimmer

Ich denke da mein ZNS sehr gereizt wurde von cannabis als ich vor 7 jahren konsumiert habe und jetzt von benzos noch viel viel mehr

Da ich was machen MUSS hat mir ein arzt vorgeschlagen mit magnetstimulation TMS zu versuchen
Am montag habe ich ein termin für magnetstimulation doch ich bin mir nicht sicher ob es mir helfen wird ich habe angst das es sogar noch schlimmer wird
Was denkt ihr sollte ich es versuchen? Hatte jemand Erfahrung mit tms?

Lg
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