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Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
leo7
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Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Samstag, 17.01.15, 22:21

Hallo ihr lieben ich bin neu hier und bräuchte eure Hilfe

Also ich nehme lorazepam seit schon 2jahren wegen Angst und depression da ich keine Antidepressiva vertragen kann erst 2,5mg morgens -2,5 mittags und2mg abends habe dann aber vor 8monate runterdosiert auf 1,5-1,5-1,5 mg.
Nun das problem das ich seit 4 5monate habe ist das ich alle 6stunden lorazepam brauche
Wenn ich nach6stunden mal die tabletten nicht nehme habe ich krasse symptome wie ich fühle spüre nichts mehr ich kann nichts denken das denken ist unmöglich sogar das sehen fühle/spüre ich nicht das sehen nicht zu fühlen ist sehr hart
Kann nichts erkennen ich sehe natürlich alles aber ich fühle oder spüre es einfach nicht besser kann ich es nicht erklären weil es ein sehr komisches Gefühl ist.
Oder wenn ich meine linke Hand bewegen möchte bewege ich meine rechte Hand ohne es zu wollen mein Gehirn tut das was er will nicht was ich will.
Dann bin ich noch wie stark betrunken völlig verwirrt habe so einen starken druck im kopf und krämpfe
Und dann wenn ich nach 6stunden lorazepam nehme wird manchmal alles besser ausser dieses starke druck im kopf und krämpfe

Al das hatte ich vor 2jahre natürlich nicht

Dann vor 4wochen habe ich nochmal 0,5mg runterdosiert hat gut geklappt bis gestern
Denn seit gestern habe ich noch stärkere krämpfe kann schwer atmen Atemnot ich habe so ein gefühl das mein rachen krampft und somit ich nicht atmen kann
Jetzt habe ich noch wahrnehmungstörungen und bin sehr stark verwirrt
Kann nicht mal bis 3zählen
Mich interessiert jetzt ob es Nebenwirkungen sind von lorazepam oder entzugsymptome ?
Weil auch wenn ich lorazepam nehme habe ich fast die gleichen Symptome

Und noch eine Frage hätte ich gestern habe ich vom arzt mianserine 10mg bekommen und solle lorazepam langsam absetzen 0,5mg alle 30tage nur habe ich gelesen das mianserine auch krämpfe auslöst oder verstärkt hmm ich sollte es schon gestern anfangen sie zu nehmen habe mich aber nicht getraut
Mein arzt meinte es sei kein Problem bei niedriger Dosis hmm was meint ihr ?

Vielen dank

Kevin05
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Re: Absetzeracheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Kevin05 » Samstag, 17.01.15, 22:50

Hallo willkommen,

du warst im Hochdosisbereich lange, das hat Spuren hinterlassen. Deine Frage ob es Absetzerscheinungen sind oder Nebenwirkungen ist aus meiner Sicht nicht zu klären. Mittel gegen Krämpfe können Krämpfe erst erzeugen, also das würde ich mir gut überlegen, da kenn ich tatsächlich Leute, die keine hatten und nach der Gabe dieser Medikamente erst welche bekamen.

Deine Strategie und die wird dir vermutlich fast jeder hier schreiben kann nur sein Umstellen auf Diazepam - Anfangsdosis relativ hoch 40-50 mg - das deckelt deine Symptome definitiv, das Lorazepam weg, das Krampfmittel gar nicht nehmen, das Diazepam wird dich schützen.

Sei froh, dass du nur "Tavor" genommen hast bis dato, Hände weg von anderen Substanzgruppen! Realistisch musst du einige Monate rechnen, dass du dich wieder fängst, aber eine Stabilisierung kann schnell auch erfolgen. Ich möchte dir auch Dinge raten, die nicht ewig dauern, daher kannst du versuchen hoch anzusetzen mit dem Diazepam und relativ zügig auf 20-30 mg runter innerhalb von vielleicht 3 Monaten und dann die Schritte auf 2 mg reduzieren alle 2-3 Wochen je nachdem wie du dich fühlst, ab 15 mg nur mehr in 0,5 - 1 mg Schritten runter. Das ist vielleicht nicht übliche Methode sondern etwas schneller, aber jemand hier hat das schon geschafft, also es ist möglich, aber du kannst auch langsamer runtergehen nach Asthon, dein Körper wird dir die Antwort geben, wenn du es nur mit Diazepam schaffst wäre es ideal. Ich vertrage übrigens auch kein AD, daher hab ich auch keine Wahl.

Ärzten brauchst du nichts glauben, sie sollen dich unterstützen in dem was du willst und lass dir nichts einreden, sie haben keine Ahnung - KEINER. Ich lasse auch das Argument nicht gelten, dass hunderten Millionen von Menschen diese Substanzen geholfen haben, weil das ist auch eine Lüge, weil wie geht es denn diesen? Das weiß niemand, aber das ist das Hauptargument der Ärzte. Ich glaube nicht, dass wir hier eine Gruppe von Außenseitern sind die alle samt zu schwach sind oder seltsam, dass wir so reagieren, nein, ich glaube dass das hier repräsentativ ist.

Du musst entscheiden es ist dein Leben, entweder du hörst auf die Ärzte oder du hilfst dir selber, die zwei Wege gibt es, wenn du den Weg der Ärzte weiter gehst wirst du nie mehr ein normales Leben führen - ich wage diese Prognose auch wenn sie nicht ermutigend ist, aber sie soll als Warnung stehen, alles Gute bei deiner Entscheidungsfindung.

Und nochmals welches Symptom von was kommt ist egal, das Ziel zählt, alles andere geht von selber dann weg.
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Benzodiazepin Einnahme seit 1989
(8 Monate durchgehend Bromazepam hoch dosiert genommen - kalt ohne Probleme abgesetzt!)
bis 2003 sporadisch - meiner Ansicht nach keine Abhängigkeit
zwischen 2003-2006 definitiv starke Abhängigkeit/Sucht
Auslöser: Meine erste Scheidung und eine Schilddrüsen-OP
ca. 6-7 Monate auch stärkeren Alkoholkonsum, also zwischen 2005-2006 (vorher niemals Alkohol getrunken, danach auch nie mehr bis heute, auch keinerlei Bedürfnis)
2006 Kalter Entzug ca. 3 Wochen stationär mit Trazodon als Ersatzmittel, nach 3 Monaten kalt auch dieses abgesetzt.
dann bis ca. 2011 sehr sporadische Einnahme von Diazepam ohne das Gefühl abhängig zu sein.
Dann aufgrund unerklärlicher gesundheitlicher Probleme erneut Diazepam abhängig bis heute - also leider schon ziemlich lang.
Niemals Einnahme von irgendwelchen Drogen, auch meine Medikamente wurden mir ausschließlich über den Arzt verschrieben.
Ich bin nach wie vor berufstätig 40 Stunden und gesundheitlich natürlich weiterhin Probleme, die in den Benzobereich passen wie Muskel-, Gelenksprobleme, Angst, Schlafprobleme, Gedächtnisprobleme, Augenprobleme leider (feuchte Makula) usw. - aber es ist wie es ist.
Andere Medikamentengruppen habe ich kaum konsumiert, wäre auch ohne Erfolg gewesen.
Dosierung? War sehr unterschiedlich, manchmal hoch, heißt über 30 mg Diazepam täglich, manchmal konstant 5-15 mg.
Zur Zeit nicht wirklich konstant und zu viel.

Nachtrag: Warum schreibe ich das? Weil jemand gefragt hat von den neuen Mitgliedern, dass ich eine Signatur schreiben soll im Sinne, dass man sich die gesundheitlichen Probleme erklären kann. Also 99,9% Benzodiazepine - keine Drogen! Und kurzfristig Alkohol.


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Re: Absetzeracheinungen durch lorazepam?

Beitrag von padma » Sonntag, 18.01.15, 13:26

Hallo Leo, :)

auch von mir noch herzlich willkommen.

Du hast wirklich ein grosses Problem, hattest eine extreme Dosis an Lorazepam genommen. :shock: Wenn du aktuell 4 mg nimmst, bist du immer noch im Hochdosisbereich.
Wenn ich nach6stunden mal die tabletten nicht nehme habe ich krasse symptome
Lorazepam hat eine sehr kurze Halbwertszeit, d.h.der Spiegel fällt sehr schnell ab. Du bist dann 6 Stunden nach der Einnahme bereits im Entzug.
Und dann wenn ich nach 6stunden lorazepam nehme wird manchmal alles besser ausser dieses starke druck im kopf und krämpfe
Die Symptome, die weg gehen sind auf jeden Fall Entzugssymptome. Die anderen können auch Entzugssymptome sein, weil die Dosis evtl. nicht ausreichend ist. Du warst ja sehr hoch, und dein Nervensystem hat sich vermutlich an die niedrigere Dosis noch nicht angepasst. Nebenwirkungen können auch mit reinspielen.

Du hast so starke Entzugssymptome, dass es kaum möglich sein wird, das Lorazepam direkt zu entziehen. (das ist sowieso extrem schwierig, wegen der kurzen Halbwertszeit).

Wie Kevin :) dir schon schrieb, empfehlen wir hier den Entzug nach Ashton, d.h. es wird erst auf Diazepam umgestellt und das dann langsam entzogen.
Lies dich bitte hier ein: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=6465
Hier eine Beispieltabelle für Lorazepam http://www.adfd.org/content/benzos/Tabelle5.html

4 mg Lorazepam entspricht ca. 40 mg Diazepam, wobei du evtl. mehr brauchen wirst, weil du bei 4 mg Lorazepam bereits im Entzug bist.

Das gibt dir schon mal einen gewissen Einblick, bei den konkreten Schritten unterstützen wir dich dann gerne.
Und noch eine Frage hätte ich gestern habe ich vom arzt mianserine 10mg bekommen und solle lorazepam langsam absetzen 0,5mg alle 30tage nur habe ich gelesen das mianserine auch krämpfe auslöst oder verstärkt hmm ich sollte es schon gestern anfangen sie zu nehmen habe mich aber nicht getraut
Mein arzt meinte es sei kein Problem bei niedriger Dosis hmm was meint ihr ?
Minaserin ist ein trizyklisches Antidepressiva, Ärzte geben diese gerne als Entzugshilfe. Das Problem ist, dass auch diese Medikamente körperlich abhängig machen und später langsam ausgeschlichen werden müssen. Ausserdem können auch sie Nebenwirkungen haben.

Wir empfehlen hier, so langsam und schonend abzusetzen, dass keine weitere Medikamente eingenommen werden müssen.

Ob es die Krämpfe, die du schon hast verstärken würde, kann ich dir nicht sagen.
Also ich nehme lorazepam seit schon 2jahren wegen Angst und depression
Wichtig ist natürlich auch, dass du andere Wege findest mit der Angst und Depression umzugehen. Ansonsten werden die beim Absetzen wieder durchkommen. Machst du Psychotherapie?

Liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Absetzverlauf:
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Re: Absetzeracheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Kevin05 » Sonntag, 18.01.15, 15:01

Mein Neurologe meinte einmal als ich ihm ein altes AD vorschlug zum Schlafen, dass es die Krampfneigung hinaufsetzt, also beim Lesen von Padmas Beitrag ist mir das wieder eingefallen, also vorsichtig mit allem. Wie Padma schrieb mit dem Diazepam relativ hoch beginnen und dann runter. Normal ist es auch nur mit dem Diazepam schaffbar, wenn du stark und konsequent bleibst wie viele hier - das ist der Weg und eben alternative Strategien auch wie Padma schrieb. Ich will mich hier nicht so einbringen, weil ich gehöre nicht zu denen, die ich oben lobend erwähnt habe, aber das Positive ist, dass der Großteil wirklich gut damit zurecht kommt und es den meisten den Umständen entsprechend gut geht und vor allem, dass sie stabil leben können und dass es nicht nur Kampf ist sondern dass die Mehrzahl der Stunden wirklich glaub ich okay ist, zumindest, wenn man es richtig macht. Also halt dich an die bei denen es funktioniert, bei denen es nicht so gut klappt, bei denen liegt es nicht am System sondern wie soll ich sagen, dass sie eben irgendwas nicht so richtig machen. Aber Asthon ist der richtige und einzige Weg auch für dich glaub mir. Alles andere verlängert dein Leid und das soll nicht passieren sondern du kannst es in einem Zeitraum von vielleicht 1-2 Jahren schaffen, dass es dir wieder ganz gut geht, auch wenn das lange klingt, aber überleg mal wie lange es dir schon schlecht ging, da sind dann 1-2 Jahre nicht viel, außerdem wird es dir in den 1-2 Jahren deutlich besser gehen als jetzt, alles Gute Kevin
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ca. 6-7 Monate auch stärkeren Alkoholkonsum, also zwischen 2005-2006 (vorher niemals Alkohol getrunken, danach auch nie mehr bis heute, auch keinerlei Bedürfnis)
2006 Kalter Entzug ca. 3 Wochen stationär mit Trazodon als Ersatzmittel, nach 3 Monaten kalt auch dieses abgesetzt.
dann bis ca. 2011 sehr sporadische Einnahme von Diazepam ohne das Gefühl abhängig zu sein.
Dann aufgrund unerklärlicher gesundheitlicher Probleme erneut Diazepam abhängig bis heute - also leider schon ziemlich lang.
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Andere Medikamentengruppen habe ich kaum konsumiert, wäre auch ohne Erfolg gewesen.
Dosierung? War sehr unterschiedlich, manchmal hoch, heißt über 30 mg Diazepam täglich, manchmal konstant 5-15 mg.
Zur Zeit nicht wirklich konstant und zu viel.

Nachtrag: Warum schreibe ich das? Weil jemand gefragt hat von den neuen Mitgliedern, dass ich eine Signatur schreiben soll im Sinne, dass man sich die gesundheitlichen Probleme erklären kann. Also 99,9% Benzodiazepine - keine Drogen! Und kurzfristig Alkohol.


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Re: Absetzeracheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Donnerstag, 22.01.15, 14:17

Vielen dank für eure antworten ihr seit wirklich lieb

Nur ich habe entschieden das lorazepam so schnell wie möglich abzusetzen
Ich kann nicht mehr ich halte diese Nebenwirkungen nicht mehr aus jetzt habe ich noch Halluzinationen bekommen und heute morgen hätte ich beinahe das bewusstsein verloren..
Und diesen druck im kopf und das ich schwer atmen kann halte ich nicht mehr aus
Dann seit paar tagen habe ich immer diese gedanken mir das Leben zu nehmen

Sicher ist da auch die depression aber mehr die Nebenwirkungen von lorazepam da bin ich mir jetzt ziemlich sicher

Das Problem ist ja ich kann kein einziges ad vertragen und durch lorazepam habe ich das gefühl das meine depression sich nur verschlimmert

Also ich habe mehr Nebenwirkungen als positive Wirkung von lorazepam

1 2jahre um es abzusetzen ist mir zu lange grade in meiner situation

Also wie ihr es mir vorgeschlagen habt alle 4 6wochen 10% runter ist sicher die beste Option es abzusetzen aber wie setzt man es am besten im Notfall ab ?

Vielen dank
2010 Diagnose: Depression
von 2010-2012 paroxetin
2012 paroxetin abgesetzt seitdem über 20 verschiedene Antidepressiva und 5-6 neuroleptika ausprobiert

2013 lorazepam 7,5mg täglich
april 2014 nur noch 4mg lorazepam bis heute

2016: valium 30mg lorazepam 1mg
Juli 2017 valium 10mg lorazepam 3mg
Januar 2018 valium 10mg abgesetzt
lorazepam 3,5-4mg

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Re: Absetzeracheinungen durch lorazepam?

Beitrag von padma » Donnerstag, 22.01.15, 18:40

Hallo Leo, :)

Das hört sich sehr schlimm an. Bitte versprich uns, dass du im Notfall dir Hilfe holst. Der Schutz des Lebens geht immer vor.

Von dieser hohen Lorazepamdosis schnell runter zu kommen ist meiner Einschätzung nach zuhause kaum möglich. Und ein Turboentzug in einer Klinik zieht i.d.R. schwerwiegende Probleme nach sich. Zumal du da Ersatzstoffe bekommen würdest, die dann wiederum auch Probleme machen.

Ich vermute, dass zumindest ein Teil deiner Symptome bereits jetzt Entzugssymptome sind, da die Symptomatik ja bei dem schnellen Abdosieren aufgetreten ist.

Ich denke, das beste wäre schnellstmöglich auf Diazepam umzustellen, damit du dich stabilisieren kannst.

Pass auf dich auf, :hug:

liebe Grüsse,
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Re: Absetzeracheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Lisamarie » Freitag, 23.01.15, 14:36

Hallo Leo, du bist in einer schlimmen Situation und das einzigste was wir dir wirklich raten müssen das du bitte sofort die nächste Klinik aufsuchen solltest. Da wir Angst um dein Leben haben , gehe selber hin, so kannst du dann entscheiden ob dir der geschützte Raum gut tut . Und wenn es dir wieder besser geht kannst du alleine entscheiden ob du wieder nach Hause gehst. Also wir sind sehr alarmiert wegen deinem Zustand und wenn du jetzt noch selbstständig das Lorazepan runterfahren willst und das ganze schnell wie du schreibst kommst du wirklich in Teufels Küche. Geh zum Hausarzt und lass dir eine Überweisung geben das du dich heute noch in eine geschützten Raum begeben kannst.
Alles gute wünscht dir Petra
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2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Absetzeracheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Toku » Freitag, 23.01.15, 15:09

Lisamarie hat geschrieben:Hallo Leo, du bist in einer schlimmen Situation und das einzigste was wir dir wirklich raten müssen das du bitte sofort die nächste Klinik aufsuchen solltest. Da wir Angst um dein Leben haben , gehe selber hin, so kannst du dann entscheiden ob dir der geschützte Raum gut tut . Und wenn es dir wieder besser geht kannst du alleine entscheiden ob du wieder nach Hause gehst. Also wir sind sehr alarmiert wegen deinem Zustand und wenn du jetzt noch selbstständig das Lorazepan runterfahren willst und das ganze schnell wie du schreibst kommst du wirklich in Teufels Küche. Geh zum Hausarzt und lass dir eine Überweisung geben das du dich heute noch in eine geschützten Raum begeben kannst.
Alles gute wünscht dir Petra
Hallo Leo,
ich habe deinen Beitrag hier mit großem Interesse gelesen und kann aus eigener Erfahrung deine verzweifelte Lage gut nachempfinden. Ich kann mich deshalb nur dem Rat von Padma und Lismarie anschließen und Dir empfehlen, einen Arzt oder am besten direkt eine Klinik aufzusuchen. Ich war selber 25 Jahre Benzo (Prazepam) abhängig, 2001 stationärer Entzug, der 4 Monate dauerte mit all den genannten Entzugssymptomen, die später zuhause noch weiter andauerten und langsam nach und nach abflauten. - Die Symptome die Du hast, hören sich stark nach einer heftigen Entzugssymptomatik an, weniger nach NW. Du könntest auch, wie bei mir früher, eine Toleranz entwickelt haben, d.h. die bisherige Dosis reicht nicht mehr aus, um die entsprechende Wirkung zu erzielen und du kommst bei der "normalen" Dosis schon in einen Entzug. Heißt: du müssest die Dosis weiter erhöhen, um eine gleiche Wirkung zu erzielen. Das würde aber in einen Teufelskreislauf münden, weil du immer brauchen würdest. Vorher hattest du ja die Symptome auch nicht, daher ist es unwahrscheinlich, dass auf einmal neue Nebenwirkungen auftreten sollten. Ich hatte auch von Verwirrtheit, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Überempfindlichkeit gegen alle lauten Geräusche, Halluzinationen, Derealisationen, Schalflosigkeit über 3 Monate, Herzstolpern, Herzdruck, Atemnot und viel mehr....Horror. Und wenn bei dir auch schon zerebrale Krämpfe und Halluzinationen, Atemnot etc. auftreten, solltest du diese Entzugssymptome nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Behandlung gehört dringend in sichere Hände zum Schutz deines Lebens und damit es dir besser geht. Ich spreche wirklich aus Erfahrung. Die Kliniker haben schon die richtige Erfahrung und man kann sich ja mitteilen was evtl. Unverträglichkeiten angeht. Und dir wird es nach und nach besser gehen. - Mit anderen Medis, die Du als Ersatz nehmen kannst als Übergang, kenne ich mich nicht so aus. Aber da hast du ja hier im Thread schon einige Empfehlungen bekommen. Aber besser ist, in deinem Fall, weil es dir so schlecht geht, dies von Fachleuten behandeln zu lassen. Letztendlich musst du aber selber entscheiden, was für Dich der richtige Weg ist. Aber viel Glück, halte durch. Es lohnt sich. Spreche aus eigener Erfahrung, wie gesagt. liebe Grüße Thomas.
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Re: Absetzeracheinungen durch lorazepam?

Beitrag von padma » Dienstag, 27.01.15, 17:06

Hallo Leo, :)

wie geht es dir ?

Liebe Grüsse,
padma
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Donnerstag, 29.01.15, 20:39

Hallo :)

Naja mir geht es nicht so gut
zwar habe ich nicht mehr solche krämpfe dafür aber wahrnehmungstörungen
und so ein gefühl das ich gar nicht klar im kopf bin so als wäre ich stark betrunken
Um mein name zu schreiben brauche ich 3-4minuten weil ich i-wie nicht mehr denken kann
Oder fernsehen geht auch nicht weil ich nichts verstehe ich kann ein Film nicht folgen
Obwohl ich noch 1,5-1,5-0,5 mg nehme ich habe nur 0,5mg weggelassen und das seit4wochen schon
Sind das entzugerscheinungen ?
I-wie habe ich das gefühl das ich eine psychose bekommen habe
Kann lorazepam eine psychose auslösen?
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2012 paroxetin abgesetzt seitdem über 20 verschiedene Antidepressiva und 5-6 neuroleptika ausprobiert

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april 2014 nur noch 4mg lorazepam bis heute

2016: valium 30mg lorazepam 1mg
Juli 2017 valium 10mg lorazepam 3mg
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von padma » Donnerstag, 29.01.15, 21:03

Hallo Leo, :)

danke, dass du dich gemeldet hast
Dass du keine Krämpfe mehr hast ist schon mal gut. Ansonsten hört es sich weiterhin sehr kritisch an.

Wahrnehmungsstörungen, Verrwirtheit, nicht denken können, können alles Entzugssymptome sein. Ich denke, dass du im Entzug bist.
I-wie habe ich das gefühl das ich eine psychose bekommen habe
Was genau meinst du damit?
Kann lorazepam eine psychose auslösen?
Eine wirkliche Psychose soviel ich weiss nicht. Allerdings können Halluzinationen, starke Erregung, Verwirrtheitszustände Nebenwirkungen sein.
Obwohl ich noch 1,5-1,5-0,5 mg nehme ich habe nur 0,5mg weggelassen und das seit4wochen schon
Sind das entzugerscheinungen ?
0,5 mg Lorazepam ist nicht wenig, es entspricht 5 mg Diazepam. Und da bei dir wohl eine sehr starke Toleranzentwicklung
vorliegt, können das durchaus Entzugserscheinungen sein.

Ich fände es weiterhin am besten, wenn du unter ärztlicher Begleitung auf Diazepam umstellen würdest. Damit dann zunächst so hoch zu gehen, dass du dich einigermassen stabilisieren kannst,

alles Gute,
padma
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Dienstag, 24.02.15, 17:50

Hallo ihr lieben
ich habe mich lange nicht gemeldet weil ich einige Zeit kein Internet hatte.
Übermorgen habe ich ein termin beim Arzt
und wollte euch fragen ob es besser wäre lorazepam für clorazepate oder rivotril umzutauschen ?
Und noch eine frage hätte ich an euch ihr kennt euch sehr gut mit benzodiazepine aus
da ich befürchte das ich vergiftet bin
ich nehme ja immer noch die gleiche dosis aber jetzt habe ich richtig harte symptome also wenn ich lorazepam nehme dann habe ich
starke bewusstseinstörung ,Atemnot Schwindel habe das gefühl umzukippen in ohnmacht zufallen
taubheitsgefühl und dann habe ich noch so ein gefühl das mein geist von meinen körper getrennt ist neben sich steht sorry ich kann es nicht besser beschreiben

Kann es sein das es eine vergiftung ist ? Was muss ich tuhn um mir sicher zu sein das ich vergiftet bin von lorazepam ?

werden diese symptome alle verschwinden wenn ich mal ganz auf 0 bin oder kann es sein das ich Folgeschäden davon haben werde ?

Ich weiss nicht wie gut ich mich ausgedrückt habe mir fehlt es grad so schwer ein vernünftigen Satz zu schreiben ich steh voll neben mir meine gedanken spielen da auch nicht mit bin wie betrunken


vielen dank lg
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von padma » Dienstag, 24.02.15, 18:33

Hallo Leo, :)

gut von dir zu hören.
und wollte euch fragen ob es besser wäre lorazepam für clorazepate oder rivotril umzutauschen ?
Eine Umstellung auf Clorazepate wäre gut, das hat auch eine sehr lange Halbwertszeit und ist daher eine Alternative zu Diazepam
Rivotr*l hat eine noch kürzere HWZ als Lorazepam, das empfehlen wir daher nicht. Ich wüsste nicht, was für einen Vorteil das haben sollte.

Zu deinen Symptomen: es können sowohl NW der hohen Lorazepamdosis als auch Entzugssymptome durch eine Toleranzentwicklung sein. Oder eine Kombination aus beidem. Ich befürchte, dass du bereits in der Toleranz bist, da du die Dosis nicht verändert hast.

Von einer Vergiftung würde ich da nicht sprechen, alllerdings ist klar, dass der Hochdosisbereich indem du bist, auf Dauer gesundheitsschädlich ist.

Bei einem Benzomissbrauch im Hochdosisbereich sind nach längerer Einnahmezeit bleibende Schäden nicht auszuschliessen. Ich gehe allerdings davon aus, dass deine Symptome sich zurückbilden, wenn du nun konsequent entziehst.

Könntest du bitte, sobald du es schaffst noch eine Signatur mit den wichtigsten Daten anlegen?

Alles Gute für deinen Arzttermin übermorgen

Liebe Grüsse,
padma
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Dienstag, 24.02.15, 18:59

Hallo padma danke dir das du mir immer sehr schnell antwortest

ich nehme jetzt 1,5-1,5-1mg lorazepam mit wie viel mg clorazepate müsste ich da anfangen ?
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Dienstag, 24.02.15, 19:32

Da ist noch das problem das mich lorazepam schon heftig umhaut und wenn ich dann müde bin verschlimmern sich meine symptome
Das wird ja bei clorazepate noch schlimmer werden da es viel länger wirkt
Ich müsste ja gleich anfangen zu reduzieren
Was meinst du padma?
Lg
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von padma » Dienstag, 24.02.15, 21:42

Hallo Leo, :)
danke dir das du mir immer sehr schnell antwortest
gerne :) , kann aber auch mal etwas dauern.

4 mg Lorazepam entsprechen 60 mg Clorazepate. Dies ist jedoch nur ein Anhaltswert, es kann sein, dass du etwas weniger oder etwas mehr brauchen würdest.

Du müsstest schrittweise umstellen, vielleicht zunächst 1 mg Lorazepam in 15 mg Clorazepate umstellen. Möglicherweise müsstest du nicht komplett umstellen, sondern nur 3 mg Lorazepam und könntest 1 mg Lorazepam dann in 0,25 mg Schritten absetzen.
Das wird ja bei clorazepate noch schlimmer werden da es viel länger wirkt
Ich gehe davon aus, dass die längere HWZ in die Umrechnung eingebaut ist, dass du dann ungefähr die gleiche Stärke hättest. Ich weiss leider nicht, wie unterschiedlich von Lorazepam Clorazepate wirkt, ich nehme an etwas mehr sedierend.

Indenpedencia :) hat Erfahrung mit Clorazepate, wenn du dich für eine Umstellung entscheidest, könntest du sie nach der Wirkweise fragen.
Ich müsste ja gleich anfangen zu reduzieren
Nein, wenn du die passende Dosis gefunden hast, bei der du dich einigermassen stabil fühlst, solltest du diese ca. 10 Tage halte, bevor du beginnst abzudosieren.

Ich finde es sehr gut, wenn du jetzt damit wirklich anfängst. Auch wenns Mut und Durchhaltevermögen braucht, du hast keine wirkliche Alternative zu einem schonenden Entzug.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Freitag, 27.02.15, 12:05

Hallo padma

Also
morgens 5mg clorazepate + 1mg lorazepam
mittags das gleiche und abends 5 mg clorazepate
Aber wenn 15 mg clorazepate 1mg lorazepam sind dann wären das ja nur 3mg lorazepam ?

Gestern abend habe ich das erste mal 5mg
2stunden später was noch bis jetzt einhält habe starke Übelkeit schwindel und unruhe habe das gefühl das ich in ohnmacht falle
ich bin ja schon an benzodiazepine gewöhnt wieso habe ich dann solche nw ?

Lg
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von padma » Freitag, 27.02.15, 13:00

Hallo Leo, :)

Aber wenn 15 mg clorazepate 1mg lorazepam sind dann wären das ja nur 3mg lorazepam ?
ja genau. 1 mg Lorazepam entspricht 10 mg Diazepam und 10 mg Diazepam entspricht 15 mg Clorazepate. Es sind allerdings nur Anhaltswerte. Das wäre also definitiv zu wenig, :shock: da du bisher 4 mg Lorazepam genommen hast.
Gestern abend habe ich das erste mal 5mg
2stunden später was noch bis jetzt einhält habe starke Übelkeit schwindel und unruhe habe das gefühl das ich in ohnmacht falle
ich bin ja schon an benzodiazepine gewöhnt wieso habe ich dann solche nw ?
Hast du ausschliesslich 5 mg Clorazepate genommen? Das wäre viel zuwenig. :!: Du hast jetzt vermutlich Entzugssymptome.
Die einzelnen Benzos wirken etwas unterschiedlich, dein Körper muss sich daher erst an ein anderes Benzo gewöhnen. Das kann auch eine Rolle spielen. Daher unbedingt schrittweise um stellen.

Du hast bisher abends 1 mg Lorazepam genommen. Ich würde es heute abend mit 0,5 mg Lorazepam und 7,5 mg Clorazepate probieren, oder noch vorsichtiger 0,25 mg Lorazepam und ca. 11,25 mg Clorazepate. Die restlichen Dosen dann zunächst nicht verändern.

Kann bitte noch jemand nachrechnen?

Liebe Grüsse,
padma
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Freitag, 27.02.15, 13:44

Ich habe 5mg clorazepate +1mg lorazepam gestern abend genommen das wären dann keine entzugssymptome

Ich vetrage ja alles so schlecht
diese symptome kommen ganz sicher von clorazepate
und die lassen bis jetzt auch nicht nach
Grade geht's mir richtig beschießen hab das gefühl jeden moment in ohnmacht zufallen
Ich habe jetzt Angst noch eine zunehmen :s
Dann müsste ich wohl wieder ganz auf lorazepam zurück :s
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von padma » Freitag, 27.02.15, 14:12

Hallo Leo, :)

Dann sind es NW. Ich würde jetzt erstmal wieder auf Lorazepam zurückgehen bis du dich wieder stabilisiert hast. Dann nochmal neu überlegen.

liebe Grüsse,
padma
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