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Liebe ADFDler,

seit alle technischen Probleme behoben sind, hat das Forum wieder täglich Neuanmeldungen. Das Team steht gern unterstützend zur Seite, kann aber aufgrund der wachsenden Teilnehmerzahl oft nicht mehr zeitnah antworten.

Daher freuen wir uns über alle, die im Sinne der Selbsthilfe andere unterstützen, sie zum Beispiel auf relevante Infothreads aufmerksam machen oder die mit ihren persönlichen Erfahrungen in den Austausch untereinander gehen. Ein Schwerpunkt des Forums ist die gegeseitige Unterstützung und Begleitung, dazu kann jeder seinen Teil beitragen!

Falls noch nicht geschehen, lest euch bitte die wichtigsten Absetz-Informationen gründlich durch und verlinkt sie gerne auch an neue Teilnehmer:

Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Viele Grüße vom Team

Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
gelblack
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Re: Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Beitragvon gelblack » Samstag, 17.06.17, 7:15

Liebe Antje

Ich bin weiß Gott kein Experte aber wenn ich sehe wie sich die Situation mehr und mehr verschärft würde ich doch mal einen Benzo in Erwägung ziehen. Klar ist das ein weiterer Stoff, der dann wieder ausgeschlichen werden muss, aber ich sehe keine andere Möglichkeit mehr. Als ich in der Krisenintervention landete wurde mir Tavor verabreicht und ich konnte seit Tagen mal wieder schlafen. Parallel dazu wurde das AD hochgefahren, der Benzo wieder ausgeschlichen. Gängige Paxis ... ich würde mal den Benzo probieren. Vielleicht hilft das ja mal zum Durchschnaufen.

Gibt es bei euch in der Nähe eine Krisenintervention (habe mal Gießen gegooglt), die du zumindest mal telefonisch kontaktieren könntest. Vielleicht zeigt sich der diensthabende Arzt kooperativ und unternimmt keine weiteren Medikationen, außer eventuell diesen erwähnten Benzo.

http://www.vitos-giessen-marburg.de/giessen-marburg/einrichtungen/kinderjugendpsychiatrie.html

http://www.vitos.de/holding/service/aktuelles/aktuelles-anzeigeseite/article/kriseninterventionsbehandlung-in-giessen-veraendert.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=4&cHash=834c66b5ea38ec0a507c5400c1d33076

Ich wünsche euch weiterhin ganz viel Kraft.
gelblack
Anpassungsstörung durch Rechtsstreitigkeiten mit Aufnahme Krisenintervention in 05.2012
Tavor, Neuroleptika und eindosieren von Venlafaxin während Klinikaufenthalts
Absetzen von Tavor während Klinikaufenthalts
Entlassung mit Venlaflaxin und Olanzapin
- Ausschleichen Olanzapin da. Ende 2013 unter ärztlicher Aufsicht
- Reduktion Venla von 75mg auf 37,5mg unter ärztlicher Aufsicht
- Reduktion Venla Januar 2015 von 37,5mg auf 18,5mg nach Rücksprache mit Arzthelferin
- ca. 3 Wo später Februar 2015 Reduktion auf "0" / Kalt abgesetzt

Ca. 6 Wochen keine Probleme / dann Absetzsymptome in unterschiedlicher Ausprägung.
Starker Schwindel, Brainzaps, depressiv, traurig, Suizidgedanken ... später Grübelzwang (einmal), Panikattacke (2mal im Ansatz) / Versuch von Eindosieren nach intensiven Recherchen im Forum seit 25.06.2015
Absetzsymptome vor Eindosieren - schlechte Nächte abwechselnd mit gutem Schlaf, leichte Brainzaps morgens, Spannungskopfschmerz, Tinnitus, Aggression, Gewaltfantasien, Tendenz zum Grübelzwang ...
Start Eindosieren Venlafaxin am 25.06.2015

- 2mg 25.6.2015
- 1mg 26.6. / trockene Augen, leichter Kopfschmerz, leicht depressiv, leicht schwammiges Gefühl in den Beinen, Zischen in den Ohren / Fazit: leichte Besserung zum 24.6.
- 2mg 27.6.
- 2mg 28.6.
- 2mg 29.6. sehr durchlässig hinsichtlich Emotionen, Aggressionen, Tinnitus reduziert, frustriert
- 4mg 4.7. Erhöhung der Dosis da keine Besserung der Absetzsymptome
- 4mg 12.7. sehr emotional und aggressiv, Zischen im Kopf, Dosis erhöhen?!
- 6mg 13.7. Dosiserhöhung wegen Grübelzwang, zermürbend
- 6mg 18.7. leichte Brainzaps, körperliche Unruhe mit Spannungskopfschmerz, Tinnitus, emotional, Aggression
- 6mg 25.7. Verbesserung, alle Symptome da, aber abgeschwächt ... die Wohlfühldosis??, 1mg on top; 7mg
- 7mg 25.7.
- 7mg 2.8. Spannungskopfschmerz, Tinnitus, Aggressionen, Unruhe ... Wohlfühldosis??
- 10mg 2.8. Dosiserhöhung :cry:
- 10mg 7.8. an der Wohlfühldosis gekratzt, guten Nachmittag gehabt
- 10mg 8.8. Symptome da; Kopfschmerzen, Tinnitus, Gewaltfantasien
- 10mg 9.8.
- 10mg 13.8. Symptome abgeschwächt, Dosis nachgerechnet ... 10mg war gerundet // tatsächlich sind es ca. 9,6mg
- 8,6mg 25.9. Dosisreduktion
- 8,0mg 27.10. Reduktion
- 7,4mg 28.11. Reduktion Aggression, Grübelzwang noch präsent

- 6,45mg 3.01.2016 Reduktion fühle mich ziemlich stabil
- 6,25mg 22.02. ziemlich stabil
- 6,00mg 5.03. micro tapering start
- 5,50mg 30.03. morgens Symptome, Zischen, Kopfschmerzen ... Cortisolausschüttung ?!
- 5,10mg 23.05. fühle mich ziemlich stabil
- 4,50mg 26.06.
- 4,00mg 31.07.
- 3,60mg 01.09.
- 3,20mg 11.10. schlechter Schlaf, Neuroaggressionen als Dauererscheinung
- 2,70mg 15.11.
- 2,26mg 25.12.

- 2,17mg 10.01.2017 mäßiger Schlaf, Wut präsent
- 1,83mg 28.01. unruhiger Schlaf, Harndrang, Wut moderat
- 1,74mg 17.02. unverändert, vor allem nach moderaten Sport
- 1,45mg 05.03. morgendliches Cortisol hoch, Zwangsgedanken, gereizt
- 1,18mg 05.04. Symptome unverändert, aber moderat
- 0.9mg 22.05. Symptome gleichbleibend
- 0,6mg 03.07.
- 0,3mg 14.08. Zielgerade

curlytitus
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Re: Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Beitragvon curlytitus » Samstag, 17.06.17, 9:51

Guten Morgen Antje,
das was ich dir schreibe, sind immer nur Erfahrungswerte von mir. Seit dem Absetzen ist es schlechter geworden und das sind leider alles Entzugssymtome die ich kenne. Auch das der Zyklus ausbleibt oder verfrüht oder verspätet ist! Bei mir kommen die Entzugssymtome nach dem Absetzen auch nicht direkt, es dauert immer etwas. Und dazu gehört auch die schlimme Angst (Todesangst, Zukunftsangst usw.) Zusätzlich spreche ich immer von Durchdrehgefühlen, die man auch mit Worten nicht beschreiben kann, da würde man sich am liebsten auf den Boden schmeißen und einfach nur schreien.Auch diese Zuckungen kommen vom Entzug. Ich denke die Entzugssymptome schlagen jetzt mit voller Wucht zu und ich muss leider auch ehrlich sein! Es kann leider wirklich eine längere Zeit so bleiben, das es ihr jeden Tag so geht. Ich möchte dir auf gar keinen Fall Angst machen, das liegt mir absolut fern. Aber ich finde du solltest wissen, was passieren kann oder wird.

In dieser schlimmen Zeit wollte ich so oft in eine Klinik, weil ich es keine Minute länger aushalten konnte. Zum Glück habe ich es nie gemacht. Aber ich kann absolut nachvollziehen was deine Tochter sagt. Es gibt glaube ich wenig schlimmeres im Leben, was man erleben kann. Jeder Tag ist die Hölle und man muß da durch! Es gibt nichts was da wirklich hilft, manchmal vielleicht ein bischen Ablenkung, wenn es nicht ganz so schlimm ist. Auch andere naturheilkundliche Sachen, haben es bei mir noch schlimmer gemacht.

Das sie euch braucht, ist absolut klar und wichtig.

Wie gesagt, das sind alles Erfahrungen. Was ihr macht, das kann ich euch nicht sagen und auch nicht raten. Will ja auch nicht, das etwas übersehen wird.

Ich möchte dich bloß etwas beruhigen, in dem ich dir sage, das der Entzug von diesen Medikamenten diese Symptome mit sich bringt und für eine lange Zeit so bleiben kann, bis sich dann irgendwann kleine Fenster einschleichen. Manchmal für ein paar Minuten oder auch für eine Stunde. Aber der Zustand läuft nicht linear weiter....d.h. es geht nicht immer nach vorne und wenn es besser ist, bleibt es nicht so!

Ich finde grausam, das Menschen diese Erfahrungen machen müssen, aber noch schlimmer finde ich, wenn eine Jugendliche so Erfahrungen machen muss. Sie hat ihr Leben noch vor sich und noch nicht gelebt!

Zum Glück versteht ihr viel und könnt es deuten! Und vor allem ist es gut, das ihr hier auf das Forum gestoßen seit um weitere schlimme Fehler zu vermeiden.

Es gibt leider keinen oder kaum einen Arzt der euch glauben wird, die Erfahrung habe ich selbst gemacht und noch zig tausend andere Menschen. Es wird alles unter den Teppich gekehrt und geleugnet und so läuft die Medikamentenindustrie weiter, in der es nur um einen Haufen Geld geht!

Ich wünsche euch sehr, das die Tage für deine Tochter ein wenig erträglicher werden und das ihr die Möglichkeit habt, ihr endlich Blut abnehmen zu lassen, um etwas anderes auszuschließen.

Lieben Gruß
Curly :schnecke:
Ariclaim 30 mg Wirkstoff Duloxetin Einnahme 2 Jahre wegen Schmerzen durch das Kiefergelenk, kalt abgesezt ab 28.01.2012, da ich das AD nicht mehr vertragen habe, ich meine kein Hüsterchen, sondern schon lebensbedrohliche Symptome. Ich bekam keine Luft mehr, konnte vor zittern nicht mehr laufen, schwitzen, frieren, der ganze Körper hat gezuckt. Ich weiß nicht ob es eine paradoxe Reaktion war oder ein Serotonin Syndrom!
Seit Mai 2012 125 mg Opipramol
Seit 2016 69 mg Opipramol
Die genauen Absetztschritte waren immer wieder individuell und ich bin 2 Jahre 2014 und 2015 an 5mg gescheitert und mußte alles wieder aufdosieren. Habe mich monatelang Katastrophe gefühlt. Symptome: Angst, Panik, Taubheitsgefühle Beine+Arme und Nase, Atemnot, Schwitzen, Frieren, Bauchschmerzen, Durchfall, Gedankenkarrusell, Hoffnungslosigkeit, null Kraft, nervös, Zittern, innerliches Vibrieren, Muskelschmerzen, Zahnschmerzen, verbranntes Gefühl auf der Haut, Gefühl es sitzt jemand auf dem Brustkorb,Zwangsgedanken,Heulanfälle, Herzklopfen wie verrückt,nicht mehr raus gehen könnten, kein Auto fahren, seit SD Medi richtige Todesangst usw.

Stella3108
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Re: Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Beitragvon Stella3108 » Samstag, 17.06.17, 10:16

Hallo, bei uns geht nichts mehr. Meine Tochter sagt nichts anderes wie das sie nicht mehr kann und das Wochenende nicht überleben wird . Sie ist so aufgeregt das sie nach uns haut, immer nur das selbe sagt. Ich muss ihr einen Arzt suchen , jetzt!!!! Aber nicht in eine Klinik. Aber sofort Hilfe.Sie möchte mit euch reden können. Eine Telefonnummer für mal reden zu können . Zu hören das es wieder gut wird. Sie brauch irgendeinen Halt! Mein Mann meint das sich das in ihrem Kopf festsetzt. Das ihre Angst und ihre Reaktionen schon chronisch sind. Aber sie kann sich durch nichts mehr beruhigen. Ihr habt doch gesagt das ihr ein paar Ärzte kennt. Gibt es von denen Telefonnummern? Sie möchte das ich mich mit euch treffe um zu reden. Ich kann ihr in ihrer Verfassung nicht sagen das das Forum ja anonym ist. Wenn das so weitergeht bleibt uns am Ende doch nur eine Klinik. Ich hab solche Angst. Wir müssen seit zwei Tagen rund um die Uhr bei ihr sein . Ich habe gestern nichts anders gemacht wie neben ihr zu sitzen. Gestern Abend um 10.30 schlief sie wie immer auf dem Sofa ein. Als ich sie ins Bett bringen wollte , war sie so aufgeregt das sie wieder raussprang , ins Wohnzimmer lief und wieder diese schlimme Panik bekam. So schlimm das ich ihr das erste mal 5 Tropfen Diazepam gegeben hab. Sie wollte sie erst von mir nicht nehmen weil ich ja kein Arzt bin. Danach wurde sie aber ruhiger und könnte dann schlafen. Diese mini Dosis hat sie bis um 9.30 im Bett gehalten, sie konnte nicht aufstehen . Was ist jetzt zu tun? Wie können wir sie bei der Stange halten? Sie sagte eben." Das so eine kleine Tablette so viel anrichten kann. Sie möchte den Hersteller verklagen damit anderen nicht das selbe passiert.
Liebe Grüße
Antje
15.05.2014 wurde sie geimpft: Tetanus, Diphtherie, Pertussis - Impfung wurde nicht vertragen, musste meine Tochter am nächsten Tag von der Schule abholen weil es ihr so schlecht ging.

24.06.14: erste Panikattacke

Januar 2015 - März 2016 Citalopram 20 mg
Januar 2015 - Februar 2015 10 mg Cital.
ab März 2015 - März 2016 20 mg Cital.
Kopfschmerzen, Herzrasen, am ganzen Körper vereinzelt Schmerzen ( meistens sehr stark ) und kurz. Stärkere Panikattacken. Nach ein paar Monaten wurden diese weniger. Ab September 2015 weniger leistungsfähig. Einschlafstörungen seit der Einnahme.


März 2016 Citalopram innerhalb 14 Tagen abgesetzt. 7,5 mg Mirtazapin eingenommen bis Februar 2017. Nach ein paar Tagen, erste Krampfanfälle und Wutanfälle. Krampfartige Panikattacken. Ständig geschwollenes Gesicht, Augen geschwollen, Lippen geschwollen, Juckreiz, Kurzatmigkeit, Halsschmerzen, Müdigkeit, schwach, Muskelschmerzen, Herzrasen, Durchfall, Ruhelosigkeit, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, trockener Mund, starker Durst, Gelenkschmerzen, lebhafte Träume/Alpträume, brennende und stechende Haut, unruhige Beine, Bewegungsdrang, Schwellungen im Mund, Sprachstörugen

Seit Januar 2017: unnatürliche Müdigkeit, Hände werden dick, rot und manchmal bläulich, spannende Haut, Schmerzen.

15.02.2017: Mirtazapin abgesetzt, dafür 20 mg Insidon.
Absetzerscheinungen: weinen, verschlechterte Stimmung, kraftlos, Konzentrationsstörungen, Einschlafprobleme, generelle Schlafstörungen, Hunger, nervös, Angst, Anspannung, Panikattacken, Krämpfe, Herzrasen, keine Luft, Gefühl der Hals schwillt zu, Brustschmerzen, zittern, gereizt, Rastlosigkeit, starke Wut, Verwirrung, Vergesslichkeit, Schmerzen immer woanders, Schüttelfrost mit schwitzen, trockene brennende Augen, Übelkeit, Magenschmerzen, Verstopfung, ab und zu Durchfall, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, wanken, Benommenheit, extremer Kopfschmerz " wie Holzsplitter im Kopf", Tremor, optische Halluzinationen, Gefühl von Unwirklichkeit, Alpträume, brennen, kribbeln, Nervenschmerzen im Gesicht, undeutliche Aussprache, unscharfes Sehen, Muskelzuckungen, unruhige Beine, Mundwinkel ziehen sich nach unten, geschwollene Hände, Ausschlag im Gesicht.
Alle Symptome zusammen für fast 5 Wochen...

Mitte März 2017: Insidon innerhalb einer guten Woche ausgeschlichen.
21. März: abends 3,75 mg Mirtazapin gegeben.
Sorfort eingeschlafen, 10 Stunden, restlichen Tag erschöpft. Gegen Nachmittag stundenlange Wut und starker Hunger.
28.März: 1,9 mg Mirtazapin, da 3,75 mg zu viel waren. 8 Stunden geschlafen, erschöpft, Herzrasen, mittags kam dann diese unnatürliche Müdigkeit auf, keine Kontrolle über ihren Körper, starke Zuckungen in den Beinen, abends kam Wut auf.

Ein paar Tage 1,9 mg Mirtazapin und alle möglichen Symptome. Seit der ersten Aprilwoche 2017: 2,5 mg Mirtazapin - bis heute nichts daran geändert. Alle möglichen Symptome hoch und runter

Im Oktober 2016 waren wir bei einem Heilpraktiker, dort saß sie mit den Händen auf einer Metallplatte und hatte einen Kopfhörer mit Piepen auf, für Minimum eine Stunde. Dieses Gerät durchleuchtete den ganzen Körper mit Schallwellen. 2-3 Stunden wurde der Befund ausgewertet und mir mitgegeben. Sie bekam Nahrungsergänzungsmittel verschrieben: Alkabase plus Zink Orthotherapia & Schulkind - Basis Ortho Therapia

Nach ein paar Wochen ging es ihr immer schlechter statt besser und entwickelte diese Geräuschempfindlichkeit

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Re: Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Beitragvon LinLina » Samstag, 17.06.17, 10:35

Liebe Antje :-)

:hug:

Ich glaube, ich würde es mit ein paar Tagen Diazepam abends versuchen. Dass sie bis um 9.30 im Bett lag wegen dem Diazepam ist ja nicht so extrem. Ich würde es mit 3 oder 4 Tropfen versuchen, oder du könntest es auch mit 2 Tropfen probieren.

Auch ein Arzt kann und wird nichts anderes tun als etwas sedierendes zu verschreiben. Aber andere Medikamente als Benzodiazepine würde ich eher nicht ausprobieren, sie sind i.d.R. viel schlechter verträglich.

Es ist schwer zu sagen, welche Symptome noch direkt von dem Medikamenten kommen, und welche sich verselbstständigt haben bzw. ihre Angst wegen der Symptome sind.

Wir haben eine kleine interne Ärzteliste, wenn du uns deine PLZ per PN schickst, können wir schauen ob jemand in der Nähe drauf steht. Das ist allerdings keine Garantie, dass der entsprechende Arzt sich wirklich auskennt, es sind meist Ärzte wo wir aufgrund von Erfahrungen von Mitgliedern oder aus anderen Gründen davon ausgehen, dass sie den Psychopharmaka kritischer gegenüber stehen.

Liebe Grüße
Lina
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Seit 2014 chronische Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle) und OP wegen Tumorverdacht

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr heftig) und seit 8.2.2015 komplett abgesetzt :-)

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.

Aktuell: Seit 16.8.2017: 0.75 mg Mirtazapin / Mein Thread

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: :
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Re: Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Beitragvon Jamie » Samstag, 17.06.17, 10:40

Hallo Stella,

ich fühle mich seelisch völlig überfordert euch per Telefon beizustehen.
Ich bin selbst in einer Krise (schwere Nebenwirkungen durch ein Medikament, das mir in der Uniklinik vor 2,5 Wochen verabreicht wurde und das ich nicht vertragen habe) und muss mich parallel um meinen pflegebedürftigen Vater kümmern und auch noch meine Mutter emotional sitten, die zZt in einer Hautklinik in der tiefsten bayrischen Provinz hockt und einen Kollaps bekommt, weil sie ihr da nicht helfen können und sie einsam ist und sich langweilt.

Wir haben hier häufiger die Anfrage nach telefon. support, müssen das aber in der Regel ablehnen, da es bei Weitem das übersteigt, was wir zu tragen imstande sind.
Nichtsdestotrotz heißt das nicht, dass sich nicht doch vielleicht jemand findet, der für ein Telefonat offen ist - ich spreche hiermit auch alle Teilnehmer des Forums an (nicht nur die Moderation), die sich euch verbunden fühlen und ggf. bereit wären zu telefonieren - bitte meldet euch bei Stella.

Ich bin froh zu hören, dass das Diazepam sie etwas runtergeholt hat und überlege, ob es Sinn macht, ihr jetzt 5 (oder in 2, 3 Stunden) weitere Tropfen zu geben.
Diese hysterischen (ich nenne es mal so) Zustände schaukeln sich oft über Tage auf und es macht nicht weiter Sinn, dass sie sich weiter verstärken.
Durchbrechen wäre besser.

Wir Moderatoren haben gestern in unserem internen Bereich ernsthaft die Frage diskutiert, ob wir euch empfehlen sollen mit Diazepam oder einem anderen Benzo zu behandeln, wissend, dass das eine Abhängigkeit bedeuten wird.
Dieser Zustand scheint unaushaltbar zu sein; insofern kann Diazepam da tatsächlich helfen - aber ihr müsst wissen, dass das, wenn sie sich irgendwann gefangen hat und sich ihr Zustand stabilisiert hat, einen langwierigen Entzug bedeutet.
Den man allerdings geplant und kontrolliert angehen könnte im Gegensatz zu dem, was ihr jetzt durchmachen müsst.

Perverserweise nutzen Ärzte, besonders bei teenies, heute keine Benzos mehr (die machen so böse abhängig), knallen die Teenies stattdessen aber mit zig anderen Psychopharmaka zu und das, obwohl deren Gehirne noch am Reifen sind. Was das anrichten kann, sieht man bei deiner Tochter.
Weswegen ich es schreibe: Es wird für euch noch schwieriger als für uns Erwachsene, für Stella einen Arzt zu finden, der ausreichend lange genug Benzos verordnen würde. Es kann sein, dass man euch dafür moralisch verurteilt.
Eine ausreichende Versorgung muss jedoch sichergestellt sein, ehe man ihr jetzt längere Zeit ein Benzo gibt.

Ratlos,
Jamie

-----------
überschnitten mit Lina
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Re: Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Beitragvon carlotta » Samstag, 17.06.17, 12:01

Hallo Antje,

ich bin mir dessen deutlich bewusst, dass das Mirtazapin raus muss, weil es ihr überhaupt nicht bekommt. Dies vorab.

Aber augenscheinlich ist es so, wie ich anhand Deiner letzten Posts ersehe, dass sich die Situation seit der letzten Reduktion von (korrigiere mich, wenn es nicht stimmt) 2,5 mg (od. 2,4 mg?) auf 2 mg enorm verschlechtert hat. Ich denke nach wie vor, dass dieser Schritt für Ihr angegriffenes ZNS zu groß war und würde trotz allem darüber nachdenken, ihn leicht nach oben zu korrigieren (z. B. auf 2,2 mg). Auch solche vermeintlich kleinen Nachkommastellen können einiges bewirken. Es kann aber ein paar Tage dauern, bis es greift.

Zu den Benzos: Ehrlich gesagt, hätte ich Bauchschmerzen damit, ihr das laufend zu verabreichen. Ab und an um extreme Zustände zu durchbrechen, ja (glücklicherweise scheint sie es ja zu vertragen). Aber was, wenn sie bei regelmäßiger Einnahme in die Toleranz kommt und die Dosis nicht mehr ausreicht? Wieder neues Chaos im ZNS, wieder neue Hürden, um sich langfristig auszubalancieren. Und dann das nicht zu unterschätzende Problem, einen kooperierenden Behandler zu finden, der regelmäßigen Nachschub gewährleistet. Und dann mag ich mir einen weiteren Entzug, der irgendwann ansteht, bei einem derart in Mitleidenschaft gezogenen ZNS überhaupt nicht vorstellen. Ich hätte die Befürchtung, dass man damit die ganze Sache schmerzhaft verlängert.

Als Notfallmittel durchaus, wie gesagt. Bei allem anderen wäre ich vorsichtig.

Mirtazapin muss raus, keine Frage. Aber ich fürchte, dass Schritte im Bereich von 0,5 mg das ZNS einfach völlig überfordern. Bei allen schlimmen NW - wenn sich die Entzugssymptome derart extrem gestalten, sollte man bezüglich des Tempos wirklich gut abwägen.

Ich hoffe, es ergibt sich so oder so bald zumindest ein klein wenig Entlastung für Euch. :hug:

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Beitragvon Lisamarie » Samstag, 17.06.17, 12:27

Hallo liebe Antje, ich denke immer noch das das Mirtazapin raus muss , bei schwerwiegenden Komplikationen ist das komplette Absetzen die einzigste Möglichkeit . Denn so ist das jetzt wenn ihr über Monate ausschleicht ein Schrecken ohne Ende bis es raus ist. Und ich glaube nicht daran das es mit Mirtazapin irgendwann besser wird.

In eurem Fall wäre ich auch für eine Klinik in der Anfangszeit um da im Notfall auf einen Arzt zurück greifen zu können. Du bis die Erziehungsberechtigte und kannst bestimmen das ihr außer einem Benzo im Notfall nichts gegeben werden darf. Und ich würde bei ihr bleiben um sicher zu stellen das sie ansonsten keine Medikamente bekommt. Wäre meine Meinung dazu.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen, berufsunfähig.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

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Re: Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Beitragvon carlotta » Samstag, 17.06.17, 12:58

Hallo Ihr,

raus muss Mirtazapin, keine Frage. Da wiederhole ich mich. Nur sollten noch Dinge wie Essen (bezüglich häufiger Übelkeit) und zumindest etwas Schlaf gegeben sein. Wenn immer mehr wegbricht und zugleich die Akathisie immer schlimmer wird, sollte man das Tempo gut abwägen. Irgendwann geht nämlich immer weniger.

Ich glaube auch nicht, dass es mit Mirtazapin tatsächlich besser wird, nur sollte man eben schauen, dass unter dem Ausschleichen nicht alles zusammenbricht. Schließlich können sich NW auch als Entzugssymptome wieder zeigen, auch wenn es paradox klingt. Ein Benzo wird nicht alles richten können.

Der Schrecken wird bei schnellem Absetzen auch nicht notgedrungen bei null aufhören. Das wissen wir ja leider hier zur Genüge. Evtl. verträgt sie eine Dosisanpassung nach oben auch nicht gut, das kann niemand vorhersagen. Aber ich würde trotzdem - gerade im Dosisbereich kurz vor null - über etwas moderatere Absetzschritte nachdenken. So oder so wird es vermutlich leider noch dauern, bis sich das ZNS wieder etwas beruhigt. Nur sollte man schauen, es nicht noch mehr in die Knie zu zwingen.

Liebe Grüße :group:
Carlotta

P. S.: Softdrinks mit Zuckerersatzstoffen solltet Ihr möglichst weglassen. Gerade Aspartam ist - wie schon geschrieben wurde - hochproblematisch und ZNS-aktiv. Im US-Forum survivingantidepressants.org wurde im Zusammenhang damit, soweit ich mich erinnere, auch schon von Problemen berichtet. Zudem enthält Cola auch Koffein, was man im Entzug meiden sollte. All das kann viel mehr ausmachen, als man denkt.
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Re: Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Beitragvon Stella3108 » Samstag, 17.06.17, 21:25

Hallo, das das mit dem telefonieren nicht geht habe ich mir schon gedacht. Sie wollte aber so dringend das ich mal frage. Über den Tag geht es etwas besser. Mein Mann konnte sie soweit motivieren das sie sogar sagte , das sie stärker ist als das Medi.
[edit LinLina: PLZ aus öffentlichem Bereich entfernt]

Mit dem Diazepam werde ich sehr vorsichtig sein. Sie darf auf keinen Fall in eine neue Abhängigkeit kommen .

Essen und trinken klappt. Sie hat eigentlich immer Hunger , ganz besonders Morgens. Ihr ist zwar oft schlecht, aber sie isst auf jeden Fall genug. Stilles Wasser trinkt sie bestimmt täglich 4 Liter und 2-3 Gläser naturtrüben Apfelsaft. Da sie mit dem Stuhlgang so Probleme hat. Kein Cola mehr!!! Waren aber auch nur ein paar Tage. Und Ingwer Tee zwischendurch.

Ich denke schon seit Wochen darüber nach, was passieren würde wenn man das Mirtazapin ganz absetzt. Dann könnte sie wenigstens gesund werden. Ich habe mal gerechnet . Wenn wir so weitermachen dann ist es Jahresende bis das Zeug raus ist . Wie es ihr gehen wird wenn wir weiter runtergehen weiß keiner. Wie soll sie das über so viele Monate noch aushalten?

Mit der Dosis hochgehen ist auch nichts. Hatten wir schon mal ausprobiert.
Und nur noch mal zur Information:wir sind von 2,4 mg auf 2,25 . Die haben wir 16 Tage beibehalten. Seit 29 Mai sind wir auf 2 mg . Seit da geht es ihr immer schlechter . Die 2,4 mg hatten wir bestimmt 5 Wochen. Das waren wir bevor ich mich im Forum abgemeldet hatte.
Ich hoffe ich habe jetzt alle Fragen beantwortet.

Ganz liebe
Grüße
Antje
15.05.2014 wurde sie geimpft: Tetanus, Diphtherie, Pertussis - Impfung wurde nicht vertragen, musste meine Tochter am nächsten Tag von der Schule abholen weil es ihr so schlecht ging.

24.06.14: erste Panikattacke

Januar 2015 - März 2016 Citalopram 20 mg
Januar 2015 - Februar 2015 10 mg Cital.
ab März 2015 - März 2016 20 mg Cital.
Kopfschmerzen, Herzrasen, am ganzen Körper vereinzelt Schmerzen ( meistens sehr stark ) und kurz. Stärkere Panikattacken. Nach ein paar Monaten wurden diese weniger. Ab September 2015 weniger leistungsfähig. Einschlafstörungen seit der Einnahme.


März 2016 Citalopram innerhalb 14 Tagen abgesetzt. 7,5 mg Mirtazapin eingenommen bis Februar 2017. Nach ein paar Tagen, erste Krampfanfälle und Wutanfälle. Krampfartige Panikattacken. Ständig geschwollenes Gesicht, Augen geschwollen, Lippen geschwollen, Juckreiz, Kurzatmigkeit, Halsschmerzen, Müdigkeit, schwach, Muskelschmerzen, Herzrasen, Durchfall, Ruhelosigkeit, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, trockener Mund, starker Durst, Gelenkschmerzen, lebhafte Träume/Alpträume, brennende und stechende Haut, unruhige Beine, Bewegungsdrang, Schwellungen im Mund, Sprachstörugen

Seit Januar 2017: unnatürliche Müdigkeit, Hände werden dick, rot und manchmal bläulich, spannende Haut, Schmerzen.

15.02.2017: Mirtazapin abgesetzt, dafür 20 mg Insidon.
Absetzerscheinungen: weinen, verschlechterte Stimmung, kraftlos, Konzentrationsstörungen, Einschlafprobleme, generelle Schlafstörungen, Hunger, nervös, Angst, Anspannung, Panikattacken, Krämpfe, Herzrasen, keine Luft, Gefühl der Hals schwillt zu, Brustschmerzen, zittern, gereizt, Rastlosigkeit, starke Wut, Verwirrung, Vergesslichkeit, Schmerzen immer woanders, Schüttelfrost mit schwitzen, trockene brennende Augen, Übelkeit, Magenschmerzen, Verstopfung, ab und zu Durchfall, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, wanken, Benommenheit, extremer Kopfschmerz " wie Holzsplitter im Kopf", Tremor, optische Halluzinationen, Gefühl von Unwirklichkeit, Alpträume, brennen, kribbeln, Nervenschmerzen im Gesicht, undeutliche Aussprache, unscharfes Sehen, Muskelzuckungen, unruhige Beine, Mundwinkel ziehen sich nach unten, geschwollene Hände, Ausschlag im Gesicht.
Alle Symptome zusammen für fast 5 Wochen...

Mitte März 2017: Insidon innerhalb einer guten Woche ausgeschlichen.
21. März: abends 3,75 mg Mirtazapin gegeben.
Sorfort eingeschlafen, 10 Stunden, restlichen Tag erschöpft. Gegen Nachmittag stundenlange Wut und starker Hunger.
28.März: 1,9 mg Mirtazapin, da 3,75 mg zu viel waren. 8 Stunden geschlafen, erschöpft, Herzrasen, mittags kam dann diese unnatürliche Müdigkeit auf, keine Kontrolle über ihren Körper, starke Zuckungen in den Beinen, abends kam Wut auf.

Ein paar Tage 1,9 mg Mirtazapin und alle möglichen Symptome. Seit der ersten Aprilwoche 2017: 2,5 mg Mirtazapin - bis heute nichts daran geändert. Alle möglichen Symptome hoch und runter

Im Oktober 2016 waren wir bei einem Heilpraktiker, dort saß sie mit den Händen auf einer Metallplatte und hatte einen Kopfhörer mit Piepen auf, für Minimum eine Stunde. Dieses Gerät durchleuchtete den ganzen Körper mit Schallwellen. 2-3 Stunden wurde der Befund ausgewertet und mir mitgegeben. Sie bekam Nahrungsergänzungsmittel verschrieben: Alkabase plus Zink Orthotherapia & Schulkind - Basis Ortho Therapia

Nach ein paar Wochen ging es ihr immer schlechter statt besser und entwickelte diese Geräuschempfindlichkeit

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Re: Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Beitragvon padma » Samstag, 17.06.17, 22:56

liebe Antje, :)

es freut mich zu hören, dass es deiner Tochter heute ein bisschen besser ging. Vielleicht konntet ihr alle ein klein wenig durchatmen.

Dass sie ausreichend isst und trinkt ist schon mal sehr gut.
Du hattest, meine ich, irgendwo geschrieben, dass sie Vit D nimmt? Falls ja würde ich das jetzt erstmal weglassen, da Vit D im Entzug Unruhe verursachen kann.

Danke noch für die Absetzdaten. Könntest du die bitte in die Signatur übernehmen?

Ich denke schon seit Wochen darüber nach, was passieren würde wenn man das Mirtazapin ganz absetzt. Dann könnte sie wenigstens gesund werden. Ich habe mal gerechnet . Wenn wir so weitermachen dann ist es Jahresende bis das Zeug raus ist . Wie es ihr gehen wird wenn wir weiter runtergehen weiß keiner.

Bzgl. des weiteren Absetzens gibt es wohl keine gute Lösung. Man kann nur abwägen, was am wenigsten schadet.
Meine Tendenz wäre ein Mittelweg zwischen abrupt weglassen und dem normal empfohlenen Ausschleichen. Bis zum Jahresende erscheint mir deutlich zu lange zu sein. Ich würde denken, so zügig, wie gerade noch möglich. Aber man muss natürlich sehen, wie der Verlauf ist.

liebe Grüsse, :hug:
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Re: Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Beitragvon Stella3108 » Sonntag, 18.06.17, 2:56

Hallo Edgar,
Citalopram wurde meiner Tochter gegeben als
sie 2015 ein halbes Jahr teilstationär aufgenommen war, wegen Mobbing in der Schule. Sie hatte Angst und Panikattacken entwickelt. Statt einer Therapie bekam sie das Medikament. Der Arzt der das wieder absetzte und Mirtazapin verschreib Ist im Dezember verstorben .
Ihre Anfälle haben sich verändert . Und nicht mehr so oft und jetzt eher kurze Verkrampfungen. Oder sehr starke Zuckungen. Oder ein oder beide Arme verdrehen und verkrampfen sich. Die Hand sieht dann auch aus wie eine Klaue. Wie massieren sie dann und drücken ganz langsam die Finger wieder gerade. Oder sie will was sagen und ihre Augen verdrehen sich und fallen zu . Dann lallt sie auch nur noch und muss irgendwie diese seltsame Müdigkeit aushalten. Die auch wieder nach unterschiedlicher Zeit vergeht.
Seit Samstag hat sie diese Mega schlimmen Panikattacken. Bis heute ca. 4x. Sie brauch danach bestimmt eine St. Oder auch länger um sich wieder zu beruhigen. Vor denen hat sie richtig Angst. Und ständig sagt sie das sie Todesangst hat. Auch Zukunfstangst, weil sie nicht weis ob und wann es besser wird.
Nach der Impfung war ihr nur am nächsten Tag nicht gut. Ich glaube der Arm war auch dick. Meine ältere Tochter wurde am gleichen Tag geimpft, sie hatte gar nichts.
Essen konnte sie immer alles.
Und nein , ich werde keinen Arzt rufen. Da müsste sie ohnmächtig werden oder so irgendwas , sonst nicht. Mein Mann überlegt ob man uns in einer Klinik vielleicht helfen kann. Er hat einfach Angst das wir was nicht richtig machen. Er sagt , wir doktern hier rum. Das kann es doch nicht sein.
Und meine Tochter äußert den Wunsch nach einem Arzt oder nach einer Klinik nur in ihrer Panik, wenn sie das Gefühl hat zu sterben . Und sich nicht vorstellen kann, das eine Minute länger auszuhalten . Freiwillig würde sie da nie hin wollen . Sie sagt sie brauch uns. Ihr zu Hause . Ihren Hund , Ruhe, Sicherheit. Eine Klinik würde sie nicht überleben.
Essen tut sie auch genug. Seit wir reduzieren hat sie noch mehr Hunger als mit 7,5 mg. Sie hat auch noch mal zugenommen . Alles ist weich und schwammig. Man sieht das das kein Fett ist.
Ganz liebe
Grüße
Antje
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24.06.14: erste Panikattacke

Januar 2015 - März 2016 Citalopram 20 mg
Januar 2015 - Februar 2015 10 mg Cital.
ab März 2015 - März 2016 20 mg Cital.
Kopfschmerzen, Herzrasen, am ganzen Körper vereinzelt Schmerzen ( meistens sehr stark ) und kurz. Stärkere Panikattacken. Nach ein paar Monaten wurden diese weniger. Ab September 2015 weniger leistungsfähig. Einschlafstörungen seit der Einnahme.


März 2016 Citalopram innerhalb 14 Tagen abgesetzt. 7,5 mg Mirtazapin eingenommen bis Februar 2017. Nach ein paar Tagen, erste Krampfanfälle und Wutanfälle. Krampfartige Panikattacken. Ständig geschwollenes Gesicht, Augen geschwollen, Lippen geschwollen, Juckreiz, Kurzatmigkeit, Halsschmerzen, Müdigkeit, schwach, Muskelschmerzen, Herzrasen, Durchfall, Ruhelosigkeit, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, trockener Mund, starker Durst, Gelenkschmerzen, lebhafte Träume/Alpträume, brennende und stechende Haut, unruhige Beine, Bewegungsdrang, Schwellungen im Mund, Sprachstörugen

Seit Januar 2017: unnatürliche Müdigkeit, Hände werden dick, rot und manchmal bläulich, spannende Haut, Schmerzen.

15.02.2017: Mirtazapin abgesetzt, dafür 20 mg Insidon.
Absetzerscheinungen: weinen, verschlechterte Stimmung, kraftlos, Konzentrationsstörungen, Einschlafprobleme, generelle Schlafstörungen, Hunger, nervös, Angst, Anspannung, Panikattacken, Krämpfe, Herzrasen, keine Luft, Gefühl der Hals schwillt zu, Brustschmerzen, zittern, gereizt, Rastlosigkeit, starke Wut, Verwirrung, Vergesslichkeit, Schmerzen immer woanders, Schüttelfrost mit schwitzen, trockene brennende Augen, Übelkeit, Magenschmerzen, Verstopfung, ab und zu Durchfall, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, wanken, Benommenheit, extremer Kopfschmerz " wie Holzsplitter im Kopf", Tremor, optische Halluzinationen, Gefühl von Unwirklichkeit, Alpträume, brennen, kribbeln, Nervenschmerzen im Gesicht, undeutliche Aussprache, unscharfes Sehen, Muskelzuckungen, unruhige Beine, Mundwinkel ziehen sich nach unten, geschwollene Hände, Ausschlag im Gesicht.
Alle Symptome zusammen für fast 5 Wochen...

Mitte März 2017: Insidon innerhalb einer guten Woche ausgeschlichen.
21. März: abends 3,75 mg Mirtazapin gegeben.
Sorfort eingeschlafen, 10 Stunden, restlichen Tag erschöpft. Gegen Nachmittag stundenlange Wut und starker Hunger.
28.März: 1,9 mg Mirtazapin, da 3,75 mg zu viel waren. 8 Stunden geschlafen, erschöpft, Herzrasen, mittags kam dann diese unnatürliche Müdigkeit auf, keine Kontrolle über ihren Körper, starke Zuckungen in den Beinen, abends kam Wut auf.

Ein paar Tage 1,9 mg Mirtazapin und alle möglichen Symptome. Seit der ersten Aprilwoche 2017: 2,5 mg Mirtazapin - bis heute nichts daran geändert. Alle möglichen Symptome hoch und runter

Im Oktober 2016 waren wir bei einem Heilpraktiker, dort saß sie mit den Händen auf einer Metallplatte und hatte einen Kopfhörer mit Piepen auf, für Minimum eine Stunde. Dieses Gerät durchleuchtete den ganzen Körper mit Schallwellen. 2-3 Stunden wurde der Befund ausgewertet und mir mitgegeben. Sie bekam Nahrungsergänzungsmittel verschrieben: Alkabase plus Zink Orthotherapia & Schulkind - Basis Ortho Therapia

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Re: Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Beitragvon Stella3108 » Sonntag, 18.06.17, 11:43

Hallo und guten Morgen,
In meine Signatur passt nichts mehr rein. Ich muss die mal neu überarbeiten. Sehe zu das ich das in den nächste Tagen hinbekomme.
Ganz liebe Grüße
Antje
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Januar 2015 - März 2016 Citalopram 20 mg
Januar 2015 - Februar 2015 10 mg Cital.
ab März 2015 - März 2016 20 mg Cital.
Kopfschmerzen, Herzrasen, am ganzen Körper vereinzelt Schmerzen ( meistens sehr stark ) und kurz. Stärkere Panikattacken. Nach ein paar Monaten wurden diese weniger. Ab September 2015 weniger leistungsfähig. Einschlafstörungen seit der Einnahme.


März 2016 Citalopram innerhalb 14 Tagen abgesetzt. 7,5 mg Mirtazapin eingenommen bis Februar 2017. Nach ein paar Tagen, erste Krampfanfälle und Wutanfälle. Krampfartige Panikattacken. Ständig geschwollenes Gesicht, Augen geschwollen, Lippen geschwollen, Juckreiz, Kurzatmigkeit, Halsschmerzen, Müdigkeit, schwach, Muskelschmerzen, Herzrasen, Durchfall, Ruhelosigkeit, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, trockener Mund, starker Durst, Gelenkschmerzen, lebhafte Träume/Alpträume, brennende und stechende Haut, unruhige Beine, Bewegungsdrang, Schwellungen im Mund, Sprachstörugen

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15.02.2017: Mirtazapin abgesetzt, dafür 20 mg Insidon.
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Alle Symptome zusammen für fast 5 Wochen...

Mitte März 2017: Insidon innerhalb einer guten Woche ausgeschlichen.
21. März: abends 3,75 mg Mirtazapin gegeben.
Sorfort eingeschlafen, 10 Stunden, restlichen Tag erschöpft. Gegen Nachmittag stundenlange Wut und starker Hunger.
28.März: 1,9 mg Mirtazapin, da 3,75 mg zu viel waren. 8 Stunden geschlafen, erschöpft, Herzrasen, mittags kam dann diese unnatürliche Müdigkeit auf, keine Kontrolle über ihren Körper, starke Zuckungen in den Beinen, abends kam Wut auf.

Ein paar Tage 1,9 mg Mirtazapin und alle möglichen Symptome. Seit der ersten Aprilwoche 2017: 2,5 mg Mirtazapin - bis heute nichts daran geändert. Alle möglichen Symptome hoch und runter

Im Oktober 2016 waren wir bei einem Heilpraktiker, dort saß sie mit den Händen auf einer Metallplatte und hatte einen Kopfhörer mit Piepen auf, für Minimum eine Stunde. Dieses Gerät durchleuchtete den ganzen Körper mit Schallwellen. 2-3 Stunden wurde der Befund ausgewertet und mir mitgegeben. Sie bekam Nahrungsergänzungsmittel verschrieben: Alkabase plus Zink Orthotherapia & Schulkind - Basis Ortho Therapia

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Snowman

Re: Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Beitragvon Snowman » Sonntag, 18.06.17, 12:02

Hallo Antje,

es tut mit in der Seele weh wenn ich Lese was dein armes Töchterchen erdulden muss, wirklich. :(

15.05.2014 wurde sie geimpft: Tetanus, Diphtherie, Pertussis - Impfung wurde nicht vertragen, musste meine Tochter am nächsten Tag von der Schule abholen weil es ihr so schlecht ging.


Darf ich fragen wie als sie damals war? LG.

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Re: Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Beitragvon Stella3108 » Sonntag, 18.06.17, 15:39

Hallo
Meine Tochter war damals 13 Jahre alt
Liebe Grüße
Antje
15.05.2014 wurde sie geimpft: Tetanus, Diphtherie, Pertussis - Impfung wurde nicht vertragen, musste meine Tochter am nächsten Tag von der Schule abholen weil es ihr so schlecht ging.

24.06.14: erste Panikattacke

Januar 2015 - März 2016 Citalopram 20 mg
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ab März 2015 - März 2016 20 mg Cital.
Kopfschmerzen, Herzrasen, am ganzen Körper vereinzelt Schmerzen ( meistens sehr stark ) und kurz. Stärkere Panikattacken. Nach ein paar Monaten wurden diese weniger. Ab September 2015 weniger leistungsfähig. Einschlafstörungen seit der Einnahme.


März 2016 Citalopram innerhalb 14 Tagen abgesetzt. 7,5 mg Mirtazapin eingenommen bis Februar 2017. Nach ein paar Tagen, erste Krampfanfälle und Wutanfälle. Krampfartige Panikattacken. Ständig geschwollenes Gesicht, Augen geschwollen, Lippen geschwollen, Juckreiz, Kurzatmigkeit, Halsschmerzen, Müdigkeit, schwach, Muskelschmerzen, Herzrasen, Durchfall, Ruhelosigkeit, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, trockener Mund, starker Durst, Gelenkschmerzen, lebhafte Träume/Alpträume, brennende und stechende Haut, unruhige Beine, Bewegungsdrang, Schwellungen im Mund, Sprachstörugen

Seit Januar 2017: unnatürliche Müdigkeit, Hände werden dick, rot und manchmal bläulich, spannende Haut, Schmerzen.

15.02.2017: Mirtazapin abgesetzt, dafür 20 mg Insidon.
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Alle Symptome zusammen für fast 5 Wochen...

Mitte März 2017: Insidon innerhalb einer guten Woche ausgeschlichen.
21. März: abends 3,75 mg Mirtazapin gegeben.
Sorfort eingeschlafen, 10 Stunden, restlichen Tag erschöpft. Gegen Nachmittag stundenlange Wut und starker Hunger.
28.März: 1,9 mg Mirtazapin, da 3,75 mg zu viel waren. 8 Stunden geschlafen, erschöpft, Herzrasen, mittags kam dann diese unnatürliche Müdigkeit auf, keine Kontrolle über ihren Körper, starke Zuckungen in den Beinen, abends kam Wut auf.

Ein paar Tage 1,9 mg Mirtazapin und alle möglichen Symptome. Seit der ersten Aprilwoche 2017: 2,5 mg Mirtazapin - bis heute nichts daran geändert. Alle möglichen Symptome hoch und runter

Im Oktober 2016 waren wir bei einem Heilpraktiker, dort saß sie mit den Händen auf einer Metallplatte und hatte einen Kopfhörer mit Piepen auf, für Minimum eine Stunde. Dieses Gerät durchleuchtete den ganzen Körper mit Schallwellen. 2-3 Stunden wurde der Befund ausgewertet und mir mitgegeben. Sie bekam Nahrungsergänzungsmittel verschrieben: Alkabase plus Zink Orthotherapia & Schulkind - Basis Ortho Therapia

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Re: Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Beitragvon Stella3108 » Montag, 19.06.17, 10:02

Guten Morgen,
meine Tochter hat eigentlich nur noch Panikattacken. Gestern Abend die war wieder schlimm. Sie kann dann auch nicht reden und wird müde , sie kippt dann weg und bekommt dann auch die Augen nicht mehr auf. Das alles kostet sie viel Kraft. Dann wieder beruhigt . Danach schlief sie auf dem Sofa ein. Sie war so aufgeregt das sie nur als sagte das wir ihr helfen müssen. Das ist jetzt seit drei Abenden so. Sie brauch auch im Bett ganz viel Beruhigung und Zuspruch das sie es irgendwie schafft immer mal kurz einzuschlafen. Sie atmet ganz schnell wird aufgeregt und hat Angst das wieder ein Anfall kommt. Sie sagt dann, das sie nicht noch einen schaft. Heute Morgen wurde sie von einer Panikattacke geweckt. Das ist für den Start in den Tag denkbar ungünstig . Auch diese Muskelzuckungen kommen immer öfter. Auch diese kurzen Verkrampfungen. Danach wie im Koma. Keine Gewalt über ihren Körper. Oder sie haut sich auf den Kopf und will wieder klar werden. Sie spricht dann wie jemand mit einer geistigen Behinderung. Das macht ihr Angst. Ihre Tage werden immer anstrengender. Wir müssen jetzt für ein neues Rezept anrufen , wissen aber nicht ob wir weiter auf 2 mg bleiben sollen . Sind dann insgesamt 24 Tage. Oder runter auf 1,8 mg.
Ganz liebe Grüße
Antje
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Januar 2015 - März 2016 Citalopram 20 mg
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Kopfschmerzen, Herzrasen, am ganzen Körper vereinzelt Schmerzen ( meistens sehr stark ) und kurz. Stärkere Panikattacken. Nach ein paar Monaten wurden diese weniger. Ab September 2015 weniger leistungsfähig. Einschlafstörungen seit der Einnahme.


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Seit Januar 2017: unnatürliche Müdigkeit, Hände werden dick, rot und manchmal bläulich, spannende Haut, Schmerzen.

15.02.2017: Mirtazapin abgesetzt, dafür 20 mg Insidon.
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28.März: 1,9 mg Mirtazapin, da 3,75 mg zu viel waren. 8 Stunden geschlafen, erschöpft, Herzrasen, mittags kam dann diese unnatürliche Müdigkeit auf, keine Kontrolle über ihren Körper, starke Zuckungen in den Beinen, abends kam Wut auf.

Ein paar Tage 1,9 mg Mirtazapin und alle möglichen Symptome. Seit der ersten Aprilwoche 2017: 2,5 mg Mirtazapin - bis heute nichts daran geändert. Alle möglichen Symptome hoch und runter

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Re: Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Beitragvon padma » Montag, 19.06.17, 13:56

liebe Antje, :)

deine Tochter hyperventiliert vermutlich bei diesen Panikattacken, d.h. sie atmet zu schnell und damit zu viel Sauerstoff ein und zu wenig CO2 aus. Die Verkrampfungen sind wahrscheinlich dann eine Folge davon.
Ist hier erklärt http://flexikon.doccheck.com/de/Hyperventilation
ausführlich hier http://www.netdoktor.de/symptome/hyperventilation/

Habt ihr das Atmen in eine Platiktüte ausprobiert? Das hilft recht schnell.

Wir müssen jetzt für ein neues Rezept anrufen , wissen aber nicht ob wir weiter auf 2 mg bleiben sollen . Sind dann insgesamt 24 Tage. Oder runter auf 1,8 mg.

Ich glaube, ich würde runter gehen auf 1,8 mg.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Beitragvon Stella3108 » Montag, 19.06.17, 15:07

Liebe Padma,
das mir der Tüte bekommt sie nicht hin. Das ging schon ne einer starken Panikattacke nicht. Ich glaube nicht, das die Verkrampfungen was mit den Panikattacken zu tun haben. Das alles ist ja auch wirklich schwer zu erklären. Wir haben das Rezept auch auf 1,8 mg aufstellen lassen. Die Psychiaterin wollte erst 1,5 mg. Wir sollen auch unserer Tochter sagen, das so eine kleine Veränderung keinen Unterschied macht. Sie ist ständig verwirrt und kraftlos. Alles wäre so komisch, sagt sie. Sie fällt ständig um oder hüpft wie aufzogen und fällt dann wieder auf den Boden. Sie liegt dann ewig weil sie nicht aufstehen kann. Spricht dann nicht richtig oder kann die Augen nicht öffnen. Oder diese Zuckungen kommen wieder nein ständiges hin und her. Sie kann sich den ganzen Tag nicht erholen und nachts schläft sie nicht mehr richtig, träumt schlimmer und wird von der Panik geweckt.

Liebe Grüße,
Antje
15.05.2014 wurde sie geimpft: Tetanus, Diphtherie, Pertussis - Impfung wurde nicht vertragen, musste meine Tochter am nächsten Tag von der Schule abholen weil es ihr so schlecht ging.

24.06.14: erste Panikattacke

Januar 2015 - März 2016 Citalopram 20 mg
Januar 2015 - Februar 2015 10 mg Cital.
ab März 2015 - März 2016 20 mg Cital.
Kopfschmerzen, Herzrasen, am ganzen Körper vereinzelt Schmerzen ( meistens sehr stark ) und kurz. Stärkere Panikattacken. Nach ein paar Monaten wurden diese weniger. Ab September 2015 weniger leistungsfähig. Einschlafstörungen seit der Einnahme.


März 2016 Citalopram innerhalb 14 Tagen abgesetzt. 7,5 mg Mirtazapin eingenommen bis Februar 2017. Nach ein paar Tagen, erste Krampfanfälle und Wutanfälle. Krampfartige Panikattacken. Ständig geschwollenes Gesicht, Augen geschwollen, Lippen geschwollen, Juckreiz, Kurzatmigkeit, Halsschmerzen, Müdigkeit, schwach, Muskelschmerzen, Herzrasen, Durchfall, Ruhelosigkeit, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, trockener Mund, starker Durst, Gelenkschmerzen, lebhafte Träume/Alpträume, brennende und stechende Haut, unruhige Beine, Bewegungsdrang, Schwellungen im Mund, Sprachstörugen

Seit Januar 2017: unnatürliche Müdigkeit, Hände werden dick, rot und manchmal bläulich, spannende Haut, Schmerzen.

15.02.2017: Mirtazapin abgesetzt, dafür 20 mg Insidon.
Absetzerscheinungen: weinen, verschlechterte Stimmung, kraftlos, Konzentrationsstörungen, Einschlafprobleme, generelle Schlafstörungen, Hunger, nervös, Angst, Anspannung, Panikattacken, Krämpfe, Herzrasen, keine Luft, Gefühl der Hals schwillt zu, Brustschmerzen, zittern, gereizt, Rastlosigkeit, starke Wut, Verwirrung, Vergesslichkeit, Schmerzen immer woanders, Schüttelfrost mit schwitzen, trockene brennende Augen, Übelkeit, Magenschmerzen, Verstopfung, ab und zu Durchfall, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, wanken, Benommenheit, extremer Kopfschmerz " wie Holzsplitter im Kopf", Tremor, optische Halluzinationen, Gefühl von Unwirklichkeit, Alpträume, brennen, kribbeln, Nervenschmerzen im Gesicht, undeutliche Aussprache, unscharfes Sehen, Muskelzuckungen, unruhige Beine, Mundwinkel ziehen sich nach unten, geschwollene Hände, Ausschlag im Gesicht.
Alle Symptome zusammen für fast 5 Wochen...

Mitte März 2017: Insidon innerhalb einer guten Woche ausgeschlichen.
21. März: abends 3,75 mg Mirtazapin gegeben.
Sorfort eingeschlafen, 10 Stunden, restlichen Tag erschöpft. Gegen Nachmittag stundenlange Wut und starker Hunger.
28.März: 1,9 mg Mirtazapin, da 3,75 mg zu viel waren. 8 Stunden geschlafen, erschöpft, Herzrasen, mittags kam dann diese unnatürliche Müdigkeit auf, keine Kontrolle über ihren Körper, starke Zuckungen in den Beinen, abends kam Wut auf.

Ein paar Tage 1,9 mg Mirtazapin und alle möglichen Symptome. Seit der ersten Aprilwoche 2017: 2,5 mg Mirtazapin - bis heute nichts daran geändert. Alle möglichen Symptome hoch und runter

Im Oktober 2016 waren wir bei einem Heilpraktiker, dort saß sie mit den Händen auf einer Metallplatte und hatte einen Kopfhörer mit Piepen auf, für Minimum eine Stunde. Dieses Gerät durchleuchtete den ganzen Körper mit Schallwellen. 2-3 Stunden wurde der Befund ausgewertet und mir mitgegeben. Sie bekam Nahrungsergänzungsmittel verschrieben: Alkabase plus Zink Orthotherapia & Schulkind - Basis Ortho Therapia

Nach ein paar Wochen ging es ihr immer schlechter statt besser und entwickelte diese Geräuschempfindlichkeit

nordwind
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Re: Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Beitragvon nordwind » Montag, 19.06.17, 15:29

Liebe Antje
Ich habe eure Geschichte immer still mitgelesen und gäbe alles dafür, helfen zu können... ich weiß leider nicht wie, aber hier ist die Erfahrung mit meiner Tochter, ich erzähl sie einfach mal, ob es da einen Zusammenhang gibt, weiß ich nicht aber vielleicht ist es ein Trost...
Mit 16 wurde sie gegen HPV(papilloma Virus der Gebärmutterhalskrebs verursachen kann) geimpft und 9 Monate nach der 3. Impfung bekam sie wiederkehrende Ohnmachtsanfälle. Sie sank einfach in sich zusammen und war nicht mehr ansprechbar. Nach ein paar Minuten kam sie wieder zu sich und war todmüde. Wenn das in der Schule passierte, wurde sie jedes mal mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht, bis ich gesagt habe, dass ich sie selbst abhole und sie mich anrufen sollen. Im Krankenhaus ist alles neurologisch abgeklärt worden, ohne Befund. Das Ging ca ein halbes Jahr. Irgendwann gingen wir zu einem Heilpraktiker und sie machte eine Bioresonanz Therapie
Danach war alles vorbei!! Wir wissen bis heute nicht, was es genau war. Kein Arzt hat je einen Zusammenhang
Mit der Impfung zugelassen. Allerdings hat sie zu keinem Ergebnis ADs genommen.

Liebe Grüße
10/2005 Paroxetin u Mirtazapin wg Angststörung (bösartiger Gehirntumor der Mutter)
Mirtazapin nach 5 Monaten zügig ausgeschlichen ohne Probleme
12/2014 bis 03/2016 Interferon gespritzt wg malignem Melanom
Nach fast 11 Jahren Paroxetin 20mg beschlossen ganz abzusetzen (1 Woche 10mg dann 0mg)
Am Anfang viel geweint ( ging in den letzt Jahren mit P gar nicht mehr), viel geschwitzt aber ok. Richtig schwierig würde es nach 2 Monaten wo ich eig dachte das schlimmste sei vorüber. Muskel- und Gelenkschmerzen, Schwindel Stimmungsschwankungen Ängste, Hoffnungslosigkeit, depressive Phasen,
Seit 07/16 gar keine Medikamente mehr.
Dezember 16 wegen massiver Verschlechterung wieder 20mg paroxetin, pregabalin 2 mal 50mg und abends 2 x x 50mg quetiapin, langsam reduziert und seit Anfang Mai auf 7 mg, ( die genauen Schritte weiß ich leider nicht mehr)
Aktuell morgens 20mg paroxetin
Abends 7mg quetiapin

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Re: Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Beitragvon carlotta » Montag, 19.06.17, 17:31

Liebe Antje,

danke für Deine Erläuterungen. :) Ich weiß, ich wiederhole mich. Und ich kann Euch auch nicht sagen, welche Schritte letztendlich die richtigen sind. Nur fällt mir einfach extrem auf, dass es nach der letzten Reduktion rapide bergab geht - zumindest entsteht der Eindruck beim Lesen, evtl. ist dieser nicht stimmig. Das hätte mich schlussfolgern lassen, aktuell noch ein paar Tage mit der nächsten Reduktion zu warten. Aber ich kann auch verstehen, wenn Ihr so schnell wie möglich weiterreduzieren wollt.

Nur kurz zu meinen Bedenken: Es kann passieren, dass genau die Symptome, unter die Eure Tochter in puncto NW so sehr leidet, sich auch als Entzugssymptome äußern. D. h., Ihr reduziert und vermutet, dass es besser wird (weil sie es ja schlecht verträgt), aber es wird eher schlimmer. Allerdings hast Du weiter oben geschrieben, dass die Krampfanfälle sich unter den letzten Reduktionen verändert haben (verkürzt?). Dafür scheinen mehr Panikattacken hinzugekommen zu sein.

Niemand kann Euch ein Rezept für das richtige Tempo beim Absetzen (v. a. in diesem speziellen Fall) geben, nur möchte ich einfach noch einmal den Hinweis geben, gut hinzuschauen und abzuwägen - nicht dass die Entzugssymptome (die auch schwerwiegend und langwierig sein können, auch nach null) so stark überhandnehmen, dass Deine Tochter noch mehr destabilisiert wird. Ich mache mir diesbezüglich einfach gerade große Sorgen. Gerade der Dosisbereich kurz vor null ist sehr sehr heikel, weil dort schon sehr kleine Veränderungen große Auswirkungen haben können aufs ZNS.

Und evtl. werden die Krampfanfälle bei sehr geringen Dosierungen tatsächlich weniger und man steht nicht mehr so extrem unter Zugzwang.

Habt das bitte einfach gut im Blick. Hättet Ihr denn für den Notfall - falls sie zu extrem auf die nächste Reduktion reagiert - noch 2-mg-Kapseln da, damit Ihr notfalls noch mal korrigieren könntet?

Ganz viel Kraft für Euch :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)

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Re: Antidepressiva absetzen nach Unverträglichkeit (Citalopram, Mirtazapin)

Beitragvon Ana19 » Montag, 19.06.17, 18:55

Liebe Antje,

Ich lese schon lange mit und wollte nur mal ein dickes Kraftpaket da lassen!
Ich hyperventiliere oft wegen heulkrämpfen und habe die Rescue tropfen der Bachblüten für mich entdeckt ... (vom Forum empfohlen, glaube von Jamie)
wenn ich merke es geht los dann nehme ich ein einzigen Tropfen der mich oft wider runter bringt..
klar ist es bei deiner Tochter schlimmer aber wollte mal ne Idee da lassen .

Ganz liebe Grüße! ihr seit super und werdet das schaffen!!
Ana
Diagnose 2015
symptome: absolute Erschöpfung >>> 20mg Citalopram

1,5 jahre -- 20mg
in zwei wochen schritten a 5mg runter (viel zu schnell)
dann zwei monate 0 (verzögerte Symptome)
wider einstieg auf 2,5mg für 5 wochen (während der Zeit Muskelkater, zittern und schwäche etc.)

dann auf 0 dann 6 wochen später crash!! Total Ausfall

zur zeit Entzugssymptome (kraftlosigkeit, empfindungsstörung, wacklig auf den beinen, erschöpft, usw.......)

seit 20.4.17
erst 2,5 mg (Wirkung zu stark)
runter auf 1mg

seit 29.4
0,5mg

11.5
Durch einen Test nachgewiesener Eisenmangel
>> seit 29.5 täglich 2,5ml Kräuterblut Eisen Floradix (wegen welle erstmal auf eis gelegt)

Bei Bedarf "Bachblüten Rescue Tropfen"
>>> aufgrund von häufigen hyperventilieren
(Langen Heulkrämpfen)




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