NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Ululu 69
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Re: NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Beitragvon Ululu 69 » Donnerstag, 14.09.17, 11:28

Hallo Clarice, :)

wie schön, du bist wieder zum Teenager geworden. :party2:

Es freut mich so, dass du Spaß hattest und offensichtlich davon profitieren konntest.

Bei uns ist Krimifestival und ich gehe heute Abend mit meinem Sohn zu einer schwedischen Autorin zur Lesung.
Wir sind beide ausgesprochene Krimifans und gehen jedes Jahr zu mindestens einer Veranstaltung des Festivals.

Gut, das ist jetzt etwas lahmer als dein Konzert aber ich freue mich trotzdem.
Einmal im Jahr geht mein Sohn mit mir aus. :D

LG Ute
Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen


2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg

Clarice
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Re: NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Beitragvon Clarice » Freitag, 15.09.17, 8:39

Ululu 69 hat geschrieben:Hallo Clarice, :)

Gut, das ist jetzt etwas lahmer als dein Konzert aber ich freue mich trotzdem.
Einmal im Jahr geht mein Sohn mit mir aus. :D

LG Ute


Hallo Ute,

ich hoffe du hattest einen schönen Abend mit deinem Sohn! :)

Und lahmer im Sinne von leiser, weniger Bewegung (tanzen) muss ja nicht schlechter sein :wink:
Eine gutgemachte Lesung hat jedenfalls großen Unterhaltungswert.
Bei uns war vor zwei-drei Wochen Hannes Jaenicke. Wie sich herausstellte, wohnt seine Mutter hier und er ist öfter zu Besuch (ich hab ihn noch nie gesehen). Er hat dann ohne Honorar aus seinem Buch gelesen und anschließend gabs noch Diskussion zu Umwelt/Politik und Signierstunde.

Mir gehts heute an sich recht gut. Ich habe fantastisch geschlafen, kaum mehr Gelenkschmerzen. Insgesamt also wieder positiver gestimmt. Man muss wohl "einfach" die Zähne zusammenbeißen und durch die Tiefs durch.

Komm gib auf, komm gib auf, sagt mir mein Verstand
und ich schau aus grauen Augen stumm an die Wand.
Und ich suche den Raum ab doch find' keine Tür,
'n Weg nach draußen, noch schnell weg von hier.

Mein Kopf läuft heiß und Rauch steigt auf
Blut kocht, Herz pocht, Atemnot, Nervenglüh'n und Funken sprüh'n.

Alles was bleibt, sind Asche und Rauch.
Doch zwischen schwarzen Wolken
seh' ich ein kleines bisschen Blau
ich halt die Luft an, lauf über die Glut.
Alles wird gut.

Johannes Oerding

In diesem Sinne, schönes WE
Clarice (die 4 Tage frei hat :party2: )
Langjährige AD-Historie: seit ca 1999 von Insidon, über Citalopram, kurz Cymbalta, Venlafaxin zu Escitalopram, um die SSRI zu nennen. Mirtazapin war auch immer mal wieder dabei und lange auch Dominal - diese habe ich zu ihrer Zeit irgendwann abgesetzt, keine Erinnerug mehr an das wann und an die "Auswirkungen".
Trotz fast durchgängiger Einnahme von AD immer wieder -teilweise hochgradige - Depressionen mit langen AU-Zeiten.

Hier die Escitalopram-Phase, leider auch nur rudimentär, da ich sehr nachlässig mit der Dokumentation war:

07.08.2015:Neue Ärztin, neues Medikament: 5mg Escitalopram, Venlafaxin (zuletzt 37,5mg) sofort abgesetzt. 4 Tage lang Kopfschmerzen und starker Harndrang (vermutlich durch das Escitalopram), ca. 2-3 Wochen lang Schwindel (vermutlich Absetzsymptom Venlafaxin)
14.08.2015: Erhöhung Escitalopram auf 10 mg. morgens Halsschmerzen, Stimmungsverschlechterung (Zusammenhang Zyklus?), Pickel, Libidoprobleme,
02.09.2015: seit Tagen massive (Tages-)Müdigkeit, guter Schlaf nachts, wenig Antrieb, Stimmung mittelprächtig, sonstigen NW weg.
04.09.2015: wieder starke Depressive/Angstsymptome
............
Seit Einnahmebeginn Escitalopram Libido quasi 0 / Müde - Müde - Müde. Besonders schlimm seit November 2016.
............
09.01.2017 5 mg Escitalopram (seit mehreren Monaten); Vorsatz endlich abzusetzen
Anfang Feb.2017 Wechsel von Tabletten auf Tropfen, Dosis gleichbleibend.
Zwischen Feb/März eine dämliche Auf- und Ab-Dosierung auf 15mg und wieder zurück, nach dem ich wieder 6 Wochen AU war wg. extremer Müdigkeit/Erschöpfung und Konzentrationsstörungen (Ärzte: Grunderkrankung ist da/Ich inzwischen: Wechsel auf die Tropfen???), je mehr E. desto müder - also wieder runter. Don't ask...
18.04.2017 5 mg Escitalopram
16.05.2017 4 mg Escitlopram
06.07.2017 3 mg Escitalopram, paar Tage später weinerlich und gereitzt, Durchfälle,
11.07.2017 4 mg E.
23.07.2017 3,6 mg E.
26.08.2017 3,3 mg E./Erschöpfungszustände werden weniger
29.09.2017 3 mg E.

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Re: NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Beitragvon Ululu 69 » Freitag, 15.09.17, 10:13

Hallo Clarice,

Clarice hat geschrieben:ich hoffe du hattest einen schönen Abend mit deinem Sohn!


Ja, es war toll.

Der Liedtext passt aber auch wirklich sehr gut, ein richtiger Mutmacher.

Ich wünsche dir ein wunderschönes langes Wochenende.

LG Ute
Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
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2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
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Re: NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Beitragvon Clarice » Samstag, 16.09.17, 12:47

Liebe Alle!
Gestern war die Urnenbeisetzung des Anfang August verstorbenen Freundes. Wie wichtig dieser Abschied ist, habe ich gestern gemerkt. Bisher war sein Tod sehr unwirklich und ich hatte dadurch auch keine richtige Trauer und Verarbeitung. Gestern habe ich viel geweint und mich auch endlich getraut, Fotos anzugucken.

Zum Glück hat es offenbar nichts getriggert (mein Vater ist vor einigen Jahren im ähnlichen Alter auch völlig überraschend gestorben, und ich war ein echtes Papa-Kind).

Meine Kurve geht insgesamt seit Donnerstag fast schon steil nach oben. Bischen Sorgen macht mir das dann gleich wieder vor dem nächsten Tal. :? Blöd, ne?

Und ich habe eine Erfahrung bzgl Müdigkeit gemacht: ich war Donnerstag, nach wenig Schlaf und etwas Alkohol am Vorabend auf dem Konzert müde, anders müde als die Müdigkeit, die ich dem AD zuschreibe. Da ich seit der letzten Reduktion fast keine AD-Müdigkeit mehr hatte, wurde mir vor allem der Unterschied zwischen müde und müde bewusst.
Wisst ihr was ich meine oder schreib ich wirren Kram? :rotfl:
Die AD-Müdigkeit ist viel mehr lähmend, erschöpfend, komatös als die "normale" Müdigkeit. Der Kopf ist viel benebelter.
Ich fand die Beobachtung sehr interessant. Ich hatte quasi vergessen, was normale Müdigkeit ist.

Liebe, aktuell sonnige Grüsse, aus der Nähe von Frankfurt
Clarice
Langjährige AD-Historie: seit ca 1999 von Insidon, über Citalopram, kurz Cymbalta, Venlafaxin zu Escitalopram, um die SSRI zu nennen. Mirtazapin war auch immer mal wieder dabei und lange auch Dominal - diese habe ich zu ihrer Zeit irgendwann abgesetzt, keine Erinnerug mehr an das wann und an die "Auswirkungen".
Trotz fast durchgängiger Einnahme von AD immer wieder -teilweise hochgradige - Depressionen mit langen AU-Zeiten.

Hier die Escitalopram-Phase, leider auch nur rudimentär, da ich sehr nachlässig mit der Dokumentation war:

07.08.2015:Neue Ärztin, neues Medikament: 5mg Escitalopram, Venlafaxin (zuletzt 37,5mg) sofort abgesetzt. 4 Tage lang Kopfschmerzen und starker Harndrang (vermutlich durch das Escitalopram), ca. 2-3 Wochen lang Schwindel (vermutlich Absetzsymptom Venlafaxin)
14.08.2015: Erhöhung Escitalopram auf 10 mg. morgens Halsschmerzen, Stimmungsverschlechterung (Zusammenhang Zyklus?), Pickel, Libidoprobleme,
02.09.2015: seit Tagen massive (Tages-)Müdigkeit, guter Schlaf nachts, wenig Antrieb, Stimmung mittelprächtig, sonstigen NW weg.
04.09.2015: wieder starke Depressive/Angstsymptome
............
Seit Einnahmebeginn Escitalopram Libido quasi 0 / Müde - Müde - Müde. Besonders schlimm seit November 2016.
............
09.01.2017 5 mg Escitalopram (seit mehreren Monaten); Vorsatz endlich abzusetzen
Anfang Feb.2017 Wechsel von Tabletten auf Tropfen, Dosis gleichbleibend.
Zwischen Feb/März eine dämliche Auf- und Ab-Dosierung auf 15mg und wieder zurück, nach dem ich wieder 6 Wochen AU war wg. extremer Müdigkeit/Erschöpfung und Konzentrationsstörungen (Ärzte: Grunderkrankung ist da/Ich inzwischen: Wechsel auf die Tropfen???), je mehr E. desto müder - also wieder runter. Don't ask...
18.04.2017 5 mg Escitalopram
16.05.2017 4 mg Escitlopram
06.07.2017 3 mg Escitalopram, paar Tage später weinerlich und gereitzt, Durchfälle,
11.07.2017 4 mg E.
23.07.2017 3,6 mg E.
26.08.2017 3,3 mg E./Erschöpfungszustände werden weniger
29.09.2017 3 mg E.

Gwen
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Re: NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Beitragvon Gwen » Samstag, 16.09.17, 13:34

Liebe Clarice, das mit der Müdigkeit kommt mir auch so vor. Ich bin dann manchmal so erschöpft, dass mir regelrecht übel wird, ich nicht mehr denken kann und ich mich dann hinlegen MUSS. Ätzend ist das. Hoffentlich geht das irgendwann weg!
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Gwen
Diagnosen: schwere rezidivierenden Depressionen seit der Kindheit (Therapien ab Grundschulalter), teilweise Angst-/ Panikattacken, Verdacht auf ADHS (vermute eher HSP)

Medikamente:
1999 Tavor, Insidon (hat mich total abgeschossen).
Wechsel zu Seroxat bis ca 2005? - damals mit Seroxat-Saft langsam abgesetzt - nach schlechten Erfahrungen beim Kaltenzugsversuch im KKH.

Citalopram nach Rückfall, seit ??, irgendwann Wechsel auf Escitalopram 10mg
zwischendurch wg Schwangerschaft auf 2,5mg reduziert (problemlos)

2012 schwere postpartale Depression. Dank Beratung von "Schatten und Licht eV" eine Mutter-Kind Station gefunden. Zu Anfang Tavor als Bedarf und Escitalopram wieder 10mg.

03/2016 5mg Starke Kopfschmerzen.
04/2016 6mg. Besser. Jedoch seit Monaten erschöpft und müde - auch nach 10 Stunden Schlaf
17.01.17 5,4mg. Lange Stabilisierungsphase. Es geht mir richtig gut. Viel Bewegung. Deutlich weniger Müdigkeit, viel fitter und ausgeglichener als sonst
09.04.17 3,5mg Übermut -> Kopfschmerzen, müde, Gliederschmerzen...
24.04.17 4mg stabiler! Dann Infektion mit EBV - lange Erholungsphase -
12.07.17 3,5mg
01.09.17 3,0mg

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Re: NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Beitragvon Clarice » Sonntag, 17.09.17, 15:20

Gwen hat geschrieben:Ich bin dann manchmal so erschöpft, dass mir regelrecht übel wird, ich nicht mehr denken kann und ich mich dann hinlegen MUSS.


ja genau!
Wenn mir das auf der Arbeit passiert, geht gleichzeitig - gefühlt - mein Puls hoch, weil ich krampfhaft und angestrengt versuche, dagegen anzugehen.
Ätzend!
Und wir müssen einfach dran glauben: es wird vorbei gehen! :sports: :hug:

Liebe Grüße
Clarice
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Trotz fast durchgängiger Einnahme von AD immer wieder -teilweise hochgradige - Depressionen mit langen AU-Zeiten.

Hier die Escitalopram-Phase, leider auch nur rudimentär, da ich sehr nachlässig mit der Dokumentation war:

07.08.2015:Neue Ärztin, neues Medikament: 5mg Escitalopram, Venlafaxin (zuletzt 37,5mg) sofort abgesetzt. 4 Tage lang Kopfschmerzen und starker Harndrang (vermutlich durch das Escitalopram), ca. 2-3 Wochen lang Schwindel (vermutlich Absetzsymptom Venlafaxin)
14.08.2015: Erhöhung Escitalopram auf 10 mg. morgens Halsschmerzen, Stimmungsverschlechterung (Zusammenhang Zyklus?), Pickel, Libidoprobleme,
02.09.2015: seit Tagen massive (Tages-)Müdigkeit, guter Schlaf nachts, wenig Antrieb, Stimmung mittelprächtig, sonstigen NW weg.
04.09.2015: wieder starke Depressive/Angstsymptome
............
Seit Einnahmebeginn Escitalopram Libido quasi 0 / Müde - Müde - Müde. Besonders schlimm seit November 2016.
............
09.01.2017 5 mg Escitalopram (seit mehreren Monaten); Vorsatz endlich abzusetzen
Anfang Feb.2017 Wechsel von Tabletten auf Tropfen, Dosis gleichbleibend.
Zwischen Feb/März eine dämliche Auf- und Ab-Dosierung auf 15mg und wieder zurück, nach dem ich wieder 6 Wochen AU war wg. extremer Müdigkeit/Erschöpfung und Konzentrationsstörungen (Ärzte: Grunderkrankung ist da/Ich inzwischen: Wechsel auf die Tropfen???), je mehr E. desto müder - also wieder runter. Don't ask...
18.04.2017 5 mg Escitalopram
16.05.2017 4 mg Escitlopram
06.07.2017 3 mg Escitalopram, paar Tage später weinerlich und gereitzt, Durchfälle,
11.07.2017 4 mg E.
23.07.2017 3,6 mg E.
26.08.2017 3,3 mg E./Erschöpfungszustände werden weniger
29.09.2017 3 mg E.

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Re: NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Beitragvon Clarice » Samstag, 30.09.17, 10:59

Hallo liebes Forum!
Zeit für ein Update meiner Sig! :party2:
Seit gestern runter auf glatt 3 mg.

Es ging mir stimmungstechnisch die ganze Woche ziemlich gut, obwohl ich seit zwei Wochen ziemlich viel Kopfschmerzen habe, die wohl von meinem völlig verspannten Nacken/Schultern kommen.

Diese Gelenkschmerzen, die ich vor zwei Wochen hatte, sind in dieser Form aktuell nicht mehr da. Mal gucken - ich warte aber schon drauf nach der Reduzierung (Selbsterfüllende Prophezeiung? :party: )

Diese 3mg werde ich nun halten bis Ende November, da ich ja im November für zwei Wochen nach Kambodscha fahre. Ich möchte bis dahin stabil sein/bleiben und dort auch nicht mit der Wasserlösemethode rumhantieren.

Ich freu mich wie Bolle. :party2:
Ich mache die Reise völlig alleine (schließe mich auch keiner Reisegruppe an). Mein Freund hat weder Interesse an den Tempeln noch Lust soweit zu fliegen, die wenigen anderen, mit denen ich in Urlaub fahren würde, können oder wollen nicht. Für mich ist die Reise die Erfüllung der langjährigen No.1 meiner "Bucket List".

Da ich schon ein paar mal alleine in Urlaub war, weiß ich was mich erwartet; weiß ich, dass ich gut mit mir selbst klar komme und dass es mir auch gut tut, mal nur ICH zu sein. Ich habe das Gefühl, in der letzten Zeit zu viele Kopromisse gemacht zu haben.

So, mögen die Symptome kommen. :? :D
Schönes Wochenende,
Clarice
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Trotz fast durchgängiger Einnahme von AD immer wieder -teilweise hochgradige - Depressionen mit langen AU-Zeiten.

Hier die Escitalopram-Phase, leider auch nur rudimentär, da ich sehr nachlässig mit der Dokumentation war:

07.08.2015:Neue Ärztin, neues Medikament: 5mg Escitalopram, Venlafaxin (zuletzt 37,5mg) sofort abgesetzt. 4 Tage lang Kopfschmerzen und starker Harndrang (vermutlich durch das Escitalopram), ca. 2-3 Wochen lang Schwindel (vermutlich Absetzsymptom Venlafaxin)
14.08.2015: Erhöhung Escitalopram auf 10 mg. morgens Halsschmerzen, Stimmungsverschlechterung (Zusammenhang Zyklus?), Pickel, Libidoprobleme,
02.09.2015: seit Tagen massive (Tages-)Müdigkeit, guter Schlaf nachts, wenig Antrieb, Stimmung mittelprächtig, sonstigen NW weg.
04.09.2015: wieder starke Depressive/Angstsymptome
............
Seit Einnahmebeginn Escitalopram Libido quasi 0 / Müde - Müde - Müde. Besonders schlimm seit November 2016.
............
09.01.2017 5 mg Escitalopram (seit mehreren Monaten); Vorsatz endlich abzusetzen
Anfang Feb.2017 Wechsel von Tabletten auf Tropfen, Dosis gleichbleibend.
Zwischen Feb/März eine dämliche Auf- und Ab-Dosierung auf 15mg und wieder zurück, nach dem ich wieder 6 Wochen AU war wg. extremer Müdigkeit/Erschöpfung und Konzentrationsstörungen (Ärzte: Grunderkrankung ist da/Ich inzwischen: Wechsel auf die Tropfen???), je mehr E. desto müder - also wieder runter. Don't ask...
18.04.2017 5 mg Escitalopram
16.05.2017 4 mg Escitlopram
06.07.2017 3 mg Escitalopram, paar Tage später weinerlich und gereitzt, Durchfälle,
11.07.2017 4 mg E.
23.07.2017 3,6 mg E.
26.08.2017 3,3 mg E./Erschöpfungszustände werden weniger
29.09.2017 3 mg E.

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Re: NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Beitragvon padma » Samstag, 30.09.17, 22:33

liebe Clarice, :)

du hörst dich sehr gut an bei dir. :D
Klasse, dass du dir deinen Traum erfüllst. :party2:

liebe Grüsse und ein schönes WE,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen


1.09.2017: 0,5 mg


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Beitragvon Clarice » Sonntag, 01.10.17, 12:56

padma hat geschrieben:liebe Clarice, :)

du hörst dich sehr gut an bei dir. :D
Klasse, dass du dir deinen Traum erfüllst. :party2:

liebe Grüsse und ein schönes WE,
padma


Danke!
Ja, ich bin selbst sehr erstaunt, wie gut es mir aktuell geht....
Und ich hoffe das bleibt so. Also mit den gelegentlichen Problemen kann ich recht gut leben. Ich bin immer ganz entsetzt, wenn ich lese wie es manch anderem geht. :cry:

Liebe Grüße
clarice
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Trotz fast durchgängiger Einnahme von AD immer wieder -teilweise hochgradige - Depressionen mit langen AU-Zeiten.

Hier die Escitalopram-Phase, leider auch nur rudimentär, da ich sehr nachlässig mit der Dokumentation war:

07.08.2015:Neue Ärztin, neues Medikament: 5mg Escitalopram, Venlafaxin (zuletzt 37,5mg) sofort abgesetzt. 4 Tage lang Kopfschmerzen und starker Harndrang (vermutlich durch das Escitalopram), ca. 2-3 Wochen lang Schwindel (vermutlich Absetzsymptom Venlafaxin)
14.08.2015: Erhöhung Escitalopram auf 10 mg. morgens Halsschmerzen, Stimmungsverschlechterung (Zusammenhang Zyklus?), Pickel, Libidoprobleme,
02.09.2015: seit Tagen massive (Tages-)Müdigkeit, guter Schlaf nachts, wenig Antrieb, Stimmung mittelprächtig, sonstigen NW weg.
04.09.2015: wieder starke Depressive/Angstsymptome
............
Seit Einnahmebeginn Escitalopram Libido quasi 0 / Müde - Müde - Müde. Besonders schlimm seit November 2016.
............
09.01.2017 5 mg Escitalopram (seit mehreren Monaten); Vorsatz endlich abzusetzen
Anfang Feb.2017 Wechsel von Tabletten auf Tropfen, Dosis gleichbleibend.
Zwischen Feb/März eine dämliche Auf- und Ab-Dosierung auf 15mg und wieder zurück, nach dem ich wieder 6 Wochen AU war wg. extremer Müdigkeit/Erschöpfung und Konzentrationsstörungen (Ärzte: Grunderkrankung ist da/Ich inzwischen: Wechsel auf die Tropfen???), je mehr E. desto müder - also wieder runter. Don't ask...
18.04.2017 5 mg Escitalopram
16.05.2017 4 mg Escitlopram
06.07.2017 3 mg Escitalopram, paar Tage später weinerlich und gereitzt, Durchfälle,
11.07.2017 4 mg E.
23.07.2017 3,6 mg E.
26.08.2017 3,3 mg E./Erschöpfungszustände werden weniger
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Re: NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Beitragvon Clarice » Montag, 02.10.17, 8:24

Clarice hat geschrieben:
So, mögen die Symptome kommen. :? :D


3-2-1....
Das ging schnell :o
Bin heute nacht wie mit einem Schlag um 1.30 wach geworden und habe bis fast 5 wachgelegen (teilweise gelesen). :count-sheep:
Dann noch mal bis halb 8 geschlafen und jetzt wieder hellwach und völlig aufgekratzt. Spüre meinen Herzschlag, der zu rasen scheint.
Genau das gleiche hatte ich bei der letzten Reduktion auch und hat sich dann nach 2-3 Wochen wieder gelegt. Insofern bin ich zwar etwas genervt vom schlechten Schlafen aber doch recht entspannt.

Jetzt wird mir erst bewusst bzw. ich frage mich: wie müssen diese Symptome sein, wenn man zu schnell runter geht? Wenn man keinen Vergleich zu vorherigen Absetzschritten hat und nicht weiß, dass es "dazugehört", auch wieder weggeht und eben nicht die Grunderkrankung ist.

Kein Wunder, dass es einigen so schlecht geht, viele denken (insbesondere die Ärzte), die Grunderkrankung ist wieder da. Schlafstörung und frühes Aufwachen sind ja (auch bei mir!) ein eindeutiges Zeichen von Stress, (beginnender) Depression. Und das ist ja erstmal nur eines meiner Symptome.

Ich hatte bei den ersten Reduktionssschritten auch Bedenken, dass es mir wieder grundsätzlich schlechter geht wenn irgendwas aufflackerte.

Das ist für mich eine ganz wichtige Erkenntnis und sie hilft - jedenfalls im Moment (ich bin doch immer so pessimistisch) ungemein! :!:

Schön, dass es dieses Forum gibt. Mir ist klar, dass ich nicht so viele Antworten kriegen, weil ich nicht zu den schweren Fällen gehöre, aber es ist einfach gut zu wissen, dass Ihr alle da seid. Dass ich hier eine Art Tagebuch schreiben kann, dass es Menschen gibt, die verstehen wovon ich rede, dass ich gucken kann, ob das was ich erlebe auch anderen so geht.

Ich habe heute frei und wünsche allen, egal ob frei oder arbeiten, einen entspannten und schönen Tag. :group:

Clarice
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Trotz fast durchgängiger Einnahme von AD immer wieder -teilweise hochgradige - Depressionen mit langen AU-Zeiten.

Hier die Escitalopram-Phase, leider auch nur rudimentär, da ich sehr nachlässig mit der Dokumentation war:

07.08.2015:Neue Ärztin, neues Medikament: 5mg Escitalopram, Venlafaxin (zuletzt 37,5mg) sofort abgesetzt. 4 Tage lang Kopfschmerzen und starker Harndrang (vermutlich durch das Escitalopram), ca. 2-3 Wochen lang Schwindel (vermutlich Absetzsymptom Venlafaxin)
14.08.2015: Erhöhung Escitalopram auf 10 mg. morgens Halsschmerzen, Stimmungsverschlechterung (Zusammenhang Zyklus?), Pickel, Libidoprobleme,
02.09.2015: seit Tagen massive (Tages-)Müdigkeit, guter Schlaf nachts, wenig Antrieb, Stimmung mittelprächtig, sonstigen NW weg.
04.09.2015: wieder starke Depressive/Angstsymptome
............
Seit Einnahmebeginn Escitalopram Libido quasi 0 / Müde - Müde - Müde. Besonders schlimm seit November 2016.
............
09.01.2017 5 mg Escitalopram (seit mehreren Monaten); Vorsatz endlich abzusetzen
Anfang Feb.2017 Wechsel von Tabletten auf Tropfen, Dosis gleichbleibend.
Zwischen Feb/März eine dämliche Auf- und Ab-Dosierung auf 15mg und wieder zurück, nach dem ich wieder 6 Wochen AU war wg. extremer Müdigkeit/Erschöpfung und Konzentrationsstörungen (Ärzte: Grunderkrankung ist da/Ich inzwischen: Wechsel auf die Tropfen???), je mehr E. desto müder - also wieder runter. Don't ask...
18.04.2017 5 mg Escitalopram
16.05.2017 4 mg Escitlopram
06.07.2017 3 mg Escitalopram, paar Tage später weinerlich und gereitzt, Durchfälle,
11.07.2017 4 mg E.
23.07.2017 3,6 mg E.
26.08.2017 3,3 mg E./Erschöpfungszustände werden weniger
29.09.2017 3 mg E.

Jamie
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Re: NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Beitragvon Jamie » Montag, 02.10.17, 10:08

Morgen Clarice :)

Das ist für mich eine ganz wichtige Erkenntnis und sie hilft - jedenfalls im Moment (ich bin doch immer so pessimistisch) ungemein!


Es macht wirklich einen großen Unterschied, wenn man in der Lage ist Symptome einzuordnen.
Da ich bei meinem Kaltabsetzen von Sertralin damals das Forum nicht richtig kannte, dachte ich 3 Monate lang durchweg jeden Tag, dass ich durchdrehe, verrückt werde und sehr krank bin. :oops:
Das war wirklich schlimm. Die Hölle auf Erden.

Nun lässt das Wissen um Absetzsymptome diese nun auch nicht einfach verschwinden oder besser werden, aber es macht gerade emotional und mental einen riesen Unterschied, ob man einen schrecklichen Zustand einordnen kann oder nicht, zumal Aussicht und Hoffnung auf Besserung besteht. :hug:

Es heißt ja nicht umsonst landläufig, dass Wissen der größte Gegner von Angst ist.

Wünsche alles Gute, hoffe die nächste Nacht fällt nicht so rumpelig aus :group:
Jamie
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Re: NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Beitragvon Clarice » Samstag, 07.10.17, 9:21

Hallo Jamie, hallo Forum!

Jamie hat geschrieben:
Da ich bei meinem Kaltabsetzen von Sertralin damals das Forum nicht richtig kannte, dachte ich 3 Monate lang durchweg jeden Tag, dass ich durchdrehe, verrückt werde und sehr krank bin. :oops:
Das war wirklich schlimm. Die Hölle auf Erden.Jamie


Das muss sehr schlimm gewesen sein. Ich kann es mir wirklich nicht vorstellen wie das sein muss, was du und einige andere hier erlebt haben / erleben.
Schätze selbst ganz schlimme Depressionen sind damit nicht zu vergleichen. Also beides schlimm, aber anders.

Nun lässt das Wissen um Absetzsymptome diese nun auch nicht einfach verschwinden oder besser werden, aber es macht gerade emotional und mental einen riesen Unterschied, ob man einen schrecklichen Zustand einordnen kann oder nicht, zumal Aussicht und Hoffnung auf Besserung besteht. :hug:


genau so ist ist! :hug:

1 Woche reduziert, nach wie vor nur Kleinigkeiten:

Schlaf wird schon wieder etwas besser. :)
Gelenke schmerzen etwas, aber bisher nicht so schlimm wie bei der letzten Reduktion :oops:
Erschöpfung nimmt grade wieder etwas zu. :(
Libido taucht gelegentlich wieder auf. :D
Pickel :vomit:

Liebe Grüße und allen eine schönes WE!
Clarice
Langjährige AD-Historie: seit ca 1999 von Insidon, über Citalopram, kurz Cymbalta, Venlafaxin zu Escitalopram, um die SSRI zu nennen. Mirtazapin war auch immer mal wieder dabei und lange auch Dominal - diese habe ich zu ihrer Zeit irgendwann abgesetzt, keine Erinnerug mehr an das wann und an die "Auswirkungen".
Trotz fast durchgängiger Einnahme von AD immer wieder -teilweise hochgradige - Depressionen mit langen AU-Zeiten.

Hier die Escitalopram-Phase, leider auch nur rudimentär, da ich sehr nachlässig mit der Dokumentation war:

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14.08.2015: Erhöhung Escitalopram auf 10 mg. morgens Halsschmerzen, Stimmungsverschlechterung (Zusammenhang Zyklus?), Pickel, Libidoprobleme,
02.09.2015: seit Tagen massive (Tages-)Müdigkeit, guter Schlaf nachts, wenig Antrieb, Stimmung mittelprächtig, sonstigen NW weg.
04.09.2015: wieder starke Depressive/Angstsymptome
............
Seit Einnahmebeginn Escitalopram Libido quasi 0 / Müde - Müde - Müde. Besonders schlimm seit November 2016.
............
09.01.2017 5 mg Escitalopram (seit mehreren Monaten); Vorsatz endlich abzusetzen
Anfang Feb.2017 Wechsel von Tabletten auf Tropfen, Dosis gleichbleibend.
Zwischen Feb/März eine dämliche Auf- und Ab-Dosierung auf 15mg und wieder zurück, nach dem ich wieder 6 Wochen AU war wg. extremer Müdigkeit/Erschöpfung und Konzentrationsstörungen (Ärzte: Grunderkrankung ist da/Ich inzwischen: Wechsel auf die Tropfen???), je mehr E. desto müder - also wieder runter. Don't ask...
18.04.2017 5 mg Escitalopram
16.05.2017 4 mg Escitlopram
06.07.2017 3 mg Escitalopram, paar Tage später weinerlich und gereitzt, Durchfälle,
11.07.2017 4 mg E.
23.07.2017 3,6 mg E.
26.08.2017 3,3 mg E./Erschöpfungszustände werden weniger
29.09.2017 3 mg E.

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Re: NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Beitragvon Clarice » Dienstag, 10.10.17, 9:37

Morsche!
Weiter geht's: wie schon bei der der letzten Reduktion, nach ca. 2 Wochen: Gelenkschmerzen.

Außerdem zum zweiten Mal, daher stell ich es jetzt auch in Zusammenhang: dicke Pickel/Entzündungen in den Achseln. Das habe ich sonst nie!

Eigentlich sollte man uns wirklich in Studien aufnehmen. :o :D
Die offenbaren Regelmäßigkeiten der Symptome bei den Reduktionsschritten müssten doch irgendwann auch die Ungläubigen überzeugen. :roll:

Liebe Grüße
Clarice
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............
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Re: NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Beitragvon carlotta » Dienstag, 10.10.17, 12:26

Ach Clarice,

Clarice hat geschrieben:Eigentlich sollte man uns wirklich in Studien aufnehmen. :o :D
Die offenbaren Regelmäßigkeiten der Symptome bei den Reduktionsschritten müssten doch irgendwann auch die Ungläubigen überzeugen. :roll:

da spricht Du ein wahres Wort gelassen aus. 8-) Wenn man das sehen will und mit offenen Augen durch die Welt geht, sieht man das meiner Auffassung nach auch. Aber anscheinend will das nicht jeder. :( :whistle: :evil:

Das wird noch ein harter Weg, das ganze Ausmaß einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Zumindest sind bereits erste Studien in der Mache, hier z. B.:
viewtopic.php?f=15&t=13526

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


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Re: NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Beitragvon Clarice » Freitag, 13.10.17, 9:30

Danke für den Link, Carlotta!
Ach Mensch, ich hatte ja von der Studie gelesen und dann doch vergessen teilzunehmen... :roll:
Mal gespannt, was da noch rauskommt.

Gestern musste ich mal einen Tag zu Hause bleiben.
Meine Gelenk- und Muskelschmerzen sind aktuell so stark und ich war gestern völlig weinerlich.
Heute geht es psychisch wenigstens wieder.

Nach der Arbeit gehe ich zur Massage und morgen in die Sauna - beides hat bei mir bisher nicht getriggert. :)

Euch allen ein schönes Wochenende, soll ja richtig schön werden! Aber lasst euch trotzdem nicht von den "Schön-Wetter-Terroristen" nerven - wem es nicht gut geht, der bleibt halt auf der Couch, ich mache das auch oft :wink:

Clarice
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Hier die Escitalopram-Phase, leider auch nur rudimentär, da ich sehr nachlässig mit der Dokumentation war:

07.08.2015:Neue Ärztin, neues Medikament: 5mg Escitalopram, Venlafaxin (zuletzt 37,5mg) sofort abgesetzt. 4 Tage lang Kopfschmerzen und starker Harndrang (vermutlich durch das Escitalopram), ca. 2-3 Wochen lang Schwindel (vermutlich Absetzsymptom Venlafaxin)
14.08.2015: Erhöhung Escitalopram auf 10 mg. morgens Halsschmerzen, Stimmungsverschlechterung (Zusammenhang Zyklus?), Pickel, Libidoprobleme,
02.09.2015: seit Tagen massive (Tages-)Müdigkeit, guter Schlaf nachts, wenig Antrieb, Stimmung mittelprächtig, sonstigen NW weg.
04.09.2015: wieder starke Depressive/Angstsymptome
............
Seit Einnahmebeginn Escitalopram Libido quasi 0 / Müde - Müde - Müde. Besonders schlimm seit November 2016.
............
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Anfang Feb.2017 Wechsel von Tabletten auf Tropfen, Dosis gleichbleibend.
Zwischen Feb/März eine dämliche Auf- und Ab-Dosierung auf 15mg und wieder zurück, nach dem ich wieder 6 Wochen AU war wg. extremer Müdigkeit/Erschöpfung und Konzentrationsstörungen (Ärzte: Grunderkrankung ist da/Ich inzwischen: Wechsel auf die Tropfen???), je mehr E. desto müder - also wieder runter. Don't ask...
18.04.2017 5 mg Escitalopram
16.05.2017 4 mg Escitlopram
06.07.2017 3 mg Escitalopram, paar Tage später weinerlich und gereitzt, Durchfälle,
11.07.2017 4 mg E.
23.07.2017 3,6 mg E.
26.08.2017 3,3 mg E./Erschöpfungszustände werden weniger
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Gwen
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Re: NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Beitragvon Gwen » Freitag, 13.10.17, 10:38

Hallo Clarice, ich habe gerade von deinem Urlaubsplänen gelesen. Wann geht's los? Ich finde es übrigens toll, dass Du alleine fährst! Wenn man das gerne machen möchte und nur verzichtet, weil keiner mitkommen will wäre das echt Schade. Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine tolle Zeit und viele schöne Erlebnisse!!
Liebe Grüße Gwen
Diagnosen: schwere rezidivierenden Depressionen seit der Kindheit (Therapien ab Grundschulalter), teilweise Angst-/ Panikattacken, Verdacht auf ADHS (vermute eher HSP)

Medikamente:
1999 Tavor, Insidon (hat mich total abgeschossen).
Wechsel zu Seroxat bis ca 2005? - damals mit Seroxat-Saft langsam abgesetzt - nach schlechten Erfahrungen beim Kaltenzugsversuch im KKH.

Citalopram nach Rückfall, seit ??, irgendwann Wechsel auf Escitalopram 10mg
zwischendurch wg Schwangerschaft auf 2,5mg reduziert (problemlos)

2012 schwere postpartale Depression. Dank Beratung von "Schatten und Licht eV" eine Mutter-Kind Station gefunden. Zu Anfang Tavor als Bedarf und Escitalopram wieder 10mg.

03/2016 5mg Starke Kopfschmerzen.
04/2016 6mg. Besser. Jedoch seit Monaten erschöpft und müde - auch nach 10 Stunden Schlaf
17.01.17 5,4mg. Lange Stabilisierungsphase. Es geht mir richtig gut. Viel Bewegung. Deutlich weniger Müdigkeit, viel fitter und ausgeglichener als sonst
09.04.17 3,5mg Übermut -> Kopfschmerzen, müde, Gliederschmerzen...
24.04.17 4mg stabiler! Dann Infektion mit EBV - lange Erholungsphase -
12.07.17 3,5mg
01.09.17 3,0mg

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Re: NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Beitragvon Clarice » Freitag, 13.10.17, 13:08

Gwen hat geschrieben:Hallo Clarice, ich habe gerade von deinem Urlaubsplänen gelesen. Wann geht's los? Ich finde es übrigens toll, dass Du alleine fährst! Wenn man das gerne machen möchte und nur verzichtet, weil keiner mitkommen will wäre das echt Schade. Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine tolle Zeit und viele schöne Erlebnisse!!
Liebe Grüße Gwen


Hallo Gwen,
danke schön schon mal! :)
ich fliege am 6.11. für 2 Wochen! :party2:
LG
Clarice
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07.08.2015:Neue Ärztin, neues Medikament: 5mg Escitalopram, Venlafaxin (zuletzt 37,5mg) sofort abgesetzt. 4 Tage lang Kopfschmerzen und starker Harndrang (vermutlich durch das Escitalopram), ca. 2-3 Wochen lang Schwindel (vermutlich Absetzsymptom Venlafaxin)
14.08.2015: Erhöhung Escitalopram auf 10 mg. morgens Halsschmerzen, Stimmungsverschlechterung (Zusammenhang Zyklus?), Pickel, Libidoprobleme,
02.09.2015: seit Tagen massive (Tages-)Müdigkeit, guter Schlaf nachts, wenig Antrieb, Stimmung mittelprächtig, sonstigen NW weg.
04.09.2015: wieder starke Depressive/Angstsymptome
............
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............
09.01.2017 5 mg Escitalopram (seit mehreren Monaten); Vorsatz endlich abzusetzen
Anfang Feb.2017 Wechsel von Tabletten auf Tropfen, Dosis gleichbleibend.
Zwischen Feb/März eine dämliche Auf- und Ab-Dosierung auf 15mg und wieder zurück, nach dem ich wieder 6 Wochen AU war wg. extremer Müdigkeit/Erschöpfung und Konzentrationsstörungen (Ärzte: Grunderkrankung ist da/Ich inzwischen: Wechsel auf die Tropfen???), je mehr E. desto müder - also wieder runter. Don't ask...
18.04.2017 5 mg Escitalopram
16.05.2017 4 mg Escitlopram
06.07.2017 3 mg Escitalopram, paar Tage später weinerlich und gereitzt, Durchfälle,
11.07.2017 4 mg E.
23.07.2017 3,6 mg E.
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Re: NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Beitragvon Clarice » Dienstag, 17.10.17, 9:09

Guten Morgen!

Wie gestern im Bereich Gesundheit geschrieben (viewtopic.php?p=212115#p212115) hatte ich eine Cortison-Spritze in die Schulter bekommen. Die "Strafe" folgt auf den Fuß: ich war heute morgen (also nach dem Aufstehen) so dermaßen weinerlich (flaues Bauchgefühl, Tränen am Anschlag, Kloß im Hals), dass ich fast nicht auf die Arbeit wäre. :cry:

Ich hatte vor über zwei Jahren ja schon mal so stark auf Cortison (damals Nasenspray) reagiert...

Jetzt sitze ich im Büro und es geht wieder. :oops:

Wünsche allen einen schönen Tag.
Clarice
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07.08.2015:Neue Ärztin, neues Medikament: 5mg Escitalopram, Venlafaxin (zuletzt 37,5mg) sofort abgesetzt. 4 Tage lang Kopfschmerzen und starker Harndrang (vermutlich durch das Escitalopram), ca. 2-3 Wochen lang Schwindel (vermutlich Absetzsymptom Venlafaxin)
14.08.2015: Erhöhung Escitalopram auf 10 mg. morgens Halsschmerzen, Stimmungsverschlechterung (Zusammenhang Zyklus?), Pickel, Libidoprobleme,
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04.09.2015: wieder starke Depressive/Angstsymptome
............
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23.07.2017 3,6 mg E.
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Re: NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Beitragvon Ululu 69 » Dienstag, 17.10.17, 16:03

Hallo Clarice, :)

ja, Cortison macht leider Vielen hier Probleme, aber manchmal geht es eben nicht anders.

Schön, dass es dir erstmal besser geht, ich drücke dir die Daumen, dass das so bleibt.

LG Ute
Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen


2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg

Clarice
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Re: NEU: Escitalopram absetzen (vorher Venlafaxin)

Beitragvon Clarice » Donnerstag, 19.10.17, 8:50

Danke Ute - ja, es war tatsächlich nur diesen 1 Tag ein Problem. *Uff*
Langjährige AD-Historie: seit ca 1999 von Insidon, über Citalopram, kurz Cymbalta, Venlafaxin zu Escitalopram, um die SSRI zu nennen. Mirtazapin war auch immer mal wieder dabei und lange auch Dominal - diese habe ich zu ihrer Zeit irgendwann abgesetzt, keine Erinnerug mehr an das wann und an die "Auswirkungen".
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Hier die Escitalopram-Phase, leider auch nur rudimentär, da ich sehr nachlässig mit der Dokumentation war:

07.08.2015:Neue Ärztin, neues Medikament: 5mg Escitalopram, Venlafaxin (zuletzt 37,5mg) sofort abgesetzt. 4 Tage lang Kopfschmerzen und starker Harndrang (vermutlich durch das Escitalopram), ca. 2-3 Wochen lang Schwindel (vermutlich Absetzsymptom Venlafaxin)
14.08.2015: Erhöhung Escitalopram auf 10 mg. morgens Halsschmerzen, Stimmungsverschlechterung (Zusammenhang Zyklus?), Pickel, Libidoprobleme,
02.09.2015: seit Tagen massive (Tages-)Müdigkeit, guter Schlaf nachts, wenig Antrieb, Stimmung mittelprächtig, sonstigen NW weg.
04.09.2015: wieder starke Depressive/Angstsymptome
............
Seit Einnahmebeginn Escitalopram Libido quasi 0 / Müde - Müde - Müde. Besonders schlimm seit November 2016.
............
09.01.2017 5 mg Escitalopram (seit mehreren Monaten); Vorsatz endlich abzusetzen
Anfang Feb.2017 Wechsel von Tabletten auf Tropfen, Dosis gleichbleibend.
Zwischen Feb/März eine dämliche Auf- und Ab-Dosierung auf 15mg und wieder zurück, nach dem ich wieder 6 Wochen AU war wg. extremer Müdigkeit/Erschöpfung und Konzentrationsstörungen (Ärzte: Grunderkrankung ist da/Ich inzwischen: Wechsel auf die Tropfen???), je mehr E. desto müder - also wieder runter. Don't ask...
18.04.2017 5 mg Escitalopram
16.05.2017 4 mg Escitlopram
06.07.2017 3 mg Escitalopram, paar Tage später weinerlich und gereitzt, Durchfälle,
11.07.2017 4 mg E.
23.07.2017 3,6 mg E.
26.08.2017 3,3 mg E./Erschöpfungszustände werden weniger
29.09.2017 3 mg E.


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