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Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
padma
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitragvon padma » Dienstag, 14.11.17, 22:44

liebe Cashi, :)

ich vermute mal, dass je mehr du diese Zwangsgedanken weg haben möchtest, sie umso hartnäckiger werden.

Wichtig ist, denke ich, dass du dir immer wieder klar machst, dass es Zwangsgedanken sind, Hirngespinste, die nicht real sind. So eine Art Fata Morgana.

Du könntest versuchen dich immer wieder zu erden, indem du dich auf die direkten Sinneserfahrungen konzentrierst - den Körper spürst, den Boden unter deinen Füssen spürst, das wahrnimmst, was du gerade siehst, hörst etc.

Du wirst nicht den Verstand verlieren.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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1.09.2017: 0,5 mg


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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitragvon Angstmaus » Mittwoch, 15.11.17, 7:10

Guten Morgen liebe Cashi,

Tut mir sehr leid, dass es dir momentan so schlecht geht.
Ich schick dir mal ne große Umarmung:)

Diese Gedanken kenne ich sehr gut. Sie sind sehr belastend, aber du wirst nicht den Verstand verlieren.
Umso mehr du versuchst gegen diese Gedanken zu kämpfen (Was ja normal ist, denn man will ja nicht so denken) umso präsenter werden sie. Es sind "nur" Gedanken.
Mir hilft immer ganz gut die Gedanken zu begrüßen, nach dem Motto: "Aha, da seid ihr ja wieder, was habt ihr denn heute so für mich" oder ich versuche die Gedanken ins lächerliche zu ziehen (z.b. mit Wortspielen oder Stimmveränderungen);
Manchmal klappt es, manchmal überhaupt nicht, je nach Tagesform und Intensität, aber vielleicht ist da ja ne Methode für dich dabei.

Ich hoffe dir geht es bald wieder besser, denk daran: du hast schon so oft gegen diese Gedanken gewonnen, du schaffst es auch diesmal:)

Liebe Grüße,
Angstmaus
Diagnose: generalisierte Angststörung mit Panikattacken und Zwangsgedanken seit 2008.
Ersteinstellung 20mg Cipralex -> Wirkungslosigkeit nach ca. 2 Jahren
In einem Klinikaufenthalt Umstellung auf Venlafaxin 150 mg 1-1-0
-> Verbesserung aller Symptome
Ca. Ende 2014 leider zu schnelles Ausschleichen Venlafaxin in 37,5er Schritten bis 0
Februar 2015 nach 4 Monaten starker Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken schlimmer als die vorausgegangene Grunderkrankung
-> langsame Wiedereindosierung Venlafaxin bis 112,5 unter starken Nebenwirkungen ( es war die Hölle)
Dann wieder Stabilisierung
Wegen Kinderwunsch und Stabilität erneut zu schnelles Absetzen August 2017 von 112,5 Venlafaxin auf 75mg
Ab September 2 Wochen 37,5mg, dann seit Mitte September auf 0
-> 4 Wochen super gefühlt, dann schlimmer Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken auch zu Hause, Durchdrehgefühl, Verzweiflung,
-> Wiedereindosieren Venlafaxin 37,5 am 16.10
-> Verstärkung aller oben genannten Symptome
-> seit 23.10 75mg Venlafaxin morgens: immer noch Zwangsgedanken, depressive Symptome, Panikattacken , Verzweiflung, Weinkrämpfe, Hautbrennen, Schwitzen, Angst vor Psychose, Angst vor Schizophrenie
Bei Bedarf (im Notfall) Tavor 0,5
Werde auch regelmäßig mit homöopathischen Mitteln unterstützt :)

Cashi
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitragvon Cashi » Mittwoch, 15.11.17, 14:59

Hallo meine lieben. Vielen Dank dass ihr euch die zeit nehmt um euch um mich zu kümmern. Ich bin euch so sehr dankbar. Heute ist es etwas besser. Der Gedanke an die Fata Morgana hat mir heute geholfen. Auch versuch ich die Gedanken ins lächerliche zu ziehen. Das kann ich noch nicht so gut. Vielleicht weil mein Körper so sehr die Angst verspürt. Ich versuch mich auf alles richtig zu konzentrieren. Das muss ich sehr üben..Denn wenn ich Do ängstlich bin dann bin ich sehr fahrig. Und nervös. Ich hab auch aufgehört zu essen weil ich Angst habe dass man mich mit NL voll stopft uns ich dann dick werde. Total krass oder. Also hab ich Kreislauf weil ich so viel Sport treibe. Ich bemüh mich und werde mich zusammen nehmen. Ich bemüh mich wirklich. .Danke für alles. LG Cashi
1996 erstmals wegen Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Massive Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb zwei Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
Januar 2011 Operation. .
März 2011 Panikattacken mit fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Wirre Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Heulen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Müdigkeit. Heulen. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla...Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16, Spirulina seit mehreren Wochen weg
22.11.2016 reduziert auf 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 reduziert auf 48,6 mg Trevilor
15.01.17 reduziert auf 46,17 mg Trevilor
12.02.17 reduziert auf 43,50 mg Trevilor
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
13.03.17 reduziert auf 41,40 mg Trevilor
11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 reduziert auf 33.75 mg Trevilor
25.09.17 reduziert auf 31.25 mg Trevilor
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg Venlafaxin

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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitragvon Cashi » Mittwoch, 15.11.17, 15:49

Eine kurz frage hab ich noch. Sorry. .Warum oder wie kann man das erklären dass es nach jedem Absetzen irgendwie schlimmer geworden ist und mit der ursprünglichen sache nichts mehr zu tun hat. Wisst ihr dazu etwas.
Danke und LG Cashi
1996 erstmals wegen Panikattacken 75 mg Venlafaxin
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2001 innerhalb zwei Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
Januar 2011 Operation. .
März 2011 Panikattacken mit fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Wirre Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Heulen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Müdigkeit. Heulen. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla...Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16, Spirulina seit mehreren Wochen weg
22.11.2016 reduziert auf 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 reduziert auf 48,6 mg Trevilor
15.01.17 reduziert auf 46,17 mg Trevilor
12.02.17 reduziert auf 43,50 mg Trevilor
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
13.03.17 reduziert auf 41,40 mg Trevilor
11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 reduziert auf 33.75 mg Trevilor
25.09.17 reduziert auf 31.25 mg Trevilor
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitragvon Annanas » Mittwoch, 15.11.17, 16:36

Liebe Cashi :hug: ,
was ich jetzt schreibe, sind meine persönlichen Gedanken u. Empfindungen, wenn ich deine Beiträge lese - es muß nicht zwangsläufig zutreffen - die Menschen sind unterschiedlich!

Ich habe das Gefühl, daß du viel zu hart mit dir ins Gericht gehst. Mir fehlt etwas das freundliche, mitfühlende Umgehen mit dir, deiner Seele, deinem Körper.
Deinem Gehirn werden derzeit Höchstleistungen abverlangt, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
Das ZNS braucht viel Ruhe und Entspannung, um das Absetzen zu kompensieren u. zu heilen. Zudem schaffst du es ja auch noch, arbeiten zu gehen,was schon allein eine immense Anstrengung ist.

Deshalb war ich auch sehr erschrocken, als du in einem anderen Thread (weiß jetzt nicht mehr wo) geschrieben hattest, wie du dich quasi selbst antreibst, um z.B. Sport zu machen, daß Keiner Mitleid mit dir haben soll usw.

Vllt brauchst du wirklich mehr Selbstfürsorge, eben einfach mal ausruhen, nichts tun oder eben schöne beruhigende Dinge.
Sport kann ein natürliches AD sein, aber ich denke, in der Dimension, in der du ihn z.Zt. betreibst u. dich teilweise damit quälst, weil deine
Beine dich eigentlich nicht tragen wollen (das ist der Teil, wo deine Mutter mit dem Fahrrad neben dir her fuhr) ist es eher zusätzlicher Stress.

Ich könnte mir vorstellen, daß dein ZNS einfach durch die Aktivitäten überfordert ist u. dir das mit diesen immerwiederkehrenden Gedanken
an Psychosen usw mitteilen möchte.

Ich kenne das auch von mir, wenn ich mich überfordere, egal in welcher Form, bekomme ich das auch in teilweise beängstigenden Bildern u. Gedanken mitgeteilt - dann helfen nur absolute Ruhe, kein Stress, möglichst Schlaf oder Meditation.
Meistens habe ich das erst hinterher mitbekommen, mittlerweile kann ich die Anzeichen für eine Überlastung schon öfter vorher ausmachen,
das beginnt meistens mit Grübelschleifen.....!

Vllt probierst du es einfach mal für einen gewissen Zeitraum, außerhalb der Arbeit, sehr fürsorglich mit dir umzugehen, schauen, was dein Körper eigentlich möchte - wenn er Ruhe möchte, ihm die geben u. zu nichts Anderem zwingen??

Ich kann mir irgendwie vorstellen, daß es dir damit vielleicht besser gehen könnte.
So kommst du mir immer so unheimlich gehetzt u. getrieben vor (ist kein Vorwurf) - so, als möchtest du den Symptomen im wahrsten Sinne des
Wortes davonrennen - aber ich glaube nicht, daß es so funktioniert.
Die Körperintelligenz ist meistens ehrlicher, wahrhaftiger, als die des Verstandes!

Liebe Grüße von Anna, die das Absetzen noch von einer anderen Seite beleuchten wollte u. hofft, daß es vllt eine Möglichkeit ist, die
Symptome etwas zu minimieren.
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
► Text zeigen

14.11.2017 26. Red. um 1,2 mg auf 10,5 mg (10%)


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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitragvon carlotta » Mittwoch, 15.11.17, 16:53

Hallo Cashi,

je weiter man mit der Dosis herunterkommt, desto schwieriger wird es i. d. R. für den Körper, sich umzustellen bzw. für das ZNS. Die Serotonintransporter-Blockade fällt ja nicht linear im Verhältnis zur Dosishöhe, sondern pro Schritt jedesmal stärker, je weiter man nach unten kommt. Bei etwa jeweils gleich großen Schritten heißt das, dass jeder neue Schritt schwieriger wird bzw. eine größere Herausforderung für den Körper. Das kann man versuchen abzufangen, indem man die Reduktionsmenge von der jeweils letzten Dosis berechnet. Aber auch dann vermutlich nicht vollständig, denn Betroffene machen immer wieder die Erfahrung, dass sie die prozentualen Reduktionsmengen häufiger auch nach unten hin verkleinern müssen, also bspw. von 10 auf 5 Prozent oder noch weiter. Und selbst dann treten nicht selten noch Symptome auf.

Es kann - gerade bei angeschlagenem ZNS aufgrund eines früheren zu schnellen Entzuges - durchaus eine Herausforderung sein, einen folgenden möglichst erträglich zu gestalten.

Evtl. waren vorherige Schritte bereits zu groß für Dein ZNS und Symptome haben sich aufkumuliert. Das würde dafür sprechen, eine längere Absetzpause einzulegen, damit das ZNS mal wieder ausreichend Stabilität erreicht, um von dieser Basis aus dann später weitere Reduktionen besser zu verkraften.

Du spielst auf Rebound an, nehme ich an? Der hat natürlich auch etwas mit der früheren Problematik zu tun. Das ist ja quasi eine individuelle "Schwachstelle" und solche lässt ein überreiztes ZNS leider gerne mal wieder aufflammen. Das heißt aber nicht, dass Du grundsätzlich im Leben damit noch so tiefgreifend konfrontiert wärst wie ohne den Entzug. (Natürlich gibt es Problematiken, die aufgearbeitet werden müssen, damit sie einen nicht ewig verfolgen.) Die Medikamente haben zudem eine ganze Reihe Gefühle unterdrückt, die sprudeln nun erst mal mit aller Wucht hervor wie bei einem Gartenschlauch, den man länger zugehalten hat und nun plötzlich die Öffnung freigibt. Aber der sprudelt ja dann nur vorübergehend stärker, nicht ewig.

Das sind aber letzten Endes alles von psychotropen Substanzen ausgelöste Vorgänge (bzw. ihrer Reduktion), die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht so eingetreten wären wie bedingt durch den Entzug - jedenfalls nicht in dieser Intensität und nicht unbedingt zu diesem Zeitpunkt bzw. in dieser Häufigkeit. Es kann gut sein, dass Du ohne die Entzugs- bzw. Medikamentengeschichte auch mit Krankheitsängsten konfrontiert wärst, aber bestimmt auf einem viel weniger extremen Level.

Das sollte man unbedingt unterscheiden. (Und ich hoffe, das war jetzt nicht zu verklausuliert beschrieben. :roll: )

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitragvon carlotta » Mittwoch, 15.11.17, 20:34

Liebe Cashi,

ich noch mal. :)

Wegen des Essens hoffe ich, dass Du Dich da bei all dem stressigen Alltag plus Entzug wieder ausreichend versorgst bzw. ernährst, sonst schädigst Du Dich wirklich selbst. Du brauchst die Nährstoffe dringend, Dein Körper leistet im Entzug Höchstleistungen, wie Annanas :) auch schon gesagt hat. Es sollte eine ausgewogene, gesunde Ernährung sein, bei der mögliche Nahrungsmittelunverträglichkeiten berücksichtigt werden, um den Darm zu schonen.

Wie beschrieben sind Deine heftigen Symptome durch den Entzug ausgelöst und das heizt Du noch weiter an, wenn Du nicht ausreichend isst. Das geht spätestens langfristig nach hinten los.

Und von weiteren Medikamenten zur Entzugsdeckelung raten wir i. d. R. aus gutem Grund ab, weil sie bei bereits angeschlagenem ZNS oft nicht wie erwartet wirken und häufig gar nicht gut toleriert werden.

Sorg bitte gut für Dich (siehe auch Annanas Beitrag), das ist die beste Entzugsvorsorge und sehr sehr wichtig, um all den Herausforderungen standhalten zu können. :hug:

Liebe Grüße :group:
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitragvon Cashi » Mittwoch, 15.11.17, 22:08

Puhhhh....Hallo meine lieben. .Da habt ihr mir jetzt ganz schön die Augen geöffnet. Ich muss sagen. Ihr habt recht. Ich bin völlig getrieben gehetzt ja keine schwäche zeigen. Unfähig auf dem Sofa sitzen und ausruhen. Jetzt muss ich mal drüber nachdenken. Das stimmt. Ich bin euch so dankbar. Ich muss morgen alles nochmal lesen. Und denken.
LG cashi
1996 erstmals wegen Panikattacken 75 mg Venlafaxin
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2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Massive Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb zwei Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
Januar 2011 Operation. .
März 2011 Panikattacken mit fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Wirre Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Heulen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Müdigkeit. Heulen. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla...Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
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22.11.2016 reduziert auf 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 reduziert auf 48,6 mg Trevilor
15.01.17 reduziert auf 46,17 mg Trevilor
12.02.17 reduziert auf 43,50 mg Trevilor
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
13.03.17 reduziert auf 41,40 mg Trevilor
11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 reduziert auf 33.75 mg Trevilor
25.09.17 reduziert auf 31.25 mg Trevilor
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitragvon Cashi » Donnerstag, 16.11.17, 14:59

Hallo meine lieben. Danke nochmal für alles.ich hab mir lange gedanken gemacht. Warum bin ich so getrieben. .Es war bisher immer eine Art Ablenkung für mich. Ich will miCh nicht immer mit diesen zwangsGedanken beschäftigen. Auch war es für mich immer eine Maßnahme um zu funktionieren. Ich bin nicht verheiratet. Bon auf mich alleine gestellt. Ich muss arbeiten. Und will nicht als sozialfall enden. Ich habe einen Partner den ich sehr liebe. Aber der kann auch jederzeit gehen. Und ich bin erst 40. Da muss ich noch lange arbeiten. Kinder hab ich auch keine. Alles in allem muss ich mich um mich alleine kümmern. Aus der Nummer komm ich nicht raus. Und je mehr ich versuche mich auszuruhen desto unruhiger werde ich. Ich weiß nicht warum. Warum ich diese Angst vor net Psychose habe oder vor net Schizophrenie. Ich weiß es bis heute nicht. Vielleicht weil ich so viel drüber gelesen habe und wenn ich ein Symptom lese dann frag ich mich ob ich das auch habe oder Bild es mir ein. Versteht ihr das? Kann das überhaupt sein. Ich weiß nicht wie ich diese Angst los bring. Kann man eigentlich bei seinem Hausarzt hinterlegen ohne ne vollständige PatientenVerfügung aufzusetzen, dass man jegliche Behandlung mit NL oder haldol komplett ablehnt?
LG Cash
1996 erstmals wegen Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Massive Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb zwei Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
Januar 2011 Operation. .
März 2011 Panikattacken mit fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Wirre Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Heulen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Müdigkeit. Heulen. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla...Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16, Spirulina seit mehreren Wochen weg
22.11.2016 reduziert auf 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 reduziert auf 48,6 mg Trevilor
15.01.17 reduziert auf 46,17 mg Trevilor
12.02.17 reduziert auf 43,50 mg Trevilor
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
13.03.17 reduziert auf 41,40 mg Trevilor
11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 reduziert auf 33.75 mg Trevilor
25.09.17 reduziert auf 31.25 mg Trevilor
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg Venlafaxin

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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitragvon Annanas » Donnerstag, 16.11.17, 18:45

Liebe Cashi :hug: ,
Cashi hat geschrieben:Warum bin ich so getrieben. .Es war bisher immer eine Art Ablenkung für mich. Ich will miCh nicht immer mit diesen zwangsGedanken beschäftigen.

Das ist auch richtig - aber du verfällst mMn immer in solche anstrengende Aktivitäten :shock: - vllt kannst du versuchen, dich mit
ruhigeren Dingen zu beschäftigen? Z.B. entspannende Musik hören, mal ein warmes Bad nehmen, wenn es dir liegt, malen oder basteln o.Ä.!
Aber das ist nun auch nicht Jedermanns Sache - ich weiß jetzt nicht, was du in dieser Richtung (Hobby evtl) für Vorlieben hast.

Es ist eigentlich egal, was du tust, wenn du es gern machst u. dich dabei entspannen kannst.
Ich fand es eben nur so sehr hart, wenn du schon vor Schwäche u. schlechtem Befinden kaum laufen kannst u. dich dann zum Sport zwingst,
weißt du, wie ich es meine?

Wenn du dir Ruhe gönnst, ist das auch keine Charakterschwäche, sondern einfach nur dem Umstand des Absetzens geschuldet.
Du brauchst dir da überhaupt nichts vorzuwerfen.
Cashi hat geschrieben:Ich bin nicht verheiratet. Bon auf mich alleine gestellt. Ich muss arbeiten. Und will nicht als sozialfall enden. Ich habe einen Partner den ich sehr liebe. Aber der kann auch jederzeit gehen. Und ich bin erst 40. Da muss ich noch lange arbeiten. Kinder hab ich auch keine. Alles in allem muss ich mich um mich alleine kümmern. Aus der Nummer komm ich nicht raus.

Ich meinte auch nicht, daß du deine Arbeit aufgeben sollst - um Gottes willen! Damit wäre dir ja die Existenzgrundlage genommen.
In meinem Beitrag wollte ich auch nur ausdrücken, daß du meine größte Hochachtung und meinen Respekt hast, daß du es schaffst, deinem Job
nachzugehen. Ich würde das, ehrlich gesagt, gar nicht hinbekommen!

Deshalb meinte ich auch, nach der Arbeit vllt einen Gang runterschalten u. eine, eher ruhige, Freizeit gestalten u. dich nicht mit aller Macht zu einer Aktivität zwingen, wenn du eigentlich Ruhe brauchst.
Cashi hat geschrieben:Und je mehr ich versuche mich auszuruhen desto unruhiger werde ich. Ich weiß nicht warum. Warum ich diese Angst vor net Psychose habe oder vor net Schizophrenie. Ich weiß es bis heute nicht.

Vllt brauchst du wirklich als Ablenkung irgendeine ruhige, moderate Beschäftigung?
Einfach nur liegen, funktioniert bei mir auch nicht - entweder ich kann dann schlafen - das ist okay oder ich beschäftige mich mit leichten, ruhigen Sachen, sonst komme ich auch in Grübelschleifen! :cry:

Ich habe nochmal drüber nachgedacht - es kann aber durchaus auch sein, daß dich das Venlafaxin noch so unruhig macht.
Es wirkt ja im Allgemeinen enorm antriebssteigernd - ich habe dadurch diese Sitzunruhe (Akathisie) entwickelt.
Jetzt mit der niedrigeren Dosis tritt diese Unruhe nur noch phasenweise als Absetzsymptom auf u. ist Gott sei Dank, nicht mehr ganztägig u. nachts präsent!

Cashi hat geschrieben:Vielleicht weil ich so viel drüber gelesen habe und wenn ich ein Symptom lese dann frag ich mich ob ich das auch habe oder Bild es mir ein. Versteht ihr das? Kann das überhaupt sein. Ich weiß nicht wie ich diese Angst los bring.

Diese Zwangsgedanken - hypochondrischen Ängste, sind sicher bei dir ein Absetzsymptom - meistens ist der Auslöser dann etwas, womit man sich gedanklich beschäftigt hat - so wie bei dir das Lesen von Symptomen.

Ich verstehe dich wirklich vollkommen, aus dem einfachen Grund, weil ich zwischendurch auch schon diese Krankheitsängste hatte - bei mir war es entstanden durch diese Atemnot, die ich manchmal als Absetzsymptom habe.
Da habe ich auch Tage damit zugebracht, zu überlegen, ob ich jetzt Lungenkrebs habe :o !!
Furchtbar!

Irgendwann habe ich mir dann gesagt, jetzt ist genug - das nicht Durchatmenkönnen kommt vom Verkrampfen des Zwerchfells (hatte überall Muskelkrämpfe u. Zuckungen) u. habe versucht, immer wenn diese Gedanken wieder kamen, sie einfach ziehen zu lassen u. mich notfalls mit etwas zu beschäftigen. Dabei dann Achtsamkeit üben - z.B. habe ich Zähne geputzt, mir jeden Schritt (von rot nach weiß putzen usw) vorgestellt u. dem Gefühl der Zahnbürste auf den Zähnen nachgespürt.

Das klingt vllt ziemlich albern, aber mir hilft so etwas immer u. das mache ich dann so lange bei fast jeder Tätigkeit zu Hause - bis dann diese ekligen Zwangsgedanken verschwunden sind - irgendwie funktioniert das.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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14.11.2017 26. Red. um 1,2 mg auf 10,5 mg (10%)


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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitragvon Cashi » Freitag, 17.11.17, 18:22

Hallo Anna. Herzlichen Dank für deine lange Antwort. Das weiß ich sehr zu schätzen und tut mir sehr gut. Ja irgendwie schaffe ich es arbeiten zu gehen weil ich einfach muss. Mir bleibt doch letztens nichts anderes übrig. Und du hast recht. Manchmal hab ich auch das Gefühl dass das Venlafaxin mich so antreibt. Hatte ich schon mal schlimmer. Hab auch oft ganz unruhige Beine. Ich versuch es ganz oft mich mit ruhigeren Dingen zu beschäftigen. Und ich stelle immer wieder fest dass nur laufen hilft um mich so zu beruhigen dass ich ausreichend müde bin um zur Ruhe zu kommen. Das betreibe ich seit vielen Jahren so. Vielleicht hat sich das schon als zwang gefestigt. Wenn ich einen Tag nicht gelaufen bin kann ich nicht mal richtig schlafen. So nervös bin ich. Aber ich versuche es immer wieder . Weil mein Körper such Ruhe braucht ich weiß das. Und die Abneigung gegen essen wegen evtl Gabe von NL auf die ich dann zunehme ist ziemlich groß. Im Moment esse ich kaum. Ich muss mich sehr anstrengen. Diese hypochondrischen Ängste habe ich schon viele jahre. Aber es wurde immer schlimmer. Nach jedem absetzen kamen die zwang Gedanken über Psychose stärker und was diese für Symptome hat...und die frage danach ob ich das auch habe. Es hilft mir sehr was du bzw. Ihr mir antwortet. Ich bin sonst auf mich alleine gestellt. Ich will niemand sorge bereiten. Das mit der Atemnot kein ich auch gut..Ich denk auch immer gleich an LungenKrebs. Ich werde wirklich an mir arbeiten und versuchen eure Ratschläge zu beachten und werde üben. Vielen dank. Ich bemüh mich wirklich. Nein das klinkt gar nicht allbern mit der Zahnbürste. Wirklich. Ich entwickel auch Taktiken irgendwie. Man findet über die Jahre irgendwie einen Weg oder. Danke und
Liebe Grüße Cashi
1996 erstmals wegen Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Massive Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb zwei Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
Januar 2011 Operation. .
März 2011 Panikattacken mit fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Wirre Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Heulen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Müdigkeit. Heulen. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla...Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16, Spirulina seit mehreren Wochen weg
22.11.2016 reduziert auf 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 reduziert auf 48,6 mg Trevilor
15.01.17 reduziert auf 46,17 mg Trevilor
12.02.17 reduziert auf 43,50 mg Trevilor
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
13.03.17 reduziert auf 41,40 mg Trevilor
11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 reduziert auf 33.75 mg Trevilor
25.09.17 reduziert auf 31.25 mg Trevilor
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg Venlafaxin

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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitragvon Angstmaus » Montag, 20.11.17, 17:21

Liebe Cashi,

Ich wollte mal fragen, wie es dir im Moment geht?
Ich hoffe etwas besser :)

Fühl dich gedrückt,
Angstmaus
Diagnose: generalisierte Angststörung mit Panikattacken und Zwangsgedanken seit 2008.
Ersteinstellung 20mg Cipralex -> Wirkungslosigkeit nach ca. 2 Jahren
In einem Klinikaufenthalt Umstellung auf Venlafaxin 150 mg 1-1-0
-> Verbesserung aller Symptome
Ca. Ende 2014 leider zu schnelles Ausschleichen Venlafaxin in 37,5er Schritten bis 0
Februar 2015 nach 4 Monaten starker Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken schlimmer als die vorausgegangene Grunderkrankung
-> langsame Wiedereindosierung Venlafaxin bis 112,5 unter starken Nebenwirkungen ( es war die Hölle)
Dann wieder Stabilisierung
Wegen Kinderwunsch und Stabilität erneut zu schnelles Absetzen August 2017 von 112,5 Venlafaxin auf 75mg
Ab September 2 Wochen 37,5mg, dann seit Mitte September auf 0
-> 4 Wochen super gefühlt, dann schlimmer Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken auch zu Hause, Durchdrehgefühl, Verzweiflung,
-> Wiedereindosieren Venlafaxin 37,5 am 16.10
-> Verstärkung aller oben genannten Symptome
-> seit 23.10 75mg Venlafaxin morgens: immer noch Zwangsgedanken, depressive Symptome, Panikattacken , Verzweiflung, Weinkrämpfe, Hautbrennen, Schwitzen, Angst vor Psychose, Angst vor Schizophrenie
Bei Bedarf (im Notfall) Tavor 0,5
Werde auch regelmäßig mit homöopathischen Mitteln unterstützt :)

Cashi
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitragvon Cashi » Montag, 20.11.17, 20:58

Hallo Angstmaus. .Das ist lieb dass du frägst..Heute etwas besser..Ich glaube es ging mir wieder so schlecht weil ich meine Periode bekam. Ich hab nur noch geweint..War nur noch auf Krawall gebürstet und hatte mich ständig mit meinem Partner gestritten..wahnsinnige VerlustÄngste dass er mich verlässt. Heulattacken vom feinsten. Unglaublich. Das wird jedes mal schlimmer wenn ich meine Periode bekomm. Etwas weinerlich war ich früher schon. Aber mittlerweile heule ich nur noch. Und hab diese Verlust Ängste und sehr schon vor mir wie mein Partner auszieht. Unglaublich. Wie geht's dir.
LG cashi
1996 erstmals wegen Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Massive Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb zwei Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
Januar 2011 Operation. .
März 2011 Panikattacken mit fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Wirre Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Heulen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Müdigkeit. Heulen. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla...Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16, Spirulina seit mehreren Wochen weg
22.11.2016 reduziert auf 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 reduziert auf 48,6 mg Trevilor
15.01.17 reduziert auf 46,17 mg Trevilor
12.02.17 reduziert auf 43,50 mg Trevilor
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
13.03.17 reduziert auf 41,40 mg Trevilor
11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 reduziert auf 33.75 mg Trevilor
25.09.17 reduziert auf 31.25 mg Trevilor
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg Venlafaxin

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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitragvon Angstmaus » Dienstag, 21.11.17, 10:27

Hallo Cashi,

Oh ja, das mit den verstärkten Symptomen vor der Mens kenne ich auch. Hast du denn mal deine Hormone überprüfen lassen?
Die Wut und das Weinen hört sich sehr nach Neuro - Emotionen an, kannst du dich da irgendwie abgrenzen?

Mir geht es im Hinblick auf vor vier Wochen eigentlich ganz akzeptabel, werde noch ein paar Wochen warten und dann das langsame absetzen beginnen. Lieb, dass du frägst. :)

Herzliche Grüße,
Angstmaus
Diagnose: generalisierte Angststörung mit Panikattacken und Zwangsgedanken seit 2008.
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-> Verbesserung aller Symptome
Ca. Ende 2014 leider zu schnelles Ausschleichen Venlafaxin in 37,5er Schritten bis 0
Februar 2015 nach 4 Monaten starker Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken schlimmer als die vorausgegangene Grunderkrankung
-> langsame Wiedereindosierung Venlafaxin bis 112,5 unter starken Nebenwirkungen ( es war die Hölle)
Dann wieder Stabilisierung
Wegen Kinderwunsch und Stabilität erneut zu schnelles Absetzen August 2017 von 112,5 Venlafaxin auf 75mg
Ab September 2 Wochen 37,5mg, dann seit Mitte September auf 0
-> 4 Wochen super gefühlt, dann schlimmer Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken auch zu Hause, Durchdrehgefühl, Verzweiflung,
-> Wiedereindosieren Venlafaxin 37,5 am 16.10
-> Verstärkung aller oben genannten Symptome
-> seit 23.10 75mg Venlafaxin morgens: immer noch Zwangsgedanken, depressive Symptome, Panikattacken , Verzweiflung, Weinkrämpfe, Hautbrennen, Schwitzen, Angst vor Psychose, Angst vor Schizophrenie
Bei Bedarf (im Notfall) Tavor 0,5
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitragvon carlotta » Dienstag, 21.11.17, 11:34

Hallo,

Hast du denn mal deine Hormone überprüfen lassen?

Das bringt nicht so viel im Entzug, weil die Werte häufig stark schwanken. Entzug (sowie AD an sich) hat einen starken Einfluss auf die Hormonlage. Deswegen kommt es dabei auch öfter vor, dass Betroffene verstärkt mit den zyklusbedingten hormonellen Veränderungen zu kämpfen haben.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)

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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitragvon Cashi » Dienstag, 21.11.17, 11:49

Hallo ihr beiden. Danke für eure antworten. So schlimm kennen ich das nicht vor meiner Periode. Erst die letzten 2 mal. Ich war immer schon bisschen weinerlich. Aber so in Panik das kenne ich nicht ..Ich konnte das gar nicht mehr Steuern. Angstmaus das freut mich dass es dir besser geht. Hast du denn noch ZwangsGedanken und angst vor Schizophrenie. Ich hab mir mal überlegt also vielleicht ob ich mal jemand treffe oder mit jemand rede der diese schlimme Krankheit hat. Meine Psychologin sagt immer dass es viele Menschen gibt die trotzdem normal leben können. Ich weiß es nicht. Charlotta danke. .also lass ich das mit dem Hormon Check oder? Ich hab mir schon überlegt also morgens geht es mir immer etwas schlechter und ich muss Süßigkeiten in mich rein stopfen. Heute früh 3 Lebkuchen 4 Mozart kugeln und Nutella Brot. Warum ist das so.
LG cashi
1996 erstmals wegen Panikattacken 75 mg Venlafaxin
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2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Massive Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb zwei Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
Januar 2011 Operation. .
März 2011 Panikattacken mit fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Wirre Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Heulen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Müdigkeit. Heulen. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla...Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16, Spirulina seit mehreren Wochen weg
22.11.2016 reduziert auf 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 reduziert auf 48,6 mg Trevilor
15.01.17 reduziert auf 46,17 mg Trevilor
12.02.17 reduziert auf 43,50 mg Trevilor
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
13.03.17 reduziert auf 41,40 mg Trevilor
11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 reduziert auf 33.75 mg Trevilor
25.09.17 reduziert auf 31.25 mg Trevilor
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg Venlafaxin

carlotta
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitragvon carlotta » Dienstag, 21.11.17, 12:35

Hallo Cashi,

also ich möchte Dich von nichts abhalten; ich glaube nur nicht, dass es Dich weiterbringt, evtl. sogar noch verunsichert. Ein Check wäre eine Momentaufnahme und kann eine Woche später schon ganz anders aussehen. Und wenn was Schräges rauskommt (im Entzug gar nicht so selten), was macht man dann? Eingreifen kann man eher nicht, weil im Entzug meist nicht viel vertragen wird und solche Versuche höchst riskant sind.

Bei mir ist es seit einiger Zeit auch stimmungsmäßig in der zweiten Zyklushälfte problematischer; hatte damit früher nie Probleme.

Es kann auch sein, dass es sich bei Dir erst seit Kurzem stärker zeigt, weil Du einfach eine kritischere Dosisschwelle überschritten hast; das kommt ja individuell vor, dass bestimmte Dosen bzw. Reduktionen mehr Probleme machen.

Dass es Dir gerade morgens schlechter geht, ist ja ein Klassiker im Entzug wegen der völlig überhöhten Cortisol-Anflutung. Die lässt ja dann im Laufe des Tages nach und mit ihr einige Symptome. Und da Insulin der Gegenspieler von Cortisol ist, verlangt Dein Körper instinktiv nach Süßem, um den Spiegel runterzudrücken.

Alles ganz typisch, mach Dir keine Sorgen. :hug:

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitragvon Cashi » Dienstag, 21.11.17, 13:03

Hallo Charlotta. Dankeschön. Du hast recht. Was tun sollte was raus kommen. Dann wäre ich mir wieder verunsichert. Ich lass es bleiben. Es fühlt sich halt alles so wirr an. Und dass ich wann ständig angst habe ist ja auch nix neues. Ich wäre so gern wieder stabiler. Ich hatte jetzt vor 4 Wochen erhöht. Also am 19.10. Ob ich nochmal weiter hoch soll. Oder ob ich jetzt noch warten soll bis das mit der Periode durch ist? Mensch und auf die Sache mit dem Cortisol Spiegel und den Süßigkeiten da hätte ich ja auch drauf kommen können. Haben denn viele im unteren DosisBereich wieder größere Probleme?
LG cashi
1996 erstmals wegen Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Massive Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb zwei Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
Januar 2011 Operation. .
März 2011 Panikattacken mit fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Wirre Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Heulen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Müdigkeit. Heulen. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla...Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
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22.11.2016 reduziert auf 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 reduziert auf 48,6 mg Trevilor
15.01.17 reduziert auf 46,17 mg Trevilor
12.02.17 reduziert auf 43,50 mg Trevilor
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
13.03.17 reduziert auf 41,40 mg Trevilor
11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 reduziert auf 33.75 mg Trevilor
25.09.17 reduziert auf 31.25 mg Trevilor
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitragvon Ululu 69 » Dienstag, 21.11.17, 13:14

Hallo Cashi,

wir haben auch hier im Forum Psychosebetroffene.
Mir fällt da spontan Micha68 :) ein, die sehr offen und positiv mit ihrer Erkrankung umgeh und sich auch oft mit ihrem wertvollen Wissen hier einbringt.
Ich verlinke sie dir mal, du kannst dann mal bei ihr reinlesen.

viewtopic.php?f=32&t=13514

Auch Benedikt :) fällt mir spontan ein, der schon lange hier im Forum dabei ist und seinen Weg gefunden hat, sich mit des Symptomen zu arrangieren.

viewtopic.php?t=12603

Versteh mich bitte nicht falsch, ich glaube nicht, dass du eine Psychose bekommen wirst aber vielleicht tut es dir wirklich ganz gut zu lesen, dass selbst das nicht das Ende der Welt bedeutet.

LG Ute
Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen


2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

carlotta
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitragvon carlotta » Dienstag, 21.11.17, 13:26

Hallo Cashi,

es ist leider recht typisch, dass der Entzug im unteren Dosisbereich schwieriger wird, weil die Mittel dort noch überproportional viel Einfluss auf die Neurotransmitter nehmen und einzelne Reduktionen meist stärker ins Gewicht fallen (weshalb man nach unten hin meist die Schritte entsprechend anpassen muss).

Es gibt aber - wie gesagt - auch einzelne Schwellen, die schwerer zu überschreiten sind (verschiedene Neurotransmitter werden in unterschiedlichen Dosishöhen verschieden stark angesprochen); hinterher kann es dann auch wieder besser laufen.

Ich würde auf jeden Fall die Periode abwarten; es kann gut sein, dass Du Dich danach besser stabilisierst. Manchmal dauert eine Stabilisierung auch einfach etwas länger; wenn man vorschnell erhöht, setzt man das ZNS u. U. erneut unter Stres und es kann sich gar nicht auf die aktuelle Dosis einstellen.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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