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Escitalopram absetzen

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
claudiaef
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Re: Escitalopram absetzen

Beitragvon claudiaef » Donnerstag, 07.12.17, 15:38

Hallo andrea,
Es ist sicher nicht einfach in einer Klinik, wo man nicht weglaufen kann, aber Du kannst auch Nein sagen. Manchmal ist man auch einfach neugierig, wenn Sie einen wieder halt was vorschlagen, wie das wohl sei, aber ich würde Dir jetzt nicht dazu raten.
Liebe Grüsse,
Claudia
2010: Diagnose polymorph-psychotische Episode ohne stimmenhören, mit verschiedenen nl in niedriger Dosierung behandelt (risperdal, quetiapin 100 mg, amisulprid 200 mg, clozapin 62,5 mg)
absetzversuch eins: 2012, obwohl vorher nur psychose ohne Stimmen kamen nach dem absetzen stimmen
Absetzversuch zwei: 2014; auch hier durch das absetzen stimmen bekommen und enormen bewegungsdrang
2012: Beginn der Behandlung mit citalopram 20 mg
2016: Behandlung mit dem nl aripiprazol 5 mg
September 2016: citalopram abgesetzt, dafür 200 mg famenita 200 mg (natürliches progesteron)
April 2017: citalopram wieder genommen, kurze Zeit elontril (bupropion 150 mg), progesteron wieder abgesetzt
(persönlichkeitsveränderung unter snri/ssri, agressive Bilder im Kopf, Eifersucht und ausflippen)
2017: Diagnose schizoaffektive störung

12.8.2017: Heirat und sofortiges absetzen von citalopram 20 mg, keine absetzsymptome; einziger moment: plötzliches verstummen und erstarren einen ganzen Abend auf eine unangenehme Situation hin (25.8.)

21.9.2017 aripiprazol 4 mg morgens
1.Woche nach dem absetzen: leicht hypoman, lichtempfindlich, gereizt, Verstärkung der seltenen Hautkrankheit Morbus Darier (schon seit 20 Jahren vorhanden), aber: falsche Diagnose "Gürtelrose"; dagegen: 7 tage zostex (brivutin), nw: grippeähnliche Zustände, Ängste, Depressionen, akathasie, Zweifel etc. bei der gemeinsamen Einnahme mit Abilify
Ab 2. Woche: schwere Beine

13.10.2017 aripiprazol 3,5 mg morgens
1. Woche: Nervöse tics werden stärker (unruhige Zunge, auf innenwangen kauen), weniger Schlaf->geht wieder, dafür wieder schwere Beine
Ab 2.woche: Schwäche, müdigkeit
1.11.2017 Aripiprazol 3,5 mg abends (da schlafprobleme auftauchten, während es sofort nach Einnahme sehr müde machte in geringerer dosierung)
4. Woche : Schwäche so gut wie wieder weg, leichte gereizheit
6.11.2017: Aripiprazol 3,2 mg abends
2.woche: Schwäche, Müdigkeit, "zugedröhnt sein"
19.11.2017 aripiprazol 3,0 mg abends (frühere Reduktion, weil das abilify so sehr müde machte)
1. Woche: das Kauen auf den Wangen ist weniger geworden
3. Woche: Schmerzen in Beinen und Füssen, schwere Beine, schlappheit

Fisch2017
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Re: Escitalopram absetzen

Beitragvon Fisch2017 » Donnerstag, 07.12.17, 15:44

Hallo
Sitze hier auch mit Junkies und alkies zusammen obwohl ich um sowas mein Leben lang einen großen Bogen gemacht habe. Ich hab die Drogen gutgläubig auf Rezept bekommen.

Wer rechnet auch mit solch fatalen Folgen, wenn man zum Arzt geht.

Es stimmt die Hölle hat mehrere Etagen. Ich erkunde sie gerade. Es geht immer noch schlimmer. :cry:

Lg
Fortsetzung von Fisch
Nach dem Absetzen im Frühjahr folgten
Komplett Schlaflosigkeit, extrem schwitzen, dann frieren,
Muskelzuckungen, Angst, Panikattacken unbeschreiblich, dumpfe Gefühl im Kopf
Komplett lebensunfähig
Ab 07/17 7wochen klinik mit tavor, zyprexa, mirta
Danach sollte ich das alles weglassen und escitalopram eindosieren
Nix wurde besser, kam noch Erbrechen nach Einnahme hinzu
Keiner wollte mehr die Verantwortung für meine nächtliche Attacken übernehmen
Seit Oktober in Klinik Jena
Behandlung mit
15mg zyprexa,
125 mg Doxepin,
20 mg valdoxan
in steigender Dosierung, weil nichts hilft
Tavor als Bedarf, schlägt nicht mehr an
Wehre mich gegen EKT, sonst finde ich das Klo nicht mehr

Fisch2017
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Re: Escitalopram absetzen

Beitragvon Fisch2017 » Donnerstag, 07.12.17, 15:46

Das sollte an die Öffentlichkeit. Wieso gibt es keinen Aufschrei, wenn so viele betroffen sind.

Lg
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Re: Escitalopram absetzen

Beitragvon neuling » Donnerstag, 07.12.17, 15:54

Liebe Andrea,

Ich habe auch alle Etagen erkundet.
Mir glaubt keiner. Nicht mal meine Familie. Den schließlich kennen sich die Ärzte in einer Fachklinik ja aus. :frust:

Mittlerweile habe ich ein paar die mir absolut glauben. Aber das nützt mir auch nicht mehr. Ich habe Zustände die kann sich keiner vorstellen.

Keine Ahnung was ich dir raten soll.
Einer flog übers kuckucksnest.
Das wir ( sprech mal für uns beide wenn ich darf ) die Hauptdarsteller werden hätte ich mir in 10000000000 Jahren nicht gedacht.

Was haben Sie dir für eine Diagnose verpasst?

LG Mary

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Re: Escitalopram absetzen

Beitragvon Fisch2017 » Donnerstag, 07.12.17, 15:57

Hallo
Wahrhafte Depression, Wahn weil ich sagte, dass es vom escitalopram kommt
Ja, Jack Nicholson hat Ich EKT bekommen und war danach erledigt.

An den Film denke ich täglich. Ist immer noch so. 40 Jahre später. Und wir sind die Hauptdarsteller.

Bittere Realität

Lg

Lg
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Re: Escitalopram absetzen

Beitragvon neuling » Donnerstag, 07.12.17, 16:05

Hallo

Der Psychiater der mir glaubt, glaubt mir deshalb weil er einen studienfreund hat der Haldol im Selbstversuch genommen hat. Der Freund wäre fast daran gestorben.
Er hat die ganze Zeit geschrien er hält es in sich nicht mehr aus. War schwer suizidal.

Das ist Jahre her aber dieser Arzt glaubt mir. Leider habe ich ihn erst kennengelernt nachdem schon alles passiert ist.
Rückgängig kann nichts mehr gemacht werden.
LG

Wen du willst kannst du mir deine Symptome auch per PN schicken.
Diagnose: keine- längere Krankheit, hab 10 Kilo ungewollt abgenommen, hab mich in eine Panik gesteigert, konnte nicht mehr schlafen, es stand Ms und borreliose im Raum. Bis heute nicht endgültig geklärt.
Stattdessen Beruhigungstabletten Opipramol bekommen. Zum ausprobieren!


Opipramol 25 mg - 50 mg täglich für ca. 5 Wochen (Ende März 16 bis ca.Ende April 2016) kalt abgesetzt wie Neurologin gesagt hat
Hatte keine Ahnung das so ein Horror folgt
Konnte nicht mehr schlafen, etc. Hab nicht verstanden das es vom absetzen kommen kann.

zunächst Mai 16 Oxacepam 10 mg 2 x, Zopiram 1 x, Tavor 1 mg 1 x, dann nochmal Ende Mai 5 x Oxacepam, Diazepam 1x, Umstellung auf Bromazepam 2mg für ca. 17 Tage mit Mirtazapin zunächst 7,5mg, dann 15 mg

Hatte auch noch eine Vollnarkose in dem Zeitraum.

dann Umstellung auf Mirtazapin 15 mg , Dominal 80 mg (3Tage), Olanzapin 2,5mg (4Tage), Dominal und Olanzapin wieder abgesetzt w/ Unverträglichkeit, stattdessen Mirta und Dipiperon 40mg (für 7 Tage).

Jetzt nur noch Mirtazapin 15 mg alles nur um zu schlafen
17.08.16 Mirta 7,5mg sonst nix schlimme Symptome seit langer Zeit, werde nochmal auf 15 mg gehen

Habe dann wieder auf 7,5mg reduziert
10.9.16 bin auf 0 Mirta gegangen lt.Arzt

Hatte die ganze Zeit auch mit Mirta schlimmste Zustände vermute hab ich nie vertragen

28.9. 16 Psychatrieeinlieferung
haben mir gar nicht zugehört mit den Tabletten in der Vorgeschichte --- Risperdal angesetzt wegen Psychose (kann nicht von den Tabletten sein! )
hab ich nicht genommen
Haldol unter Androhung Gerichtsbeschluss
Habe mich ergeben.
Haldol 2mg früh 4mg abends
Diazepam 10 mg
Dominal zum schlafen 40mg
Ca.4 Wochen lang an 1x Tavor erinnere ich mich
24.10.16 Umstellung auf Risperdal von Haldol
Akineton, Diazepam innerhalb 4Tage
Ab 3.11.Risperdal u.Akineton
Ab 10.11.16 alles abgesetzt und
Oxacepam u.Zolpidem
Dann irgendwann Mirtazapin bis 30mg aufdosiert
Und abilify 5 dann 10 dann 5 dann 3 mg
So bin ich dann entlassen worden.
Ohne Diagnose! !!
Absoluter Wahnsinn was die mit mir gemacht haben .
Aussage : Wir sind ein Fachkrankenhaus vertrauen Sie uns! !
Jetzt heißt es das auf Station wohl nicht SO GUT GELAUFEN IST.
5.1.17 Mirtazapin nach Entlassung auf 15 mg reduziert
Keine Veränderung der Symptome
Abilify alle paar Tage um 0,5 mg reduziert
Ging schief.
Ende Jan 17 Abilify auf 0
Mirta auf 15 mg
22.2.17 Abilify wieder genommen 1mg
Dann 2mg
24.2.17 Abilify 3 mg
16.3.Mirtazapin 7,5 mg
23.3.Mirtazapin lt Arzt auf 0
Seitdem kein Mirta mehr
Abilify reduziert ab 01.04.17 immer um 0,5mg
Von 3 mg auf 0
23.05.17 Abilify 0
Keine Medikamente mehr seitdem.
Aber mir geht es schrecklich.
Nach absetzen Mirta ging es besser und während Reduzierung Abilify auch.
Auf 0 dann wieder Horror vom feinsten.

2.6.17 Abilify 0,5mg lt.Arzt
Ging nicht.
Wieder ohne.
27.6.17 Abilify 0,2mg versuch lt. Forum nach 7 Tage
4.7.17 Abilify auf 0,4mg bis 23.7. durchgezogen keine Besserung.
18.7. Psychosomatische Klinik o Wunder die haben mir geglaubt das das meiste Medikamenten bedingt ist und sie mit mir absetzen.
24.7.Reduzierung auf 0,3mg Abilify
6.8. Reduziert auf 0,2 mg
13.8.reduziert auf 0,1 mg
21.8. Auf 0
Keine Änderung der Symptome während Reduzierung.

Allerdings geht's mir immer noch ganz schrecklich. Hölle auf Erden. Bin zuhause.

Habe ALLE Symptome vor allem Kopf , Akathisie, Sehstörungen, Gefühl umzufallen, Gefühl das mein Hirn "ausschaltet". Es ist die pure Hölle! !!!

neuling
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Re: Escitalopram absetzen

Beitragvon neuling » Donnerstag, 07.12.17, 16:07

Kannst du das mit dem EKT nicht verhindern?

LG
Diagnose: keine- längere Krankheit, hab 10 Kilo ungewollt abgenommen, hab mich in eine Panik gesteigert, konnte nicht mehr schlafen, es stand Ms und borreliose im Raum. Bis heute nicht endgültig geklärt.
Stattdessen Beruhigungstabletten Opipramol bekommen. Zum ausprobieren!


Opipramol 25 mg - 50 mg täglich für ca. 5 Wochen (Ende März 16 bis ca.Ende April 2016) kalt abgesetzt wie Neurologin gesagt hat
Hatte keine Ahnung das so ein Horror folgt
Konnte nicht mehr schlafen, etc. Hab nicht verstanden das es vom absetzen kommen kann.

zunächst Mai 16 Oxacepam 10 mg 2 x, Zopiram 1 x, Tavor 1 mg 1 x, dann nochmal Ende Mai 5 x Oxacepam, Diazepam 1x, Umstellung auf Bromazepam 2mg für ca. 17 Tage mit Mirtazapin zunächst 7,5mg, dann 15 mg

Hatte auch noch eine Vollnarkose in dem Zeitraum.

dann Umstellung auf Mirtazapin 15 mg , Dominal 80 mg (3Tage), Olanzapin 2,5mg (4Tage), Dominal und Olanzapin wieder abgesetzt w/ Unverträglichkeit, stattdessen Mirta und Dipiperon 40mg (für 7 Tage).

Jetzt nur noch Mirtazapin 15 mg alles nur um zu schlafen
17.08.16 Mirta 7,5mg sonst nix schlimme Symptome seit langer Zeit, werde nochmal auf 15 mg gehen

Habe dann wieder auf 7,5mg reduziert
10.9.16 bin auf 0 Mirta gegangen lt.Arzt

Hatte die ganze Zeit auch mit Mirta schlimmste Zustände vermute hab ich nie vertragen

28.9. 16 Psychatrieeinlieferung
haben mir gar nicht zugehört mit den Tabletten in der Vorgeschichte --- Risperdal angesetzt wegen Psychose (kann nicht von den Tabletten sein! )
hab ich nicht genommen
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Habe mich ergeben.
Haldol 2mg früh 4mg abends
Diazepam 10 mg
Dominal zum schlafen 40mg
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24.10.16 Umstellung auf Risperdal von Haldol
Akineton, Diazepam innerhalb 4Tage
Ab 3.11.Risperdal u.Akineton
Ab 10.11.16 alles abgesetzt und
Oxacepam u.Zolpidem
Dann irgendwann Mirtazapin bis 30mg aufdosiert
Und abilify 5 dann 10 dann 5 dann 3 mg
So bin ich dann entlassen worden.
Ohne Diagnose! !!
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Jetzt heißt es das auf Station wohl nicht SO GUT GELAUFEN IST.
5.1.17 Mirtazapin nach Entlassung auf 15 mg reduziert
Keine Veränderung der Symptome
Abilify alle paar Tage um 0,5 mg reduziert
Ging schief.
Ende Jan 17 Abilify auf 0
Mirta auf 15 mg
22.2.17 Abilify wieder genommen 1mg
Dann 2mg
24.2.17 Abilify 3 mg
16.3.Mirtazapin 7,5 mg
23.3.Mirtazapin lt Arzt auf 0
Seitdem kein Mirta mehr
Abilify reduziert ab 01.04.17 immer um 0,5mg
Von 3 mg auf 0
23.05.17 Abilify 0
Keine Medikamente mehr seitdem.
Aber mir geht es schrecklich.
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2.6.17 Abilify 0,5mg lt.Arzt
Ging nicht.
Wieder ohne.
27.6.17 Abilify 0,2mg versuch lt. Forum nach 7 Tage
4.7.17 Abilify auf 0,4mg bis 23.7. durchgezogen keine Besserung.
18.7. Psychosomatische Klinik o Wunder die haben mir geglaubt das das meiste Medikamenten bedingt ist und sie mit mir absetzen.
24.7.Reduzierung auf 0,3mg Abilify
6.8. Reduziert auf 0,2 mg
13.8.reduziert auf 0,1 mg
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Re: Escitalopram absetzen

Beitragvon neuling » Donnerstag, 07.12.17, 16:14

Hallo

lass deinen prolaktinwert messen. Bei mir war er um das 10fache erhöht. Hatten Sie angeblich noch nie so hoch. Haha. Kam vom NL. Darauf wurde eilig abgesetzt.
Und leider wieder was anderes ausprobiert.

Wie Versuchskaninchen. Und ich dachte die wissen was sie tun. Ein Fehler derzeit mich mein Leben kostet.

Aber wenn du aucheinen zu hohen Wert hast müssen sie reagieren.

Sag das du Milchfluss hast. Dann werden Sie den Wert testen.
LG
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Opipramol 25 mg - 50 mg täglich für ca. 5 Wochen (Ende März 16 bis ca.Ende April 2016) kalt abgesetzt wie Neurologin gesagt hat
Hatte keine Ahnung das so ein Horror folgt
Konnte nicht mehr schlafen, etc. Hab nicht verstanden das es vom absetzen kommen kann.

zunächst Mai 16 Oxacepam 10 mg 2 x, Zopiram 1 x, Tavor 1 mg 1 x, dann nochmal Ende Mai 5 x Oxacepam, Diazepam 1x, Umstellung auf Bromazepam 2mg für ca. 17 Tage mit Mirtazapin zunächst 7,5mg, dann 15 mg

Hatte auch noch eine Vollnarkose in dem Zeitraum.

dann Umstellung auf Mirtazapin 15 mg , Dominal 80 mg (3Tage), Olanzapin 2,5mg (4Tage), Dominal und Olanzapin wieder abgesetzt w/ Unverträglichkeit, stattdessen Mirta und Dipiperon 40mg (für 7 Tage).

Jetzt nur noch Mirtazapin 15 mg alles nur um zu schlafen
17.08.16 Mirta 7,5mg sonst nix schlimme Symptome seit langer Zeit, werde nochmal auf 15 mg gehen

Habe dann wieder auf 7,5mg reduziert
10.9.16 bin auf 0 Mirta gegangen lt.Arzt

Hatte die ganze Zeit auch mit Mirta schlimmste Zustände vermute hab ich nie vertragen

28.9. 16 Psychatrieeinlieferung
haben mir gar nicht zugehört mit den Tabletten in der Vorgeschichte --- Risperdal angesetzt wegen Psychose (kann nicht von den Tabletten sein! )
hab ich nicht genommen
Haldol unter Androhung Gerichtsbeschluss
Habe mich ergeben.
Haldol 2mg früh 4mg abends
Diazepam 10 mg
Dominal zum schlafen 40mg
Ca.4 Wochen lang an 1x Tavor erinnere ich mich
24.10.16 Umstellung auf Risperdal von Haldol
Akineton, Diazepam innerhalb 4Tage
Ab 3.11.Risperdal u.Akineton
Ab 10.11.16 alles abgesetzt und
Oxacepam u.Zolpidem
Dann irgendwann Mirtazapin bis 30mg aufdosiert
Und abilify 5 dann 10 dann 5 dann 3 mg
So bin ich dann entlassen worden.
Ohne Diagnose! !!
Absoluter Wahnsinn was die mit mir gemacht haben .
Aussage : Wir sind ein Fachkrankenhaus vertrauen Sie uns! !
Jetzt heißt es das auf Station wohl nicht SO GUT GELAUFEN IST.
5.1.17 Mirtazapin nach Entlassung auf 15 mg reduziert
Keine Veränderung der Symptome
Abilify alle paar Tage um 0,5 mg reduziert
Ging schief.
Ende Jan 17 Abilify auf 0
Mirta auf 15 mg
22.2.17 Abilify wieder genommen 1mg
Dann 2mg
24.2.17 Abilify 3 mg
16.3.Mirtazapin 7,5 mg
23.3.Mirtazapin lt Arzt auf 0
Seitdem kein Mirta mehr
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Von 3 mg auf 0
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Aber mir geht es schrecklich.
Nach absetzen Mirta ging es besser und während Reduzierung Abilify auch.
Auf 0 dann wieder Horror vom feinsten.

2.6.17 Abilify 0,5mg lt.Arzt
Ging nicht.
Wieder ohne.
27.6.17 Abilify 0,2mg versuch lt. Forum nach 7 Tage
4.7.17 Abilify auf 0,4mg bis 23.7. durchgezogen keine Besserung.
18.7. Psychosomatische Klinik o Wunder die haben mir geglaubt das das meiste Medikamenten bedingt ist und sie mit mir absetzen.
24.7.Reduzierung auf 0,3mg Abilify
6.8. Reduziert auf 0,2 mg
13.8.reduziert auf 0,1 mg
21.8. Auf 0
Keine Änderung der Symptome während Reduzierung.

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Re: Escitalopram absetzen

Beitragvon Fisch2017 » Donnerstag, 07.12.17, 16:21

Hallo
Ich hatte völlig unbegründet panische Angst. Dann machte es quasi Peng im Kopf und sie war weg. Irre

Ich bete um Tod als Erlösung. Hätte mir das jemand vor 2jahren gesagt, den hätte ich für verrückt erklärt

Lg
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Re: Escitalopram absetzen

Beitragvon Jamie » Donnerstag, 07.12.17, 16:48

Hallo Fisch ,

in Deutschland müssen strenge Regeln eingehalten werden um zwangsbehandelt zu werden, erst recht mit EKT.
Es darf keine Eigen- und Fremdgefährdung vorliegen.
Bitte äußere gegenüber dem Personal / Ärzten keine Suizidgedanken, sonst können sie da irgendwann aktiv werden.
Bleib da unverbindlich, vielleicht sowas in der Art "Na ja mir ging es schon besser, aber ich will jetzt mal optimistisch sein, dass ich aus der Krise auch wieder rauskomme".. vielleicht so in etwa.

Ich halte EKT für Körperverletzung und würde niemals, egal wie suizidal ich bin, dem zustimmen.
Ich lass doch nicht mein Gehirn auf gut Glück mit Strom fluten, ich glaube es hackt :evil: .

Bitte aktualisiere unbedingt deine Signatur, ich weiß aktuell nicht, was du genau einnimmst.
Hast du denn ein Medikament besonders in Verdacht, das an deinem schlechten Zustand besonders beteiligt sein könnte?
Bekommst du Benzos für den Notfall?

Wäre es vorstellbar entlassen zu werden und kämst du daheim ambulant einigermaßen zurecht?

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Escitalopram absetzen

Beitragvon neuling » Donnerstag, 07.12.17, 16:50

Danke für deine Signatur.

Hast du zwischendurch auch symptomfreie Zeiten?
Das wünsche ich dir (und mir und uns allen )

Du hast nicht so viel bekommen - deine Chancen seh ich besser als meine.
Hast du auch so gedächtnisstörungen? Und Getriebenheit? Sehstörungen? Sobald ich mein Hirn benutzen will krieg ich Panik. Ich habe den IQ einer 3 jährigen. Kapier überhaupt nichts mehr wenn ich was lesensoll .kann NICHTS mehr machen. Schau auch aus wie ein Junkie. Bin nicht mehr ich. Licht, Geräuschempfindlich. ...........Und zig Symptome mehr.

War bis letztes Jahr ganz normal. Hab in einem kaufmännischen Beruf gearbeitet. Und hatte viel mit Menschen zu tun. Jetzt krieg ich Angstzustände wenn jemand zu uns kommt. Geschweige denn ich wo hinmuss.
Habe keine Minute keine Symptome. Mein Hirn meldet die ganze Zeit ich schalt gleich aus. Herzkasper. Schlaflos.
Und das kommt natürlich nicht von den Tabletten.

:frust: :frust: :frust:

Mary

Hab grad deine Antwort gelesen.

Den Tod wünscht du dir nicht - sondern dein altes Leben zurück. Zumindest ist das bei mir so.

Ich denke auch oft das es endlich vorbei ist. Ich hätte auch nie gedacht das ich mal so denke. Ohne diese Medikamente wäre es auch nie soweit gekommen.
Weil das nicht wir sind. Solche Qualen kann sich keiner vorstellen.

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Re: Escitalopram absetzen

Beitragvon Fisch2017 » Donnerstag, 07.12.17, 17:00

Hallo
Mein Leben bekomme ich nicht zurück.

Das escitalopram hat alles zerstört. Wüsste gar nicht mehr was mich noch weiter kaputt machen könnte.

Bin auch zu feige für Selbstmord. So sterbe ich eben langsam. :cry:

Ja, tavor. Selbst das schlägt nicht mehr an.

Lg
Fortsetzung von Fisch
Nach dem Absetzen im Frühjahr folgten
Komplett Schlaflosigkeit, extrem schwitzen, dann frieren,
Muskelzuckungen, Angst, Panikattacken unbeschreiblich, dumpfe Gefühl im Kopf
Komplett lebensunfähig
Ab 07/17 7wochen klinik mit tavor, zyprexa, mirta
Danach sollte ich das alles weglassen und escitalopram eindosieren
Nix wurde besser, kam noch Erbrechen nach Einnahme hinzu
Keiner wollte mehr die Verantwortung für meine nächtliche Attacken übernehmen
Seit Oktober in Klinik Jena
Behandlung mit
15mg zyprexa,
125 mg Doxepin,
20 mg valdoxan
in steigender Dosierung, weil nichts hilft
Tavor als Bedarf, schlägt nicht mehr an
Wehre mich gegen EKT, sonst finde ich das Klo nicht mehr

neuling
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Re: Escitalopram absetzen

Beitragvon neuling » Donnerstag, 07.12.17, 17:22

Hallo,

Ich denke seit eineinhalb Jahren: ich kann nicht mehr. Und das sekündlich.

Aber ich will leben. Mein Leben zurück.

Für mich, für mein Kind. !!!!!

Jeden Abend bete ich und hoffe das es ein Albtraum ist und ich aufwach. Fehlanzeige.

Hast du jemanden der zu dir steht?
LG

Ist das mit der Angst dein Hauptsymptom?
Kannst du dich selbst versorgen?

Du bist nicht feige - du willst lebe! !! Und das ist gut so.
Diagnose: keine- längere Krankheit, hab 10 Kilo ungewollt abgenommen, hab mich in eine Panik gesteigert, konnte nicht mehr schlafen, es stand Ms und borreliose im Raum. Bis heute nicht endgültig geklärt.
Stattdessen Beruhigungstabletten Opipramol bekommen. Zum ausprobieren!


Opipramol 25 mg - 50 mg täglich für ca. 5 Wochen (Ende März 16 bis ca.Ende April 2016) kalt abgesetzt wie Neurologin gesagt hat
Hatte keine Ahnung das so ein Horror folgt
Konnte nicht mehr schlafen, etc. Hab nicht verstanden das es vom absetzen kommen kann.

zunächst Mai 16 Oxacepam 10 mg 2 x, Zopiram 1 x, Tavor 1 mg 1 x, dann nochmal Ende Mai 5 x Oxacepam, Diazepam 1x, Umstellung auf Bromazepam 2mg für ca. 17 Tage mit Mirtazapin zunächst 7,5mg, dann 15 mg

Hatte auch noch eine Vollnarkose in dem Zeitraum.

dann Umstellung auf Mirtazapin 15 mg , Dominal 80 mg (3Tage), Olanzapin 2,5mg (4Tage), Dominal und Olanzapin wieder abgesetzt w/ Unverträglichkeit, stattdessen Mirta und Dipiperon 40mg (für 7 Tage).

Jetzt nur noch Mirtazapin 15 mg alles nur um zu schlafen
17.08.16 Mirta 7,5mg sonst nix schlimme Symptome seit langer Zeit, werde nochmal auf 15 mg gehen

Habe dann wieder auf 7,5mg reduziert
10.9.16 bin auf 0 Mirta gegangen lt.Arzt

Hatte die ganze Zeit auch mit Mirta schlimmste Zustände vermute hab ich nie vertragen

28.9. 16 Psychatrieeinlieferung
haben mir gar nicht zugehört mit den Tabletten in der Vorgeschichte --- Risperdal angesetzt wegen Psychose (kann nicht von den Tabletten sein! )
hab ich nicht genommen
Haldol unter Androhung Gerichtsbeschluss
Habe mich ergeben.
Haldol 2mg früh 4mg abends
Diazepam 10 mg
Dominal zum schlafen 40mg
Ca.4 Wochen lang an 1x Tavor erinnere ich mich
24.10.16 Umstellung auf Risperdal von Haldol
Akineton, Diazepam innerhalb 4Tage
Ab 3.11.Risperdal u.Akineton
Ab 10.11.16 alles abgesetzt und
Oxacepam u.Zolpidem
Dann irgendwann Mirtazapin bis 30mg aufdosiert
Und abilify 5 dann 10 dann 5 dann 3 mg
So bin ich dann entlassen worden.
Ohne Diagnose! !!
Absoluter Wahnsinn was die mit mir gemacht haben .
Aussage : Wir sind ein Fachkrankenhaus vertrauen Sie uns! !
Jetzt heißt es das auf Station wohl nicht SO GUT GELAUFEN IST.
5.1.17 Mirtazapin nach Entlassung auf 15 mg reduziert
Keine Veränderung der Symptome
Abilify alle paar Tage um 0,5 mg reduziert
Ging schief.
Ende Jan 17 Abilify auf 0
Mirta auf 15 mg
22.2.17 Abilify wieder genommen 1mg
Dann 2mg
24.2.17 Abilify 3 mg
16.3.Mirtazapin 7,5 mg
23.3.Mirtazapin lt Arzt auf 0
Seitdem kein Mirta mehr
Abilify reduziert ab 01.04.17 immer um 0,5mg
Von 3 mg auf 0
23.05.17 Abilify 0
Keine Medikamente mehr seitdem.
Aber mir geht es schrecklich.
Nach absetzen Mirta ging es besser und während Reduzierung Abilify auch.
Auf 0 dann wieder Horror vom feinsten.

2.6.17 Abilify 0,5mg lt.Arzt
Ging nicht.
Wieder ohne.
27.6.17 Abilify 0,2mg versuch lt. Forum nach 7 Tage
4.7.17 Abilify auf 0,4mg bis 23.7. durchgezogen keine Besserung.
18.7. Psychosomatische Klinik o Wunder die haben mir geglaubt das das meiste Medikamenten bedingt ist und sie mit mir absetzen.
24.7.Reduzierung auf 0,3mg Abilify
6.8. Reduziert auf 0,2 mg
13.8.reduziert auf 0,1 mg
21.8. Auf 0
Keine Änderung der Symptome während Reduzierung.

Allerdings geht's mir immer noch ganz schrecklich. Hölle auf Erden. Bin zuhause.

Habe ALLE Symptome vor allem Kopf , Akathisie, Sehstörungen, Gefühl umzufallen, Gefühl das mein Hirn "ausschaltet". Es ist die pure Hölle! !!!

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Re: Escitalopram absetzen

Beitragvon Fisch2017 » Donnerstag, 07.12.17, 17:23

Hallo
Mein Sohn hat seine Mutter verloren.
Meine Firma die Führung und ich mein Leben.


:zombie: :cry:
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Re: Escitalopram absetzen

Beitragvon neuling » Donnerstag, 07.12.17, 17:33

Hallo nochmal,

Bei mir ist es genau so. Meine Tochter hat auch ihre Mutter verloren und ich mein Leben. Aber noch sind wir da. Aber ich bin genauso verzweifelt und fassungslos.
Eigentlich bin ich schon tot.
Aber ich muss kämpfen. Und du klingst auch nach einer Kämpferin.

Hat sich mit den Medikamenten was an deinem Zustand verändert?
Ich habe gesehen das nach dem ersten PsychatrieAufenthalt alles abgesetzt wurde. Kalt? Ohne ausschleichen?
Hat sich dein Zustand da verschlechtert?

LG

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Re: Escitalopram absetzen

Beitragvon Fisch2017 » Donnerstag, 07.12.17, 17:51

Hallo
Ja kalt abgesetzt.

Keine Besserung im Gegenteil
Mit der täglichen Narkose in 2. Klinik sind alle Symptome gedämpft. Die Wirkung lässt nach, deswegen erhöhen die.

Aber mir bleibt nur die Brücke.
Ich bin erledigt!!!!

Lg
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Danach sollte ich das alles weglassen und escitalopram eindosieren
Nix wurde besser, kam noch Erbrechen nach Einnahme hinzu
Keiner wollte mehr die Verantwortung für meine nächtliche Attacken übernehmen
Seit Oktober in Klinik Jena
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15mg zyprexa,
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Re: Escitalopram absetzen

Beitragvon neuling » Donnerstag, 07.12.17, 17:55

Hallo,

wo ist dein Sohn jetzt?
Diagnose: keine- längere Krankheit, hab 10 Kilo ungewollt abgenommen, hab mich in eine Panik gesteigert, konnte nicht mehr schlafen, es stand Ms und borreliose im Raum. Bis heute nicht endgültig geklärt.
Stattdessen Beruhigungstabletten Opipramol bekommen. Zum ausprobieren!


Opipramol 25 mg - 50 mg täglich für ca. 5 Wochen (Ende März 16 bis ca.Ende April 2016) kalt abgesetzt wie Neurologin gesagt hat
Hatte keine Ahnung das so ein Horror folgt
Konnte nicht mehr schlafen, etc. Hab nicht verstanden das es vom absetzen kommen kann.

zunächst Mai 16 Oxacepam 10 mg 2 x, Zopiram 1 x, Tavor 1 mg 1 x, dann nochmal Ende Mai 5 x Oxacepam, Diazepam 1x, Umstellung auf Bromazepam 2mg für ca. 17 Tage mit Mirtazapin zunächst 7,5mg, dann 15 mg

Hatte auch noch eine Vollnarkose in dem Zeitraum.

dann Umstellung auf Mirtazapin 15 mg , Dominal 80 mg (3Tage), Olanzapin 2,5mg (4Tage), Dominal und Olanzapin wieder abgesetzt w/ Unverträglichkeit, stattdessen Mirta und Dipiperon 40mg (für 7 Tage).

Jetzt nur noch Mirtazapin 15 mg alles nur um zu schlafen
17.08.16 Mirta 7,5mg sonst nix schlimme Symptome seit langer Zeit, werde nochmal auf 15 mg gehen

Habe dann wieder auf 7,5mg reduziert
10.9.16 bin auf 0 Mirta gegangen lt.Arzt

Hatte die ganze Zeit auch mit Mirta schlimmste Zustände vermute hab ich nie vertragen

28.9. 16 Psychatrieeinlieferung
haben mir gar nicht zugehört mit den Tabletten in der Vorgeschichte --- Risperdal angesetzt wegen Psychose (kann nicht von den Tabletten sein! )
hab ich nicht genommen
Haldol unter Androhung Gerichtsbeschluss
Habe mich ergeben.
Haldol 2mg früh 4mg abends
Diazepam 10 mg
Dominal zum schlafen 40mg
Ca.4 Wochen lang an 1x Tavor erinnere ich mich
24.10.16 Umstellung auf Risperdal von Haldol
Akineton, Diazepam innerhalb 4Tage
Ab 3.11.Risperdal u.Akineton
Ab 10.11.16 alles abgesetzt und
Oxacepam u.Zolpidem
Dann irgendwann Mirtazapin bis 30mg aufdosiert
Und abilify 5 dann 10 dann 5 dann 3 mg
So bin ich dann entlassen worden.
Ohne Diagnose! !!
Absoluter Wahnsinn was die mit mir gemacht haben .
Aussage : Wir sind ein Fachkrankenhaus vertrauen Sie uns! !
Jetzt heißt es das auf Station wohl nicht SO GUT GELAUFEN IST.
5.1.17 Mirtazapin nach Entlassung auf 15 mg reduziert
Keine Veränderung der Symptome
Abilify alle paar Tage um 0,5 mg reduziert
Ging schief.
Ende Jan 17 Abilify auf 0
Mirta auf 15 mg
22.2.17 Abilify wieder genommen 1mg
Dann 2mg
24.2.17 Abilify 3 mg
16.3.Mirtazapin 7,5 mg
23.3.Mirtazapin lt Arzt auf 0
Seitdem kein Mirta mehr
Abilify reduziert ab 01.04.17 immer um 0,5mg
Von 3 mg auf 0
23.05.17 Abilify 0
Keine Medikamente mehr seitdem.
Aber mir geht es schrecklich.
Nach absetzen Mirta ging es besser und während Reduzierung Abilify auch.
Auf 0 dann wieder Horror vom feinsten.

2.6.17 Abilify 0,5mg lt.Arzt
Ging nicht.
Wieder ohne.
27.6.17 Abilify 0,2mg versuch lt. Forum nach 7 Tage
4.7.17 Abilify auf 0,4mg bis 23.7. durchgezogen keine Besserung.
18.7. Psychosomatische Klinik o Wunder die haben mir geglaubt das das meiste Medikamenten bedingt ist und sie mit mir absetzen.
24.7.Reduzierung auf 0,3mg Abilify
6.8. Reduziert auf 0,2 mg
13.8.reduziert auf 0,1 mg
21.8. Auf 0
Keine Änderung der Symptome während Reduzierung.

Allerdings geht's mir immer noch ganz schrecklich. Hölle auf Erden. Bin zuhause.

Habe ALLE Symptome vor allem Kopf , Akathisie, Sehstörungen, Gefühl umzufallen, Gefühl das mein Hirn "ausschaltet". Es ist die pure Hölle! !!!

Fisch2017
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Registriert: Dienstag, 05.12.17, 17:45
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Re: Escitalopram absetzen

Beitragvon Fisch2017 » Donnerstag, 07.12.17, 17:58

Hallo

Weder noch. Es hilft bei mir nur Doxepin und zyprexa.

Zyprexa wurde Mal als Narkose Mittel entwickelt. :zombie:
Doxepin ist als dirty drug bekannt, das bekommen Drogenabhängige im Entzug.

Die meisten Drogentote haben es im Blut.

Scheisse Pharmaindustrie. :cry:

Mein Sohn ist bei meinem Partner.


Lg
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Muskelzuckungen, Angst, Panikattacken unbeschreiblich, dumpfe Gefühl im Kopf
Komplett lebensunfähig
Ab 07/17 7wochen klinik mit tavor, zyprexa, mirta
Danach sollte ich das alles weglassen und escitalopram eindosieren
Nix wurde besser, kam noch Erbrechen nach Einnahme hinzu
Keiner wollte mehr die Verantwortung für meine nächtliche Attacken übernehmen
Seit Oktober in Klinik Jena
Behandlung mit
15mg zyprexa,
125 mg Doxepin,
20 mg valdoxan
in steigender Dosierung, weil nichts hilft
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Re: Escitalopram absetzen

Beitragvon neuling » Donnerstag, 07.12.17, 18:08

So eine von Menschenhand gemachte Hölle hat keiner verdient und hätte sich doch nie jemand von uns vorstellen können.

Und keiner glaubt einem! !!
Und es raubt einem das komplette Leben.

Nur weil wir ärztlich verordnete Tabletten genommen haben.

Und jetzt stehen wir schlechter da als Junkies. Den denen wird beim entzug geholfen. Uns wird nicht mal geglaubt und lieber noch Neuroleptika verpasst, bis wir nicht mehr wissen wie wir heißen und nicht mehr grad aus laufen können.

Arme Welt und ich / wir sind voll in der Hölle gelandet.

LG

Kannst du schlafen? Aber du hast Phasen ohne Symptome?

Kannst du nicht zu deinem Partner und deinem Sohn?

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Re: Escitalopram absetzen

Beitragvon Fisch2017 » Donnerstag, 07.12.17, 18:11

Hallo

Es ging zu Hause nicht. :zombie:

Lg
Fortsetzung von Fisch
Nach dem Absetzen im Frühjahr folgten
Komplett Schlaflosigkeit, extrem schwitzen, dann frieren,
Muskelzuckungen, Angst, Panikattacken unbeschreiblich, dumpfe Gefühl im Kopf
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Danach sollte ich das alles weglassen und escitalopram eindosieren
Nix wurde besser, kam noch Erbrechen nach Einnahme hinzu
Keiner wollte mehr die Verantwortung für meine nächtliche Attacken übernehmen
Seit Oktober in Klinik Jena
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15mg zyprexa,
125 mg Doxepin,
20 mg valdoxan
in steigender Dosierung, weil nichts hilft
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