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Cashi: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitrag von padma » Freitag, 26.01.18, 18:02

liebe Cashi, :)

es tut mir leid, dass du es so schwer hast :hug:

Sich zu vertun ist im Entzug völlig normal. Was ich alles vergesse und wie "verpeilt" ich oft bin. :?
Falls es dich tröstet, ich versuche z.B. ratlos ein hochgezogenes Rollo hochzuziehen, anstatt den zugezogenen Vorhang aufzuziehen. Und das ist mir schon ein paar Mal passiert. :shock:

Konntest du bei dem Termin denn über deine Psychoseangst sprechen?
Kann man mir helfen sollte ich psychotisch werden?
Du wirst keine Psychose bekommen. Aber es ist vielleicht wirklich hilfreich, wenn du dir klar machst, dass auch eine Psychose kein Weltuntergang ist. Von einer Psychose erholt man sich wieder, es ist ein vorübergehender Zustand bei dem man den Sinn für die Realität verloren hat.
Je nachdem kann man abwarten oder vorübergehend etwas Beruhigendes geben.
Soll ich hoch gehen?
Ich würde noch ein wenig abwarten.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitrag von Cashi » Freitag, 26.01.18, 18:35

Liebe padma.. Ich bin so froh über deine Antwort. Vielen Dank.. Leider ist der Termin ja ausgefallen weil ich ihn verpeilt habe. Meine Güte wenn mir sowas wie mit dem Rollo passieren würde dann wäre ich ne Woche im dauerangst. Also gut dann warte ich noch ab. Und bleibe bei der Dosis. Du schreibst eine Psychose wäre kein Weltuntergang. Und man könnte vorübergehend was beruhigendes geben. Aber warum sind dann hier so viele Betroffene die so viele Medikamente haben. Und so viele Nebenwirkungen ertragen müssen. Kann man denn in so einem Zustand noch selber entscheiden was man will oder nicht? Vielleicht habe ich eine völlig falsche Vorstellung. Mir machen nur meine Gedanken so schrecklich Angst weil sie nicht weg gehen. Dann hab ich wieder gelesen dass sich eine Schizophrenie über Jahre angekündigt und vielleicht ist das ja bei mir der Anfang. Ich weiß es nicht. Es tut mir alles so leid. Ich weiß nicht was ich tun soll.. Ich geh ganz normal arbeiten. Keiner merkt mir was an. Ausser dass ich nicht so gut aussehe. Ich will nicht mehr essen. Damit ich noch dünner werde falls man mich mit NL vollstopft und ich wie so viele hier deswegen 30 kg zunehme. Das tut mir so leid für alle Betroffenen. Wirklich. Ich hab mich wirklich normal im Griff und versuche so wenig Leute wie möglich zu belästigen mit dem Zeug. Nur im Moment kann ich nicht anders als euch hier um Hilfe zu bitten.
Herzlichen Dank eure Cashi
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2001 innerhalb zwei Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
Januar 2011 Operation. .
März 2011 Panikattacken mit fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Wirre Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Heulen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Müdigkeit. Heulen. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla...Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16, Spirulina seit mehreren Wochen weg
22.11.2016 reduziert auf 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 reduziert auf 48,6 mg Trevilor
15.01.17 reduziert auf 46,17 mg Trevilor
12.02.17 reduziert auf 43,50 mg Trevilor
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
13.03.17 reduziert auf 41,40 mg Trevilor
11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 reduziert auf 33.75 mg Trevilor
25.09.17 reduziert auf 31.25 mg Trevilor
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitrag von padma » Freitag, 26.01.18, 19:08

liebe Cashi, :)
Aber warum sind dann hier so viele Betroffene die so viele Medikamente haben. Und so viele Nebenwirkungen ertragen müssen.
Nun, zumeist werden viel zu schnell, viel zu viele und viel zu hoch dosierte NL viel zu lange gegeben. Und oft ist zudem die Diagnose Psychose auch noch falsch.
Kann man denn in so einem Zustand noch selber entscheiden was man will oder nicht?
Das ist unterschiedlich. Wenn jemand psychosegefährdet ist, empfiehlt es sich eine spzielle Patientenverfügung zu verfassen. Da kann man dann festlegen, was man möchte und was nicht. Aber wie gesagt, bei dir sehe ich kein Psychoserisiko.
Ausser dass ich nicht so gut aussehe. Ich will nicht mehr essen. Damit ich noch dünner werde falls man mich mit NL vollstopft und ich wie so viele hier deswegen 30 kg zunehme
Das allerdings ist ein Problem :shock: . Zu starkes Untergewicht ist gesundheitsschädigend, versuche bitte unbedingt, diesem Zwang wenig zu essen nicht nachzugeben. Hast du bereits Untergewicht?

liebe Grüsse,
padms
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitrag von Cashi » Freitag, 26.01.18, 19:31

Liebe padma.. Ich bin so froh für deine ausführlichen Erklärungen. Naja ich wiege jetzt 54 kg und bin 171 cm groß.. Ist das schon zu wenig? Es geht noch oder. Ich hab eine solche Verfügung geschrieben. Halt daß ich in kein KH will und keine NL will und kein Medikament das mich dick werden lässt. Ich weiß nicht ob das reicht. Vielleicht muss ich das noch mal überarbeiten. Mich erschreckt das dass man so schnell so viel Medikamente gibt. Warum ist das so. Weil Angehörige usw alle überfordert sind und wollen dass es dem Betroffenen schnell wieder besser geht? Wie meinst du die Diagnose Psychose falsch ist. Ist das nicht eindeutig? Also ich meine welche Erkrankungen liegen denn nah an einer Psychose? Du meinst dass man diese diagnose zu schnell stellt oder? Ich hab im Laufe meines Lebens viele Ärzte schon aufgesucht und alle haben mir gesagt dass ich weder schizophren noch psychotisch bin noch werde...ein arzt hat mal gesagt dass dafür Zwangs und Angstkrank und hypochondrie auch nicht besser ist.. Liebe padma... Ich danke dir von ganzem Herzen
Euch allen.
LG Cashi
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2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
Januar 2011 Operation. .
März 2011 Panikattacken mit fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Wirre Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Heulen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Müdigkeit. Heulen. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla...Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
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22.11.2016 reduziert auf 51,3 mg
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10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 reduziert auf 48,6 mg Trevilor
15.01.17 reduziert auf 46,17 mg Trevilor
12.02.17 reduziert auf 43,50 mg Trevilor
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
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11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
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28.08.17 reduziert auf 33.75 mg Trevilor
25.09.17 reduziert auf 31.25 mg Trevilor
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitrag von Gwen » Freitag, 26.01.18, 19:58

Hallo Cashi,
zu Deinem Gewicht: Du hast bei einem Gewicht von 54kg einen BMI von 18,7. Normalgewicht für Deine Größe wäre im Bereich ab 55/58 ( je nach Definition) bis 70 Kilo.

Nach den WHO Kriterien entspricht Dein Gewicht Untergewicht. Bei 50kg würde man von Magersucht sprechen. Du solltest also eigentlich besser ein paar Kilo mehr haben.
ein arzt hat mal gesagt dass dafür Zwangs und Angstkrank und hypochondrie auch nicht besser ist
Mit Hypochondrie dürfte der Arzt ja richtig gelegen haben.
Hypochondrie (griechisch ὑποχόνδρια Gegend unter den Rippen) ist zum einen nach dem internationalen Klassifikationssystem ICD-10 eine psychische Störung (somatoforme Störung), bei der die Betroffenen unter ausgeprägten Ängsten leiden, eine ernsthafte Erkrankung zu haben, ohne dass sich dafür ein angemessener, objektiver Befund finden lässt. Zum anderen ist Hypochondrie ein Symptom, das im Rahmen zahlreicher psychischer Störungen auftreten kann.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hypochondrie

Denn genau das ist es ja. Es gibt keinen Grund aber Du hast trotzdem die ganze Zeit diese Befürchtungen.

Was so eine Patientenverfügung angeht: hast Du Dir da Mal entsprechende Vorlagen angesehen? Ich hab hier im Forum Mal einen Link dazu gesehen. Leider hab ich gerade nicht im Kopf, wo das war. Ich bin nämlich auch sehr vergesslich und schusselig um Entzug. Die Tage stand ich ohne Geld aber mit großem Einkauf an der Kasse im Supermarkt, alles schon schön aufs Band geräumt... :party: Also alles wieder in den Wagen gepackt und meinen Mann angerufen, damit er kommt und Geld bringt. Der grinste dann nur und meinte, ich solle besser an dem Tag nix wichtiges mehr machen :P (er kennt das schon....)

Viele liebe Grüße Gwen
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitrag von Cashi » Freitag, 26.01.18, 21:33

Liebe Gwen ich danke auch dir für deine Nachricht. Ich kann nicht oft genug sagen wie dankbar ich euch bin. OK. Dann ist es also richtig warum mich grad jeder anspricht dass ich abgenommen habe. Also gut ich muss anfangen wieder normal zu essen. Du hast recht. Ja genau wie da beschrieben ist zu hypochindrie so ist es bei mir. Die schrecklichen Zwangsgedanken sind halt für mich der Grund. Es ist einfach manchmal so verfahren. Du hattest kein Geld dabei? Das wäre für mich schon wieder ein Drama. Ich bin über wach und beobachte alles extrem genau was ich denke was ich höre was ich mache. Und je mehr ich das tu desto schlimmer wird es. Den link mit der Verfügung hab ich auch gelesen und mir von der Seite den Vordruck runter geladen. Also.. Ich bleibe jetzt auf der dosis und dann überlegen wir von Tag zu Tag neu oder? Herzlichen Dank und Entschädigung für die viele Arbeit mit mir.
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2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
Januar 2011 Operation. .
März 2011 Panikattacken mit fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Wirre Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Heulen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Müdigkeit. Heulen. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla...Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16, Spirulina seit mehreren Wochen weg
22.11.2016 reduziert auf 51,3 mg
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10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 reduziert auf 48,6 mg Trevilor
15.01.17 reduziert auf 46,17 mg Trevilor
12.02.17 reduziert auf 43,50 mg Trevilor
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
13.03.17 reduziert auf 41,40 mg Trevilor
11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 reduziert auf 33.75 mg Trevilor
25.09.17 reduziert auf 31.25 mg Trevilor
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg Venlafaxin
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg Venlafaxin
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitrag von padma » Samstag, 27.01.18, 18:26

liebe Cashi, :)
Ich hab eine solche Verfügung geschrieben. Halt daß ich in kein KH will und keine NL will und kein Medikament das mich dick werden lässt. Ich weiß nicht ob das reicht.
Das ist , glaube ich, noch nicht so perfekt :o . Ich würde mich wirklich an den Vordruck halten. Ich würde nicht schreiben, dass du kein Medikament möchtest, dass dich dick werden lässt. Da du eh schon Untergewicht hast, wird dir das sonst noch als Essstörung ausgelegt.
Wie meinst du die Diagnose Psychose falsch ist. Ist das nicht eindeutig? Also ich meine welche Erkrankungen liegen denn nah an einer Psychose? Du meinst dass man diese diagnose zu schnell stellt oder?
Manche Ärzte sind mit ihren Diagnosen sehr schnell. Da sagt z.B. jemand, er würde keine Psychopharmaka wollen, die wären Gift und je nach dem, hat man zack die Diagnose am Hals. Verwechselt werden kann es z.B. mit einem Zustand, in dem man einfach nur durcheinander ist, oder mit Depersonalisation/Derealisation.
NW oder Absetzsymptome werden oft nicht erkannt und stattdessen kann ebenfalls eine Psychose diagnostiziert werden.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitrag von Cashi » Samstag, 27.01.18, 23:57

Liebe Padma.. Danke für deine Info.. Ich verstehe...ich muss die Verfügung überarbeiten. Ich hab eine Freundin die während unserer Ausbildung in der Psychiatrie gearbeitet hat. Nebenher. Sie hat oft erzählt dass die Ärzte auf der geschlossenen Abteilung teilweise gar kein Deutsch sprechen.. Weil auf der geschlossenen spielt es eh keine Rolle. Da blicken die Patienten eh nix. Ihr war das immer ganz arg.. Aber das Pflegepersonal und die Ärzte waren eben so drauf. Das ist so schlimm. Also OK. Dann werde ich jetzt auf der dosis noch bleiben und diese Verfügung überarbeiten. Ich danke euch für die Hilfe und ich finde es so schlimm dass man einfach so irgendwelche diagnosen bekommt.
LG Cashi
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2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Massive Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb zwei Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
Januar 2011 Operation. .
März 2011 Panikattacken mit fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Wirre Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Heulen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Müdigkeit. Heulen. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla...Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16, Spirulina seit mehreren Wochen weg
22.11.2016 reduziert auf 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 reduziert auf 48,6 mg Trevilor
15.01.17 reduziert auf 46,17 mg Trevilor
12.02.17 reduziert auf 43,50 mg Trevilor
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
13.03.17 reduziert auf 41,40 mg Trevilor
11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 reduziert auf 33.75 mg Trevilor
25.09.17 reduziert auf 31.25 mg Trevilor
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg Venlafaxin
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg Venlafaxin
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg Velafaxin
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitrag von Cashi » Montag, 29.01.18, 12:00

Jetzt bin ich es nochmal mit einer ganz kurzen Frage. Hallo Oma forum. Ich hab nochmal die Symptomliste gelesen. Weil ich ein Problem habe. Manchmal hab ich Angst Dinge anzuschauen weil alles für mich komisch aussieht. Neulich war mein badtepich so gelegen dass die Zotteln aussahen wie ein Gesicht. Also Augen Nase Mund. Mein Patenkind hat neulich bei mir Zähnegeputzt und in dem Schaum im Waschbecken dann irgendwie Figuren gesehen.. Also er hat gesagt schau mal das sieht jetzt aus wie ein Mund mit augen.. Ich voll Panik. Weil ich konnte das auch erkennen. Seither sieht alles irgendwie komisch aus. Und das macht mir angst weil ich denke es sind Halluzinationen. Ich hab ne Badfliese da sieht das Muster aus wie ein Nikolaus mit Bart usw. Jetzt schau ich mir alles noch genauer an und stell mir was vor. Sind das jetzt Wahrnehmungsstörungen oder was ist das. Der Vorläufer vom Halluzinationen. Bei den Absetzsymptomen steht ja sowas drin. Kennt das jemand?
LG Cashi
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2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
Januar 2011 Operation. .
März 2011 Panikattacken mit fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Wirre Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Heulen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Müdigkeit. Heulen. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
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20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
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25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
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10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 reduziert auf 48,6 mg Trevilor
15.01.17 reduziert auf 46,17 mg Trevilor
12.02.17 reduziert auf 43,50 mg Trevilor
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
13.03.17 reduziert auf 41,40 mg Trevilor
11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 reduziert auf 33.75 mg Trevilor
25.09.17 reduziert auf 31.25 mg Trevilor
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg Venlafaxin
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitrag von Gwen » Montag, 29.01.18, 13:01

Hallo Cashi,
das Phänomen nennt sich Apophänie
Die Apophänie ist eine Unterform der Pareidolie und etwas eingegrenzter als diese. So beschränkt sie sich auf deren Aspekt, in eine Zufallsstruktur etwas „hineinzusehen“. Demgegenüber beinhaltet die Pareidolie auch die (aktiv) „gesuchten“ Wahrnehmungen.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pareidolie
Pareidolien sind das Resultat bewusst oder unbewusst hervorgerufener Fehldeutungen durch das menschliche Gehirn: Dieses neigt dazu, diffuse und scheinbar unvollständige Wahrnehmungs­bilder und -strukturen zu komplettieren und vertrauten Mustern und Formen anzugleichen. Dabei scheinen die Art und Gestalt der Trugbilder von der Erwartung des Gehirns abzuhängen.

Pareidolien unterscheiden sich von Apophänien (siehe unten) und insbesondere von Halluzinationen dadurch, dass sie zum einen willentlich gesteuert werden können, und zum anderen auch dann nicht verschwinden, wenn man das vermeintliche Gesicht/Objekt angestrengt beobachtet. Des Weiteren kann insbesondere eine natürliche Pareidolie (Wolke, Landschaftsformation etc.) in der Regel von mehreren Personen gleichzeitig wahrgenommen werden.
Quelle: Ebd.

Wie Du siehst ist besonders die Tatsache, dass sowohl Du als sich Dein Patenkind dieses Gesicht gesehen hat der Unterschied zur Halluzination. Die nimmt nämlich nur der Betroffene wahr. Die Gesichter im Teppich oä kann aber jeder sehen, den Du darauf aufmerksam machst.

Ich kenne das übrigens auch. Ich hab Mal in einer Wohnung mit einem Bad mit einem ziemlich wilden Steinboden gewohnt. Da hab ich immer alles mögliche "gesehen". Das kann auch einfach dafür sprechen, dass Du eine reiche Phantasie hast und kreativ bist.

Also keine Sorgen, alles Mal wieder"nur in Deinem Kopf" :D

Liebe Grüße Gwen
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitrag von Cashi » Montag, 29.01.18, 13:40

:o Liebe Gwen. Danke für deine Antwort... Das ist jetzt nicht dein ernst oder? Ich flipp aus. Dafür gibt es tatsächlich eine Erklärung :? Ich musste mich ja wirklich zu dieser Frage überwinden aus Angst ihr sagt.. Jetzt isses so weit. Du glaubst gar nicht wieviel Erleichterung du mir jetzt verschafft hast :hug: herzlichen Dank.. Aber warum macht der Kopf nur sowas..hängt das mit der Angsterkrankung zusammen.
LG Cashi
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Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Müdigkeit. Heulen. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
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30.11. Wieder Erkältung
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12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
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28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
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11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
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11.07.17 reduziert um 5 %.
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitrag von LinLina » Montag, 29.01.18, 14:37

Liebe Cashi :-)

Muster/Gesichter oder ähliches in zufälligen Strukturen zu erkennen hat erstmal überhaupt gar nichts mit "psychisch krank" oder Halluzinationen zu tun. Das ist ganz normal und gesund. Nur achten die meisten Erwachsen gar nicht mehr auf sowas.

Ich erinnere mich noch gut an das Fliesenbad meiner Oma, das war marmoriert und sie hat mir immer Gesichter und andere Bilder gezeigt, die sie darin erkennt.

Dein Problem ist denke ich wirklich nicht eine veränderte Wahrnehmung oder Halluzinationen, sondern eher die Bewertung deiner (so wie ich es bisher von dir gelesen habe "völlig normalen") Wahrnehmung als "gefährlich" oder "unnormal", also etwas was mit der Angstproblematik verknüpft ist.

Liebe Cashi, es tut mir so leid wie sehr du unter der Angst leidest :hug: ich hoffe du kannst dich bald etwas stabilisieren und findest dann schrittchen für schrittchen einen guten Umgang damit :hug:

Liebe Grüße
Lina
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitrag von Cashi » Montag, 29.01.18, 14:47

Liebe Lina. Vielen Dank auch dir für deine beruhigen Worte. Ich bin total geflasht darüber dass es noch mehr Menschen gibt die sowas erleben wie ich.. Es beruhigt mich weil es offensichtlich doch nicht so das Drama ist so wie ich es immer bewerte. Ich werde jetzt trotzdem bei der dosis bleiben und nicht weiter hoch gehen. Es ist offensichtlich tatsächlich ein Problem meiner Erkrankung. Ich seh das ein. Letztendlich bin ich noch immer ratlos wie ich das weg bekomme..Jedenfalls hatte ich diese ganzen Dinge nicht bevor ich das Venlafaxin genommen habe. Damit ging der ganze Spuk erst los. Vielen Dank für eure Hilfe. LG Cashi
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Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
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Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
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25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla...Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
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10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 reduziert auf 48,6 mg Trevilor
15.01.17 reduziert auf 46,17 mg Trevilor
12.02.17 reduziert auf 43,50 mg Trevilor
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
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20.06.17 Blasenentzündung
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10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 29.01.18, 20:39

Hallo Cashi,

in unserer Holzdecke ist ein Ast, der sieht aus wie Afrika. :D
Mein Sohn hat auf dem Arm eine Leberflecken Konstellation, die sieht aus wie das Sternbild großer Wagen. :o
Also mein Gehirn sucht ständig nach solchen Verbindungen, schon immer.
Vielleicht achtest du im Moment nur stärker darauf ? :?

LG Ute
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitrag von Cashi » Montag, 29.01.18, 21:08

Liebe Ute. .Auch dir danke. .Ja ich hab das Gefühl ich such danach. ..Dir geht es auch so? Ich flipp aus..Der sieht aus wie Afrika. .unglaublich..Also ich glaube ich kann oder sollte mich beruhigen. .Mit mir ist alles in Ordnung..Ich danke euch von Herzen
LG Cash
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Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
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1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla...Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16, Spirulina seit mehreren Wochen weg
22.11.2016 reduziert auf 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 reduziert auf 48,6 mg Trevilor
15.01.17 reduziert auf 46,17 mg Trevilor
12.02.17 reduziert auf 43,50 mg Trevilor
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
13.03.17 reduziert auf 41,40 mg Trevilor
11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 reduziert auf 33.75 mg Trevilor
25.09.17 reduziert auf 31.25 mg Trevilor
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg Venlafaxin
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg Venlafaxin
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg Velafaxin
07.04.18 reduziert auf 30 mg Venlafaxin
20.05.18 reduziert auf 28 mg Venlafaxin

Cashi
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitrag von Cashi » Montag, 12.02.18, 11:48

Hallo liebes Forum.. Ich feier heute meinen 40. Geburtstag bin sehr wehmütig und wollte mich bei euch allen bedanken dass ihr mich die letzten 2.5 Jahre über Wasser gehalten habt. Herzlichen Dank.
Eine Frage hab ich noch... Ist es normal dass so vor dem einschlafen die Gedanken so rasen und durcheinander sind.. Manchmal auch beim aufwachen obwohl ich fast richtig wach bin. Kennt das jemand
Danke und liebe Grüße Cashi
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1996 erstmals wegen Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Massive Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb zwei Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
Januar 2011 Operation. .
März 2011 Panikattacken mit fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Wirre Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Heulen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Müdigkeit. Heulen. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla...Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16, Spirulina seit mehreren Wochen weg
22.11.2016 reduziert auf 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
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11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 reduziert auf 33.75 mg Trevilor
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitrag von Gwen » Montag, 12.02.18, 12:47

Liebe Cashi,
herzlichen Glückwunsch und alles alles Liebe und Gute zum Geburtstag!!! :party2: :party2:

Das mit dem Wehmut oder der Melancholie an solchen Tagen kenne ich auch....

Ich wünsche Dir trotzdem einen schönen Tag :) ich hoffe bei Dir scheint auch ein bisschen die Sonne

Fühl Dich gedrückt, viele liebe Grüße Gwen
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitrag von LinLina » Montag, 12.02.18, 13:26

Liebe Cashi :-)

Alles, alles liebe zum Geburtstag :party2:

Die Wehmut gehört für mich auch zur Zeit an solchen Tagen dazu :hug: ich denke, das ist ganz normal wenn man immer wieder zu kämpfen hat und/oder traurige Dinge passiert sind.

Ich hoffe du kannst dennoch einen schönen Tag mit dir lieben Menschen oder Tieren verbringen und etwas machen das dir gut tut :hug:

Das mit den Gedanken kenne ich, das kann sehr anstrengend sein, aber es ist harmlos. Am besten, wenn du das ziemlich schnell wieder loslassen kannst nach dem Aufstehen damit du dir nicht zusätzlich Stress machst.

Pass auf dich auf

Liebe Grüße
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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitrag von padma » Montag, 12.02.18, 13:28

liebe Cashi, :)

herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag. :party2:
Ich wünsche dir von Herzen, dass es in deinem Lebensjahr stetig aufwärts gehen möge. Dass zumindest die Richtung stimmt und es immer wieder und immer mehr und längere Momente gibt, die du geniessen kannst. :hug:

Ich kenne das auch mit der Wehmut. Seit ich im Entzug bin, habe ich keinen Geburstag mehr gefeiert :( , es fehlt mir einfach die Kraft.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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Re: Frage Trevilor (Venlaflaxin) Absetzsymptome / dann erneuter Absetzversuch

Beitrag von Bittchen » Montag, 12.02.18, 13:43

Liebe Cashi,

herzliche Glückwunsch zu deinem 40.Geburtstag.
Alles Gute wünsche ich dir,vor allen Dingen aber Gesundheit.
Da bist du auf einem guten Weg.

Liebe Grüße
Bittchen
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GwenCashi
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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