Klick auf das Kreuzchen, wenn Du die Meldung gelesen hast ->

Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bleibt, bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lies Dich dann zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.
Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Euer ADFD Team

Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
padma
Team
Beiträge: 13558
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04

Re: Psychopharmaka

Beitrag von padma » Sonntag, 24.04.16, 22:01

hallo Natze, :)

trotz allem, alles Gute zum Geburtstag. :hug:

Ich wünsche dir sehr, dass es diese Jahr deutlich aufwärts geht und du aus diesem Medikamentenschlamassel raus kommst.
. Ich reagiere wohl extrem auf Medikamentenänderungen.
Dann sei wirklich sehr vorsichtig.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
8.03.2018: 0,35 mg :schnecke:


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Lisamarie
Beiträge: 9421
Registriert: Freitag, 14.03.14, 19:16

Re: Psychopharmaka

Beitrag von Lisamarie » Montag, 25.04.16, 8:25

Hallo Natze, auch von mir herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag. Ich wünsche dir von Herzen das es der letzte Geburtstag ist an dem es dir so schlecht geht.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
.

Murmeline
Team
Beiträge: 12061
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50

Re: Psychopharmaka

Beitrag von Murmeline » Montag, 25.04.16, 8:49

Liebe Natze,

auch ich wünsche Dir, dass das neue Jahr weitere Entwicklungen in Deiner Gesamtsituation bringt. :hug:
Bei Risperdal hat das mehrere Wochen gedauert, bis ich wieder besser laufen konnte. Der Arzt in der Klinik hat mich nur blöd angeschaut, als ich ihm das diese Woche erzählt habe.
Ein Arzt hat mir nicht geglaubt, dass ich nach dem Absetzen von Seroquel einen höllischen Juckreiz hatte. Das Netz ist voll von Berichten über diesen Juckreiz. Er meinte nur, ich sei wohl allergisch auf unsere Katzen. Ich war nie zuvor und nie danach und ganz sicher auch nicht in diesem Moment allergisch auf die Katzen... :vomit:

Ich wünsche mir, dieser Arzt hätte nicht pauschal gesagt: Kann nicht sein, sondern dass anerkannt und am besten selbst mal nachgeforscht, warum das so ist (hat offensichtlich auch was mit Histamin zutun).

Man muss sein eigener Experte werden.

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Natze55
Beiträge: 150
Registriert: Donnerstag, 24.09.15, 21:06

Re: Psychopharmaka

Beitrag von Natze55 » Freitag, 29.04.16, 21:53

Hallo,

ich habe das Quetiapin wird eingenommen, aber mir ist das Ganze nicht bekommen.
Ich hab so einen einen Druck auf dem Kopf, ich kann den Kopf nicht gerade halten, es ist als drückt mich etwas nieder.
Ich grübel ja sehr viel über die Medikamente, seit ich aus der Klinik zuhause bin.
Ich glaube auch, dass das Quetiapin an einiges Schuld ist, aber ein Kaltentzug ist nicht gut, wie ihr sagt.
Jetzt wollen Sie auch das Valdoxan rausnehmen.
Ich habe ja angedeutet, dass ich bei Medikamentenänderungen empfindlich bin.
Das Schlimme ist, dass ich mich niemanden anvertrauen kann.

Mir geht es echt nicht gut gerade.

:(

LG, Natze
Freiwilliger Gang in Psychatrie in Folge von Schlaflosigkeit und damit eingehenden Suizidgedanken aufgrund des Schlafmangels (6 Kilo in 3 Wochen verloren, Unruhe, keine Konzentration mehr auf der Arbeit, sozialer Rückzug, mit fast niemanden gesprochen, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, hoher Harndrang, abends alle 5 Minuten)
Opipramol 50mg unregelmäßig genommen,
halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen
erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Medikamentation Stand 26.10.2015:

Sertralin: 50 mg (Morgens = halbe Tablette)
Valdoxan: 50 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:

Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
Quetiapin:0 (entgegen der Anweisung der Ärzte über mehrere Wochen ausgeschlichen)
Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
Signatur 15.10.2016.:
Venlafaxin 187,5 mg
Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg


Medikation 14.02.2017:

200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn.
Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.
Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Es geht mir viel besser. Die Schmerzen sind viel besser, die Stimmung und der Schlaf auch.

Medikation 22.09.2017:
150 mg Seroquel Prolong (Abends)
175 mg Quetiapin (25 mg Abends / 150 mg Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Vitamin D 4.000 i.E. pro Tag / Vitamin B Komplex / Eisen / Solunat Nr. 4 +17

Spüre keine Absetzsymptome

Medikation 30.12.2017:
100 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 05.02.18:
50 mg Seroquel Prolong (Abends)

padma
Team
Beiträge: 13558
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04

Re: Psychopharmaka

Beitrag von padma » Freitag, 29.04.16, 22:14

liebe Natze, :)

schön, dass du wieder zuhause bist. :D
ich habe das Quetiapin wird eingenommen, aber mir ist das Ganze nicht bekommen.
Wieviel Quetiapin hast du wieder eindosiert?
Kannst du bitte deine Signatur aktualisieren, wann es abgesetzt wurde und wann, wieviel wieder eindosiert.
Evtl. bist du zu hoch wieder eingestiegen.
Jetzt wollen Sie auch das Valdoxan rausnehmen.
Das wäre nicht gut. Erstmal geht es um Stabilisieren.
Mir geht es echt nicht gut gerade.
Die Klinik war auch Stress für dich, oder? Ich hoffe, dass du dich zuhause jetzt stabilisieren kannst.

liebe Grüsse, :hug:
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
8.03.2018: 0,35 mg :schnecke:


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Natze55
Beiträge: 150
Registriert: Donnerstag, 24.09.15, 21:06

Re: Psychopharmaka

Beitrag von Natze55 » Mittwoch, 04.05.16, 22:47

Hallo,

der Psychiater in der Klinik hat mir geglaubt, dass mich das Sertralin eher nervös macht und will es weglassen.
Ich rätsele wirklich jeden Tag, wie geht es mir, wenn ich diese und jene Menge von jedem Medikament nehme.
Zum Thema Sedierung. Es fühlt sich für mich unangenehm an, die Augen zu schließen, ich habe immer das Gefühl mich zieht irgendetwas herunter.
Durch diese Quetiapin rein und raus Geschichte habe ich jetzt das Gefühl, dass zu dem Druck im Gehirn jetzt einen Druck im Nacken dazugekommen ist. Mir tut es weh, den Kopf zu drehen. Ich lege mich auch nicht gerne auf dem Boden, da ich das Gefühl habe, es zieht mich hinunter. Ich kann mich vor lauter Schmerzen einfach nicht entspannen. Auch die Beinschmerzen und Rückenschmerzen und Armschmerzen sind schlimm und mein Tinitus im Kopf, also dieses Reißen wie ich es im beschrieben habe ist noch immer da.
Ich weiß nicht, wie es im Leben weitergehen soll. Wie ich je wieder arbeiten soll. Ich habe oft das Gefühl, ich halte es einfach nicht mehr aus.
Ich versuche in der Tagesklinik mein für meine Körperlichen Beschwerden echt mein Bestes, Gott sei Dank gibt es außer der Tanztherapie kein Sport, wobei mir das doch ein bisschen Spaß bringt, ich habe früher Zumba getanzt, wozu ich mich körperlich nicht fähig fühle und ich kann dem ganzen auch nicht folgen. Wenigstens verstehe ich mich gut mit den Mitpatienten, da habe ich gut Anschluß gefunden, Gott sei Dank. Das bringt auch einige Minuten des lachens.
Es bleiben aber noch immer meine Zunkunftsängste.
Eine Mitpatientin hat mich auf die Idee mit der Beantragung einer Behinderung gebracht. Vielleicht kann ich das auch beantragen.
Ich finde es so schade, ich hatte vor der Klinik gutes Geld angespart und das wird bei einer Rente oder Berufsunfähigkeitsversicherung mit angerechnet werden.


Gruß, Natze
Freiwilliger Gang in Psychatrie in Folge von Schlaflosigkeit und damit eingehenden Suizidgedanken aufgrund des Schlafmangels (6 Kilo in 3 Wochen verloren, Unruhe, keine Konzentration mehr auf der Arbeit, sozialer Rückzug, mit fast niemanden gesprochen, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, hoher Harndrang, abends alle 5 Minuten)
Opipramol 50mg unregelmäßig genommen,
halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen
erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Medikamentation Stand 26.10.2015:

Sertralin: 50 mg (Morgens = halbe Tablette)
Valdoxan: 50 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:

Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
Quetiapin:0 (entgegen der Anweisung der Ärzte über mehrere Wochen ausgeschlichen)
Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
Signatur 15.10.2016.:
Venlafaxin 187,5 mg
Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg


Medikation 14.02.2017:

200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn.
Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.
Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Es geht mir viel besser. Die Schmerzen sind viel besser, die Stimmung und der Schlaf auch.

Medikation 22.09.2017:
150 mg Seroquel Prolong (Abends)
175 mg Quetiapin (25 mg Abends / 150 mg Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Vitamin D 4.000 i.E. pro Tag / Vitamin B Komplex / Eisen / Solunat Nr. 4 +17

Spüre keine Absetzsymptome

Medikation 30.12.2017:
100 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 05.02.18:
50 mg Seroquel Prolong (Abends)

padma
Team
Beiträge: 13558
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 33072 Mal
Danksagung erhalten: 17175 Mal

Re: Psychopharmaka

Beitrag von padma » Donnerstag, 05.05.16, 19:15

liebe Natze, :)
der Psychiater in der Klinik hat mir geglaubt, dass mich das Sertralin eher nervös macht und will es weglassen.
Dass es dir glaubt ist schon mal gut, nur einfach weglassen geht natürlich nicht.
Durch diese Quetiapin rein und raus Geschichte habe ich jetzt das Gefühl, dass zu dem Druck im Gehirn jetzt einen Druck im Nacken dazugekommen ist. Mir tut es weh, den Kopf zu drehen. Ich lege mich auch nicht gerne auf dem Boden, da ich das Gefühl habe, es zieht mich hinunter. Ich kann mich vor lauter Schmerzen einfach nicht entspannen.
Das ist natürlich übel. :hug:
Gibt es andere Möglichkeiten,wie du dich ein Wenig entspannen kannst? Z.B. bei einem kleinen Spaziergang?
Ich weiß nicht, wie es im Leben weitergehen soll. Wie ich je wieder arbeiten soll. Ich habe oft das Gefühl, ich halte es einfach nicht mehr aus.
Es wird nicht so bleben, wie es ist. :fly: "Mut mach".
. Das bringt auch einige Minuten des lachens.
Es bleiben aber noch immer meine Zunkunftsängste.
Lachen ist heilsam. Schön, dass das möglich ist.
Die Zukunftängste wirst du nicht so einfach wegbekommen. Du könntest versuchen zu aktzeptieren, dass sie Teil deiner derzeit sehr schwierigen Situation sind. Und gleichzeitig versuchen, dass du dich nicht darin verlierst.
Eine Mitpatientin hat mich auf die Idee mit der Beantragung einer Behinderung gebracht. Vielleicht kann ich das auch beantragen.
Das ist eine Überlegung wert.
Ich finde es so schade, ich hatte vor der Klinik gutes Geld angespart und das wird bei einer Rente oder Berufsunfähigkeitsversicherung mit angerechnet werden.
Bei einer Erwerbsminderungsrente wird dein Vermögen nicht angerechnet.

Die Klinik hat doch bestimmt einen Sozialdienst. Du könntest dich da über diese Fragen beraten lassen. Oder du wendest nach nach der Entlassung an einen Sozialverband, z.B VDK

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 3):
LisamarieSunnyroseLinLina
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
8.03.2018: 0,35 mg :schnecke:


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Natze55
Beiträge: 150
Registriert: Donnerstag, 24.09.15, 21:06

Re: Psychopharmaka

Beitrag von Natze55 » Samstag, 14.05.16, 23:51

Hallo Padma,

50 mg habe ich wieder eindosiert.
Aber das ist wirklich etwas anderes als vorher, genau gleich ist immer noch der starke Druck im Gehirn, als drücke jemand dagegen und jetzt noch ein unangenehmer Druck im Nacken, sodass ich meinen Kopf nicht halten kann. Ich schaue mehr nach unten immer. Mir tut sowieso seit Monaten die Beine, Arme und Rücken so weh, dass ich allein deswegen Probleme beim Einschlafen habe.
Ich finde auch die Progressive Muskelentspannung schrecklich, ich kann mich vor lauter Schmerzen leider nicht entspannen :( Hoffentlich machen wir, wie von mir angeregt mal eine Yogastunde, mir tut es besser, wenn die Muskeln gedehnt werden.

Wegen des Rentenantrages frage ich mal nach.
Die Sozialarbeiterin meinte nur wegen einer Arbeitskur, wo sie schauen, wie meine Fähigkeiten und Möglichkeiten sind.

Gruß,
Natze
Freiwilliger Gang in Psychatrie in Folge von Schlaflosigkeit und damit eingehenden Suizidgedanken aufgrund des Schlafmangels (6 Kilo in 3 Wochen verloren, Unruhe, keine Konzentration mehr auf der Arbeit, sozialer Rückzug, mit fast niemanden gesprochen, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, hoher Harndrang, abends alle 5 Minuten)
Opipramol 50mg unregelmäßig genommen,
halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen
erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Medikamentation Stand 26.10.2015:

Sertralin: 50 mg (Morgens = halbe Tablette)
Valdoxan: 50 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:

Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
Quetiapin:0 (entgegen der Anweisung der Ärzte über mehrere Wochen ausgeschlichen)
Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
Signatur 15.10.2016.:
Venlafaxin 187,5 mg
Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg


Medikation 14.02.2017:

200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn.
Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.
Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Es geht mir viel besser. Die Schmerzen sind viel besser, die Stimmung und der Schlaf auch.

Medikation 22.09.2017:
150 mg Seroquel Prolong (Abends)
175 mg Quetiapin (25 mg Abends / 150 mg Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Vitamin D 4.000 i.E. pro Tag / Vitamin B Komplex / Eisen / Solunat Nr. 4 +17

Spüre keine Absetzsymptome

Medikation 30.12.2017:
100 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 05.02.18:
50 mg Seroquel Prolong (Abends)

Natze55
Beiträge: 150
Registriert: Donnerstag, 24.09.15, 21:06

Re: Psychopharmaka

Beitrag von Natze55 » Sonntag, 15.05.16, 21:53

Hallo,

ich wollte mich übrigens noch sehr für die Glückwünsche zu meinem Geburtstag danken. :party:
In meinem Leid habe ich das nicht richtig wahr genommen. :?

Gruß,
Natze
Freiwilliger Gang in Psychatrie in Folge von Schlaflosigkeit und damit eingehenden Suizidgedanken aufgrund des Schlafmangels (6 Kilo in 3 Wochen verloren, Unruhe, keine Konzentration mehr auf der Arbeit, sozialer Rückzug, mit fast niemanden gesprochen, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, hoher Harndrang, abends alle 5 Minuten)
Opipramol 50mg unregelmäßig genommen,
halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen
erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Medikamentation Stand 26.10.2015:

Sertralin: 50 mg (Morgens = halbe Tablette)
Valdoxan: 50 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:

Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
Quetiapin:0 (entgegen der Anweisung der Ärzte über mehrere Wochen ausgeschlichen)
Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
Signatur 15.10.2016.:
Venlafaxin 187,5 mg
Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg


Medikation 14.02.2017:

200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn.
Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.
Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Es geht mir viel besser. Die Schmerzen sind viel besser, die Stimmung und der Schlaf auch.

Medikation 22.09.2017:
150 mg Seroquel Prolong (Abends)
175 mg Quetiapin (25 mg Abends / 150 mg Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Vitamin D 4.000 i.E. pro Tag / Vitamin B Komplex / Eisen / Solunat Nr. 4 +17

Spüre keine Absetzsymptome

Medikation 30.12.2017:
100 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 05.02.18:
50 mg Seroquel Prolong (Abends)

Lisamarie
Beiträge: 9421
Registriert: Freitag, 14.03.14, 19:16
Hat sich bedankt: 3506 Mal
Danksagung erhalten: 9352 Mal

Re: Psychopharmaka

Beitrag von Lisamarie » Montag, 16.05.16, 11:25

Hallo Natze, könntest du bitte deine Signatur aktualisieren ? Also du warst lange auf 40 mg Setralin und bist jetzt wieder auf 50 mg hoch gegangen, das ist ne ganz schöne Dosisveränderung und auch das aufdosieren kann Probleme machen. Also wenn es dir viel schlechter bei 50 mg geht würde ich versuchen auf 45 mg runter zu gehen um zu schauen ob sich was verändert.
lg Petra
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lisamarie für den Beitrag (Insgesamt 3):
LinLinaSunnyrosepadma
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
.

padma
Team
Beiträge: 13558
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04

Re: Psychopharmaka

Beitrag von padma » Montag, 16.05.16, 21:28

liebe Natze, :)
Ich finde auch die Progressive Muskelentspannung schrecklich, ich kann mich vor lauter Schmerzen leider nicht entspannen :(
Ich komme damit auch nicht zurecht. Ich finde "bodyscan" hilfreich.

Hier 2 links:
http://www.achtsamleben.at/praxis/bodyscan/
und hier geleitet https://www.tk.de/tk/broschueren-und-me ... can/614390

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
8.03.2018: 0,35 mg :schnecke:


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Natze55
Beiträge: 150
Registriert: Donnerstag, 24.09.15, 21:06

Re: Psychopharmaka

Beitrag von Natze55 » Freitag, 20.05.16, 21:40

Hallo,

ich habe mich in den letzten Monaten eher auf den Entzug des Sertralins konzentriert und dieses jetzt ausgeschlichen (In 10 mg Schritten).
Ich habe aber das Gefühl, dass mir das Quetiapin nicht bekommt, dass es mein Tinnitus im Gehirn bewirkt und bin jetzt an diesem Schritt.Ich fühle mich gerade, als würde ich wie gesagt neben mir stehen. Es ist als kommen die Böden auf mich zu. D.h. die normale Sichtweise ist verschoben. So als würde ich mit 2 Promille intus herumlaufen.

Gruß,
Natze
Freiwilliger Gang in Psychatrie in Folge von Schlaflosigkeit und damit eingehenden Suizidgedanken aufgrund des Schlafmangels (6 Kilo in 3 Wochen verloren, Unruhe, keine Konzentration mehr auf der Arbeit, sozialer Rückzug, mit fast niemanden gesprochen, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, hoher Harndrang, abends alle 5 Minuten)
Opipramol 50mg unregelmäßig genommen,
halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen
erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Medikamentation Stand 26.10.2015:

Sertralin: 50 mg (Morgens = halbe Tablette)
Valdoxan: 50 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:

Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
Quetiapin:0 (entgegen der Anweisung der Ärzte über mehrere Wochen ausgeschlichen)
Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
Signatur 15.10.2016.:
Venlafaxin 187,5 mg
Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg


Medikation 14.02.2017:

200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn.
Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.
Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Es geht mir viel besser. Die Schmerzen sind viel besser, die Stimmung und der Schlaf auch.

Medikation 22.09.2017:
150 mg Seroquel Prolong (Abends)
175 mg Quetiapin (25 mg Abends / 150 mg Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Vitamin D 4.000 i.E. pro Tag / Vitamin B Komplex / Eisen / Solunat Nr. 4 +17

Spüre keine Absetzsymptome

Medikation 30.12.2017:
100 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 05.02.18:
50 mg Seroquel Prolong (Abends)

Murmeline
Team
Beiträge: 12061
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50
Hat sich bedankt: 13588 Mal
Danksagung erhalten: 11953 Mal

Re: Psychopharmaka

Beitrag von Murmeline » Samstag, 21.05.16, 22:03

Hallo Natze!
Ich habe aber das Gefühl, dass mir das Quetiapin nicht bekommt, dass es mein Tinnitus im Gehirn bewirkt und bin jetzt an diesem Schritt.
Du willst/wirst jetzt das Quetiapin schrittweise reduzieren? Wie wirst Du den ersten Schritt gestalten?
Ich fühle mich gerade, als würde ich wie gesagt neben mir stehen. Es ist als kommen die Böden auf mich zu. D.h. die normale Sichtweise ist verschoben. So als würde ich mit 2 Promille intus herumlaufen.
Das ist sicher anstrengend. Klingt, als ob Dein Gehirn visuelle Reize bzw. räumliche Wahrnehmung gerade nicht so richtig interpretieren kann?
Wenigstens verstehe ich mich gut mit den Mitpatienten, da habe ich gut Anschluß gefunden, Gott sei Dank. Das bringt auch einige Minuten des lachens.
Das ist wichtig! Davon hab ich in der Tagesklinik auch am meisten profitieren.

Wenn Du mal den Nerv dafür hast, könntest Du dann bitte Deine Signatur aktualisieren (aktuelle Medikation und kurzer Hinweis auf die dazwischenligenden Dosisveränderungen)? Merci.

Grüße, Murmeline
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Murmeline für den Beitrag (Insgesamt 2):
LinLinapadma
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Lisamarie
Beiträge: 9421
Registriert: Freitag, 14.03.14, 19:16

Re: Psychopharmaka

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 22.05.16, 9:24

Hallo Natze, wenn du das Quentiapin absetzen möchtest dann bitte nicht in 10 mg Schritten sondern nur 10% das wären beim ersten Absetzschritt 5 mg . 10 mg wären schon 20% und ein viel zu großer Schritt.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
.

Natze55
Beiträge: 150
Registriert: Donnerstag, 24.09.15, 21:06

Re: Psychopharmaka; Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin

Beitrag von Natze55 » Sonntag, 05.06.16, 14:01

Hallo Padma,

ich habe deine Bodyscan heute morgen nach 4 Stunden Schlaf ausprobiert. Wie bei allem hat es nicht wirklich funktioniert. Ich stehe eh so neben mir, dass ich mich nicht richtig darauf konzentrieren kann.
Das schlimme sind immer die schlimmen Schmerzen in allen Körperteilen. Ich kann teilweise wegen den Schmerzen oder wegen Blase / Darm schlecht einschlafen. Wenn ich dann schlafe heute erst 6 Stunden nach Medikamenteneinnahme (ich hatte es schon aufgegeben für heute und war darauf gefasst meine erste Nacht nach langer Zeit wieder durchzumachen und nicht doch ein Krümel Zolpidem zunehmen, was ich 1x gemacht habe, das gebe ich zu).Das Bodyscan will ich trotzdem weitermachen, ich habe von der Psychologin in der Klinik die Aufgabe erhalten, irgendeine Entspannungsart zu machen und Yoga ohne Anleitung geht nicht. Ich habe es seit der Klinik nicht geschafft, wieder irgendeinen Kurs zu besuchen, derzeit wäre das eh schlecht. Wobei, ich habe jetzt einen Termin mit einer Hundetrainerin ausgemacht, da wir so viele Probleme mit unserem Welpen haben. Bin mal gespannt, wie ich den überstehe.
Ich habe wegen meiner Schmerzen einen Termin beim Rheumatologen ausgemacht, ich bin gespannt, ob etwas rauskommt. So langsam werde ich wahnsinnig. Alle Ärzten bei den ich war, sagen, ich wäre kerngesund :( Ich hoffe noch immer, dass ich eine Krankheit habe, die wenigstens ein paar Symptome erklären und die man evtl. behandeln kann.
Ich habe derzeit wieder Suizidgedanken, weil ich nicht weiß, wie es weitergehen soll.
Denn solche Sachen, wie genügend Bewegung macht müde oder lesen oder immer zur selben Zeit ins Bett klappen bei mir nicht :(

LG, Natze
Freiwilliger Gang in Psychatrie in Folge von Schlaflosigkeit und damit eingehenden Suizidgedanken aufgrund des Schlafmangels (6 Kilo in 3 Wochen verloren, Unruhe, keine Konzentration mehr auf der Arbeit, sozialer Rückzug, mit fast niemanden gesprochen, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, hoher Harndrang, abends alle 5 Minuten)
Opipramol 50mg unregelmäßig genommen,
halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen
erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Medikamentation Stand 26.10.2015:

Sertralin: 50 mg (Morgens = halbe Tablette)
Valdoxan: 50 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:

Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
Quetiapin:0 (entgegen der Anweisung der Ärzte über mehrere Wochen ausgeschlichen)
Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
Signatur 15.10.2016.:
Venlafaxin 187,5 mg
Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg


Medikation 14.02.2017:

200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn.
Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.
Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Es geht mir viel besser. Die Schmerzen sind viel besser, die Stimmung und der Schlaf auch.

Medikation 22.09.2017:
150 mg Seroquel Prolong (Abends)
175 mg Quetiapin (25 mg Abends / 150 mg Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Vitamin D 4.000 i.E. pro Tag / Vitamin B Komplex / Eisen / Solunat Nr. 4 +17

Spüre keine Absetzsymptome

Medikation 30.12.2017:
100 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 05.02.18:
50 mg Seroquel Prolong (Abends)

Murmeline
Team
Beiträge: 12061
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50
Hat sich bedankt: 13588 Mal
Danksagung erhalten: 11953 Mal

Re: Psychopharmaka; Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin

Beitrag von Murmeline » Montag, 06.06.16, 23:11

Hallo Natze,

ich denke, keine der Entspannungsverfahren klappt sofort. Ich hatte vor Jahren mal einen Kurs gemacht und dachte erst, ich würde davon garnichts mitnehmen. Ich hab es trotzdem abends im Bett gemacht (besser als nichts, dachte ich mir) und mit der Zeit klappte das besser. Spürbar wurde es aber bei mir auch erst mit der Zeit.
Wobei, ich habe jetzt einen Termin mit einer Hundetrainerin ausgemacht, da wir so viele Probleme mit unserem Welpen haben. Bin mal gespannt, wie ich den überstehe.
Finde ich toll, dass Du da aktiv geworden bist. Selbst wenn es anstrengend ist, interessant ist es sehr wahrscheinlich und dann kannst Du Dich vielleicht auch soweit ganz gut darauf konzentrieren.
und nicht doch ein Krümel Zolpidem zunehmen, was ich 1x gemacht habe, das gebe ich zu
Mach Dir keinen zu großen Kopf, dass es auch mal so gelaufen ist. Und hier im ADFD musst Du nichts verstecken, verurteilt wird hier keiner wegen irgendwas.
Ich habe wegen meiner Schmerzen einen Termin beim Rheumatologen ausgemacht, ich bin gespannt, ob etwas rauskommt.
Jamie hat auch versucht, in diese Richtung zu forschen, eine feste Diagnose gibt es nicht, weil die Werte nicht zusammenpassen wollen:
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 21#p136021
Ich hoffe noch immer, dass ich eine Krankheit habe, die wenigstens ein paar Symptome erklären und die man evtl. behandeln kann.
Vielleicht findet sich so ein Puzzlestückchen noch, auch wenn Neben- und Wechselwirkungen eine Rolle spielen können. Gliederschmerzen gehörten aber schon zu Deiner Ausgangssituation? Waren die denn den aktuellen Schmerzen ähnlich?
Ich habe derzeit wieder Suizidgedanken, weil ich nicht weiß, wie es weitergehen soll.
Du hast aktuell wenig Schlaf, habe ich das richtig verstanden? Da ist es nachvollziehbar, dass sich ein "Hilfe, das ist alles so anstrengend ich schaff das nicht und will lieber weg sein" Gefühl etwas verstärkt :sad-angel:

:group: Murmeline
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Murmeline für den Beitrag (Insgesamt 2):
padmaLinLina
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

padma
Team
Beiträge: 13558
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 33072 Mal
Danksagung erhalten: 17175 Mal

Re: Psychopharmaka; Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin

Beitrag von padma » Dienstag, 07.06.16, 11:04

hallo Natze, :)

es tut mir leid, dass du solche Schmerzen hast.
Schmerzen in Kombination mit schlechtem Schlaf ist wirklich schwer zu ertragen. :hug:
Das Bodyscan will ich trotzdem weitermachen,
Das finde ich gut, dass du dran bleiben wirst. Es ist auch eine Frage der Übung.
Es gibt recht gute Bücher und CDs von Kabat - Zinn (Arbor Verlag) zu bodyscan und weiteren Achtsamkeitsmeditationen. Diese Methode wurde speziell auch für chronische Schmerzen entwickelt.

Kennst du diesen thread zu Aktzeptanz und LoslassenAktzeptanz und Loslassen schon?

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 2):
SunnyroseLuna
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
8.03.2018: 0,35 mg :schnecke:


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Natze55
Beiträge: 150
Registriert: Donnerstag, 24.09.15, 21:06

Re: Psychopharmaka; Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin

Beitrag von Natze55 » Montag, 13.06.16, 21:05

Hi,

was ich nur nicht verstehe, dass sich meine Mitpatienten nicht so stark über Beschwerden äußern wie ich.
Ich denke dann immer, bin ich blöd, das kann doch nicht sein.
Mir machen halt die Schmerzen sehr schwer zu schaffen, ebenso wie der Tinitus im Kopf. Damit komme ich nicht zur Ruhe.
Ich habe mich schon hingelegt, aber ich finde einfach keine bequeme Position für mich.
Ich habe auch starke Neidgefühle auf die anderen Leute. Jeden Tag arbeiten können, heim gehen, noch etwas machen, müde werden und ins Bett legen. Am nächsten Morgen nicht das Gefühl haben, als wäre eine Dampfwalze über einen gefahren.

Gruß,
Natze
Freiwilliger Gang in Psychatrie in Folge von Schlaflosigkeit und damit eingehenden Suizidgedanken aufgrund des Schlafmangels (6 Kilo in 3 Wochen verloren, Unruhe, keine Konzentration mehr auf der Arbeit, sozialer Rückzug, mit fast niemanden gesprochen, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, hoher Harndrang, abends alle 5 Minuten)
Opipramol 50mg unregelmäßig genommen,
halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen
erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Medikamentation Stand 26.10.2015:

Sertralin: 50 mg (Morgens = halbe Tablette)
Valdoxan: 50 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:

Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
Quetiapin:0 (entgegen der Anweisung der Ärzte über mehrere Wochen ausgeschlichen)
Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
Signatur 15.10.2016.:
Venlafaxin 187,5 mg
Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg


Medikation 14.02.2017:

200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn.
Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.
Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Es geht mir viel besser. Die Schmerzen sind viel besser, die Stimmung und der Schlaf auch.

Medikation 22.09.2017:
150 mg Seroquel Prolong (Abends)
175 mg Quetiapin (25 mg Abends / 150 mg Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Vitamin D 4.000 i.E. pro Tag / Vitamin B Komplex / Eisen / Solunat Nr. 4 +17

Spüre keine Absetzsymptome

Medikation 30.12.2017:
100 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 05.02.18:
50 mg Seroquel Prolong (Abends)

padma
Team
Beiträge: 13558
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 33072 Mal
Danksagung erhalten: 17175 Mal

Re: Psychopharmaka; Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin

Beitrag von padma » Montag, 13.06.16, 22:01

hallo Natze, :)

es tut mit leid, dass es bei dir gar nicht besser wird.
was ich nur nicht verstehe, dass sich meine Mitpatienten nicht so stark über Beschwerden äußern wie ich.
Ich denke dann immer, bin ich blöd, das kann doch nicht sein.
Vielleicht hast du deutlich stärkere Beschwerden als die anderen. Oder die anderen haben bereits Strategien gefunden mit ihren Beschwerden besser zurecht zu kommen.
Mit "blöd sein" hat das definitiv nichts zu tun.
Mir machen halt die Schmerzen sehr schwer zu schaffen, ebenso wie der Tinitus im Kopf. Damit komme ich nicht zur Ruhe.
Ständige Schmerzen sind schwer zu ertragen. Tinnitus sicherlich ebenso. :hug:

Gibt es denn gar nichts, was dir ein wenig Erleichterung verschafft?
Ich habe auch starke Neidgefühle auf die anderen Leute. Jeden Tag arbeiten können, heim gehen, noch etwas machen, müde werden und ins Bett leg
Neidgefühle sind verständlich, aber nicht wirklich hilfreich, denke ich. Ich finde es hilfreich, mich gedanklich mit all jenen zu verbinden, die ebenfalls leiden und allen zu wünschen, dass es ihnen gut gehen möge.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 2):
SunnyroseLinLina
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
8.03.2018: 0,35 mg :schnecke:


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Sunnyrose
Beiträge: 2259
Registriert: Dienstag, 26.04.16, 10:20
Wohnort: Zürich
Hat sich bedankt: 5486 Mal
Danksagung erhalten: 2864 Mal

Re: Psychopharmaka; Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin

Beitrag von Sunnyrose » Montag, 13.06.16, 22:16

Natze55 hat geschrieben:Mir machen halt die Schmerzen sehr schwer zu schaffen, ebenso wie der Tinitus im Kopf. Damit komme ich nicht zur Ruhe.
Ich habe mich schon hingelegt, aber ich finde einfach keine bequeme Position für mich.
Hallo Natze

Es ergeht mir genauso. Schmerzen und Tinnitus sind bei mir Dauerbegleiter. Zum Glück nicht immer gleich stark. Ist jedoch echt nervig :(

Von einer bequemen Position träume ich schon lange, jedoch denke ich, dass dies eben mit Schmerzen und Verspannungen kaum möglich ist, egal wie bequem wir liegen. Es fühlt sich einfach nicht bequem an. :zombie: ich helfe mir mit 3 Kissen, die ich jewels so positioniere, (z.b. unters Bein, unter dem Rücken, unter den Schulterblätter u.s.w) dass es wenigstens "halbwegs bequem" ist.

Und was ich noch sagen will, wir sind alle sehr individuell beim Absetzen, die einen haben das, die anderen dies, die einen stark, die anderen weniger stark und so weiter. Wir sind Menschen und funktionieren alle ganz einzigartig. Und weder das eine noch das andere ist blöd, nur eben individuell :)

Liebe Grüsse und viel Kraft
Deria
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Sunnyrose für den Beitrag (Insgesamt 2):
padmaNatze55
Abgesetzt:
Lorazepam, Concerta, Truxal, Escitalopram

Zuletzt abgesetzt:
Escitalopram. Ursprünglich 30mg
Absetzstart September 2015
2,5mg runter alle 2 Monate bis 15mg.
Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.

Antworten