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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 11.01.17, 14:18

Hallo Achim

Erstmal, wenn du magst, eine dicke Umarmung :hug: :hug: :hug:

Bei mir war es zwischen den Jahren auch schwieriger, obwohl ich eine Absetzpause gemacht habe.

Ich glaube, das, was bei mir passiert ist dann, dass ich emotional gestresst bin und dann zusätzlich unvernünftiger esse, was dann wieder die Symptome und das unwohlsein verstärkt. Wenn dann noch dein System noch nicht ganz wieder im Gleichgewicht ist wegen dem absetzen, kommt es umso schneller zu Symptomen.

Ich denke es ist kein Problem wenn du länger auf deiner derzeitigen Dosis bleiben möchtest. Wichtig finde ich, dass du möglichst nicht wieder hoch gehst und den nächsten Schritt möglichst klein wählst, damit er verträglich ist.

Ich für mich habe auch herausgefunden dass ich seit dem Mirtazapin-Entzug bzw. seit ich auf niedrigerer Dosis bin, einige Nahrungsmittel nicht gut vertrage, die meinen Histaminspiegel erhöhen können. Vielleicht spielt sowas ähnliches bei dir auch eine Rolle?

Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden, und wenn da etwas nicht gut verträglich ist, merken wir es oft an allen möglichen Symptomen und Unwohlsein.

Liebe grüße
Lina
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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 11.01.17, 14:19

Hallo Achim :hug: ,

oje, es kann durchaus sein, daß auch nach längerer Zeit wieder eine Welle zuschlägt.
Evtl wurde die getriggert durch die ganzen Feierlichkeiten und auch die "üppige" Ernährung.

Habe jetzt nicht deinen ganzen Thread im Kopf - aber hast du evtl schon mal
an eine HIT gedacht?? Das war ja sicher ziemlich histaminreiches "Zeugs", was du in
dich hineingestopft hast.
U.U. kann das auch zu solchen funktionellen Herzbeschwerden führen.

Ich bekomme dann z.B. meistens Herzrasen u. -stolpern sowie eine innere Unruhe.
Clown hat geschrieben:Ist es eigentlich von Nachteil, wenn ich eine längere Pause einlege? Oder soll ich lieber am Ball bleiben?

Nur, daß du damit die Medikamentenfreiheit etwas rausschiebst :shock: !
Hast du jetzt Angst wegen der Symptome, die aufgetreten waren - die können ja wirklich sehr beunruhigend sein,
weiß ich aus eigener Erfahrung?!

Wenn das so ist, würde ich das weitere Absetzen nicht zu weit rausschieben, sonst läßt man es
evtl ganz bleiben, weil sich die Angst vor den Symptomen multipliziert.
Ich würde jetzt vllt noch einen Monat warten, ob alles stabil bleibt und mich dann weiter ans
Absetzen machen.

Entscheiden mußt du natürlich selbst!

Nicht den Kopf hängenlassen, solche Phasen gibt es immer mal wieder (leider auch eigene Erfahrung),
lG von Anna

überschnitten mit Lina :)
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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Clown » Mittwoch, 11.01.17, 14:43

Hallo Lina

Danke für die Umarmung. Ich denke es liegt auch viel daran,das ich einfach nicht
mehr belastbar bin. Ich will immer 3 Sachen auf einmal machen und falle damit
Regelmäßig auf die Nase.

Ich habe gefühlt das mir das Essen nicht bekommen ist, hatte aber nicht die Kraft es zu ändern.

Höher gehe ich auf gar keinen Fall, niemals. Wenn ich wieder reduziere dann sicherlich ganz vorsichtig!
Das habe ich ja nun schmerzlich gelernt, was es heißt nicht langsam auszuschleichen.

Lg
Achim
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Übelkeit,Kopfschmerzen, Tinitus verstärkt,
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12.06.2017 Omeprazol wöchentlich um 0,5 Mg reduziert
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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Clown » Mittwoch, 11.01.17, 14:48

Hallo Anna,

mit Histamin habe ich mich noch nicht befasst. Werde ich mal machen.

Ich glaube du hast Recht. Wenn ich noch länger mit den absetzen warte lasse ich es vllt. ganz sein.
Meine Angst vor den Symptomen wird immer größer.

So muss zur Arbeit

Lg
Achim
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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von padma » Donnerstag, 12.01.17, 17:22

hallo Achim, :)

wir haben hier einen extra thread zu Histaminintoleranz im Entzug http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=15&t=7819

Bei Mirtazapin ist das besonders häufig, da Mirtazapin auch die Histaminrezeptoren blockiert.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Clown » Sonntag, 15.01.17, 16:23

Hallo padma,

Danke für den Link, ich hoffe das der Kelch nochmal an mir vorbei gegangen ist.

Ernähre mich nun 2 Wochen nach LCHF und mir geht es wieder soweit gut.

Es stimmt schon "du bist was du isst "

Lg
Achim
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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Clown » Sonntag, 22.01.17, 13:49

Hallo liebes Forum,

es geht mir zur Zeit körperlich recht gut, bis auf meine blöden Rückenschmerzen.
Gehe zum Physiotherapeuten der mich am Freitag "eingerenkt" hat. Das hat vielleicht
geknackt im Gebälk. Nun lässt auch mein Herzstolpern nach.
Auch psychisch bin ich recht stabil. Nun werde ich wieder übermütig und möchte das
Mirtazapin weiter reduzieren. Brauche noch 5 Wochen bis ich mit dem reduzieren des
Omeprazol auf 10 mg bin. Dann möchte ich damit beginnen.

Ich habe hier im Forum gelesen das einige 7,5 mg Mirtazapin genommen haben. Es gibt aber
so weit ich weiß nur 15 mg als kleinste Größe. Gibt es eine Möglichkeit die 15 mg genau zu teilen?
Also nicht mit dem Messer. Das habe ich schon mit der 30 mg nicht hinbekommen.

Habe Angst davor von 15 in einem Rutsch auf 0 zu gehen. Würde gerne bei 7,5 eine Ruhepause machen.

Ich muss schauen das ich bis Oktober so weit bin, damit ich die schwere Zeit, die dann für mich kommt,
halbwegs gut überstehen kann.

Lg
Achim
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28.32016 Reduziert auf 23, 15.4 auf 22, 30.4 auf 21, 8.5 auf 20
1.6.2016. Reduziert auf 19, 26.6 auf 18, 23.7. auf 17, 21.8. auf 16
25.9.2016 Reduziert auf 15 Mg
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16.01.2017 Omeprazol wöchentlich um ca. 10% reduziert
13.02.2017 Omeprazol 10 Mg
22.05.2017 Omeprazol wöchentlich um 1 Mg reduziert
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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von LinLina » Sonntag, 22.01.17, 14:29

Hallo Achim,

meine 15 mg Tabletten haben eine Teilungskerbe, deine nicht?

Damit kann ich die 15 mg ziemlich genau in 7,5 mg unterteilen.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Clown » Sonntag, 22.01.17, 16:30

Hallo Lina

meine hat auch eine Teilungskerbe. Nur ich kenne mich Grobmotoriker doch.

Wenn ich da mit dem Messer zu Gange bin. Oh je, oh je.

Ob ich da 7,5 hin bekomme wage ich zu bezweifeln.

Lg
Achim
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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von LinLina » Sonntag, 22.01.17, 16:54

Hallo Achim,

nein, nicht mit dem Messer teilen, einfach durchbrechen. Mit dem Messer wird es nicht gerade, die teilungskerben sind extra dafür da um es mit der Hand zerteilen zu können.

Kennst du niemanden den du Fragen kannst, sonst könnte dir jemand deine Tabletten auf Vorrat durchbrechen?

Liebe Grüße
Lina
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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Clown » Sonntag, 22.01.17, 18:09

Hallo Lina,

das Leben kann ja so einfach sein. Auf die Idee bin ich nicht gekommen.

Nun habe ich eine geteilt und gewogen: 1 wiegt 7 mg eine 8 mg. Ergebnis beim 2 mal beide 7 mg.
Werde mir wohl eine neue Waage kaufen müssen, die 3 stellen hinterm Komma wiegt.

Meine Befürchtung ist, das ich sehr empfindlich auf etwaige Schwankungen reagieren werde.

Lg
Achim
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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von lunetta » Sonntag, 22.01.17, 18:11

Hallo!

Es gibt auch so Tablettenschneider oder Tablettenteiler - frag mal in der Apo oder deinen HA, die bekommen das gratis von vielen Pharmafirmen.
Ich habe auch so einen zuhause.
Da legt man die Tablette rein und sie werden genau in der Mitte geteilt. Ist so ein kleines Plastikdöschen mit einem scharfen Messerchen drin.

Aber die Mirta habe wirklich eine gute Bruchrille, die werden sehr sauber gebrochen....
Ich würde auch jemanden bitten dir eine größere Menge zu teilen.

Wobei...willst du wirklich von 15 auf 7,5 mg gehen in einem Schritt???

Wasserlösemethode kommt für dich nicht in Frage?

LG
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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von LinLina » Sonntag, 22.01.17, 18:21

Hallo Achim,

ja versteh ich deine Befürchtung. Bei mir klappt es gut mit dem Teilen bisher, deswegen behalte ich es bei. Da ich ja immer an einem Abend die erste Hälfte und am 2. Abend die zweite nehme, würden es auch bei Schwankungen immer 15 mg über 2 Tage sein (bei mir natürlich weniger, da ich mit der Wasserlösemethode noch einiges entferne, aber wenn Schwankungen durch das Teilen vorhanden sind werden sie zumindest am nächsten Tag wieder ausgeglichen).

Ich denke, man kann es auch nur näherungsweise genau machen, nie 100 %ig. Wenn dir das Teilen zu ungenau ist würde ich am ehesten mit der Wasserlösemethode arbeiten und eine ganze 15 mg Tablette verwenden, von der du dann die Hälfte wegschüttest um auf 7,5 mg zu kommen.

Ich habe aber gerade nicht im Kopf, ich meine du kamst mit der Wasserlösemethode nicht zurecht, oder?

Nun ja, es ist ja noch ein bisschen Zeit bis zu 7.5 mg. Da kannst du ja noch ein wenig experimentieren.

Horni :-) hatte sich glaube ich eine professionelle Laborwaage gebraucht gekauft, das kostet ziemlich viel aber er meint man kann sie ja hinterher für einen ähnlichen Preis wieder verkaufen. Vielleicht wäre das eine Option für dich?

Du müsstest ihn ggf. anschreiben, ich weiß leider nicht mehr welches Modell das war.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Clown » Sonntag, 22.01.17, 18:43

Hallo lunetta,

nein keine Sorge, werde von 15 auf 14,13.... gehen. Bin am Anfang ( da kannte ich dieses tolle
Forum noch nicht) von 45 auf 30 Mirtazapin gegangen. Das brauche ich nicht noch einmal

Mit der Wasserlössmethode tue ich mich noch etwas schwer.

Den Tipp mit dem Tablettenschneider werde ich aufgreifen, mal sehen was meine Apotheke dazu sagt.

Lg
Achim
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1Q 2015 Absetzen Citalopram 30-15-7,5-0
Bei 7,5 auf 0 sehr starke Absetzsymtome
1.1.2016 Mirtazapin von 45 auf 30 reduziert
Übelkeit,Kopfschmerzen, Tinitus verstärkt,
kein Selbstwert, Blutdruckschwankungen,
Magenschmerzen, Darmprobleme nach dem Mittagessen
1.2.2016 Reduziert auf 29, 13.2. auf 28, 22.2. auf 27, 7.3. auf 25
28.32016 Reduziert auf 23, 15.4 auf 22, 30.4 auf 21, 8.5 auf 20
1.6.2016. Reduziert auf 19, 26.6 auf 18, 23.7. auf 17, 21.8. auf 16
25.9.2016 Reduziert auf 15 Mg
Omeprazol 20 Mg ab ca. 2007, Omeprazol 40 Mg ab 2012
14.10.2016 Omeprazol wöchentlich um ca. 5% reduziert
20.12.2016 Omeprazol 20 Mg
16.01.2017 Omeprazol wöchentlich um ca. 10% reduziert
13.02.2017 Omeprazol 10 Mg
22.05.2017 Omeprazol wöchentlich um 1 Mg reduziert
12.06.2017 Omeprazol wöchentlich um 0,5 Mg reduziert
31.07.2017 Omeprazol abgesetzt
01.01.2018 Mirtazapin reduziert auf 14 Mg, 24.1. auf 13 Mg, 16.2. auf 12 Mg,
09.03.2018 Umstieg auf Wasserlösmethode reduziert auf 11 Mg, 1.4. auf 10 Mg, 30.4. auf 9,5
12.5 auf 9 Mg, 26.5 auf 8,5 Mg, 2.6. auf 8,25 Mg, 10.6. auf 8 Mg, 17.6. auf 7,75

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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Clown » Sonntag, 22.01.17, 18:54

Hallo Lina,

mit der Wasserlösemethode tue ich mich noch sehr schwer .

Du hast ja recht, habe noch einige Monate Zeit bis ich dort bin.

Es ist eben ein Fehler von mir, das ich immer alles genau planen muss.

Mache mir mal wieder viel zu viel Gedanken

Schönes Rest WE

Lg
Achim
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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Oxonium » Sonntag, 22.01.17, 22:23

Hallo Achim,

ich habe mir einen Tablettenteiler und eine Feinwaage geholt. Damit schneide/Brösel ich mir meine 9 mg zurecht. Klappt super - ohne Schwankungen.

Übrigens zu Deinen Beschwerden Ende Dezember: Ich habe eine ulkige Entzugsdynamik bei mir festgestellt.
Ca eine Woche nach Reduktion bekomme ich Absetzsymptome für rund zwei Wochen. Dann geht's mir besser. Aber ca 6 Wochen später kommt nochmal eine Phase. Letztens hatte ich einen schlimmen Knoten in der Brust. Ich musste wieder Grübeln und hatte kaum Appetit.
Und plötzlich war es wieder weg.
Es war schon zweimal nach dem Reduzieren so...
Vielleicht sind da Umverteilungsvorgänge am Laufen...gerade wenn man abnimmt,werden mögliche Mirta-Depots im Fettgewebe mobilisiert...
Nur eine Idee...

Liebe Grüße,Christiane
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07/2015: Diagnose Major Depression. Klinikeinweisung u. Beginn mit Mirtazapin 30 mg + 15 mg Diazepam. Es folgen 8 Monate stationäre Behandlung.

Mirtazapin zeigte sich nach drei Monaten Behandlung wirkungslos. Dafür erhebliche NW: Quälende Akathisie, Restless Legs, innere Unruhe, starke Schlafstörung.
In zwei Schritten (zu je einer Woche) erfolgt Reduktion
auf 15 mg. NW lassen nach.

Im Verlauf Erfahrungen mit Quetiapin, Promethazin,
Trimipramin.

Nach missglücktem Diazepam-Absetzversuch erfolgt
eine Sedierung mit Lorazepam 4 mg/Tag.

11/2015: Einstellung auf Lithium, Spiegel 0,6
12/2016: Einstellung auf Escitalopram 20 mg

Schilddrüsenunterfunktion vier Wochen nach Beginn der Lithiumtherapie. Substitution mit L-Thyroxin.
Damit einhergehend deutliche Besserung des Befindens.

Anfang März 2016 darf ich nach Hause gehen.
Lorazepam wird zu Hause fertig ausgeschlichen.
03/2016: Nach 7 Monaten keine Benzos mehr :party2:

14.09.2016: Reduktion Mirtazapin um 3,75 mg auf 11,25 mg.
Nach einer Woche beginnen Beklemmungen, Derealisationsgefühle, leichte Depressivität, Schwindel.
Alles hört nach 1-2 Wochen auf. War auszuhalten.

20.11.2016: Weiter geht's! :fly: Reduktion um 2 mg auf 9,25 mg mit Wasserlösemethode.

22.11.2016: Wieder auf 11,25 mg erhöht - bin viel zu wach und angeschoben durch Cipralex ...oder zu viel L-Thyroxin ?

04.12.2016: Zweiter Versuch - 10 mg Mirtazapin mit Feinwaage. Nur leichte Symptome (grübeln, hitzewallungen, zittern) für 2-3 Tage.

28.12.2016: Runter auf 9 mg.
30.12. 2016: Wieder hoch auf 10 mg wegen Stress

15.01.2017: Runter auf 9 mg
Zehn Tage lang Beklemmungen und Depris. Probleme sind soooo groß. Schwindel,
Tinnitus ist lauter. Dann ist alles wieder prima.

9.4. 2017: Runter auf 7,5 mg
Yeah! Auch nach vier Wochen noch keine Absetzsymptome :D
Letztes Viertel erreicht!

01.05. Lithium reduziert auf 900 mg/d (Letzer Spiegel
davor bei 0,7)
Hurra! Ich kann wieder klar denken. Diese Dosis
halte ich jetzt drei Monate.

19.08. Wieder weiter mit Mirtazapin. Seit gestern 6,5 mg. Keine Beschwerden. Es geht mir super. Und ich schlaafe auch drei Wochen später noch wie ein Murmeltier.

05.09. Weiter mit Lithium. Runter auf 775 mg/d.
War ein bis zwei Tage etwas schreckhaft.
Aber es geht mir prima.

22.9. Mir geht es immer noch richtig gut.

05.10.2017 Mirtazapin von 6,5 mg auf 5,8 mg reduziert. Ab Tag 2 für ein paar Tage Depri, danach alles ok.





Aktuelle Medikation:

Quilonum retard 1-0-0,5
Escitalopram 20 mg 1-0-0
Mirtazapin 5,8 mg 0-0-1
L-Thyroxin 100 - 25 - 0

Zur Ergänzung: Vitamin B-Komplex mit hohem B1- und B6-Anteil, Omega-3-Kapseln, Vit D3 1000 IE und Magnesium 400 mg.

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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Clown » Montag, 23.01.17, 13:32

Hallo Christiane,

einen Tablettenteiler werde ich mir nun zulegen und meine Feinwaage werde ich sobald ich in den
einstelligen Mg Bereich komme austauschen.

Meine Beschwerden Ende Dezember schiebe ich auf eine fiese Welle, Weihnachtsstress und die ungesunde
Ernährung. Wenn ich mit meinem anderen Hobby Omeprazol Reduzierung weiter bin, widme ich mich
ganz voller Freude dem Mirtazapin.

Lg
Achim
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12.06.2017 Omeprazol wöchentlich um 0,5 Mg reduziert
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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von LinLina » Montag, 23.01.17, 13:37

Hallo Achim,

ich bin gespannt was du vom Tablettenteiler berichtest, ich meine, dass das teilen mit dem Tablettenschneider ungenauer ist als mit der Bruchkerbe, aber da ich keine Feinwaage habe kann ich das nicht nachprüfen.

*lach* ja ich nenne die Mirtazapin-Reduzierung auch manchmal ironisch mein "derzeit liebstes Hobby" das mich so einnimmt dass ich leider kaum für was andres Zeit und Kraft habe. Man muss manchmal "Galgenhumor" üben um das alles durchzustehen. Alles Gute wünsch ich dir jedenfalls für die Omeprazol-Reduzierung.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Oxonium » Dienstag, 24.01.17, 21:56

Guten Abend Allerseits,

ich habe eine kurze Frage zwecks Symptomklärung.
Vor einer guten Woche habe ich Mirtazapin von
10 auf 9 mg reduziert.
Seit drei Tagen habe ich Hunger wie eine Verrückte.
Es ist nicht dieser Heißhunger, den ich bislang Abends hatte. Es ist dieses knurrende Magengefühl. Seltsam ist aber, dass es non-stop ist, egal wieviel ich esse.
Ich esse z.B. ein komplettes Mittagessen und das Magengefühl ist weiterhin da. Es ist demnach nicht echter Hunger sondern nur das Magendrücken, was man bei starkem Hunger hat. Die Verdauung ist ansonsten normal.

Kennt das jemand?

Liebe Grüße,
Christiane
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Im Verlauf Erfahrungen mit Quetiapin, Promethazin,
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11/2015: Einstellung auf Lithium, Spiegel 0,6
12/2016: Einstellung auf Escitalopram 20 mg

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Anfang März 2016 darf ich nach Hause gehen.
Lorazepam wird zu Hause fertig ausgeschlichen.
03/2016: Nach 7 Monaten keine Benzos mehr :party2:

14.09.2016: Reduktion Mirtazapin um 3,75 mg auf 11,25 mg.
Nach einer Woche beginnen Beklemmungen, Derealisationsgefühle, leichte Depressivität, Schwindel.
Alles hört nach 1-2 Wochen auf. War auszuhalten.

20.11.2016: Weiter geht's! :fly: Reduktion um 2 mg auf 9,25 mg mit Wasserlösemethode.

22.11.2016: Wieder auf 11,25 mg erhöht - bin viel zu wach und angeschoben durch Cipralex ...oder zu viel L-Thyroxin ?

04.12.2016: Zweiter Versuch - 10 mg Mirtazapin mit Feinwaage. Nur leichte Symptome (grübeln, hitzewallungen, zittern) für 2-3 Tage.

28.12.2016: Runter auf 9 mg.
30.12. 2016: Wieder hoch auf 10 mg wegen Stress

15.01.2017: Runter auf 9 mg
Zehn Tage lang Beklemmungen und Depris. Probleme sind soooo groß. Schwindel,
Tinnitus ist lauter. Dann ist alles wieder prima.

9.4. 2017: Runter auf 7,5 mg
Yeah! Auch nach vier Wochen noch keine Absetzsymptome :D
Letztes Viertel erreicht!

01.05. Lithium reduziert auf 900 mg/d (Letzer Spiegel
davor bei 0,7)
Hurra! Ich kann wieder klar denken. Diese Dosis
halte ich jetzt drei Monate.

19.08. Wieder weiter mit Mirtazapin. Seit gestern 6,5 mg. Keine Beschwerden. Es geht mir super. Und ich schlaafe auch drei Wochen später noch wie ein Murmeltier.

05.09. Weiter mit Lithium. Runter auf 775 mg/d.
War ein bis zwei Tage etwas schreckhaft.
Aber es geht mir prima.

22.9. Mir geht es immer noch richtig gut.

05.10.2017 Mirtazapin von 6,5 mg auf 5,8 mg reduziert. Ab Tag 2 für ein paar Tage Depri, danach alles ok.





Aktuelle Medikation:

Quilonum retard 1-0-0,5
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Mirtazapin 5,8 mg 0-0-1
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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Clown » Mittwoch, 25.01.17, 13:36

Hallo Christiane ,

so geht es mir seit ich Mirtazapin nehme. Der Kühlschrank ist auch Nachts nicht vor mir sicher.
Habe dadurch in der Spitze 25 Kilo zugenommen. Es ist kein Sättigungspunkt/Gefühl bei mir vorhandenen.

Ich muss auch jetzt, beim moderatem LCHF fällt es mir noch schwerer, wieder lernen " unhungrig" zu sein.

Wenn ich meine hungrig zu sein oder der Magen knurrt, trinke ich langsam ein großes Glas Wasser.

Hilft nicht immer, aber immer öfter.

Lg
Achim
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Übelkeit,Kopfschmerzen, Tinitus verstärkt,
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1.2.2016 Reduziert auf 29, 13.2. auf 28, 22.2. auf 27, 7.3. auf 25
28.32016 Reduziert auf 23, 15.4 auf 22, 30.4 auf 21, 8.5 auf 20
1.6.2016. Reduziert auf 19, 26.6 auf 18, 23.7. auf 17, 21.8. auf 16
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