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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Venlafaxin - Probleme

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Samstag, 30.01.16, 18:03

Hallo zusammen, ich mache mir jetzt Gedanken, ob ein Herstellerwechsel beim Venlafaxin hinsichtlich der Verträglichkeit bzw Wirksamkeit, Probleme bereiten kann.
Will ja mit der Kügelchen-Methode weiter ausschleichen u. meine Medis enthalten nur Pellets mit 37,5 mg.
Gibt es da bei euch Erfahrungen?

Hoffentlich habe ich's im richtigen Thread gebracht, bin hier noch nicht so firm.

Danke, lG Anna
Zuletzt geändert von LinLina am Mittwoch, 03.02.16, 16:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Shonah
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Re: Venlafaxin - Herstellerwechsel - Probleme?

Beitrag von Shonah » Samstag, 30.01.16, 18:45

Hallo Anna,

Ich kann dir nur von meiner Wenigkeit berichten.

Ich hatte in den 8 Jahren schon verschiedene Hersteller, angefangen von Trevilor, über Heumann, neuraxpharm ect.

Ich habe keinen Unterschied gemerkt oder habe vielleicht auch nicht drauf geachtet. :wink:

Jetzt nehme ich schon längere Zeit unretardierte Tabletten und da bilde ich mir ein das die ca. 20min nach Einnahme für etwa 2 Stunden krass wirken (wie benebelt,benommen und ganz schläfrig).


LG Shonah
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg Venlafaxin
75mg Venlafaxin
2010 : 37,5 mg Venlafaxin
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg Venlafaxin
2011 : 75mg Venlafaxin
2013 : 37,5mg Venlafaxin
2014 : 37,5mg Venlafaxin (unretardiert)
2015 : 18,25mg Venlafaxin (unretardiert)
01.11.15 9mg Venlafaxin (unretardiert)
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg Venlafaxin (unretardiert)
29.12.15 : 9mg Venlafaxin (u)früh
9 mg Venlafaxin (u)spät
12.01.16 : 9 mg Venlafaxin (unretardiert) früh
7 mg Venlafaxin (unretardiert) spät
11.02.16 : 9 mg Venla (u) früh
3 mg Venla (u) spät ( Aus Angst-
Kurzschlusshandlung)
11.03.16 : 9 mg Venla (u) früh
2 mg Venla (u) spät
11.04.16 : 9 mg Venla (u) früh
11.05.16 : 8 mg Venla (u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat

Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg Venlafaxin retard
04.07.16 8 mg Venlafaxin unretardiert
06.07.16 9 mg Venlafaxin unretardiert
19.11.16 8,5 mg Venlafaxin unretardiert
06.01.17 8,0 mg Venlafaxin unretardiert

Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...

12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
Venla 8mg (unretardiert)
9.2.17 alle NEM abgesetzt

Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg Venla (unretardiert)
08.04.17 7,0 mg Venla (unretardiert)
18.05.17 6,7mg Venla ( unretardiert)
10.6.17 6,3 mg Venla ( unretardiert)
30.6.17 5,7 mg Venla ( unretardiert)
11.8.17 5,2 mg Venla (unretardiert)
19.9.17 4,5 mg Venla (unretardiert)
22.10.17 4,0 mg Venla (unretardiert)
25.11.17 3,7mg Venla (unretardiert)
20.12.17 3,4mg Venla (unretardiert)

Lisamarie
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Re: Venlafaxin - Herstellerwechsel - Probleme?

Beitrag von Lisamarie » Samstag, 30.01.16, 19:03

Hallo Anna, leider gibt es da von kein Problem bis hin zu nicht vertragen eines anderen Pröperates alles. Also ich würde mir jetzt aber nicht soviele Gedanken dazu machen, denn wechseln musst du ja eh. Also müsstest du das ausprobieren, wie dir der Wechsel bekommt.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Venlafaxin - Herstellerwechsel - Probleme?

Beitrag von Annanas » Samstag, 30.01.16, 19:53

@ Shonah: Das hört sich ja erstmal nicht schlecht an - ja, bei retardiert wird der Wirkstoff kontinuierlich über den Tag abgegeben und bei unretardiert hast du wahrscheinlich eine schnellere An- und Abflutung.

@Lisamarie: Ja, du hast recht, ich sollte mir nicht so viele Gedanken machen - aber ich bin wirklich ein Angsthase, was neue Medis nehmen oder wechseln angeht. Von Trevilor retard auf Venlafaxin von ratio*pharm hatte ich auch null Probleme. Na dann hoffe ich einfach mal, daß das klappt. Stimmt, ich habe eh keine Alternative.

Danke Euch Beiden für die Antworten, lG Anna
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Re: Venlafaxin - Herstellerwechsel - Probleme?

Beitrag von Nela » Sonntag, 31.01.16, 3:29

Hallo. Ich hatte schon verschiedene Hersteller der retardierten Form und keine Probleme bei der Umstellung. Wobei einmal der Verdacht bestand ich könnte den Farbstoff der Kapsel bei einer Firma (weiß leider den Namen nicht mehr) nicht vertragen. Bekam Ausschlag.
Nur zwischen retardiert und normalen Tabletten wird es eine Unterschied geben.
Falls du wirklich etwasfeststellst,kann man das Produkt immer noch wechseln. Vom Wirkstoff an sich sollte es keine Probleme geben denke ich.
LG Nela
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08.04.2017 75 mg
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31.07.2017 62,5 mg
07.09.2017 50 mg
Erfahrung mit:
Benzodiazepine u.ä. (Alprazolam, Diazepam, Lorazepam, Bromazepam, Nitrazepam, Midazolam, Zolpidem)
Antidepressiva u. Neuroleptika (Venlafaxin, Promethazin, Mirtazapin, Stangyl (Trimipramin), Dominal, Fluoxtin, Valdoxan (Agomelatin), Quetiapin)
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Re: Venlafaxin - Herstellerwechsel - Probleme?

Beitrag von Annanas » Sonntag, 31.01.16, 11:28

Hallo Nela, lieben Dank für deine Antwort - werde erstmal nicht darüber nachgrübeln - der nächste Schritt wäre sowieso der, meine Neurologin vom Herstellerwechsel zu überzeugen.
Noch einen schönen Sonntag, lG Anna
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Re: Venlafaxin - Herstellerwechsel - Probleme?

Beitrag von Nela » Sonntag, 31.01.16, 17:03

Hallo AnnaNass,
bei mir war es oft auch so, dass bei manchen Apotheken (oder der Krankenkasse?) bestimmte Hersteller nur rausgegeben werden, wenn der Arzt kein Kreuzchen aufs Rezept gemacht hat. Daher habe ich auch so einfach mal einen anderen Hersteller bekommen und wie gesagt bis auf das eine alles gut vertragen und in der Wirkung keinen Unterschied gespürt.
Alles Gute,
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Re: Venlafaxin - Herstellerwechsel - Probleme?

Beitrag von Jamie » Sonntag, 31.01.16, 17:49

Hallo,

den Apotheken sind die Hände gebunden, sie setzen ein Gesetz um, dass sie den Rabattvertragsartikel abgeben müssen, den die entsprechende Kasse mit einem Hersteller für eine gewisse Zeit ausgehandelt hat.
Das ist keine Willkür der Apotheke, sondern ein "schönes" Gesetz der Krankenkassen, um Kosten zu sparen (und das Apothekenpersonal in den Wahnsinn zu treiben :o )

Es hilft wirklich nur das aut-idem Kreuz oder eben privat bezahlen.
Manchmal hat man aber auch Glück und der Rabattvertragsartikel entspricht der Firma, die man haben möchte.
Evtl. lohnt sich daher eine Anfrage bei der Apotheke, welcher Artikel abgegeben werden muss, wenn man bei der Krankenkasse XYZ ist; manchmal hat man auch die Auswahl von mehreren Herstellern - das kann die Apotheke in der Software einsehen.

Grüße
Jamie
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Re: Venlafaxin - Herstellerwechsel - Probleme?

Beitrag von Annanas » Sonntag, 31.01.16, 17:56

Hallo Nela, ja, ich glaube, wenn der Arzt aut idem ankreuzt, dürfen die Apotheken nur das auf dem Rezept vermerkte Medikament rausgeben .Aber deine Aussage beruhigt mich auch - muß ja nicht schiefgehen. Ich hatte hier im Forum (da gings zwar um Cipralex, weiß nicht mehr genau) gelesen, daß man das Medi von einem anderen Hersteller erstmal 14 Tage nehmen soll, ehe man an die nächste Reduzierung geht. Aber das würde gut in meinen Zeitplan passen.
Alles Gute auch für dich (geht ja schön voran, wenn doch bei mir auch erstmal noch ne Zeile mehr in der Signatur steht, aber ich weiß, Geduld bringt einen hier weiter). LG Anna
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Re: Venlafaxin - Herstellerwechsel - Probleme?

Beitrag von Annanas » Sonntag, 31.01.16, 17:58

Huch, jetzt war Jamie gerade schneller und sehr informativ,
danke dir Jamie, lG Anna
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Brauche Rat - betr. Venlafaxin

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 03.02.16, 15:42

Liebe Forumsmitglieder, bin ratlos und brauche Eure Erfahrung...!
Hatte viele Symptome, die dem Absetzen zugeordnet werden (Magenprobleme, Rachen- und Halsbrennen, Durchfall, Gelenkschmerzen, gesteigerter Harndrang, manchmal ohne zu müssen, Hitzewallungen, furchtbare Unruhe) vor der Dosisreduktion. Kam erst durch diese Beschwerden darauf, daß es vom Venlafaxin kommt.
Vor knapp 2 Wochen Dosisreduktion um 37,5 mg auf 187,5 mg, die ersten 3 Tage waren nicht schön, aber auszuhalten - in der zweiten Woche waren alle Symptome, die ich oben aufgeführt habe, verschwunden - konnte endlich mal wieder durchatmen.
Seit gestern Abend wieder alles da - soll ich trotzdem noch 2 Wochen warten mit der nächsten Reduzierung? Sind das jetzt Absetzsymptome oder einfach noch immer zu viel Wirkstoff? Muß morgen zur Neurologin, da kann ich das gar nicht sagen, sonst will sie mir wieder ein anderes Medi zusätzlich überbügeln. Vielleicht weiß Jemand einen Rat?
Danke u. lG Anna
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Re: Brauche Rat - betr. Venlafaxin

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 03.02.16, 15:53

Bitte eröffne keinen neuen Thread dafür AnnaNass.
Das wird völlig unübersichtlich für die Beratenden.
Bitte nur neue Threads eröffnen, wenn die Thematik prinzipiell abweicht.
Ich werde deine Threads zusammenlegen und hierher in den ADBereich schieben und wir werden dir noch in Ruhe antworten, ok?

Grüße
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 03.02.16, 16:09

Liebe Forumsmitglieder, bin ratlos und brauche Eure Erfahrung...!
Hatte viele Symptome, die dem Absetzen zugeordnet werden (Magenprobleme, Rachen- und Halsbrennen, Durchfall, Gelenkschmerzen, gesteigerter Harndrang, manchmal ohne zu müssen, Hitzewallungen, furchtbare Unruhe) vor der Dosisreduktion. Kam erst durch diese Beschwerden darauf, daß es vom Venlafaxin kommt.
Vor knapp 2 Wochen Dosisreduktion um 37,5 mg auf 187,5 mg, die ersten 3 Tage waren nicht schön, aber auszuhalten - in der zweiten Woche waren alle Symptome, die ich oben aufgeführt habe, verschwunden - konnte endlich mal wieder durchatmen.
Seit gestern Abend wieder alles da - soll ich trotzdem noch 2 Wochen warten mit der nächsten Reduzierung? Sind das jetzt Absetzsymptome oder einfach noch immer zu viel Wirkstoff? Muß morgen zur Neurologin, da kann ich das gar nicht sagen, sonst will sie mir wieder ein anderes Medikament zusätzlich überbügeln. Vielleicht weiß Jemand einen Rat?
Danke u. lG Anna
Hallo Anna,

nach 2 Wochen ist es zu kurz zu beurteilen, was genau in deinem Körper los ist.
Hast du dich denn eingelesen in die Absetzthematik?
Absetzbeschwerden laufen in Wellen, das ist ganz typisch für SSRI und oft wechseln sich schlechte Phasen mit guten ab.
Keinesfalls darf man, wenn wieder stärker Symptome auftreten, weiter runtergehen, sondern muss abwarten. Das heißt für dich, dass du erst recht warten musst und mal deinen Körper beobachten musst, wie er sich in der nächsten Zeit so verhält.
Es ist wichtig das zu tun, um ihn einschätzen zu lernen.
Der 37,5mg Schritt ist grenzwertig hoch, kann aber gut gehen, da bei so hohen Dosen oft ein erster größerer Reduktionsschritt recht gut verkraftet wird.
Ob es jetzt genau NW von zu hoher Dosis oder Absetzsymptome sind, können wir leider nicht beurteilen; - das ist sehr schwer, ist aber letztlich auch gar nicht so von Relevanz, denn Fakt ist, dass du es reduzieren möchtest und da muss man nicht drüber grübeln, was es jetzt genau ist.
Das Einzige, was man im Blick haben sollte ist, ob man evtl. nochmal etwas hochgehen sollte, wenn die Beschwerden anhalten, aber 2 Wochen sind definitiv zu kurz dies einzuordnen.

Wenn du morgen zum Arzt musst, dann würde ich der Ärztin entweder überhaupt nichts davon erzählen (das ist dein Recht!) oder aber du sagst ihr, dass du das Reduzieren in Angriff genommen hast und dass es dir eigentlich gut geht (schummelst ein bisschen). Dir ging es zwischenzeitlich ja auch schon besser! Kein Grund, jetzt schon den Kopf hängen zu lassen. An das Auf und Ab wirst du dich leider gewöhnen müssen, aber das schaffst du :hug:

Grüße
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Re: Venlafaxin - Herstellerwechsel - Probleme

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 03.02.16, 16:21

Hallo Anna,

Such mal Sinua und ihren Beitrag. Nebenwirkungen und Absetzsymptomen gegeneinander aufwiegen war auch immer ihr Thema. Ggf kannst du das was für dich rausziehen.

Grüße, murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Venlafaxin - Herstellerwechsel - Probleme

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 04.02.16, 12:06

Hallo ihr Beiden, erstmal vielen Dank für Eure Antworten - konnte gestern nicht mehr antworten - mir gings wirklich übel.

@Jamie: Ich scheine gestern so eine Welle erwischt zu haben - war schon zu euphorisch, weil es eine Woche recht gut lief und dann panisch, weil gestern der Absturz kam. Deshalb wohl auch etwas konfus mit der Schreiberei, sorry nochmal.
Ich war heute bei der Neurologin und habe es einfach gewagt, zu erzählen, wie es mir geht. Totales Erstaunen ihrerseits, daß ich bei 37,5 mg Reduzierung solche Probleme bekomme. Naja....! Das wäre ja die kleinste Dosis zum Absetzen....! Das war der Punkt - ich hab ihr von der Kügelchenmethode erzählt und sie geht da mit, juchhu! Bekomme jetzt Venla von neuraxpharm und werde kein Risiko mehr eingehen - ich werde genauso absetzen, wie ihr es hier vorschlagt. Vielleicht auch nur 5% - weise (reagiere eh immer sensibel auf Medikamente bzw. deren Veränderungen), da schaue ich mal, wie es mir geht. Dann dauerts eben noch 2 Jahre, aber ich denke, die letzten Jahre waren schlimmer.
Heute gehts mir etwas besser u. ich werde mal weiter im Forum stöbern - einige Fragen erledigen sich bestimmt.
Danke auch für deine Aufmunterung!!

@Murmeline: Danke für den Tip mit dem Beitrag, werde heute nochmal in Ruhe lesen, scheint Einiges ähnlich zu sein.

LG Anna
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Re: Venlafaxin - Herstellerwechsel - Probleme

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 04.02.16, 12:25

@ Padma: Velen Dank auch für deinen Beitrag - ich antworte dir hier in diesem Thread, weil ich schon genug durcheinandergebracht habe.
Ich denke, daß die Reduktion sicht vllt schon ein bißchen positiv bemerkbar gemacht hat - aber wie schon oben an Jamie geschrieben, war ich gleich so euphorisch, daß ich gedacht hatte, ich kann evtl schneller absetzen. Aber das werde ich mir jetzt tunlichst verkneifen.

@ Jamie: Nicht nur für die Mods wird`s unübersichtlich, auch für den Verursacher..... schäm :cry:
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Re: Venlafaxin - Herstellerwechsel - Probleme

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 04.02.16, 14:40

Was ich noch vergessen hatte: mir wurde auch Blut abgenommen, um den Venlafaxinspiegel zu messen - wozu soll das denn nun wieder
gut sein?
Weiß da jemand Bescheid?
Gruß Anna
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Re: Venlafaxin - Herstellerwechsel - Probleme

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 04.02.16, 14:46

Hallo Anna,

du hast ja geschrieben, deine Ärztin hat sich gewundert, dass du solche Probleme bei der geringen Dosis bekommst - vielleicht vermutet sie, dass das Venlafaxin bei dir irgendwie anders verstoffwechselt wird und du deswegen aus ihrer Sicht "ungewöhnlich" reagierst?

Deswegen will sie vielleicht deinen Blutspiegel überprüfen, um zu sehen ob du wesentlich mehr/weniger Venla im Blut hast als bei deiner Dosis zu erwarten wäre.

Das fällt mir jedenfalls dazu ein. Es ist vielleicht einfach wieder ein Zeichen dafür, wie schlecht die meisten ÄrztInnen über Absetzprobleme und Entzugssymptome informiert sind. Für uns hier im Forum ist es ganz normal, dass man bei einer bestimmten niedrigen Dosis stärkere Absetzprobleme bekommen kann.

Aber berichte gerne, was bei der Messung rausgekommen ist :-)

Liebe Grüße,
Lina
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Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 komplett abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 27.12.2017: 0.25 mg Mirtazapin

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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Annanas
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Registriert: Montag, 25.01.16, 19:41

Re: Venlafaxin - Herstellerwechsel - Probleme

Beitrag von Annanas » Sonntag, 07.02.16, 11:20

Hallo LinLina, danke für deine Antwort - könnte sein, daß sie deshalb schauen will, wie der Venlafaxinspiegel aussieht - bloß woran will man das festmachen? Dann müßte man ja Referenzwerte haben und jeder Mensch reagiert ja anders. Aber ich werde abwarten u. dann berichten.

Konnte jetzt erst antworten - mir geht es überhaupt nicht gut. habe Do Nacht nicht geschlafen, hatte Ängste, hohen BD (173/113) bekommen und starken Harndrang, dazu dieses Unruhegefühl - bin die ganze Nacht nur am Umherwandern gewesen. Dazu kam so eine Art Ganzkörperschmerz, ich wußte nicht, wie ich liegen sollte. Freitag wars auch nicht besser, hatte aber hin und wieder, wenn auch nur für Sekunden, ein "Normalgefühl". Da habe ich mich darin erinnert, daß so einige hier so etwas beschrieben haben. Das half dann etwas. Freitag Abend normalisierte sich der BD langsam u. ich konnte die Nacht einigermaßen schlafen, Sa früh dann Kopfschmerzen, BD nur noch bei 114/79 u. den ganzen Sa-Vormittag verschlafen. Nachmittags ging es dann wieder. Heute morgen wieder ein Hitzegefühl in den Beinen, starke Unwirklichkeitsgefühle u.selbst das Duschen ist anstrengend. Mein Gott, was ist das nur für ein Teufelszeug, was die Ärzte wie Bonbons verteilen....! Nicht auszudenken, wenn ich hier das Forum nicht noch gerade so gefunden hätte u. meine Neurologin hätte am Do die nächsten 37,5 mg runtergesetzt, wie vorher geplant - dann wäre ich wohl in der Klinik gelandet.

Es ist nur sehr schwer, diese ganzen Beschwerden als medikamenteninduziert zu betrachten - manchmal schleicht sich doch die Angst ein, man könnte irgendeine Krankheit haben. :frust:

LG Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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09.01.2018 29. Red. 1 mg auf 7 mg
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Annanas
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Re: Venlafaxin - Herstellerwechsel - Probleme

Beitrag von Annanas » Sonntag, 07.02.16, 11:48

PS: Ich habe nur immer Angst, weil der erste Schritt und eine relativ kleine Dosisreduktion im oberen Bereich (viele hatten hier noch gar keine Beschwerden), schon solche Probleme macht. Ich habe noch so viel vor mir. Komme mir momentan gar nicht richtig lebensfähig vor.
LG Anna
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