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Venlafaxin - Probleme

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Samstag, 29.10.16, 9:32

Guten Morgen, ihr Lieben :group: !
Mal wieder ein Update - stecke immer noch in einer Welle fest :cry: , dieses Mal etwas früher als sonst u. auch anders.

Wieder verstärkt Mundschleimhautbrennen eine Stunde nach Einnahme vom Venla, was erst abends nachläßt.
Dann hatte ich 3 Tage wieder sehr hohen BD, konnte 2 Nächte nicht schlafen - tagsüber ging auch nicht, wegen
ziemlicher innerer Unruhe.

Dazu wurde wohl kräftig im Oberstübchen rumgebaut :cry: , weil ich in diesen o.g. 2 Nächten, immer wenn ich
kurz vorm Einschlafen war, wieder hochgeschreckt bin - wegen endloser Bildfragmente und komischer Gedanken,
wieder mal ohne Sinn.
Diesmal hatte ich auch diffuse Ängste - also ohne Grund, die gingen aber dann nach ein paar Stunden "guten Zuredens"
wieder!

Leider hat es mich gestern wieder verstärkt "hingebrettert".
War im Garten u. hab mir einen Wespenstich "geholt" :o - da ich aber darauf noch nie allergisch reagiert habe,
hat es mich nicht weiter angehoben.
Dann aber, nach ca. 4 Stunden bin ich in eine dermaßen Depri- und Angststimmung geraten - das war schon
nicht mehr feierlich.

Das ließ dann erst zum Abend wieder nach.
Kann es sein, daß der Wespenstich so getriggert hat bzw wird ja wohl dann ziemlich Histamin ausgeschüttet,
ich vermute da irgendeinen Zusammenhang?!

Ich wünsche euch ein schönes, möglichst symptomfreies oder wenigstens -armes WE, bin noch etwas
angeschlagen u. deshalb im Moment leider etwas weniger im Forum unterwegs.

Liebe Grüße von Anna
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28.01.2018 30. Red. 1 mg auf 6 mg - wegen starker Beschwerden am 02.02. auf 6,3 mg aufdosiert
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von jojo71 » Samstag, 29.10.16, 10:06

Hallo Anna,
Mal wieder ein Update - stecke immer noch in einer Welle fest :cry: , dieses Mal etwas früher als sonst u. auch anders.
:shock: Du Arme!
Wieder verstärkt Mundschleimhautbrennen eine Stunde nach Einnahme vom Venla, was erst abends nachläßt.
Dann hatte ich 3 Tage wieder sehr hohen BD, konnte 2 Nächte nicht schlafen - tagsüber ging auch nicht, wegen
ziemlicher innerer Unruhe.
Dazu wurde wohl kräftig im Oberstübchen rumgebaut :cry: , weil ich in diesen o.g. 2 Nächten, immer wenn ich
kurz vorm Einschlafen war, wieder hochgeschreckt bin - wegen endloser Bildfragmente und komischer Gedanken,
wieder mal ohne Sinn. Diesmal hatte ich auch diffuse Ängste - also ohne Grund, die gingen aber dann nach ein paar Stunden "guten Zuredens" wieder!
Das Einzige, was mir da etwas "hilft", wenn ich hochschrecke beim einschlafen ist, mich in die "Kutscherstellung" zu begeben... ich kann in dieser Stellung zwar nicht schlafen, aber zumindest komme ich da etwas zur Ruhe und manchmal kippe ich dann zur Seite ins Bett und schlafe irgendwann dann doch ein!
Leider hat es mich gestern wieder verstärkt "hingebrettert".
War im Garten u. hab mir einen Wespenstich "geholt" :o - da ich aber darauf noch nie allergisch reagiert habe,
hat es mich nicht weiter angehoben. Dann aber, nach ca. 4 Stunden bin ich in eine dermaßen Depri- und Angststimmung geraten - das war schon nicht mehr feierlich.
Das ließ dann erst zum Abend wieder nach. Kann es sein, daß der Wespenstich so getriggert hat bzw wird ja wohl dann ziemlich Histamin ausgeschüttet, ich vermute da irgendeinen Zusammenhang?!
Ich hatte früher auch nie Probleme mit Wespenstichen, aber bei meinem letzten Stich in die Hand (schon paar Jahre her) schwoll meine Hand für Tage an und schmerzte schrecklich! Also kann mir schon vorstellen, das es der Grund ist bei dir wegen einer hohen Ausschüttung von Histamin!
Ich wünsche euch ein schönes, möglichst symptomfreies oder wenigstens -armes WE, bin noch etwas
angeschlagen u. deshalb im Moment leider etwas weniger im Forum unterwegs.
Wünsche dir ein schnelles abebben der "Welle" und endlich wieder einen erholsamen Schlaf Anna :wink:

Gruß
jojo
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Mein persönlicher Alptraum begann mit einer Fehldiagnose und der Einnahme von SSRI!

Meine Story!

Seroxat ab ca. 2000
Wechsel zu Paroxat ca. 2006
Paroxat bis November 2014 (kalter Entzug)
Omeprazol sporadisch ab ca. 2010
Omeprazol dauerhaft seit ca. Anfang 2014
Omeprazol von 20mg auf 0 seit 26.09.2016
Omeprazol 20-40mg wieder seit ca. 16.11.2017

Meine Symptome, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben:
- diverse Probleme mit dem vegetativen Nervensystem (z.B. Kreislaufprobleme, Schwindel, starke Missempfindungen)
- diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Fast ständig Druck im Oberbauch
- im Liegen steigender Druck Magen/Darmtrakt bis hin zu dem Gefühl das der Bereich von Hals bis Unterbauch abgestorben ist, sehr flache Atmung, Besserung nur im Sitzen wenn die Beine tiefer gelagert sind (Kutscherstellung)
- Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen, Ruhepuls 90-100
- Muskelschmerzen (Hals, Nacken, Rücken)
- Intercostalneuralgie mehr linksseitig
- immer wieder Blockaden der HWS (Atlas), BWS und Beckenschiefstand
- Tinnitus
- Attacken (extremer Druck Oberbauch, weiß wie die Wand, höherer Ruhepuls, zittern, Polyurie usw. Dauer ca. 2-3 Stunden)
- Hypoglykämie
- Schmerzen nach jeder körperlichen Anstrengung über mehrere Tage
- Einschlafstörungen (Atemaussetzer, aufschrecken mit Missempfindungen und Herzstolpern)
- kein erholsamer Schlaf mehr möglich (An guten Tagen fühle ich mich morgens wie ein 80 Jähriger!)
- heftige Kopfschmerzen
- Extreme Stimmungsschwankungen
- absolut keine Stressverträglichkeit

Diagnosen bisher:
- Laktoseintoleranz (Fehldiagnose, liegt wohl an der DDF)
- Dünndarmfehlbesiedlung
- Herzrhythmusstörungen/hoher Ruhepuls
- Magenschleimhautentzündung/Hiatushernie
- Ständig Intercostalneuralgie
- Immer wieder Blockaden HWS (Atlas)/BWS und Beckenschiefstand
- Allergien: Gräser-, Roggen-, Birken-, Haselnusspollenallergie, Weizenmehl, Roggenmehl, Sellerie usw.
- Mangel an diversen Vitaminen

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Fibie77 » Samstag, 29.10.16, 10:20

:roll: Hallo Anna,...
Will Dir nochmal Danke für deine lieben Zeilen schreiben,.....
Lass dich ganz feste Drücken und ich wünsche Dir auch ganz viel Kraft,....dass alles wieder gut wird :roll: .
Liebe Grüße Fibie
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- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

Juna
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Juna » Samstag, 29.10.16, 10:33

Liebe Anna,

auch von mir einen ganz festen Drücker.
Das mit dem schlafen kann ich sowas von gut nachvollziehen, dass ging mir in letzter Zeit auch ganz oft so, immer wenn ich einschlafen wollte bekam ich nen Flashback oder bin einfach so hochgeschreckt.
Dafür habe ich dann diese Nacht, leider mit etwas mehr Unterstützung gut geschlafen, das ist auch keine Lösung, ich weiß, aber ich habe momentan nicht die Energie das wieder wochenlang so mitzumachen, da ich, wenn ich so "wach" werde auch nicht wach schlafen/ ruhen kann, da dann immer so unruhig bin.

Der Wespenstich kann Dich meiner Meinung nach schon getriggert haben, eben weil vermehrt Histamin ausgeschüttet wird.

Ich wünsche Dir trotzdem ein schönes WE, wünsche Dir, dass die Sonne in Dein Herz gelangt und die Welle verdrängt.

Alles Liebe,
Juna
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Monalinde » Samstag, 29.10.16, 10:52

Hallo Anna,

Erst einmal finde ich es bewundernswert, wie du dich immer wieder in deiner feinfühligen Art in das Forum einbringst, obwohl du selbst noch so sehr zu kämpfen hast.

Ich habe Erfahrung mit Mückenstichen während und auch nach der Einnahme von Venlafaxin. Die Stiche haben über einen sehr langen Zeitraum gejuckt und geschmerzt und waren ziemlich entzündet. Die gute Nachricht: Vor einiger Zeit haben mich die nächtlichen Biester wieder heimgesucht und es gab dieses Mal nur noch eine ganz normale Entzündungsreaktion von kurzer Dauer. Ich denke, dass du damit recht hast, dass es am Histamin liegen könnte.

Ich kenne auch dieses nächtliche Aufschrecken bzw. das frühe Erwachen bei völligem Aufgedrehtsein, vielleicht aufgrund von überaus lebhaften Träumen. Das hat sich bei mir nach einer fast nie enden wollenden Zeit (über drei Jahre), gelegt, ich schreibe diesen doch sehr langen Zeitraum einfach meinem höheren Lebensalter zu. Droschkenkutscherhaltung und Atemübungen haben mich damals auch etwas beruhigen können. Man ist ja sehr dankbar, wenn man überhaupt etwas an der Hand hat, um diese Zustände zu beruhigen.

Aber ich bin noch immer nicht über den Berg. Neuroemotionen, in Form von Aufgedrehtrsein und Apathie, Angstzustände, Magensäureüberschuss, Schleim im Hals und Tinnitus begleiten mich noch immer,wahrscheinlich infolge eines völlig überreizten Nervensystems, oder warum auch immer.

Deshalb, danke an euch alle hier, das Lesen tut immer gut, weil ich mich da nicht so allein fühle.

LG Mona
Zuletzt geändert von Monalinde am Samstag, 29.10.16, 13:25, insgesamt 1-mal geändert.
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2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg, ich habe in diesem Rahmen manchmal erhöht und reduziert
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Dezember 2012 auf Null abgesetzt, ausschleichend alle drei Wochen 10 Prozent der ursprünglichen Dosis

Diagnose: Depression und Angststörung

Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.

Zahlreiche körperliche Symptome:
(Tinnitus , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals, saures Aufstoßen, Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Stimmungsschwankungen, Hautausschläge, Angstzustände, Gelenkschmerzen, Schwindel))


2016: Nebenhöhlenentzündung, Schleim im Hals, Stimmungsschwankungen bzw. Neuroemotionen, Tinnitus, noch
leichte Schlafstörungen, lebhafte Träume, die wahrscheinlich meinen Tinnitus triggern, aber keine Albträume
mehr, Schüttelfrost

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von sunshine_26 » Samstag, 29.10.16, 11:42

Liebe Anna,

das Mundschleimhautbrennen ist mein täglicher Begleiter und wird nicht besser eher schlimmer.

Es tut mir leid, dass es dir momentan so schlecht geht.
Fühle dich ganz lieb :hug:

Ich drück die Daumen, dass es bald wieder etwas besser geht.

Deine Ängste können auch von falschen LM kommen. Da mal evtl drüber nach denken.

LG sunshine
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- Erkrankung: Angst- und Panik, Depression mittelgradig
- knapp über 11 Jahre AD genommen (1 Jahr Paroxetin; 10 Jahre Venlafaxin; dazwischen 1 Jahr Medikamentenfrei
- noch weitere AD im Anschluss probiert, es hat keines mehr gewirkt

- seit 23.06.2015 = 0 mg AD

- seit 23.08.2016 ohne Antihistaminika und jegliche NEM

- Histaminintoleranz, Laktoseintoleranz, Fruktoseintoleranz

vermute ganz stark auch Salicyintolerant zu sein weil ich auf ASS und Ibo getestet wurde mit positivem Ergebnis und LM nicht vertrage die Salicyl enthalten


- Versuch mit Trimipramin die Symptome zu deckeln, was nicht geklappt hat
15.12.2016 = 1 Tropfen
16.12.2016 = 2 Tropfen


Mein fester Wunsch und Wille ist es, Antidepressiva nicht mehr anzurühren. Ich will und werde es schaffen.

Ein neues Leben kannst du nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag! - Henry David Thoreau

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Samstag, 29.10.16, 19:03

Ihr lieben Alle - ich danke euch sehr für eure Beiträge, bin ganz gerührt - das tut soooo gut, daß man
hier verstanden wird u. vielen Dank auch für die guten Wünsche!

Habe heute gerade aus meinem näheren Umfeld zu hören bekommen: ich dachte, das wird langsam
besser mit dir......grrr, als ob ich da was beeinflussen könnte - aber wenn ich die Adresse hier mal weitergebe,
guckt auch Keiner rein.... :cry: !
Ich drücke euch mal alle zurück :group: !!!

@Jojo :hug: ,
jojo71 hat geschrieben:Das Einzige, was mir da etwas "hilft", wenn ich hochschrecke beim einschlafen ist, mich in die "Kutscherstellung" zu begeben...
Das werde ich beim nächsten Mal (kommt ja leider in jeder Absetzwelle vor) mal ausprobieren - bis jetzt bin ich immer
aufgestanden und rumgelaufen.....also mehr oder weniger die ganze Nacht! Danke für den Tipp!
jojo71 hat geschrieben:Ich hatte früher auch nie Probleme mit Wespenstichen, aber bei meinem letzten Stich in die Hand (schon paar Jahre her) schwoll meine Hand für Tage an und schmerzte schrecklich! Also kann mir schon vorstellen, das es der Grund ist bei dir wegen einer hohen Ausschüttung von Histamin!
Ja, es war der rechte Daumen u. der schwoll auch ziemlich an u. schmerzte und abends fing das Ganze dann an,
fürchterlich zu jucken - also Schmerzen u. Juckreiz - eine, nicht ganz so schöne, Kombi, weil der Schmerz beim Kratzen ja zunahm.
Aber gut, mittlerweile gehts wieder!

@Fibie :hug: ,
Fibie77 hat geschrieben:Lass dich ganz feste Drücken und ich wünsche Dir auch ganz viel Kraft,....dass alles wieder gut wird
Dicken Knuddler zurück und ich weiß ja eigentlich, daß es wieder besser wird - aber in so einer fiesen Welle rutscht mir
das gern mal weg :cry: u. ich sitze dann auch erstmal heulend in der Ecke.
Fibie, wir werden das schaffen u. dann kann uns nichts mehr aus den Latschen hauen!!!

@Juna :hug: ,
Juna hat geschrieben:Das mit dem schlafen kann ich sowas von gut nachvollziehen, dass ging mir in letzter Zeit auch ganz oft so, immer wenn ich einschlafen wollte bekam ich nen Flashback oder bin einfach so hochgeschreckt.
Ja, das ist schon etwas gruselig, weil ich dann denke, funktioniert mein Gehirn überhaupt noch normal oder ging da über die Jahre
der AD-Einnahme irgendwas über den Jordan?!
Aber da es sich dann wieder bessert, hoffe ich, das dem nicht so ist!
Juna hat geschrieben:Dafür habe ich dann diese Nacht, leider mit etwas mehr Unterstützung gut geschlafen, das ist auch keine Lösung, ich weiß, aber ich habe momentan nicht die Energie das wieder wochenlang so mitzumachen, da ich, wenn ich so "wach" werde auch nicht wach schlafen/ ruhen kann, da dann immer so unruhig bin.
Juna, das kann ich verstehen, bei mir handelt es sich meistens nur um max 3 Nächte - das kann man dann irgendwie kompensieren - ich wüßte
nicht, was ich tun sollte, wenn das länger anhält!!!
Juna hat geschrieben:Der Wespenstich kann Dich meiner Meinung nach schon getriggert haben, eben weil vermehrt Histamin ausgeschüttet wird.
Ja, das denke ich auch!

@Mona :hug: ,
Monalinde hat geschrieben:Erst einmal finde ich es bewundernswert, wie du dich immer wieder in deiner feinfühligen Art in das Forum einbringst, obwohl du selbst noch so sehr zu kämpfen hast.
Danke dir sehr für die lieben Worte!
Monalinde hat geschrieben:Vor einiger Zeit haben mich die nächtlichen Biester wieder heimgesucht und es gab dieses Mal nur noch eine ganz normale Entzündungsreaktion von kurzer Dauer. Ich denke, dass du damit recht hast, dass es am Histamin liegen könnte.
Dann kann ich auch noch Hoffnung haben, daß sich alles wieder legt.....später.....ganz viel später....... :o !
Monalinde hat geschrieben:Ich kenne auch dieses nächtliche Aufschrecken bzw. das frühe Erwachen bei völligem Aufgedrehtsein, vielleicht aufgrund von überaus lebhaften Träumen. Das hat sich bei mir nach einer fast nie enden wollenden Zeit (über drei Jahre), gelegt,
Das ist aber auch eine lange Zeit - solche häßlichen Träume kenne ich auch - vor allen Dingen waren die meistens ziemlich
blutig.... :shock: . Ich freue mich für dich, daß das verschwunden ist, das Ganze ist doch ziemlich unangenehm, um es mal milde
auszudrücken.
Monalinde hat geschrieben:Aber ich bin noch immer nicht über den Berg. Neuroemotionen, in Form von Aufgedrehtrsein und Apathie, Angstzustände, Magensäureüberschuss, Schleim im Hals und Tinnitus begleiten mich noch immer,wahrscheinlich infolge eines völlig überreizten Nervensystems, oder warum auch immer.
Liebe Mona, das tut mir leid, aber ich glaube, daß es so lange andauert, ist auch dem Leid zuzuschreiben, was du zusätzlich noch
zum Absetzen ertragen mußtest bzw jetzt auch die Umstellung deines ganzen Lebens.
Ich glaube, so etwas braucht wirklich viel Zeit - aber das schaffst du, tapfere Frau, die du bist!!!

Und schreibe doch einfach, wenn du was loswerden willst - auch wenn du die Medis los bist, gehörst du doch auf jeden Fall
hier dazu - u. manchmal kann dieses Schreiben auch erleichtern - hier wirst du auf alle Fälle verstanden!!

@sunshine :hug: ,
sunshine_26 hat geschrieben:das Mundschleimhautbrennen ist mein täglicher Begleiter und wird nicht besser eher schlimmer.
Das ist echt großer Murks, bei mir kommts aber auch vom Venla und zusätzlich vom Histamin in Nahrungsmitteln.

Nach meiner letzten Histamineskapade ernähre ich mich auch wieder nach Plan, obwohl einige Ausrutscher drin sind,
aber eher bewußte Ausrutscher - ich habe irgendwie Angst , daß sich der Körper zu sehr umgewöhnt - ob das dadurch
aufzuhalten ist, weiß ich natürlich auch nicht - vllt verschlimmere ich auch alles. :cry:
sunshine_26 hat geschrieben:Es tut mir leid, dass es dir momentan so schlecht geht.
Jetzt zum Abend hin, ist es etwas besser - hoffe, daß ich langsam über den Wellenkamm hinaus bin......!

Liebe Grüße an euch Alle
von Anna
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Sunnyrose » Samstag, 29.10.16, 19:11

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Samstag, 29.10.16, 19:27

:hug: <3 :hug: !

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Juna » Samstag, 29.10.16, 20:17

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Samstag, 29.10.16, 20:25

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Siggi » Samstag, 29.10.16, 23:37

Liebe Anna, du gute tapfere Seele :oops:

auch von mir einen ganz lieben Knuddler.... du bist so unermüdlich und fleißig und machst uns immer wieder Hoffnung,
trotz deiner eigenen fiesen Symptome die dich zur Zeit wieder am Wickel haben.

Deine Warmherzigkeit tut uns so gut, und ich wünsche dir von Herzen, dass auch du in deinem
Umfeld immer wieder Wärme und Verständnis empfängst.
Mit vielen lieben Gedanken :hug:
herzlichst
Siggi
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Sonntag, 30.10.16, 9:49

Guten Morgen, liebe Siggi :hug:
Ein großes Bild für
deine lieben Worte.
Siggi hat geschrieben:dass auch du in deinem
Umfeld immer wieder Wärme und Verständnis empfängst.
Das bekomme ich "nur" von meinem Mann u. von meinen Kindern - aber das ist auch schon mehr,
als Viele hier haben....leider.... :( !

Alles Liebe für dich, Siggi u. noch einen schönen Restsonntag,
wünscht dir Anna
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Beitrag von Annanas » Sonntag, 13.11.16, 17:22

Hallo Ihr Lieben :group: ,
melde mich auch mal wieder mit einem Update - als Zusammenfassung kann ich sagen, daß es die, bisher
besch...eidenste Reduktionsphase von allen war.

Vorletzte Woche Freitag bekam ich Zahnschmerzen (eigentlich war es meine 4. Reduktionswoche, die ich immer
zum Durchschnaufen brauche), an einem Zahn besonders u. eigentlich muckerten alle irgendwie.
Samstag habe ich es noch ausgehalten u. bin am Sonntag zum Notdienst - Zahnhals versiegelt, naja, Schmerzen
hielten aber an, war schon vollkommen neben der Spur - großes Kopfkino mit Zahnziehen/Betäubungsspritze usw.
Schmerztabletten wollte ich auch nicht nehmen....wegen schlechter Verträglichkeit z.Zt.

Also am Dienstag zu meinem Zahnarzt, der stellte eine lockere Amalgamfüllung fest, Füllung raus (ohne Spritze) u.
Kunststoff-Füllung rein. Er meinte, ich hätte außerdem empfindliche Zähne....wahrscheinlich macht sich der
Entzug auch hier bemerkbar - gibt ja Zahnnerven :shock: !
Mir ging es auf dem Zahnarztstuhl dermaßen schlecht, ich dachte immer, ich kippe um, total schwindelig - aber ich
lag ja GsD.
Dann habe ich auf einmal Kugeln wie Seifenblasen schillernd, gesehen u. habe nur gedacht, raus hier.....! :o

Mittwoch Vormittag beruhigte sich der Zahn dann endlich, aber ich bekam wieder 'ne Bluthochdruckkrise mit totaler
Atemnot (202/120), wahrscheinlich war alles zu viel Stress u. mein HA hatte schon mittags zu u. ich konnte
mich einfach nicht beruhigen.

Leider habe ich den Kopf verloren, weil mir ein Arzt im Juli diesen Jahres, aufgrund eines Wertes (CK-Wert erhöht), erzählte, mit meinem
Herzmuskel wäre was nicht i.O.!
Bin dadurch in Panik in die Notaufnahme u. machte auch noch den Fehler, vom Venlafaxin-Absetzen zu berichten. :frust:

Die haben natürlich überhaupt nichts verstanden, nichts geglaubt, nichts gewußt u. meinten nur, dann müsse ich eben was Anderes
nehmen!!

Sollte dableiben, mußte mir noch übelste Reden anhören, weil ich wieder gehen wollte.
Ängsteschüren ohne Ende war angesagt - bin aber trotzdem gegangen.

Fazit: Ich werde da nie wieder auftauchen, zumindestens nicht während der Reduktion, habe jetzt allerdings ein aktuelles
Blutbild, was diesmal super war, alle Werte, die vorher total daneben waren, haben sich wieder eingependelt.
Außerdem wurden noch Herz u. Lunge geröntgt u. eben 3 Stunden EKG.

Da jetzt die 4 Wochen rum waren, habe ich dann einfach Venla reduziert (hoffentlich war das kein Schnellschuß - hatte aber das
Gefühl, die NW nehmen überhand), BD normalisierte sich schon am 2. Tag wieder - ansonsten
hatte ich noch mit Ängsten zu tun, die ich aber diesmal mit Eigenberuhigung in den Griff bekommen habe.

Bin noch etwas angeschlagen, da mein Mann mich wahrscheinlich mit seiner Erkältung angesteckt hat, ansonsten geht es
aber!

Liebe Grüße an euch alle von Anna
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von LinLina » Sonntag, 13.11.16, 18:18

Liebe Anna :-)

das hört sich wirklich sehr heftig an deine letzten Wochen :shock: ich bin froh zu hören, dass deine Blutwerte wenigstens wieder ok sind, das beruhigt sicher.

Ich kenne solche Zeiten, wo alle möglichen Körperteile auch noch anfangen zu meckern und sich zu entzünden oder zu schmerzen, das ist echt schwer auszuhalten wenn das noch zum Entzug dazu kommt. Aber auch das wird wieder besser, ganz bestimmt :hug:

Und die Arztbesuche, die ja trotzdem manchmal sein müssen, strengen natürlich zusätzlich an.

Ich drück dir ganz fest die Daumen dass der nächste Schritt ein wenig leichter wird.

Liebe Grüße <3
Lina
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Seit 8.2.2015 abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 23.4.2018: 0,05 mg Mirtazapin

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Sonntag, 13.11.16, 18:42

Liebe Lina :hug: ,
danke für deine Antwort.

Irgendwie war diese Phase verrückt - am meisten ärgert mich aber, daß ich in die Notaufnahme
gefahren bin - bei einem Puls von 130 stellt sich natürlich Atemnot ein - daran habe ich aber
gar nicht mehr gedacht....irgendwie war mein Kopf dicht!!

Ich gehe sonst ja schon zu gar keinem Arzt mehr, außer eben Gyn wegen der Nachsorge und eben
Psychiaterin, wegen des Rezepts.
Denn je mehr Ärzte involviert sind, um so mehr "komische" Aussagen bekommt man, die einen dann nur
noch mehr verwirren (siehe die Geschichte mit dem Herzmuskelwert).

Sonst kann ich mir auch nichts merken, aber diese Aussagen bleiben auch noch "kleben" und sind abrufbar!! :o

Naja, Geschichte!!!

Lieben Dank für den Trost - herzliche Grüße von Anna <3
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Sunnyrose » Sonntag, 13.11.16, 18:45

Grosser Trost-Drücker :hug:

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Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Sonntag, 13.11.16, 18:55

Danke, Tiger :schnecke:, ist doch echt manchmal ein
Murks!!

Liebe Grüße von Anna <3

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 13.11.16, 19:03

Hallo Anna,da hast du ja jede Menge durch, das ist fies wenn auf die Absetzprobleme nochmal was oben drauf kommt. Zähne sind besonders gemein. Und im Krankenhaus mal wieder unter aller Kanone. Man kann sich da wirklich nur von fern halten :evil:
Drück dich mal lg Petra
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2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
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6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von padma » Sonntag, 13.11.16, 19:08

liebe Anna, :)

auch von mir einen ganz lieben Drücker. :hug:
Heftig, was du da durchgemacht hast. :shock:

Ich drücke dir die Daumen, dass die aktuelle Reduktion glimpflich verläuft

liebe Grüsse, :hug:
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
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8.03.2018: 0,35 mg :schnecke:


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