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Venlafaxin - Probleme

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 05.01.17, 20:16

Liebe Simmi :) ,
Simmi18 hat geschrieben:Morgens war mir eher nach Absagen. Habe geglaubt ich schaffe es nicht. Wollte der Kleinen nicht absagen und wir hatten dann doch einen schönen Nachmittag. Abends waren wir dann noch in kleiner Runde nett was Essen. Auchvdas war ganz gut und hat mich auf andere Gedanken gebracht.
Für mich ist es schlimmer allein zu Hause zu sitzen, weil dann der Kopf zu aktiv ist und ich noch mehr ins Tief rutsche.
Das freut mich wirklich, daß du es in Gesellschaft so schaffst, von dem ganzen Absetzthema wegzukommen.
Bei mir ist es irgendwie genau das Gegenteil, einige Versuche sind gescheitert, weil es mich unheimlich
Kraft kostete, aktiv an Gesprächen teilzunehmen u. mir nicht anmerken zu lassen, daß es mir nicht gutgeht.

Selbst wenn es zu dem Zeitpunkt evtl sogar problemlos ging und ich es auch genießen konnte, lag ich spätestens
am nächsten Tag mit Symptomen flach - u. brauche dann wieder Tage, um mich zu erholen.

Alleine zu Hause, schaffe ich es oft, den Kopf einfach leer werden zu lassen, eben keine zusätzlichen Reize u. das
tut mir dann gut :shock: !
Darüber weiter nachdenken darf ich nicht, so wie heute, dann werde ich ziemlich traurig, daß es momentan so ist.
Simmi18 hat geschrieben:Heute geht es mir wieder besser. Habe seit zwei Tagen ganz ganz wenig reduziert. Ichvdenke doch sehr an den Nebenwirkungen zu leiden.
Dann werden es sicher die NW sein, auf das eigene Bauchgefühl zu hören, ist meistens nicht die schlechteste Variante,
zumal wir ja alle unterschiedlich reagieren, trotz des gleichen Medikamentes.
Simmi18 hat geschrieben:Da es mir nach dem Urlaub immer ein paar Tage schlecht geht habe ich die Vermutung, dass für den erholten Körper die Dosis zu hoch ist. Deshalb war das Reduzieren scheinbar richtig, sonst würde ich nicht innerhalb von 2 Tagen eine Besserung spüren? Was meinst du?
Wie war das sonst bei den Reduktionen? Die Symptome traten bei dir nicht erst Wochen später auf, wie in den meisten Reduktionen
bei mir?? !

Dann wird deine Einschätzung für dich zutreffen, denke ich - ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen.

Bis jetzt hast du das doch super hinbekommen - ich denke, du hast da mittlerweile ein sehr gutes Körpergefühl
entwickelt, auf das du vertrauen kannst.

Liebe Grüße von Anna
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Freitag, 07.07.17, 10:13

Hallo alle zusammen :group: ,
mal ein Update - wird bestimmt wieder ein längerer Text :roll: :

Eigentlich wollte ich hier mal was Positives berichten - meine vorletzte Reduktionsphase war die beste bisher - drückte
sich nur in der 3. Woche nach Dosisverringerung mit ca. 2 Tagen Gereiztheit/Wut aus - ansonsten lief es super.

So und jetzt kommt "uneigentlich" - ich muß wieder jammern :cry: !
Habe am 25.06. erneut reduziert - war so guter Dinge, daß ich mir nach knapp 2 Jahren einen Friseurtermin gönnte
(war dringend notwendig, da während dieser Zeit immer selbst geschnitten - dann ein Versuch zu färben - ging nach hinten los,
so daß die Haare dann orange waren :o - also dunkle Tönung drüber - was meinen Typ total veränderte).

Aber schon der Termin (am 3. Tag der neuen Reduktion) endete im Desaster - schon beim Friseur den Kopf zum Waschen nach hinten legen,
löste Unruhe aus, die Kopfmassage verursachte Schwindel u. als ich wieder zu Hause war, war ich so fertig von den 3h Föngeräuschen,
Gequatsche, der Hitze usw - daß ich mich hinlegen mußte.

Dazu kam dann noch ein Termin bei meiner Psychiaterin, den ich aber wohlweislich in einen Telefontermin umgewandelt hatte -
ich hatte Sorgen, daß ich bei ihren Aussagen dort vllt einen Wutanfall hinlege u. die mich gleich da behalten.... :o !
Und es kam auch wieder zu dem gleichen sch :censored: Gerede - "solche Symptome - das kann nicht sein, habe ich noch nie gehört -
ich würde ihnen ein anderes AD aufschreiben wollen oder ich gebe ihnen zur Beruhigung Pipamperon oder Melperon :o :o " -
nach 1 1/2 Jahren immer noch das gleiche Geschwätz - ich kanns nicht mehr hören - habe nur ausdrücklich gesagt, daß ich
nichts Anderes nehmen werde u. wie oft ich das noch wiederholen soll.
Habe dann das Gespräch zu einem anderen Thema umgelenkt, so daß ich es dann auch noch relativ höflich beenden konnte.

Seitdem gings weiter bergab - letzte Woche Do zu Freitag Nacht Bluthochdruckkrise (200/125 u. Puls 120) - bin davon aufgewacht -
das hielt den ganzen nächsten Tag an - konnte machen, was ich wollte, weder PMR, noch Atemübungen haben geholfen - also
nachmittag dann Nitrospray. Konnte abends nicht schlafen, massive Beinschmerzen, Muskelzuckungen, Stromstöße durch den Körper
und durfte die Augen nicht zu machen - sofort wirre Gedanken, überhaupt nicht im Jetzt - ganz schlimm. Also Augen immer wieder
aufgerissen - dann verschwanden diese Symptome - dafür war ich aber total übermüdet.

Da das alles bei mir immer vorzugsweise nachts einsetzt, meine ich, daß wahrscheinlich während des Schlafes massive
Remodellierung des Gehirns erfolgt, so daß dann als Folge der BD in die Höhe schießt.

Nächsten Tag sackte der BD dann wieder auf 130/82 ab - Puls wieder bei ca. 84 - die ganze letzte Zeit immer wieder Schwankungen,
dazu absolutes Nichtdenkenkönnen, kann nicht lesen, keine Musik hören - Gespräche sind megaanstrengend - wenn ich mich dazu
zwinge, wird mir übel u. ich bekomme Herzrasen.

Deshalb bin ich auch leider momentan kaum hier unterwegs! :(

Jetzt meine Überlegungen zu dem Thema - diese Reduktion verläuft für mich hinsichtlich der Symptome vollkommen untypisch -
hatte sonst bei fast allen Reduktionen nur am 2./3. Tag leichte Probleme u. dann in der 3. Woche verstärkt.

Jetzt habe ich das Gefühl, es stabilisiert sich alles nur extrem langsam.
Entweder liegt es am Dosisbereich - weil ja weiter unten oder es liegt am Präparat. Mir ist so, als hätte ich die Dosis überhaupt nicht
reduziert (habe ja Nebenwirkungen des Venla schon vor dem Absetzbeginn gehabt).
Und zwar hatte ich in der Zeit vor der letzten Reduktion immer so ca. 118 - 125 Kügelchen in einer 37,5 mg Kapsel - jetzt bei der neuen
Reduktion habe ich auch einen neuen Blister anfangen müssen u. dort sind 139/140 Kügelchen in den Kapseln.

Im Endeffekt habe ich dadurch nach der Reduktion fast die gleiche Kügelchenanzahl wie vorher :shock: - rein optisch sieht man auch keinen Unterschied, also daß die jetzt besonders klein wären - ich weiß, es geht nach Gewicht (habe leider keine Kapsel mehr von denen mit den 118
Kügelchen zum Vergleichswiegen) - aber irgendwie kommt mir das spanisch vor.

Wollte erst noch 1 mg zusätzlich absetzen, habe es aber dann gelassen, um nicht alles durcheinander zu bringen.
Wurschtel mich jetzt so durch u. versuche das auszuhalten - leider hänge ich aber ziemlich in den Seilen.

So, jetzt genug gejammert - hoffe, daß es bald wieder besser wird -
liebe Durchhaltegrüße an euch alle :hug: ,
Anna
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Shonah » Freitag, 07.07.17, 11:07

Liebe Anna :hug:

Es tut mir leid das es dir momentan nicht so gut geht.

Ich bin immer wieder erstaunt wie du das mit den Bluthochdruckkrisen so weg steckst. Ich glaube ich würde jedes mal panisch in die Notfallambulanz fahren. :cry:

Ich habe momentan auch ganz große Probleme und denke oft an das Aufgeben.

Ich kann dir leider nix raten aber ich drück dich mal ganz doll und wünsche dir viel Kraft! :hug: :fly:


LG Shonah
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2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Rosenrot » Freitag, 07.07.17, 11:24

Liebe Anna,

es ist schön, von dir zu lesen. Du kannst ruhig jammern. Ich finde das völlig legitim. Für mich bist du eine echte Powerfrau, bei dem, was du da alles gestemmt hast. :sports:

Ich bewundere deine Stärke und Besonnenheit. Und wünsche dir jetzt ganz viel Ruhe, Zugriff auf deine Ressourcen und fortschreitende Heilung.

Ganz herzliche Grüße :hug:

Rosenrot
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von padma » Freitag, 07.07.17, 22:28

liebe Anna, :)

das ist ja wirklih heftig bei dir, :( da darfst du auch jammern. (Wobei wirklich gejammert hast du gar nicht)

Ich wünsche dir sehr, dass die Welle schnell abklingt. :hug:

Das wäre ja übel, wenn die Dosierung in dem neuen Blister wirklich anders wäre :frust:

Ich schicke dir ein dickes Kraftpacket :fly: :group:

liebe Grüsse,
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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8.03.2018: 0,35 mg :schnecke:


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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Simmi18 » Sonntag, 09.07.17, 0:23

Liebe Anna,

ich habe mir schon Dorhen gemacht und an dich gedacht.
Schön, dass du hier ein Feedback gibst.

Es ist schrecklich, wenn es einem so schlimm geht. Wenn ich das lese denke ich, vielleicht solltest du schneller versuchen von dem Zeug los zu kommen. Da du ja schon sehr an den NW zu knabbern hast.

Für mich war das der Grund umzusteigen auf Microtapering. Heute bin ich froh darüber. Seit einer Woche bin ich jetzt auf 0 und mir geht es gut. Das was jetzt noch zu spüren ist an Symptomen, ist nicht der Rede wert.

Vielleicht ist das langsame Reduzieren nicht dein Weg, auch wenn es hier empfohlen wird. Ich habe einfach nur noch auf mein Bauchgefühl gehört.

Ich wünsche dir baldige Besserung.

Liebe Grüße
Simone
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Burnout 2011 behandelt mit Citalipram und Opipramol
2011 Rehaaufenthalt Citalopram 20 mg
Januar 2012 Wiedereingliederung, die ich nach 4 Tagen abbrechen musste wegen Verschlechterung
Von da an 75 mg Venlafaxin
Job gekündigt und selbständig gemacht 2013
Im Oktober 2015 unter der Dosis 37,5 mg Venlafaxin wieder Symptome l9
Von Ärztin telefonisch auf 150 mg gesetzt
Reha im November 2015 hochdosiert auf 187,5 mg und Dominal
Aufgrund des hohen Pulses und Blutdrucks Betablocker Metropolol
Nach Reha noch Symptome und vom Arzt auf 225 mg rauf
Das war dann nicht mehr ich selber und ich habe dann runterreduziert auf 112,5 mg im März und Dominal weggelassen
Alternative Behandlung mit Infusionen, Vit. b Mangel und D Mangel aufgefüllt
Leaky gut diagnostiziert, Ernährung umgestellt
Ende April auf 75 mg Venlafaxin
Seit Mitte Juni auf 37,5 starke Symptome und deshalb am
9.7. um 10 Kügelchen aufdosiert auf Ca. 40,5 mg Venlafaxin das legte mich lahm
10.7. Frühes Erwachen und ständiges auf die Uhr gucken Zuckungen von Kopf bis Fuß, brennen in den Armen, schwitzen, Blutdruck 117/77 Puls 116
11.7. zurück auf 37,5 mg nach Einnahme vom Medi Schweißausbrüche, nach Anstrengungen erschöpft und bleiern, müde, ständiges Gähnen,Essen imme rnoch problematisch ohne Appettit, Stimmung schwankt, Abends Besserung und Freude aufs Bett :-).
12.7.relativ gute Nacht
Blutdruck niedrig, Therapiestunde, danach sogar einkaufen, mittags Schwitzen vorm Arbeiten,
morgens schlapp, müde, bleiern,essen weiterhin nach Einnahme des Venla problematisch
Abends sogar heute mal leichter Appettit und zunehmend gute Stimmung
Weiterhin auf 37,5 und keine Änderung der Symptome
26.7. 10 Kügelchen Ca. 3 g weniger also 34,5 mg
Besserung was die Übelkeit betrifft, konnte heute normal was essen, nur zweimal Hitzewallung/Schweißausbruch
Blutdruck scheint sich zu normalisieren, Kaum Gedankenkreisen, im Allgemeinen besser drauf
27.7. frühes erwachen um 6.45 ab da nur noch dösen, Zunehmende Zuckungen am ganzen Körper
ein kalter und ein warmer Fuß, nach dem Aufstehen müde und schlapp
01.08. bei 34,5 mg Kein Schwitzen mehr. Guter Appettit, kaum noch Symptome, wieder Periode ganz leicht,
12.8. Ca. 30 mg
26.8.-19.9 Urlaub
da ich vor dem Urlaub stabil war habe ich weitere 5 Kügelchen weggelassen. Diesmal aber nicht jede Kapsel ausgezählt.
07.9. langsames Einsetzen der Symptome
Schlafstörungen, Muskelzuckungen, schwitzen, Übelkeit. Das tritt meist morgens ab 7 Uhr auf.
Im Laufe des Tages wird es besser,
11.9. Heute wieder Kügelchen genau gezählt und auf 28,5 mg Symptome bleiben weiterhin (Umstellung auf Microtapering)
25.9. 27,9 mg stabil, super Tag, kaum Smptome, irgendwas putscht mich auf.
28.9. 27,9 mg extrem hibbelig, EKG auffällig, zu hoher Puls, fühle mich nicht schlecht, aber getrieben
29.9. auf 27,1 mg reduziert, ich glaube die Dosis ist zu hoch und deshalb die Unruhe und nicht still sitzen können
09.10. 25,55 mg
08.11. 23,78 mg
06.12. 21,54 mg
04.01. 19,65 mg
29.01. 17,24 mg
13.02. 16,24 mg
05.03. 13,83 mg
19.03. 11,73 mg
16.04. 07,97 mg
14.05. 04,30 mg
31.05. 02,85 mg
18.06. 01,59 mg
01.07. 0 mg :party2:

Seit Oktober Utrogest 200 mg wegen WJ

Weiterhin Vitamin B und D und Akupunktur

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Dienstag, 11.07.17, 15:22

Ihr Lieben :pillowtalk: - danke euch für eure Beiträge - mir gehts etwas besser,
aber noch nicht wirklich gut :cry: !

Liebe Shonah :) :
Shonah hat geschrieben:Ich bin immer wieder erstaunt wie du das mit den Bluthochdruckkrisen so weg steckst. Ich glaube ich würde jedes mal panisch in die Notfallambulanz fahren
Weißt du, ich war in den letzten anderthalb Absetzjahren 2x in die Notaufnahme gefahren - das erste Mal wollten die mich gleich auf
Station bringen u. einen Herzkatheter setzen. Dann benahm die Ärztin sich unmöglich,weil ich das nicht wollte: wenn sie jetzt gehen u. auf der Treppe draußen einen Herzinfarkt bekommen, sind sie selbst schuld - tja, ich bin gegangen.

Das 2. Mal wagte ich dann noch zu sagen, daß ich Venlafaxin absetze - da kam dann nur ein süffisantes Grinsen - tja dann müssen sie es eben
wieder nehmen oder ein anderes AD. Ich versuchte dann noch zu sagen, daß es eben Absetzsymptome seien - aber der Arzt war auch noch
Ausländer (kein Ausländer-bashing), der nicht sehr gut deutsch sprach u. so stand dann auch im Arztbericht lapidar - seit sie das Venlafaxin nicht
mehr nimmt, geht es ihr schlecht :o !

So ein Sch :censored: , seitdem ist die Notaufnahme keine Option mehr für mich - mehr als Nitrospray, geben die mir auch nicht u. das kann
ich auch alleine nehmen.
Gebe aber zu, daß es nicht ganz einfach ist, das auszuhalten!

Dankeschön für den Drücker <3 !

Liebe Rosenrot :) , liebe Padma :),
an euch auch ein großes Dankeschön u. Padma, ja irgendwie sieht es so aus, als ob die Dosierung nicht stimmig ist u.
ich im Endeffekt eigentlich wenig bis gar nichts abgesetzt habe u. jetzt verstärkt mit den NW kämpfe. :cry:

Liebe Simone :) ,
Simmi18 hat geschrieben:Wenn ich das lese denke ich, vielleicht solltest du schneller versuchen von dem Zeug los zu kommen. Da du ja schon sehr an den NW zu knabbern hast.
Mein Bauchgefühl sagt das auch - allerdings weiß ich nicht, ob ich mich momentan darauf so gut verlassen kann - irgendwie quakt mir
der Verstand immer dazwischen, der sagt: mach das bloß nicht!! :o
Aber vllt werde ich es doch mal vorsichtig versuchen!
Danke dir :hug: ,

liebe Grüße an alle von Anna
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 11.07.17, 16:56

Hallo Anna, :)

ich wollte dir nur mal liebe Grüße und jede Menge gute Gedanken schicken.
Mit Venla kenne ich mich nicht aus aber ich kenne das Gefühl, nicht lesen oder etwas zu Ende denken zu können. Das ist furchtbar. :hug:
Ich schätze deine fundierten und ausführlichen Beiträge hier im Forum sehr und wollte dir nur sagen, dass du jetzt auch mal an dich denken sollst.

GLG :group: Ute
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von lunetta » Dienstag, 11.07.17, 17:18

Hallo liebe Anna!

Es tut mir in der Seele weh zu lesen, dass es dir momentan nicht gut geht!

Unmöglich finde ich auch, dass die Pharmafirmen ständig an den Medis werkeln, das ist für uns im Absetzgeschehen ganz fatal:(

Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du einen Weg für dich findest, aus dieser derzeitigen Situation herauszufinden!!!

Alles Liebe und Gute! GLG!
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.

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Dienstag, 11.07.17, 19:47

Liebe Ute :hug: ,
ich danke dir ganz herzlich für die Grüße, die guten Gedanken und dein Lob - das tat jetzt
so was von gut!!

Liebe Grüße von Anna
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Dienstag, 11.07.17, 19:55

Liebe Lunetta :hug: ,
lunetta hat geschrieben:Es tut mir in der Seele weh zu lesen, dass es dir momentan nicht gut geht!
Ich habe das eigentlich bei jeder Reduktion - meistens in der 3. Woche nach Verringerung.
Aber dieses Mal ist der Verlauf untypisch u. die Beschwerden sind ziemlich stark :cry: - aber es geht
inzwischen wenigstens etwas.
lunetta hat geschrieben:Unmöglich finde ich auch, dass die Pharmafirmen ständig an den Medis werkeln, das ist für uns im Absetzgeschehen ganz fatal:(
Ich weiß gar nicht, ob die dran rumgewerkelt haben - ich habe nur den Eindruck, daß die Kapseln zwar nach Gewicht
hergestellt werden - daß es dabei aber vllt eine Toleranz gibt, die man normalerweise bei Einnahme gar nicht so merkt -
die uns aber beim Absetzen auf die Füße fällt.

Mal sehen, wenn es mir besser geht, werde ich mal beim Hersteller nachfragen.
lunetta hat geschrieben:Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du einen Weg für dich findest, aus dieser derzeitigen Situation herauszufinden!!!
Lieben Dank dafür.

LG von Anna

PS: Ich mußte heute übrigens an dich denken - bei dir gibts doch auch kaum/keine Chemie mehr im Haushalt?! Ich bin gerade
dabei, alles umzurüsten - angefangen habe ich jetzt mit den Deo-Rollern - mit Alu möchte ich nicht mehr, die es ohne gibt, vertrage
ich irgendwie nicht - also Selbstherstellung (Natron, Wasser, Kartoffel-/Maisstärke u. ein paar Tropfen naturreines ätherisches Öl).
Mal schauen - jetzt habe ich die Zutaten u. morgen werde ich die mal zusammenmixen.
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von lunetta » Dienstag, 11.07.17, 21:28

Hallo liebe Anna!

Ja, ich habe kaum mehr Chemie im Haushalt und bei der Pflege sowieso nicht mehr;)

Dein Deo klingt schon ganz gut;) aber wofür willst du die Stärke reintun? Die bräuchtest du nicht, aber nur Wasser wird dir verkeimen - du brauchst unbedingt eine Konservierung sonst hast du ganz schnell ganz viele Bakterien und Pilze im Deo!! Du solltest ca. 15% Alkohol reintun, oder einen Kosmetikkonservierer!
Und nimm kein Leitungswasser, sondern Mineralwasser oder dest. Wasser!
Viel Spaß beim Selberrrühren:)

LG
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Montag, 17.07.17, 16:40

Hallo zusammen :group: ,
arghhhh, ich werde noch verrückt mit diesen sch :censored: Venlafaxin-Kapseln!

Hatte ja schon berichtet, daß ich bei dieser Reduktion eine neue Packung angefangen habe, wo im ersten
Blister 139/140 Kügelchen in einer Kapsel waren - im Gegensatz zur vorigen Reduktion mit 118 - 125 Kügelchen.
Heute habe ich einen neuen Blister angefangen, da sind jetzt 147 Kügelchen in den 37,5 mg Kapseln - das
wird immer mehr :shock: !

Ich komme mir langsam vor, als ob ich aufdosiere, statt ab - so fühle ich mich auch!

Sind die Hersteller langsam dahintergekommen, daß man so absetzen kann u. erschweren das mit Absicht??
Mein Mann hatte vorigen Monat schon irgendwann mal rumgefrotzelt, wenn die das mitkriegen, wie wir hier absetzen, gibt es
bald nur noch Kapseln mit mindestens 12,5 mg Pellets..... :o !

Mußte meinen Frust mal loswerden, liebe Grüße von Anna
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Sunnyrose » Montag, 17.07.17, 18:17

Meine liebste Anna <3

Ich lass dir eine grosse herzliche Umarmung hier und ich denke oft an dich.
würde gerne noch ein wenig mit dir schreiben.
Leider muss ich jetzt raus, ins Schlaflabor :o
Um abzuklären warum ich immer wieder diese komathösen Zustände habe. Könnte auch was Anderes sein. Ich denke eher es lauft darauf hinaus, dass wir wiedermal (oder besser gesagt die Ärzte) was ausschliessen können :wink:

Wir wissen es ja eigentlich :group:

Alles Liebe und viel Geduld
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2,5mg runter alle 2 Monate bis 15mg.
Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Simmi18 » Montag, 17.07.17, 22:00

Annanas hat geschrieben:Hallo zusammen :group: ,
arghhhh, ich werde noch verrückt mit diesen sch :censored: Venlafaxin-Kapseln!

Hatte ja schon berichtet, daß ich bei dieser Reduktion eine neue Packung angefangen habe, wo im ersten
Blister 139/140 Kügelchen in einer Kapsel waren - im Gegensatz zur vorigen Reduktion mit 118 - 125 Kügelchen.
Heute habe ich einen neuen Blister angefangen, da sind jetzt 147 Kügelchen in den 37,5 mg Kapseln - das
wird immer mehr :shock: !

Ich komme mir langsam vor, als ob ich aufdosiere, statt ab - so fühle ich mich auch!

Sind die Hersteller langsam dahintergekommen, daß man so absetzen kann u. erschweren das mit Absicht??
Mein Mann hatte vorigen Monat schon irgendwann mal rumgefrotzelt, wenn die das mitkriegen, wie wir hier absetzen, gibt es
bald nur noch Kapseln mit mindestens 12,5 mg Pellets..... :o !

Mußte meinen Frust mal loswerden, liebe Grüße von Anna

Liebe Anna,

nicht verzweifeln. So ging es mir auch. Deshalb habe ich jeden Tag die Kapsel berechnet. Da war nichts mit Durchschnitt.
Deshalb hat man manchmal die gleiche Anzahl an Kügelchen genommen und trotzdem weniger intus.

Wenn man wie wir auf die kleinste Abweichung reagiert ist das schon übel. Deshalb mein Microtapering. Ich hatte diese Ungenauigkeit satt.

Nicht die Nerven verlieren. :hug:

Lg Simone
Burnout 2011 behandelt mit Citalipram und Opipramol
2011 Rehaaufenthalt Citalopram 20 mg
Januar 2012 Wiedereingliederung, die ich nach 4 Tagen abbrechen musste wegen Verschlechterung
Von da an 75 mg Venlafaxin
Job gekündigt und selbständig gemacht 2013
Im Oktober 2015 unter der Dosis 37,5 mg Venlafaxin wieder Symptome l9
Von Ärztin telefonisch auf 150 mg gesetzt
Reha im November 2015 hochdosiert auf 187,5 mg und Dominal
Aufgrund des hohen Pulses und Blutdrucks Betablocker Metropolol
Nach Reha noch Symptome und vom Arzt auf 225 mg rauf
Das war dann nicht mehr ich selber und ich habe dann runterreduziert auf 112,5 mg im März und Dominal weggelassen
Alternative Behandlung mit Infusionen, Vit. b Mangel und D Mangel aufgefüllt
Leaky gut diagnostiziert, Ernährung umgestellt
Ende April auf 75 mg Venlafaxin
Seit Mitte Juni auf 37,5 starke Symptome und deshalb am
9.7. um 10 Kügelchen aufdosiert auf Ca. 40,5 mg Venlafaxin das legte mich lahm
10.7. Frühes Erwachen und ständiges auf die Uhr gucken Zuckungen von Kopf bis Fuß, brennen in den Armen, schwitzen, Blutdruck 117/77 Puls 116
11.7. zurück auf 37,5 mg nach Einnahme vom Medi Schweißausbrüche, nach Anstrengungen erschöpft und bleiern, müde, ständiges Gähnen,Essen imme rnoch problematisch ohne Appettit, Stimmung schwankt, Abends Besserung und Freude aufs Bett :-).
12.7.relativ gute Nacht
Blutdruck niedrig, Therapiestunde, danach sogar einkaufen, mittags Schwitzen vorm Arbeiten,
morgens schlapp, müde, bleiern,essen weiterhin nach Einnahme des Venla problematisch
Abends sogar heute mal leichter Appettit und zunehmend gute Stimmung
Weiterhin auf 37,5 und keine Änderung der Symptome
26.7. 10 Kügelchen Ca. 3 g weniger also 34,5 mg
Besserung was die Übelkeit betrifft, konnte heute normal was essen, nur zweimal Hitzewallung/Schweißausbruch
Blutdruck scheint sich zu normalisieren, Kaum Gedankenkreisen, im Allgemeinen besser drauf
27.7. frühes erwachen um 6.45 ab da nur noch dösen, Zunehmende Zuckungen am ganzen Körper
ein kalter und ein warmer Fuß, nach dem Aufstehen müde und schlapp
01.08. bei 34,5 mg Kein Schwitzen mehr. Guter Appettit, kaum noch Symptome, wieder Periode ganz leicht,
12.8. Ca. 30 mg
26.8.-19.9 Urlaub
da ich vor dem Urlaub stabil war habe ich weitere 5 Kügelchen weggelassen. Diesmal aber nicht jede Kapsel ausgezählt.
07.9. langsames Einsetzen der Symptome
Schlafstörungen, Muskelzuckungen, schwitzen, Übelkeit. Das tritt meist morgens ab 7 Uhr auf.
Im Laufe des Tages wird es besser,
11.9. Heute wieder Kügelchen genau gezählt und auf 28,5 mg Symptome bleiben weiterhin (Umstellung auf Microtapering)
25.9. 27,9 mg stabil, super Tag, kaum Smptome, irgendwas putscht mich auf.
28.9. 27,9 mg extrem hibbelig, EKG auffällig, zu hoher Puls, fühle mich nicht schlecht, aber getrieben
29.9. auf 27,1 mg reduziert, ich glaube die Dosis ist zu hoch und deshalb die Unruhe und nicht still sitzen können
09.10. 25,55 mg
08.11. 23,78 mg
06.12. 21,54 mg
04.01. 19,65 mg
29.01. 17,24 mg
13.02. 16,24 mg
05.03. 13,83 mg
19.03. 11,73 mg
16.04. 07,97 mg
14.05. 04,30 mg
31.05. 02,85 mg
18.06. 01,59 mg
01.07. 0 mg :party2:

Seit Oktober Utrogest 200 mg wegen WJ

Weiterhin Vitamin B und D und Akupunktur

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 19.07.17, 8:26

Liebes Röslein <3 ,
Sunnyrose hat geschrieben:Ich lass dir eine grosse herzliche Umarmung hier und ich denke oft an dich.
Lieben Dank dafür - ich freue mich sehr, daß du mal wieder vorbeigeschaut hast.
Sunnyrose hat geschrieben:Leider muss ich jetzt raus, ins Schlaflabor
Um abzuklären warum ich immer wieder diese komathösen Zustände habe. Könnte auch was Anderes sein. Ich denke eher es lauft darauf hinaus, dass wir wiedermal (oder besser gesagt die Ärzte) was ausschliessen können
Es ist aber gut, daß du es abklären läßt, wenn es dich beunruhigt - manchmal kann man leider auch
"Läuse und Flöhe" haben - was ich aber in diesem Fall eher nicht denke.

Wenn dir so ist, kannst du ja mal berichten, was dabei herausgekommen ist.

Liebe Grüße von Herzen,
Anna :hug:
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 19.07.17, 8:42

Liebe Simone :hug: ,
Simmi18 hat geschrieben:nicht verzweifeln. So ging es mir auch.
Danke dir sehr für deinen Zuspruch! Manchmal möchte ich entweder den Kopf in den Sand stecken oder
damit gegen die Wand rennen..... :o , das ist echt hin und wieder zum Verzweifeln!
Simmi18 hat geschrieben:Deshalb habe ich jeden Tag die Kapsel berechnet. Da war nichts mit Durchschnitt.
Das mache ich auch so - u. trotzdem habe ich das Gefühl, daß die Hersteller irgendwie eine Toleranz beim
Gewicht der Kapseln vorgesehen haben, sonst kann das doch mMn nicht sein, daß die Anzahl der Kügelchen in einer 37,5 mg
Kapsel soooo unterschiedlich ist.

Bloß mal kurz ein Bsp, damit man versteht, wie ich das meine:
- letzte Reduktion 118 - 125 Kügelchen in eíner Kapsel - das waren bei damaligen 25,5 mg ca. 80 - 85 Kügelchen -
- bei der momentanen Reduktion 139 - 147 Kügelchen in einer Kapsel bei 22,5 mg ca. 83 - 88 Kügelchen, die ich einnehme.

Die jetzigen Kügelchen sehen auch nicht kleiner aus - ich habe wirklich das Gefühl, ich nehme durch diese
hohe Anzahl in dieser Verpackung, trotz Reduktion um 3 mg, eher mehr oder zumindestens genauso viel Wirkstoff auf :o - wie vorher -
also nichts mit Reduktion!

Ob das so stimmt, weiß ich natürlich nicht - aber es ist schon komisch, daß dieses Mal mein Befinden total von
dem sonstigen Muster abweicht - u. das noch, wo die letzte Reduktion so super verlief. Eigentlich quäle ich mich
mehr oder weniger die ganze Reduktionsphase mit Symptomen rum. Was für ein Sch :censored: !
Simmi18 hat geschrieben:Deshalb mein Microtapering.
Traue ich mich noch nicht so ran..... :cry: ! Mal schauen, vllt meldet sich, wider Erwarten, meine Intuition doch mal!
Simmi18 hat geschrieben:Nicht die Nerven verlieren.
Ich gebe mir Mühe :wink: !

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Simmi18 » Mittwoch, 19.07.17, 16:01

Liebe Anna,

ich weiß genau was du meinst. Hatte auch das Gegühl manchmal mehr zu nehmen.
Da könntest du jetzt testen etwas mehr weg zu lassen.
Müsstest dann ja einen Unterschied spüren. Da die Symptome ja immer da sind, was sollte da schlimmer werden.

Wie schon mal von mir geschrieben wollte ich mir das einfach nicht mehr antun. Heute bin ich froh, dass ich so mutig war was zu riskieren.

Meine Endo meinte es dauert 4 Wochen, bis das Venla aus dem Körper ist. Meine Psychiaterin meinte nicht bei der kleinen Menge. Trotzdem war sie erstaunt, dass ich wohl noch Symptome habe.

Ich merke jedenfalls, dass es gut ist endlich davon frei zu sein.

Du schaffst das auch.

Lg
Simone
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Das war dann nicht mehr ich selber und ich habe dann runterreduziert auf 112,5 mg im März und Dominal weggelassen
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Seit Mitte Juni auf 37,5 starke Symptome und deshalb am
9.7. um 10 Kügelchen aufdosiert auf Ca. 40,5 mg Venlafaxin das legte mich lahm
10.7. Frühes Erwachen und ständiges auf die Uhr gucken Zuckungen von Kopf bis Fuß, brennen in den Armen, schwitzen, Blutdruck 117/77 Puls 116
11.7. zurück auf 37,5 mg nach Einnahme vom Medi Schweißausbrüche, nach Anstrengungen erschöpft und bleiern, müde, ständiges Gähnen,Essen imme rnoch problematisch ohne Appettit, Stimmung schwankt, Abends Besserung und Freude aufs Bett :-).
12.7.relativ gute Nacht
Blutdruck niedrig, Therapiestunde, danach sogar einkaufen, mittags Schwitzen vorm Arbeiten,
morgens schlapp, müde, bleiern,essen weiterhin nach Einnahme des Venla problematisch
Abends sogar heute mal leichter Appettit und zunehmend gute Stimmung
Weiterhin auf 37,5 und keine Änderung der Symptome
26.7. 10 Kügelchen Ca. 3 g weniger also 34,5 mg
Besserung was die Übelkeit betrifft, konnte heute normal was essen, nur zweimal Hitzewallung/Schweißausbruch
Blutdruck scheint sich zu normalisieren, Kaum Gedankenkreisen, im Allgemeinen besser drauf
27.7. frühes erwachen um 6.45 ab da nur noch dösen, Zunehmende Zuckungen am ganzen Körper
ein kalter und ein warmer Fuß, nach dem Aufstehen müde und schlapp
01.08. bei 34,5 mg Kein Schwitzen mehr. Guter Appettit, kaum noch Symptome, wieder Periode ganz leicht,
12.8. Ca. 30 mg
26.8.-19.9 Urlaub
da ich vor dem Urlaub stabil war habe ich weitere 5 Kügelchen weggelassen. Diesmal aber nicht jede Kapsel ausgezählt.
07.9. langsames Einsetzen der Symptome
Schlafstörungen, Muskelzuckungen, schwitzen, Übelkeit. Das tritt meist morgens ab 7 Uhr auf.
Im Laufe des Tages wird es besser,
11.9. Heute wieder Kügelchen genau gezählt und auf 28,5 mg Symptome bleiben weiterhin (Umstellung auf Microtapering)
25.9. 27,9 mg stabil, super Tag, kaum Smptome, irgendwas putscht mich auf.
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09.10. 25,55 mg
08.11. 23,78 mg
06.12. 21,54 mg
04.01. 19,65 mg
29.01. 17,24 mg
13.02. 16,24 mg
05.03. 13,83 mg
19.03. 11,73 mg
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 19.07.17, 16:21

Hallo Anna, :)
zu dem Venla kann ich leider oder Gott sei Dank nichts sagen. Aber nach den vielen Leidensgenossinnen hier im Forum scheint mir das auch besonders schwer abzusetzen zu sein.
Ich wollte dir nur mal gute Gedanken und Kraft schicken.
:group: :hug: :fly:
Ich würde dir auch gerne Geduld schicken, habe aber leider selbst keine. :D

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Rosenrot » Samstag, 12.08.17, 22:06

Liebe Anna, :hug:

ich hoffe, dass deine Heilung sich entwickelt und sende dir alle erdenklichen Energien und Zuversicht. :fly:

Vielleicht magst du ja mal wieder schreiben, wie es dir geht und was dich bewegt.

Sei herzlich gegrüßt.

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