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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Problem beim Absetzen von Paroxetin

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Misterx
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Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Misterx » Sonntag, 07.02.16, 16:50

Hallo,

ich hatte 1 Jahr Paroxetin genommen.
Es hat auch super geholfen.
Bis 22.11.2015 habe ich 20 mg genommen anschließend begann ich mit dem senken in 1 mg Schritten.
zuletzt bin ich etwas schneller vorgegangen.
14.01.16 -> 10
25.01.16 -> 9
30.01.16 -> 8
31.01.16 -> 7
01.02.16 -> 6
02.02.16 -> 5

Nun habe ich mit den üblichen Absetzsymptomen gekämpft Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Zaps usw....

Das paradoxe ist morgens und abends geht es deutlich besser. So zwischen 9 und 10 nehme ich meine 5 Tropen.
6 Stunden danach geht es mir am schlechtesten.... ZAPS ohne Ende, Schwindel , Kopfschmerzen....

Kann es sein das hier auch die kurze Halbwertzeit dran schuld ist ?
Vielleicht ist es sinnvoller von 5 auf 0 zu gehen ?
Laut Abetzempfehlung heißt es ja 20-10-0

Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht ?

Vielen lieben Dank
Start Paroxetin Oktober 2014 hochdosiert auf 20 mg
Bis 22.11.2015 genommen dann mit ausschleichen begonnen:
23.11.15 -> 19
30.11.15 -> 18
07.12.15 -> 17
14.12.15 -> 16
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01.02.16 -> 6
02.02.16 -> 5
Starke Absetzsymptomatik mit Zaps
09.02.16 -> 10
21.03.16 -> 9
04.04.16 -> 8
18.04.16 -> 7
02.05.16 -> 6
16.05.16 -> 5
Wieder starke Absetzsymptomatik mit Migräne, Benommenheit, Kopfschmerzen Schwindel
06.06.16 -> 7
31.07.16 -> 6
12.09.16 -> 5
23.11.16 -> 4,5
26.12.16 -> 4
29.03.17 -> 3,8
02.05.17 -> 3,6
24.07.17 -> 3,3
23.10.17 -> 3,0

Dane
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin 5 mg schlimmer als 0 ?

Beitrag von Dane » Sonntag, 07.02.16, 18:02

Hallo Misterx,

Die Absetzschritte 20-10-0 kannst du bei Paroxetin getrost vergessen. Ich bin selber Paroxetin-Betroffener und habe am eigenen Leib erfahren dürfen, was für ein Höllenzeug das sein kann, v.a. beim Absetzen! Bei mir und einigen anderen hier im Forum kam der große Knall noch Wochen bis Monate nach 0! Die Wahrscheinlichkeit, dass es dir genauso ergeht kannst du drastisch senken, indem du langsam und schonend absetzt!

Du benutzt die Tropfen? Super! Damit kann man nämlich noch feiner abdosieren.
Wir empfehlen hier das Schema nach Dr. Breggin : Alle 4-6 Wochen werden 10 % der Ausgangsdosis abgesetzt; im unteren Dosisbereich nur noch 5 %. Und selbst damit haben noch so manche zu knapsen!

An deiner Stelle würde ich, bei den ganzen Entzugssymptomen die du beschreibst, sofort eine Absetzpause einlegen und ggf. wieder etwas aufdosieren, bis sich das ZNS beruhigt.
Gehst du jetzt noch weiter runter, kumulieren sich die Symptome und du gehst vor die Hunde!

Lieber langsam und sicher ins Ziel, als am Ende mit nem dicken Absetzsyndrom dazustehen! ;)

Alles Gute fürs erste
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06.2014 - 04.2015: Paroxetin (20/10mg) -> abrupt abgesetzt. Psychiaterin meinte: einfach weglassen!

Ende Juni beginnen die Absetzerscheinungen deutlich. Seitdem im kalten Entzug mit diversen Symptomen (vor allem Unruhe, Schwindel, Dauerübelkeit, Derealisation, Depression, Tinnitus, RLS, Druck/Ziehen hinter der Stirn, hohe Geräuschempfindlichkeit, kaum Libido).
Oft abwechselnd / wellenartiges Auftauchen & wieder verschwinden

> Versuch des krümelweise Wiedereinschleichens nach 2 Wochen abgebrochen! (Herzrasen, Panikattacken) <

Sep. - Nov. 2015: Promethazin (Atosil) bis zu 10 Tropfen -> zum Schluß heftige Symptomverschlimmerung :!:

Stand März 2016: Die meisten Symptome haben sich stark abgeschwächt; ich denke, ich befinde mich auf dem aufsteigenden Ast!

Was mir hilft: (oder zumindest nicht schadet)
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin 5 mg schlimmer als 0 ?

Beitrag von Dane » Sonntag, 07.02.16, 18:21

Misterx hat geschrieben: Kann es sein das hier auch die kurze Halbwertzeit dran schuld ist ?
Welche Rolle die spielt, kann ich dir nicht beantworten. Fakt ist jedoch, das im unteren Dosisbereich noch überproportional viele Rezeptoren mit dem Wirkstoff belegt sind: bei 10mg 70% und bei 5mg noch volle 50% :!:

viewtopic.php?p=105711#p105714

Gruß
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin 5 mg schlimmer als 0 ?

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 07.02.16, 18:31

Hallo Misterx,

Willkommen im ADFD.

Du bist viel zu schnell runter gegangen, wir sagen im unteren Bereich alle vier bis sechs Wochen höchstens 5% viele kommen unter 10 mg mit Absetzschritten von 0,5 mg gut klar. Du bist zum Schluss täglich um ein mg runtergegangen, das ist leider völlig kontraproduktiv da sich das ZNS nicht mehr an eine feste Dosis anpassen kann.

Und keinesfalls ist es sinnvoll von 5 mg direkt auf 0 zu gehen, ganz im Gegenteil, ich würde wieder etwas aufdosieren so das du dich stabilisieren kannst , da wäre mein Vorschlag 7 mg - 8 mg und dann mindestens sechs Wochen bei der Dosis bleiben, damit sich dein ZNS wieder beruhigen kann.
Lg Petra
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin 5 mg schlimmer als 0 ?

Beitrag von Misterx » Sonntag, 07.02.16, 21:25

@ Dane ja ich habe mir zum Ausschleichen extra die Tropfen besorgt. Genaues dosieren ist nun kein Problem.

Ich fürchte ihr habt alle Recht.... Ich würde nur so gerne weg von dem Zeug aber geholfen hat es definitiv.
Werde nun keine weitere Senkung mehr durchführen und mich wohl in Geduld üben.

Können die Absetzsymptome auch so vergehen oder ist es wirklich ratsam wieder auf sagen wir mal 7 mg aufzudosieren ?

Zudem nehme ich noch täglich einen Löffel Vitamine in Form von LaVita zu mir. Kennt Ihr das ? Zitrusfrüchte sind enthalten aber Grapefrucht nicht. Insofern sollte es sich ja nicht negativ auswirken.
Fischöl hab ich mir auch gekauft da spüre ich aber noch keine Wirkung.

Von den Ärzten wird man halt ziemlich alleine gelassen meiner sagte nur das ist halt ein Medikament was süchtig macht und schwer abzusetzen ist. Zur Senkung meinte er nur mach wie Du denkst.... ach herrlich ....

Danke aber für Eure Infos
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin 5 mg schlimmer als 0 ?

Beitrag von Dane » Sonntag, 07.02.16, 21:43

Hallo misterx,

die Erfahrung haben wir hier wohl leider alle mehr oder weniger, dass Ärzte beim Absetzen keine Hilfe sind! Ja, sie machen es teilweise mit abenteuerlichen Absetz"empfehlungen" nur noch schlimmer und katapultieren ihre Patienten reihenweise in Kaltentzüge! :frust: Da ist eben Selbsthilfe gefragt und die findest du hier im Forum! :)

Hast du denn auch Psychotherapie gemacht und fühlst dich für das finale Absetzen gewappnet? Das wäre eine wichtige Grundvorraussetzung! Hast du schon mal andere Psychopharmaka eingenommen? Paroxetin gilt ohnehin schon als extrem schwer abzusetzen, aber ein "vorbelastetes" ZNS kann den Entzug auch noch mal tückischer machen!...

Kannst du denn noch festmachen, bei welchem Absetzschritt sich die Entzugssymptome bemerkbar gemacht haben? Ich denke, du kannst ruhig zurück auf die 7mg gehen! Es ist ja nun mal nicht Sinn der Sache, unnötig zu leiden...

Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine + Fischöl sind schön und gut, aber gegen einen akuten Entzug können sie nicht ankämpfen...

Ich wünsch dir alles Gute und mit Geduld und Spucke wird das schon!
Dane
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin 5 mg schlimmer als 0 ?

Beitrag von Misterx » Sonntag, 07.02.16, 22:27

Ja bereit fürs absetzen bin ich. Psychotherapie hab ich erfolgreich gemacht und auch so hat sich vieles zum guten geändert bis auf die Tabletten würde ich mich als gesund bezeichnen ;-)

Ja hatte vor Ca 5 Jahren citalopram genommen das absetzen war auch der Horror besonders die ZAPS haben mir Zuschaffen gemacht...dafür bin ich wohl anfällig...
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin 5 mg schlimmer als 0 ?

Beitrag von Lisamarie » Montag, 08.02.16, 11:49

Hallo Mistex, das sind doch schon mal gute Voraussetzungen fürs Absetzen. Aber erstmal wäre wichtig das du dich wieder stabilisierst. Denn nur dann ist erfolgreiches Absetzen möglich, sonst kumulieren die Ansetzsymthome je tiefer du kommst. Und da du doch starke Entzugssymthome hast und viel zu schnell runter gegangen bist wäre es vielleicht doch gut etwas aufzudosieren .
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin 5 mg schlimmer als 0 ?

Beitrag von Misterx » Montag, 08.02.16, 13:55

Ja aufdosieren ist wohl die richtige Wahl. Habe mit meiner behandelnden Ärztin aus dem Krankenhaus Kontakt aufgenommen sie ist kompetent und weiß was sie tut im Gegensatz zu manch anderen Ärzten...

Sie empfiehlt mir auf 10mg hoch zu gehen und diese Dosis dann auch für 4 Wochen zu halten.
Das werde ich nun auch tun und hoffe das die zaps und die anderen Symptome dann auch schnell wieder verschwinden.
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin 5 mg schlimmer als 0 ?

Beitrag von Dane » Montag, 08.02.16, 15:14

Hallo misterx,

4 Wochen klingen gut, 6 Wochen wären besser! Das Aufdosieren ist nämlich auch wieder eine Umstellung für das ZNS...

Viele Grüße
Dane
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin 5 mg schlimmer als 0 ?

Beitrag von Misterx » Montag, 08.02.16, 15:24

Hat jemand Erfahrung mit dem erneuten aufdosieren ? Wann sollten die ZAPS vergehen ?
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin 5 mg schlimmer als 0 ?

Beitrag von Dane » Montag, 08.02.16, 15:37

Hallo misterx,
Misterx hat geschrieben:Hat jemand Erfahrung mit dem erneuten aufdosieren ? Wann sollten die ZAPS vergehen ?
Das ist individuell sehr unterschiedlich, das kann man pauschal nicht sagen. Die 4-6 Wochen sind aber schon ein recht realistischer Richtwert.

Grüße
Dane
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin 5 mg schlimmer als 0 ?

Beitrag von Misterx » Montag, 08.02.16, 17:44

Achherje dachte das gibt sich in ein paar Tagen wieder....Ohweh :-(
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin 5 mg schlimmer als 0 ?

Beitrag von Jamie » Montag, 08.02.16, 17:51

Hallo Misterx,

vor allem nicht gleich hoch auf die 10mg gehen, sondern sukzessive hochgehen wäre wichtig.
Das Aufdosieren ist Stress für´s Gehirn / ZNS.
Wenn du aufdosierst und es wirklich der Wirkstoffmangel war, der dir so zusetzt, dann sollten die Zaps recht schnell verschwinden.
Mach aber bitte trotzdem langsam.
Den meisten Menschen steht ihre Ungeduld im Weg, das ist leider einer der Haupterkenntnisse des ADFD.
Also lieber so... :schnecke: ... dann kommt auch der Erfolg :fly:

Grüße
Jamie
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin 5 mg schlimmer als 0 ?

Beitrag von Misterx » Freitag, 12.02.16, 20:35

ist echt krass bereits am 1. Tag waren die ZAPS deutlich weniger geworden und nun ist alles wieder in bester Ordnung :-)
Mit dem nächsten Absetzversuch werde ich mir Zeit lassen und dann ganz vorsichtig sein!
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin 5 mg schlimmer als 0 ?

Beitrag von Lisamarie » Samstag, 13.02.16, 11:08

Hallo Misterx, das ist ja klasse das es dir wieder ok geht. Jetzt würde ich mich auch erstmal mindestens 8 Wochen erholen und dann in kleinen Schritten und langsam abdosieren.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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2.Absetzversuch Paroxetin gescheitert ?

Beitrag von Misterx » Sonntag, 05.06.16, 12:16

Hallo,

im Februar hatte ich bereits einen gescheiterten Versuch hinter mir. Ich hatte zu schnell auf 5 mg gesenkt und musste dann wieder auf 10 mg erhöhen anschließend war wieder alles in Ordnung. Die Dosisanpassungen waren alle mit dem Arzt abgesprochen.

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Am Montag hat mich eine starke Migräne überfallen inkl Aura und übergeben. Die 5 mg könnte ich dann erst 6 Stunden später nehmen. Am Dienstag Abend dachte ich das es aufwärts geht. Nur seit Mittwoch liege ich mit folgenden Syptomen flach: Kopfschmerzen, Kopfdruck, Nackenschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Benommenheit und Kraftlosigkeit. Habe das Gefühl komplett neben mir zu stehen.

Nun stellen sich mir zwei Fagen:
- kann der ganze Schlamassel aus der verspäteten Einnahme am Montag resultieren ?
- macht sich nun vielleicht doch eine erneute zu schnelle Absetzung bemerkbar ?

Was meint Ihr ?

Danke und Gruß
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 05.06.16, 14:04

Hallo Msiterx,

Hab deine Threads mal zusammengelegt, bitte schreibt hier weiter, das ist dein persönlicher Thread, in dem sich alles um deinen Verlauf dreht. Danke!

Du hast ja ganz unterschiedlich reduziert, manchmal ein Milligramm schon am nächsten Tag wieder, dann mal eine Woche Pause dazwischen, zum Schluss dann längere Pausen. Das ging bis jetzt aber ok?

Im ADFD wird immer wieder beschrieben, dass Symptome auch zeitversetzt noch auftreten können, deshalb wird immer wieder geraten, eine Dosis auch mal länger zu halten, damit der Körper sich anpassen kann.

Egal ob dein aktueller Zustand von der verspäteten Einnahme oder von der schnellen Reduktion kommt, ich würde jetzt mal einen kleinen Stopp einlegen, mich gut um mich sorgen und Schauen, dass ob Symptome sich wieder nachregulieren. Mit diesem Symptomen (kann ja auch zusätzlich nich mit Migräne und dem Wetter zusammenhängen, die aufsteigende Hitze wird von vielen hier nicht gut vertragen) würde ich nicht weiter runtergehen.

Vielleicht findest du unter Gesundheit ein paar Tipps, die dir gut tun würden?
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Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Misterx » Sonntag, 05.06.16, 14:56

Hi,

Ja am Anfang bin ich viel zu schnell runter da konnte sich das ZNS nicht drauf einstellen.
Dann musste ich von 5 zurück auf 10.
Anschließend bin ich nach Stabilisierung alle 2 Wochen um 1 mg runter gegangen.

Das alles ging auch soweit problemlos bis zum letzten Montag. Seitdem liege ich komplett flach.
Ist halt schwierig inzuschätzen aber ich denke schon das vorallem sie Kopfschmerzen von der rduktion kommen.

Weiter runter gehen werde ich auf keine Fall bin eher am überlegen ob nochmal eine Stabilisierung bei 7 mg sinnvoll wäre.

Gruß
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 05.06.16, 18:50

Hallo Misterx, auch alle zwei Wochen war zu schnell, wie du weißt lauten unsere Empfehlungen alle vier bis sechs Wochen ein Reduktionsschritt von höchstens 5%. Kann sein das das jetzt wieder alles kumuliert und ich würde versuchen ob es schon ausreicht auf 6 mg hoch zu gehen. Und zu versuchen dich damit zu stabilisieren. Erst wenn dir das gelungen ist mindestens sechs Wochen auf der Dosis bleiben damit dein ZNS sich wieder beruhigen kann und dann wirklich langsamer runter.
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