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Problem beim Absetzen von Paroxetin

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Misterx » Dienstag, 24.01.17, 19:30

Hi Luce,

Danke. Dir auch herzlichen Glückwunsch.
Ja Stück für Stück ans Ziel. Die unteren Bereiche scheinen wirklich heikel zu sein. Werde wahrscheinlich dann nur noch 0,2 mg Schritte gehen.
Dir viel Erfolg weiterhin!

Viele Grüße
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Misterx
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Misterx » Dienstag, 24.01.17, 19:33

Hallo,

Hat jemand eine Möglichkeit gefunden nackenprobleme zu mindern ?
Nachdem die Verspannungen vorne weg sind hab ich sie nun wieder hinten. Hab das Gefühl da will jemand meinen Nacken durchbrechen so stark ist der Druck.zudem strahlt es auch noch aus...
Dehnen, wärme, Magnesium bringt leider keine Abhilfe...

Kennt jemand das Problem vom absetzen ?

Danke und Gruß
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 25.01.17, 8:38

Hallo MisterX,

bei speziellen Fragen zu einzelnen Symptome schau bitte auch immer in unseren Forumsbereich "Gesundheit" rein. Dort werden hilfreiche Maßnahmen zu einzelnen Symptomen gesammelt, zum Beispiel zu Verspannungen: viewtopic.php?f=57&t=11493
Kennt jemand das Problem vom absetzen ?
Über die Suchfunktion wirst Du viele Einträge finden, Du kannst da etwas stöbern und auch andere Betroffene in ihren Threads direkt zum Austausch anschreiben! Leider sind diese Probleme ganz typisch.

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Jamie
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 25.01.17, 14:55

Hallo Misterx :),

wenn die Verspannungen und Schmerzen unerträglich werden, kann mich nur einer retten: mein alter Masseur.
Ich weiß, das kostet Geld (ich lebe selbst sehr bescheiden und kann mir das nicht ohne Weiteres leisten), aber das ist mein Rettungsanker, wenn alle anderen Maßnahmen vorher versagt haben.
Ich kann dir nur empfehlen, dir einen zu suchen, der nach Möglichkeit a) ein Mann ist (die packen einfach fester zu) und b) ein älteres Semester ist; meiner Erfahrung nach haben die ein profundes Wissen und wissen genau, was geht und was nicht geht.

Ich hatte aufgrund meiner komplexen Vorgeschichte (mein Rücken und HWS war durch die OP am offenen Herzen in einem desaströsen Zustand) bereits viele Krankengymnasten/-innen, aber niemand hatte es besser drauf als der alte Herr (Masseur, leider kein Physiotherapeut - das hätte die Abrechnung erleichtert).
Ist aber nur meine persönliche Erfahrung.

Grüße
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Misterx
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Misterx » Donnerstag, 26.01.17, 9:41

Hallo,

Habe mir direkt morgen einen Termin bei der thailändischen Massage gemacht. Das tut immer gut und die haben auch richtig gut Kraft. Einen alten Masseur konnte ich noch nicht auftreiben.

So langsam bin ich verzweifelt die Symptome sind unerträglich:
- verspannter, schmerzender Nacken
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- abwesenheitsgefuhl
- Benommenheit
- Brain-zaps
- gestern auf einmal totales frieren

Und das alles obwohl die letzte Senkung 4 Wochen zurück liegt.
Event.versuche ich nochmal das neurodoron...

Alternativ überlege ich einen Rückgang auf 5 mg so ist das Leben zur Zeit nicht lebenswert dann lieber mehr von den Tropfen....
wenigstens ist die Unruhe weg aber der Rest ist nicht besser. Oder ich muss mal ne Woche AU sein aber das hilft ja auch nicht wirklich....

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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 26.01.17, 10:26

Hallo Misterx :) ,
Misterx hat geschrieben:So langsam bin ich verzweifelt die Symptome sind unerträglich:
Alles, was du aufzählst, sind die typischen Absetzsymptome :cry: - es kann auch sein,
daß die manchmal länger anhalten, als die 4 Wochen - leider!
Misterx hat geschrieben:wenigstens ist die Unruhe weg aber der Rest ist nicht besser.
Das ist auch schon mal ein gutes Zeichen - man wird ja bescheiden!
Misterx hat geschrieben: Oder ich muss mal ne Woche AU sein aber das hilft ja auch nicht wirklich....
Da müßtest du selbst drauf schauen - manche Mitglieder brauchen eher Ablenkung, für andere
wiederum ist es hilfreich, mal ohne den Druck des Funktionierenmüssens zur Ruhe zu kommen.
Vllt wäre es doch eine Option!
Misterx hat geschrieben:Event.versuche ich nochmal das neurodoron...
Das kann auch hilfreich sein, hier gibts eine Studie dazu:
Wirksamkeit von Neurodoron- Studie
Quelle: http://www.krankenpflege-journal.com

Weißt du was mir gut hilft, gegen die Nacken- bzw Rückenverspannungen - eine Yantra-Matte -
muß man aber regelmäßig machen, habe ich festgestellt - wenn ich dann wieder schlampere, weil es
dem Rücken besser geht, dauert es wieder etwas länger, bis die Wirkung eintritt.
Hier gibts auch einen Thread dazu:
Yantramatte

Ich weiß nicht, ob du den folgenden Thread zu Rücken-Nackenschmerzen schon durchforstet hast?
Muskelverspannungen, Rückenschmerzen
Misterx hat geschrieben:Alternativ überlege ich einen Rückgang auf 5 mg
Ein paar Tage würde ich mir noch geben u. dann ggf. auch nicht gleich auf 5 mg zurück, sondern eher auf 4,5 mg!

Nicht den Mut verlieren, du hast schon viel geschafft!!!

Liebe Grüße von Anna
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Misterx » Donnerstag, 26.01.17, 16:52

Hallo Anna,

vielen Dank für Deine Antwort.

Ja stimmt das ist alles typisch. Mich erschreckt es nur das es wegen 0,5 mg so lange anhält und so stark ist.
Vor allem muss man ja da noch zig mal durch....

Neurodorn hab ich nun nochmal genommen. Hab das Gefühl das es nach Einnahme schlimmer ist.
Aber vielleicht ist dies ja auch nur die Erstverschlimmerung. Ich werde es weiter versuchen.

Ja den Thread habe ich durchforstet. Die Yantramatte sollte noch heute geliefert werden.
Ich bin gespannt :-)

Viele Grüße
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 26.01.17, 18:19

Hallo Misterx :) ,
Misterx hat geschrieben:Ja stimmt das ist alles typisch. Mich erschreckt es nur das es wegen 0,5 mg so lange anhält und so stark ist.
Ja, gerade im unteren Dosisbereich kann es da manchmal etwas "haarig" werden - vllt könntest du
auch bei der nächsten Reduktion nur 0,25 mg absetzen?!

Gut, es würde zwar dann wieder länger dauern, aber besser man bleibt einigermaßen
alltagskompatibel.
Wäre vllt einen Versuch wert!
Misterx hat geschrieben:Ja den Thread habe ich durchforstet. Die Yantramatte sollte noch heute geliefert werden.
Ich hoffe, daß sie für dich auch hilfreich ist - mir hilft sie wirklich sehr gut!
Ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, weil pieksig :o ! Aber bei mir stellt sich nach ca. einer halben
Stunde ein richtiges Wärmegefühl ein.

Wünsche dir gutes Gelingen bei deiner Betätigung als Fakir!! :wink:

Liebe Grüße von Anna
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Luce » Dienstag, 31.01.17, 22:04

Ja stimmt das ist alles typisch. Mich erschreckt es nur das es wegen 0,5 mg so lange anhält und so stark ist.
oh ja, leider :cry:
Ich spüre es schon, wenn ich meine Dosis 2 Stunden später nehme als sonst :frust:

Alles Gute und schön :schnecke:
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Mein Absetzverlauf davor war innerhalb der 5 % - 10% Regel und hat großartig geklappt. Auch wenn :schnecke: Anders hätte das Vollzeitarbeiten inkl Überstunden und Doktorratstudium fertig machen nicht funktioniert.
Meine Medis, meiner Meinung nach fehldiagnostiziert. Saroten (Amitriptylin - max Dosis 40mg ) und Paroxetin (max Dosis 10 - 5 mg)

Absetzen Paroxetin

Ausgansdosis: ich schätze zwischen 4.5 - 5-5 mg Paroxat (keine Waage vorhanden vor Weihnachten 2016)

Meine üblichen Neben und Absetzsymptome:
Unruhe, wütend, Aggression, weinerlich, erhöhter Puls, Verdauungsstörungen

ab 23.12.16 4.1mg zum Stabilisieren

7.2.17 3.9 mg
6.4.17 3.7 mg
25.4.17 3.6 mg
ZURÜCK da ab 4.5. Nebenwirkungen/Absetzerscheinungen (zuviel Stress und Unruhe im allgemeinen System - der Doktor muss fertig werden)
6.5. ca 3.7 - 3.6 mg
24.5 3.5 mg
(7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg)
8.7. 3.3 mg
6.8. 3.1 mg
9.9. 2.8 mg - 2.7 mg
9.10 2.4 - 2.3 mg

11.11.2017 positiver Schwangerschaftstest

14.11 2 mg
26.11 1.8 mg (2x die Woche 5 Globuli Paroxetin C30)
9.12. 1.5 mg
21.12. 1.2 mg
3.1.18 0.9 mg
(Einschub Ami 20 --> 15)
13.1 0.6 mg
25.1 0.3 mg
7.2 0 mg

Absetzen Amitryptilin (Saroten)
7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg
Kurzschlussreaktion wegen positiven SS Test Reduktion von Amitriptylin (saroten)
11.11. 35 mg --> 25 mg
1.12 20 mg
5.1 15 mg (Wasserlösemethode, ab nun alle 2-3 Tage homöophatische Ami)
x.2 12.5 mg
17.3 10 mg

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>Miriam<
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von >Miriam< » Sonntag, 02.04.17, 22:15

Hallo Misterx,
wie läuft es denn mit dem Absetzen? Ich hoffe, die Absetzsymptome halten sich sehr in Grenzen....
Grüße
Miriam
Depression, generalisierte Angststörung, bipolare Störung
Medikation: 2001 - 2003 Lithium und Trimipramin; Insidon war auch mal dabei
Paroxateinnahme seit 2001
Paroxat 2001 bis 2003 60 mg
2003 bis 2007 40 mg, keine Absetzsymptome
2007 bis 2011 20 mg, keine Absetzsymptome!
November 2011 bis Januar 2012 18 mg
Januar 2012 bis Februar 2012 17 mg
Februar bis April 2012 15 mg
April bis September 2012 13,5 mg
September 2012 bis Januar 2013 11,7 mg
Januar bis Februar 2013 10,8 mg
Februar bis März 10 mg Bis hierhin wenig Absetzsymptome
Im April intensiver Rückschlag mit allen Formen der Entzugserscheinungen. Daher Erhöhung im April für 2 Tage auf 15mg (zu viel erhöht, schlimme Nebenwirkungen) und dann wieder für 4 Tage auf 12,5 mg
16.04.13 13,4 mg
Seit 17.04.13 wieder 12,5 mg
02.05.13: Nach kurzer Verbesserung wieder Rückschlag (Welle)
Seit 02.05.13 11,7 mg Warten auf Stabilisierung
Seit 10.05.13 10,8 mg
10.06.13 - 10.07. Ein Auf und Ab...
Seit 10.07.13 wieder viel besser, 19.09.13: immernoch bei 10,8 mg.
21.11.13: 10 mg. Paar Tage schlimme Absetzsymptome - auch bei nur 0,8 mg! Hurra, ich bin auf 10 mg!!!
19. - 21.07.14: Umstieg auf Suspension 10 mg. Nicht vertragen.
Ab 22.07.14 wieder Tablette 10 mg. Mir gings ein paar Wochen schlecht nach dem gescheiterten Umstellungsversuch, dann bis Jan. 2015 zwei üble Wellen. Im Allgemeinen aber schon stabil mit den 10 mg.
Mai 2015: Hänge immernoch bei den 10 mg! :(
Weiss noch nicht, wie ich weiter absetzen soll, da die Tabletten nicht mehr teilbar sind und ich die Suspension nicht vertrage :(
Februar 2016: Immernoch 10 mg. Ich hänge da irgendwie fest
Januar 2018: Immernoch 10 mg.

Luce
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Luce » Sonntag, 16.04.17, 21:43

Hi MisterX

wie läuft es`bei dir? Mir ist noch gekommen, dass gerade der Schritt von 5 auf 4.xy sehr oft der Kritischste ist. Ich habe bei diesem Schritt sogar die 0.2 mg minus gespürt, auch noch nach 5 Wochen!!

Alles gute, ich hoffe du konntest dich mittlerweile stabilisieren
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11.11.2017 positiver Schwangerschaftstest

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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Misterx » Dienstag, 25.04.17, 19:44

Hallo zusammen,

Ich bin auch noch dabei und am kämpfen...bis zur letzten Senkung lief es echt super nun wiede nicht so dolle. Obwohl ich die letzte Senkung gering gewählt habe und der Abstand sehr groß war...tja und es waren nur 0,2 mg.....

Nun beschäftige ich mich mit totaler Angespanntheit, frieren (und das tue ich eigentlich nie), schlechter schlaf und Gereiztheit...

Klingt blöd aber das frieren nervt mich am meisten. Zudem hab ich das Gefühl von zaps aber nicht im Kopf sondern rücken, Nacken arme und teilweise Beine. Fühlt sich an als läuft da stellenweise Strom durch. Kennt das jemand ?

Wenn ich in 0,2 mg schritten senke sind das noch 19 Senkungen das ist eigentlich schon Folter....

Viele Grüße
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Shonah » Mittwoch, 26.04.17, 6:45

Hallo Misterx (klingt geheimnisvoll :D ),

Ich setze zwar Venlafaxin ab, aber das mit dem Frieren kenne ich nur zu gut.

Manchmal kann ich mich nur in der Badewanne richtig aufwärmen und mich nervt es auch unendlich.

Du hast es bald geschafft und den Rest bekommst du auch noch hin.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft. :fly:


LG Shonah
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12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
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11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
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Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Mohrmann » Mittwoch, 26.04.17, 10:29

Hallo Misterx, :)

als ich 2015/2016 mit dem Paroxetin für meine Verhältnisse ziemlich weit unten war habe ich auch oft gefroren. Mir war innerlich kalt. Außerdem war ich sehr, sehr erschöpft. Manchmal habe ich kaum geschlafen und war sehr gereizt, ob mit oder ohne Schlaf.

Ich kenne das und wünsche dir ganz viel Durchhaltevermögen! :group:

Liebe Grüße, Mohrmann
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 26.04.17, 14:51

Hallo Misterx :) ,
schön wieder von dir zu hören (lesen) , auch wenn es jetzt mal etwas hakt!
Misterx hat geschrieben: Obwohl ich die letzte Senkung gering gewählt habe und der Abstand sehr groß war...tja und es waren nur 0,2 mg.....
Es liegt wahrscheinlich daran, daß du jetzt schon so schön weit unten bist mit der Dosis.
Im Allgemeinen gestaltet sich das Absetzen da immer etwas schwieriger.
Misterx hat geschrieben:Klingt blöd aber das frieren nervt mich am meisten. Zudem hab ich das Gefühl von zaps aber nicht im Kopf sondern rücken, Nacken arme und teilweise Beine. Fühlt sich an als läuft da stellenweise Strom durch. Kennt das jemand ?
Das Frieren kenne ich auch - das habe ich jetzt, wo ich mit der Dosis weiter runterkomme, gegen das vorherige ständige Schwitzen eingetauscht :o -
das war schon nicht schön, aber das Frieren steht dem auch in nichts nach - nervt genauso.

Dieses Stromfließgefühl habe ich auch bei fast allen Reduktionen - bei mir sind da auch meistens die Oberschenkel und der Rücken betroffen -
hatte es allerdings auch schon in den Armen, im Kopf hin und wieder! :cry:
Misterx hat geschrieben:Wenn ich in 0,2 mg schritten senke sind das noch 19 Senkungen das ist eigentlich schon Folter....
Ja, das ist es wohl - aber gehe wirklich lieber weiter so acht- und langsam vor, letztendlich ist es doch schonender!

Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft u. Mut,
liebe Grüße von Anna
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Misterx » Mittwoch, 26.04.17, 20:47

Danke euch für eure Erfahrungen und Anteilnahme. Schon erstaunlich wie sich die Erfahrungen alle ähneln.... aber deshalb auch ein wenig beruhigend....

Eine Freundin hat vom 7 auf 0 abgesetzt ohne groß Symptome.... bissel Magen und das war's ... die positiven Geschichten gibt es also auch.

Normalerweise muesste bei Psychopharmaka eine viel bessere Aufklärung erfolgen. Im Moment bin ich so gereizt das ich die Firmen am liebsten verklagen wuerde ;-)

Wünsche allen gutes durchhalten !!!

Gruß
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 27.04.17, 15:34

Hallo MisterX,

klar, es gibt Menschen, die wenige bis keine Symptome haben, auch nach längerer Einnahmedauer (cih gehöre überwiegend auch dazu). Ich habe aber das Gefühl, bei einer Ersteinnahme klappt das eher besser, kann sich aber bei späteren Absetzversuch auch ändern, leider.
Normalerweise muesste bei Psychopharmaka eine viel bessere Aufklärung erfolgen.
Genau, und es wäre insgesamt wichtig, dass diese Substanzen würden realisitischer betrachtet werden. Oftmals werden sie als Medikamente dargestellt, die zielgerichtet Ursachen bekämpfen (chemisches Gleichgewicht wieder herstellen), dabei nebenwirkungsarm sind und allgemein effektiv in der Langzeiteinnahme. :cry:

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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Misterx » Mittwoch, 17.05.17, 21:08

Hallo :-),

So eine Entwöhnung bzw Entzug ist wie eine Überraschungskiste.
Nun hab ich mit Kopfschmerzen, Kopfkribbeln,totale geräuschempfindlichkeit, Lichtempfindlichkeit, Ohrenschmerzen und auch husten zu kämpfen für den es keine Erklärung gibt.
Zudem kommt noch ein emotionales empfinden an der 0 Grenze....

Denke das der ständige Wetterwechsel den Körper noch zusätzlich belastet...

Hoffe das es bald wieder aufwärts geht. Euch auch Gutes durchhalten !

Viele Grüße
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 17.05.17, 23:37

Hallo misterx,

ja, das ist echt ne Überraschungskiste! (Wäre schön, da wären auch mal coole Überraschungen drin :o ).

Ich sage immer, wer so richtig im Entzug drin ist, dessen Körper macht im Laufe der Monate / Jahre jedes nur potentiell mögliche Symptom einmal durch; als ob da ein Computerprogramm läuft, das jede Funktion hintereinander ins Trudeln bringt, abschaltet und neu startet.
Begonnen von der brüchigen Haarspitze bis hin zum eingewachsenen Zehennagel... :o
Ein "Reset" der ganz besonderen Art.... :party:

Lass dich nicht verunsichern und beirren, deine Symptome sind absolut typisch für´s Absetzen.

Alles Gute
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Misterx » Sonntag, 21.05.17, 20:01

Ja danke Dir. Beirren lasse ich mich nicht aber extrem schwankend wird leider die Gemütslage.
Vorallem der unerklärliche Husten nervt. Der Arzt hat Antibiotikum aufgeschrieben aber das habe ich erstmal nicht genommen. Habe ständig das Gefühl schlecht Luft zubekommen. Dann gibt es jedoch auch Stunden wo alles normal ist. Insofern schiebe ich es auf Allergie oder doch die Medikamente. Eigentlich koennen die ja alles verursachen. Das blöde ist nur durch die körperlichen Symptome leidet die Psyche und dann ist das ein ganz toller Kreislauf....

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