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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
everendingstory
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von everendingstory » Donnerstag, 03.03.16, 12:04

Danke Petra und murmelina,

alles klar, lenke mich mit der Arbeit ab. Erstelle heute Abend die Signatur, hab das nämlich nicht gefunden wo man das hinterlegt. Aber jetzt weiß ich ja, Dankeschön.

LG everendingstory
Diagnosen: mittelgradige depressive Episode F32.1, generalisierte Angststörung F41.1, Panikstörung F41.0, Erschöpfungsdepression, burn-out-Syndrom, Panikattacken und Suizidaliät

Seit Mitte 2005 regelmäßig Verhaltenstherapie beim Pyschologen, anfänglich engmaschig, jetzt 4 x im Jahr für eine Stunde Gespräch .

Seit 2005 in regelmäßiger Behandlung beim Neurologen, anfänglich engmaschig, jetzt 4 x im Jahr für 5 Minuten um das neue Rezept abzuholen.

Medikamente:
10/2014 - 25.1.2005 Paroxetin vom Neurologen
25.1.2005 - 02.05.2005 Maprotilin/Ludiomil und Olanzapin/Zyprexa in der Psychiatrie bekommen
03.05.2005 - Mitte 2008 Mirtazapin/Remergil, Quetiapin/Seoquel, Perazin, Trimipramin, Pregabalin/Lyrica, Haloperidol in 3 Tageskliniken und ambulante Behandlungen
ab Mitte 2008 - Venlafaxin 150mg
ab Mitte 2009 - Venlafaxin auf 75 mg reduziert

Dazwischen parallel alles Mögliche probiert beim Heilpraktiker, Klopftherapie, Kinesiologie, Lachtherapie, mit Globolies, Schüssler Salzen, Bachblüten und vieles mehr, jeder privat bezahlte Therapeut verabreichte mir sein eigenes Mittel - jedoch ohne merkliche Verbesserung deshalb alles wieder problemlos abgesetzt. Diese Behandler wiesen zwar auf die Problematik mit Psychopharmaka hin und versprachen mir wenn ich das eigene Mittel nehme kann ich Venlafaxin problemlos weglassen, aber das hat auch nicht funktioniert.

Frühling 2014 erster fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, nach zwei Tagen wieder eindosiert auf 75mg

Frühling 2015 zweiter fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, schnell ausgeschliechen und nach einer Woche wieder eindosiert

Venlafaxin 75 mg täglich weitergenommen bis Sommer 2015, langsamer ausgeschliechen bis Januar 2016 sporadisch ohne genauen Zeitplan halbe Plättchen aus der Heuman-Kapsel entfernt bis 14.1.2016

ab 14.1.2016 = 0 mg
danach heftige Absetzsymptome, Versuch aber trotzdem es auszahlten dann ADFD im Internet gefunden und Kontakt aufgenommen, Ratschlag befolgt
ab 29.2.16 = 6 mg wieder eindosiert, unterstützend mit Omega-3-Pillen und Magnesium-Pillen, Abends Abtei Baldrian Kapseln zum schlafen.
ab 07.03.16 erhöht auf 12,5 mg (1 Plättchen von Heumann)
ab 11.04.16 erhöht auf 15 mg
ab 19.05.16 reduziert auf 12,5 mg
ab 06.06.16 reduziert auf 11,25 mg (36 Kügelchen von Neumann - Umstellung von Plättchen Heumann auf Kügelchen Neurax)
ab 13.07.16 reduziert auf 10,13 g (33 Kügelchen)
ab 14.08.16 reduziert auf 9,12 g (30 Kügelchen)
ab 14.09.16 reduziert auf 8,21 g (27 Kügelchen)
ab 14.10.16 reduziert auf 7,39 g (24 Kügelchen)
ab 14.11.16 reduziert auf 6,65 g (21 Kügelchen)
ab 20.12.16 reduziert auf 5,55 g (18 Kügelchen)
ab 21.01.17 reduziert auf 4,63 g (15 Kügelchen)
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von everendingstory » Donnerstag, 03.03.16, 18:02

Hallo,
so habe nun die Signatur nach besten Wissen gemacht, hoffe es hat geklappt.
LG everendingstory
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padma
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ab Mitte 2008 - Venlafaxin 150mg
ab Mitte 2009 - Venlafaxin auf 75 mg reduziert

Dazwischen parallel alles Mögliche probiert beim Heilpraktiker, Klopftherapie, Kinesiologie, Lachtherapie, mit Globolies, Schüssler Salzen, Bachblüten und vieles mehr, jeder privat bezahlte Therapeut verabreichte mir sein eigenes Mittel - jedoch ohne merkliche Verbesserung deshalb alles wieder problemlos abgesetzt. Diese Behandler wiesen zwar auf die Problematik mit Psychopharmaka hin und versprachen mir wenn ich das eigene Mittel nehme kann ich Venlafaxin problemlos weglassen, aber das hat auch nicht funktioniert.

Frühling 2014 erster fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, nach zwei Tagen wieder eindosiert auf 75mg

Frühling 2015 zweiter fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, schnell ausgeschliechen und nach einer Woche wieder eindosiert

Venlafaxin 75 mg täglich weitergenommen bis Sommer 2015, langsamer ausgeschliechen bis Januar 2016 sporadisch ohne genauen Zeitplan halbe Plättchen aus der Heuman-Kapsel entfernt bis 14.1.2016

ab 14.1.2016 = 0 mg
danach heftige Absetzsymptome, Versuch aber trotzdem es auszahlten dann ADFD im Internet gefunden und Kontakt aufgenommen, Ratschlag befolgt
ab 29.2.16 = 6 mg wieder eindosiert, unterstützend mit Omega-3-Pillen und Magnesium-Pillen, Abends Abtei Baldrian Kapseln zum schlafen.
ab 07.03.16 erhöht auf 12,5 mg (1 Plättchen von Heumann)
ab 11.04.16 erhöht auf 15 mg
ab 19.05.16 reduziert auf 12,5 mg
ab 06.06.16 reduziert auf 11,25 mg (36 Kügelchen von Neumann - Umstellung von Plättchen Heumann auf Kügelchen Neurax)
ab 13.07.16 reduziert auf 10,13 g (33 Kügelchen)
ab 14.08.16 reduziert auf 9,12 g (30 Kügelchen)
ab 14.09.16 reduziert auf 8,21 g (27 Kügelchen)
ab 14.10.16 reduziert auf 7,39 g (24 Kügelchen)
ab 14.11.16 reduziert auf 6,65 g (21 Kügelchen)
ab 20.12.16 reduziert auf 5,55 g (18 Kügelchen)
ab 21.01.17 reduziert auf 4,63 g (15 Kügelchen)
ab 21.02.17 reduziert auf 3,70 g (12 Kügelchen)
ab 21.03.17 reduziert auf 11 Kügelchen
ab 02.05.17 reduziert auf 10 Kügelchen
ab 01.06.17 reduziert auf 9 Kügelchen
ab 01.07.17 reduziert auf 8 Kügelchen
ab 01.08.17 reduziert auf 7 Kügelchen
ab 01.09.17 reduziert auf 6 Kügelchen
ab 01.10.17 reduziert auf 5 Kügelchen
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von Lisamarie » Donnerstag, 03.03.16, 18:13

Hallo , danke für die Signatur ist schön übersichtlich.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
.

everendingstory
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von everendingstory » Montag, 07.03.16, 8:41

Liebes ADFD-Team und Leidesgenossen,

ich bin grad etwas verzweifelt da es mir nicht so gut geht mit der seit einer Woche wiedereingenommenen 6 mg Venlafaxin. Ich spüre noch kauf Wirkung und Besserung, bin total erschöpft und muss mir ist gerade einfach alles Zuviel. Die Arbeit macht mit zwar Spass aber ich muss mich richtig dazu zwingen, habe deshalb eine innere Unruhe und konnte diese Nacht wieder nicht schlafen vor lauter Gedankenkarussell wie ich alles auch meistern soll. Brauche deshalb einen Rat ob ich mit Venlafaxin höher gehen soll wenn ja wie weit oder doch weiter aushalten bis die bisherigen 6 mg greifen und es sich doch noch stabilisiert.

Was meint Ihr?

Machst gut.
LG everendingstory
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Seit 2005 in regelmäßiger Behandlung beim Neurologen, anfänglich engmaschig, jetzt 4 x im Jahr für 5 Minuten um das neue Rezept abzuholen.

Medikamente:
10/2014 - 25.1.2005 Paroxetin vom Neurologen
25.1.2005 - 02.05.2005 Maprotilin/Ludiomil und Olanzapin/Zyprexa in der Psychiatrie bekommen
03.05.2005 - Mitte 2008 Mirtazapin/Remergil, Quetiapin/Seoquel, Perazin, Trimipramin, Pregabalin/Lyrica, Haloperidol in 3 Tageskliniken und ambulante Behandlungen
ab Mitte 2008 - Venlafaxin 150mg
ab Mitte 2009 - Venlafaxin auf 75 mg reduziert

Dazwischen parallel alles Mögliche probiert beim Heilpraktiker, Klopftherapie, Kinesiologie, Lachtherapie, mit Globolies, Schüssler Salzen, Bachblüten und vieles mehr, jeder privat bezahlte Therapeut verabreichte mir sein eigenes Mittel - jedoch ohne merkliche Verbesserung deshalb alles wieder problemlos abgesetzt. Diese Behandler wiesen zwar auf die Problematik mit Psychopharmaka hin und versprachen mir wenn ich das eigene Mittel nehme kann ich Venlafaxin problemlos weglassen, aber das hat auch nicht funktioniert.

Frühling 2014 erster fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, nach zwei Tagen wieder eindosiert auf 75mg

Frühling 2015 zweiter fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, schnell ausgeschliechen und nach einer Woche wieder eindosiert

Venlafaxin 75 mg täglich weitergenommen bis Sommer 2015, langsamer ausgeschliechen bis Januar 2016 sporadisch ohne genauen Zeitplan halbe Plättchen aus der Heuman-Kapsel entfernt bis 14.1.2016

ab 14.1.2016 = 0 mg
danach heftige Absetzsymptome, Versuch aber trotzdem es auszahlten dann ADFD im Internet gefunden und Kontakt aufgenommen, Ratschlag befolgt
ab 29.2.16 = 6 mg wieder eindosiert, unterstützend mit Omega-3-Pillen und Magnesium-Pillen, Abends Abtei Baldrian Kapseln zum schlafen.
ab 07.03.16 erhöht auf 12,5 mg (1 Plättchen von Heumann)
ab 11.04.16 erhöht auf 15 mg
ab 19.05.16 reduziert auf 12,5 mg
ab 06.06.16 reduziert auf 11,25 mg (36 Kügelchen von Neumann - Umstellung von Plättchen Heumann auf Kügelchen Neurax)
ab 13.07.16 reduziert auf 10,13 g (33 Kügelchen)
ab 14.08.16 reduziert auf 9,12 g (30 Kügelchen)
ab 14.09.16 reduziert auf 8,21 g (27 Kügelchen)
ab 14.10.16 reduziert auf 7,39 g (24 Kügelchen)
ab 14.11.16 reduziert auf 6,65 g (21 Kügelchen)
ab 20.12.16 reduziert auf 5,55 g (18 Kügelchen)
ab 21.01.17 reduziert auf 4,63 g (15 Kügelchen)
ab 21.02.17 reduziert auf 3,70 g (12 Kügelchen)
ab 21.03.17 reduziert auf 11 Kügelchen
ab 02.05.17 reduziert auf 10 Kügelchen
ab 01.06.17 reduziert auf 9 Kügelchen
ab 01.07.17 reduziert auf 8 Kügelchen
ab 01.08.17 reduziert auf 7 Kügelchen
ab 01.09.17 reduziert auf 6 Kügelchen
ab 01.10.17 reduziert auf 5 Kügelchen
ab 01.11.17 reduziert auf 4 Kügelchen
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von LinLina » Montag, 07.03.16, 9:52

Hallo Ever :-)

für deine Entscheidung wäre es wichtig zu wissen, ob die Wiedereinnahme zu einer verschlechterung geführt hat? Hast du neue/schlimmere Symptome die du dem Venlafaxin zuschreiben kannst?

Falls das nicht der Fall ist, und du dich einfach weiterhin aufgrund des Absetzens schlecht fühlst, würde ich es mit einer höheren Dosis versuchen, vielleicht 12 mg?

Was war denn deine letzte eingenommene Dosis vor dem kompletten Absetzen?

lg Lina
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 komplett abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 27.12.2017: 0.25 mg Mirtazapin

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: / Mein Thread
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von everendingstory » Montag, 07.03.16, 10:18

Liebe Lina,

nein die Widereinnahme führte nicht zur Verschlechterung, aber auch seit 1 Woche nicht zur Verbesserung.

Die letzte Dosis vor dem kompletten absetzen war die 12,5mg.

Danke für die Hilfe.
LG everendingstory
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ab Mitte 2008 - Venlafaxin 150mg
ab Mitte 2009 - Venlafaxin auf 75 mg reduziert

Dazwischen parallel alles Mögliche probiert beim Heilpraktiker, Klopftherapie, Kinesiologie, Lachtherapie, mit Globolies, Schüssler Salzen, Bachblüten und vieles mehr, jeder privat bezahlte Therapeut verabreichte mir sein eigenes Mittel - jedoch ohne merkliche Verbesserung deshalb alles wieder problemlos abgesetzt. Diese Behandler wiesen zwar auf die Problematik mit Psychopharmaka hin und versprachen mir wenn ich das eigene Mittel nehme kann ich Venlafaxin problemlos weglassen, aber das hat auch nicht funktioniert.

Frühling 2014 erster fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, nach zwei Tagen wieder eindosiert auf 75mg

Frühling 2015 zweiter fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, schnell ausgeschliechen und nach einer Woche wieder eindosiert

Venlafaxin 75 mg täglich weitergenommen bis Sommer 2015, langsamer ausgeschliechen bis Januar 2016 sporadisch ohne genauen Zeitplan halbe Plättchen aus der Heuman-Kapsel entfernt bis 14.1.2016

ab 14.1.2016 = 0 mg
danach heftige Absetzsymptome, Versuch aber trotzdem es auszahlten dann ADFD im Internet gefunden und Kontakt aufgenommen, Ratschlag befolgt
ab 29.2.16 = 6 mg wieder eindosiert, unterstützend mit Omega-3-Pillen und Magnesium-Pillen, Abends Abtei Baldrian Kapseln zum schlafen.
ab 07.03.16 erhöht auf 12,5 mg (1 Plättchen von Heumann)
ab 11.04.16 erhöht auf 15 mg
ab 19.05.16 reduziert auf 12,5 mg
ab 06.06.16 reduziert auf 11,25 mg (36 Kügelchen von Neumann - Umstellung von Plättchen Heumann auf Kügelchen Neurax)
ab 13.07.16 reduziert auf 10,13 g (33 Kügelchen)
ab 14.08.16 reduziert auf 9,12 g (30 Kügelchen)
ab 14.09.16 reduziert auf 8,21 g (27 Kügelchen)
ab 14.10.16 reduziert auf 7,39 g (24 Kügelchen)
ab 14.11.16 reduziert auf 6,65 g (21 Kügelchen)
ab 20.12.16 reduziert auf 5,55 g (18 Kügelchen)
ab 21.01.17 reduziert auf 4,63 g (15 Kügelchen)
ab 21.02.17 reduziert auf 3,70 g (12 Kügelchen)
ab 21.03.17 reduziert auf 11 Kügelchen
ab 02.05.17 reduziert auf 10 Kügelchen
ab 01.06.17 reduziert auf 9 Kügelchen
ab 01.07.17 reduziert auf 8 Kügelchen
ab 01.08.17 reduziert auf 7 Kügelchen
ab 01.09.17 reduziert auf 6 Kügelchen
ab 01.10.17 reduziert auf 5 Kügelchen
ab 01.11.17 reduziert auf 4 Kügelchen
ab 01.12.17 reduziert auf 3 Kügelchen
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von LinLina » Montag, 07.03.16, 10:32

Hallo :-)

dann würd ichs mit den 12,5 mg probieren.

Schau mal was passiert wenn du diese Dosis 1-2 Wochen nimmst, ob sich was verbessert. Ggf kannst du dann nochmal eine leichte Erhöhung versuchen.

lg Lina

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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von everendingstory » Montag, 07.03.16, 10:36

Hallo,

OK das werde ich dann heute so machen.

Dankeschön Lina.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor everendingstory für den Beitrag:
LinLina
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ab Mitte 2008 - Venlafaxin 150mg
ab Mitte 2009 - Venlafaxin auf 75 mg reduziert

Dazwischen parallel alles Mögliche probiert beim Heilpraktiker, Klopftherapie, Kinesiologie, Lachtherapie, mit Globolies, Schüssler Salzen, Bachblüten und vieles mehr, jeder privat bezahlte Therapeut verabreichte mir sein eigenes Mittel - jedoch ohne merkliche Verbesserung deshalb alles wieder problemlos abgesetzt. Diese Behandler wiesen zwar auf die Problematik mit Psychopharmaka hin und versprachen mir wenn ich das eigene Mittel nehme kann ich Venlafaxin problemlos weglassen, aber das hat auch nicht funktioniert.

Frühling 2014 erster fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, nach zwei Tagen wieder eindosiert auf 75mg

Frühling 2015 zweiter fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, schnell ausgeschliechen und nach einer Woche wieder eindosiert

Venlafaxin 75 mg täglich weitergenommen bis Sommer 2015, langsamer ausgeschliechen bis Januar 2016 sporadisch ohne genauen Zeitplan halbe Plättchen aus der Heuman-Kapsel entfernt bis 14.1.2016

ab 14.1.2016 = 0 mg
danach heftige Absetzsymptome, Versuch aber trotzdem es auszahlten dann ADFD im Internet gefunden und Kontakt aufgenommen, Ratschlag befolgt
ab 29.2.16 = 6 mg wieder eindosiert, unterstützend mit Omega-3-Pillen und Magnesium-Pillen, Abends Abtei Baldrian Kapseln zum schlafen.
ab 07.03.16 erhöht auf 12,5 mg (1 Plättchen von Heumann)
ab 11.04.16 erhöht auf 15 mg
ab 19.05.16 reduziert auf 12,5 mg
ab 06.06.16 reduziert auf 11,25 mg (36 Kügelchen von Neumann - Umstellung von Plättchen Heumann auf Kügelchen Neurax)
ab 13.07.16 reduziert auf 10,13 g (33 Kügelchen)
ab 14.08.16 reduziert auf 9,12 g (30 Kügelchen)
ab 14.09.16 reduziert auf 8,21 g (27 Kügelchen)
ab 14.10.16 reduziert auf 7,39 g (24 Kügelchen)
ab 14.11.16 reduziert auf 6,65 g (21 Kügelchen)
ab 20.12.16 reduziert auf 5,55 g (18 Kügelchen)
ab 21.01.17 reduziert auf 4,63 g (15 Kügelchen)
ab 21.02.17 reduziert auf 3,70 g (12 Kügelchen)
ab 21.03.17 reduziert auf 11 Kügelchen
ab 02.05.17 reduziert auf 10 Kügelchen
ab 01.06.17 reduziert auf 9 Kügelchen
ab 01.07.17 reduziert auf 8 Kügelchen
ab 01.08.17 reduziert auf 7 Kügelchen
ab 01.09.17 reduziert auf 6 Kügelchen
ab 01.10.17 reduziert auf 5 Kügelchen
ab 01.11.17 reduziert auf 4 Kügelchen
ab 01.12.17 reduziert auf 3 Kügelchen
ab 01.01.18 reduziert auf 2 Kügelchen

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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von everendingstory » Samstag, 02.04.16, 12:08

Hallo Ihr Lieben,

ich habe nun seit gut 3 Wochen auf 12,5 mg wieder eindosiert, es hat sich etwas stabilisiert aber so dass ich sagen könnte bald kann ich in 10% Schritten langsam ausschleichen so weit bin ich leider noch nicht stabilisiert. Ich habe öfters kräftige Wellen wo ich denke es geht nicht mehr, dann wieder Fenster wo ich wieder Hoffnung schöpfe. Soll ich deshalb mit dem Venlafaxin höher gehen zur Stabilisierung oder jetzt auf den 12,5 mg bleiben und warten? Ich war über Ostern eine Woche im Urlaub in der Sonne das hat mir gut getan, aber seit ich zurück bin und wieder arbeite dieses blöde Loch, Unruhe, Schlaflosigkeit, Grübeln. Es bleibt halt leider nie so richtig länger stabil.

Nun war ich wieder bei meinem Neurologen und habe gesagt ich möchte aus dem Venlafaxin raus, der hat aber verneint und gesagt erst muss es 6 Monate keinen Rückschlag mehr geben dann kann man darüber nachdenken weniger zu nehmen, ein Tag 75 mg den nächsten 37,5 mg dann wieder 75 mg usw. Ich habe ihm nicht gesagt dass ich zur Zeit selber auf 12,5 mg runter bin. Wenigstens habe ich darauf bestanden als neues Rezept keine Heumann mehr zu bekommen sondern mit Kügelchen. Jetzt habe ich zum Glück Neurax bekommen mit vielen Kügelchen, musste sogar nichts dazubezahlen in der Apotheke, bei Heumann musste ich bislang immer was zuzahlen.

Soll ich jetzt lieber die 12,5 mg von den Kügelchen abzählen und länger nehmen oder noch das Heumann-Plättchen? Was meint Ihr?

Danke für die Hilfe und ein schönes Wochenende Euch.
LG everendingstory
Diagnosen: mittelgradige depressive Episode F32.1, generalisierte Angststörung F41.1, Panikstörung F41.0, Erschöpfungsdepression, burn-out-Syndrom, Panikattacken und Suizidaliät

Seit Mitte 2005 regelmäßig Verhaltenstherapie beim Pyschologen, anfänglich engmaschig, jetzt 4 x im Jahr für eine Stunde Gespräch .

Seit 2005 in regelmäßiger Behandlung beim Neurologen, anfänglich engmaschig, jetzt 4 x im Jahr für 5 Minuten um das neue Rezept abzuholen.

Medikamente:
10/2014 - 25.1.2005 Paroxetin vom Neurologen
25.1.2005 - 02.05.2005 Maprotilin/Ludiomil und Olanzapin/Zyprexa in der Psychiatrie bekommen
03.05.2005 - Mitte 2008 Mirtazapin/Remergil, Quetiapin/Seoquel, Perazin, Trimipramin, Pregabalin/Lyrica, Haloperidol in 3 Tageskliniken und ambulante Behandlungen
ab Mitte 2008 - Venlafaxin 150mg
ab Mitte 2009 - Venlafaxin auf 75 mg reduziert

Dazwischen parallel alles Mögliche probiert beim Heilpraktiker, Klopftherapie, Kinesiologie, Lachtherapie, mit Globolies, Schüssler Salzen, Bachblüten und vieles mehr, jeder privat bezahlte Therapeut verabreichte mir sein eigenes Mittel - jedoch ohne merkliche Verbesserung deshalb alles wieder problemlos abgesetzt. Diese Behandler wiesen zwar auf die Problematik mit Psychopharmaka hin und versprachen mir wenn ich das eigene Mittel nehme kann ich Venlafaxin problemlos weglassen, aber das hat auch nicht funktioniert.

Frühling 2014 erster fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, nach zwei Tagen wieder eindosiert auf 75mg

Frühling 2015 zweiter fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, schnell ausgeschliechen und nach einer Woche wieder eindosiert

Venlafaxin 75 mg täglich weitergenommen bis Sommer 2015, langsamer ausgeschliechen bis Januar 2016 sporadisch ohne genauen Zeitplan halbe Plättchen aus der Heuman-Kapsel entfernt bis 14.1.2016

ab 14.1.2016 = 0 mg
danach heftige Absetzsymptome, Versuch aber trotzdem es auszahlten dann ADFD im Internet gefunden und Kontakt aufgenommen, Ratschlag befolgt
ab 29.2.16 = 6 mg wieder eindosiert, unterstützend mit Omega-3-Pillen und Magnesium-Pillen, Abends Abtei Baldrian Kapseln zum schlafen.
ab 07.03.16 erhöht auf 12,5 mg (1 Plättchen von Heumann)
ab 11.04.16 erhöht auf 15 mg
ab 19.05.16 reduziert auf 12,5 mg
ab 06.06.16 reduziert auf 11,25 mg (36 Kügelchen von Neumann - Umstellung von Plättchen Heumann auf Kügelchen Neurax)
ab 13.07.16 reduziert auf 10,13 g (33 Kügelchen)
ab 14.08.16 reduziert auf 9,12 g (30 Kügelchen)
ab 14.09.16 reduziert auf 8,21 g (27 Kügelchen)
ab 14.10.16 reduziert auf 7,39 g (24 Kügelchen)
ab 14.11.16 reduziert auf 6,65 g (21 Kügelchen)
ab 20.12.16 reduziert auf 5,55 g (18 Kügelchen)
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von Murmeline » Samstag, 02.04.16, 14:09

Hallo everendingstory!
ich habe nun seit gut 3 Wochen auf 12,5 mg wieder eindosiert, es hat sich etwas stabilisiert aber so dass ich sagen könnte bald kann ich in 10% Schritten langsam ausschleichen so weit bin ich leider noch nicht stabilisiert. Ich habe öfters kräftige Wellen wo ich denke es geht nicht mehr, dann wieder Fenster wo ich wieder Hoffnung schöpfe.
Etwas stabilisert ist ja schon mal was, obwohl es mit den Wellen anstrengend ist, aber dass Du auch Fenster hast, finde ich ein ganz gutes Zeichen.
Soll ich deshalb mit dem Venlafaxin höher gehen zur Stabilisierung oder jetzt auf den 12,5 mg bleiben und warten? Ich war über Ostern eine Woche im Urlaub in der Sonne das hat mir gut getan, aber seit ich zurück bin und wieder arbeite dieses blöde Loch, Unruhe, Schlaflosigkeit, Grübeln. Es bleibt halt leider nie so richtig länger stabil.
Wenn äußere Faktoren wie Urlaub zu einer Verbesserung der Symptomatik beitragen, dann solltest Du schauen, dass Du auch den Alltag soweit möglich Ruhe, Pausen, Entlastung und Erholung einbaust. Siehst Du denn eine aufsteigende Tendenz, dass es sich in den vier Wochen zunehmen stabilisiert hat? Schau Dir das vielleicht noch mal ein paar Tage an, bevor Du entscheidest, wie es weitergeht.
Nun war ich wieder bei meinem Neurologen und habe gesagt ich möchte aus dem Venlafaxin raus, der hat aber verneint und gesagt erst muss es 6 Monate keinen Rückschlag mehr geben dann kann man darüber nachdenken weniger zu nehmen,
Mindestens ein halbes Jahr nach einer Krise einnehmen, dass sind typische Hinweis aus den Beipackzetteln und den Leitlinien und sind wohl von den Herstellerfirmen mit gefördert. Dabei dauern die Studien zumeinst nur 12 Wochen...
ein Tag 75 mg den nächsten 37,5 mg dann wieder 75 mg usw.
Das empfehlen wir hier nicht, gerade Venlafaxin hat eine kurze Halbwertszeit und tageweise wechselnde Dosissprünge sind individuell nicht gut verträglich. Das ist kein guter Ratschlag, davon würde ich Abstand nehmen.
Ich habe ihm nicht gesagt dass ich zur Zeit selber auf 12,5 mg runter bin. Wenigstens habe ich darauf bestanden als neues Rezept keine Heumann mehr zu bekommen sondern mit Kügelchen. Jetzt habe ich zum Glück Neurax bekommen mit vielen Kügelchen, musste sogar nichts dazubezahlen in der Apotheke, bei Heumann musste ich bislang immer was zuzahlen. Soll ich jetzt lieber die 12,5 mg von den Kügelchen abzählen und länger nehmen oder noch das Heumann-Plättchen? Was meint Ihr?
Wenn Du noch Plättchen hast, dann würde ich erstmal 12,5mg so weiternehmen. Wenn Du Dich füs aufdosieren entscheidest, könntest Du Kügelchen dazunehmen. Wenn Du dann ans Abdosieren denkst, könntest du zunächst noch 1-2 Wochen die Plättchen mit den Kügelchen ersetzen (um zu schauen, ob Du die unterschieldichen Füllstoffe verträgst) und wenn das gut klappt, dann mit den Kügelchen absetzen.

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von Lisamarie » Samstag, 02.04.16, 19:14

Hallo , also für mich hört es sich so an als ob du noch keine Stabilisierung erreicht hast, nach drei Wochen sollte sich das eingependelt haben. Also ich würde lieber noch etwas aufdosieren z,b, 15 mg , denn wenn es dir noch nicht wieder genügend gut geht ist an ein abdosieren ja nicht wirklich zu denken. Also dann doch lieber noch etwas rauf , dann hoffentlich mehr stabilisieren und dann kannst du nach sechs Wochen übers Abdosieren nachdenken. Wäre so meine Idee zu dem ganzen.
Lg Petra
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6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von everendingstory » Sonntag, 19.03.17, 9:40

Liebe ADFD-Gemeinde,

ich möchte zu meinem Verlauf ein Update hiermit gerne bringen. Also nachdem ja mein letzter Absetzversuch kräftig in die Hose ging habe ich wie angeraten wieder leicht eindosiert bis zur Stabilisierung und dann alle 4 Wochen die 10% reduziert.

Nun bin ich aber an einem Punkt angelangt wo ich wieder psychische Probleme habe, negative, starke depressive und pschotische Gedanken, Gereiztheit und ich ärgere mich über Kleinigkeiten und Mitmenschen usw.

Kann es sein dass ich immer noch zu schnell unterwegs bin? Soll ich die jetzige Dosis beibehalten, aufdosieren oder in kleineren Schritten weiter runterdosieren? Was meint Ihr dazu.

Vielen Dank für Euren Ratschlag.

Alles liebe und gute wünscht
everendingstory
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25.1.2005 - 02.05.2005 Maprotilin/Ludiomil und Olanzapin/Zyprexa in der Psychiatrie bekommen
03.05.2005 - Mitte 2008 Mirtazapin/Remergil, Quetiapin/Seoquel, Perazin, Trimipramin, Pregabalin/Lyrica, Haloperidol in 3 Tageskliniken und ambulante Behandlungen
ab Mitte 2008 - Venlafaxin 150mg
ab Mitte 2009 - Venlafaxin auf 75 mg reduziert

Dazwischen parallel alles Mögliche probiert beim Heilpraktiker, Klopftherapie, Kinesiologie, Lachtherapie, mit Globolies, Schüssler Salzen, Bachblüten und vieles mehr, jeder privat bezahlte Therapeut verabreichte mir sein eigenes Mittel - jedoch ohne merkliche Verbesserung deshalb alles wieder problemlos abgesetzt. Diese Behandler wiesen zwar auf die Problematik mit Psychopharmaka hin und versprachen mir wenn ich das eigene Mittel nehme kann ich Venlafaxin problemlos weglassen, aber das hat auch nicht funktioniert.

Frühling 2014 erster fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, nach zwei Tagen wieder eindosiert auf 75mg

Frühling 2015 zweiter fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, schnell ausgeschliechen und nach einer Woche wieder eindosiert

Venlafaxin 75 mg täglich weitergenommen bis Sommer 2015, langsamer ausgeschliechen bis Januar 2016 sporadisch ohne genauen Zeitplan halbe Plättchen aus der Heuman-Kapsel entfernt bis 14.1.2016

ab 14.1.2016 = 0 mg
danach heftige Absetzsymptome, Versuch aber trotzdem es auszahlten dann ADFD im Internet gefunden und Kontakt aufgenommen, Ratschlag befolgt
ab 29.2.16 = 6 mg wieder eindosiert, unterstützend mit Omega-3-Pillen und Magnesium-Pillen, Abends Abtei Baldrian Kapseln zum schlafen.
ab 07.03.16 erhöht auf 12,5 mg (1 Plättchen von Heumann)
ab 11.04.16 erhöht auf 15 mg
ab 19.05.16 reduziert auf 12,5 mg
ab 06.06.16 reduziert auf 11,25 mg (36 Kügelchen von Neumann - Umstellung von Plättchen Heumann auf Kügelchen Neurax)
ab 13.07.16 reduziert auf 10,13 g (33 Kügelchen)
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ab 14.09.16 reduziert auf 8,21 g (27 Kügelchen)
ab 14.10.16 reduziert auf 7,39 g (24 Kügelchen)
ab 14.11.16 reduziert auf 6,65 g (21 Kügelchen)
ab 20.12.16 reduziert auf 5,55 g (18 Kügelchen)
ab 21.01.17 reduziert auf 4,63 g (15 Kügelchen)
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von Annanas » Sonntag, 19.03.17, 10:23

Hallo everendingstory :) ,
schön, daß du ein Update einbringst - wir sammeln ja mit den Verläufen hier auch Erfahrungen.
everendingstory hat geschrieben:Nun bin ich aber an einem Punkt angelangt wo ich wieder psychische Probleme habe, negative, starke depressive und pschotische Gedanken, Gereiztheit und ich ärgere mich über Kleinigkeiten und Mitmenschen usw.
Du bist ja jetzt schon ziemlich weit unten mit der Dosis - es ist bekannt, daß es manchmal eine Schwelle
gibt, die schwer zu überspringen ist - vllt ist das jetzt gerade bei dir der Fall.

Dazu kommt, daß im unteren Dosisbereich noch überproportional viele Rezeptoren mit Wirkstoff belegt
sind, dh. das Absetzen kann sich da etwas hakelig gestalten.
Schau' mal, hier ist eine Grafik zur Rezeptorenbelegung:
Rezeptorenbelegung
und hier sind nochmal weiterreichende Erklärungen dazu:
Klärung Rezeptorenbelegung
everendingstory hat geschrieben:Kann es sein dass ich immer noch zu schnell unterwegs bin? Soll ich die jetzige Dosis beibehalten, aufdosieren oder in kleineren Schritten weiter runterdosieren? Was meint Ihr dazu.
Ich denke, daß du jetzt noch vorsichtiger abdosieren solltest - vllt immer nur ein Kügelchen (müßten ungefähr 0,3 mg sein - bei neuraxpharm),
alle 4 - 6 Wochen reduzieren.
Dauert dann zwar länger, aber das wird sicher damit aufgewogen, daß die Symptomatik nicht mehr so stark ausfällt.

Ob du die jetzige Dosierung beibehältst, würde ich daran festmachen, wie sich die Symptomatik verhält - sollte sie sich
gravierend verschlechtern bzw auch nach den 4 Wochen nicht verbessern - dh. so ca. 4/5 Tage würde ich noch abwarten -
dann um 1 Kügelchen aufdosieren und wieder eine Stabilisierungsphase einhalten.

Du hast schon viel erreicht - den Rest schaffst du auch noch - nur jetzt ganz achtsam absetzen!!!

Lieben Gruß von Anna
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von everendingstory » Mittwoch, 22.03.17, 14:01

Hallo liebe Anna,

Dankeschön für deine hilfreiche Antwort, das baut mich auf die Schwelle zu überwinden.

Gerne befolge ich deinen Ratschlag und mache jetzt nur noch 1 Kügelchen weniger. Diese Zeit gebe ich mir das Teufelszeug endgültig loszuwerden und bin auch motiviert das zu schaffen.

Gerne werde ich wieder berichten über den Verlauf ;-)

LG ees
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Frühling 2014 erster fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, nach zwei Tagen wieder eindosiert auf 75mg

Frühling 2015 zweiter fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, schnell ausgeschliechen und nach einer Woche wieder eindosiert

Venlafaxin 75 mg täglich weitergenommen bis Sommer 2015, langsamer ausgeschliechen bis Januar 2016 sporadisch ohne genauen Zeitplan halbe Plättchen aus der Heuman-Kapsel entfernt bis 14.1.2016

ab 14.1.2016 = 0 mg
danach heftige Absetzsymptome, Versuch aber trotzdem es auszahlten dann ADFD im Internet gefunden und Kontakt aufgenommen, Ratschlag befolgt
ab 29.2.16 = 6 mg wieder eindosiert, unterstützend mit Omega-3-Pillen und Magnesium-Pillen, Abends Abtei Baldrian Kapseln zum schlafen.
ab 07.03.16 erhöht auf 12,5 mg (1 Plättchen von Heumann)
ab 11.04.16 erhöht auf 15 mg
ab 19.05.16 reduziert auf 12,5 mg
ab 06.06.16 reduziert auf 11,25 mg (36 Kügelchen von Neumann - Umstellung von Plättchen Heumann auf Kügelchen Neurax)
ab 13.07.16 reduziert auf 10,13 g (33 Kügelchen)
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ab 14.09.16 reduziert auf 8,21 g (27 Kügelchen)
ab 14.10.16 reduziert auf 7,39 g (24 Kügelchen)
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von Claudiiii » Mittwoch, 22.03.17, 14:29

Hallo everendingstory,

Ich bin gerade an einem ähnlichen Punkt wie du: ich bin bei 12 Kügelchen, also 3,3mg. Erst hatte ich versucht von 15 Kügelchen direkt auf 10 zu gehen, habe aber dann direkt am nächsten Morgen gespürt, dass es zu viel war und habe wieder leicht auf 12 erhöht. Mir ging es etwas über eine Woche richtig be :censored: . Ich konnte gar nichts mehr machen, war am Morgen immer total nervös und getrieben. Hatte große Ängste und auch Stimmungsachwankungen mit Weinerlichkeit und Hoffnungslosigkeit. Jetzt fange ich langsam wieder an normal zu zu werden.
Ich denke, dass es gerade zwischen 3 und 5 mg irgendwo eine solche Schwelle gibt, ich hatte auch in anderen Signaturen dann gefunden, dass da auch die stärksten Symptome aufgetaucht sind.

Mir hat das meine Grenzen gezeigt und ich gehe wohl auch nur noch Kügelchen für Kügelchen weiter runter.
Ich drücke dir die Daumen, dass es bei dir gut klappt!
Liebe Grüße,
Claudi
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AnnanasFledermauseverendingstory
Aufgrund von Panikattacken und Angst Venlafaxin bis 75mg eindosiert, außerdem 7,5mg Mirtazapin. Nach 1 Monat Beginn mit Absetzen, durch zu schnelles Absetzen extreme Symptome: Durchfall, Übelkeit bis zum Erbrechen, Traurigkeit, Angst und Panik schlimmer als je zuvor. Besserung durch erneutes Hochdosieren von Venlafaxin. Mirtazapin unter Qualen und Hartnäckigkeit losgeworden.

ab 08.07.16 37,5mg Venlafaxin
ab 15.07.16 75mg = Maximaldosis
ab 08.08.16 Beginn mit Absetzen
Nach viel zu schneller Reduktion (alle 4 Tage 12,5mg) und wieder minimalem Hochdosieren auf 25mg stabilisiert und auf Kügelchen-Präparat umgestiegen
20.10.16 55 Kügelchen 18mg
20.11.16 45 Kügelchen 15mg
15.12.16 35 Kügelchen 11,5mg
11.01.17 25 Kügelchen 6,9mg
08.02.17 15 Kügelchen 4,2mg
08.03.17 10 Kügelchen 2,8mg zu großer Schritt daher
09.03.17 12 Kügelchen 3,3mg schlimmste Symptome
11.05.17 13 Kügelchen 3,6mg Aufdosiert, da keine Stabilisierung in Sicht war
09.10.17 12 Kügelchen 3,3mg endlich weiter runter, seitdem kaum Symptome
10.10.17 11 Kügelchen 3,4mg (neue Packung mit weniger Kügelchen pro Kapsel)
11.11.17 10 Kügelchen 3,1mg
12.12.17 09 Kügelchen 2,8mg
18.01.18 08 Kügelchen 2,5mg

Symptome nach (zu schneller) Reduktion am Morgen extrem und schrecklich: Nervosität, Anspannung, schneller Puls, Angst, Panik, extreme Blähungen, zeitiges Aufwachen, dann Durchfall, manchmal mit Übelkeit bis zum Würgen, teilweise Erbrechen.

Dann Symptome auch ganztägig verteilt: plötzliche Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Gefühl das Gehirn schwitzt und ist warm, Unwirklichkeitsgefühl, vereinzelt Anflug von Panik, Traurigkeit, Weinerlichkeit, Pessimismus, wirre Träume.

Nachmittags ist es oft gut und es gibt auch Symptomfreie Tage, wenn ich dann endlich auf einer Dosis stabilisiert bin.

Immer wieder, auch außerhalb der schlimmen Wellen:
schmerzhafte Nacken- und Rückenverspannungen, ständig Blähungen und täglich Durchfall, selten kurzes aber schmerzhaftes Stechen im rechten Unterbauch, Schwindel, Kopfschmerzen

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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 22.03.17, 14:29

Hallo ees :) ,
everendingstory hat geschrieben: Diese Zeit gebe ich mir das Teufelszeug endgültig loszuwerden und bin auch motiviert das zu schaffen.
Du wirst das schaffen u. dann kannst du die ggf. übriggebliebenen Packungen da hineintreten: Bild
everendingstory hat geschrieben:Gerne werde ich wieder berichten über den Verlauf
Ja, bitte - ich hoffe, ich bin auch mal irgendwann in dem Dosisbereich..... :roll: !

Drücke dir die Daumen, liebe Grüße von Anna
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von everendingstory » Samstag, 22.04.17, 12:00

Ihr Lieben,

vielen lieben Dank für eure netten, hilfreichen und aufmunternden Worte. Ich verharre ja gerade auf den 11 Kügelchen war zuvor dann auch stabilisiert und peilte eigentlich dann die 10 an.

Jedoch bin ich vor 3 Tagen in ein heftiges Loch gefallen und gerade echt am verzweifeln ob die Depression oder noch schlimmer eine Psychose ausgebrochen ist.

Mir ist gerade alles zuviel, Arbeit, Leute, Umgebung. Kann mich schlecht konzentrieren wie etwa was lesen das geht rein ins Gehirn und mir kommt es vor dass ich gar nicht richtig registriere was ich da lese. Auch habe ich Probleme die Wörter immer richtig zu lesen durch meine Überfliegerei verdrehe ich Buchstaben und es kommt dann ein unlogisches Wort raus - kennt das jemand auch?

Auch bin ich Nervös, Unruhig, negative Gedanken wie zu meinen schlimmsten Zeiten unter den starken Medikamenten. Mir fällt auch auf wenn ich z.B. in der Stadt gehe dann überseh ich gerne die Absätze von Randsteinen, Türschwellen. Jetzt befürchte ich in eine Psychose geschlittert zu sein was der absolute Supergau wäre.

Mit meinem Neurologen und Psychologen will ich nicht darüber reden weil die dann gleich wieder an den Medikamenten rumschraubem.

Ich will diese 11 Kügelchen irgendwann mal ganz langsam absetzen und plante alle 4-6 Wochen 1 weniger ganz nach persönlichem Befinden und Stabilität und wenn es noch viel Zeit in Anspruch nehmen wird, das gebe ich mir auch.

Nur hoffe ich dass es wirklich nur diese besagte Schwelle ist und es wieder weiter geht. Aber aktuell kann ich nicht daran glauben und empfinde einen krankhaften Ausbruch von was schlimmerem.

Was meint Ihr dazu?
Vielen Dank für eure Antworten.
LG ees
Diagnosen: mittelgradige depressive Episode F32.1, generalisierte Angststörung F41.1, Panikstörung F41.0, Erschöpfungsdepression, burn-out-Syndrom, Panikattacken und Suizidaliät

Seit Mitte 2005 regelmäßig Verhaltenstherapie beim Pyschologen, anfänglich engmaschig, jetzt 4 x im Jahr für eine Stunde Gespräch .

Seit 2005 in regelmäßiger Behandlung beim Neurologen, anfänglich engmaschig, jetzt 4 x im Jahr für 5 Minuten um das neue Rezept abzuholen.

Medikamente:
10/2014 - 25.1.2005 Paroxetin vom Neurologen
25.1.2005 - 02.05.2005 Maprotilin/Ludiomil und Olanzapin/Zyprexa in der Psychiatrie bekommen
03.05.2005 - Mitte 2008 Mirtazapin/Remergil, Quetiapin/Seoquel, Perazin, Trimipramin, Pregabalin/Lyrica, Haloperidol in 3 Tageskliniken und ambulante Behandlungen
ab Mitte 2008 - Venlafaxin 150mg
ab Mitte 2009 - Venlafaxin auf 75 mg reduziert

Dazwischen parallel alles Mögliche probiert beim Heilpraktiker, Klopftherapie, Kinesiologie, Lachtherapie, mit Globolies, Schüssler Salzen, Bachblüten und vieles mehr, jeder privat bezahlte Therapeut verabreichte mir sein eigenes Mittel - jedoch ohne merkliche Verbesserung deshalb alles wieder problemlos abgesetzt. Diese Behandler wiesen zwar auf die Problematik mit Psychopharmaka hin und versprachen mir wenn ich das eigene Mittel nehme kann ich Venlafaxin problemlos weglassen, aber das hat auch nicht funktioniert.

Frühling 2014 erster fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, nach zwei Tagen wieder eindosiert auf 75mg

Frühling 2015 zweiter fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, schnell ausgeschliechen und nach einer Woche wieder eindosiert

Venlafaxin 75 mg täglich weitergenommen bis Sommer 2015, langsamer ausgeschliechen bis Januar 2016 sporadisch ohne genauen Zeitplan halbe Plättchen aus der Heuman-Kapsel entfernt bis 14.1.2016

ab 14.1.2016 = 0 mg
danach heftige Absetzsymptome, Versuch aber trotzdem es auszahlten dann ADFD im Internet gefunden und Kontakt aufgenommen, Ratschlag befolgt
ab 29.2.16 = 6 mg wieder eindosiert, unterstützend mit Omega-3-Pillen und Magnesium-Pillen, Abends Abtei Baldrian Kapseln zum schlafen.
ab 07.03.16 erhöht auf 12,5 mg (1 Plättchen von Heumann)
ab 11.04.16 erhöht auf 15 mg
ab 19.05.16 reduziert auf 12,5 mg
ab 06.06.16 reduziert auf 11,25 mg (36 Kügelchen von Neumann - Umstellung von Plättchen Heumann auf Kügelchen Neurax)
ab 13.07.16 reduziert auf 10,13 g (33 Kügelchen)
ab 14.08.16 reduziert auf 9,12 g (30 Kügelchen)
ab 14.09.16 reduziert auf 8,21 g (27 Kügelchen)
ab 14.10.16 reduziert auf 7,39 g (24 Kügelchen)
ab 14.11.16 reduziert auf 6,65 g (21 Kügelchen)
ab 20.12.16 reduziert auf 5,55 g (18 Kügelchen)
ab 21.01.17 reduziert auf 4,63 g (15 Kügelchen)
ab 21.02.17 reduziert auf 3,70 g (12 Kügelchen)
ab 21.03.17 reduziert auf 11 Kügelchen
ab 02.05.17 reduziert auf 10 Kügelchen
ab 01.06.17 reduziert auf 9 Kügelchen
ab 01.07.17 reduziert auf 8 Kügelchen
ab 01.08.17 reduziert auf 7 Kügelchen
ab 01.09.17 reduziert auf 6 Kügelchen
ab 01.10.17 reduziert auf 5 Kügelchen
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von Kessi » Samstag, 22.04.17, 17:45

Hallo everendingstory, ich setzte auch gerade das Venla ab und bin in einem ähnlich niedrigen mg-Bereich wie du (aktuell 10 Kügelchen/1aPharma). Die letzte Reduzierung habe ich auch verstärkt gespürt. Derzeit plagen mich extreme Erschöpfung, manchmal leichte Unwirklichkeitssymptome, Schwindel, starke Gereiztheit und oft bleischwere Glieder. Aber ich denke nie, dass eine vermeintliche "Grunderkrankung" zurückkehrt. Das sind für mich klare Absetzsymptome!!! Sie kommen und gehen auch wieder. Und manchmal sind noch andere Beschwerden dabei. Oftmals geht es mir auch ganz normal. Wahrscheinlich ist es in diesem niedrigen Bereich besonders spürbar.
Verzweifele bitte nicht. Bleib noch etwas auf dieser Dosis. Ich entscheide oftmals auch nach Bauchgefühl über die nächste Reduktion. Bisher bin ich damit ganz gut gefahren!
Ich drücke dir die Daumen, dass es Dir bald wieder stabiler geht.
LG und schönes Wochenende von Kessi
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LinLinaeverendingstoryClaudiiiiAnnanaspadma
AUGUST 13
Einnahme Medi "Esmya" zur Red. Myome Gebärmutter.
Absetzten n. 5 Wo. wg. mass. NW (Dauerschwindel, extr. Erschöpfung, )
Schwindel bleibt aber dauerhaft!
NOVEMBER 13
Tinnitus, Sehstärke und Allgemeinzustand verschl. sich
DEZEMBER 13
Wg. v.g. körperl. Probl.: Angstzustände. Blut, MRT Kopf, Internist, HNO, Orthopäde, Zahnarzt, Gyn = alle o. B.
FEBRUAR 14
1 Woche Psychiatrie
Promethazin b. Bedarf: Keine Besserung/Schlafprobleme
Medi. bei Entlassung Mirtazapin 7,5 mg/ Nacht
Nach Entlassung kein Mirta mehr
MÄRZ 14
Tinnitus chronisch.
3 Monate Versuch mit HET = Keine Besserung.
MAI 14
Diagnose von Psychodoc: Depression! Sertralin 50 mg. Nach 5 Tagen abgesetzt, da NW starke Angstzustände und Suizidgedanken
Dann Opipramol 75 mg +
Mirtazapin 30 mg
Zustand immer schlimmer: KRANKSCHREIBUNG
JULI-AUGUST 14
Psychosom. Tagesklinik
Keine Besserung: Verzweiflung, weitere Verschl. des Zustandes
SEPTEMBER 14
Zusätzlich Risperidon 2 mg und Pipamperon 40 mg
OKTOBER 14
Psychiatrie
Sofortiges Absetzen Risperidon und Pipamperon
Eindosierung Venlafaxin 37,5 mg
Zolpidem 10 mg / Nacht
Tavor 1 mg
Ausschleichen Opipramol
Erhöhung Venlafaxin auf 75 mg. Nach 1 Wo. 112,5 mg aber wg. starker NW (Unruhe, Angst, Hitzegefühle) runter auf 75 mg
Tavor erhöht auf 1,5 mg
Starke Depression, Suizidgedanken,
Eindosierung Lyrica 50 mg bei gleichzeitiger Reduzierung Tavor
Stressbedingt Herpes Zoster im Gesicht:
Brivudin, Polidocanol, Erhöh. Lyrica auf 75 mg, Ibuprofen b. Bedarf, 20 mg Pantoprazol
Nach 10 Tagen Besserung = Ende der Herpes Medi
Lyrica 300 mg
Absetzen Tavor
05. DEZEMBER 14: Plötzliche komplette Besserung des Zustandes
16. DEZEMBER 14: Entlassung nach 9 Wochen Psychiatrie mit Diagnose mittelgradig depressive Episode und generalisierte Angststörung
Entlassungsmedi:
Mirtazapin 30 mg/ Nacht
Venlafaxin ret. 75 mg
Lyrica 300 mg
JANUAR 2015
Wieder arbeitsfähig (nach 7 Monaten)
Abs. Mirtazapin u. Lyrica ohne Probleme. KEINE BESCHWERDEN MEHR - FÜHLE MICH KOMPLETT GUT !
JANUAR 2016
Ausschl. Venla n. Rücksprache mit Psychodoc (deren "Absetzplan": Für 20 Tage noch 37,5 mg dann gleich 0 mg-ohne Worte!!!)
Mein Plan:
14.01.16 = 62,5 mg
28.01.16 = 50 mg
11.02.16 = 37,5 mg
07.03.16 = 25 mg
21.03.16 = 12,5 mg
15.04.16 = 0 mg
Bei keiner Red. Probleme!!!
Nach 2 Wo auf 0: mäßige Brainzaps , Schwitzen, starke Schmerzen in den Füßen
Ging alles wieder weg.
01. JUNI 2016:
Nach 6 Wochen auf 0 mg plötzl. Schwindel, Gangunsicherheit, extrem schwere Beine und Arme, starke Unruhe / Angst, "dass alles wieder los geht", innerliches Zittern, innerliche Stromschläge, plötzliches starkes Herzklopfen, Hitzewellen+Schweißausbrüche, Schlafprobleme, Erschöpfung, extrem niedriger Blutdruck aber hoher Puls, Probleme mit Augen/Sehstärke.

27.07.16: 3,0 mg Venlafaxin retard 1APharma (10 Kügelchen): katastroph. schlaflose Nacht: Angst, Zittern, brennendes Hautgefühl, extreme Mundtrockenheit
28.07. 1,0 mg (3 Kügelchen)
29.07. 3,0 mg
04.08. 5,0 mg
13.08. 6,0 mg
18.08. 5,0 mg
20.08. 8,0 mg
24.08. 12,5 mg
29.08. 25,0 mg
31.08. 12,5 mg
08.10. 10,0 mg
05.11. 9,0 mg
Pascoflair 1-1-0
04.12. 8,0 mg
2017:
06.01. 7,0 mg
30.01. 6,6 mg
20.02. 5,4 mg
09.03. 4,2 mg
23.03. 3,6 mg
12.04. 3,0 mg
04.05. 3,3 mg
26.05. 3,0 mg
17.06. 2, 4 mg
29.06. 2,1 mg
24.07. 1,9 mg
09.08. 1,6 mg
18.08. 1,3 mg
03.09. 1,0 mg
10.09. 0, 66 mg
30.09. 0,33 mg -1 Kügelchen ENDSPURT
07.10. 0, 00 mg!!! :party2:

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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von padma » Montag, 24.04.17, 17:17

hallo Everendingstory, :)

ich möchte dich auch beruhigen, alles was du beschreibst, gehört mit zu den Absetzsymptomen und wird immer wieder beschrieben.

Du brauchst keine Sorge zu haben, dass etwas "Schlimmes" ausgebrochen ist.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von everendingstory » Dienstag, 15.08.17, 6:52

Liebe ADFD-ler,

ich melde mich wieder mit einem Update über meinen Zustand. Wie hier im Forum angeraten bin ich nun ganz brav unterwegs und reduziere alle 4 Wochen nur 1 Kügelchen vom Venla weg im unteren Dosisbereich. Bin nun bei 7 Kügelchen angelangt und hoffe ich kann meinen Plan weiter verfolgen im nächsten Jahr ohne Medikament zu sein. Nach einigen Auf- und Abs hat es sich im letzten viertel Jahr eigentlich ganz erträglich gehalten, es liegt viel daran dass Sommer ist und die Sonne mir gut tut, mich viel bewegt habe draußen und auch die Arbeit in einem schönen Rahmen ist. Auch der Schlaf hat sich gebessert, ich habe herausgefunden dass wenn ich Abend einen halben Liter warme Milch mit Honig trinke ich recht gut und tief schlafen kann für so um die 6 Stunden. Ich esse und trinke gerne Milchprodukte auch Buttermilch.

Nun jedoch bin habe ich eine dumme Aktion gemacht und gedacht ich könnte mein Gewicht etwas reduzieren welches ich schon lange rumschleppe und durch die Medikamente kamen. Deshalb nahm ich die letzten beiden Nächte zu meiner Milch noch Eiweißpulver ein was sich aber als Fehler herausstellte. Die Nächte waren beschissen, nur depressiv, psychotisch, unruhig das volle Programm wie in den "schlechten alten Zeiten" unter voller Medikamentendröhnung. Dementsprechend ist auch der Tag ich ärger mich über alles, Kollegen, Kunden, Familie und bin schlecht gelaunt und denke an den langen kalten Winter ;-(

Kann es sein dass Eiweißpulver und Eiweiß-Shakes die Psyche sehr belasten und das kontraproduktiv ist? Jedenfalls lasse ich das absofort wieder weg und hoffe es bessert sich dann auch wieder. Wie sind Eure Erfahrungen mit Milchprodukten, ist das zu empfehlen oder nicht? Wie lässt sich auch das Gewicht reduzieren alternativ während der Ausschleichphase?

Danke für Eure Tipps und macht es besser ;-)

LG ees
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Seit Mitte 2005 regelmäßig Verhaltenstherapie beim Pyschologen, anfänglich engmaschig, jetzt 4 x im Jahr für eine Stunde Gespräch .

Seit 2005 in regelmäßiger Behandlung beim Neurologen, anfänglich engmaschig, jetzt 4 x im Jahr für 5 Minuten um das neue Rezept abzuholen.

Medikamente:
10/2014 - 25.1.2005 Paroxetin vom Neurologen
25.1.2005 - 02.05.2005 Maprotilin/Ludiomil und Olanzapin/Zyprexa in der Psychiatrie bekommen
03.05.2005 - Mitte 2008 Mirtazapin/Remergil, Quetiapin/Seoquel, Perazin, Trimipramin, Pregabalin/Lyrica, Haloperidol in 3 Tageskliniken und ambulante Behandlungen
ab Mitte 2008 - Venlafaxin 150mg
ab Mitte 2009 - Venlafaxin auf 75 mg reduziert

Dazwischen parallel alles Mögliche probiert beim Heilpraktiker, Klopftherapie, Kinesiologie, Lachtherapie, mit Globolies, Schüssler Salzen, Bachblüten und vieles mehr, jeder privat bezahlte Therapeut verabreichte mir sein eigenes Mittel - jedoch ohne merkliche Verbesserung deshalb alles wieder problemlos abgesetzt. Diese Behandler wiesen zwar auf die Problematik mit Psychopharmaka hin und versprachen mir wenn ich das eigene Mittel nehme kann ich Venlafaxin problemlos weglassen, aber das hat auch nicht funktioniert.

Frühling 2014 erster fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, nach zwei Tagen wieder eindosiert auf 75mg

Frühling 2015 zweiter fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, schnell ausgeschliechen und nach einer Woche wieder eindosiert

Venlafaxin 75 mg täglich weitergenommen bis Sommer 2015, langsamer ausgeschliechen bis Januar 2016 sporadisch ohne genauen Zeitplan halbe Plättchen aus der Heuman-Kapsel entfernt bis 14.1.2016

ab 14.1.2016 = 0 mg
danach heftige Absetzsymptome, Versuch aber trotzdem es auszahlten dann ADFD im Internet gefunden und Kontakt aufgenommen, Ratschlag befolgt
ab 29.2.16 = 6 mg wieder eindosiert, unterstützend mit Omega-3-Pillen und Magnesium-Pillen, Abends Abtei Baldrian Kapseln zum schlafen.
ab 07.03.16 erhöht auf 12,5 mg (1 Plättchen von Heumann)
ab 11.04.16 erhöht auf 15 mg
ab 19.05.16 reduziert auf 12,5 mg
ab 06.06.16 reduziert auf 11,25 mg (36 Kügelchen von Neumann - Umstellung von Plättchen Heumann auf Kügelchen Neurax)
ab 13.07.16 reduziert auf 10,13 g (33 Kügelchen)
ab 14.08.16 reduziert auf 9,12 g (30 Kügelchen)
ab 14.09.16 reduziert auf 8,21 g (27 Kügelchen)
ab 14.10.16 reduziert auf 7,39 g (24 Kügelchen)
ab 14.11.16 reduziert auf 6,65 g (21 Kügelchen)
ab 20.12.16 reduziert auf 5,55 g (18 Kügelchen)
ab 21.01.17 reduziert auf 4,63 g (15 Kügelchen)
ab 21.02.17 reduziert auf 3,70 g (12 Kügelchen)
ab 21.03.17 reduziert auf 11 Kügelchen
ab 02.05.17 reduziert auf 10 Kügelchen
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ab 01.07.17 reduziert auf 8 Kügelchen
ab 01.08.17 reduziert auf 7 Kügelchen
ab 01.09.17 reduziert auf 6 Kügelchen
ab 01.10.17 reduziert auf 5 Kügelchen
ab 01.11.17 reduziert auf 4 Kügelchen
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ab 01.01.18 reduziert auf 2 Kügelchen

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