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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 15.08.17, 15:46

Hallo EES!

Danke für Dein Update. Ich wünsche Dir, dass Du weiter Schritt für Schritt :schnecke: :schnecke: :schnecke: nachhaltig an Ziel kommst.
Auch der Schlaf hat sich gebessert, ich habe herausgefunden dass wenn ich Abend einen halben Liter warme Milch mit Honig trinke ich recht gut und tief schlafen kann für so um die 6 Stunden.
Prima, dass das für Dich funktionierst. Magst Du diese Erfahrung hier teilen: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?
Nun jedoch bin habe ich eine dumme Aktion gemacht und gedacht ich könnte mein Gewicht etwas reduzieren welches ich schon lange rumschleppe und durch die Medikamente kamen. Deshalb nahm ich die letzten beiden Nächte zu meiner Milch noch Eiweißpulver ein was sich aber als Fehler herausstellte. Die Nächte waren beschissen, nur depressiv, psychotisch, unruhig das volle Programm wie in den "schlechten alten Zeiten" unter voller Medikamentendröhnung. Dementsprechend ist auch der Tag ich ärger mich über alles, Kollegen, Kunden, Familie und bin schlecht gelaunt und denke an den langen kalten Winter ;-( Kann es sein dass Eiweißpulver und Eiweiß-Shakes die Psyche sehr belasten und das kontraproduktiv ist?
Was ist denn da genau drin? Eiweiß-Shakes sind oft diverse Zusatzstoffe beigesetzt, zum Beispiel L-Tryptophan, was eine Sertotonin-Vorstufe ist. Das könnte diesen Zustand ausgelöst haben. Ich erinnere emich, dass es auch Petra111 nach einem Shake ziemlich schlecht ging.
Jedenfalls lasse ich das absofort wieder weg und hoffe es bessert sich dann auch wieder. Wie sind Eure Erfahrungen mit Milchprodukten, ist das zu empfehlen oder nicht?
Du kannst für diverse Erfahrungsberichte in den Suchtreffern "Milchprodukte" stöbern: search.php?keywords=Milchprodukte
Wie lässt sich auch das Gewicht reduzieren alternativ während der Ausschleichphase?
Gewichtsprobleme können belastend sein, für Körper und Seele. Leider sind Veränderungen bei manchen Betroffenen erst möglich,w enn das AD komplett ausgeschlichen ist und der Körper sich erholt hat. Von Diäten würde ich Abstand halten, eher schauen, dass Du Dich ausgewogen ernährst und bewegst. Auch wenn sich nicht sofort sichtbarer Erfolg einstellt, es tut trotzdem gut.

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von Jamie » Dienstag, 15.08.17, 17:58

Hallo EES,

danke fürs Update :).

Proteinreiche Nahrung am Abend kann bei empfindlichen Personen stark die Verdauung belasten.
Mein früherer Hausarzt hat uns geraten, abends nicht zu viel Eiweiß zu uns zu nehmen, weil dann der Körper so rumarbeiten muss und das den Schlaf beeinträchtigt.
Er hielt ein Brot mit Vollkornanteil und einem einfachen Belag, den man mag, für am sinnvollsten.
Die komplexeren Kohlenhydrate halten den Blutzucker über Nacht konstant und als Belag isst man das, was man lecker findet.

Aber es ist auch so, dass Murmelines Aspekt wichtig ist. In diesen Eiweißshakes sind oft zusätzliche Aminosäuren, Vitamine, Mineralien etc. - das kann für ein sensibles ZNS zu viel sein. Manchmal sind solchen Shakes auch anregende Sachen wie Guana, Mate... etc. zugesetzt. Schau doch bitte mal aufs Label, was da drin sind.
Wie lässt sich auch das Gewicht reduzieren alternativ während der Ausschleichphase?
Schwer. Ich kämpfe auch mit rum :x
So banal das klingt, aber ich versuche mittlerweile meinen Alltag mit kleinen Übungen aufzupeppen, also zB nach dem Aufstehen mal 5 Kniebeugen, bewusst die Treppe statt Lift nehmen und auch die Muskeln dabei anspannen und abfedern (also nicht versuchen sich wie ein schwerer Sack die Treppe hochzuschleppen :wink: ) und weitere solche Kleinigkeiten. Auch wenn der Effekt überschaubar ist, gibt es mir doch wenigstens das Gefühl, nicht völlig ohnmächtig zu sein.

Grüße
Jamie
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Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von everendingstory » Mittwoch, 16.08.17, 14:16

Hi Murmeline und Jamie,

vielen lieben Dank für Eure prompte und hilfreiche Antwort. Ich habe das weiße Eiweißpulver nun diese Nacht weggelassen und siehe da wieder besser. Es ist doch wirklich unglaublich wie gereizt das ZNS doch sein kann, da kann ich nur den Kopf schütteln. Ich muss mich echt disziplinieren, nun lass ich die Eiweiß-Shakes auch weg, die trank ich eigentlich gerne nach dem Fitnessstudio wo sich seit ein paar Wochen hingehen und bestelle die immer fertig an der Theke und weiß daher nicht genau was die da rein machen.

Nun denn, jetzt weiß ich das mir Eiweiß nicht gut tut und dann lasse ich das eben auch weg, ebenso der Alkohol den ich auch nicht vertrage. Obwohl ich in Gesellschaft schon liebend gerne ein Glas Wein trinken würde zum genießen aber selten. Gestern Abend bei Freunden gesessen, 3 trinken leckeren Wein und ich als vierter würde gerne aber um die Gesundheitswillen sagte ich eben nein. Nur zu gut kann ich mich an die schlimmen psychischen Zustände erinnern wenn ich nur ein paar Schlücke Wein getrunken habe. Aber man lernt nie aus und die geistige Stabilität ist es mir Wert Verzicht zu üben.

Gerne teile ich meine Erfahrung mit der warmen Milch und Honig am Abend beim erwähnten Link.

So nun werde ich weiter arbeiten und Euch wieder mit Zeit zu Zeit ein Update hier posten. Ich will und werde die restlichen 7 Kügelchen ausschleichen da bin ich fest entschlossen und berichte gerne über meinen Weg.

LG sendet EES
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Diagnosen: mittelgradige depressive Episode F32.1, generalisierte Angststörung F41.1, Panikstörung F41.0, Erschöpfungsdepression, burn-out-Syndrom, Panikattacken und Suizidaliät

Seit Mitte 2005 regelmäßig Verhaltenstherapie beim Pyschologen, anfänglich engmaschig, jetzt 4 x im Jahr für eine Stunde Gespräch .

Seit 2005 in regelmäßiger Behandlung beim Neurologen, anfänglich engmaschig, jetzt 4 x im Jahr für 5 Minuten um das neue Rezept abzuholen.

Medikamente:
10/2014 - 25.1.2005 Paroxetin vom Neurologen
25.1.2005 - 02.05.2005 Maprotilin/Ludiomil und Olanzapin/Zyprexa in der Psychiatrie bekommen
03.05.2005 - Mitte 2008 Mirtazapin/Remergil, Quetiapin/Seoquel, Perazin, Trimipramin, Pregabalin/Lyrica, Haloperidol in 3 Tageskliniken und ambulante Behandlungen
ab Mitte 2008 - Venlafaxin 150mg
ab Mitte 2009 - Venlafaxin auf 75 mg reduziert

Dazwischen parallel alles Mögliche probiert beim Heilpraktiker, Klopftherapie, Kinesiologie, Lachtherapie, mit Globolies, Schüssler Salzen, Bachblüten und vieles mehr, jeder privat bezahlte Therapeut verabreichte mir sein eigenes Mittel - jedoch ohne merkliche Verbesserung deshalb alles wieder problemlos abgesetzt. Diese Behandler wiesen zwar auf die Problematik mit Psychopharmaka hin und versprachen mir wenn ich das eigene Mittel nehme kann ich Venlafaxin problemlos weglassen, aber das hat auch nicht funktioniert.

Frühling 2014 erster fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, nach zwei Tagen wieder eindosiert auf 75mg

Frühling 2015 zweiter fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, schnell ausgeschliechen und nach einer Woche wieder eindosiert

Venlafaxin 75 mg täglich weitergenommen bis Sommer 2015, langsamer ausgeschliechen bis Januar 2016 sporadisch ohne genauen Zeitplan halbe Plättchen aus der Heuman-Kapsel entfernt bis 14.1.2016

ab 14.1.2016 = 0 mg
danach heftige Absetzsymptome, Versuch aber trotzdem es auszahlten dann ADFD im Internet gefunden und Kontakt aufgenommen, Ratschlag befolgt
ab 29.2.16 = 6 mg wieder eindosiert, unterstützend mit Omega-3-Pillen und Magnesium-Pillen, Abends Abtei Baldrian Kapseln zum schlafen.
ab 07.03.16 erhöht auf 12,5 mg (1 Plättchen von Heumann)
ab 11.04.16 erhöht auf 15 mg
ab 19.05.16 reduziert auf 12,5 mg
ab 06.06.16 reduziert auf 11,25 mg (36 Kügelchen von Neumann - Umstellung von Plättchen Heumann auf Kügelchen Neurax)
ab 13.07.16 reduziert auf 10,13 g (33 Kügelchen)
ab 14.08.16 reduziert auf 9,12 g (30 Kügelchen)
ab 14.09.16 reduziert auf 8,21 g (27 Kügelchen)
ab 14.10.16 reduziert auf 7,39 g (24 Kügelchen)
ab 14.11.16 reduziert auf 6,65 g (21 Kügelchen)
ab 20.12.16 reduziert auf 5,55 g (18 Kügelchen)
ab 21.01.17 reduziert auf 4,63 g (15 Kügelchen)
ab 21.02.17 reduziert auf 3,70 g (12 Kügelchen)
ab 21.03.17 reduziert auf 11 Kügelchen
ab 02.05.17 reduziert auf 10 Kügelchen
ab 01.06.17 reduziert auf 9 Kügelchen
ab 01.07.17 reduziert auf 8 Kügelchen
ab 01.08.17 reduziert auf 7 Kügelchen
ab 01.09.17 reduziert auf 6 Kügelchen
ab 01.10.17 reduziert auf 5 Kügelchen
ab 01.11.17 reduziert auf 4 Kügelchen
ab 01.12.17 reduziert auf 3 Kügelchen
ab 01.01.18 reduziert auf 2 Kügelchen

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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von everendingstory » Sonntag, 03.12.17, 13:07

Liebe Mitleser im Forum,

ich gebe Euch heute mal zum 1. Advent einen Zwischenstand.

"Langsam und mühsam ernährt sich das Eichhörnchen" - getreu nach diesem Motto bin ich mit dem Ausschleichen unterwegs. Nach vielen gescheiterten Absetzversuchen, welche immer in einer Katastrophe endeten, reduziere ich nun gaaaanz langsam jeden Monat 1 Kügelchen weg. Nun bin ich seit 1. Dezember bei 3 Kügelchen angelangt.

Und was soll ich sagen, diese Methode funktioniert. Darum möchte ich allen Mut machen durchzuhalten, es ist ein steiniger und harter Weg, welcher aber zu schaffen ist. Klar gibt es bei mir auch immer wieder Phasen, wo ich denke man wird verrückt und das negative Gedankenkarussel dreht sich, aber wenn ich zurückblicke dann kann ich erkennen dass sich das Blatt zu wenden scheint, die positiven Fenster werden mehr und länger und die negativen Fenster verringern sich. Man merkt wie die Psyche auftaut und mehr und mehr klarer zu denken lernt, je weniger das Antidepressiva wird. Ich spüre wie mein Hirn so langsam lernen will ohne das Venlafaxin auszukommen sowie das Leben in den Adern wieder zurückkehren möchte mit allen positiven und negativen Facetten.

Ich habe mir für 2018 als Vorsatz gesetzt - vorausgesetzt alles verläuft normal weiter - ab 1. März 2018 ohne Medikament zu sein und hoffe ich kann dies auch realisieren. Habe aber einen höllischen Respekt und Angst vor dem entgültigen Schritt auf 0 zu gehen, wenn man bedenkt, dass ich nun seit 2004 also 13 Jahre auf Medis bin.

Gerne halte ich Euch weiterhin auf dem Laufenden. Großes Lob an die Moderatoren hier, ich bin so froh damals dieses Forum gefunden zu haben. Ohne die wertvollen Tipps wäre ich nie auf die Idee gekommen das Ausschleichen so anzupacken und hätte weiterhin auf die Ärzte gehört.

So nun wünsche ich allen eine schöne Adventszeit und werdet alle Gesund ;-)

LG everendingstory
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ab Mitte 2009 - Venlafaxin auf 75 mg reduziert

Dazwischen parallel alles Mögliche probiert beim Heilpraktiker, Klopftherapie, Kinesiologie, Lachtherapie, mit Globolies, Schüssler Salzen, Bachblüten und vieles mehr, jeder privat bezahlte Therapeut verabreichte mir sein eigenes Mittel - jedoch ohne merkliche Verbesserung deshalb alles wieder problemlos abgesetzt. Diese Behandler wiesen zwar auf die Problematik mit Psychopharmaka hin und versprachen mir wenn ich das eigene Mittel nehme kann ich Venlafaxin problemlos weglassen, aber das hat auch nicht funktioniert.

Frühling 2014 erster fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, nach zwei Tagen wieder eindosiert auf 75mg

Frühling 2015 zweiter fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, schnell ausgeschliechen und nach einer Woche wieder eindosiert

Venlafaxin 75 mg täglich weitergenommen bis Sommer 2015, langsamer ausgeschliechen bis Januar 2016 sporadisch ohne genauen Zeitplan halbe Plättchen aus der Heuman-Kapsel entfernt bis 14.1.2016

ab 14.1.2016 = 0 mg
danach heftige Absetzsymptome, Versuch aber trotzdem es auszahlten dann ADFD im Internet gefunden und Kontakt aufgenommen, Ratschlag befolgt
ab 29.2.16 = 6 mg wieder eindosiert, unterstützend mit Omega-3-Pillen und Magnesium-Pillen, Abends Abtei Baldrian Kapseln zum schlafen.
ab 07.03.16 erhöht auf 12,5 mg (1 Plättchen von Heumann)
ab 11.04.16 erhöht auf 15 mg
ab 19.05.16 reduziert auf 12,5 mg
ab 06.06.16 reduziert auf 11,25 mg (36 Kügelchen von Neumann - Umstellung von Plättchen Heumann auf Kügelchen Neurax)
ab 13.07.16 reduziert auf 10,13 g (33 Kügelchen)
ab 14.08.16 reduziert auf 9,12 g (30 Kügelchen)
ab 14.09.16 reduziert auf 8,21 g (27 Kügelchen)
ab 14.10.16 reduziert auf 7,39 g (24 Kügelchen)
ab 14.11.16 reduziert auf 6,65 g (21 Kügelchen)
ab 20.12.16 reduziert auf 5,55 g (18 Kügelchen)
ab 21.01.17 reduziert auf 4,63 g (15 Kügelchen)
ab 21.02.17 reduziert auf 3,70 g (12 Kügelchen)
ab 21.03.17 reduziert auf 11 Kügelchen
ab 02.05.17 reduziert auf 10 Kügelchen
ab 01.06.17 reduziert auf 9 Kügelchen
ab 01.07.17 reduziert auf 8 Kügelchen
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 03.12.17, 15:07

Hallo everendingstory, :)

Danke, dass du berichtest. Es tut so gut auch mal etwas Positives zu lesen in dieser sonst so trüben Zeit.
Drei Kugeln noch, Wahnsinn wie viel du geschafft hast nach so langer Zeit. Respekt vor deiner Geduld.
:hug:
Meine Daumen sind gedrückt für die Null und die Zeit danach.
Ich wünsche dir auch eine wunderschöne Adventszeit.

LG Ute
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von everendingstory » Donnerstag, 11.01.18, 8:47

Liebe ADFD‘ler,

so nun hat es mich leider wieder erwischt und ich stecke in einem tiefen Loch wie damals als ich den scheiss Medikamentencocktail nahm. Es zeigt sich, dass man sich nie zu früh freuen darf, in meinem letzten Post schrieb ich noch es geht mir gut. Das ist jetzt leider wie weggeblasen. Hatte diese Nacht eine Panikattacke und bin seit Tagen richtig nervös, ausgebrannt, depressiv, das volle Programm. Meint ihr, ich bin mit der Reduktionen zu schnell unterwegs oder soll ich ein paar Kügelchen mehr nehmen als aktuell 2? Bin Ratlos und bin über Eure Meinung dankbar? Soll ich das aussitzen und weiter bei 2 Kügelchen bleiben oder soll ich was verändern. Das macht mich jetzt echt richtig fertig, dachte ich wäre stabil und muss mich nun eines besseren belehren lassen. Lg ees
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Medikamente:
10/2014 - 25.1.2005 Paroxetin vom Neurologen
25.1.2005 - 02.05.2005 Maprotilin/Ludiomil und Olanzapin/Zyprexa in der Psychiatrie bekommen
03.05.2005 - Mitte 2008 Mirtazapin/Remergil, Quetiapin/Seoquel, Perazin, Trimipramin, Pregabalin/Lyrica, Haloperidol in 3 Tageskliniken und ambulante Behandlungen
ab Mitte 2008 - Venlafaxin 150mg
ab Mitte 2009 - Venlafaxin auf 75 mg reduziert

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Frühling 2014 erster fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, nach zwei Tagen wieder eindosiert auf 75mg

Frühling 2015 zweiter fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, schnell ausgeschliechen und nach einer Woche wieder eindosiert

Venlafaxin 75 mg täglich weitergenommen bis Sommer 2015, langsamer ausgeschliechen bis Januar 2016 sporadisch ohne genauen Zeitplan halbe Plättchen aus der Heuman-Kapsel entfernt bis 14.1.2016

ab 14.1.2016 = 0 mg
danach heftige Absetzsymptome, Versuch aber trotzdem es auszahlten dann ADFD im Internet gefunden und Kontakt aufgenommen, Ratschlag befolgt
ab 29.2.16 = 6 mg wieder eindosiert, unterstützend mit Omega-3-Pillen und Magnesium-Pillen, Abends Abtei Baldrian Kapseln zum schlafen.
ab 07.03.16 erhöht auf 12,5 mg (1 Plättchen von Heumann)
ab 11.04.16 erhöht auf 15 mg
ab 19.05.16 reduziert auf 12,5 mg
ab 06.06.16 reduziert auf 11,25 mg (36 Kügelchen von Neumann - Umstellung von Plättchen Heumann auf Kügelchen Neurax)
ab 13.07.16 reduziert auf 10,13 g (33 Kügelchen)
ab 14.08.16 reduziert auf 9,12 g (30 Kügelchen)
ab 14.09.16 reduziert auf 8,21 g (27 Kügelchen)
ab 14.10.16 reduziert auf 7,39 g (24 Kügelchen)
ab 14.11.16 reduziert auf 6,65 g (21 Kügelchen)
ab 20.12.16 reduziert auf 5,55 g (18 Kügelchen)
ab 21.01.17 reduziert auf 4,63 g (15 Kügelchen)
ab 21.02.17 reduziert auf 3,70 g (12 Kügelchen)
ab 21.03.17 reduziert auf 11 Kügelchen
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ab 01.08.17 reduziert auf 7 Kügelchen
ab 01.09.17 reduziert auf 6 Kügelchen
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 11.01.18, 13:52

Hallo ees,

es ist leider keine Seltenheit, dass das Absetze gegen Ende oft etwas schwierig wird und vermehrt Symptome auftreten.
Diese Mittel sind auch in niedriger Dosierung noch potent, sodass bei der Reduktion noch viele Rezeptoren frei werden, worauf sich dein Gehirn erst wieder einstellen muss.
Wenn es dir seit Tagen nicht gut geht, würde ich vorerst wieder auf drei Kügelchen gehen und abwarten, wie du reagierst.
Du könntest dir dann für die letzten Kügelchen etwas mehr Zeit zwischen den Reduktionsschritten nehmen, du hast es ja fast geschafft.

LG Ute
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von Kessi » Donnerstag, 11.01.18, 18:00

Hallo ees:-)
ich habe auch Venla genommen. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass ich gegen Ende beim Absetzen eher Probleme hatte als in den höheren Dosen. Manchmal waren so grottenschlechte Tage dabei - da war ich kurz vorm Aufdosieren. Hab es aber nicht gemacht und es wurde immer nach ner Weile besser. Jetzt bin ich über 3 Monate auf 0 und es geht mir im großen und ganzen wirklich gut. Trotzdem gibt es auch hier Tage (wie gestern) da habe ich unerklärlich eklige körperliche Symptome. Ich sage mir dann immer: Okay das sind die Wechseljahre oder doch noch ne Welle und ich heile gerade wieder ein (restliches) Stück... Beides wird vorüber gehen und ich versuche, das Beste draus zu machen. Ich kann dir nicht raten, ob du Aufdosieren solltest. Ich habe in diesen Zeiten immer auf mein Bauchgefühl gehört und bin damit gut gefahren.
Alles Gute für dich. Du bist schon so weit gekommen. Das wird!!!
KG Kessi
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AUGUST 13
Einnahme Medi "Esmya" zur Red. Myome Gebärmutter.
Absetzten n. 5 Wo. wg. mass. NW (Dauerschwindel, extr. Erschöpfung, )
Schwindel bleibt aber dauerhaft!
NOVEMBER 13
Tinnitus, Sehstärke und Allgemeinzustand verschl. sich
DEZEMBER 13
Wg. v.g. körperl. Probl.: Angstzustände. Blut, MRT Kopf, Internist, HNO, Orthopäde, Zahnarzt, Gyn = alle o. B.
FEBRUAR 14
1 Woche Psychiatrie
Promethazin b. Bedarf: Keine Besserung/Schlafprobleme
Medi. bei Entlassung Mirtazapin 7,5 mg/ Nacht
Nach Entlassung kein Mirta mehr
MÄRZ 14
Tinnitus chronisch.
3 Monate Versuch mit HET = Keine Besserung.
MAI 14
Diagnose von Psychodoc: Depression! Sertralin 50 mg. Nach 5 Tagen abgesetzt, da NW starke Angstzustände und Suizidgedanken
Dann Opipramol 75 mg +
Mirtazapin 30 mg
Zustand immer schlimmer: KRANKSCHREIBUNG
JULI-AUGUST 14
Psychosom. Tagesklinik
Keine Besserung: Verzweiflung, weitere Verschl. des Zustandes
SEPTEMBER 14
Zusätzlich Risperidon 2 mg und Pipamperon 40 mg
OKTOBER 14
Psychiatrie
Sofortiges Absetzen Risperidon und Pipamperon
Eindosierung Venlafaxin 37,5 mg
Zolpidem 10 mg / Nacht
Tavor 1 mg
Ausschleichen Opipramol
Erhöhung Venlafaxin auf 75 mg. Nach 1 Wo. 112,5 mg aber wg. starker NW (Unruhe, Angst, Hitzegefühle) runter auf 75 mg
Tavor erhöht auf 1,5 mg
Starke Depression, Suizidgedanken,
Eindosierung Lyrica 50 mg bei gleichzeitiger Reduzierung Tavor
Stressbedingt Herpes Zoster im Gesicht:
Brivudin, Polidocanol, Erhöh. Lyrica auf 75 mg, Ibuprofen b. Bedarf, 20 mg Pantoprazol
Nach 10 Tagen Besserung = Ende der Herpes Medi
Lyrica 300 mg
Absetzen Tavor
05. DEZEMBER 14: Plötzliche komplette Besserung des Zustandes
16. DEZEMBER 14: Entlassung nach 9 Wochen Psychiatrie mit Diagnose mittelgradig depressive Episode und generalisierte Angststörung
Entlassungsmedi:
Mirtazapin 30 mg/ Nacht
Venlafaxin ret. 75 mg
Lyrica 300 mg
JANUAR 2015
Wieder arbeitsfähig (nach 7 Monaten)
Abs. Mirtazapin u. Lyrica ohne Probleme. KEINE BESCHWERDEN MEHR - FÜHLE MICH KOMPLETT GUT !
JANUAR 2016
Ausschl. Venla n. Rücksprache mit Psychodoc (deren "Absetzplan": Für 20 Tage noch 37,5 mg dann gleich 0 mg-ohne Worte!!!)
Mein Plan:
14.01.16 = 62,5 mg
28.01.16 = 50 mg
11.02.16 = 37,5 mg
07.03.16 = 25 mg
21.03.16 = 12,5 mg
15.04.16 = 0 mg
Bei keiner Red. Probleme!!!
Nach 2 Wo auf 0: mäßige Brainzaps , Schwitzen, starke Schmerzen in den Füßen
Ging alles wieder weg.
01. JUNI 2016:
Nach 6 Wochen auf 0 mg plötzl. Schwindel, Gangunsicherheit, extrem schwere Beine und Arme, starke Unruhe / Angst, "dass alles wieder los geht", innerliches Zittern, innerliche Stromschläge, plötzliches starkes Herzklopfen, Hitzewellen+Schweißausbrüche, Schlafprobleme, Erschöpfung, extrem niedriger Blutdruck aber hoher Puls, Probleme mit Augen/Sehstärke.

27.07.16: 3,0 mg Venlafaxin retard 1APharma (10 Kügelchen): katastroph. schlaflose Nacht: Angst, Zittern, brennendes Hautgefühl, extreme Mundtrockenheit
28.07. 1,0 mg (3 Kügelchen)
29.07. 3,0 mg
04.08. 5,0 mg
13.08. 6,0 mg
18.08. 5,0 mg
20.08. 8,0 mg
24.08. 12,5 mg
29.08. 25,0 mg
31.08. 12,5 mg
08.10. 10,0 mg
05.11. 9,0 mg
Pascoflair 1-1-0
04.12. 8,0 mg
2017:
06.01. 7,0 mg
30.01. 6,6 mg
20.02. 5,4 mg
09.03. 4,2 mg
23.03. 3,6 mg
12.04. 3,0 mg
04.05. 3,3 mg
26.05. 3,0 mg
17.06. 2, 4 mg
29.06. 2,1 mg
24.07. 1,9 mg
09.08. 1,6 mg
18.08. 1,3 mg
03.09. 1,0 mg
10.09. 0, 66 mg
30.09. 0,33 mg -1 Kügelchen ENDSPURT
07.10. 0, 00 mg!!! :party2:

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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von everendingstory » Donnerstag, 11.01.18, 21:06

Liebe Ute und Kessi,
vielen Dank für eure netten Antworten. Vor allem Kessis Erfahrung macht mir Mut, ich werde es so handhaben und vorerst nicht aufdosieren. Ich werde berichten ob es sich bessert. Wünsche allen gute Besserung. LG ees
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Ululu 69
Diagnosen: mittelgradige depressive Episode F32.1, generalisierte Angststörung F41.1, Panikstörung F41.0, Erschöpfungsdepression, burn-out-Syndrom, Panikattacken und Suizidaliät

Seit Mitte 2005 regelmäßig Verhaltenstherapie beim Pyschologen, anfänglich engmaschig, jetzt 4 x im Jahr für eine Stunde Gespräch .

Seit 2005 in regelmäßiger Behandlung beim Neurologen, anfänglich engmaschig, jetzt 4 x im Jahr für 5 Minuten um das neue Rezept abzuholen.

Medikamente:
10/2014 - 25.1.2005 Paroxetin vom Neurologen
25.1.2005 - 02.05.2005 Maprotilin/Ludiomil und Olanzapin/Zyprexa in der Psychiatrie bekommen
03.05.2005 - Mitte 2008 Mirtazapin/Remergil, Quetiapin/Seoquel, Perazin, Trimipramin, Pregabalin/Lyrica, Haloperidol in 3 Tageskliniken und ambulante Behandlungen
ab Mitte 2008 - Venlafaxin 150mg
ab Mitte 2009 - Venlafaxin auf 75 mg reduziert

Dazwischen parallel alles Mögliche probiert beim Heilpraktiker, Klopftherapie, Kinesiologie, Lachtherapie, mit Globolies, Schüssler Salzen, Bachblüten und vieles mehr, jeder privat bezahlte Therapeut verabreichte mir sein eigenes Mittel - jedoch ohne merkliche Verbesserung deshalb alles wieder problemlos abgesetzt. Diese Behandler wiesen zwar auf die Problematik mit Psychopharmaka hin und versprachen mir wenn ich das eigene Mittel nehme kann ich Venlafaxin problemlos weglassen, aber das hat auch nicht funktioniert.

Frühling 2014 erster fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, nach zwei Tagen wieder eindosiert auf 75mg

Frühling 2015 zweiter fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, schnell ausgeschliechen und nach einer Woche wieder eindosiert

Venlafaxin 75 mg täglich weitergenommen bis Sommer 2015, langsamer ausgeschliechen bis Januar 2016 sporadisch ohne genauen Zeitplan halbe Plättchen aus der Heuman-Kapsel entfernt bis 14.1.2016

ab 14.1.2016 = 0 mg
danach heftige Absetzsymptome, Versuch aber trotzdem es auszahlten dann ADFD im Internet gefunden und Kontakt aufgenommen, Ratschlag befolgt
ab 29.2.16 = 6 mg wieder eindosiert, unterstützend mit Omega-3-Pillen und Magnesium-Pillen, Abends Abtei Baldrian Kapseln zum schlafen.
ab 07.03.16 erhöht auf 12,5 mg (1 Plättchen von Heumann)
ab 11.04.16 erhöht auf 15 mg
ab 19.05.16 reduziert auf 12,5 mg
ab 06.06.16 reduziert auf 11,25 mg (36 Kügelchen von Neumann - Umstellung von Plättchen Heumann auf Kügelchen Neurax)
ab 13.07.16 reduziert auf 10,13 g (33 Kügelchen)
ab 14.08.16 reduziert auf 9,12 g (30 Kügelchen)
ab 14.09.16 reduziert auf 8,21 g (27 Kügelchen)
ab 14.10.16 reduziert auf 7,39 g (24 Kügelchen)
ab 14.11.16 reduziert auf 6,65 g (21 Kügelchen)
ab 20.12.16 reduziert auf 5,55 g (18 Kügelchen)
ab 21.01.17 reduziert auf 4,63 g (15 Kügelchen)
ab 21.02.17 reduziert auf 3,70 g (12 Kügelchen)
ab 21.03.17 reduziert auf 11 Kügelchen
ab 02.05.17 reduziert auf 10 Kügelchen
ab 01.06.17 reduziert auf 9 Kügelchen
ab 01.07.17 reduziert auf 8 Kügelchen
ab 01.08.17 reduziert auf 7 Kügelchen
ab 01.09.17 reduziert auf 6 Kügelchen
ab 01.10.17 reduziert auf 5 Kügelchen
ab 01.11.17 reduziert auf 4 Kügelchen
ab 01.12.17 reduziert auf 3 Kügelchen
ab 01.01.18 reduziert auf 2 Kügelchen

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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von Kessi » Sonntag, 14.01.18, 15:03

Hallo ees :-)wie geht es Dir? Konntest du bei deiner Dosierung bleiben?
Angenehmen Sonntag wünscht dir Kessi
AUGUST 13
Einnahme Medi "Esmya" zur Red. Myome Gebärmutter.
Absetzten n. 5 Wo. wg. mass. NW (Dauerschwindel, extr. Erschöpfung, )
Schwindel bleibt aber dauerhaft!
NOVEMBER 13
Tinnitus, Sehstärke und Allgemeinzustand verschl. sich
DEZEMBER 13
Wg. v.g. körperl. Probl.: Angstzustände. Blut, MRT Kopf, Internist, HNO, Orthopäde, Zahnarzt, Gyn = alle o. B.
FEBRUAR 14
1 Woche Psychiatrie
Promethazin b. Bedarf: Keine Besserung/Schlafprobleme
Medi. bei Entlassung Mirtazapin 7,5 mg/ Nacht
Nach Entlassung kein Mirta mehr
MÄRZ 14
Tinnitus chronisch.
3 Monate Versuch mit HET = Keine Besserung.
MAI 14
Diagnose von Psychodoc: Depression! Sertralin 50 mg. Nach 5 Tagen abgesetzt, da NW starke Angstzustände und Suizidgedanken
Dann Opipramol 75 mg +
Mirtazapin 30 mg
Zustand immer schlimmer: KRANKSCHREIBUNG
JULI-AUGUST 14
Psychosom. Tagesklinik
Keine Besserung: Verzweiflung, weitere Verschl. des Zustandes
SEPTEMBER 14
Zusätzlich Risperidon 2 mg und Pipamperon 40 mg
OKTOBER 14
Psychiatrie
Sofortiges Absetzen Risperidon und Pipamperon
Eindosierung Venlafaxin 37,5 mg
Zolpidem 10 mg / Nacht
Tavor 1 mg
Ausschleichen Opipramol
Erhöhung Venlafaxin auf 75 mg. Nach 1 Wo. 112,5 mg aber wg. starker NW (Unruhe, Angst, Hitzegefühle) runter auf 75 mg
Tavor erhöht auf 1,5 mg
Starke Depression, Suizidgedanken,
Eindosierung Lyrica 50 mg bei gleichzeitiger Reduzierung Tavor
Stressbedingt Herpes Zoster im Gesicht:
Brivudin, Polidocanol, Erhöh. Lyrica auf 75 mg, Ibuprofen b. Bedarf, 20 mg Pantoprazol
Nach 10 Tagen Besserung = Ende der Herpes Medi
Lyrica 300 mg
Absetzen Tavor
05. DEZEMBER 14: Plötzliche komplette Besserung des Zustandes
16. DEZEMBER 14: Entlassung nach 9 Wochen Psychiatrie mit Diagnose mittelgradig depressive Episode und generalisierte Angststörung
Entlassungsmedi:
Mirtazapin 30 mg/ Nacht
Venlafaxin ret. 75 mg
Lyrica 300 mg
JANUAR 2015
Wieder arbeitsfähig (nach 7 Monaten)
Abs. Mirtazapin u. Lyrica ohne Probleme. KEINE BESCHWERDEN MEHR - FÜHLE MICH KOMPLETT GUT !
JANUAR 2016
Ausschl. Venla n. Rücksprache mit Psychodoc (deren "Absetzplan": Für 20 Tage noch 37,5 mg dann gleich 0 mg-ohne Worte!!!)
Mein Plan:
14.01.16 = 62,5 mg
28.01.16 = 50 mg
11.02.16 = 37,5 mg
07.03.16 = 25 mg
21.03.16 = 12,5 mg
15.04.16 = 0 mg
Bei keiner Red. Probleme!!!
Nach 2 Wo auf 0: mäßige Brainzaps , Schwitzen, starke Schmerzen in den Füßen
Ging alles wieder weg.
01. JUNI 2016:
Nach 6 Wochen auf 0 mg plötzl. Schwindel, Gangunsicherheit, extrem schwere Beine und Arme, starke Unruhe / Angst, "dass alles wieder los geht", innerliches Zittern, innerliche Stromschläge, plötzliches starkes Herzklopfen, Hitzewellen+Schweißausbrüche, Schlafprobleme, Erschöpfung, extrem niedriger Blutdruck aber hoher Puls, Probleme mit Augen/Sehstärke.

27.07.16: 3,0 mg Venlafaxin retard 1APharma (10 Kügelchen): katastroph. schlaflose Nacht: Angst, Zittern, brennendes Hautgefühl, extreme Mundtrockenheit
28.07. 1,0 mg (3 Kügelchen)
29.07. 3,0 mg
04.08. 5,0 mg
13.08. 6,0 mg
18.08. 5,0 mg
20.08. 8,0 mg
24.08. 12,5 mg
29.08. 25,0 mg
31.08. 12,5 mg
08.10. 10,0 mg
05.11. 9,0 mg
Pascoflair 1-1-0
04.12. 8,0 mg
2017:
06.01. 7,0 mg
30.01. 6,6 mg
20.02. 5,4 mg
09.03. 4,2 mg
23.03. 3,6 mg
12.04. 3,0 mg
04.05. 3,3 mg
26.05. 3,0 mg
17.06. 2, 4 mg
29.06. 2,1 mg
24.07. 1,9 mg
09.08. 1,6 mg
18.08. 1,3 mg
03.09. 1,0 mg
10.09. 0, 66 mg
30.09. 0,33 mg -1 Kügelchen ENDSPURT
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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von everendingstory » Sonntag, 14.01.18, 15:35

Hallo Kessi,
Danke deiner Nachfrage, Du hast mich motiviert und ich blieb bislang bei den 2 Kügelchen. Gestern war ich wieder drauf und dran 3 Kügelchen zu nehmen hab mich aber doch dagegen entschieden, in der Hoffnung es wird besser. Die Wellen im ganz kleinen Dosisbereich zermürben mich. Es wechselt meiner Erfahrung nach immer in kürzeren Abständen von mies bis besser. Ich kannte das eher so, wenn eine Welle kam dann ging es mir 2-3 Tage schlecht und dann wieder mehrere Tage besser. Nun empfinde ich es so, dass zwischen Besser und Schlecht nur ca. 3-4 Stunden liegen. Auch die Nächte schwanken sehr, 1 Nacht übel, die nächste Nacht wieder gut, die darauffolgende Nacht übel dann die nächste Nacht wieder gut mit dem Schlaf. Kennt das jemand auch diese kurzen Wechselwellen zwischen Schlecht und Gut im niedrigen Dosisbereich wenn es gegen Null geht? Gehört das zum Ausheilungsprozess dazu? Ich werde versuchen bei den 2 Kügelchen vorerst zu bleiben auch wenn die Wellen schnell schwanken. Habt auch einen schönen Sonntag, lg ees
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Seit Mitte 2005 regelmäßig Verhaltenstherapie beim Pyschologen, anfänglich engmaschig, jetzt 4 x im Jahr für eine Stunde Gespräch .

Seit 2005 in regelmäßiger Behandlung beim Neurologen, anfänglich engmaschig, jetzt 4 x im Jahr für 5 Minuten um das neue Rezept abzuholen.

Medikamente:
10/2014 - 25.1.2005 Paroxetin vom Neurologen
25.1.2005 - 02.05.2005 Maprotilin/Ludiomil und Olanzapin/Zyprexa in der Psychiatrie bekommen
03.05.2005 - Mitte 2008 Mirtazapin/Remergil, Quetiapin/Seoquel, Perazin, Trimipramin, Pregabalin/Lyrica, Haloperidol in 3 Tageskliniken und ambulante Behandlungen
ab Mitte 2008 - Venlafaxin 150mg
ab Mitte 2009 - Venlafaxin auf 75 mg reduziert

Dazwischen parallel alles Mögliche probiert beim Heilpraktiker, Klopftherapie, Kinesiologie, Lachtherapie, mit Globolies, Schüssler Salzen, Bachblüten und vieles mehr, jeder privat bezahlte Therapeut verabreichte mir sein eigenes Mittel - jedoch ohne merkliche Verbesserung deshalb alles wieder problemlos abgesetzt. Diese Behandler wiesen zwar auf die Problematik mit Psychopharmaka hin und versprachen mir wenn ich das eigene Mittel nehme kann ich Venlafaxin problemlos weglassen, aber das hat auch nicht funktioniert.

Frühling 2014 erster fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, nach zwei Tagen wieder eindosiert auf 75mg

Frühling 2015 zweiter fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, schnell ausgeschliechen und nach einer Woche wieder eindosiert

Venlafaxin 75 mg täglich weitergenommen bis Sommer 2015, langsamer ausgeschliechen bis Januar 2016 sporadisch ohne genauen Zeitplan halbe Plättchen aus der Heuman-Kapsel entfernt bis 14.1.2016

ab 14.1.2016 = 0 mg
danach heftige Absetzsymptome, Versuch aber trotzdem es auszahlten dann ADFD im Internet gefunden und Kontakt aufgenommen, Ratschlag befolgt
ab 29.2.16 = 6 mg wieder eindosiert, unterstützend mit Omega-3-Pillen und Magnesium-Pillen, Abends Abtei Baldrian Kapseln zum schlafen.
ab 07.03.16 erhöht auf 12,5 mg (1 Plättchen von Heumann)
ab 11.04.16 erhöht auf 15 mg
ab 19.05.16 reduziert auf 12,5 mg
ab 06.06.16 reduziert auf 11,25 mg (36 Kügelchen von Neumann - Umstellung von Plättchen Heumann auf Kügelchen Neurax)
ab 13.07.16 reduziert auf 10,13 g (33 Kügelchen)
ab 14.08.16 reduziert auf 9,12 g (30 Kügelchen)
ab 14.09.16 reduziert auf 8,21 g (27 Kügelchen)
ab 14.10.16 reduziert auf 7,39 g (24 Kügelchen)
ab 14.11.16 reduziert auf 6,65 g (21 Kügelchen)
ab 20.12.16 reduziert auf 5,55 g (18 Kügelchen)
ab 21.01.17 reduziert auf 4,63 g (15 Kügelchen)
ab 21.02.17 reduziert auf 3,70 g (12 Kügelchen)
ab 21.03.17 reduziert auf 11 Kügelchen
ab 02.05.17 reduziert auf 10 Kügelchen
ab 01.06.17 reduziert auf 9 Kügelchen
ab 01.07.17 reduziert auf 8 Kügelchen
ab 01.08.17 reduziert auf 7 Kügelchen
ab 01.09.17 reduziert auf 6 Kügelchen
ab 01.10.17 reduziert auf 5 Kügelchen
ab 01.11.17 reduziert auf 4 Kügelchen
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ab 01.01.18 reduziert auf 2 Kügelchen

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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von Shonah » Sonntag, 14.01.18, 15:49

Hallo ees,

Was du über deine Nächte berichtest kenne ich auch.

Bei mir wechselt es auch ständig und tagsüber ist es auch nicht besser.

Wenn ich am morgen noch gut durchstarten kann, ist am Nachmittag fast nix mehr drin und Schmerzen kommen auch dazu.


LG Shonah
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padma
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg Venlafaxin
75mg Venlafaxin
2010 : 37,5 mg Venlafaxin
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg Venlafaxin
2011 : 75mg Venlafaxin
2013 : 37,5mg Venlafaxin
2014 : 37,5mg Venlafaxin (unretardiert)
2015 : 18,25mg Venlafaxin (unretardiert)
01.11.15 9mg Venlafaxin (unretardiert)
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg Venlafaxin (unretardiert)
29.12.15 : 9mg Venlafaxin (u)früh
9 mg Venlafaxin (u)spät
12.01.16 : 9 mg Venlafaxin (unretardiert) früh
7 mg Venlafaxin (unretardiert) spät
11.02.16 : 9 mg Venla (u) früh
3 mg Venla (u) spät ( Aus Angst-
Kurzschlusshandlung)
11.03.16 : 9 mg Venla (u) früh
2 mg Venla (u) spät
11.04.16 : 9 mg Venla (u) früh
11.05.16 : 8 mg Venla (u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat

Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg Venlafaxin retard
04.07.16 8 mg Venlafaxin unretardiert
06.07.16 9 mg Venlafaxin unretardiert
19.11.16 8,5 mg Venlafaxin unretardiert
06.01.17 8,0 mg Venlafaxin unretardiert

Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...

12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
Venla 8mg (unretardiert)
9.2.17 alle NEM abgesetzt

Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg Venla (unretardiert)
08.04.17 7,0 mg Venla (unretardiert)
18.05.17 6,7mg Venla ( unretardiert)
10.6.17 6,3 mg Venla ( unretardiert)
30.6.17 5,7 mg Venla ( unretardiert)
11.8.17 5,2 mg Venla (unretardiert)
19.9.17 4,5 mg Venla (unretardiert)
22.10.17 4,0 mg Venla (unretardiert)
25.11.17 3,7mg Venla (unretardiert)
20.12.17 3,4mg Venla (unretardiert)

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Re: Venlafaxin abgesetzt - nun heftige Probleme

Beitrag von Kessi » Montag, 15.01.18, 20:48

Hi ees, ich kann dir auch von mir berichten, dass es mir teilweise stündlich besser/schlechter ging. Ich habe das immer so beschrieben: Als wenn jemand über mir einen Wasserhahn aufdreht und irgendwas ekelhaftes in mich rein rauscht... Im wahrsten Sinne des Wortes unbeschreibliche Gefühle/Zustände. Im Hintergrund lauerte immer die Angst, das ist nicht vom Absetzen- das ist eine schwere Krankheit. Aber ich habe mir halt immer und immer gesagt "!du bist gesund-das kann nur vom Absetzen kommen. Denk positiv-geht vorbe!i". Und schlafen war auch extrem wechselhaft. Bin teilweise jede Stunde aufgewacht. Und ich ging ja während des gesamten Absetzens arbeiten. Auch heute habe ich noch öfters schlechte Nächte. Aber das ist nicht so schlimm, da ich sonst keine Beschwerden mehr habe. Seit einer Woche habe ich meine Ernährung umgestellt (mache Weightwatchers) und ich fühle mich insgesamt komplett gesund.
Wünsche dir sehr, dass du das auch bald sagen kannst!
LG Kessi
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AUGUST 13
Einnahme Medi "Esmya" zur Red. Myome Gebärmutter.
Absetzten n. 5 Wo. wg. mass. NW (Dauerschwindel, extr. Erschöpfung, )
Schwindel bleibt aber dauerhaft!
NOVEMBER 13
Tinnitus, Sehstärke und Allgemeinzustand verschl. sich
DEZEMBER 13
Wg. v.g. körperl. Probl.: Angstzustände. Blut, MRT Kopf, Internist, HNO, Orthopäde, Zahnarzt, Gyn = alle o. B.
FEBRUAR 14
1 Woche Psychiatrie
Promethazin b. Bedarf: Keine Besserung/Schlafprobleme
Medi. bei Entlassung Mirtazapin 7,5 mg/ Nacht
Nach Entlassung kein Mirta mehr
MÄRZ 14
Tinnitus chronisch.
3 Monate Versuch mit HET = Keine Besserung.
MAI 14
Diagnose von Psychodoc: Depression! Sertralin 50 mg. Nach 5 Tagen abgesetzt, da NW starke Angstzustände und Suizidgedanken
Dann Opipramol 75 mg +
Mirtazapin 30 mg
Zustand immer schlimmer: KRANKSCHREIBUNG
JULI-AUGUST 14
Psychosom. Tagesklinik
Keine Besserung: Verzweiflung, weitere Verschl. des Zustandes
SEPTEMBER 14
Zusätzlich Risperidon 2 mg und Pipamperon 40 mg
OKTOBER 14
Psychiatrie
Sofortiges Absetzen Risperidon und Pipamperon
Eindosierung Venlafaxin 37,5 mg
Zolpidem 10 mg / Nacht
Tavor 1 mg
Ausschleichen Opipramol
Erhöhung Venlafaxin auf 75 mg. Nach 1 Wo. 112,5 mg aber wg. starker NW (Unruhe, Angst, Hitzegefühle) runter auf 75 mg
Tavor erhöht auf 1,5 mg
Starke Depression, Suizidgedanken,
Eindosierung Lyrica 50 mg bei gleichzeitiger Reduzierung Tavor
Stressbedingt Herpes Zoster im Gesicht:
Brivudin, Polidocanol, Erhöh. Lyrica auf 75 mg, Ibuprofen b. Bedarf, 20 mg Pantoprazol
Nach 10 Tagen Besserung = Ende der Herpes Medi
Lyrica 300 mg
Absetzen Tavor
05. DEZEMBER 14: Plötzliche komplette Besserung des Zustandes
16. DEZEMBER 14: Entlassung nach 9 Wochen Psychiatrie mit Diagnose mittelgradig depressive Episode und generalisierte Angststörung
Entlassungsmedi:
Mirtazapin 30 mg/ Nacht
Venlafaxin ret. 75 mg
Lyrica 300 mg
JANUAR 2015
Wieder arbeitsfähig (nach 7 Monaten)
Abs. Mirtazapin u. Lyrica ohne Probleme. KEINE BESCHWERDEN MEHR - FÜHLE MICH KOMPLETT GUT !
JANUAR 2016
Ausschl. Venla n. Rücksprache mit Psychodoc (deren "Absetzplan": Für 20 Tage noch 37,5 mg dann gleich 0 mg-ohne Worte!!!)
Mein Plan:
14.01.16 = 62,5 mg
28.01.16 = 50 mg
11.02.16 = 37,5 mg
07.03.16 = 25 mg
21.03.16 = 12,5 mg
15.04.16 = 0 mg
Bei keiner Red. Probleme!!!
Nach 2 Wo auf 0: mäßige Brainzaps , Schwitzen, starke Schmerzen in den Füßen
Ging alles wieder weg.
01. JUNI 2016:
Nach 6 Wochen auf 0 mg plötzl. Schwindel, Gangunsicherheit, extrem schwere Beine und Arme, starke Unruhe / Angst, "dass alles wieder los geht", innerliches Zittern, innerliche Stromschläge, plötzliches starkes Herzklopfen, Hitzewellen+Schweißausbrüche, Schlafprobleme, Erschöpfung, extrem niedriger Blutdruck aber hoher Puls, Probleme mit Augen/Sehstärke.

27.07.16: 3,0 mg Venlafaxin retard 1APharma (10 Kügelchen): katastroph. schlaflose Nacht: Angst, Zittern, brennendes Hautgefühl, extreme Mundtrockenheit
28.07. 1,0 mg (3 Kügelchen)
29.07. 3,0 mg
04.08. 5,0 mg
13.08. 6,0 mg
18.08. 5,0 mg
20.08. 8,0 mg
24.08. 12,5 mg
29.08. 25,0 mg
31.08. 12,5 mg
08.10. 10,0 mg
05.11. 9,0 mg
Pascoflair 1-1-0
04.12. 8,0 mg
2017:
06.01. 7,0 mg
30.01. 6,6 mg
20.02. 5,4 mg
09.03. 4,2 mg
23.03. 3,6 mg
12.04. 3,0 mg
04.05. 3,3 mg
26.05. 3,0 mg
17.06. 2, 4 mg
29.06. 2,1 mg
24.07. 1,9 mg
09.08. 1,6 mg
18.08. 1,3 mg
03.09. 1,0 mg
10.09. 0, 66 mg
30.09. 0,33 mg -1 Kügelchen ENDSPURT
07.10. 0, 00 mg!!! :party2:

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