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Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von padma » Montag, 10.07.17, 18:23

liebe Fibie, :)

du hast auch allen Grund stolz auf dich zu sein. :D
und hoffe,dass ich irgendwann hier im Forum schreiben kann,.....juhhuuuuu mir geht es gut.
Da werden wir uns dann alle mit dir freuen. :party2:
Ich hoffe es kann hier im Forum dem ein oder anderen Helfen,...wenn er ähnliches durchmacht.
Ich bleibe auf alle Fälle dran!
Danke dir. :hug:
Kontinuierliche Berichte über den Heilungsprozess, gerade auch nach 0, sind sehr hilfreich. Und natürlich auch das direkte Teilen deiner Erfahrungen, wie du es ja machst.

liebe Grüsse,
padma
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Absetzverlauf:
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8.03.2018: 0,35 mg :schnecke:


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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Sonntag, 06.08.17, 17:32

Hallo ihr lieben, :)
möchte mich mal wieder kurz melden und Berichten wie es mir so geht. :?

Es sind nun um die 17 Monate nach null mg Sertralin und ich habe noch immer zu Kämpfen. :( :cry: :o :shock:

Im Moment hab ich immer noch Kopfschmerzen(jeden Tag),Sehstörungen,so eine Art Gangunsicherheit(wie leichter Schwindel) und starke Magenbeschwerden.

Es wurde nochmals zur Sicherheit wegen den Kopfschmerzen ein MRT gemacht,aber ist alles gut,.....zum Glück. :D

Habe nachdem ich erfahren habe,dass ich den Helicobacter (Bakterium) in mir trage,mit Hilfe eines Heilpraktikers versucht,diesen in den Griff zu bekommen.
Die Kur ist fertig und leider geht es meinem Magen immer noch garnicht gut.

Habe nun in 4 Wochen eine Magen und Darmspiegelung und da werde ich sehen was dabei heraus kommt. :whistle:

Musste auf diesen Termin,.....so lange warten. :x

Habe schon Ende Mai angerufen,aber nirgendwo bekommt man einen Termin. :party:

Also heißt es abwarten und Geduld haben.

Ich vermute fast,dass die heftigen Kopfschmerzen etwas mit dem Helicobacter zu tun haben. 8-)

Ich weiß nicht,was kommt durch das Absetzen und was kommt durch das Bakterium Helicobacter.
Ist einfach alles durcheinander.
Aber ich muss und werde weiter kämpfen,.... :sports:

Was auch noch ein Problem ist,dadurch das ich diese blöden Beschwerden habe,bin ich am liebsten zu Hause.
Einkaufen gehen usw. fällt mir so schwer,da in meinem Kopf alles so Schwipp Schwapp ist.
Vermeide sehr vieles,.....
Geht es mir gut,....dann mach ich mehr,....
Geht es mir schlechter,....dann meide ich,....vieles,...

Wie gerne würde ich mal wieder einen schönen Stadtbummel machen oder so,... :roll:

Es geht einfach nicht,ich bin immer so schnell überfordert mit meinem Gehirn.
So ein Mist,.... :vomit:

Gehe jedoch jeden Tag fast schwimmen,...auch wenn ich dann ins Schwimmbad reinschwanke ,....mich schnell umziehe und dann ins Wasser gehe.
Im Wasser ist meistens alles gut,....
Gehe ich dann wieder heraus,meine ich oftmals ich kippe um und mir ist so komisch im Kopf. :party: :o

Das ist so blöde,...
Ich habe jedoch die Hoffnung,dass event. Beschwerden auch mit dem Darm zu tun haben. :wirbel:
Durch diesen Helicobacter,..... :zombie:
Aber ich werde euch weiter Berichten,.... :)

Schritt für Schritt. :zombie: :zombie: :zombie: :zombie:

Hoffe halt,dass ich auch diese extremen Kopfschmerzen irgendwie in den Griff bekomme. :) :?

Ich wünsche euch allen einen schönen Rest -Sonntag und sag einfach nur Tschacka,.......es wird und muss weiter gehen,... :laola:
Ganz liebe Grüße sendet euch Fibie
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padmaLinLina
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

Fibie77
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Freitag, 29.12.17, 23:01

Hallo ihr lieben,

ich wollte mich mal wieder kurz melden und Berichten wie es mir so geht.
Es sind nun vier Monate her wo ich hier im Forum nichts mehr geschrieben habe und ich denke,für den ein oder anderen ist es vielleicht interessant wie mein Entzug so verläuft und wie es mir geht.
Es sind im Februar 2018, zwei Jahre wo ich mit Sertralin auf 0 mg bin (im Moment 22 Monate auf 0mg ).
Es hat sich in dieser Zeit viel getan und ich will euch einfach berichten.
Nachdem ich den Helicobacter Bakterium gehabt habe und dieser sehr starke Magenprobleme verursacht hat, habe ich diesen ja erst versucht durch einen Heilpraktiker in den Griff zu bekommen.Leider hat alles nichts gebracht und weil alles immer schlimmer wurde,machte ich dann 10 Tage lang eine Triple Therapie.
Leider habe ich die Antibiotika nicht vertragen und bekam extrem starke Atemnot.
Es wurde so schlimm,dass ich deswegen 4 Tage im Krankenhaus lag.
Nach einer Atemkontrolle 8 Wochen später,wurde dann aber zum guten Glück festgestellt er ist endlich weg. :D
Ich war so froh darüber :party2: .

Leider haben die Medikamente dagegen sehr getriggert und es hat eine ganze weile gedauert bis es mir wieder besser ging.
Im neuen Jahr fange ich nun wieder zu arbeiten an und ich habe schon ziemlich Respekt davor ob ich es schaffe.
Im Moment geht es mir so naja,.....
Mal mehr und dann wieder weniger gut.
Ich war schon so oft davor wieder Sertralin zu nehmen,doch jedesmal hielt mich mein Mann zum guten Glück davon ab.

Ich möchte euch Berichten,wie es mir nach über 22 Monaten auf null mg geht.
Ich habe noch folgende Symptome:
Spannungskopfschmerzen, Sehstörungen(diese sind aber schon sehr viel besser geworden und nur ab und an vorhanden), leichter Schwindel,leichte Benommenheit,Gangunsicherheit(ab und zu),starke Genickschmerzen(ab und zu), Angst,Herzstechen.
Die Symptome wechseln sich immer ab und sind mal mehr und dann wieder weniger vorhanden.
Müdigkeit verspüre ich gar keine mehr und auch wieder mehr Energie ist vorhanden,dass ist schön.
Gegen meine Angst mache ich eine Psychotherapie und versuche diese ganz ohne Medikamente zu Bearbeiten oder besser gesagt,daran zu Arbeiten.
Es ist zwar nicht einfach,diese blöde Angst vor der Angst,.....aber ich versuche feste daran zu Arbeiten :sports:

Ansonsten hoffe ich,dass die Symptome mit der Zeit weniger werden und vielleicht eines Tages ganz verschwinden.

Das schlimme an diesen ganzen Medikamenten ist,dass oft nicht gleich nach null der Supergau kommt,sondern erst Zeitverzögert nach 5 oder 6 Monaten und das ist heftig.
Aber wenn man hier so im Forum liest,betrifft es wirklich viele.
Das ist :o :cry: traurig.
Aber ich will und möchte den Kampf nicht aufgeben :sports: .
Ich möchte hier auch gerne mal schreiben können,.....Leute ich hab es geschafft,mir geht es wieder gut.
Das ist mein ganz großes Ziel für 2018.
Für das kommende Jahr,wünsche ich allen hier im Forum einfach nur ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen.
Ganz liebe Grüße sendet euch Fibie :)
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- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
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Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
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Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
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- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
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-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
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Schwipp-Schwapp im Kopf
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Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
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Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
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-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 30.12.17, 13:43

Hallo Fibie,

danke für deinen Bericht. Es ist für uns als Team aber auch für andere Betroffene immer schön, wenn sich andere Foris auch nach 0 noch melden und berichten wie es weiter geht.
Insgesamt bist du doch auf einem guten Weg und wenn du an der Angst arbeitest hast du die besten Chancen sie nachhaltig los zu werden.

Ich wünsche dir und deinen Lieben einen guten Rutsch und alles Liebe für das neue Jahr.

LG Ute
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Samstag, 30.12.17, 16:01

Hallo liebe Ute,
Ja, ich finde es auch wichtig,dass man weiter Berichtet wie es nach null mg ist.

Gerade da hat bei mir erst der Kampf so richtig begonnen.
Ich möchte jedoch niemandem hier im Forum Angst machen,jeder Körper ist ja anders.

Aber wenn ich so überlege, es sind nun fast 2 Jahre auf 0mg Sertralin und der Körper braucht so lange bis er wieder Heile wird.

Manche haben ja von 3 Jahren und mehr berichtet.
Das ist schon heftig.
Heute habe ich auch schon wieder den ganzen Tag wie einen zugedröhnten Kopf,dazu Genickschmerzen und so eine Art Gangunsicherheit.
Es ist so ein Mist,.....
Aber irgendwie muss und geht es weiter.
Manche haben ja hier im Forum schon Berichtet,dass die ersten 2 Jahre nach null die schlimmsten sind und es dann immer besser wird.
Daran hänge ich mich irgendwie und halte mich fest,....
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Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
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- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
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-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
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-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
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Luce
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Luce » Sonntag, 31.12.17, 10:11

Hallo liebe Fibie :hug: ,

Schön von dir zu hören <3 , ich schaffe es mittlerweile auch kaum ins Forum, umso schöner ist es wenn man nach langer Zeit wieder etwas von "bekannten Gesichtern" liest :)

Ich freu mich sehr, dass du den HP los bist!! :sports:

Mach weiter so, du hast die Kraft!
Alles Liebe Luce :group:
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Fibie77
Achtung ich bin ungeplant schwanger - und versuche ab Nov. (SSW5) schneller abzusetzen als die 10% Regel!

Mein Absetzverlauf davor war innerhalb der 5 % - 10% Regel und hat großartig geklappt. Auch wenn :schnecke: Anders hätte das Vollzeitarbeiten inkl Überstunden und Doktorratstudium fertig machen nicht funktioniert.
Meine Medis, meiner Meinung nach fehldiagnostiziert. Saroten (Amitriptylin - max Dosis 40mg ) und Paroxetin (max Dosis 10 - 5 mg)

Absetzen Paroxetin

Ausgansdosis: ich schätze zwischen 4.5 - 5-5 mg Paroxat (keine Waage vorhanden vor Weihnachten 2016)

Meine üblichen Neben und Absetzsymptome:
Unruhe, wütend, Aggression, weinerlich, erhöhter Puls, Verdauungsstörungen

ab 23.12.16 4.1mg zum Stabilisieren

7.2.17 3.9 mg
6.4.17 3.7 mg
25.4.17 3.6 mg
ZURÜCK da ab 4.5. Nebenwirkungen/Absetzerscheinungen (zuviel Stress und Unruhe im allgemeinen System - der Doktor muss fertig werden)
6.5. ca 3.7 - 3.6 mg
24.5 3.5 mg
(7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg)
8.7. 3.3 mg
6.8. 3.1 mg
9.9. 2.8 mg - 2.7 mg
9.10 2.4 - 2.3 mg

11.11.2017 positiver Schwangerschaftstest

14.11 2 mg
26.11 1.8 mg (2x die Woche 5 Globuli Paroxetin C30)
9.12. 1.5 mg
21.12. 1.2 mg
3.1.18 0.9 mg
(Einschub Ami 20 --> 15)
13.1 0.6 mg
25.1 0.3 mg
7.2 0 mg

Absetzen Amitryptilin (Saroten)
7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg
Kurzschlussreaktion wegen positiven SS Test Reduktion von Amitriptylin (saroten)
11.11. 35 mg --> 25 mg
1.12 20 mg
5.1 15 mg (Wasserlösemethode, ab nun alle 2-3 Tage homöophatische Ami)
x.2 12.5 mg
17.3 10 mg

Mein AD Historie bevor ich das Forum gefunden haben
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Fibie77
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Sonntag, 31.12.17, 15:56

Hallo Luce,
dankeschön für deinen lieben Zuspruch,...
Weiter gehts ins neue Jahr 2018 mit viel Willen und Mut,....um den Rest des Entzuges noch durchzustehen.
Ich hoffe ich schaffe es.
Dir wünsche ich auch ganz viel Kraft und Mut.
Rutsche gut ins neue Jahr 2018 rein.
Auch den anderen hier im Forum,....wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Liebe Grüße sendet Fibie
Ps.Luce wie geht es Dur
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
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Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

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-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
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-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
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Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
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-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

Luce
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Luce » Donnerstag, 04.01.18, 14:54

Hi Fibie
Weiter gehts ins neue Jahr 2018 mit viel Willen und Mut,....um den Rest des Entzuges noch durchzustehen.
Ich hoffe ich schaffe es.
Na klar, du hast schon soviel geschafft :fly:

Danke der Nachfrage <3
Eigentlich geht es mir ganz gut. Bin nur ungeplant schwanger geworden und versuche nun ein wenig den Turbo beim Absetzen einzuschalten mit der Hoffnung, dass schon alles gut wird mit dem kleinen Wurm in mir <3

Alles Liebe Luce
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Achtung ich bin ungeplant schwanger - und versuche ab Nov. (SSW5) schneller abzusetzen als die 10% Regel!

Mein Absetzverlauf davor war innerhalb der 5 % - 10% Regel und hat großartig geklappt. Auch wenn :schnecke: Anders hätte das Vollzeitarbeiten inkl Überstunden und Doktorratstudium fertig machen nicht funktioniert.
Meine Medis, meiner Meinung nach fehldiagnostiziert. Saroten (Amitriptylin - max Dosis 40mg ) und Paroxetin (max Dosis 10 - 5 mg)

Absetzen Paroxetin

Ausgansdosis: ich schätze zwischen 4.5 - 5-5 mg Paroxat (keine Waage vorhanden vor Weihnachten 2016)

Meine üblichen Neben und Absetzsymptome:
Unruhe, wütend, Aggression, weinerlich, erhöhter Puls, Verdauungsstörungen

ab 23.12.16 4.1mg zum Stabilisieren

7.2.17 3.9 mg
6.4.17 3.7 mg
25.4.17 3.6 mg
ZURÜCK da ab 4.5. Nebenwirkungen/Absetzerscheinungen (zuviel Stress und Unruhe im allgemeinen System - der Doktor muss fertig werden)
6.5. ca 3.7 - 3.6 mg
24.5 3.5 mg
(7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg)
8.7. 3.3 mg
6.8. 3.1 mg
9.9. 2.8 mg - 2.7 mg
9.10 2.4 - 2.3 mg

11.11.2017 positiver Schwangerschaftstest

14.11 2 mg
26.11 1.8 mg (2x die Woche 5 Globuli Paroxetin C30)
9.12. 1.5 mg
21.12. 1.2 mg
3.1.18 0.9 mg
(Einschub Ami 20 --> 15)
13.1 0.6 mg
25.1 0.3 mg
7.2 0 mg

Absetzen Amitryptilin (Saroten)
7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg
Kurzschlussreaktion wegen positiven SS Test Reduktion von Amitriptylin (saroten)
11.11. 35 mg --> 25 mg
1.12 20 mg
5.1 15 mg (Wasserlösemethode, ab nun alle 2-3 Tage homöophatische Ami)
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Donnerstag, 04.01.18, 15:28

Hallo Luce, :)
alles liebe und gute zu deiner Schwangerschaft. :party2:
Ich drücke Dir die Daumen,dass alles gut geht und einfach nur alles gut wird,.... :roll:
Sende Dir ganz viel Kraft und Energie. :sports:
Ich selbst habe keine Kinder,mache schon 6 Jahre mit den Symptomen herum und nun mit 40 Jahren,....will ich nicht mehr. :?
Zudem bin ich immer noch im Entzug,....auch wenn ich schon fast 2 Jahre auf null mg bin. :)
Ich drücke Dir ganzzzzz feste die Daumen und freue mich für Dich. :party2:
Lg.Fibie
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- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Luce » Freitag, 05.01.18, 17:12

Danke Fibie, <3

und weiterhin viel Kraft dir :group: :hug:
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Absetzen Paroxetin

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Unruhe, wütend, Aggression, weinerlich, erhöhter Puls, Verdauungsstörungen

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11.11.2017 positiver Schwangerschaftstest

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13.1 0.6 mg
25.1 0.3 mg
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Dienstag, 09.01.18, 21:58

Hallo ihr lieben,
ich habe wieder zu Arbeiten begonnen und es geht soweit!
Kostet zwar viel Energie und Kraft,aber ich Boxe mich durch und versuche die Symptome zuzulassen.
Meine Symptome nach 21 Monaten auf null mg Sertralin verändern sich wieder sehr stark im Moment.
Es ist der Wahnsinn,was der Körper durchmacht.
Vor einigen Monaten,habe ich immer ganz starke Spannungskopfschmerzen gehabt und diese sind nicht mehr so schlimm.
Ich hoffe es bleibt so.
Was im Moment verstärkt vorhanden sind,sind starke Genickschmerzen.
Diese kenne ich so nicht und habe sie auch vorher noch nie gehabt.
Dazu kommt,dass mein rechtes Auge mal einen Tag gut sieht und dann wieder 2 Tage schlechter.
Manchmal habe ich das Gefühl,die Sicherungen in meinem Köpfchen brennen durch,....
Die Symptome verändern sich im Moment sehr stark und gehen aber in eine neue, eine andere Richtung.
Es ist wirklich heftig,was der Körper durchstehen muss.
Es kostet so viel Kraft und Durchhaltevermögen.
Jeden Tag,muss ich daran denken,...warum nur habe ich Medis gen.
Soviel Leid und Kraft,...hat es mich gekostet.
Es sind jetzt fast 2 Jahre ohne Medikament und ich hoffe so sehr,dass nun langsam alles gut wird.
Ich habe wegen dem ganzen Mist,keine Kinder und meinen >Job sogar gekündigt gehabt.
Die Tabletten haben mir so großes Leid gebracht und es macht mich so traurig.
Jeden Tag,denke ich nur,....bald ist es vorbei!
Bald wird alles gut und ich kann wieder normal Leben.
Einfach nur normal sein,....
Wie Wertvoll ist das nur,....
Gesundheit ist so wertvoll und das größte Gut auf Erden.
Ich hoffe,es wird nun besser,....
Lg.Fibie
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Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
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ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
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Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
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Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Dienstag, 09.01.18, 22:00

:sports: :) Ich sende Euch allen hier im Forum ganz viel Kraft :sports:
Eure Fibie
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-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von padma » Donnerstag, 11.01.18, 18:06

liebe Fibie, :)

es tut mir leid zu hören, dass du weiterhin solche Symptome hast. :(

Hast du in deinem alten Beruf/Stelle wieder angefangen?
Wenn du wieder arbeiten kannst, wäre das ja ein deutlicher Fortschritt. Pass aber gut auf dich auf.
Die Tabletten haben mir so großes Leid gebracht und es macht mich so traurig.
:hug: :hug: :hug:
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Es ist wirklich schwer, wenn es so lange dauert. Dss die Symptome sich zurzeit so verändern, zeigt wohl an, dass gerade in deinem ZNS viel an Reorganisation passiert. Es sind Symptome der Heilung. Ich wünsche dir auch sehr, dass es nun bald besser wird.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Donnerstag, 11.01.18, 20:16

Hallo liebe Padma,
Dankeschön für deinen Zuspruch.
Ich hoffe auch sehr,dass es Symptome der Heilung sind und es Stück für Stück in die richtige Richtung geht.
Im Moment habe ich richtiges Brennen am Körper.
Mal am Genick,dann wieder im Kopf und dann wieder im Magen.
Das hab ich so in dieser Art noch nicht gehabt.
Mein Genick brennt ,dann wieder der Kopf usw.
Es Verändert sich sehr im Moment.
Bei meiner alten Stelle habe ich wieder begonnen,aber es kostet sehr viel Kraft.
Mein Kopf ist dann extrem überreizt und ich merke das System oben im Kopf macht nun >Ruhe braucht.
Wenn ich dann nach Hause komme,dann mach ich immer die Augen zu und Ruhe mich aus.
Somit kann ich das ganze System wieder etwas Runterfahren.
Es ist wirklich heftig,was das Sertralin bei mir gemacht hat.
Ich bin so froh,davon weg zu sein und ich hoffe es wird irgendwann wieder alles gut sein.
Liebe Grüße Fibie

Ps.Das Brennen,ist echt heftig.
Würde mich mal interessieren,ob das noch andere so gehabt haben und auch die Genickschmerzen.
Zuletzt geändert von padma am Donnerstag, 11.01.18, 22:40, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Klarname entfernt
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- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
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-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Jamie » Freitag, 12.01.18, 0:14

Hallo Fibie,

danke für dein Update :).

Man wünscht sich ja immer Positiveres zu lesen, aber wir wissen ja selbst alle, wie langwierig und hart so ein Entzug, auch im Nachgang, noch sein kann.
Danke, dass du trotzdem berichtest (und auch hoffentlich weiterhin tust <3 ).
Wir sind immer sehr begierig auch die Zeit nach Null geschildert zu bekommen.

Zwei Dinge würden mich interessieren.
Haben sich denn auch Symptome gebessert?
Und würdest du deinen Zustand klar der Medikamenteneinnahme und dem Absetzen zuordnen oder hast du noch Zweifel wegen "Grunderkrankung"?

Ich wünsche dir das Allerbeste und dass diese lästigen und nervtötenden Symptome sich möglichst rasch bessern werden. Wir haben alle eine gesündere Zukunft verdient! :hug: :hug: :hug:

Gute Nacht
Jamie
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Fibie77
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Freitag, 12.01.18, 13:09

Hallo Jamie,
Ich werde auch weiterhin berichten,wie der Verlauf ist.
Ich denke auch,für den ein oder anderen hier,....kann dies interessant sein.
Du wolltest von mir wissen, ob sich Symptome bei mir verbessert haben und du wolltest wissen ob ich dies dem Entzug noch in die Schuhe schiebe oder an die Grunderkrankung denke.
Zum ersten Punkt, ja es haben sich einige Symptome verbessert.
Direkt nach null,hab ich eigentlich garnicht solche Beschwerden gehabt,sondern erst ca.4 Monate später nach null wurde es immer heftiger und schlimmer.
Es sind ganz viele Symptome gekommen,die ich so vorher niemals gehabt habe.
Das schlimmste für mich,waren die Sehstörungen,die extreme Reizüberflutung meines Gehirns und diese Benommenheit mit Gangungunsicherheit.
Ich wusste garnicht mehr wie es um mich geschehen war und ich dachte,so jetzt kommt die Angsterkrankung wieder zum Vorschein.
12 Monate nach null war es dann am schlimmsten und dann ganz langsam danach,hat es sich begonnen zu verändern.
Ob ich denke,dass es noch mit an der Grunderkrankung liegt,ist sehr schwierig zu Beantworten.
Aber Symptome wie Genickbrennen,.....habe ich vorher niemals gehabt.
Was ich jedoch sagen kann,die Angst ist wieder da,...aber ich arbeite daran und zwar ohne Medikamente.
Ich mache eine Therapie und will es so ohne alles in den Griff bekommen.
Bei mir war und ist durch die Medis alles durcheinander geraten und ich finde es sehr traurig,dass man davon noch kränker gemacht wird wie vorher.
Bei mir war alles durcheinander,....von Blutzucker,...andauernd im Unterzucker bis extrem hoher Puls und schläge im Kopf.
Ich hoffe irgendwann kann ich berichten,....es geht mir gut.
Liebe Grüße Fibie
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- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von padma » Samstag, 13.01.18, 19:29

liebe Fibie, :)
Ps.Das Brennen,ist echt heftig.
Würde mich mal interessieren,ob das noch andere so gehabt haben und auch die Genickschmerzen.
Brennen am Körper ist ein recht häufiges Symptom.
Auch schmerzhafte Nackenverspannungen sind sehr häufig.
Du kannst beides mal in die Suche eingeben, dann siehst du wie viele Treffer das gibt.
Mein Kopf ist dann extrem überreizt und ich merke das System oben im Kopf macht nun >Ruhe braucht.
Wenn ich dann nach Hause komme,dann mach ich immer die Augen zu und Ruhe mich aus.
Das ist ganz wichtig.
Was ich jedoch sagen kann,die Angst ist wieder da,...aber ich arbeite daran und zwar ohne Medikamente.
Ich mache eine Therapie und will es so ohne alles in den Griff bekommen.
Die Angst kann zumindest teilweise auch ein Reboundsymptom sein. Du merkst selbst am besten, ob es etwas ist an dem du arbeiten kannst oder eher ein Entzugssymptom.
Ich hoffe irgendwann kann ich berichten,....es geht mir gut.
Ich freue mich schon darauf, das irgendwann von dir zu lesen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von LenaLena » Sonntag, 14.01.18, 15:17

Liebe Fibie,

ich habe mir deine Story durchgelesen. Das ist echt heftig, dass du so lange nach Null noch Symptome hast, obwohl du das Zeug nicht sehr lange genommen und sehr lange ausgeschlichen hast.
Das zeigt so klar, wie schädlich diese Antidepressiva sind!!

Ich freue mich sehr für dich, dass du wieder arbeiten gehen kannst, das ist ein großer Erfolg!

Die Symptome, die du außer der Angst hast, könnte ich jetzt auch nicht wirklich einer Grunderkrankung in die Schuhe schieben, sondern das sind sehr bekannte Absetzsymptome. Ich habe übrigens auch seeehr mit trockenen, brennenden Augen zu kämpfen (kann sie manchmal kaum offen halten) und auch mit diesem Brennen im Körper.
Mit dem Nacken habe ich erst seit 4 Wochen Probleme. Erst dachte ich, das sei von etwas anderem, aber so extrem und langwierig hatte ich das noch nie. Daher würde ich auch das unserem Entzug zuordnen.

Ich freue mich sehr, wenn du irgendwann sagen kannst: Es ist vorbei, ich habe es geschafft! :) Das ist ein schönes Ziel für 2018.

Ich habe noch eine Frage: Du hattest ja auch diese Angst vor dem Rausgehen und diese Panik. Hast du das jetzt noch bzw. was machst du dagegen?
Ich habe ja auch schon viel Therapie hinter mir, aber nichts meiner erlernten Dinge hilft (was ja auch wieder zeigt, dass es Entzug ist). Aber wenn ich mal wohin muss, ist das wirklich ein großes Hindernis.

LG Lena :)
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Ululu 69padma
Ab 2009: Paroxetin 10mg ohne Einschleichen (Hausarzt) wegen Angst- und Panikstörung.

Anfang 2011: 1. Absetzversuch. Viel zu schnell, starke Entzugssymptome (Bettlägrigkeit) nicht aushaltbar + mit Grunderkrankung verwechselt. Nach 3 Monaten: Erneute Paroxetin. Nach 2. Einnahmetag symptomlos!
*Therapiestunden (2010-17), aber wenige+große Abstände, da ich sie selbst zahlen muss und mir nicht viele leisten kann (in Ö übernimmt das seltenst die Kasse).*
2013: Nach viel Aufarbeitung: 2. Absetzversuch. Selbe Symptome wie damals, nicht aushaltbar, komplettes Leben kommt zum Erliegen. Diesmal erst mit 20mg Paroxetin wieder "gut".
April 2014: Reduziere wegen starker NW auf 10 mg => starke Magen/Darmprobleme (bis hin zu ärztl. vermuteter Gallenkolik), starke Angst, Panikattacken, labile Psyche, starke körperliche Symptome. Bleibe aber bei 10 mg. Keiner fühlt sich zuständig, mich über die Einnahme von SSRI aufzuklären.
Ende 2014: Reduzierung auf 5 mg => sehr schwere Symptome (Schwindel, Unfähigkeit zu gehen, Derealisierung, starke Angst, stärkste Lichtempfindlichkeit, depressiv (was ich vorher NIE war). Liege nur noch am Sofa. Aber: einige "Fenster".
Sept. 2015: Halte es nicht mehr aus, bin überzeugt dass ich einfach schwer krank bin, nehme wieder Paroxetin 10 mg => wirkt nicht. Dann 20 mg => wirkt kaum. Komplett verzweifelt. Neuer Hausarzt überweist mich (erstmals!) zu Psychiater => Paroxetin greife nicht mehr, sei sowieso ein "unsanftes Medikament", verschreibt mir Escitalopram, soll direkt wechseln.
Ab Dez. 2015: Fliegender Wechsel Paroxetin 20 mg zu Escitalopram 10 mg. Sehr starke Entzugssymptome (die ich mittlerweile schon kenne), aber ich schaffe es. Gut geht es mir aber nicht.
März 2016: Auf 20 mg Escitalopram hoch (Psychiater), da es mir noch immer nicht gut geht (Entzug vom Paroxetin, wie ich jetzt weiß). Nach Hochdosierungssymptomen geht es mir recht gut, aber fühle mich von Gefühlen abgekoppelt, kann keine Freude + Zufriedenheit mehr empfinden!
2017, März bis August: Langsame (aber doch zu schnelle) Reduktion von Escitalopram. Dank Therapeutin Tabletten sehr oft geteilt und bis in homöopatische Krümeldosen gegangen. Leider mangels Wissen ohne Wiegen o.ä.
9.8.2017: Erster Tag 0 mg! => 2-3 Wochen starke Symptome (erkannte sie als Entzug), dann etwas besser. Protokolliere jetzt genau mit.
Sept + Okt 2017: Viele schlechtere Phasen, einige starke Einbrüche, sehr starke, vielfältige körperliche Symptome, die ich nicht erklären kann. Kann mein Leben nicht normal weiterleben.
1. Nov 2017: Komplett-Zusammenbruch. Da ich nicht weiß, dass Entzug so lange dauern kann, bin ich komplett verzweifelt. Telefonat mit Psychiaterin => Ich sei (noch) nicht gesund, bitte sofort wieder Escitalopram nehmen, vermutlich lebenslang! Bin verzweifelt, suche im Internet und finde das ADFD-Forum!!Mir fällt es wie Schuppen von den Augen...
Da ich schon über 12 Wochen auf 0 mg bin, bleibe ich auf Null.
16.11.2017: Selbst initiierte Untersuchung Schilddrüse => Unterfunktion, SD-Hormone
Seit 9.8.2017: Im Entzug mit teilweise starken körperlichen und psychischen Symptomen, Horrorspitzen, aber auch Fenstern.
Seit Monat 8: Besserung!
Mir hilft: Omega 3, Magnesium, histaminarme Ernährung
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Montag, 15.01.18, 15:01

Hallo Lena,
Du wolltest ja wissen,wie das mit meiner Angst ist.
Ich muss dazu sagen,....es geht so.
Es gibt Dinge die sind echt schwer für mich und ich kämpfe dann richtig.
Wir sind am Freitag zum Beispiel abends im Supermarkt einkaufen gewesen und es war ganz furchtbar für mich.
Die ganzen Farben,Lichter und Produkte,...usw. hab ne kompl.Reizüberflutung gehabt und wäre am liebsten sofort raus,aber habe mich gezwungen zu bleiben,es auszuhalten.
Es gibt viele Dinge zu machen,aber sie kosten mich extrem Überwindung.
Jetzt wo ich wieder Arbeite,muss ich raus,....und es gibt kein wenn und aber.
Das ist auf der einen Seite extrem Hart und auf der anderen Seite sehr wichtig.
Da ja sonst das Vermeidungsverhalten verstärkt wird!
Das arbeiten,kostet sehr viel Kraft und da ich mit Kindern arbeite,...habe ich viele Reize um mich.
Von Geräuschen über schnelle Bewegungen usw.ist alles dabei.
Heute beim arbeiten,hab ich wieder richtig gekämpft.
Habe so ein drücken im >kopf gehabt,schlechteres Sehen und das Gehirn ist kompl.Überreizt.
Dadurch,dass ich längere Zeit zu Hause gewesen bin,ist das alles erst einmal wieder eine extreme Umstellung.
Meine Symptome die ich habe,sind halt wirklich meist im Kopfbereich und auch Magenbereich.
Wenn man sich dann die Beschwerden von Depressionen und Angststörungen durchliest,denkd ich schon sehr oft,ist das alles Entzug oder doch wieder die Krankheit.
Kopfprobleme habe ich damals auch schon gehabt,als ich begann Sertralin zu nehmen.
Diese gingen dann alle weg.
Erst ca.4 Monate nach null mg Sertralin,kamen wieder diese Symptome.
Wobei ich zum Beispiel niemals vorher Augenbrennen,Genickbrennen usw.gehabt habe.
Meiner Psyche geht es wirklich gut und ich bin zufrieden.
Außer die Symptome gehen einfach nicht weg und ich habe Angst,es bleibt für immer.
Mein Verstand sagt,es kommt bestimmt vom Absetzen und meine Angst sagt oft,was aber wenn nicht,was aber,....wenn es so bleibt.
Das ist eine schwierige Belastung für mich.
Ist es der Entzug der nicht,....
Ich mache im Moment eine Verhaltenstherapie ohne Medis,.....
Vor 3 Jahren habe ich eine Konfrontationstherapie gemacht,unter Medis.
Da war alles super,....aber alles unter Medis gedeckelt.
Lena,welche Symptome hast du im Moment genau?
Liebe Grüße Fibie
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LenaLenaKatja
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von LenaLena » Montag, 15.01.18, 16:02

Hallo Fibie,

danke für deine Antwort!
Kommt mir alles sehr bekannt vor...

Diese starke Reizüberflutung im Supermarkt ist auch bei mir ein großes Problem. Schon beim Absetzen war das so extrem. Leider hat diese Überreizung/Überforderung bei mir immer Panikattacken zur Folge gehabt. Aber mittlerweile geht es sogar manchmal gut, zumindest an guten Tagen :)
Ich dachte eine Weile, diese Überreizung läge an meiner Hochsensitivität, und habe daher dort nach Lösungen gesucht. Hochsensible Leute berichten, dass sie, wenn es schlimm ist, sich im Supermarkt kurz vor ein Regal stellen, so tun als würden sie die Zutatenliste eines Produkts lesen, aber stattdessen kurz die Augen schließen. Über die Augen kommt ein Großteil der Reize, die man dann aussperrt. Und ich muss sagen, das funktioniert bei mir oftmals ganz gut.

Ich denke auch, das Rauskommen (Rausmüssen wie bei dir) hilft, dass sich die Angst vor der Angst, die ja neben dem Entzug noch daherkommt, nicht zu sehr kultiviert wird.

Kopf- und Magenbereich, das kenne ich auch so. Auch vor dem Entzug, also in der Angststörung, aber dort war das trotzdem ganz anders! Lang nicht so schlimm. Dort konnte ich Angst oder Panik aushalten, mir denken "wird mich schon nicht umbringen", und es GING VORBEI. Die Tabletten waren soo unnötig bei mir, ich hätte das auch so geschafft :x
Gerade mit dem Magen habe ich viele Probleme im Entzug, daher denke ich, dass das bei dir wohl auch daher kommt. Ich konnte diese Magen/Darmdinge auch immer beobachten bei meinen Absetzversuchen, wo sie sofort da waren und schnell wieder weg, wenn ich erneut zu AD gegriffen habe.

Ich habe einen Tipp für dich den Magen betreffend, vielleicht hilft dir das auch:
Wenn ich dieses komische Magendrücken habe, oder es sich nach Luft im Magen anfühlt, was sich dann sofort gefühlsmäßig auf Lunge und Hals auswirkt und diese komischen Atemprobleme macht oder dieses "Kehle zudrücken"-Gefühl (bei mir meistens ab eine halbe Std nach dem Essen), dann gebe ich eine Messerspitze Natron (normales Kaisernatron, nicht Backpulver! sondern reines Natron) in ein paar Schlucke Wasser, schwenke/rühre es, bis es aufgelöst ist und trinke es dann. Oft 1-2x am Tag. Das macht das Gefühl viel "leichter"!
Natron neutralisiert den Magen. Ich hab erst seit dem Entzug (!) ständig einen sauren Magen (bei gleichgebliebener Ernährung), und daher kommen wohl einige Probleme.
Man sollte es nur nicht ganz nah an der Mahlzeit nehmen, da es die Verdauung behindern kann (die Magensäure hilft ja beim Verdauen).

Meinen Respekt, dass du mit Kindern arbeiten kannst. Das wäre mir vollkommen unmöglich. Sogar vor dem Entzug haben mich Kinder sehr angestrengt, eben durch diese vielen Reize (Bewegungen, Geschrei etc.).

Ich freue mich, dass du deine Psyche als gut beurteilst und zufrieden bist. Das klingt sehr nach einem Erfolg :) Ich hoffe, ich kann das auch mal von mir sagen.

Die Symptome gehen sicher alle weg :) Man weiß ja, dass einzelne Dinge noch eine Zeitlang bleiben können. Und was sollte Genickbrennen sonst sein, wenn kein Symptom? Dieses komische Brennen ist, glaube ich, eine sehr typische Reaktion der Nerven. Anscheinend arbeitet da noch was bei dir :)

Ich selber habe noch relativ viele Symptome, bin ja erst am Beginn des 6. Monats des Entzugs.
Vor allem Schwindel (fast Dauerschwindel), starke Lichtempfindlichkeit, Überforderung bei kleinsten Dingen, Übelkeit (ist aber schon besser), Angstanfälle oder Panikattacken, Durchfall, Magenprobleme, Sehstörungen und brennende Augen, Nervenbrennen v.a. an den Beinen (auch schon besser geworden), Herzklopfen, Herzrasen (schon seltener), Kreislaufprobleme, Kopfdruck auf der Schläfe, Zittern oder Schüttelfrost, Nackenverspannungen, abwechselnd zu heiß oder zu kalt, Missempfindungen auf der Haut.
Natürlich nicht alles auf einmal, es wechselt so. Ich finde das meiste gar nicht so schlimm, kann ich alles überleben, außer diese Panik- und Angstanfälle, die so unerwartet und heftig kommen :( Ach ja, und dass sich Schmerzen so viel schlimmer anfühlen, als sie vermutlich sind (z.B. Kopfschmerzen, Mens,...). Da dürfte ich auch eine Sensibilität davongetragen haben.

Das Thema, dass unter AD die Therapie ev nicht ganz anschlägt, finde ich sehr interessant. Klar, denn es ist nun mal alles gedämpft von den Medikamenten.
Ich hab auch schon 3 Therapien hinter mir, wobei 2 aus versch Gründen nichts gebracht haben. Aber die dritte (naturalistische Hypnose) war super und hat mir viel geholfen. Auch, als es mir sehr schlecht ging, weil ich Toleranz gegen das Paroxetin entwickelt hatte. Da habe ich wohl unter nicht-gedämpften Bedingungen dran gearbeitet ;)
Ich lese aber auch viele "Selbsthilfebücher" zum Thema und arbeite die quasi alleine durch. Das hilft mir auch sehr.

Lass dir gesagt sein, deine Restsymptome werden noch verschwinden, wenn dein Gehirn fertig ist mit dem Umbau und sich nicht ständig um ein Gleichgewicht bemühen muss :)
Ich wünsche dir, dass das bald geschieht :hug:

LG Lena
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KatjapadmaFibie77
Ab 2009: Paroxetin 10mg ohne Einschleichen (Hausarzt) wegen Angst- und Panikstörung.

Anfang 2011: 1. Absetzversuch. Viel zu schnell, starke Entzugssymptome (Bettlägrigkeit) nicht aushaltbar + mit Grunderkrankung verwechselt. Nach 3 Monaten: Erneute Paroxetin. Nach 2. Einnahmetag symptomlos!
*Therapiestunden (2010-17), aber wenige+große Abstände, da ich sie selbst zahlen muss und mir nicht viele leisten kann (in Ö übernimmt das seltenst die Kasse).*
2013: Nach viel Aufarbeitung: 2. Absetzversuch. Selbe Symptome wie damals, nicht aushaltbar, komplettes Leben kommt zum Erliegen. Diesmal erst mit 20mg Paroxetin wieder "gut".
April 2014: Reduziere wegen starker NW auf 10 mg => starke Magen/Darmprobleme (bis hin zu ärztl. vermuteter Gallenkolik), starke Angst, Panikattacken, labile Psyche, starke körperliche Symptome. Bleibe aber bei 10 mg. Keiner fühlt sich zuständig, mich über die Einnahme von SSRI aufzuklären.
Ende 2014: Reduzierung auf 5 mg => sehr schwere Symptome (Schwindel, Unfähigkeit zu gehen, Derealisierung, starke Angst, stärkste Lichtempfindlichkeit, depressiv (was ich vorher NIE war). Liege nur noch am Sofa. Aber: einige "Fenster".
Sept. 2015: Halte es nicht mehr aus, bin überzeugt dass ich einfach schwer krank bin, nehme wieder Paroxetin 10 mg => wirkt nicht. Dann 20 mg => wirkt kaum. Komplett verzweifelt. Neuer Hausarzt überweist mich (erstmals!) zu Psychiater => Paroxetin greife nicht mehr, sei sowieso ein "unsanftes Medikament", verschreibt mir Escitalopram, soll direkt wechseln.
Ab Dez. 2015: Fliegender Wechsel Paroxetin 20 mg zu Escitalopram 10 mg. Sehr starke Entzugssymptome (die ich mittlerweile schon kenne), aber ich schaffe es. Gut geht es mir aber nicht.
März 2016: Auf 20 mg Escitalopram hoch (Psychiater), da es mir noch immer nicht gut geht (Entzug vom Paroxetin, wie ich jetzt weiß). Nach Hochdosierungssymptomen geht es mir recht gut, aber fühle mich von Gefühlen abgekoppelt, kann keine Freude + Zufriedenheit mehr empfinden!
2017, März bis August: Langsame (aber doch zu schnelle) Reduktion von Escitalopram. Dank Therapeutin Tabletten sehr oft geteilt und bis in homöopatische Krümeldosen gegangen. Leider mangels Wissen ohne Wiegen o.ä.
9.8.2017: Erster Tag 0 mg! => 2-3 Wochen starke Symptome (erkannte sie als Entzug), dann etwas besser. Protokolliere jetzt genau mit.
Sept + Okt 2017: Viele schlechtere Phasen, einige starke Einbrüche, sehr starke, vielfältige körperliche Symptome, die ich nicht erklären kann. Kann mein Leben nicht normal weiterleben.
1. Nov 2017: Komplett-Zusammenbruch. Da ich nicht weiß, dass Entzug so lange dauern kann, bin ich komplett verzweifelt. Telefonat mit Psychiaterin => Ich sei (noch) nicht gesund, bitte sofort wieder Escitalopram nehmen, vermutlich lebenslang! Bin verzweifelt, suche im Internet und finde das ADFD-Forum!!Mir fällt es wie Schuppen von den Augen...
Da ich schon über 12 Wochen auf 0 mg bin, bleibe ich auf Null.
16.11.2017: Selbst initiierte Untersuchung Schilddrüse => Unterfunktion, SD-Hormone
Seit 9.8.2017: Im Entzug mit teilweise starken körperlichen und psychischen Symptomen, Horrorspitzen, aber auch Fenstern.
Seit Monat 8: Besserung!
Mir hilft: Omega 3, Magnesium, histaminarme Ernährung
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